All posts under The Huffington Post

5 Lesetipps für den 15. Januar

In unseren Lesetipps geht es um den Tod, digitale Verwaltungen, Twitter und Yahoo, das Ende von Huffpost Live und Kritik an Bitcoin. Ergänzungen erwünscht.

  • TOD Alphr: How Facebook and Twitter are changing the way we think about death: Social Media ist genauso Teil unserer Gesellschaft und unseres Lebens geworden wie der Tod. Über beides spricht man nicht gerne, aber das eine beeinflusst, wie wir über das andere denken. Ein interessanter Artikel von Thomas McMullan über ein Thema, dem man viel mehr Zeit widmen sollte.

  • VERWALTUNG Harvard Business Review: How Local Governments Are Using Technology to Serve Citizens Better: Eine der wichtigsten Aufgaben von kommunalen Regierungen ist die auf den Service der BürgerInnen ausgerichtete Digitalisierung der Verwaltung. Steve Ressler formuliert in seinem Artikel, was dazu nötig ist. Nach der Lektüre ist einem als Berliner aber umso mehr klar, dass nicht für uns alle die Zukunft neue Verheißungen verspricht.

  • TWITTER & YAHOO Pando: What Twitter and Yahoo should do next: Bevor wir uns den zwei Fehlschlägen von Huffington Post und Bitcoin widmen, noch ein kurzer Blick auf Yahoo und Twitter, den stets vor einem großen Fehlschlag stehenden Kandidaten, die es laut Sarah Lacy zumindest noch zusammen schaffen könnten. Sie meint, dass die beiden Unternehmen zusammengehen sollten, Dorsey kann dann weiterhin in Teiltzeit CEO sein, da ja Mayer den Rest des Tages leiten kann. Klingt nach einem Plan.

  • HUFFINGTON POST Observer: The Death of ‘Huffpost Live’: How to Fail at Video: Die Huffington Post stellt ihr täglich achtstündiges Videoformat HuffPost Live ein. Jeff Jarvis kommentiert diesen Entschluss und zeigt, dass die Huffington Post auf den Video-Trend mit einem klassischen Fernsehformat antwortete. Zumindest kann man also aus diesem Fehlschlag, wie aus jedem guten Fehschlag, etwas lernen.

  • BITCOIN Medium: The resolution of the Bitcoin experiment: Den letzten Fehlschlag der Woche legt Bitcoin hin. Mike Hearn hat jahrelang als Entwickler daran mitgearbeitet, die auf Verschlüsselung beruhende Digitalwährung zu entwickeln. Seiner Meinung nach hat Bitcoin versagt, da die Community es nicht geschafft hat, dass die dezentrale Währung von der breiten Bevölkerung angenommen wird. Deshalb ist sie zurzeit arm an Funktionen und unter der Kontrolle von nur einigen wenigen Menschen. Keine vertrauensvolle Grundlage.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Interview mit Kate Palmer über viralen Journalismus

Erfolg im Internet bedeutet Probieren, Probieren, Probieren. Mit Zugang zu mehr Daten als je zuvor können Verlage ihre besten Inhalte für sofortige Viralität platzieren, während sie ihre weniger populären vom Rande der Vergessenheit zurückholen. // von Parse.ly Mit über 1,200 täglich veröffentlichten Originalinhalten (zusammen mit zwischen 500 und 600 Blogs) ist [...]
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5 Lesetipps für den 3. Juni

In den Lesetipps geht es um verhinderte Aufklärung durch die Bundesregierung, Kommentare via Facebook, den Alaska Dispatch, wo Fotos geteilt werden und den Kampf gegen Filesharing. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Spiegel Online: Bundesregierung verhindert Aufklärung durch Snowden: In einer neuen Stellungsnahme macht die Bundesregierung klar, dass sie kein Interesse daran hat, dass Edward Snowden in Deutschland vom NSA-Untersuchungsausschuss verhört wird. Die Forderung von Edward Snowdens Anwalt, dass sein Mandant in Deutschland verhört werden soll, lehnt Angela Merkel ab. Es ist blamabel für unsere Demokratie, dass unsere Regierung rein gar nichts gegen die anlasslose Überwachung durch ausländische Geheimdienste von uns allen tut und Aufklärung auch noch aktiv verhindert.
  • KOMMENTARE The Huffington Post: Moving the Conversation to Where You Want to Have It: In einem Blogpost in eigener Sache erklärt der CTO der US-amerikanischen Huffington Post, Otto Toth, dass das Blog seine komplette Kommentarspalte zu Facebook verlagert. Die Artikel können nur noch als Facebook-Kommentar kommentiert werden. Das geht natürlich nur, wenn man ein Konto bei Facebook hat und den Tracker nicht blockiert, was eine problematische Einschränkung der Meinungsfreiheit darstellt, aber auch die enorme Bedeutung von Social Media für US-Medien.
  • ALASKA DISPATCH Vocer: Vom Küchentisch-Blog zum Nachrichtenplatzhirsch: Wie man es im US-Bundesstaat Alaska vom kleinen Blog zum Nachrichtenplatzhirsch mit 30 Mitarbeitern schafft, haben Herausgeberin Alice Rogoff und Chefredakteur Tony Hopfinger vom „Alaska Dispatch“ im Interview mit VOCER-Redakteur Jan Ewringmann erzählt. Ein lesenswerter Einblick in die Newsonomics von Journalismus im hohen Norden der USA.
  • MESSENGER Kroker’s Look @ IT: WhatsApp überholt bis Jahresende Snapchat als größte Foto-Plattform der Welt: Jahrelang galt Facebook als größte Foto-Plattform im Internet, doch im vergangenen Jahr zeichnete sich schon ein rasanter Bedeutungswandelan, denn binnen zwei Jahren haben es die Messaging-Apps WhatsApp und Snapchat geschafft, das soziale Netzwerk Facebook als wichtigste Foto-Community abzulösen. Bereits im Jahr 2013 wurde Facebook auf die Ränge verwiesen, in diesem Jahr machen die beiden Messenger das Rennen mit großem Abstand zu Facebook untereinander aus.
  • FILESHARING The Guardian: If Google can get rid of personal data, why can’t it purge the pirates?: Bei egal was gegen Google ist die Unterhaltungsindustrie, von manchen auch wenig liebevoll Content Mafia genannt, meist nicht weit mit eigenen Forderungen gegen die Suchmaschine. Nach dem viel kritisierten EuGH-Urteil über ein vermeintliches „Recht auf Vergessen“, eher ein Recht auf Löschung von Google-Suchergebnissen, fordert nun die britische Musikindustrie, dass Google auch stärker gegen unautorisiertes Filesharing vorgeht. Bereits jetzt zeigt Google viele Links zu Filesharing-Anbietern nicht an, doch das reicht manchen noch nicht.

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5 Lesetipps für den 6. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die Huffington Post, Twitter und Amazon, Social Media im EU-Wahlkampf und das Werbegeschäft auf Tumblr. Ergänzungen erwünscht.

  • HUFFINGTON POST 140z.de: Beginn eines neuen Journalismus oder Anfang vom Ende?: Ein halbes Jahr nach dem Start der Huffington Post in Deutschland stellt sich ihr Chefredakteur Sebastian Matthes den Fragen der Nachwuchsjournalisten von der Kölner Journalistenschule. Im Gespräch äußert er sich zuversichtlich, dass die deutsche Ausgabe der Huffington Post in den nächsten Monaten ihren 1000. Gastautor begrüßen kann und erklärt, warum die Plattform für Blogger attraktiv ist, obwohl sie ihnen nichts für ihre Beiträge bezahlt.
  • TWITTER I Slate: Twitter is not dying. It’s on the cusp of getting much bigger.: Wallstreet und Silicon Valley sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die sich aber nun einmal, wenn es ums große Geld geht, gerne zusammentun, aber sich dann meist nicht richtig verstehen. Se verwundert es nicht, dass an der Börse das baldige Ende von Twitter herbei geschrieben wird. Eintreten wird das deshalb noch nicht. Was die Wallstreet verstehen muss ist, dass Twitter nicht wie Facebook ist und wenige aktive Nutzer hier wertvoller sind als viele inaktive Nutzer.
  • TWITTER II Business Insider: Amazon + Twitter = #AmazonCart: Jetzt wo wir wissen, dass Twitter wohl doch nicht bald am Ende ist, verkündet der Microblogging-Dienst eine Kooperation mit dem E-Commerce-Riesen Amazon. Der von beiden initiierte Service „#AmazonCart“ lässt Nutzer Produkte, die sie in ihrer Timeline auf Twitter gesehen haben, leicht in den Warenkorb bei Amazon zu schieben. Das geht natürlich nur, wenn es sich um einen Link zu Amazon handelt, aber der nächste Schritt in dieser Partnerschaft lässt sich bereits erahnen.
  • SOCIAL MEDIA Hamburger Wahlbeobachter: Übertragung der politischen Debatte der EU in Soziale Medien: In einem gesponderten Gastbeitrag schreibt Elizabeth Linder, Politics & Government Specialist bei Facebook für Europa, den Mittleren Osten & Afrika, wie sich politische Themen und Debatten im Europawahlkampf auf soziale Netzwerke übertragen lassen. In den letzten Jahren haben sich die traditionellen Barrieren zwischen Wählern und Politikern dank Social Media stark verändert. Der Beitrag ist natürlich auf Facebook ausgelegt, aber sehr interessant, wie schon heute europäische Politiker in den sozialen Netzwerken Kontakt zu den Bürgern suchen.
  • TUMBLR Business Insider: Mark Coatney Says Tumblr Ad Revenue Struggling: Mit der Übernahme der Blogging-Plattform Tumblr durch Yahoo zogen auch Werbeformate auf die Seite, doch mehr als 10 MOnate hörte man nichts von Marissa Mayer, wie sich denn mit dem für mehr als 1 Milliarde gekauften Dienst Geld verdienen lässt. Laut einem Bericht der New York Times, die sich mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern unterhalten hat, läuft das Werbegeschäft auf Tumblr schlecht. Die zündende Idee ist noch nicht gefunden worden.

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5 Lesetipps für den 21. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Project Tango von Google, Matt Taibbi geht zu First Look Media, die deutsche Huffington Post, den Wert von Nutzerdaten und ein besonderer Button an WhatsApp. Ergänzungen erwünscht.

  • PROJECT TANGO Mobilegeeks.de: Google stellt Project Tango vor: Project Tango ist ein ganz frisch vorgestellter Smartphone-Prototyp mit besonderer Kamera und eigens dafür entwickelter Software. Googles Project Tango kann Räumlichkeiten erfassen und die Umgebung in 3D kartografieren.
  • FIRST LOOK MEDIA Boing Boing: Matt Taibbi becomes latest badass journalist to join Omidyar’s First Look Media: Mit Matt Taibbi geht ein weiterer Journalist zum neuen Projekt „First Look Media“ des eBay-Gründers Pierre Omidyar. Der vom Rolling Stone kommenden Journalist wird aber nicht bei „The Intercept“ mitarbeiten, sondern sein eigenes Magazin über Korruption in der Politik und Finanzbranche bekommen.
  • THE HUFFINGTON POST Medienrauschen: Ernüchternder Erfolg der Huffington Post in Deutschland: Die Huffington Post Deutschland dürfte das wohl ernüchterndste Projekt eines deutschen Verlagshauses in den letzten Jahren sein. Mit vielen Vorschusslorbeeren und jeder Menge Kritik aus Blogger-Kreisen im Oktober 2013 gestartet, kommt das Projekt nicht so recht in Fahrt.
  • NUTZERDATEN Berliner Gazette: Warum Facebooks Übernahme von WhatsApp ein Zeichen der Zeit ist: Das soziale Netzwerk Facebook kauft den SMS-Service WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar. Das ist eine astronomische hohe Summe, die endgültig klar machen sollte: Daten sind die Währung des 21. Jahrhunderts. Der Informatiker und Blogger Henning Tillmann kommentiert.
  • WHATSAPP Neunetz.com: Das Besondere am Share-Button von WhatsApp: Marcel Weiss kommentiert eine interessante Beobachtung von Buzzfeed, die mehr Aktivität bei WhatsApps Share-Button für Apps als beim Twitter-Button sehen. Klingt wie ein Detail, aber niemand mehr als die Erfinder des Like-Button hätten sich davon bedroht fühlen müssen. Ein Grund für Facebook, den Instant Messenger zu kaufen.

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5 Lesetipps für den 2. Januar

Frohes neues Jahr. In unseren Lesetipps geht es heute um die wirtschaftliche Realität von Amazon, unsere Gesellschaft in der Post-Snowden Ära, die CSU buhlt um die Gunst der Startups, die deutsche Huffington Post und die anstehende Auseinandersetzung mit der Sharing Economy. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON Alles ist wahr: Eine Gegenposition zur Berichterstattung über Amazon: Die Vorweihnachtszeit war vor allem durch eine aggressive und langsam zur Tradition verkommende Berichterstattung von Amazon geprägt, denen der gemeine Deutsche den Untergang der Kultur durch den perfektionierten Kapitalismus vorwirft. Auf seinem Blog setzt sich der Journalist Volker König unvoreingenommen mit der wirtschaftlichen Realität auseinander und schreibt eine lesenswerte Schilderung der Realität des Systems Amazon, frei von der kulturpolitischen Weltuntergangsstimmung.
  • POST-SNOWDEN Gurstein’s Community Informatics: So What Do We Do Now? Living in a Post-Snowden World: Auf seinem Blog setzt sich der kanadische Informatiker Michael Gurstein mit der Frage auseinander, in was für einer Welt für nach den Snowden-Enthüllungen leben. Seitdem weniger über die Quantität der Überwachung und mehr die Qualität dieser gesprochen wird, löst sich der Schock in unserer Gesellschaft und immer mehr Menschen machen sich Gedanken, wie mit der Überwachung umgegangen werden kann. Braucht unsere Gesellschaft eine technische oder eine politische Lösung und was können wir überhaupt tun?
  • STARTUPS Spiegel Online: Die CSU buhlt um die deutsche Gründerszene: In den letzten zwei Jahren hat sich vor allem der ehemalige Wirtschaftsminister Philipp Rösler von der FDP um die deutschen Startups gekümmert. Nach dem Ausscheiden der Liberalen aus dem Bundestag versucht scheinar nun die CSU sich an die Seite der Jungunternehmer zu stellen. Auf Wunsch von Horst Seehofer soll Alexander Dobrindts Ministerium für Digitales es schaffen, dass sich Startups von der Geschäftsidee bis zur Firma in nur fünf Tagen gründen können.
  • THE HUFFINGTON POST Heutigentags.de: Was will die Huffington Post sein?: Es ist still geworden um die deutsche Ausgabe der Huffpost. Die Schnappatmung der Kritiker hat sich gelegt. Auch die Begeisterung derjenigen, die das Projekt beklatscht und verteidigt haben, ist weitgehend verflogen. Der Hamburger Journalist Dennis Sulzmann beschreibt auf lesenswerte Art und Weise die Realität der deutschen Presselandschaft nach dem Start der einmal stark diskutierten deutschen Ausgabe von Ariana Huffingtons Nachrichtenblog.
  • SHARING ECONOMY Inside Bay Area: Sharing economy to drive more policy changes in new year: In den letzten Jahren hat sich die sogenannte Sharing Economy von einer Nischenbewegung zum Mainstream gewandelt. Immer mehr Menschen nutzen Dienste, die auf dem Prinzip des Teilens und der Teilhabe basieren und unsere bisher besitzorientierte Gesellschaft immer mehr verändert. Für Heather Somerville wird 2014 deshalb das Jahr der Regulierung der Sharing Economy sein, in der die Politik und die Gesellschaft entscheiden müssen, wie viel Freiheit diese Wirtschaftsform in Zukunft haben wird.

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5 Lesetipps für den 11. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Smartphone ersetzende Roboter, unsere sensiblen Daten auf Smartphones, Springer veröffentlicht Zahlen über BildPlus, Twitter aktualisiert seine Apps und ein Abend bei der Huffington Post Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • ROBOTER Zeit Online: Roboter sollen in Zukunft das Smartphone ersetzen: Der Japaner Tomotaka Takahashi will winzige Roboter entwickeln, die das Smartphone ersetzen und mit uns reden sollen. Patrick Beuth hat den Tüftler und Visionär in Tokio besucht, der der nächste Steve Jobs sein will.
  • PRIVATSPHÄRE CNET News: The biggest secrets on people’s smartphones?: Wir alle haben Smartphones und speichern sensible Daten darauf. Eine Studie in den USA hat nun untersucht, wie intim die Geheimnisse sind, die wir auf Smartphones speichern. Angeführt wird die Liste nicht von der Sorge um Nacktfotos, sondern Gehaltsinformationen und E-Mails. Interessant ist, dass wir uns aber mehr davor fürchten, dass Freunde und Familie diese Daten zu sehen bekommen als Diebe.
  • BILDPLUS Meedia: Springer meldet 152.493 BildPlus-Abos: Nach sechs Monaten vermeldet der Bild-Verlag Axel Springer erste Zahlen zum Bezahlsystem BildPlus. Auf einer Veranstaltung für Journalisten nannte Donata Hopfen, die Geschäftsführerin der Bild KG, die Zahl von 152.493 voll zahlenden Abonnenten. Ein Drittel der Zahler hätten zusätzlich das Angebot „Bundesliga bei Bild“ gebucht, das 2,99 Euro im Monat kostet. Die Zahlen seien sauber gerechnet, ohne Gratis- und Testabos. Springer-Chef Mathias Döpfner findet das „extrem ermutigend“.
  • TWITTER Twitter Blog: Photos in direct messages and swipe between timelines: Im ersten Update seiner Apps nach dem Börsengang hat Twitter verschiedene Features etabliert, die in den letzten Monaten vereinzelt getestet wurden. Neben einer neuen Benutzeroberfläche und diversen Features können jetzt auch Fotos in Direktnachrichten gesendet werden. Zum Bug, dass keine Links in DM verschickt werden können, wird nichts gesagt, aber einige Nutzer melden, dass es wieder geht – andere bestreiten das.
  • HUFFINGTON POST Lousy Pennies: Der erste Blogger-Dialog der Huffington Post Deutschland: Die Huffington Post Deutschland lädt seine Blogger-Community ein und Karsten Lohmeyer gehörte zu den ersten Gästen in der Redaktion von Burda Medias Blogging-Plattform. Interessant ist, dass es demnächst weitere Ressorts geben wird – sogenannten Verticals – zum Beispiel zum Thema Sport. Kritisches scheint es nicht aus der Redaktion zu berichten zu geben, aber trotzdem ein spannender Einblick in das zwei Monate alte Medium, dass seinen Gästen einen netten Abend spendierte.

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5 Lesetipps für den 21. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Mobile Payment durch Google Wallet, ein neues Journalismus-Startup namens Beacon, Nutzerzahlen von Snapchat und ein Porträt über Hostwriter. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILE PAYMENT Netzwertig.com: Google Wallet-Nutzer erhalten kostenfreie Debitkarte: Der Bereich Bezahlwesen im mobilen Bereich nimmt immer mehr an Fahrt auf – verschiedene Anbieter buhlen hier schon um die Gunst der Smartphone-Nutzer. In den USA bietet Google den Nutzer seines Services „Wallet“ künftig an, mit einer direkt an ihre virtuelle Brieftasche angeschlossenen Debitkarte einkaufen oder Geld abheben zu können. Martin weigert schreibt auf Netzwertig.com, wie der Internetkonzern sich verstärkt als Finanzdienstleister betätigt.
  • HUFFINGTON POST W&V: „Die Huffington Post ist ein Marathon“ – Interview mit Daniel Steil: Schon lange bevor die Huffington Post nach Deutschland kam, formierte sich Kritik an dem Nachrichtenportal. Auch nach dem Start blieb sie nicht aus. Blogger beschwerten sich öffentlich über die schlechte Betreuung durch die Redaktion. Daniel Steil, der bis zum Antritt von Sebastian Matthes Chefredakteur ist, stellt sich im Gespräch mit W&V Online der Kritik und zieht eine erste Bilanz nach den ersten sechs Wochen.
  • JOURNALISMUS PandoDaily: Dan Fletcher has built a home for journalism outside of Facebook… where it belongs: Der Journalist Dan Fletcher arbeitete bei Facebook als Managing Editor, doch nach einem Jahr stellte sich heraus, dass Facebook gar keine Journalisten braucht, sondern eher Marketing-Experten. Jetzt hat Fletcher das Startup „Beacon“ mitgegründet, durch das Leser Abos für individuelle Autoren abschließen können.
  • SNAPCHAT CNET News: Majority of Snapchat users are women, its CEO says: Es gibt nicht viele Zahlen zum Messaging-Service, außer vielleicht die 3 Milliarden US-Dollar, die angeblich Facebook bereit war, zu zahlen. Auf einer von Goldman Sachs organisierten geschlossenen Konferenz, berichtete Geschäftsführer Evan Spiegel, dass 70 Prozent der Snapchat-Nutzer weiblich sind. Interessant ist auch, dass bereits 50 Prozent aller Nutzer das Feature „Stories“ genutzt hat, mit dem eine Timeline der letzten 24 Stunden erstellt werden kann.
  • HOSTWRITER torial Blog: Journalisten aller Länder, vereinigt euch!: Hintergrundinfos austauschen, Tipps für den Visakram einholen, gemeinsam recherchieren oder eine Couch zum Übernachten – gegenseitige Hilfestellung ist das Ziel von Hostwriter, der neuen Journalisten-Suchmaschine. Bernd Oswald stellt auf dem Torial-Blog das Projekt der drei Journalistinnen Tamara Anthony, Sandra Zistl und Tabea Grzeszyk vor.

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5 Lesetipps für den 11. Oktober

In den Lesetipps geht es heute um das Augmented-Reality-Spiel Ingress, Facebook und Twitter setzen auf Social TV, Nachteile von Androids Vielfalt, das Leistungsschutzrecht und die Huffington Post. Ergänzungen erwünscht.

  • INGRESS Zeit Online: Über die Motivation beim Augmented-Reality-Spiel Ingress mitzumachen: Das Augmented-Reality-Spiel „Ingress“ motiviert Nutzer, zum Spielen auf die Straße zu gehen. Es ist damit Vorbote für neue Verbindungen von Virtualität und Realität. Auf Zeit Online berichtet Fiona Krakenbürger über ihre Erfahrungen mit dem Kontaktsport für Smartphone-Nutzer.
  • SOCIAL TV Netzwertig.com: Facebook und Twitter im TV-Fieber: Facebook und Twitter haben keine Wahl: Sie müssen unermüdlich die Gewinnkurve stützen. Jede Möglichkeit ist ihnen dafür recht. Jetzt hoffen beide Dienste darauf, von der Aufmerksamkeit und den Werbetöpfen der Fernsehindustrie zu profitieren, wie Martin Weigert auf netzwertig.com erklärt.
  • ANDROID PandoDaily: This is why Android users can’t have nice things: Das es zu viel Vielfalt geben kann, beweist Googles mobiles Betriebssystem Android öfters mal aufs Neue. Twitter liefert dafür den neuesten Beweis. Endlich soll es eine App für Android-Tablets geben, allerdings nur auf Geräten von Samsung. Zwar sind die meisten Tablets von Samsung, aber eben nicht alle, denn es gibt diverse Tabletanbieter. Etwas mehr Einheitlichkeit würde den Nutzern vielleicht gefallen.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT torial Blog: “Ob Journalisten profitieren, muss sich noch herausstellen”: Im Interview auf Torial spricht Anwalt und Anti-LSR-Aktivist Till Kreutzer über den aktuellen Stand beim Leistungsschutzrecht und die Frage, ob und wie Journalisten tangiert werden. Selbst wenn die Presseverlage mit dem bestellten jemals Geld verdienen sollten, ist noch vollkommen unklar, ob auch die Journalisten beteiligt werden.
  • HUFFINGTON POST Zeit Online: Die deutsche „Huffigton Post“ vereinheitlicht anstatt Vielfalt zu schaffen: Auf Zeit Online kommentiert Klaus Raab angenehm unaufgeregt den Start der deutschen Huffington Post . Im Fazit räumt er ein, dass es ein Portal ist, das zwar einige eigene Inhalte erstellt, vor allem aber vorhandene aggregiert. Die Huffington Post Deutschland ist – zumindest dem ersten Eindruck nach – kein mediales Vielfaltsproduzent, sondern ein Vereinheitlicher.

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The Huffington Post startet am 10. Oktober

Im Mai 2005 startete das Online-Portal The Huffington Post und der Zweifel am Konzept erlebt gerade mit dem Start einer deutschen Ausgabe eine Renaissance in Deutschland. // von Lars Sobiraj Das US-Muttermagazin vereinigt auf der Website Hinweise zu den verschiedensten Nachrichtenquellen mit Blogeinträgen und den Artikeln der eigenen Redaktion. Die [...]
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