Treibt der Streik der US-Drehbuchautoren die Zuschauer ins Netz?

Monate dauert der Streik der amerikanischen Drehbuchautoren schon, die sich mit den großen Filmstudios um die Online-Nutzungsrechte ihrer Geschichten und Witze streiten. Während das US-Fernsehen also die Streikzeit mit Wiederholungen und Reality TV überbrückt, wandern die Zuschauer offenbar ins Netz ab.

Darauf deutet zumindest eine Studie von ComScore hin. Demnach bricht der Dezember alle Rekorde, was die Nutzung von Onlinevideos angeht – mehr als 10 Milliarden Videos sollen demnach allein in den USA im Netz angeschaut worden sein.

Mashable fragt: Treibt der Streik der US-Drehbuchautoren die Zuschauer ins Netz? Gute Frage. Falls ja, dann hätten die streikenden Autoren offenbar recht mit ihrer Forderung, an den Einnahmen aus der Onlinevermarktung beteiligt zu werden.

Bis wir sie mit Hilfe weiterer Statistiken bearbeiten können, empfehlen wir, weiterhin in den Netzvideos zu stöbert. Die Videos von Ze Frank und der Daily Show sind ein guter Anfang.

Peter Bihr

war Netzpiloten-Projektleiter von 2007-2010. Heute hilft er als freier Berater Unternehmen, ihre Strategien erfolgreich ins Netz zu übertragen. Über Social Media und digitale Kultur schreibt und twittert Peter auch privat unter TheWavingCat.com. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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