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Microsoft sieht schwarz bei Surface Pro 6 und Surface Laptop 2

Surface Pro 6 - Surface Laptop 2 - Surface Studio 2 - Surface Headphones

Mit einem großen Rundumschlag hat Microsoft seine Surface-Produktreihe aktualisiert. Mit vier neuen Surface-Geräten und Neuerungen für Windows 10 und Office 365 startet Microsoft in die nächste Runde. Allerdings hat sich beim jeweiligen Rechnermodell wenig geändert. Das 2-in-1-Gerät Surface Pro 6 und den Surface Laptop 2 gibt es jetzt auch in Schwarz statt nur Platin. Außerdem wurde bei den neuen Modellen die Prozessor- und Grafikleistung auf den Stand der Technik gehoben. Erstmals zeigte Microsoft auch Kopfhörer – die Surface Headphones.

Surface Pro 6, Surface Laptop 2 und Surface Studio 2: Das ist neu

Vier neue Surface-Geräte wurden insgesamt von Microsoft angekündigt. Ab dem 16.Oktober sind Surface Pro 6 und Surface Laptop 2 in Deutschland verfügbar. Surface Studio 2 wird erst in den nächsten Monaten in Deutschland verfügbar sein. Die Surface-Headphones kommen allerdings in nächster Zeit nicht nach Deutschland. Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Surface Pro 6: Der Hybrid-Rechner ist nun auch in mattem Schwarz erhältlich. Unter der Haube kommt ein neuer Intel Core Prozessor der achten Generation zum Einsatz, der weniger Energie benötigt und daher die Akkulaufzeit auf bis zu 13,5 Stunden erhöht.
  • Surface Laptop 2: Auch den Laptop gibt es nun in Schwarz und mit neuen Prozessoren. Die Akkulaufzeit wächst auf bis zu 14,5 Stunden.
  • Surface Studio 2: Der Desktop-Rechner ist mit aktuelleren Nvidia-Grafikkarten verfügbar und soll im Vergleich zur ersten Surface-Studio-Generation 50 Prozent bessere Grafikleistung bringen. Aufgrund neuer Transistor- und Displaytechnik soll der unverändert 28 Zoll große Bildschirm spürbar heller und kontrastreicher sein. Außerdem ist erstmals USB Typ C an Bord.
  • Surface Headphones: Ohrumschließende Kopfhörer mit Noise Cancelling und dem Sprachassistenten Cortana sollen die Arbeit im Büro und den Alltag angenehmer gestalten. Touch-Bedienung und zwei Drehregler für Lautstärke und Noise Canceling sind ebenfalls dabei. Zu einem Preis von 350 US-Dollar siedelt Microsoft den Kopfhörer in der Premium-Klasse der Bluetooth-Modelle an. Das klingt spannend. Leider erscheint das Gerät vorerst nur in den USA.

Neue Features für Windows 10 und Office 365

Windows 10 und Office 365 werden noch stärker als bisher auf plattformübergreifende Bedienung getrimmt. So ermöglicht die neue  Your Phone App-Nutzern, direkt vom PC aus auf Fotos oder Nachrichten auf einem Android-Smartphone zuzugreifen. Zudem ist jetzt auch die Timeline für iPhones und Android-Smartphones verfügbar, die es bisher nur für Windows-10-Rechner gab. Mit dieser Funktion können die Nutzer nach Websites oder Dateien suchen, die sie vor einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.

Ferner erleichtert das Tool Microsoft To-Do  die Aufgabenplanung unter Outlook.com und in Skype. Wenn eine E-Mail eine Aufgabe enthält, kann man diese per Drag-and-Drop in die To-Do-Liste ziehen, um eine neue Aufgabe zu erstellen. Auch bei Skype können die Nutzer einen Aufgabenbereich öffnen, um Tasks hinzuzufügen. In Skype und der Microsoft To-Do App stehen die Tasks dann automatisch zur Verfügung.

Familiensicherheit und Inking in PowerPoint und Word

Mehr Sicherheit für Eltern mit dem Microsoft Launcher. Nun können sich Eltern über den Aufenthaltsort der Kinder, die App-Aktivitäten und wie viel Zeit mit den Apps verbracht wurde, informieren. Wenn auf einer Xbox One oder einem Windows-10-PC das Familienportal eingerichtet ist, können die Nutzer über den Microsoft Launcher auch diese Aktivitäten einsehen.

Neue KI-Funktionen in PowerPoint erleichtern es, seine Inhalte mit einem Eingabestift oder per Touchscreen zu gestalten. Nun werden per Stift erstellte Aufzählungslisten in formatierte Texte umgewandelt. Zudem können die Nutzer Diagramme per Stift erstellen und diese werden dann in Text und Formen konvertiert. Mit der Designer-Funktion werden mit Hilfe von KI aus einfachen, per Inking erstellten Folien, verschiedene Designs generiert. Der Nutzer kann dann einfach den passenden Vorschlag auswählen.

Auch in Word gibt es neue Inking-Funktionen. Hier können die Nutzer ebenfalls per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen. Das alles funktioniert ganz einfach, ohne die Tastatur berühren zu müssen. Außerdem werden jetzt dynamisch animierte Bewegungen bei PowerPoint und Word in 3D-Objekte integriert.

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Microsoft Surface Go – die neue Alternative für den Alltag

rawpixel unsplash

Bisher war das iPad die populärste Innovation. Doch heute hat Microsoft das neue Tablet Microsoft Surface Go vorgestellt. Dies sollte die billigere Alternative zu den Apple-Produkten sein. Das Windows-Gerät mit einer 10-Zoll-Diagonalen kostet 450 Euro und ist bei allen autorisierten Microsoft Händlern ab dem 28. August erhältlich.

Im Inneren des Surface Go

Ob fürs Büro oder als Schreibgerät für die Uni, das Surface-Tablet eignet sich für beides. Die Tiefe des mobilen Computers beträgt 8,3 Millimeter. Es wiegt 522 Gramm, ist also nicht viel schwerer als das iPad (469 Gramm). Besonders lobenswert ist der Winkel der Halterung, die für die Surface-Reihe üblich ist. Bis zu einem Winkel von 165 Grad, lässt sich das Tablet in den Studio Modus bringen.

Die Akkulaufzeit soll bis zu 9 Stunden aushalten. Das iPad hält genauso lange. Zusätzlich zu dem Microsoft Surface Go kann man eine Tastatur, eine kabellose Mouse und einen Digitalstift Surface Pen separat erhalten. Dieses Zubehör macht das Gerät zu einem vollwertigen Rechner.

Der mobile Prozessor ist ein Intel Pentium Gold 4415Y. Er ist zwar schwacher als die Prozessoren bei den üblichen Laptops, reicht aber vollkommen für die Aktivitäten, für die er vorgesehen ist.

In der Ausstattung kann der Käufer zwischen 4 und 8 GB RAM Arbeitsspeicher wählen. Beim Speicher gibt es die 64 und die 128 GB Variante. Das Betriebssystem für Privatkunden ist Windows 10 Home im S Modus. Bei Unternehmenskunden ist das Tablet mit Windows 10 Pro ausgestattet, welches man auch in den S Modus umändern lässt.

Bisher wurde nur die WLAN-Version des Geräts vorgestellt, doch Microsoft wird die Surface Go Reihe auch um ein Modell mit einer LTE-Verbindung ergänzen. Dies erwartet uns noch im Laufe des Jahres.

Die 64 GB, 4 GB RAM Variante des Surface Go kostet 449 Euro, die 128 GB, 8 GB RAM dagegen 599 Euro. Zwar ist das Surface Go somit teurer als das neue iPad, doch es leistet so viel wie das iPad Pro.


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Barrierefreies Gaming: Xbox stellt Adaptive Controller vor

Xbox Adaptive Controller (Image by Microsoft)

Zum Controller oder der Maus zu greifen um eine Runde mit seinem aktuellen Lieblings-Game zu verbringen, ist für die meisten Gamer Alltag. Lebt man jedoch als Mensch mit einer Behinderung, gestaltet sich das gar nicht so leicht. Wie sieht barrierefreies Zocken aus?

Xbox stellt barrierefreien Controller vor

In Vorbereitung auf eines der größten Gaming-Events des Jahres, der E3 in LA, häufen sich die Ankündigungen. Vor allem neue Controller-Modelle erregen Aufsehen, denn neue Games und Engines gibt es in regelmäßigen Abständen. Hardware-Neuerungen sind da eher seltener. Nach einem Twitter-Leak musste Microsoft nun nachziehen. Zum Global Accessibility Awareness Day wurden offiziell Informationen zu ihrem neuen Xbox Adaptive Controller bekannt gegeben, dem ersten barrierefreien Controller für die Xbox One und Windows 10. 

Das Ziel Microsofts mit dem neuen Controller ist es, Gaming für so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Der Controller wird mit zwei großen Buttons und einem Steuerkreuz daherkommen. Das Key-Feature sind allerdings die Ports – ganze 19 AUX-Ausgänge – mit welchen je nach Bedürfnissen verschiedenste Erweiterungen von Drittherstellern an den Controller angeschlossen werden können. Auf der E3 will Microsoft weitere Infos über den Xbox Adaptive Controller bekanntgeben. Ein Verkaufsstart ist noch für 2018 geplant.

Gaming für jedermann

Der Xbox Adaptive Controller ist aber lange nicht der erste oder einzige barrierefreie Gaming-Controller. Kleinere Hersteller und Organisationen arbeiten schon lange daran, Gaming für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglicher zu machen. Der Quadstick-Controller beispielsweise ist ein Joystick, den man mit dem Mund bedient und der mit der PS3, PS4 und der Nintendo Switch kompatibel ist. Warfighter Engaged hat es sich zur Aufgabe gemacht, individuelle barrierefreie Controller für Kriegsveteranen herzustellen. Genauso wie SpecialEffect, einer Organisation aus Großbritannien, die an der Entwicklung des Xbox Adaptive Controllers beteiligt war. 

An vielen Fronten wird daran gearbeitet, die Gaming Accessability zu fördern. Der Xbox Adaptive Controller wird hoffentlich einen großen Beitrag dazu leisten, das Nischenthema der Barrierefreiheit beim Gaming auch in den Mainstream zu holen. 


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Microsoft Surface Hub 2: Bis zu vier Riesendisplays parallel nutzen

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Microsoft hat die zweite Generation seines Großbild-Rechners Surface Hub vorgestellt. Das Surface Hub 2 richtet sich wie sein Vorgänger vor allem an Geschäftskunden und Unternehmen, aber auch Bildungseinrichtungen, die mithilfe des großen Bildschirms ihre Arbeits- beziehungsweise Lernprozesse vereinfachen können. Dazu ist die zweite Generation des Surface Hub nicht nur schlanker und mobiler, sondern lässt sich auch besser mit anderen Surface Hub kombinieren. So lassen sich bis zu vier der 50,5 Zoll großen Riesendisplays zu einer gigantischen Bildschirmfläche zusammenschalten. Zudem können sich nun mehrere Nutzer gleichzeitig an den Windows-10-Geräten anmelden. Das Surface Hub 2 soll laut Microsoft ab dem kommenden Jahr verfügbar sein.

Surface Hub 2 Landschaft ebenfalls
Surface Hub 2 ist 4,5 Zoll kleiner als das kleine Surface Hub und bietet ein Seitenverhältnis von 3:2. Image by Microsoft

Surface Hub 2 für mehr Kreativität im Team

Das Gerät ist mit einem 50,5-Zoll großen 4K-Multi-Touch-Display sowie 4K-Kameras für die Interaktion am Bildschirm ausgestattet. Innovative Funktionen wie die “Dynamische Rotation“ der Kameras, erlauben es, Inhalte in der Portrait- oder Landschaftsansicht intuitiv zu bearbeiten. Die integrierten Lautsprecher und Fernfeld-Mikrofone eignen sich laut Microsoft außerdem besonders für Telefonkonferenzen. Demnach sollen Anwender andere Konferenzteilnehmer so gut hören können, als seien sie im selben Raum.

Microsoft hat ebenfalls das Design des Gerätes optimiert. So ist das Surface Hub 2 schlanker als sein Vorgänger und inzwischen mit Rollständern sowie drehbaren Wandhalterungen von Arbeitsplatz-Experte Steelcase ausgestattet, die das Großbild-Device noch mobiler machen. Außerdem lässt es sich in die jeweilige Arbeitsumgebung integrieren, indem man bis zu vier Devices aneinanderreiht. Das funktioniert sowohl im Hoch- als auch im Querformat. So können mehrere Nutzer gleichzeitig in verschiedenen Anwendungen arbeiten.

Ferner lassen sich mehrere Nutzer an einem Surface Hub 2 zeitgleich anmelden, so dass die Mitarbeiter  gegenseitig auf ihre Dokumente und Ideen zugreifen, diese teilen und zusammenführen können. Dazu unterstützt das Surface Hub 2 entsprechend Kollaborations-Software von Microsoft wie Microsoft Teams, Microsoft Whiteboard, Office 365 sowie die Intelligent Cloud. Schließlich arbeitet Microsoft damit auf seine Vision von einem ganzheitlichen Nutzer-Erlebnis hin, das unabhängig von einem bestimmten Device funktioniert.

Der Surface Hub ist das größte Familienmitglied aus der Surface-Reihe, das für Unternehmen geeignet ist. Daneben bietet Microsoft für kreative Wissensarbeiter mit hohen Ansprüchen an Hardware den All-in-One-Rechner Surface Studio sowie den High-End-Hybriden Surface Book 2 an.

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  • SPOTIFY golem: Spotify wählt einen ungewöhnlichen Börsengang: Der Musikstreaming-Gigant Spotify hat seinen Gang an die Börse nun auch offiziell angemeldet. Dafür wählt das Unternehmen allerdings einen eher unkonventionellen Weg, bei dem keine neuen Aktien freigegeben werden. Stattdessen wird Spotify bestehende Aktien durch Direktplatzierung an der New York Stock Exchange in den Umlauf bringen. In einer Mitteilung an die Börsenaufsicht werden dafür zwar stark steigender Umsatz, aber auch sehr starke Verluste für die Plattform angegeben. Der weltweite Marktfüher im Musikstreaming wird momentan mit einem Wert von über 22 Milliarden US-Dollar gehandelt.

  • SAMSUNG zdnet.de: Galaxy S9+: Kamera gewinnt DxOMark-Test: Samsungs neustes Smartphone, das Galaxy S9+, ist Testsieger. Beim DxOMark-Test erreichte das Samsung Galaxy S9+ in gleich mehreren Kategorien Bestwerte. Während das Googles Pixel 2 dem Galaxy S9+ in puncto Videos überlegen ist, führt Samsungs Flagschiff sowohl in der Kategorie Kamera, als auch bei der Gesamtpunktzahl, und erhält hier Bestnoten. Die hervorragenden Noten basierten auf zuvor erfassten und bewerteten Testbildern und Videos der DxOMark-Ingenieure.

  • MICROSOFT chip: Gegen Spectre und Meltdown: Microsoft veröffentlicht neue Updates für Windows 10: Gute Nachricht für Nuter von Microsoft Windows 10. Der Computer-Riese hat ein weiteres Sicherheitsupdate für seine Nutzer freigegeben. Das neue Update soll gegen die gefundenen Sicherheitslücken “Meltdown” und “Spectre” schützen. Außerdem aktualisiert Microsofts Update erstmals den Prozessor mit einem Microcode, welcher den Prozessor steuert. Im Vergleich zu vergangenen Software-Updates müssen sich Nutzer dieses Mal allerdings nicht durch ein kompliziertes BIOS-Update kämpfen. Der Vorgang wird für den Kunden in diesem Fall völlig unbemerkt vonstatten gehen. Wann das Update für andere Versionen verfügbar sein wird, ließen Microsoft und Intel dagegen offen.

  • FACEBOOK t3n: Kurzes Vergnügen: Facebook macht den Entdecker-Feed wieder dicht: Nach nur 4 Monaten wird Facebook den Entdecker-Feed bereits wieder abschaffen. Erst im Oktober 2017 hatte Facebook sein Tool zur Auslieferung von News mit womöglichem Interessenbezug präsentiert. In einer Mitteilung ließ Facebook verlauten, dass das Experiment, Beiträge von Freunden und öffentlicher Seiten gleichzeitig zu zeigen, nun beendet sei. Aufgrund des mangelnden Erfolges des Feeds, ist entschieden worden, dass es für eine Weiternutzung nicht effektiv genug ist.

  • E-PERSONALAUSWEIS heise: E-Personalausweis: Was den digitalen Amtsgang ausbremst: Eigentlich sollte er den Zugang zu staatlichen Dienstleistungen erleichtern, doch bis jetzt ist der E-Personalausweis ein großes Missverständnis. Zwar besitzt der Großteil der Deutschen den Person für den digitalen Zugang, nutzen tut ihn allerdings nur jeder zehnte. Dabei vereinfacht er den Alltag ungemein und erfordert nicht mehr als ein zertifiziertes Lesegerät oder oder compatibles Smartphone. Der E-Personalausweis macht beispielsweise Behördenanträge, Kontoeröffnungen oder Versicherungsangelegenheiten leicht und entspannt. In der Praxis lösen die Deutschen ihre Anliegen dennoch nach wie vor lieber persönlich.

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  • WINDOWS Chip: Erstes Update seit 20 Jahren: Microsoft renoviert wichtigen Teil von Windows: Kann man Windows 10 demnächst lediglich anhand der Augen bedienen? Eye Control nennt sich dieses Feature, welches Windows in einer Insider-Version von Windows 10 erneuert hat. Diese Funktion soll vor allem Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind, dabei helfen, einen Computer zu bedienen. Außerdem soll es weitere Neuerungen geben, wie unter anderem das Design der Kommandozeile oder Anpassungen am Browser Edge.

  • E-COMMERCE t3n: 5 Tipps: Besser werben auf Google und Amazon: Heutzutage werden in der Amazon-Suche und in den Google-Product-Listings sämtliche Produkte angeboten. E-Commerce Marketer nutzen diese Plattform immer intensiver – was auch durchaus Sinn macht. Sobald der Kunde das gewünschte Produkt in der Suche der beiden Plattformen eingibt, ist seine Kaufbereitschaft ziemlich sicher. Wie aber kann man sich diese Art zu werben zunutze machen? Hier gibt es fünf wertvolle Tipps, wie man auf Amazon und Google werben kann.

  • APPLE Heise: iPhone per iCloud von Erpressern gesperrt: Was Sie tun können: Lösegeld bezahlen, um sein eigenes iPhone, iPad oder iPod touch wieder benutzen zu können? Kriminelle haben sich die iPhone Fernsperr- und Ortungsfunktion „Mein iPhone suchen“ zunutze gemacht, um die iPhone-Besitzer zu erpressen. Erst nach Zahlung eines geforderten Lösegeldes wollen die Erpresser wieder die Geräte freigeben. Selbst die Zwei-Faktor-Authentifizierung beugt dem Ganzen nicht vor. Eine eigene PIN für das iPhone ermöglicht jedoch dem Nutzer auch trotz Fernsperre das Gerät zu benutzen und die Code-Sperre aufzuheben.

  • FAKE NEWS Süddeutsche: Facebooks Lügendetektor: Jetzt ist auch Facebook mit von der Partie, wenn es darum geht, Fake News aufzudecken. Hierzu möchte das soziale Netzwerk eine selbstlernende Software einsetzen, die die Beiträge anhand von verschiedenen Kriterien überprüft und in bestimmten Fällen auch anschlägt. Zudem will Facebook externe Journalisten einsetzen, um das Ganze zu unterstützen. Diesen Vorgang testet das Netzwerk vorerst an kleinen Nutzergruppen in vier Ländern, unter anderem auch in Deutschland.

  • AMAZON ECHO Spiegel: Experte zeigt Lauschangriff mit Amazons Echo: Amazon Echo als Abhörgerät. Wie ein Sicherheitsexperte herausgefunden hat, können Hacker mit ein paar einfachen Hackerwerkzeugen den intelligenten Lautsprecher von Amazon in eine Wanze umwandeln. Diese können dann ganz einfach von außen auf das Mikrofon zugreifen und die Nutzer abhören. Der Sicherheitsexperte Mark Barnes hat sich das Verfahren genauer angesehen und erklärt, wie leicht es für ihn gewesen ist Amazon Echo zu manipulieren. Anfällig für diese Hackerangriffe sind vor allem die Geräte aus den Baujahren 2015 und 2016.

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  • BITCOIN t3n: Bitcoin knackt 2.000 Dollar: Darum boomt die Kryptowährung jetzt: Nach dem ersten Allzeithoch Anfang Mai folgt jetzt der Nächste Meilenstein. Die Kryptowährung Bitcoin steigert erneut seinen wert. Seit Beginn des Jahres zieht das Unternehmen viele internationale Investoren an. Wenn der Wert von Bitcoin weiterhin steigt, könnte die Währung demnächst doppelt so viel Wert haben wie eine Feinunze Gold. In Japan ist Bitcoin seit Anfang Mai ein offizielles Zahlungsverfahren. Eine weitere Erklärung des Aufschwungs kann auch das Wissen über die Funktionsweise sein, welches bei Investoren zu vertrauen führt.

  • WINDOWS heise: Windows 10 S: Nur Apps, aber kein Linux: Windows 10 soll demnächst um eine Schüler und Studenten Version erweitert werden, welche nur die Installation von Apps aus dem Microsoft Store erlaubt und deutlich bessere Administrationsfunktionen aufweisen soll. Allerdings sollen unter anderem Linux-Distributionen oder andere Kommandozeilen Zugänge nicht auf Windows S laufen. Grund dafür sei, dass sich die Schülervaritante an ein nicht technikaffines Publikum wende. Wen diese Grundlage stört, muss sein Windows S auf Windows 10 Pro umwandeln.

  • Protest wired: Twitter and Tear Gas: How Social Media changed Protest Forever: Der Wandel der Protestorganisation begann 2011 mit dem Arabischen Frühling, der es schaffte sich über Soziale Medien wie Twitter zu organisieren. Proteste heutzutage haben durch die Vernetzung durch das Internet deutliche Unterschiede zu Protesten der Vergangenheit, und zeigen spannende Veränderungen auf. Zeynep Tufekci schreibt über Vor- und Nachteile des Protests mit Sozialen Medien.

  • ALEXA golem: Amazon verbietet fast alle Werbung in Alexa-Skills: Ein neues Start-Up plante die Einbindung von Werbebotschaften durch die Voice Funktion des Amazon Assistenten Echo. Burger King hatte vor Kurzem für Nachrichten gesorgt, nachdem ein Werbespot einen Befehl für sprachgesteuerte Geräte wie Alexa Echo oder Google Home beinhaltete. Amazon selbst sieht allerdings keine Notwendigkeit, Skills-Entwicklern generell die Möglichkeit von Werbeeinnahmen zu erlauben und hat nun die Richtlinien für die Zulassung zu dieser Funktion gestrafft. Strenge Regeln gibt es besonders für Alexa Skills mit Bestellmöglichkeiten.

  • DROHNEN handelsblatt: Schöne neue Pharma-Welt: Amazon erwägte bereits einen Einstieg in die Pharmaindustrie, durch Drohnenlieferung von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Diese Neuerung wäre eine Veränderung besonders für Apotheken und weitere Ketten. Eine weitere Neuerung in der Pharmaindustrie könnten Forschungen im Bereich der Sensorenüberwachung an. Diese Sensoren würden Ähnlich wie Kontrollleuchten im Auto Patienten niedrigen Blutzucker oder Blutdruck melden.

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  • HACKER sueddeutsche: WannaCry, NSA und BND: Globaler Cyber-Angriff zeigt, wie riskant die Arbeit der Geheimdienste ist: Seit Freitag sind weltweit Hunderttausende Computer von dem Hackerangriff rund um den Wurm „WannaCry“ betroffen. Die Attacke scheint zunächst gestoppt, ist aber noch nicht ganz überstanden. Die Hacker haben den Notausgang, den ein IT-Spezialist eher zufällig fand und dadurch die Weiterverbreitung von WannaCry stoppte, aus der Ransomware entfernt, erneute Angriffe seien also möglich. Betroffen waren große Konzerne wie Renault oder die Deutsche Bahn und ausgelöst wurde die Attacke, wenn auf einen E-Mail-Anhang geklickt wurde.

  • DIGITALISIERUNG t3n: Bahnchef will die Fahrkarte abschaffen: Laut Bahnchef Richard Lutz ist der klassische Bahn-Fahrschein bald passé. Die Digitalisierung nimmt auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Einzug und nun soll auch das digitale Ticketing eingeführt werden. In Zukunft soll der Zug über das Handy des Passagiers erkennen, wann dieser ein- und aussteigt und infolgedessen automatisch einen Betrag abbuchen. Das dafür benötigte WLAN-Netzwerk wird derzeit bereits ausgebaut. Nicht unbeteiligt an dieser Entwicklung war sicherlich auch der weltweite Wanna-Cry-Hackerangriff am Freitag, von dem auch die Deutsche Bahn betroffen war.

  • KONFERENZ heise: Cube Tech Fair: Zum Abschluss rockt Steve Wozniak das Haus: Am Freitag endete die neue, dreitägige Startup-Messe Cube Tech Fair in Berlin. Zu den Stargästen zählten Tech-Aktivistin Robin Wright und Apple-Mitgründer Steve Wozniak. Der Job von „The Woz“ auf der Messe war es, einen mit einer Millionen Euro dotierten Startup-Preis zu verleihen, nicht ohne aus seinem bewegten Leben zu erzählen. Insgesamt konnte die Messe rund 5.000 Besucher versammeln und soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

  • MICROSOFT spiegel: Windows 10 öffnet sich für iOS und Android: Vergangene Woche hat auch Microsofts hauseigene Entwicklerkonferenz, die “Build 2017”, stattgefunden. So eine Konferenz kommt selbstverständlich nicht ohne große Ankündigungen aus und so war auch Windows 10 ein zentrales Thema. Microsoft hat auf der Build 2017 das Windows 10 Fall Creators Update der Öffentlichkeit präsentiert und will damit insgesamt einen viel größeren Fokus auf Nutzer mobiler iOs- und Android-Geräten legen. Windows 10 zeigt sich offen wie nie und holt sogar den größten Konkurrenten an Bord: Apples iTunes wird im Windows Store verfügbar sein.

  • WIRTSCHAFT faz: Delivery Hero: Frisches Geld für Foodora-Muttergesellschaft: Der südafrikanische Investor Naspers hat jetzt 387 Millionen Euro in die “Lieferheld”, “Foodora” und “Pizza.de” Muttergesellschaft gesteckt. Das Internet-Beteiligungsunternehmen Rocket Internet hat für den Essenslieferdienst Delivery Hero einen weiteren Investor gefunden. Damit sinkt der Anteil des Internet-Brutkastens an Delivery Hero von zuletzt knapp 38 Prozent auf etwa 33 Prozent.Schon 2015 und 2016 war der Börsengang für Delivery Hero geplant, 2017 soll es nun nach einem Wachstumssprung des Unternehmens soweit sein.

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  • WIKILEAKS spiegel: Sicherheitsexperten könnten CIA-Hackergruppe enttarnt haben: “Grasshopper”, “Weeping Angel” oder “Candy Mountain” – die CIA ist bei ihren Codenamen wirklich kreativ! Diese Namen hat jetzt die Enthüllungsplattform WikiLeaks in einer Liste von Werkzeugen und Projekten der CIA veröffentlicht. WikiLeaks könnte es dadurch gelungen sein, bestimmte Hacker-Angriffe dem US-amerikanischen Geheimdienst zuzuordnen. Wie der Sicherheitsdienstleister Symantec nach einer Untersuchung verlauten ließ, geht man von mindestens 40 Fällen in insgesamt 16 Ländern aus, in denen die in den neuen CIA-internen Dokumenten beschriebenen Angriffswerkzeuge gegen verschiedene Ziele eingesetzt wurden.

  • WINDOWS zeit: Wie Windows 10 diskret werden soll: Neues Update für Windows 10! Beim dritten Anlauf wird das Microsoft Betriebssystem jetzt mit dem Creators-Update ausgestattet. Wichtiger Kernpunkt des Updates ist vor allem auch der Datenschutz. Heute soll das Paket mit den neuen Funktionen an die rund 400 Millionen Nutzer ausgerollt werden. “Creators-Update” heißt es zudem durch seinen Fokus auf Aspekte wie Augmented Reality und 3D-Design. Zudem soll es für mehr Transparenz sorgen – zur Veröffentlichung der originalen Version in 2015 wurde das System aufgrund seiner Überwachung stark kritisiert.

  • MINECRAFT t3n: Microsoft startet Marketplace für Minecraft mit eigener Währung: Im neuen Minecraft Marketplace dürfen unabhängige Entwickler von nun an eigene Kreationen veröffentlichen und verkaufen. Das Klötzchen-Spiel ist schon lange für seine kreative Spielerschaft bekannt, jetzt können solche Inhalte von Creators angeboten und zu einem selbst festgelegten Preis verkauft werden. Wer im Marketplace Inhalte anbieten will, muss allerdings zuerst vom Microsoft Partner-Programm akzeptiert warden. Der Minecraft Marketplace ist für Windows, iOS und Android verfügbar.

  • TWITTER wired: Warum Twitters Zukunft in den Händen der Community liegt: Im Mai werden sich Twitter-Aktionäre zur Hauptversammlung zusammenfinden. Thema dabei wird sicherlich auch der Vorschlag der Community sein, eine eigene Genossenschaft zu gründen. Liegt darin die zukünftige Überlebensstrategie des Unternehmens oder ist eine solche Entwicklung eher unwahrscheinlich? Letzteres sei wohl eher der Fall, aber dass das Unternehmen die „We are Twitter“-Bewegung als Tagesordnungspunkt aufnimmt, zeugt zumindest davon, dass die Wünsche der Community berücksichtigt werden. Trotzdem scheint Twitter seien Krise noch nicht überwunden zu haben.

  • KI golem: VW will Autos mit künstlicher Intelligenz versehen: VW ist jetzt eine strategische Partnerschaft mit dem auf künstliche Intelligenz spezialisierten Startup Mobvoi eingegangen. Der deutsche Autohersteller investiert in das Projekt mit dem chinesischen Unternehmen rund 180 Millionen US-Dollar. Spracherkennung war nur der Anfang, fortan sollen anhand der KI-Technologie weitaus mehr möglich sein. Mit diesem Joint Venture begibt sich auch VW nun in den Wettbewerb um die besten Assistenzsysteme in der Automobilbranche.

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  • WINDOWS heise: Microsoft erläutert die Datensammelwut von Windows 10: Microsoft hat ein neues Update für Windows 10 veröffentlicht, dass nächste Woche in Windows Update erscheinen soll. Damit können Nutzer die Datenschutzeinstellungen auf den Stand zurücksetzen, den sie vor dem Upgrade auf Windows 10 gesetzt hatten. Statt der „Express-Einstellungen“-Schaltfläche wird es ein übersichtliches Menü mit fünf Klicks geben. Außerdem hat Microsoft eine Liste veröffentlicht, die Auskunft gibt über den Umfang der Daten, die im äußersten Fall an den Hersteller übertragen werden – und diese Liste ist lang.

  • APPLE golem: Magsafe-Adapter für USB-C denkbar: Apple hat ein neues Patent eingereicht, das Hoffnung auf einen Magsafe-USB-C-Adapter macht. Beim bisherigen Ladekabel für MacBooks war die Verbindung sehr instabil und es reichte schon wenig Zug am Kabel, um die Verbindung zu lösen. Laut Apple wollte man damit verhindern, dass das MacBook aufgrund von Zug am Kabel versehentlich zu Boden fällt. Bei den neusten Geräten wird es einen Anschluss zum Aufladen des USB-Typ-C geben. Das Patent schafft einen Adapter, mit dem man den neuen und den alten Anschluss verbinden kann. Allerdings bleibt unklar, ob der Adapter auf wirklich in die Produktion geht. Es wäre nicht das erste Patent, dass niemals auf den Markt kommt.

  • HASS t3n: Internet-Verbände kritisieren Gesetzentwurf gegen Hasskriminalität: Am Mittwoch, den 05. April 2017 hat das Bundeskabinett ein Gesetz beschlossen, das gegen Hasskommentare im Internet wirken soll. Das Gesetz sieht vor, dass soziale Netzwerke binnen 24 Stunden dafür sorgen müssen, dass strafbare Äußerungen gelöscht werden. Andernfalls drohen ihnen Bußgelder von bis zu 50 Millionen Euro. Prompt kommt Kritik aus der IT- und Internet-Branche. Die neue Regelung sei zwecklos, da sich oft nicht vollständig klären ließe – erst recht nicht binnen 24 Stunden -, ob ein Verstoß vorliegt, sagte Dr. Bernhard Rohleder von Bitkom. Auch Oliver Süme von Eco, Europas größtem Branchenverband der Internetwirtschaft kritisiert die Bundesregierung. „Zwangsläufig erkennen wir bei starren Fristen die Gefahr einer Löschkultur des vorauseilenden Gehorsams. Es wird im Zweifel mehr gelöscht, als notwendig wäre“.

  • ALDI Welt: iPhone bei Aldi zum Schnäppchenpreis: Kommende Woche Mittwoch wird es in einigen Filialen von Aldi Süd das iPhone 6 zum Preis von 479 Euro zu kaufen geben. Das Gerät kommt ohne Vertrag und ohne SIM-Lock, dafür aber mit einem zusätzlichen Jahr Garantie und einer Aldi-Talk-SIM-Karte im Wert von 10 Euro. Allerdings hat das Angebot einen Haken. Zum einen wird der interne Speicher lediglich 16 GB betragen. Das Kleingedruckte verrät darüber hinaus, dass die iPhones schon im Laufe des Vormittags des ersten Verkaufstags ausverkauft sein könnte und dass es das Gerät nicht in allen Filialen geben wird. Auch der Preis ist nicht außergewöhnlich niedrig. Im Internet findet man das iPhone 6 vereinzelt schon für ca. 480 Euro.

  • FACEBOOK CNBC: Facebook plant kostenlose Version des Slack-Konkurrenten: Facebook hat angekündigt, eine kostenlose Version von Workspace auf den Markt zu bringen. Die Software ist ein Konkurrenzprodukt zu Slack, dass sich vor allem an Anwender im Business richtet und die Möglichkeit bietet, zu chatten und zusammenzuarbeiten. Der Look and Feel des Produkts wird der gleiche sein, wie bei der kostenpflichtigen Version, allerdings wird auf Verwaltungs- und Analysewerkzeuge verzichtet werden. Derzeit befindet sich das Produkt noch in einer Testphase, daher ist es noch nicht überall erhältlich.

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  • 3D-DRUCK wired: Lässt sich der perfekte Mensch bald ausdrucken?: Das Ganze hat sogar einen Namen: Tissue Engneering. Der Terminus beschreibt den Vorgang, bei dem beispielsweise per 3D-Druck Organe hergestellt werden, so beispielsweise menschliche Haut oder in Harvard sogar ein schlagendes Herz. Die Brandenburger Viola und Marcel Pfützner sind Teil der Medizinischen Modellbau Manufaktur und mischen jetzt im 3D-Druck-Markt mit. Mit den Kollegen von Wired haben die beiden über 3D-Druck und den perfekten Menschen gesprochen.

  • WINDOWS t3n: Windows 10: Microsoft bestätig zweites großes Update für 2017: Microsoft-Entwickler Rafael Rivera hat auf einer offiziellen Präsentation des Unternehmens bekannt gegeben, dass das erste Windows 10 Update des Jahres, das „Creators Update“ oder Redstone 2, zum Ende des 1. Quartals in die Pilotphase gegeben werden soll. Jetzt wurde auch ein zweites Update angekündigt, welches im Herbst ausgeführt und etwa im Oktober oder November in finaler Version veröffentlicht. Das Windows-10-Redesign wird bestätigtermaßen mehr Simplizität und Konsistenz bringen. Erste Screenshots sind bereits geleakt und zeigen, wohin die Reise gehen wird.

  • AV-Software sueddeutsche: Diese Antivirenprogramme empfiehlt Stiftung Warentest: Da hat man einmal nicht aufgepasst und schon hat man sich etwas eingefangen und das gilt für Viren aller Art, ob analog oder digital. Aber auch für Letztere gibt mehr als genug Software, um gegen sie anzugehen. Die Stiftung Warentest hat 17 von diesen auf Herz und Nieren getestet. Eine Aktion, die in der IT-Welt auf keine Begeisterung gestoßen ist. Der ehemalige Firefox-Entwickler Robert O’Callahan wütete erst gegen kostenpflichtige Antivirenprogramme und riet sich auf die Windows 10 Bordmittel zu verlassen. Eine These, die die Stiftung in ihrem Test widerlegte.

  • App golem: Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer: Ist das wirklich bio oder steht das nur so drauf? Eine App soll jetzt herausfinden, wie bio Bio-Artikel wirklich sind. Forscher des Virtual Development and Training Center des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung haben jetzt die App “HawkSpex mobile” vorgestellt. Sie macht aus dem Smartphone eine Hyperspektralkamera beziehungsweise Lichtspektrometer, das die chemische Beschaffenheit von Objekten erkennt. Sie analysiert, wie ein Objekt verschiedenfarbiges Licht reflektiert und schließt aus dem „spektralen Fingerabdruck“ auf die chemische Zusammensetzung des Objekts.

  • HACKING heise: Macchina M2: Hardware zum Car-Hacking auf Kickstarter: Das Unternehmen Macchina stellt auf Kickstarter jetzt den OBD-Dongle M2 vor, eine Hardwareplattform für die Fahrzeugdiagnose und das Hacking von Diagnose- und Fahrzeugparametern. Daten vom eigenen Auto auslesen und zurück senden – mit der Hardware-Plattform vom Macchina M2 soll das insbesondere für Arduino-Fans möglich werden. Für die Realisierung suchten die Initiatoren bei Kickstarter nach Unterstützern, die das Projekt mit 25.000 US-Dollar bis zum 23. März 2017 finanzieren. Einen Monat vor Ablauf der Frist wurde das Ziel nun bereits überschritten.

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  • NSA sueddeutsche: Wurde die NSA gehackt?: Die NSA gilt als mächtigster Spionagedienst der Welt. Die besten Informatiker und Hacker arbeiten für die National Security Agency, die der größte Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten ist. Die NSA soll allerdings von der Hackergruppe „Shadow Brokers“ angegriffen worden sein. Am Wochenende veröffentlichte die Gruppe eine Software, mit der der Geheimdienst die Firewalls verschiedenster Betriebssysteme umgeht. Der Whistleblower Snowden bezweifelt, dass das ganze System der NSA gehackt wurde. Er geht nur von einem Server aus und verdächtigt Russland.
  • YOUTUBE faz: Youtube will an die 30 Millionen deutschen Gamer ran: In einer Sparte ist der Wachstum von Youtube besonders stark – Livestreams. Auch die 360-Grad-Funktion bei einigen Videos macht das Angebot für Nutzer sehr attraktiv. Auf der Gamescom in Köln hat der US-Konzern eine App vorgestellt, mit der es Nutzer möglich gemacht wird, leichter mit professionellen Gamern zu chatten. Gaming-Videos funktionieren auf Youtube sehr gut und bringen dem Unternehmen enorme Summen an Werbegeldern ein. Nun will man sich mehr auf die Gamerszene konzentrieren, denn allein in Deutschland ist der Markt mit rund 30 Millionen Gamern sehr breit aufgestellt.
  • DATENSCHUTZ golem: „Microsoft ignoriert Datenschutz und Nutzerwillen eklatant“: Windows 10 ist bei Datenschützern sehr umstritten. Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation „Electronic Frontier Foundation“ hat nun schwere Vorwürfe gegen Microsoft erhoben. Seit der Veröffentlichung von Windows 10 gibt es Kritik an den Datenschutzeinstellungen von Microsofts Betriebssystem. Auch die teils verzweifelt wirkenden Taktiken, mit denen das Unternehmen Nutzer zum kostenfreien Upgrade bewegen wollte, waren umstritten.
  • AUTONOMES FAHREN bloomberg: Hyundai Motor Says It’s Discussing Partnerships With Google: Süd Koreas größter Autohersteller Hyundai steht in Verhandlungen mit Google. Es soll um eine zukünftige Partnerschaft der beiden Konzerne gehen, die sich auf das autonome Fahren fixiere. Laut Ko Tae Bong, einem führenden Analyst des Autokonzerns, gehe es um das Überleben von Hyundai, da man in der Entwicklung des autonomen Fahrens weit zurückliege. Eine Zusammenarbeit mit IT-Unternehmen wie Google sei deshalb nicht nur eine Option, sondern dringend notwendig.
  • FITNESS mashable: The fitness tracker included in McDonald’s Happy Meals has just been recalled: Die McDonalds’s Filialen in den USA und Kanada baten seit geraumer Zeit einen Fitness Tracker in Happy Meals an. Was sich erstmal nach einer guten Idee anhört, hat jetzt für einen kleinen Skandal gesorgt. Bei einigen Kindern ist es beim Tragen des Trackers zu Hautirritationen gekommen. McDonald’s hat seine Kunden nun dazu aufgerufen, die Armbänder wieder an den Konzern zu schicken oder bei einer Filiale abzugeben.
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PC-Tuning mal anders: Alte Geräte mit Linux reaktivieren

Repair (Image by Ady Satria Herzegovina [CC0 Public Domain], via Pexels)

Moderne Betriebssysteme zeichnen sich durch einen stetig wachsenden Ressourcen-Hunger und einen großen Bedarf an Arbeitsspeicher aus. Oftmals wirft man die zu langsamen und somit nutzlosen Geräte nach ein paar Jahren weg, statt sie mit einem anderen Betriebssystem zum Leben zu erwecken.

Der pensionierte Lehrer Wolf-Dieter Zimmermann möchte die negative Ökobilanz mit dem Projekt „Alte Laptops im neuen Gewand“ verbessern. Zimmermann hilft in Mülheim dabei, auf alten Laptops und Desktop-PCs das Betriebsprogramm Linux zu installieren, damit diese wieder lauffähig sind. Seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde kürzlich mit dem RWE Klimaschutzpreis 2016 ausgezeichnet.

Wir sprechen mit ihm über die Ex- und Hopp-Mentalität unserer Gesellschaft und warum es keinen Sinn macht, die Benutzung von Software oder sozialen Netzwerken mit den eigenen Daten zu bezahlen.

Lars Sobiraj (LS): Wolf-Dieter, wie bist Du überhaupt zum Thema Linux und freie Software gekommen?

Wolf-Dieter Zimmermann (WZ): Als Student habe ich auf CP/M-Basis ganz ganz wenig mit Assembler Erfahrung gemacht. Insofern war mir immer klar, dass hinter einem Betriebssystem erkennbare Systeme und Schleifen stehen. Der nächste Schritt: Im Kontext mit einem Europaprojekt (EdiPed) habe ich mit dem damals am Projekt beteiligten Engländer dafür gesorgt, dass alles als freie Software entwickelt wird. Dabei ist mir klar geworden, was freie Software wirklich ist.

LS: Kannst Du uns bitte erklären, was freie Software für Dich ist?

WZ: Die Setzungen der Free Software Foundation Europe (FSFE) treffen meine Meinung am besten: Software ist dann frei, wenn sie mit den vier Freiheiten (nämlich sie zu verwenden, zu verbreiten, zu verstehen und zu ändern) ausgestattet ist.

LS: Wieso ist dieses Thema für Dich überhaupt so wichtig?

WZ: Vielleicht kommt da ein wenig meine Herkunft als Theologe ins Spiel. Die Grundlegungen des christlichen Glaubens ist für uns Evangelische daran gebunden, dass wir in der Lage sein können wollen, die Quellen selbst sprechen zu lassen. Martin Luther sprach davon, dass allein die Schrift (sola scriptura) entscheidet und nicht Päpste, Bischöfe oder ähnliches. Das bringt Evangelische in eine ganz andere Verantwortung.

Politisch argumentiert: Nur wenn ich die Quellen einsehen kann, ist Transparenz – ein demokratisches Grundgebot – gegeben, nur dann kann ich wirklich teilhaben an Entscheidungsprozessen. Demokratie gibt es nicht für weniger.

LS: Warum sollte man den Quellcode eines Programms einsehen können? Macht diese Offenheit es nicht leichter für Hacker, um gezielt nach Sicherheitslücken zu suchen?

WZ: Andersherum wird ein Schuh daraus. Stellen wir uns vor, die Schummelsoftware von VW wäre quelloffen gewesen. Vermutlich hätte sie nicht eine Woche unerkannt überlebt, weil eine zahlreiche und internationale Community (mit durchaus höchst unterschiedlichen Interessen) schnell erkannt hätte, welche Funktionalitäten diese Software wirklich gehabt hat. Insofern konnte diese Software nur dann den gewünschten Effekt haben, solange sie proprietär (und damit mit verschlossenem Quellcode) eingesetzt wurde. Damit dürften auch die Gründe benannt sein, weshalb viele Unternehmen ihre Software proprietär gestaltet sehen wollen. Teilen wollen und können ist aus meiner Sicht wertvoller als immer mehr haben wollen.

LS: Du hast kürzlich den RWE Klimaschutzpreis 2016 erhalten, weil Du Menschen im Ruhrgebiet aktiv dabei unterstützt, ihre alten Laptops und Desktop-PCs vor dem Mülleimer zu retten. Wie kam es eigentlich zu dieser Initiative?

WZ: Als ich mir klar machte, was alles im PC an seltenen Erzen, unter höchst problematischen Bedingungen zum Teil von Kindern ohne Schutzanzüge abgebaut, an Wasser, an Energie so enthalten ist, wurde mir diese Ex- und Hoppmentalität, die wir vielfach haben, noch mehr zuwider. Ich komme aus einer Familie und einer Generation, die gelernt hat, mit wenig auszukommen und das Wenige zu pflegen und möglichst auch zu reparieren.

Wolf-Dieter Zimmermann erhält den Klimaschutzpreis (Image by Netzwerk Bildung [CC BY SA] via Netzwerk Bildung)
Wolf-Dieter Zimmermann (Mitte) erhält den Klimaschutzpreis (Image by Netzwerk Bildung [CC BY SA] via Netzwerk Bildung)

WZ: Bei der Installation arbeiten wir aus zwei Gründen mit Xubuntu . Ein Grund: Xubuntu braucht wenig Ressourcen, läuft also (mit ganz wenigen Ausnahmen) auch auf alten Geräten.

Zweitens: Xubuntu enthält in den allermeisten Fällen bereits die richtigen Treiber. Problematischer sind derzeit Drucker, wenn sie nicht von HP sind. Insofern ist die Grundinstallation (bei inzwischen an die 100 Laptops und Notebooks) in einer halben Stunde erledigt.

Was glaubst Du, warum die herkömmlichen Betriebssysteme in den letzten Jahren zumeist umfangreicher statt kleiner wurden? Nur so sind Koppelgeschäfte mit neuerer Hardware (Arbeitsspeicher, Festplatten, komplette Rechner) erzielbar.

LS: Apples neues OS X „El Capitan“ läuft auf zahlreichen alten Geräten sehr viel flüssiger als Mavericks und wirkt weit weniger überfrachtet. Warum lehnst Du dieses Betriebssystem dennoch ab?

WZ: Ablehnen wäre zu viel gesagt. Ich verwende – wenn es irgend möglich ist – keine Systeme, die abgesperrt sind und mir nicht den Blick hinten dran erlauben. Hier in Mülheim war überdies erst ein Einziger mit einem Apple-Gerät da. Ich habe erfolgreich Linux darauf installiert.

LS: Thema: Vielfalt in der Linux-Community. Der Debian-Release-Manager Martin „Joey“ Schulze stellte mir vor einigen Jahren die Gegenfrage, warum es statt nur eines Fahrzeuges so viele unterschiedliche Autos gibt. Was ist Deine Lieblings Linux-Distribution? Welches Linux erfüllt Deine Bedürfnisse am besten?

Außerhalb dieses Mülheimer Projekts verwende ich nahezu grundsätzlich Debian. Im hiesigen Projekt, auch bei den Kursen in der VHS verwende ich Xubuntu, weil ich das aus didaktischen Gründen für am ehesten vermittelbar halte. Die Klientel, mit der ich arbeite, ist in der Regel weit über 50 Jahre alt. Da spielen solche Gründe eine große Rolle. Die Leute sollen ein Betriebssystem verantwortlich nutzen können. Das bedeutet nicht, dass sie eines herstellen können sollen.

In der Community gibt es immer wieder Auseinandersetzungen wegen der Fragestellung, wie offen das eigene OS bzw. alle mitgelieferten Programme sein müssen, weswegen Fedora auf die Unterstützung des Formates MP3 verzichtet. Die „Usability“ ist schon ein großes Thema. Hätte sich das Audioformat ogg/vorbis mehr durchgesetzt, könnte diese Diskussion um die MP3 auch anders geführt werden. Persönlich bin ich an diesen Stellen bereit, einen Kompromiss einzugehen.

LS: Wieder andere lehnen Ubuntu ab. Wohl auch, weil es von einem Unternehmen und nicht von Privatpersonen erstellt wird. Wie stehst Du zu diesem Streit innerhalb der Community? Und was hältst Du von der Canonical Foundation?

WZ: Ich finde von Unternehmen bezahlte Entwickler, wie das ja oft der Fall ist, nicht von vornherein problematisch oder verdächtig. Und ich bin mir sicher: Eine aufgeweckte Community wird jedes Mal aufschreien, wenn die Unternehmensinteressen die Idee der freien Software zu zu decken drohen.

LS: Warum hört man eigentlich so selten etwas von Notebooks, die für eine bestimmte Linux-Distribution optimiert wurden, um diese vorinstalliert zu verkaufen?

WZ: Gegen Aldi, Mediamarkt und Saturn ist ein Notebook wie ein Tuxedo eben einfach ein Winzling.

LS: Hast Du das von Edward Snowden favorisierte OS Tails einmal ausprobiert, bei dem man bei jeder Daten-Übertragung zur Verschlüsselung gezwungen wird? Was hältst Du davon?

WZ: Nur im Ansatz gut und richtig. Das Wissen um Verschlüsselung und den Sinn dahinter ist aus meiner Sicht noch sooo wenig in der Bevölkerung präsent. Wer hat denn auch ein Interesse, dass die Bevölkerung in dieser Frage informierter wird?

LS: Andere Gesprächspartner vertreten die Ansicht, IT-Sicherheit erfordere „nicht automatisch Anonymität“. Stimmt das? Wie oft nutzt Du Tor
oder andere Anonymisierungs-Dienste?

WZ: Eher weniger. Muss ich mich einarbeiten. Tor habe ich wegen Langsamkeit wieder abgeschafft. Die Idee finde ich im Prinzip sehr gut. Verschlüsselung von E-Mails ist bei mir, wenn auch hakelig, mittlerweile Standard.

LS: Das Upgrade auf Windows 10 ist noch kostenlos. Dafür wird die Suchmaschine von Microsoft bevorzugt und jede Menge Nutzerdaten an den Hersteller übertragen. Sind Daten die neue Währung der Softwarekonzerne? Was hältst Du von dieser „Bezahlung“ ?

WZ: Natürlich überhaupt nichts. Diese „Bezahlung“ ist eines der am meisten genannten Antriebe, wenn Leute zu uns kommen und Linux installiert haben wollen.

In dem Folgeangebot „Einsteigerberatung“ machen wird den Leuten klar, dass die Installation von Linux nur ein erster Schritt sein kann. Auch von einem Linuxrechner können theoretisch Nutzerdaten abgesaugt werden. Die sinnvoll-kritische Nutzung des Internets und eine gewisse Vorsicht bei E-Mails sind der wesentliche zweite Teil der Maßnahmen gegen die „Bezahlung mit Daten“.

LS: Bei der immer häufiger durchgeführten Überwachung des Nutzerverhaltens von Google, Facebook, Apple & Co. argumentieren viele Anwender, es sei ihnen egal weil sie ja doch nichts zu verbergen hätten. Wie stehst Du dazu?

WZ: Stammtische waren noch nie differenziert in ihren Argumenten. Spätestens dann, wenn Google die richtige Salbe gegen Hämorrhoiden empfiehlt und wenn Google weiß, welche Tabletten man gegen Bluthochdruck nimmt, kann dieser dämliche Satz verzichtbar werden. Die Unkenntnis vieler darüber, wie das Ausspähen von Nutzerdaten funktioniert und wer eine Interesse an diesen Daten hat, kann aus meiner Sicht nicht eine Sekunde ein ernsthaftes Argument sein, sich dagegen nicht schützen zu sollen.

Wir empfehlen hier immer schon Dienste wie ixquick als Suchmaschine, die keine Daten abfordert. Bei Ixquick wird auch schnell deutlich, bei welchen Angeboten Werbung enthalten ist. Man nutzt einfach ublock als Addon für die Werbeverhinderung – schon ist mehr Ruhe und das Internet kann seine Stärke in der Informationsvermittlung ausspielen. Dabei beleibt es die Aufgabe des verantwortlichen Lesers, sich seine Meinung über Qualität und Wert der Information selbst zu bilden. Das ist aber nicht wirklich etwas Neues.

LS: Im Gegensatz zu einigen Veranstaltern aus dem näheren Umkreis lehnst Du englischsprachige Bezeichnungen für Deine Veranstaltungen komplett ab.

WZ: Nein, das stimmt so nicht ganz. Die Klientel, die zumeist bei mir vorbei kommt, spricht einfach kein Englisch. Da wäre es mehr als unhöflich, sie mit Englisch zu traktieren. Ich selbst spreche sehr wohl Englisch, kann mich darin auch verständlich machen, finde aber oftmals das denglisch unüberlegt und unnötig. Coffee-to-go, Infopoint, Powerpoint und vieles andere mehr sind sprachlich überhaupt kein Gewinn. Als Kabarettist bin ich sehr sprachbewusst und leide unter Missbräuchen.

Als Beispiel: Internettechnologie. Wir wissen, dass die Anthropologie die Lehre vom Menschen ist, die Biologie ist die Lehre vom Leben, die Theologie die Lehre von Gott. Also heißt es: Internettechnologie ist die Lehre vom Internet. Schön wäre es, wenn wir so etwas hätten. Gemeint ist in den allermeisten Fällen die Internettechnik, nicht mehr. Im Englischen wird technology sowohl für Technik wie für die Lehre von der Technik verwendet. Da rächt sich die Ungenauigkeit, selbst wenn renommierte Zeitungen und Journalisten diesen Fehler nachzuvollziehen, wird er dadurch nicht richtiger.

LS: Wodurch grenzt Du Dich von anderen Organisatoren ab, die beispielsweise den Linux Presentation Day durchführen?

WZ: Da grenze ich mich nicht ab, der LPD ist eine hervorragende Idee, die Hauke Laging da voran bringt. Ich muss hier Leuten mitunter übersetzen, was LPD heißt. Das finde ich einfach überflüssig. In den Zeitungsmeldungen wird auch immer darauf hingewiesen, dass unser „Linux im Alltag“ anderswo eben Linux Presentation Day heißt. Vielleicht können ja auch in Berlin alle Englisch, hier ist das nicht so.

LS: Womit erklärst Du den Erfolg von „Linux im Alltag“?

WZ: Mit der grundsätzliche Verwendung einer alltäglich verstehbaren Sprache, dir am Verstehen des Gegenübers ausgerichtet ist und nicht an der Demonstration eigenen Wissens – denn Wissen ist die Voraussetzung von Aufklärung, nicht ihr Medium. Mit Folgeangeboten an Linuxeinsteiger unter den gleichen Sprachbedingungen. Mit dem zunehmenden Unbehagen der Bevölkerung an der „Bezahlung“ mit Daten und mit dem Wissen darum, dass nachhaltige Nutzung wertvoller Güter einfach besser ist als die ewige Neuanschaffung solcher Geräte.

Größeren Teilen der Bevölkerung wird die zunehmende Vermüllung der Umwelt als Thema inzwischen ein wenig bewusster. Meine Mitarbeit im hiesigen Repair Café zeigt mir überdies jedes Mal, dass es zunehmend Leute gibt, die den Wert hergestellter Güter zu schätzen wissen und deshalb Produkte ablehnen, die zu einem vorgesehenen Zeitpunkt kaputt gehen. Wenn die Reparierbarkeit von Geräten wieder ein Kriterium würde, fände ich das außerordentlich gut.


Image „Repair“ by Ady Satria Herzegovina (CC0 Public Domain)

Image by Netzwerk Bildung


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • AIRBNB fortune: Airbnb Sues Its Hometown Over Latest Short-Term Rental Crackdown: San Francisco möchte, dass sich Anbieter von Privatunterkünften bei der Stadt registrieren. Für Airbnb ein Grund gegen seine Heimatstadt zu klagen. Die Stadt hatte damit gedroht, Verantwortliche von Airbnb ins Gefängnis zu stecken, wenn sich die Wohnungsvermieter nicht bei der Stadt registrieren lassen. Das Unternehmen wollte dies nicht hinnehmen und reichte Klage ein. Laut Airbnb verstoße die Auflage der Stadt San Francisco gegen zwei Bundesgesetze und die Bundesverfassung.
  • MICROSOFT theverge: Microsoft pays woman $10,000 for forcing Windows 10 installation: Viele Leute haben sich schon über die aggressive Strategie geärgert, wie Microsoft sein neues Betriebssystem „Windows 10“ auf die PCs bringt. Öfter wurde angegeben, dass sich das System ohne Erlaubnis auf den Computern von Windows-Nutzern installiere. Auch bei Teri Goldstein war dies der Fall. Nachdem sich das Betriebssystem automatisch auf ihrem Computer installiert hatte, funktionierte dieser nicht mehr richtig. Goldstein ging vor Gericht und Microsoft wurde zu einer Geldstrafe von $10.000 verurteilt, die an Teri Goldstein ausgezahlt werden müsse. Dieses Urteil könnte mehrere solcher Klagen für Microsoft bedeuten.
  • PETITION golem: 300.000 wehren sich gegen Ende der iPhone-Kopfhörerbuchse: Apple’s Pläne, die 3,5mm – Klinkenbuchse beim neuen iPhone7 wegzulassen stößt bei den Kunden auf wenig Zuspruch, sodass sich 300.000 Stimmen nun mit einer Petition, veranlasst von der Organisation Sum of Us, wehren wollen. Ein Nachteil bedingt durch die Änderung wäre, dass man zum Einstecken von Kopfhörern einen extra Adapter bräuchte, was natürlich mehr Aufwand für den Kunden mit sich bringt.
  • TELEKOM heise: Nutzerdaten zum Verkauf: Telekom fordert Kunden zum Passwortwechsel auf: Die Deutsche Telekom fordert ihre Kunden zum Passwortwechsel auf. Derzeit verkaufen Kriminelle in Online-Underground-Foren die Log-In-Daten von t-Online- Mailadressen einschließlich der Passwörter. Mit dem Zugriff auf das Konto und dem gleichzeitigen Zugang zum Kunden-Center, können die Hacker Bestellungen und Vertragsänderungen verrichten. Betroffen sein sollen zwischen 64.000 und 120.000 Konten.
  • ENTWICKLUNG t3n: Von Instagram bis Whatsapp: So haben sich einige der bekanntesten Apps über die Jahre verändert: Manchmal muss man den Blick auf die Vergangenheit richten, um zu sehen, wie sich Dinge über die Jahre entwickelt haben. Die Website „Great Apps Timelime“ nimmt sich nun populäre Apps als Beispiel und zeigt welche Veränderung, beispielsweise Whatsapp und Instagram, im Laufe der Jahre erfahren haben. Ein Ausbau der Seite durch weitere Apps (bisher sind es acht) soll in Zukunft folgen.
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5 Lesetipps für den 25. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Tools zur leichteren Bedienung von Windows 10, eine Kampagne von YouTube, das Wove-Band, GIFs auf Facebook und Chat Slang. Ergänzungen erwünscht.

  • MICROSOFT DIE WELT: Downloads: Diese Gratis-Programme verbessern Windows 10: Zwar steht das neue Betriebssystem Windows 10 gar nicht mal so schlecht da, doch es bleiben einige Schwächen. Mit Gratis-Tools können Sie für eine einfachere Bedienung sorgen. Classic Shell zum Beispiel ein Softwaremenü ohne Kacheln im Windows-7-Stil mit Suchfunktion, oder Start Menu Reviver ersetzt das Startmenü und lässt Ihnen die freie Wahl, ob und welche Kacheln Sie anbringen möchten. Mit anderen Tools können Sie Ihre Daten unter Windows 10 schützen oder das Tempo auf dem Niveau halten, auf dem es am Anfang auch lief.

  • YOUTUBE GWB: YouTube startet deutschlandweite Werbekampagne mit LeFloid und Joyce: In Deutschland gibt es viele YouTube-Stars, um einen ist man in letzter Zeit nicht herumgekommen: LeFloid, spätestens durch das Interview mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel wurden auch die Medien außerhalb der Videoplattform auf ihn aufmerksam. Jetzt startet YouTube eine Kampagne mit ihm und der YouTuberin Joyce Ilg, die damit zu den “YouTube Botschaftern 2015” werden. Diese Kampagne soll auf die vielen Talente, die auf der Plattform Videos hochladen, aufmerksam gemacht werden.

  • WOVE-BAND heise online: Echt flexibel: Ein Display als Armreif: Das so genannte Wove-Band ist wie ein eleganter Armreif mit einem Display, sehr ähnlich wie ein Fitness-Armband. Es wickelt sich als komplette Bildschirmfläche um das Handgelenk. Berührt man es, zeigt es die Uhrzeit, Wetter oder News auf ganzer Länge an. Das Schwierige am Wove-Band soll aber nicht das Display selbst gewesen sein, sondern vor allem die Elektronik zu Steuerung des Wove. Polyera, der Entwickler, möchte dieses flexible Display bald sogar in Kleidungsstücke integrieren.

  • FACEBOOK Horizont: GIFs erobern Facebook-Pages: Erste Brands können die animierten Bildchen nutzen: Ende Mai 2015 erlaubte Facebook, dass die User GIFs einbinden dürfen. Seit neustem können jetzt auch einige Unternehmen die Animationen mit ihren Fans teilen, vielen bleibt dieses Feature aber trotzdem noch vorenthalten. Die ersten Firmen, die es dürfen, sind die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy’s und die brasilianische Cola-Marke Kuat. Sollte diese Funktion erfolgreich sein, werden bald auch anderen Unternehmen GIFs teilen können.

  • ABKÜRZUNGEN & EMOJIS B2C: Chat Slang: Is It the New Business Casual?: “Chatten” gibt es schon seit 23 Jahren, kein Wunder, dass es immer mehr in den täglichen Gebrauch einfließt. Monatlich werden ungefähr 350 Billionen Nachrichten weltweit verschickt, davon über 15 Prozent in einem geschäftlichen Kontext. Klar, Abkürzungen sparen etwas Zeit, aber muss das wirklich auch in geschäftlichen Situationen sein, zum Beispiel am Ende eines Newsletter, oder wenn man zu spät zu einem Meeting kommen sollte?

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5 Lesetipps für den 14. August

In unseren Lesetipps geht es heute um einen Slack-Bot, den GPS-Tracker Lightbug, das Galaxy S6 Edge+, Windows 10 und Gestensteuerung für jeden Fernseher. Ergänzungen erwünscht.

  • SLACK t3n: Dieser Slack-Bot bestimmt bei der New York Times, was auf Facebook geteilt wird: Jeden Tag werden bei der New York Times 300 Artikel veröffentlicht, wovon es nur 50 auf die Facebook-Seite schaffen. Nun haben die Social Media-Redakteure einen Weg gefunden, um Social Media-Kanäle effizienter einzusetzen. Das Team hat für das Enterprise Messaging-Tool Slack einen Bot entwickelt, der die Performance von Social Media-Beiträgen vorhersagt. Der Slack-Bot mit dem Namen “Blossom“, informiert die Redakteure darüber, welche Beiträge gut funktionieren werden und gibt Empfehlungen ab.

  • LIGHTBUG Golem.de: Lightbug: Solaranhänger mit GPS ermöglicht exakte Lokalisierung: Bei dem Lightbug handelt es sich um einen über Kickstarter finanzierten GPS-Tracker, durch dessen Hilfe verhindert werden soll, dass Koffer, Kleidung, Tiere oder auch Menschen abhandenkommen. Im Vergleich zu anderen Modellen die mit Bluetooth arbeiten, sind beim Lightbug GPS und Mobilfunk eingebaut, der Akku wird mit einer Solarzelle aufgeladen. Der Tracker passt an einen Schlüsselanhänger oder Koffer und kann seinen Aufenthaltsort speichern.

  • SAMSUNG heise online: Galaxy S6 Edge : Samsungs Spitzen-Smartphone mit 5,7-Zoll-Display: Nur wenige Monate nachdem der Verkauf des Galaxy S6 Edge begonnen hat, legt Samsung direkt nach. Das S6 Edge+ soll mit einem 5,7-Zoll-Display mit gebogenem Rand, neuen Funktionen für Video-Aufnahmen, einer besseren Audio-Wiedergabe und einer kürzeren Ladezeit punkten. In Deutschland soll das Smartphone mit Android Lollipop 5.1 am 4. September für 800 Euro zu haben sein. Auch ein neues Phablet aus dem Hause Samsung wurde angekündigt, allerdings wird dieses überraschenderweise zunächst nicht nach Deutschland kommen.

  • WINDOWS10 DIE WELT: Betriebssystem: Windows 10 sendet heimlich Daten an Microsoft: Wie ein US-Blog in Erfahrung brachte, soll sich Microsofts neue Windows-Version als äußerst geschwätzig erweisen. Erst vor kurzem haben deutsche Verbraucherschützer davor gewarnt, dass das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 10, in den Voreinstellungen fleißig mit den Servern von Microsoft kommuniziert. Wie der US-Blog “Ars Technice“ nun zeigte, hält das Windows-10 nicht davon ab, einige Daten dennoch an den Software-Konzern zu senden. Demnach werden selbst dann Daten gesendet, wenn sämtliche Optionen diesbezüglich deaktiviert wurden.

  • TOUCHJETWAVE Golem.de: Touchjet Wave: Gestensteuerung für jeden Fernseher: Mit der Touchjet Wave lässt sich jeder Fernseher mit einer Gestensteuerung versehen. Dazu wird das Gerät in den HDMI-Eingang des Fernsehers gesteckt. Das Gerät überwacht den unmittelbaren Bereich vor der Displayoberfläche mit Infrarotkameras, wodurch Fingerabdrücke erkannt und in Befehle umgewandelt werden. Nachdem der Sensor kalibriert wurde, soll es möglich sein, so ziemlich jede Android-App per Finger zu bedienen. Dazu zählen Spiele, Streamingapps, Youtube sowie Anwendungen wie Microsoft Office oder Google Docs.

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Lesetipps für den 11. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Hacking, Windows 10 als Abhöranlage, Fitness-Tracker von Krankenkassen, Fingerabdruck-Scanner und den Flops vom Technik-Riesen Google Plus. Ergänzungen erwünscht.

  • HACKING taz.de: Folgen des Hacking-Team-Hacks: Die deutschen Spähhelfer: Nach dem Hacking-Angriff von Unbekannten auf den ausgerechnet größten Spezialisten für Cyberangriffe, das italienische Hacking-Team, landeten viele Daten, unter anderem auch Verträge, im Internet. Daher geht man davon aus, dass auch deutsche Firmen an Deals mit dem Hacking-Team beteiligt waren. Die von den Italienern entwickelte Spionagesoftware „Remote Control System“ (RCS), bietet die Möglichkeit Smartphones und Computer auszuspionieren. Ein Trojaner sammelt dann alle Daten, die auf dem Gerät vorliegen ein. Eigentlich dient das RCS dem Beliefern von Geheimdiensten und Polizeibehörden, doch mittlerweile spricht man auch von illegalen Deals.

  • DATENKLAU N24.de: Windows 10: Verbraucherzentrale warnt vor der „Abhöranlage“: Verbraucherschützer warnen vor der Datensammelwut von Windows 10. Sobald man die Datenschutzbestimmungen akzeptiert, willigt man einer umfassenden Ausforschung ein. Es wird dann aus den gewonnenen Daten ein Nutzerprofil erstellt. Allerdings gibt es Tipps und Tricks, wie man sich vor dem Aushorchen des neuen Betriebssystems schützen kann. Beispielsweise kann man die Werbung, aus der ebenfalls Informationen von Nutzern gesammelt werden, ausschalten. Außerdem kann der Microsoft-Kunde auch auf die Einrichtung eines Microsoft-Kontos verzichten.

  • GESUNDHEITS-APP Aktuelle Stunde: Krankenkasse wirbt für Fitness-Tracker: Krankenkassen bieten ihren Nutzern heutzutage Apps an, welche die Gesundheit fördern können. Es gibt sogar Kassen, die einen Zuschuss bezahlen für sogenannte Fitness-Tracker. Hierbei handelt es sich um Hightech-Armbänder, die mit Bewegungssensoren ausgestattet sind. Für den Zuschuss ist es allerdings notwendig, den Krankenkassen mitzuteilen, was man für seine Gesundheit getan hat. Leider besteht jetzt die Befürchtung, dass Krankenkassen irgendwann zu viel Interesse an den Daten ihrer Patienten zeigen könnten. Die Gefahr dabei ist, dass es ein gläsernes Bild vom Patienten geben wird und sich die Kassen weigern zu bezahlen, wenn man als Nutzer nicht genug für seine Gesundheit getan hat.

  • FINGERABDRUCK-SCANNER Golem.de: Schwachstellen: Fingerabdruckklau leicht gemacht: Fingerabdruck-Scanner unter Android weisen erhebliche Schwachstellen auf. Experten warnen jetzt davor, denn Fingerabdrücke lassen sich nicht wie Passwörter regelmäßig ändern. Was außerdem traurig ist, ist die Tatsache, dass die Sicherheit des Scanners beim Entwickeln vernachlässigt wurde. Es ist nicht viel Aufwand von Nöten, um Fingerabdrücke sogar zu stehlen. Des Weiteren stellt das Speichern von eingelesenen Fingerabdrücken mit universalen Zugriffsrechten einen großen Sicherheitsmangel dar. IT-Sicherheitsforscher betiteln diese Art von Scanner als erweiterte Kindersicherung.

  • MISSERFOLGE DIE WELT: Google, Apple und Facebook machen immer wieder Fehler: Dass Tech-Riesen, wie beispielsweise Apple oder Google, sich Flops leisten, wissen die Meisten. Per Blogpost unter der Überschrift: “Alles an seinem richtigen Platz”, sieht jetzt bei Google das Eingeständnis eines Flops aus. Manager Bradley Horowitz, der für Google Plus zuständig ist, gibt  bekannt, dass man künftig kein Google-Plus-Login mehr benötigt, um diverse Angebote, wie zum Beispiel YouTube, nutzen zu können. Schon 2013 hatten hunderttausende Nutzer durch Aufrufe an das Unternehmen appelliert, den Google-Plus-Zwang zurückzuziehen. Leider reagiert das Unternehmen erst jetzt darauf und muss nun die Konsequenzen dafür tragen.

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5 Lesetipps für den 6. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Anklage um den Landesverrat, Fotografien durch Glasscheiben, verärgerte Vlogger, Datenkrake Windows 10 und Apples Misserfolge. Ergänzungen erwünscht.

  • LANDESVERRAT Tagesspiegel: Heiko Maas und der Fall netzpolitik.org-Staatsanwaltschaft prüft Strafvereitelung im Bundesjustizministerium: Der Verein der Bundesrichter und die Bundesanwälte beim Bundesgerichtshof greift den Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) an. Maas sieht sich den Vorwürfen ihm gegenüber ausgesetzt. Auch die Berliner Staatsanwaltschaft beschäftigt sich jetzt mit der Einmischung des Bundesjustizministeriums von Heiko Maas in die Ermittlung des Generalbundesanwalts gegen Journalisten wegen Landesverrats. Mehrere Anzeigen richten sich inzwischen gegen die Mitarbeiter des Ministeriums.

  • ALGORITHMUS GoogleWatchBlog: Google-Forscher entwickeln Algorithmus zur Bildbearbeitung: Vermutlich kennen viele das Problem, dass Fotos die man beispielsweise durch eine Glasscheibe aufnimmt, stark verspiegelt sind. Sei es in einem Zoo oder Museum, manchmal ist das Fotografieren durch Glasscheiben einfach unumgänglich. Aber endlich ist es jetzt möglich Fotos auch aus einem Fenster schießen zu können, ohne sich mit lästigen Reflexionen herumschlagen zu müssen. Dank Google, ist das jetzt kein Problem mehr. Zusammen mit dem MIT haben Google-Forscher einen Algorithmus entwickelt, der es möglich macht, verspiegelte Fotos im Nachhinein zu bearbeiten. Die Ergebnisse sind überraschend gut.

  • FACEBOOK Horizont: Facebook unterdrückt YouTube-Links: Vlogger sind über die Video-Praktiken bei Facebook verärgert. Der Vlogger Hank Green ist ebenfalls bestürzt und beschuldigt das soziale Netzwerk dafür, Youtube-Links im News Feed zu unterdrücken. Das bedeutet, dass Facebook somit seine eigenen Videoinhalte fördern möchte. Für Youtube bedeutet das, dass nur wenige hundert Klicks erzielt werden, Facebook aber für die gleichen Inhalte mehrere tausend Aufrufe erlangt. Auch über die Handhabung zum Thema View´s ärgert sich der Vlogger. Beim Abspielen eines Youtube-Videos dauert es dreißig Sekunden, ehe der View gezählt wird. Bei Facebook allerdings nur drei.

  • WINDOWS 10 Süddeutsche: Windows Datenkrake: Mit dem Motto „Erleben Sie Vertrautheit“, wirbt Microsoft für sein neues Betriebssystem Windows 10. Leider ist das mit dem Vertrauen so eine Sache, denn mit seinen Standardeinstellungen sammelt das neue Betriebssystem eine ganze Reihe persönlicher Daten und versendet diese an Microsoft. Mit Datenschutz hat das nicht mehr besonders viel zu tun. Eine Alternative für Nutzer hingegen, könnte allerdings Linux sein, denn hier wird auf die Anonymität der Kunden mehr Wert gelegt.

  • APPLE t3n: Apples Misserfolge: Wer denkt, dass insbesondere große Firmen, wie beispielsweise Apple nur Hits und Trends auf den Markt bringen, liegt da leider falsch. Das bei Apple nicht alles Gold ist, was glänzt, hat sich in den letzten Jahren gezeigt. Eine Reihe von Misserfolgen, die eher durch die Erfolge, die Apple feiert in den Hintergrund gerutscht sind. Die ersten Flopps, die Apple gelandet hat fangen zum Beispiel beim Apple 3 an und verlaufen bis über den Macinthosh-TV im Jahre 1993. Aber auch vor nicht allzu langer Zeit, gab es eine Reihe von Produkten, die kaum Anklang finden konnten. Newton, der PDA-Vorgänger ist einer davon.

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Microsoft veröffentlicht sein neues Betriebssystem Windows 10

Mit Windows 10 möchte Microsoft mehr als nur ein Betriebssystem anbieten, doch die Erwartungen sind wohl etwas zu hoch gesteckt. // von Tobias Schwarz

Microsoft Windows 10 (Image by Microsoft)

Seit gestern ist Windows 10 weltweit verfügbar. Persönlich anschauen konnte ich es mir bisher nur auf dem Surface meiner Freundin, denn ich bin vor sechs Jahren zu Ubuntu und anderen Linux-Distributionen gewechselt und nie wieder zurück gekommen. Mein Mailfach wird aber gerade mit Microsoft-Pressemitteilungen nur so zu geflutet, weshalb ich mir die Neuerungen an dem “mehr als ein neues Betriebssystem” mal in der Theorie anschaue. Weiterlesen »

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5 Lesetipps für den 29. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um den Google+-Zwang bei YouTube, die Klarnamen-Pflicht bei Facebook, die Sicherheitslücke bei Android, Windows 10 und eine Neuerung von GoogleMaps. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Golem.de: Soziale Netze: Google hebt Google+ -Zwang bei YouTube auf: In der Zukunft wird es wieder möglich sein, das YouTube-Konto mit dem privaten Google-Konto zu nutzen, ein Google+ -Profil wird ist dann dafür nicht mehr nötig. Es wird reichen, nur bei Google angemeldet zu sein, um Videos zu veröffentlichen und zu kommentieren. Die Kommentare erscheinen dann auch nur noch unter den Videos, nicht mehr auf Google+, was viele gestört hat – das gleiche gelte dann auch umgekehrt. Ob das wohl eine Verbesserung für das soziale Netzwerk sein wird?

  • FACEBOOK DIE WELT: Darf Facebook Pseudonyme verbieten und den Ausweis verlangen?: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar geht wegen der Klarnamen-Pflicht gegen das soziale Netzwerk vor. Er fordert, dass die User den Dienst auch mit einem Pseudonym nutzen können. Das Netzwerk dürfe nicht einfach Profile mit einem Pseudonym sperren und auch keine Kopie des Personalausweises fordern, der den Namen des Nutzers belegt. Es handelt sich hierbei konkret um eine Frau, die unter Pseudonym bei dem Dienst angemeldet war. Ihr Konto wurde gesperrt und ihr Ausweis angefordert – das Profil wurde dann auf ihren richtigen Namen umgestellt.

  • SICHERHEITSLÜCKE AndroidPolice: Google Promises A Stagefright Security Update For Nexus Devices Starting Next Week: Vor kurzem wurde bekannt, dass es eine riesige Sicherheitslücke in dem Betriebssystem von Android gibt, von der quasi alle Nutzer betroffen sind. Diese Lücke ist ganz besonders daher gefährlich, da Angreifer einfach als MMS mit einem angehangenen Video von außen an den Smartphone-Besitzer gesendet werden kann, der Nutzer braucht diese MMS dann nicht einmal öffnen und dieses Video wird automatisch in der Galerie gespeichert. Dieses Video kann einen Schadcode enthalten und schon kann das System befallen sein. Jetzt kündigte Google an, dass es Anfang der nächsten Woche ein Sicherheitsupdate für Nexus-Geräte geben wird, welche dieser Nexus-Geräte mit eingeschlossen sind, ist noch nicht bekannt.

  • WINDOWS 10 STERN.de: Microsoft startet Auslieferung von Windows 10: Ab heute liefert Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 an die Kunden aus und wird in insgesamt 190 Ländern und 111 Sprachen verfügbar sein. Mit dem neuen Softwarepaket erhofft sich der Konzern einen Schub bei Kunden: Es verspricht ein schnelleres System und eine vereinfachte Bedienung. Außerdem kehrt das beliebte Start-Menü von Windows 7 in einer erweiterten Version zurück. Einige Bedienelemente von Windows 8.1, zum Beispiel die Charm-Leiste, wurden abgeschafft. Es gibt sogar einen runderneuerten Webbrowser und eine Sprachsteuerung mit dem Namen Cortana.

  • GOOGLEMAPS GWB: Popular Times: Google Maps informieren jetzt über den zu erwartenden Andrang in einem Geschäft: Bisher verfügen Google Maps zwar schon über sehr viele Einträge über die Öffnungszeiten von Geschäfte, der Post, Büros, oder anderen Einrichtungen, wodurch der User jeder Zeit sehen kann, wann er sich auf den Weg dorthin machen kann und wann er es lassen sollte – wann dort am meisten los ist, kann er nur erahnen. Jetzt will Google Maps diese Ungewissheit beenden und für viele Orte auch anzeigen, wann dort der größte Andrang ist und wann man lieber hingehen sollte, um lange Warteschlangen zu vermeiden.

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5 Lesetipps für den 17. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Gewinneinbrüche bei Ebay, Persicope und Twitter, Facebook, die Quartalszahlen von Google und Windows 10. Ergänzungen erwünscht.

  • EBAY Horizont: Ebay: Verkauf des Unternehmensgeschäfts sorgt für Gewinneinbruch: Im letzten Quartal vor der Abspaltung von Paypal, hat die Handelsplattform Ebay einen Gewinneinbruch verzeichnen müssen. Ein Grund dafür, war der relativ niedrige Preis beim Verkauf des Ebay-Geschäfts mit Unternehmen. Dieser machte eine Wertberichtigung von knapp 800 Millionen Dollar notwendig. Am Ende schmolz der Gewinn des zweiten Quartals auf 83 Million Dollar, was 88 Prozent weniger sind als im Vorjahresquartal.

  • PERISCOPE Digiday: The first Periscope star shows the live streaming platform doesn’t need Twitter: Die freiberufliche Künstlerin Amanda Oleander aus LA, ist bekannt für ihren Vlog und ihre Stadtführer-Videos. Bei Periscope hat sie mehr als 250,000 Follower und 30 Millionen Herzen (die Perisope-Version von einem like). Anhand dieser Zahlen könnte man vermuten, dass sie ähnlich hohe Zahlen auf Twitter hat. Anfang des Jahres übernahm Twitter Periscope und trotzdem hat Oleander auf Twitter nur 6.300 Follower. Damit zeigt Oleander, dass sich beide Plattformen trotz ihrer enger Verbindung, nicht so nahe stehen wie der ein oder andere vielleicht denken mag.

  • FACEBOOK The Next Web: Messenger is now globally available to anyone without a Facebook account: Facebook geht den Weg der Strategie verschiedene Apps zu betreiben, konsequent weiter. Nachdem bereits neue Features für den eigenen Messenger angekündigt wurden, geht das soziale Netzwerk noch einen Schritt weiter: ab jetzt können sich Nutzer weltweit auch ohne ein Facebook-Konto für den Messenger anmelden. Damit bietet Facebook mit WhatsApp und dem Messenger zwei unabhängig funktionierende App-Dienste zum Chatten an.

  • GOOGLE Heise Online: Wo Googles Geld herkommt und wo es bleibt: Gestern hat Google sein zweitbestes Börsenergebnis der Unternehmensgeschichte vorgestellt. Durch Online-Werbung nimmt Google so viel Geld ein wie noch nie. Inzwischen verfügt Google über Finanzreserven in Höhe von 70 Milliarden US-Dollar. Was macht Google mit dem Geld? Daniel Sokolov stellt in seinem Artikel auf Heise.de ein paar Investitionsziele vor und warum die Aktionäre von Google wohl nichts von dem Gewinn abbekommen.

  • WINDOWS Golem: Microsoft: Fertiges Windows 10 wird bereits verteilt: Microsoft hat mit der Verteilung der fertigen Windows 10 Version früher als erwartet begonnen. Eigentlich sollte die finale Version erst am 29. Juli erscheinen, allerdings wird diese bereits an alle Teilnehmer des Windows-Insider-Programms verteilt. Der aktuelle Build entspricht der RTM-Version, also die Version für Gerätehersteller, mit der Notebooks, Computer und Tablets mit Windows 10 bestückt werden. Eigentlich war es bisher üblich, dass die Windows-Insider-Teilnehmer zunächst das Update erhalten, die den Fast Ring gewählt haben und der Slow Ring erst im nächsten Schritt folgte. Microsoft möchte damit testen, wie gut es funktioniert, wenn das Update von vielen Nutzern zugleich herunterladen wird.

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5 Lesetipps für den 6. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die Auswirkungen der Griechenland-Krise, Mastercard, Home Office, Windows 10 und Apple Pay. Ergänzungen erwünscht.

  • GRIECHENLAND Golem.de: Euro: Griechische Nutzer bei Paypal, iTunes und Amazon ausgesperrt: Auch Online macht sich die Krise in Griechenland bemerkbar. Die griechische Regierung möchte mit allen Mitteln verhindern, dass weiter Geld ins Ausland überwiesen wird. Davon sind nicht nur Unternehmen betroffen, sondern auch private Nutzer. So lassen sich die Bezahlfunktionen von Paypal, Google, Apple und Amazon, von griechischen Nutzern mit einheimischen Konten und Kreditkarten nicht mehr benutzen, sobald die Beiträge ins Ausland überwiesen werden sollen.

  • MASTERCARD t3n: Bezahlen im Netz: Mastercard will deinen Fingerabdruck oder Herzschlag zur Verifizierung: Bei Bezahlvorgängen im Internet, will Mastercard in Zukunft biometrische Daten wie den Fingerabdruck, die Stimme oder sogar den Herzschlag der Nutzer zur Verifizierung heranziehen, um gegen Betrüger vorzugehen. Wenn man also künftig mit einer Kreditkarte online bezahlen will, könnte man dazu aufgefordert werden, sich biometrisch auszuweisen. Zum Beispiel könnte das per Smartphone über einen Fingerabdruckscanner geschehen.

  • HOME OFFICE heise online: Home Office auch in der Autobranche: Zustimmung und Sorgenfalten: Das Arbeiten am heimischen Computer oder Laptop ist technisch kein Problem mehr. Daher hält der Trend zur Heimarbeit auch weiterhin an. Selbst klassische Industriezweige wie die Autobranche bleiben von dem Trend nicht unberührt. Allerdings werden auch Bedenken laut. Arbeitgeber und Gewerkschaftler sind der Meinung, dass das Thema Home Office durchaus Gefahren mit sich bringen kann. So könnte beispielsweise die Produktivität eines Mitarbeiters, ohne direkten Kontakt zu Kollegen nachlassen.

  • WINDOWS 10 Süddeutsche.de: Windows 10: Die wichtigsten Neuigkeiten im Überblick – Digital: Nicht mehr lange dann erscheint die finale Version von Windows 10. Auch wenn dem neuen Betriebssystem aus dem Hause Microsoft nicht so viel Vorfreude entgegengebracht wird, wie beispielsweise neuen Apple-Produkten, warten dennoch viele Millionen Windows-Nutzer ungeduldig auf das Update. Das Update soll die Fehler und Schwächen der Vorgängerversion beheben und im ersten Jahr für Besitzer von Windows 7 und 8.1 kostenlos erhältlich sein.

  • APPLE PAY Golem.de: Patentantrag: Apple Pay von Nutzer zu Nutzer denkbar: Wer mit Apple Pay bezahlen möchte, muss sich zuerst einen Händler suchen, der das System unterstützt. Das ist bislang nur in den USA möglich, allerdings sollen bald weitere Länder folgen. Außerdem möchte es Apple ermöglichen, dass die Transaktionen auch zwischen zwei iPhones funktioniert. Dieses Verfahren zur Geldüberweisung zwischen zwei Anwendern beschreibt Apple in einem Patentantrag. In diesem wird eine Funkverbindung beschrieben, die zwischen den Smartphones aufgebaut wird und bei der es sich wahrscheinlich um NFC oder Bluetooth handeln könnte.

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5 Lesetipps für den 24. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um EU-Verhandlungen zum Datenschutz, Windows 10 auf USB-Sticks, Googles Sidewalk und News Lab und die NSA in Frankreich. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ taz.de: Vor EU-Verhandlungen zum Datenschutz: Gleich schlechte Standards: Bürgerrechtsorganisationen sowie Daten- und Verbraucherschützer kritisieren den Entwurf der EU-Jusiz- und Inennminister für einheitliche Datenschutzgrundverordnung. Die derzeitige Richtline definiert einzelne Mindeststandards, stammt jedoch aus den 90ern und ist überarbeitungsbedürftig. Mit der Reform soll das Datenschutzniveau in allen EU-Ländern vereinheitlicht werden, damit sich die Unternehmen nicht in den Ländern mit den laxesten Behörden niederlassen. Kritiker des Entwurfs sagen allerdings, dass fundamentale Bürgerrechte missachtet werden und viele Vorschläge hinter den bisherigen Gesetzen zurückbleiben.

  • WINDOWS 10 Betriebssystem: Microsoft verkauft Windows 10 auf einem USB-Stick – Golem.de: Windows 10 wird wohl auch auf einem USB-Stick erhältlich sein, um für einige Nutzer die Installation zu vereinfachen. Bei neuen Laptops und vor allem bei Tablets sind keine Laufwerke vorhanden, während ein USB-Port meist vorhanden ist. Es wird zum einen für 120 US-Dollar Windows 10 Home und für 200 US-Dollar Windows 10 Pro zu kaufen geben. Bei den Sticks muss der User sich außerdem nicht mehr entscheiden, ob er entweder die 32- oder die 64-Bit-Version des Betriebssystems installiert, da beide auf dem Stick zur Verfügung stehen werden.

  • SIDEWALK LABS WIRED: Google’s Next Moonshot: Lining City Streets With Wi-Fi Hubs: Google setzt zu seinem nächsten Paukenschlag an: Anfangs des Monats verkündete Larry Page, dass Google ein Startup namens Sidewalk Labs gründen wird. Heute ist bekannt geworden, dass dieses Startup hinter der LinkNYC Initiative steht, welches alte Telefonzellen in öffentliche WiFi-Hubs umwandelt. Damit wird angestrebt, dass man überall freies ultra schnelles WiFi hat, um damit „endlose Möglichkeiten zu schaffen“.

  • NSA heise online: NSA-Skandal: Auch Frankreichs Präsidenten ausspioniert: Offenbar ist sind die letzten drei fanzösische Präsidenten von der NSA ausspioniert worden. Wikileaks hat Dokumente veröffentlicht, aus denen das hervor geht. Ein US-Vertreter versicherte allerdings, dass man Francois Hollande nicht ausspioniere. Die veröffentlichten Dokumente listen eine Reihe von Telefonnummern aus, welche dem Handy des Präsidenten und verschiedenen hochrangigen Beratern gehören. Wie schon bei der Spionage von Angela Merkel gibt es keinen Blick auf die der Liste zugrunde liegenden Dokumente. Allerdings gibt es mehrere Zusammenfassungen von Überwachungskenntnissen.

  • NEWS LAB heise online: Google kündigt News Lab für Journalisten an: Google kündigt an mit einer Sammlung von verschiedenen Diensten in Form eines News Lab Journalisten aus aller Welt Zugriff auf Daten zu geben. Damit soll deren Arbeit erleichtert werden. Des weiteren soll die News Berichterstattung damit noch innovativer gestaltet werden können. Über Newslab with Google können Redaktionen sich über Maps, YouTube, Fusion Tablets, Google Earth oder die Suche im Bereich der Berichterstattung informieren und Tipps abholen, um diese in die tägliche Arbeit des Journalisten einzubinden.

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5 Lesetipps für den 22. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Apples Antennenstreifen, Nokias Smartphone-Comeback, Datenschutz bei Apple, Windows 10 und den Roboter Pepper. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE Golem.de: Klares Design: Apple will Antennenstreifen vermeiden: Apple möchte in zukünftigen Smartphone-Generationen den Antennnenstreifen vermeiden. Im Aluminiumgehäuse des iPhone 6 sind Kunsstoffeinsätze angebracht, durch welche die internen Antennen Funkkontakt aufbauen können. Jetzt hat Apple eine Lösung zum Patent angemeldet: zumindest optisch wird der Betrachter die Oberfläche für einheitlich aus Metall bestehend betrachten. Allerdings muss Apple sich trotzdem an physikalische Gesetze halten. Abzuwarten ist allerdings, ob Apple wirklich auf diese Lösung zurückgreifen wird. Auch bei Vorgängermodellen des iPhone 6 gab es das Problem, dass beim Festhalten die Empfangsleistung stark gedämmt werden konnte.

  • NOKIA STERN.de: Nokia arbeitet an Smartphone-Comeback für 2016 – Smartphones: Nokia geht in Angriffstellung: Zur zweiten Jahreshälfte 2016 möchte das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Nachdem Nokia seine Smartphone-Sparte 2014 an Windows-Hersteller verkauften, mussten sie sich verpflichten, solange vom Markt fernzubleiben. Allerdings ist das Windows Phone kein großer Erfolg geworden. Allerdings will der Hersteller beim neuerlichen Angriff auf eine externe Produktion der Smartphone setzen, Nokia würde die Handys lediglich designen und den Markennamen als Lizenz zur Verfügung stellen. Ähnlich läuft es bereits im Tablet-Markt mit dem Nokia N1.

  • DATENSCHUTZ Digital Trends: Digital privacy sounds great, but what does it mean in practice?: Vor einigen Wochen ist eine Rede von Tim Cook, CEO von Apple, veröffentlicht worden, in welcher er für Apples Fortschritte, die Nutzerdaten nicht an Werbetreibende weiterzugehen, argumentierte. Das sit allerdings von der New York Times kritisiert worden: Apple bauen selber ein Ökosystem aus Daten um die Nutzerbedürnisse. Und um wirklich keine Daten rausgehen zu müssen, müsste Apple selber eine Suchmaschine und Soziales Netzwerk bauen, in Konkurrenz zu Google und Facebook. Der Nutzer möchte für die Verknüpfung im Netz nicht bezahlen, genauso wie das Unternehmen den Nutzer nicht nach einigen Euro / Dollar im Monat für deren Service fragen möchte. Allerdings kann ein Unternehmen nur mit Geld Innovationen schaffen, und dieses Geld kommt zwangsläufig aus Werbeeinnahmen.

  • WINDOWS 10 Ars Technica: Microsoft stealthily backs away from free Windows 10 promise: Still und heimlich rückt Microsoft wieder von seinem Windows 10 Versprechen zurück, dass die User ewig Updates bekommen. Ursprünglich hieß es im Windows Insider Preview Program, dass angemeldete User „receive the Windows 10 final build and remain activated“, also dass User die finale Windows 10 Version erhalten und immer up-to-date bleiben. Jetzt heißt es dort nur noch, dass die User „receive the Windows 10 final release build“. Für private Nutzer hat das keine großartigen Konsequenzen, aber für Unternehmen, welche beispielsweise Softwareprüfungen haben, könnte dieses zum Problem werden.

  • PEPPER CNET: Caring Pepper robot hits the market, sells out in a minute: Der fürsorgliche Roboter Pepper ist nach Verkaufsstart in Japan innerhalb von einer Minute ausverkauft. Der Roboter, entwickelt von dem Telekommunikationsunternehmen SoftBank hat einen überwältigenden Start mit 1000 Robotern auf dem japanischen Markt hingelegt und kommt bei den Konsumenten sehr gut an. Ein Roboter kostet umgerechnet ca. 1.610 US-Dollar. Der Roboter ist ein emotionaler Roboter, daher nicht für Hausarbeiten geeignet. Er soll seinem Besitzer ein Mitbewohner sein, welcher mit diesen kommuniziert und sich eine eigene Persönlichkeit aufbaut.

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5 Lesetipps für den 17. März

In unseren Lesetipps heute geht es um Umweltschutz, die CeBIT 2015, Windows 10, Journalismus und die Fantasy Film Nights. Ergänzungen erwünscht.

  • UMWELT Skift: Australian Companies Agree to Stop Dumping Waste in Great Barrier Reef Wins: Die australische Regierung wird das Abladen von Müll am Great Barrier Reef verbieten. Umweltschützer hatten letztes Jahr eine offizielle Beschwerde eingereicht, da es der North Queensland Bulk Ports Corp. gestattet wurde, ihre Abfälle in der Nähe des Riffs zu entsorgen. Ports Australia missbilligt den Entschluss der Regierung, dieser würde die nationale Wirtschaft schwächen, heißt es.

  • CEBIT t3n: Smile To Pay: Bei Alibaba bezahlt der Nutzer künftig mit einem Lächeln: Auf der CeBIT 2015 hat der CEO der chinesischen Firma Alibaba ein neues Feature vorgestellt, mit dem das Bezahlen vom Handy einfacher werden soll. Es handelt sich hierbei um eine Gesichtserkennung, welche dem Dienst den Namen „Smile To Pay“ einbrachte. Die Funktion soll in Alibabas E-Payment-Dienste eingegliedert werden und wird vorerst wohl nur in China zu verwenden sein.

  • WINDOWS 10 Spiegel Online: Datenleck verrät Details der nächsten Windows-10-Version: Im Internet ist inoffiziell die neuste Version des Microsoft-Betriebssystem Windows 10 aufgetaucht. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet. Um die Nutzer zum Testen vieler Funktionen zu animieren, werden Punkte für absolvierte Tests verteilt. Somit gleicht das System einem einfachen Computerspiel. Außerdem wurde die Spracherkennung der virtuellen Assistentin Cortana verbessert und System-Updates können zukünftig über ein Peer-to-Peer-Verfahren heruntergeladen werden.

  • KINO Berliner Filmfestivals: Vampire, Wölfe und die „deutsche Angst“: Am 21. und 22. März 2015 finden in Berlin die Fantasy Filmfest Nights statt. Hier werden Nachts mehrere Indie-Horrorfilme gezeigt. Im Programm befinden sich unter anderem Filme wie Automata, welcher sich mit Androiden und künstlicher Intelligenz befasst, CUB, in dem eine Gruppe von jungen Pfadfindern von einem Wolf gejagt wird, oder „A girl walks home at night“, ein in schwarz-weiß gedrehter Vampirfilm.

  • JOURNALISMUS Deutschlandradio Kultur: „Lügenpresse“ und Co. – Warum die Medien am Pranger stehen: Journalisten und Medien werden schon seit jeher kritisiert, doch in den letzten Jahren wurde die Kritik zunehmend verschärft. Nicht selten fallen Begriffe wie „Lügenpresse“ oder sogar „Manipulation“. Als einen aktuellen Grund hierfür sieht man die Berichterstattung über die Ukraine-Krise, mit welcher viele Menschen unzufrieden waren. Doch auch andere Beispiele wie TV-Beiträge über eine „Charlie Hebdo“-Demo oder auch das Thema der NSU-Morde werden verantwortlich gemacht.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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5 Lesetipps für den 8. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Netzneutralität auf europäischer Ebene, Programmierung für Mädchen, YouTube-Videos auf Facebook, den Sprachassistenten auf Windows 10 und Nordkoreas Cyber-Krieg. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online:Spezialdienste: Bundesregierung will Netzneutralität mit Hintertür: Auf europäischer Eben will die Bundesregierung sich für eine Verankerung der Netzneutralität einsetzen. In dem vorgelegten Papier, lehnte sich diese deutlich an die Position des europäischen Parlaments an. Sogenannte Spezialdienste sollen nur unter engen Auflagen erlaubt werden. Kehrseite bleibt allerdings ein großes Schlupfloch der Provider: Diese Dienste können aus der Beschränkung von Datenvolumina und Übertragungsgeschwindigkeiten ausgenommen werden.

  • PROGRAMMIERUNG Bits-N-Kids: Nicht nur zur Weihnachtszeit: ‘Made with code’ will Mädchen zum Programmieren bringen: Mit „Made with code“ sollen Mädchen in Richtung IT bewegt bzw. das Thema Entwicklung interessanter gemacht werden. Hierbei will das Programm Mädchen inspirieren, sich stärker für Programmierung zu interessieren. Dabei werden auf der Website verschiedene kleine Programmierprojekte angeboten, die sich an den Interessen junger Mädchen orientieren.

  • FACEBOOK OnlineMarketingRockstars: Diskriminiert Facebook YouTube zugunsten eigener Videos?: Facebook ist mit seiner eigenen Bewegtbild-Plattform schon seit einiger Zeit aktiv. Nun allerdings werden immer mehr Stimmen laut, dass Facebook seinem Konkurrenten YouTube den Hahn abdreht. Nutzer beschweren sich, dass Videos von YouTube nicht mehr einfach zu teilen sind. Dies merke man auch an den Klickzahlen, die bei YouTube nach und nach nach unten gehen. Dieser Vorgang sei angeblich schon seit mehreren Monaten feststellbar.

  • MICROSOFT t3n: Windows 10: Microsoft bringt Sprachassistentin Cortana auf Desktop-PCs: Microsoft bringt mit Windows 10 die Sprachassistentin Cortana auf die Desktop-PCs. Laut dem aktuellen Zeitplan wird sich die Veröffentlichung des neuen Betriebssystems zwar noch etwas hinziehen (Frühherbst 2015), allerdings steht jetzt schon fest, dass eine neue Sprachassistentin schon mit an Bord sein wird. In dem Video von Tech-Blog wird gezeigt, wie das Ganze schon funktioniert.

  • CYBER KRIEG 20 Minuten: Nordkorea bildet Cyber-Krieger aus: In einem geheimen „Büro 121“ rekrutiert Nordkorea Cyber-Krieger, welche Cyber-Angriffe gegen den Nachbarn Südkorea, die USA und andere nicht befreundete Länder planen und durchführen. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 30.000 Computer in südkoreanischen Banken durch Schadsoftware lahmgelegt.

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