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Kingdom Hearts 3 im Test – hat sich das Warten gelohnt?

Passend zum Europa-Release von Square Enix’ Kingdom Hearts: The Story so far am 29. März 2019, welches das Gedächtnis der Spieler hinsichtlich der komplexen Story der Reihe auffrischen soll, wollen wir euch unsere Meinung zum aktuellesten Teil Kingdom Hearts 3 nicht vorenthalten, welches Anfang des Jahres erschienen ist. Aber erst einmal gilt es den Kontext zu klären.

Im Jahr 2002 ging es Disney nicht gut. Neue Animationsfilme konnten nicht an die Erfolge der 80er und 90er anschließen und Konkurrent/Tochterfirma Pixar feiert mit seinen 3D-Animationsfilmen große Erfolge. Square Enix hingegen befand sich in der Blütezeit der Final Fantasy-Reihe. Im selben Jahr erschien der erste Teil der Kingdom Hearts-Reihe als Ergebnis einer der bizarrsten Kollaborationen in der Geschichte der Videospiele. Seitdem begeistert die Reihe, in der Micky Maus auf Sephiroth trifft, Spieler auf der ganzen Welt. 2019 hat die Reihe mit Kingdom Hearts 3 bereits stattliche siebzehn Jahre auf dem Buckel. Die Hauptreihe umfasst dabei mittlerweile vierzehn Titel, darunter zwölf Filler-Spiele.

Kingdom Hearts 3 wurde offiziell erstmals auf der E3 2013 mit den ominösen Worten “Now in Development” angekündigt. Danach dauerte es noch einmal sechs Jahre das Spiel auch endlich fertigzustellen. In einem Interview des Edge Magazines im Februar 2019 ließ Nomura beispielsweise vermuten, dass die Produktion auch deswegen so viel Zeit in Anspruch nahm, da man bei jeder Änderung am Spiel auf den Disney-/Pixar-Segen warten musste. Wären die Pixar-Welten in Kingdom Hearts 3 nicht genehmigt worden, hätte Nomura Teil drei der Reihe laut eigener Aussage womöglich nicht mal in Erwägung gezogen. Ob sich die Wartezeit gelohnt hat und Kingdom Hearts 3 seinem Hype gerecht wird, lest ihr hier!

Nostalgie-Achterbahnfahrt mit leichtem Ermüdungsfaktor

Zu Beginn habe ich mich wie jeder Fan der Reihe, vierzehn Jahre nach der Veröffentlichung von Teil zwei, enthusiastisch in das Spielgeschehen geworfen. Tatsächlich hatte ich für rund 20 Stunden großen Spaß an Kingdom Hearts 3. Danach setzte allerdings die Müdigkeit ein – denn Kingdom Hearts 3 lässt sich für mich am besten mit einem Besuch in einem Disney-Themenpark vergleichen.

Anfangs ist alles noch bunt, aufregend und durch die Nostalgie-Brille rosarot eingefärbt. Doch schon in der ersten Spielwelt – der Olymp, inspiriert durch den Hercules-Animationsfilm – meldeten sich erste Ermüdungserscheinungen, da diese Spielwelt so auch bereits im Vorgänger vorkam. Disney mangelt es nun wirklich nicht an fantasievollen Universen und Settings. Daher stoßen die insgesamt drei von acht wiederverwerteten Welten in Kingdom Hearts 3 schon bitter auf.

Was kann das Gameplay?

Das Grundgerüst des Kampfsystems hat sich kaum verändert. Die Kingdom Hearts-Reihe zählte allerdings schon immer zu Spielen mit einem leicht zu erlernenden Kampfsystem. Der Fokus der Spieler liegt eher auf Story und Ästhetik. Ein großer Schwierigkeitsgrad von Encountern sollte nicht zu sehr davon ablenken, da der Spaß im Vordergrund steht. Hier kann man getrost den Einfallsreichtum der Entwickler loben. Diverse Bosse, von Themenpark-Attraktionen inspirierte Spezialattacken und die Spezialformen der verschiedenen Schlüsselschwerter mischen die Kämpfe auf und lassen es erstaunlicherweise selten langweilig werden.

Die neuen Toy Story-, Rapunzel- oder Baymax-Welten sind mit ihrer großen Liebe zum Detail übrigens beeindruckend. Denn in einem Gameplay-Aspekt haben sich die Entwickler diesmal wirklich sondergleichen ausgetobt: den Minigames. Ob Tanzen mit Rapunzel, als – sehr meta! – Videospiel im Videospiel in der Toy Story-Welt oder das Kochen mit Ratte Remy aus Ratatouille – die Entwickler beweisen Kreativität und bringen mit den diversen Minigames Abwechslung in den sonst so einheitlichen Kampfes-Brei.

Im gleichen Atemzug kann man ebenfalls das sogenannte Gummiphone erwähnen. Das ist Soras neues Smartphone, dass ihm von Chip und Chap (richtig gehört, A- und B-Hörnchen) zur Verfügung gestellt wird. Damit kann man sich zwischendurch ein Päuschen vom anstrengenden Alltag eines Schlüsselschwert-Kriegers gönnen und liebevoll gestaltete 2D Jump’n’Runs im ‘Steamboat Willy’-Stil spielen. Mit dem Gummi-Schiff bewegen sich Hauptcharakter Sora und seine Weggefährten Donald und Goofy zwischen den Welten. Diese Passagen waren zwar schon einmal nerviger, ziehen das Spiel aber dennoch unnötig in die Länge.

Fazit

Kingdom Hearts 3 ist das verspätete und vorläufige Ende einer Ära und erlaubt, dank einiger Gedächtnis-Auffrischer zur Story, alten und neuen Spielern nach all der Zeit dennoch einen gekonnten (Wieder-)Einstieg in die Reihe. Das radikale Fehlen von Final Fantasy-Charakteren und die Wiederverwertung von zwei Dritteln der Spielewelten ist enttäuschend. Dafür hat Square Enix dem Spiel an allen anderen Baustellen einen definitiven Feinschliff verliehen und Kreativität bewiesen. Wer mit der Reihe große geworden ist, wird zweifellos einen Blick auf das Game werfen. Da darf die rosarote Nostalgie-Brille gerne auch mal bei einigen weniger perfekten Spieledetails aufbehalten werden.

Für alle Spieler, die jetzt einen Auffrischer der Story brauchen: am 29. März 2019 veröffentlicht Square Enix die Spielesammlung Kingdom Hearts – The Story So Far, mit der sich Fans ihr Wissen zur komplizierten Story und der Unmengen an Charakteren noch einmal auffrischen können.

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Kingdom Hearts 3 – Eines der heißesten Games 2019

Am 29. Januar ist es endlich wieder so weit. Die Kollaboration der JRPG-Größe Square Enix und dem weltweit bekannten Medienkonzern Disney geht in die dritte Runde. Der ultimative Kampf für das Licht und das Leben steuert auf sein großes Finale zu. Darum müssen sich Sora und seine loyalen Gefährten Donald und Goofy mit diversen Kultcharakteren von Disney und Pixar verbünden. Nur gemeinsam können sie gegen die Dunkelheit bestehen, die ihre Welten bedroht.

Magische Welten voller Abenteuer

Square Enix und Disney versprechen, Kingdom Hearts 3 zu einem der Videospiel-Höhepunkte 2019 zu machen. Der hohen Erwartungen ist sich das Team jedenfalls sehr wohl bewusst. In einer Pressemitteilung heißt es „Mit seiner modernen Grafik und seinen magischen Welten voller Abenteuer ist Kingdom Hearts 3 das MOST WANTED GAME OF 2019“.

Diese magischen Welten führen den Spieler in geliebte Filmwelten. Unter anderem führt das Abenteuer in die Welten von Die Eiskönigin – Völlig unverfroren und Rapunzel – Neu verföhnt von Disney. Auch die Piratenwelt von Fluch der Karibik darf geentert werden. Die Monster AG und Toy Story sorgen für weitere magische Momente mit neuen wie alten Kultcharakteren.

Von Fans schon sehnsüchtig erwartet

Fans der Kingdom Hearts-Reihe haben echte Geduld bewiesen. Der erste Teil erschien 2002. Der zweite Teil folgte nur zwei Jahre später. Insgesamt hat sich die beliebte Videospielereihe mehr als 25 Millionen Mal verkauft.

Die Ankündigung und einen ersten Trailer zum dritten Teil der Reihe gab es bereits auf der E3 2013. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel allerdings noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Direkt nach der E3 2013 gab Game Director Tetsuya Nomura zu, Kingdom Hearts 3 zu früh angekündigt zu haben. Im Interview mit Famitsu erklärte er: „Seit der Veröffentlichung von Kingdom Hearts 2, denke ich, sind viele Fans ungeduldig aufgrund unserer kontinuierlichen Veröffentlichung von Spin-Offs, so dass wir beschlossen haben, [Kingdom Hearts 3] gleichzeitig mit Final Fantasy XV anzukündigen. Bedenkt man jedoch den aktuellen Stand der Entwicklung, denke ich, haben wir es vielleicht etwas zu früh enthüllt.“

Übrigens: Auch das Lied „Face my Fears“ aus der Eröffnungssequenz ist eine Kollaboration östlicher und westlicher Kultur. Der achtmalige Grammy-Gewinner Skrillex und die japanische Sängerin und Songwriterin Utada Hikaru haben für den Song zusammengearbeitet. Der Soundtrack, in Zusammenarbeit mit Poo Bear produziert, erscheint übrigens bereits am 18. Januar 2019.

Kingdom Hearts 3 erscheint am 29. Januar 2019 auf Playstation 4 und Xbox One.

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Image © Disney. © Disney/Pixar. Developed by SQUARE ENIX.

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Shadow of the Tomb Raider im Test: Verbrauchte Heldin am Ende einer Ära

Shadow of the Tomb Raider Netzpiloten Test

2018 ist ein aufregendes Jahr für das Franchise von Tomb Raider. Mit Alicia Vikander in der Hauptrolle kehrt Lara Croft, eine der berühmtesten Videospielfiguren der Welt, nicht nur auf die Kinoleinwand zurück. Mit Shadow of the Tomb Raider wird zudem die Reboot-Trilogie vervollständigt, die 2013 mit Tomb Raider begann.

Im ersten Teil begegneten wir einer verletzlichen und verängstigten jungen Lara, die es gerade so mit ihrem Leben von der gefährlichen und von Königin Himiko heimgesuchten Insel Yamatai schaffte. Zwei Jahre später begleiteten wir Lara in Rise of the Tomb Raider auf einer Reise in ihre Vergangenheit und im Kampf gegen die Geheimorganisation Trinity. Shadow of the Tomb Raider soll nun Laras Heldengeschichte beschließen, Fragen um ihren Vater und Trinity beantworten und uns mit der abgehärteten Heldin bekannt machen, die wir seit den 90ern kennen. Aber nur, wenn Lara nicht aus Versehen den Weltuntergang einleitet! Wir haben das von Eidos Montréal und Crystal Dynamics entwickelte und von Square Enix vertriebene Videospiel getestet.

Formelhaftes Setting: Laras dritte Story ist so lala

Schneller, besser, härter. In Shadow of the Tomb Raider begegnen wir einer Lara Croft, die schon einiges durchgemacht hat, aber auf diese Weise auch ein beeindruckendes Fähigkeiten-Repertoire erworben hat. Auf den Spuren der hinterhältigen Organisation, die für den Tod ihres Vaters Richard Croft verantwortlich sein soll, verschlägt es Lara zusammen mit ihrem besten Freund Jonah – einer der wenigen übrig gebliebenen Charaktere des ersten Teils – nach Mexiko.

Auf der Suche nach einem magischen Dolch, den sie vor Trinity schützen will, löst Lara aus Versehen apokalyptische Ereignisse aus und bringt die Handlung des Spiels ins Rollen. Fortan liefert sich unsere Heldin ein Kopf an Kopf Rennen mit Trinity, um die Welt entweder zu retten oder endgültig dem Untergang zu weihen. So weit, so generisch!

Shadow of the Tomb Raider Setting
Lara Croft löst apokalyptische Ereignisse aus und setzt damit die Geschichte in Gang. Image by Square Enix

In Sachen Plot-Twists und Storytelling erfindet Shadow of the Tomb Raider das Rad nicht neu. Stattdessen ist die Story sogar relativ belanglos und funktioniert im Endeffekt nur gerade so, weil der Bösewicht einigermaßen nachvollziehbare Motive besitzt. Hingegen im ersten Teil wirkte die Geschichte – trotz einer heimgesuchten japanischen Insel mitsamt irren Sonnenkult – durch das Kidnapping Laras bester Freundin Sam als Charaktermotivation noch in der Realität verankert.

Grandioser Nebendarsteller und stimmungsvolle Sprachausgabe

In Shadow of the Tomb Raider ist Lara Croft gleichzeitig Unheilsbringerin wie auch Jesus-Figur. Sie leitet die Apokalypse ein, bildet sich aber auch ein, die einzige Hoffnung zu sein, diese auch wieder abzuwenden. Dies bleibt von Jonah zum Glück auch nicht unkommentiert und das ist eine der großen Stärken der Story. Die meisten Charakter wirken ziemlich austauschbar, mit Jonah hat Lara aber einen Gegenpart, der ihr die Stirn bietet und ihr auch mal klar macht, dass die Welt sich nicht nur immer um sie dreht.

Die Motion-Capture und originalen Voice-Actor Camilla Luddington (Lara) und Earl Baylon (Jonah) liefern dabei regelrecht großartige Dialoge ab. Aber auch die deutsche Sprachausgabe kann sich hören lassen. Darin leiht Synchronschauspielerin Maria Koschny Lara Croft ihre Stimme. Sie ist als Stimme von Jennifer Lawrence bekannt.

Gameplay: Shadow of the Tomb Raider mit ausgewogener Rätsel-Balance

Zu wenig, zu viel, genau richtig – oder auch Tomb Raider, Rise of the Tomb Raider und Shadow of the Tomb Raider. Obwohl der dritte Teil mich Story-mäßig nicht vom Hocker haut, kann er mich immerhin in Sachen Gameplay überzeugen. Tomb Raider (2013) hatte eine tolle Geschichte, aber es fehlten die klassischen Gräber und Rätsel. Im Vergleich dazu bot Rise mehr vom beliebten Ur-Gameplay, übertrieb es aber mit dem halsbrecherischen Tempo. In Shadow hingegen gelingt die Balance am besten.

In der Mainquest begegnet dem Spieler ein ausgewogenes Maß an kniffligen Kletterpassagen, Rätseln, Unterwasser-Leveln, Exploration und Kämpfen. Wo sich Lara Croft in vergangenen Teilen von Schauplatz zu Schauplatz durch Massen von Gegner metzeln musste, sind diese Parts in Shadow viel realistischer gewichtet. Kämpfe treten jetzt nicht mehr so ätzend und unglaubwürdig oft auf. Stattdessen sind Rätsel und Gräber häufiger anzutreffen und dabei viel kniffliger und dabei sehr spannend und spaßig gestaltet!

Shadow of the Tomb Raider Klettern Wurfhaken
Beim Klettern sorgt ein Wurfhaken für neuen Nervenkitzel. Image by Square Enix

Neu in Sachen Gameplay ist das Nutzen der Umgebung beispielsweise durch Heilpflanzen, um sich etwa während eines Kampfes zu heilen oder Schlammlöcher, mit denen sich Lara tarnen kann. Beim Klettern verfügt Lara nun über einen Wurfhaken, der oft Kletterpassagen mit Nervenkitzel einleitet.

Das Hub-Level Paititi, eine indigene Inka-Stadt, ist der Schauplatz der Hauptstory. Dort wird man wohl die meiste Zeit im Spiel verbringen. Paititi bietet eine Vielzahl an Nebenmissionen und Herausforderungsgräbern, die man nach Belieben zu beinahe jedem Zeitpunkt im Spiel absolvieren kann und mithilfe der Schnellreisefunktion auch immer leicht erreichen kann.

Die auffälligste Änderung in Sachen Gameplay ist die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad anhand von drei Kriterien den eigenen Vorlieben anzupassen. Jeder Spieler kann dabei die Schwierigkeit der Aspekte „Kämpfe“, „Rätsel“ und „Exploration“ personalisieren.

Fazit: Das Lara-Franchise braucht eine Kreativpause

Das Ende von Shadow of the Tomb Raider hat mich mit einem seltsamen Gefühl zurückgelassen – weder gut noch schlecht. Es ist definitiv das Ende einer Ära. Die Geschichte der neu definierten, emanzipierten, vermenschlichten Lara Croft ist vorerst zu Ende erzählt und dabei frage ich mich: Ist sie wirklich so neu oder dreht sich das Franchise im Kreis? Sind wir mit der taffen Lara gegen Ende von Shadow wieder in den 90ern angelangt und wollen wir das überhaupt?

Tomb Raider wollte sich mit dem 2013er Titel neu erfinden. Das ist jenem Teil auch gelungen. Denn es wurde eine mitreißende, menschliche Geschichte erzählt. Doch in Shadow of the Tomb Raider wird Lara als Jesus-Figur einer indigenen Zivilisation inszeniert. Dies ist in Hinsicht auf die Geschichte des Kolonialismus schon problematisch genug.

Zusätzlich ist Vieles, was die Hauptfigur im ersten Teil so authentisch machte, dahin. Eine Cutscene am Ende des dritten Teils zeigt Lara zuweilen so skrupellos, dass es mir Gänsehaut bereitete. Es hat etwas Gutes, dass die Trinity-Trilogie zu Ende erzählt ist.

Shadow of the Tomb Raider Lara Croft
Im dritten Teil wird Lara Croft zum Teil sehr skrupellos und gewalttätig inszeniert. Image by Square Enix.

Dennoch empfinde ich Shadow of the Tomb Raider als gelungene Unterhaltung. Schließlich macht das Spiel unheimlich Spaß und ist zudem einfach atemberaubend schön. Die Flora und Fauna des Dschungels, sowie Paititi und die Tempel sind eine Augenweide.

Außerdem habe ich das Franchise noch nicht abgeschrieben. Schließlich hat es mich durch Tomb Raider im Jahr 2013 mittels der neu erfundenen Lara Croft überhaupt erst zum Fan der Reihe gemacht und auch andere Kollegen aus der Redaktion für Tomb Raider begeistert. Jetzt ist es allerdings Zeit, der Figur eine Schaffenspause zu gönnen. Zukünftig sollte das Franchise wieder offen für eine neue Version der altbekannten Heldin sein!

Wir haben Shadow of the Tomb Raider auf der Playstation 4 durchgespielt. Außerdem ist das Game für PC und Xbox One erhältlich. Es kostet als Standard-Version rund 60 Euro.

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Bethesda, EA, Sony & Co.: Bisherige E3 2018 Highlights und die kommenden Konferenzen

E3 2018 Symbolbild REDPIXEL - stock adobe com

Alle Jahre wieder trifft sich die Videospiel-Welt zum Gaming-Mekka. Seit 1995 findet die Electronic Entertainment Expo – kurz E3 – in Los Angeles – außer zweier kleinen Abstecher in Atlanta – statt. Die Publisher konnten die Haupt-Show der E3 2018 beinahe gar nicht erwarten und so regnete es schon im Vorfeld Ankündigungen und Teaser-Trailer, wie beispielsweise den ominösen Ankündigungs-Stream zu Fallout 76. Bevor die Messe aber am 12. Juni beginnt regnet es erstmal Teaser und Trailer auf der Konferenz-Bühne. Let the games begin!

EA und die kürzeste Wartezeit ever!

Ein neuer FIFA-Teil ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Infos zu FIFA 19 waren deshalb absehbar und wenig berauschend. Auch zu Battlefield V gab es im Vorfeld schon Informationen.

Was tatsächlich niemand ahnen konnte war die Ankündigung von Unravel Two. Schon 2016 begeisterte das kleine Faden-Wesen Yarni die Spieler, eine Fortsetzung des Indie-Abenteuers war also absehbar. Die Überraschung dabei: das Game wurde im gleichen Moment direkt veröffentlicht. Unravel Two ist also ab sofort für PC, Playstation 4 und Xbox One verfügbar. Neu ist ein optionaler Koop-Modus!

EA will auch in Zukunft weiterhin ihre Star Wars Lizenz nutzen. Trotz des holprigen Starts von Star Wars: Battlefront 2 hat der Publisher noch Hoffnung und große Pläne für das Spiel – geplant sind zukünftige Inhalte zur Clone Wars Ära. Auch ein neuer Titel namens Star Wars Jedi: Fallen Order wurde angekündigt, der zwischen den Episoden 3 und 4 spielen wird. Ein Release sei aber erst für das vierte Quartal 2019 geplant.

Weitere Titel der Show waren beispielsweise Sea of Solitude, ein Adventure des Berliner Studios Jo-Mei Games, das zeigt, welche Monster aus Menschen in Einsamkeit werden können, sowie der Online-Shooter Anthem aus dem Hause BioWare, welches am 22. Februar 2019 erscheinen soll.

Bethesda – erstes neues Franchise in 25 Jahren

Der neue Online-Titel Fallout 76 war ohne Frage einer der Stars des Bethesda-Streams, aber durch die Ankündigung im Vorfeld keine große Überraschung. Der Fallout-Ableger kommt noch 2018, genauer gesagt am 14. November.

Beinahe vergessen konnte man den Teaser zu Starfield – dem ersten neuen Bethesda Franchise in 25 Jahren. Denn dieser wurde quasi in einem Nebensatz erwähnt und mit der Ankündigung eines Ablegers zu einem der erfolgreichsten Bethesda-Reihen regelrecht überrannt: The Elder Scrolls 6. 

Gleichzeitig hat sich der Publisher auch ein wenig selbst auf den Arm genommen und angedeutet, auf welchen Plattformen Skyrim in einer „Very Special Edition“ eigentlich noch ausgeschlachtet werden könnt. Aber seht selbst:

Außerdem wurde der kostenlose Titel Fallout Shelter für alle Plattformen und The Elder Scrolls – Blades als erster mobiler Ableger der beliebten Reihe angekündigt.

Die größten Pressekonferenzen der E3 2018 auf einen Blick

Wenn sich Sony, Nintendo, EA und Co. gegenseitig das Mikrofon auf der Bühne der E3 2018 in die Hand drücken, schaut die Gaming-Welt gespannt zu. Hier fassen wir euch nochmal die wichtigsten Pressekonferenzen der größten Publisher zusammen und wo ihr sie nachholen könnt!

Montag, 11. Juni, 19 Uhr: SQUARE ENIX

Hier freuen sich Fans vor allem auf Infos zum langersehnten Kingdom Hearts 3, dem 3. Teil der „Tomb Raider“ Reboot-Reihe Shadow of the Tomb Raider sowie zum Remake des Klassikers Final Fantasy 7.

Den Square Enix Stream könnt ihr hier verfolgen.

Montag, 11. Juni, 22 Uhr: UBISOFT

Nachdem die „Assassins Creed“-Reihe von Ubisoft schon häufig dafür in Kritik geraten ist neue Teile zu inflationär im Jahrestakt auf den Markt zu werfen, gibt es nur ein Jahr nach Assassin’s Creed: Origins womöglich noch in diesem Jahr einen neuen Ableger. Das Ganze trägt dann den Titel Assassin’s Creed: Odyssey und wird in Griechenland spielen und mit ziemlicher Sicherheit hierzulande pünktlich zur Gamescom anspielbar sein.

Weitere Titel auf der Ubisoft Agenda sind u.a. Beyond Good and Evil 2, Skull & Bones und Tom Clancy’s The Division 2

Den Ubisoft Stream könnt ihr hier verfolgen:

Live-Video von Ubisoft auf www.twitch.tv ansehen

Dienstag, 12. Juni, 0 Uhr: PC GAMER

Im Vordergrund dieser Präsentation stehen – auf der sonst sehr konsolen-lastigen Veranstaltung – die PC-Spiele im Mittelpunkt. In diese Stream wird es demnach Infos Jurassic World Evolution, Psychonauts 2 und Shadow of the Tomb Raider geben.

Die PC Gaming Show könnt ihr hier verfolgen.

Dienstag, 12. Juni, 3 Uhr: SONY

Sony hat auf der E3 2018 gleich zwei heißbegehrte Games im Gepäck. The Last of Us: Part 2 ist die langersehnte Fortsetzung des Blockbusters aus dem Jahr 2013 und Death Stranding mit „The Walking Dead“-Star Norman Reedus als neues Projekt von „Metal Gear Solid“-Schöpfer Hideo Kojima.

Den Sony Stream könnt ihr hier verfolgen.

Dienstag, 12. Juni, 18 Uhr: NINTENDO

Bestätigte Titel für die Nintendo Pressekonferenz sind ein neuer Teil der Super Smash Bros Reihe und Pokemon Let’s Go Pikachu und Evoli, die bereits im Vorfeld der E3 2018 angekündigt wurden. Letztere Titel werden auf der E3 2018 spielbar sein und Fans können mit weiteren Infos rechnen. Es werden zudem Infos zu Metroid Prime 4 und jeweils neuen Ablegern der Fire Emblem und Paper Mario Reihen erwartet.

Den Nintendo Stream könnt ihr hier verfolgen.

Live-Video von Nintendo auf www.twitch.tv ansehen/center>
E3-Neuheiten bei Amazon (Provisions-Link)


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