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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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AMAZON heise: „Zertifiziert und generalüberholt“: Amazon verkauft gebrauchte Hardware: Amazon bietet nun auch gebrauchte Elektronik an, zum Beispiel Smartphones und Notebooks. Der Händler verspricht, dass die Geräte „neuwertig aussehen”. Außer Amazon selbst können auch Marktplatz-Händler Produkte in dieser Kategorie anbieten. Alle Geräte haben laut Amazon ein „neuwertiges Aussehen und eine [...]
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AMAZON finanzen: Amazon enttäuscht Anleger mit Quartalszahlen: Amazon hat im dritten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht als erwartet. Der Überschuss kletterte zwar im Jahresvergleich von 79 auf 252 Millionen Dollar (231 Mio Euro), wie der Online-Händler am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten jedoch mit erheblich mehr gerechnet. Die Aktie [...]
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5 Lesetipps für den 28. August

In unseren Lesetipps geht es heute um ein neues Vine-Feature, Facebooks Meilenstein, ein nützliches Update von Instagram, Twitter und ein Interview über den heutigen Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • FEATURED TRACKS The Verge: Vine can now put perfectly looping music over your videos: Vine bewegt sich in die Musik-Richtung: Mit einem neuen Update können User der App Musik zu ihren sechs-sekündigen Videos hinzufügen, die von Vine ausgewählt und lizenziert wird. Es ist noch nicht klar, ob man dabei Musik aus der eigenen Mediathek  oder nur aus bestimmten Tracks, die Vine ausgewählt hat, einen heraussuchen kann. Die ersten Künstler, die zu Vines “Featured Tracks” gehören, sind unter anderem Avicii, Migos und Odesza. Das neue Feature soll nicht nur für den eigenen Gebrauch nützlich sein, sondern auch helfen, neue Musik zu entdecken.

  • MEILENSTEIN STERN.de: Facebook: Zuckerberg meldet eine Milliarde User an einem Tag: Facebook hat einen neuen Meilenstein erreicht: Innerhalb von einem Tag wurde das soziale Netzwerk von einer Milliarde Menschen genutzt. Schon seit einiger Zeit bewegte sich Facebook auf diesen Meilenstein zu, erreichte ihn aber erst vergangenen Montag. Momentan arbeitet das Social Network daran, Milliarden weitere Nutzer zu gewinnen und da zwei Drittel der Weltbevölkerung keinen Internetzugang haben, will Facebook diesen Menschen günstigen oder sogar kostenlosen Zugang zu ausgewählten Online-Diensten organisieren. “Das ist erst der Anfang”, so Mark Zuckerberg.

  • UPDATE futurezone.at: Instagram hebt Fotoformat-Einschränkung auf: Instagram-User kennen es wohl zu gut: Man hat ein tolles Foto gemacht, das aber nicht quadratisch ist und jetzt muss man es zuschneiden oder in einer App so bearbeiten, dass es immer noch gut aussieht und vom Format her passt. Der Dienst hat dem jetzt ein Ende gesetzt: Mit dem neuen Update ist es auch möglich, Bilder im Quer- und Hochformat hochzuladen. In der App wird eine neue Schaltfläche eingeführt, mit der man einstellen kann, ob man ein Foto im Original- oder Quadrat-Format mit seinen Followern teilen möchte.

  • TWITTER The Next Web: Twitter now lets you pin tweets to the top of your profile on iOS and Android: Twitter ermöglicht es nun, einen Tweet an sein Profil zu pinnen. Das bedeutet, dass dieser Tweet immer ganz oben auf dem eigenen Profil zu sehen ist, was praktisch ist, wenn man zum Beispiel einen wichtigen Tweet gepostet hat, aber nicht möchte, dass dieser unter all den anderen eigenen Tweets untergeht. Das neue Feature soll heute für alle iOS und Android-Geräte verfügbar gemacht werden.

  • INTERVIEW SRF.ch: Wider den Zynismus – jetzt wird Journalismus konstruktiv: Ulrik Haagerup, Nachrichtenchef des Dänischen Rundfunks plädiert für einen Kulturwandel bei den Nachrichten: Reporter sollten ihre Fragestellung und Rolle etwas verändern. Sie sollten sich nicht immer so stark auf Konflikte fokussieren, sondern auch versuchen, Lösungen zu ermöglichen. Menschen wenden sich von den Nachrichten ab, weil sie “zu deprimierend sind” und sie nicht wollen, dass ihre Kinder so etwas sehen, was sehr schlecht ist, da gerade die traditionellen Nachrichten den Menschen wichtige Fragen vermitteln und ermutigen sollten, sich zu engagieren.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps für den 24. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Verifizierung im Journalismus, eine Abmahnung auf Facebook, das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, die Vorratsdatenspeicherung und Vine. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS FAZ: Als die Bilder lügen lernten: In ihrer Kolumne auf FAZ.net schreibt Constanze Kurz vom Chaos Computer Club über die Lehren aus dem Fall „Varoufake“, der zum einen die skandalisierenden Strategien der Medien offenbarte, aber auch, wie leicht Bilder manipuliert werden können. Die Medien stehen vor der Herausforderung der nahezu zweifelsfreien Verifizierung von Inhalten, wenn sie nicht weiter an Glaubwürdigkeit einbußen wollen.

  • ABMAHNUNG t3n: Facebook-Nutzerin soll 1.000 Euro für geteiltes Foto zahlen: Die bisherigen Meinungen von Juristen zum Thema Teilen von Werken in sozialen Netzwerken waren eigentlich immer klar: das geht mit dem Urheberrecht nicht, trotzdem ist es, vor allem durch den globalen Charakter der sozialen Netzwerke, der Alltag. Bisher ging das auch gut, mit wenigen Ausnahmen auf Twitter. Daniel Hüfner stellt auf t3n einen bisher neuen Fall vor, auch wenn genau so etwas schon lange erwartet wurde, in dem die Inhaberin einer Fahrschule abgemahnt wurde, weil sie einen Bericht der BILD-„Zeitung“ geteilt hatte, ohne den Urheber des eingebetteten Vorschaubilds zu nennen.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Horizont: Deutsches Patent- und Markenamt verhandelt über Klage gegen Google: Heute kommt es in München zu einer nichtöffentlichen Verhandlung bei der Schiedsstelle für Urheberrechtsangelegenheiten beim Deutschen Patent- und Markenamt in München, in der es um die Vergütung von Online-Presseausschnitten in Deutschland geht, sprich das Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Die Verhandlung beruht auf einer Klage der Verwertungsgesellschaft VG Media, die auf der Basis des Leistungsschutzrechtes für Presseverlage Geld von Google für die Darstellung Textauszügen verlangt.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Ein fast unmögliches Gesetz: Heiko Maas möchte man in diesen Tagen nicht sein. Er, der sich in den letzten 18 Monaten seit der Bundestagswahl zum Bürgerrechtsgewissen der SPD entwickelte, muss nach der populistischen Hauruck-Aktion seines Parteichefs Sigmar Gabriel nun ein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung (VDS) schreiben, dass ihm sicher nicht behagt und das doch den Balanceakt schaffen muss, nicht gleich vom Bundesverfassungsgericht nach den zu erwartenden Klagen auseinander genommen zu werden. Nahezu unmöglich, sind doch zum Glück di durch die Verfassung gesetzenden Vorgaben nahezu nicht mit einer VDS in Einklang zu bringen, wie Maas bisher auch seine Ablehnung begründete.

  • VINE Süddeutsche.de: Die Vine-Stars wollen jetzt mehr als sechs Sekunden: In dem zu Twitter gehörenden sozialen Netzwerk Vine ist Logan Paul eine Art Berühmtheit, mehr als sieben Millionen Menschen folgen seinen sechsekündigen Videoclips. Hakan Tanriverdi stellt den Künstler vor, der wie einige andere mit seinen Videos auch Geld vwrdient – fünf- bis sechsstellig pro Kampagne. Doch Vine allein reicht den Künstlern nicht mehr aus. Sie suchen Wege, ihren Erfolg außerhalb der Plattform zu stabilisieren. Paul versucht es mit einer Spiele-App.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Immer schön grinsen: Wie sich junge Social-Media-Stars verkaufen

(Fotos via Instagram.com, Profile: nashgrier, shonduras, tatjanamariposa, evantubehd, jeromejarre)
Populäre Social-Media-Apps wie Vine, Snapchat und Instagram haben eine ganze Reihe an bekannten Nutzern hervorgebracht, die ihre Reichweite teuer an Firmen und Marken vermarkten können. // von Jakob Steinschaden Wo Aufmerksamkeit ist, da sind auch die Werbe-Dollar nicht weit: In den relativ jungen Bilder- und Video-Welten von Vine, Snapchat und [...]
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Die Social Media-Nutzung von Teenagern – Teil 2

Andrew Watts hat einen zweiten Teil über  sein Social Media-Nutzungsverhalten geschrieben, in dem er seine Meinung über weitere Dienste kundtut. Wie auch schon der erste Teil eine interessante Perspektive. // von Lukas Menzel Letzte Woche erregte auf Medium der Blogpost von Andrew Watts über seine Social Media-Nutzung große Aufmerksamkeit. In diesem [...]
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Die Trends des Monats – Dezember

Tastatur, keyboard, hand, produktivität, trend
Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es ein neues, innovatives Medienprojekt, ein praktisches Gadget oder ein neues digitales Geschäftsmodell. Wir stellen euch [...]
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5 Lesetipps für den 21. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Digitale Agenda, Wearables, die Liebe zum Blogging, eine chinesische Bitcoin-Mine und das Urheberrecht vs. Fußball-Fankultur. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE AGENDA Edition F: Drei Minister, wenig Konkretes: Ich sitze noch an meinem Rant über die gestern vorgestellte Digitale Agenda, da ich mich gestern so sehr in Rage schrieb, dass ich dann doch eher an meinen Blutdruck als eine fristgerechte Abgabe (bei mir selber) dachte. Aber von allen Artikeln über gestern trifft es das Kommentar von Teresa Bücker auf EditionF.com ab besten. Viel sachlicher und ruhiger als ich das wohl nachher mache, arbeitet sie den Kern jeglicher Kritik heraus: „Stellenweise liest sich das Papier zur Digitalen Agenda wie ein Schulaufsatz, der das Thema digitale Zukunft knapp verpasst hat, und stattdessen eine banale Bestandsaufnahme der jüngeren Vergangenheit ist.“ Alles schon mal dagewesen.

  • WEARABLES PandoDaily: Young people are even less interested in “wearables” than the rest of us: Zäumen wir das Pferd von hinten auf: Wann habe ich das letzte Mal ein Kind oder Jugendlichen mit einer Armbanduhr gesehen? Hmm, ich selber trage eine von meinen schicken Uhren auch seit gut vier Jahren nicht mehr. Und was bedeutet das für Wearables? Das 67 Prozent von 1.000 befragten Studierenden in den USA noch nie davon gehört haben und auch nur jeder Dritte mehr als 150 US-Dollar dafür bezahlen würde. David Holmes stellt auf PandoDialy eine für den Wearables-Markt sehr deprimierende Studie vor, die irgendwie auch ganz genau meine Ansichten widerspiegelt, also wahrscheinlich vollkommen korrekt ist.

  • BLOGGING Das Kraftfuttermischwerk: Übers Bloggen: Im Gegensatz zu Ronny Kraak bin ich mir noch unsicher, was ich eigentlich hier genau im Internet machen. Nennen wir es journalistisches Bloggen. Ich sehe mich als Blogger und das ist ein wunderbares Gefühl, wie Kraak in seiner Antwort auf einen FAZ-Artikel schön zusammenfasst: „Mir ist egal, was Journalismus macht, ich will keinen machen. Ich will bloggen, ich will das bei mir sammeln, was mich täglich so anmacht; Punkt. Nicht mehr, nicht weniger.“ Dem kann ich mich nur anschließen.

  • BITCOIN The Coinsman: Inside a Chinese Bitcoin Mine: Der Blogger Jacob Bitsmith hat wohl eine der sichersten Minen in China besucht, die man heutzutage finden kann: eine Bitcoin-Mine (der Witz ist aus dem D64-Newsletter kopiert). Auf seiner werbefreien Website „The Coinsman“ bekommt man einen interessanten Einblick in die doch sehr zusammengeschustert wirkende Mine. Der Trip war übrigens auf Eigeninitiative von Bitsmith, weshalb am Ende des Artikel ruhig gespendet werden darf. So ein bis jetzt meiner Meinung nach einmaliger Artikel hat es verdient.

  • URHEBERRECHT Zeit Online: Kein Fußball in Vine-Kultur: Beenden wir den Lesetipps mit einem meiner absoluten Lieblingsfragen: Was hat das Urheberrecht heute kaputt gemacht? Antwort: wieder einmal ein Stück Netzkultur und zwar die am Rande von Fußballplätzen. In England will der Verband in dieser Saison stärker gegen Videosequenzen des Spiels auf YouTube, Vine oder als GIFs vorgehen. Es geht dabei natürlich um Geld und zwar um sehr viel Geld. Die englische Liga bekommt 3,7 Milliarden Euro für die TV-Übertragungen, lästige Konkurrenz zu den Sendern durch die Fans stört da nur. So sehr die Fußballvereine Social Media als Kanal für sich entdecken, es bleibt eine vom Marketing bestimmte Einbahnstraße. Die Fan-Kultur ist und bleibt ein Störfaktor im Fußball.

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YouTube: 14 Tipps, die zum optimalen Video verhelfen

Wer auf Viralität seiner Videoinhalte setzt, sollte einige grundlegende Regeln beherzigen, um möglichst große Reichweite auf YouTube zu ermöglichen. In Deutschland gibt es mit Y-Titty, LeFloid oder Doktor Allwissend schon richtige YouTube-Stars mit hunderttausenden oder sogar Millionen Abonnenten, in Österreich blühen mit Michael Buchinger oder Kim Lianne bereits die ersten Sternchen am YouTube-Himmel auf. In den USA ist die ganze Sache natürlich schon ein Stück weiter: Am DigiFest NYC vergangenes Wochenende performten populäre YouTube-, Instagram- und Vine-Nutzer vor mehr als 12.000 Fans. Die Sache geht bereits so weit, dass Nutzer wie Robby Alaya (2,6 Mio. Follower bei Vine) oder Nash Grier (4,3 Mio. Follower bei Instagram) Werbeverträge mit Firmen wie Niche schließen, die sie vermarkten. Wie aber bringt man es zum Social-Media-Video-Star? Bei einem YouTube-Partnerevent, der vor einiger Zeit in Wien stattfand, konnte man sich Tipps und Tricks von den Profis holen.

1. Richtig Titeln

Einmal abgesehen vom Video selbst, das man bei YouTube veröffentlicht, sollte man die Metadaten rund um den Clip optimieren. Beim Titel des Videos, in dem alle wichtigen Begriffe zum Video stecken sollten sind die ersten drei Wörter laut YouTube-Mitarbeitern am wichtigsten – erst danach sollte man die Nummer der Episode, etwaiges Branding oder andere Kleinigkeiten dazuschreiben. Nicht vergessen sollte man auch die zweizeilige Beschreibung des Videos, die wichtige Infos und auch Links beinhalten kann.

2. Knackiges Vorschaubild

Das so genannte Thumbnail (640 Pixel x 360 Pixel, Seitenverhältnis 16:9) ist jenes Vorschaubild, das Nutzer als erstes sehen, wenn sie auf das Video bei YouTube oder die Google-Suche stoßen – dementsprechend attraktiv sollte es sein, damit der User es auch anklickt und so das Video startet. Das Vorschaubild sollte das Thema (Person, Ort, Ding, etc.) des Clips klarmachen und kann auch mit Beschriftung gewählt werden, die dann aber auch gut lesbar sein sollte.

3. Channel Design optimieren

Ähnlich wie ein Facebook-Profil können YouTube-Videomacher ihren Channel designen. Das fängt beim großen Headerbild oben an, das dem Erstbesucher schnell klarmachen sollte, was es hier zu sehen gibt. Zumeist werden hier das Logo, die handelnden Personen und die Tageszeiten abgebildet, an denen es neue Videos zu sehen gibt. Außerdem gibt es rechts die Möglichkeit, auf die eigene Webseite, Facebook-Page, Twitter-Account, Instagram-Profil etc. zu verlinken, was man tun sollte. Den populäre YouTube-Kanäle sind oft an erster Position in der Google-Suche und werden damit wichtiger als die eigene Homepage.

4. Channel Trailer anlegen

YouTube-Channels bieten die Möglichkeit, einen Trailer prominent anzuzeigen. Dabei handelt es sich um eine Art Willkommens-Video, in dem viele YouTube-Stars und -Sternchen noch einmal erklären, was der Abonnent so zu sehen bekommt. In dem Trailer wird oft auch ein so genannter “Call to Action” ausgesprochen – also ein freundlicher Hinweis, dass der Seher den Kanal doch bitte abonnieren.

5. Annotationen im Clip einblenden

YouTube bietet die Möglichkeit, im Videofenster Links an bestimmten Stellen des Clips einzublenden. Das ist auch eine Möglichkeit, neue Abonnenten zu bekommen, da man ja auch den Link zum Abonnieren zeigen kann. Das ist insofern wichtig, da viele User direkt über die YouTube-Suche auf ein Video kommen und nicht über den Channel. Außerdem kann man so genannte “End Cards” am Ende eines Videos zeigen, die zu weiteren Clips, der eigene Webseite usw. verlinken.

6. Tent-Poling

Hierbei handelt es sich um eine Programmstrategie (Name kommt vom englischen Begriff für Zeltstange), die natürlich nicht bei YouTube erfunden wurde, aber auch dort funktioniert: Videos, die zu bestimmten Anlässen, von den Oscars über den Valentinstag bis hin zu Halloween, passen. YouTuber hängen sich mit ihren Inhalten gerne an große mediale Ereignisse dran und geben ihren eigenen Senf dazu – das können Persiflagen, Kritiken oder eine Filmchen sein. Der Vorteil: Beim Titeln des Videos kann man Event (z.B. “Life Ball”) hineinschreiben und hat dann die Chance, in der Suche gefunden zu werden.

7. Regelmäßiger Zeitplan

„Freitag ist Y-Titty-Tag“ – das wissen die fast drei Milionen Fans der Kölner Comedians ganz genau und werden dementsprechend regelmäßig im Channel vorbeischauen. Neue YouTuber sollten ebenfalls regelmäßig neue Videos veröffentlichen – so können sich die ersten Fans an einen Zeitplan gewöhnen, und der Macher selbst seinen Worklfow optimieren.

8. Playlists clever nutzen

Im neuen Channel-Design werden Playlists, also Sammlungen von Clips, prominenter gezeigt. Hier muss man nicht notwendigerweise Fremd-Content zeigen, sondern kann eigene Videos thematisch sortieren und in eigene Playlists packen. Voraussetzung dafür ist, dass man bereits ein etwas größeres Archiv an bestehenden Inhalten hat. Das Spannende hier: Die Abonnenten einer Playlist bekommen eine Benachrichtigung, wenn ein neues Video hinzugefügt wurde.

9. Das Um auf Auf: Die Watch Time

Der Algorithmus, der die Reihenfolge der Suchergebnisse bei YouTube (nach Google die zweit größte Suchmaschine im Internet) bestimmt, gewichtet die so genannte Watch Time („Aufrufe x Engagement = Watch Time“) des Videos am stärksten – schließlich gibt sie darüber Auskunft, wie viel Minuten des Gesamtvideos die User sich ansehen, was wiederum ein Hinweis darauf ist, wie gut der Content ist. Optimieren kann man das natürlich nur über spannende Inhalte für die eigene Zielgruppe. Dem öfters genannten Trick, nur 3- bis 5-Minuten-Clips zu machen, sollte man nicht folgen – YouTube-Channels wie Vice News beweisen, dass auch Videoreportagen mit 20 oder mehr Minuten Länge funktionieren können.

10. Kollaborationen mit größeren Channels

„Standing on the shoulders of giants“ – dieses Prinzip funktioniert natürlich auch auf YouTube. Größere Channels stellen in Coop-Clips öfters neue kleine vor, damit diese mehr Abonnenten bekommen. Diese Cross-Promotion funktioniert in dem immer professionelleren Business aber oft nur mehr, wenn beide YouTuber dem gleichen Netzwerk (z.B. Mediakraft) angehören, von dem sie vermarktet werden.

11. Abonnenten wichtiger als Nicht-Abonnenten

Worauf YouTuber immer achten sollten: Die eigenen Abonnenten sind die wichtigsten User, weil diese erfahrungsgemäß die meiste Watch Time verursachen. Deswegen sollte man den Kontakt zu ihnen (v.a. in den Kommentaren, aber auch auf der Facebook-Seite, Twitter etc.) pflegen. Manche YouTuber nehmen dafür sogar einiges Geld in die Hand und laden die treuesten Fans zu Partys ein oder organisieren eigene Events für sie.

12. Kommentare einbinden

Die YouTube-Stars von Y-Titty machen es gekonnt vor: Sie lassen ihre Fans so oft wie möglich zu Wort kommen und behandeln Fragen, Wünsche und Beschwerden in der eigens dafür vorgesehenen „Kommentare-Kommentier-Show„. Diese und ähnliche Formate können YouTuber zur Interaktion mit den Abonnenten und Seher adaptieren.

13. Analytics einsetzen

Wie auch eine Facebook-Seite bietet ein YouTube-Channel einen eigenen Analytics-Bereich (YTA), in dem man etwa Zahlen zu Abonnenten, demografische und geografische Daten über die Zugriffe auf die eigenen Videos findet. Auch die Wege und Suchbegriffe, über die die User auf die Clips stoßen, können in den YTA eingesehen werden, genauso wie die Webseiten, die YouTube-Videos einbetten. Auf Basis all dieser Daten kann man sein eigenes Angebot optimieren – etwa hinsichtlich Themen sowie Alter oder Geschlecht der Nutzer. Außerdem sollte man analysieren, wann die Seher abspringen, wie Videos in Vergleich zu anderen YouTube-Videos mit gleicher Länge performen und an welche Stellen die Nutzer spulen, um etwas Bestimmtes zu sehen.

14. Weitere Quellen anzapfen

Wer auf der Suche nach weiteren Tipps und Tricks für optimierte YouTube-Videos ist, der kann sich zum einem im YouTube Creator Playbook und zum anderen im YouTube Creator Hub informieren. Und was immer geht: Schau dir erfolgreiche YouTube-Kanäle an (Bestenlisten gibt es etwa hier) und kuck´ dir ab, wie es die anderen machen.

 

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5 Lesetipps für den 10. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um neue Strukturen für Journalismus, Video-Kleinkunst mit Vine, Facebook forscht an künstlicher Intelligenz, Touren mit Street View und Google+ experimentiert mit Werbung. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Berliner Gazette: Wie ein Labor aus Bukarest neue Strukturen für Journalismus schafft: Die Informationslandschaft in einem Polizeistaat wie Rumänien ruft Journalisten auf den Plan. Ihre Lösungsansätze dürften auch Medienmacher aus der freien Welt inspirieren. Stefan Candea, Direktor und Mitbegründer des Romanian Centre for Investigative Journalism, berichtet.
  • VINE Hyperland: Video-Kleinkunst im Netz mit Vine: Mit der Vorstellung der Video-App Vine sorgte Twitter im Januar dieses Jahres nicht nur für Begeisterung, sondern vor allem für viele Fragezeichen. Wozu sollten sechs Sekunden lange Videos nützlich sein, wenn man mit jedem Mobiltelefon unbegrenzt lange Videos drehen und jederzeit online stellen könnte? Doch die Nutzer machten Vine zu einer der erfolgreichsten Videoplattformen im Netz, wie Franziska Bährle auf Hyperland erklärt.
  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ CNET News: Facebook to explore Artificial Intelligence in new lab: Nach Google versucht sich nun auch Facebook an der Erforschung künstlicher Intelligenz. Dafür hat das soziale Netzwerk die New Yorker Professorin Yann LeCun, die auf ihren Profilen auf Facebook und Google+ ankündigte, dass sie als Direktorin einer eigenen Forschungsgruppe angestellt wurde. Dazu kommt eine Kooperation von Facebook mit der New Yorker Universität.
  • STREET VIEW Google Lat Long: Create your own Street View: Google ermöglicht es Nutzern seines Kartenservices nun eigene Touren aus Google Maps mit Bildern aus dem Projekt Street View anzureichern. Dadurch können virtuelle Spaziergänge an seinen eigenen Lieblingsorten erstellt und mit anderen geteilt werden.
  • WERBUNG t3n: Google -Beiträge lassen sich jetzt über AdSense-Banner bewerben: Google hat am gestrigen Montag ein neues Werbeformat für Google+ gestartet, die sogenannten +Post ads. Sie werden allerdings nicht innerhalb des Sozialen Netzwerks ausgespielt, sondern im angeschlossenen AdSense-Werbenetzwerk, wie Lars Budde auf t3n erklärt.

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CULTURE&VIDEO TIPPS vom 16. August

BUNTER ALLTAG: Incredible Vine Compilation

Mit Vine kann ich noch nicht so viel anfangen. Das “Twitter mit Videos”, die noch dazu besonders kurz sein müssen, erschließt sich mir nicht und ich kann mir auf einmal vorstellen, wie meine Großmutter sich fühlt, wenn ich von Facebook erzähle. In den USA ist der neue Dienst der Hit, besonders bei der mit allerlei sozialen Netzen groß werdenden Jugend. Und mit Hilfe von Vine kann etwas tolles entstehen. Aus den Unmengen naturgemäß ziemlich banaler Alltagsvideos und Nachrichten der User wurde etwas unglaubliches geschaffen. Der gut 10 Minuten lange Clip ist ein Potpourri der amerikanischen Alltagsskultur, von Möchtegern-Rappern über süße Katzen bis zu unbeholfenen Stuntversuchen auf dem Schulhof. Sehr, sehr lustig.

VERKEHRSERZIEHUNG MIT KURZFILM: From One Second To the Next

Das Anliegen scheint ihm wichtig zu sein. So wichtig, dass der legendäre Filmemacher Werner Herzog manchmal schon wie ein grantiger Opa wirkt. Keine Gelegenheit lässt er aus, um vor den Gefahren des Telefonierens und SMS schreibens am Steuer zu warnen. Nur konsequent, dass er sich auch filmisch dem Thema widmet. In einem bewegenden Clip erzählt er die Geschichte von drei Menschen, deren Leben durch die vermeintliche Lapalie bestimmt wird, sei es als Opfer, als Polizist am Unfallort oder – und hier ist der Film besonders beeindruckend – als Fahrer, der ein Unglück verursacht. Ein kurzes “I love you” an seine Freundin hat 3 Menschen das Leben gekostet. Der junger Mann erzählt seine Geschichte für ein Video einer Kampagne für Verkehrssicherheit, das auch in Schulen gezeigt werden soll. Werner Herzog gelingt ein bewegendes Dokument.

DIESE MENSCHEN ZERSTÖREN AMERIKA: The Colbert Report

Seinen Colbert Report würde man bei uns wohl einen kabarettistischen Kommentar zum Zeitgeschehen nennen, wobei im amerikanischen Fernsehen immer auch Show und Entertainment regieren, wie an dieser All-Star-Version von Daft Punks Get Lucky zu sehen ist. In einem politischeren Segment stellt Steven Colbert regelmäßig Leute vor, die den Untergang Amerikas bedeuten. Der comedian, dessen Rolle den geleckten konservativer Meinungsmachern des Kabelfernsehens nachempfunden ist, meint natürlich das Gegenteil. Nur in den Augen des rechten Amerikas a la Fox News ist der schwule Bürgermeister einer Kleinstadt in Kentucky eine Gefahr für die Allgemeinheit. Ein köstliches Lehrstück über konservative Lebenslügen.

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5 Lesetipps für den 3. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um viele kleine Vine-Videos, Blackberry’s verpasste Trendwende, einen Meilenstein in den Medizin, Yahoo’s neuesten Einkauf Qwiki und Apples‘ Deal mit Time Warner Cable. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Mashable: 11 Social Media Day Vine Videos that Celebrate Connections: Mit Twitters Vine lassen sich jede Menge kreative kleine Videos produzieren. Mashable hat 11 Vine-Videos gesammelt, die alle Konnektivität als Thema haben. Social Media mit einem Social Medium erklärt. Sehr schick anzuschauen.
  • BLACKBERRY Kroker’s Look @ IT: Eine Trendwende bei Blackberry ist in weite Ferne gerückt: Die neuen Blackberry-10-Geräte haben den Geschäftsverfall bei dem kanadischen Smartphone-Pionier nicht gestoppt. Das zeigen auch spezielle Indikatoren wie der durchschnittliche Wert je Kunde. Für Michael Kroker ist die Trendwende bei Blackberry in weite Ferne gerückt.
  • ZUKUNFT Futurezone.at: Arzt legt Plan für Kopf-Transplantation vor: Ein italienischer Neurowissenschaftler glaubt, dass es mit modernen Operationstechniken möglich ist, den Kopf eines Menschen auf einen Spenderkörper zu verpflanzen und zwar inklusive Anbindung an die Nerven im Rückgrat.
  • YAHOO Zeit Online: Yahoo kauft Videodienst Qwiki: Yahoo hat für mehr als 30 Millionen Euro den New Yorker Videospezialisten Qwiki gekauft, Qwiks iPhone-App erstellt Videos aus Fotos, Liedern und Videos von Nutzern. Der Dienst bleibt bestehen, die Funktionen sollen aber in Yahoos andere Dienste übernommen werden.
  • APPLE TV Bloomberg: Apple plant TV-Deal mit Time Warner Cable: Apple bastelt fleißig am Programm für Apple TV und steht laut Bloomberg kurz vor einem Deal mit Time Warner Cable. Die Inhalte des Kabeldienstanbieters sollen via Internet und Apple TV verbreitet werden, wodurch Apple sich eine Aufwertung seiner 99 Dollar teure Set-Top Box erhofft.

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5 Lesetipps für den 1. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Google’s Friedhof der ehemaligen Dienste, einen offenen Brief des Donaukuriers an Politiker, ein Blog über Europapolitik, Überwachung Deutschlands durch die NSA und wie Modemarken Twitter’s Vine fürs Online Marketing nutzen. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE siliconrepublic.com: Infografik über Googles Friedhof: Eine sehesnwerte Infografik informiert über von Google beendete Dienste, die einen der berühmten Frühjahrsputze nicht überlebt haben. Im „Google graveyard“ liegt natürlich das jüngste Mitglied, der Google Reader, aber auch u.a. früher bekannte Dienste wie iGoogle, Google Talk, Google Buzz und Google Answers.
  • OFFENER BRIEF Offener Brief über Überwachung und Freiheit: Die bayerische Tageszeitung „Donaukurier“ erschien am Samstag statt mit einer regulären Titelseite mit einem offenen Brief an Bundes- und Landtags- abgeordnete auf der Seite 1. In dem Brief wird auf die Gefahren staatlicher Überwachung hingewiesen.
  • EUROPA Blog „InsideEurope“ über die Vorgänge in Brüssel gestartet: In der Europaberichterstattung haben die Medien noch Aufholbedarf. Selten und wenn, dann nur von wenigen freien und festen Journalisten, wird aus der EU-Hauptstadt Brüssel berichtet. Der Journalist Koen Machielse möchte mit einem Blog im Selbstversuch für ein besseres Verständnisse der Vorgänge in Brüssel sorgen.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: NSA überwacht bis zu 500 Millionen deutsche Telefon- und Internetverbindungen: Der US-Geheimdienst NSA überwacht laut Medienberichten monatlich mehr als 500 Millionen deutsche Telefon- und Internetverbindungen. Die Bundesanwaltschaft sammelt laut einer Sprecherin Informationen dazu und will prüfen, ob die NSA gegen geltendes Recht verstoßen hat.
  • ONLINE MARKETING Mashable: Wie Modemarken Twitter’s Vine nutzen: Seitdem Twitter’s Kurzvideo-App Vine raus gekommen ist, gab es viele gute Beispiele für die kreative Anwendung. Passenderweise kam die App nur zwei Wochen vor der New York Fahion Week raus, wo sie viele Anhänger fand, die Vine heute noch gerne nutzen, besonders für die eigene Öffentlichkeitsarbeit und virales Marketing.

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Vine: Twitter baut das Minimum mit vertonbaren GIFs aus

Heute schon gevined? Tobias Gillen hat den Video-Kurznachrichtendienst Vine getestet.

Vine: Twitter baut das Minimum mit vertonbaren GIFs aus

63.206 Zeichen kann man bei Facebook in einen Post packen, etwa um die 100.000 bei Google+ und nur 140 bei Twitter. Das führt nicht nur dazu, dass Twitter das schnellste aller Netzwerke ist. Es fördert auch massiv die Kreativität der Nutzer. Selbiges hofft Twitter-Produktchef Michael Sippey nun auch für einem neuen Videodienst aus dem Hause des Kurznachrichtendienstes. Vine verhält sich bei der Länge der Beiträge so zu YouTube und MyVideo, wie Twitter zu Facebook und Google+. Weiterlesen »

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