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Das Fernsehen ist tot, jedenfalls ein bißchen

Gastbeitrag von André Krüger aka Bosch

 

Mir geht es nicht gut. Ich bin krank, ich habe Fieber und liege im Bett. Ich greife zu meiner Fernbedienung, und nachdem ich mich eine Weile durch die Senderlandschaft gezappt habe, stelle ich fest: Dem Fernsehen geht es noch viel schlechter als mir. Wohin man auch schaltet: Gossentalk, Vergewaltigungsprozesse in Nachmittagsgerichtsshows oder Menschen in schlecht sitzenden Anzügen, die einem veraltete Mobiltelefone, nicht funktionierende Sparschäler oder lackschädigende Autopolituren verkaufen wollen. Abends wird das Schlimmste aus den Talkshows noch einmal recycelt, und es werden abwechselnd Wiederholungen von Seifenopern und Verfilmungen der „People-Magazine“ Bunte, Gala und Frau im Spiegel gezeigt. Der Unterschied zwischen Privatfernsehen und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten lässt sich nur noch daran erkennen, dass in den Model-Casting-Shows der ersteren den häßlichen Entlein eingeredet wird, gar nicht so häßlich zu sein, wie sie zu sein glauben, während im Privatfernsehen sofort ein paar Kilo Silikon implantiert werden. Eine ganze Industrie von Castingshows formte in den vergangenen Jahren eine Armee von Superstars und -modellen; weit mehr als ein einzelnes Land verkraften könnte. Ihr Weg ins Big-Brother-Haus oder Call-In-Shows scheint bereits vorgezeichnet – das Fernsehen fungiert zunehmend als eine Art mediale Resterampe.

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4 Thesen zur Überlebenskunst des Fernsehens!

Gastbeitrag von Thomas Praus

 

Totgesagte leben länger, und was kratzt es überhaupt die Eiche. Nur weil ein paar Internetheinis nur noch sporadisch zappen, aber natürlich trotzdem die EM-Spiele schauen und natürlich trotzdem wissen, was GNTM bedeutet, ist das TV noch lange nicht tot. Wir reden hier über eine Industrie, die Milliarden umsetzt, die wird sich nicht einfach wegmarginalisieren lassen. Fragen wir lieber, was aus dem Fernsehen wird. Oder fragen wir noch lieber, was das Wort „Fernsehen“ in ein paar Jahren bedeuten wird.

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Warum Fernsehen?

Gastbeitrag von MSPro

Jetzt sitze ich hier im Café, das Notebook auf dem Schoß, ganz klischeehaft, und mache mir Gedanken über das Fernsehen. Das Fernsehen! Ausgerechnet ich, der ich das Fernsehen seit nunmehr 6 Jahren verschmähe. Vielleicht sollte ich über seinen Tod schreiben? Nur allzu deutlich steht er ihm ins Gesicht geschrieben. Längst ist die lange beschworene Quote nicht mehr das allentscheidende Kriterium für den Fortbestand für Sendungen, sondern alleine die Rendite steht im Mittelpunkt der Medienplaner. Dementsprechend ausgezehrt ist das Programm. Wirklich. Ich bin froh, kein Fernsehen mehr zu gucken.

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Videointerview: Yousef Hammoudah über die Neuerfindung des Bewegtbildes

Tja, es ist schon irgendwie gewagt, in Zeiten, da die Fussball-EM Millionen vor die Glotze und Hunderttausende zu den Public Viewing Plätzen lockt, vom Tod des Fernsehens zu sprechen. Dennoch, vielleicht ist es genau deswegen der richtige Zeitpunkt zu fragen, denn bei solchen Großevents zeigt sich, wo das Fernsehen seine Stärken hat. Wo die Zukunft des Fernsehens liegen könnte und wie Hobnox versucht diese Zukunft im Web schon heute zu leben, erklärt Yousef Hammoudah, einer der Gründer des Dienstes. Mit Blogpilot Volker traf er sich im Berliner Büro von Hobnox und konterte unser aktuelles Titelthema erst mal mit der These, dass das Fernsehen gar nicht tot ist. Aber hört und seht selbst, was Yousef zur Zukunft des Bewegtbildes zu sagen hatte.


Blogpiloten-Interview mit Yousef Hammoudah von Hobnox from Blogpiloten on Vimeo.

In einem zweiteiligen Review hat sich Blogpilot Björn intensiv mit Hobnox auseinandergesetzt. Teil 1 gibt es hier, Teil 2 folgt morgen.

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We are what we share! – Die Welt der Wikinomics

In der Vergangenheit definierte man sich darüber was man besitzt, heute definiert man sich darüber was man teilt. We are what we share! Ein Paradigmenwechsel, wenn nicht gar eine Revolution. Als Wikinomics bezeichnet der Kanadier Don Tapscott dieses Phänomen, bei dem sich Millionen vernetzter Menschen aktiv an der Realisation von Projekten und der Gestaltung von Innovation und sozialer Entwicklung beteiligen. Eine revolutionäre neue Form der freiwilligen Zusammenarbeit, welches unsere Wirtschaft grundlegend verändern könnte. Möglich gemacht hat dies erst das Internet, angefeuert durch die großen Errungenschaften der Massen-Kollaboration wie Wikipedia, Linux und Co.

Wikinomics verspricht, dass durch die gleichberechtigt koordinierte Nutzung des kollektiven Wissens über das Internet die menschliche Intelligenz und Kreativität besser genutzt werden können, als es in hierarchischen Organisationen möglich ist.

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Netzsensibilität: Wie man Mitstreiter findet und bindet! 7 Tipps!

Gastbeitrag von Jean-Pol Martin

Wer mehr will, als sich auf diversen Plattformen zu präsentieren und unverbindliche Kontakte zu pflegen, wer also Mitarbeiter oder Mitstreiter sucht, muss sich ein ganz bestimmtes Verhalten angewöhnen. Das zeige ich an einem Beispiel und erkläre anschließend, was ich unter „Netzsensibilität“ verstehe.

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You’ve been twittered!?! – Ein Selbstversuch

Der Mensch ist ja bekanntlich ein Herdentier und möchte immer das machen, was alle anderen auch machen. Auch ich bin keine Ausnahme! Und was machen alle um mich herum? Sie nutzen Twitter! Da hilft wohl alles nicht – wer mitreden möchte, muss mitmachen! Also hab ich losgelegt, mich angemeldet und versucht, das Phänomen zu ergründen. Meine Erlebnisse auf der Reise ins Twitterland habe ich hier festgehalten und dabei natürlich nie mehr als 140 Zeichen verwendet. Los geht´s!
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