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  • FALCON HEAVY deutschlandfunk: Falcon Heavy erfolgreich gestartet: Das wahre Wettrennen kommt erst noch: Am Abend des 6. Februars, gegen 21:45 Uhr, war es soweit, die Falcon Heavy startete erfolgreich Ihren Erstflug. An Board der Rakete von SpaceX befand sich zudem ein Tesla Roadster des Firmengründers Elon Musk. Der PR-Coup wirkt fast perfekt, nach nur sieben Jahren hat es SpaceX geschafft mit der Falcon Heavy eine der leistungsstärksten Raketen zu Bauen, die sich jetzt, unterlegt mit “Life on Mars” von David Bowie, auf dem Weg in eine Mars-Umlaufbahn befindet. Das nächste Space-Race, das es so schon in den 1960er Jahren gab, könnte jetzt kurz bevorstehen. Konzerne wie Boeing sitzen SpaceX schon im Nacken.

  • GEOBLOCKING gamestar: Online-Einkäufe – EU verbietet Geoblocking – außer bei Digital-Inhalten: Häufig werden EU-Bürger davon abgehalten in Online-Shops aus dem Ausland einzukaufen. Das Ganze nennt sich Geoblocking. Die Händler sperrten bisher Käufer aus dem EU-Ausland auf diese Weise von ihrem Angebot aus und verhinderten eine potenzielle Schnäppchenjagd in anderen Ländern. Das hat jetzt ein Ende, wie das EU-Parlament mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen hat. Unabhängig vom Wohnort können EU-Bürger jetzt also grenzübergreifende Einkäufe tätigen. Einzig digitale Inhalte wie e-Books, Filme, Musik und Online-Spiele sind davon ausgenommen.

  • WHATSAPP engadget: Bezahlen via WhatsApp gestartet: Die bargeldlose Gesellschaft scheint kurz bevor zu stehen. In China ist das Bezahlen per App – WeChat in diesem Fall – quasi schon Gang und Gäbe. WhatsApp testet jetzt ebenfalls eine Bezahl-Funktion. In vorerst nur Indien startet jetzt die Betaversion. Dort wird das ganze über ein so genanntes Unified Payments Interface realisiert, was Banken in Indien ermöglicht, direkte Zahlungen über Smartphones von Bankkonto zu Bankkonto in Sekundenschnelle zu realisieren.

  • JOHN PERRY BARLOW heise: Er kam aus dem Cyberspace. Zum Tode von John Perry Barlow: Internet-Aktivist und Gründer der Bürgerrechtsorganisation EFF John Perry Barlow ist am Mittwoch im Alter von 70 Jahren verstorben. Seines Zeichens war Barlow Kämpfer für die Unabhängigkeit des Internets und kämpfte 1996 dafür mit der “Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace”. Neben zahlreichen Auftritten für die EFF arbeitete John Perry Barlow am Berkmann Center for Internet & Society und war „Professor of Cyberspace“ an der Schweizer European Graduate School. Neben seinem Engagement für die Freiheiten im Internet gehörte die eigenständige Entwicklung von Afrika zu seinen Herzensangelegenheiten.

  • IOS t3n: „Größter Leak der Geschichte“: iOS-Quellcode geklaut und ins Netz gestellt: Eine ältere Version des Quellcodes der Trusted-Boot-Routine iBoot, eine Komponente von Apples iOS, wurde jetzt von Anonymen auf der Software-Plattform GitHub veröffentlicht. Es ist einer der größten Leaks dieser Art und kann es Cyber-Kriminellen ermöglichen, leichter Zugang zu Sicherheitslücken zu erhalten. Deshalb werden in Zukunft neue Jailbreaks befürchtet.

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  • WHATSAPP meedia: 175 Millionen Status-Nutzer: Auch WhatsApp überholt Snapchat beim Stories-Feature: Es war nur ein Nebensatz von Mark Zuckerberg auf der Telefonkonferenz mit Analysten, doch er hatte es in sich. Die zugekaufte Facebook-Tochter WhatsApp bringt es gerade mal zehn Wochen nach dem Start ihres Stories-Features, das bei der Messenger-App Status heißt, bereits auf 175 Millionen tägliche Nutzer. Stories-Pionier Snapchat wurde damit binnen weniger Wochen ein zweites Mal von einer Facebook-Tochter abgehängt. CEO Evan Spiegel kann an der Wall Street aber wenigstens mit einer Nachricht zur Werbevermarktung punkten.

  • SPACEX dw: SpaceX erstmals in militärischer Mission: Bislang hat die Firma des Milliardärs Elon Musk Aufträge für die zivile Raumfahrt erledigt. Jetzt beförderte eine Rakete von SpaceX zum ersten Mal ein militärisches Objekt ins All, vermutlich einen Spionagesatelliten. Nachdem der ursprünglich für Sonntag geplante Start wegen eines defekten Sensors verschoben wurde, hob die Falcon-9-Rakete am Montagmorgen (Ortszeit, 13.15 Uhr MESZ) in Cape Canaveral in Florida ab. An Bord war ein offiziell nicht näher beschriebenes Objekt des Nationalen Aufklärungsamtes der USA (NRO). Dabei handelt es sich um einen militärischen Nachrichtendienst, der Spionagesatelliten herstellt und betreibt. Bekannt ist mit der Bezeichnung NROL-76 lediglich der Name des Objekts,

  • DIGITALISIERUNG politik-digital: „Wenn die Möglichkeit da ist, unterrichte ich digital!“ Einblicke in die Lehrerwelt: Facebook, Twitter, Youtube und Co sind für viele Lehrkräfte eher Fluch als Segen. Die Ablenkung durch soziale Medien beeinträchtigt das Lernverhalten der Schüler. Doch ist dies wirklich der Fall? Denn im Zusammenhang mit der Digitalisierung und der Bildung wird auch viel über die Lehrer und Lehrerinnen geredet. Kommen sie mit dem Wandel gut klar? Wollen sie überhaupt irgendwas ändern? Um diese Mutmaßungen zu beenden, wurde nachgefragt. Im Gespräch mit dem Schweizer Deutschlehrer Philippe Wampfler geht es um seinen eigenen digitalen Unterricht, Tipps für Neueinsteiger und das Mädchen-Jungen-Klischee.

  • UBER sueddeutsche: Das Chaosprinzip: Irgendwie ist Uber nichts Halbes und nichts Ganzes. Zumindest in vielen europäischen Städten. Die Idee von Uber ist klasse, setzt sich in einigen Ländern nur nicht so richtig durch. Sei es durch rechtliche Verordnungen oder negative Eskalationen der Uber-Spitze. Also was hilft diesem mittlerweile 70 Milliarden teuren Dienstleistungsunternehmen? Das Prinzip Chaos hält an, obwohl mittlerweile auch schon Kai Diekmann zum Beratergremium gehört.

  • SOCIAL MEDIA techtag: Wie beliebt ist Social Media bei Jugendlichen?: Der Jugend-Internet-Monitor in Österreich zeigt auf, welche sozialen Netzwerke von den Jugendlichen dort favorisiert werden. Grund genug, einen kleinen Vergleich zu Deutschland zu ziehen. Eines vorweg: WhatsApp, YouTube, Instagram und Snapchat sind die Netzwerke schlechthin – egal im welchem Land wir uns befinden.

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  • SPACEX golem: SpaceX startet geheimen Militärsatelliten: Am gestrigen Montag fand der erste Start einer Falcon-9-Rakete unter erheblichen Geheimhaltungsmaßnahmen statt. Die Falcon 9 ist der erste Satellit, der dem amerikanischen Militär durch das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX – einem weiteren Standbein von Unternehmer Elon Musk – vorgestellt wurde. In welchen Orbit die Rakete fliegen soll ist nicht bekannt gegeben worden, soll aber schon bald durch Amateure aufgespürt werden können.

  • SNAPCHAT horizont: Snapchat feiert erste deutsche “Our Story” zum Maifeiertag: Erst kürzlich gab das Unternehmen Snap – Mutterkonzern der Messaging-App Snapchat – Partnerschaften mit großen deutschen Medienkonzernen bekannt – Bild, Vice, Sky Sport und Spiegel Online. Das Unternehmen weitet sich auf dem deutschen Markt zusätzlich aus und hat seit gestern auch das „Our Story“-Feature in Deutschland verfügbar gemacht. In der „Discover“-Rubrik von Snapchat werden dabei Inhalte von welweiten Nutzern kuratiert und als orts- und themenbezogene Story zusammengeführt, beispielsweise zu besonderen Aktionstagen oder Festivals.

  • WIKIPEDIA heise: Türkei blockiert Wikipedia und verbietet Datingshows: In der Türkei ist das Online-Lexikon Wikipedia nicht mehr erreichbar, seit Samstagmorgen ist die Seite blockiert. Laut Berichten sollen die Webseiten-Betreiber nicht auf Forderungen der türkischen Regierung reagiert haben. Die Seite solle laut des türkischen Kommunikationsministeriums Texte zur Verfügung gestellt haben, die Terror propagieren und die Türkei mit Terroristen gleichstellen sollen. Nachdem Forderungen zur Entfernung nicht beachtet wurden, wurde die Seite gesperrt.

  • US-REGIERUNG recode: President Trump is launching a new tech group to ‘transform and modernize’ the U.S. government: US-Präsident Donald Trump will mit Hilfe des Silicon Valley die US-Regierung modernisieren. Trump nutzt seien Verbindungen und will mit dem „American Technology Council“ und Silicon-Valley-Unternehmen wie Apple, Facebook und Google Innovation in die Bürokratie bringen. Im Juni lädt Trump außerdem wieder zu einem Gipfeltreffen. Washingtons Digitalisierung war schon für Obama eine große Herausforderung – er startete das Projekt des „U.S. Digital Service“ -, Trump hat es mit wachsender Unbeliebtheit auch nicht leichter.

  • APPS spiegel: Das sind die spannendsten Apps des Monats April: Spiegel Online stellt zum Ende des Monats April ihre zehn belibetesten App-Entdeckungen vor. Darunter „Giphy Says“, das Bilder zum Sprechen bringt, der Laser-Shooter „Virexian“ und eine abgespeckte Version des Facebook Messengers. Der Messenger Lite nimmt nur etwa 15 Megabyte Speicherplatz ein und hat die App auf die wichtigsten Chatfunktionen reduziert. Auch Skype und Facebook bieten solche Lite-Versionen ihrer Apps an.

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Leben wir in der Matrix? Was Elon Musk glaubt – und was wirklich dran sein könnte

In einem Interview im vergangenen Jahr hat der Technikunternehmer Elon Musk darauf hingewiesen, dass wir inmitten einer Computersimulation leben. Hört man das zum ersten Mal, scheint diese Behauptung weit hergeholt. Als Gründer von mehreren namhaften Unternehmen wie Tesla und Space X liegen die Interessen von Musks Geschäft eindeutig in führenden Technologien.

Der Schlüssel zu seiner Behauptung ist, dass sich Computerspiele in den letzten 40 Jahren rapide bis zu dem Punkt weiterentwickelt haben, dass sie innerhalb der nächsten paar Jahre so gestaltet sein werden, dass man vollkommen in ihnen verloren gehen kann. Dies geschieht mittels einer computergenerierten und kontrollierten Welt, die nahtlos mit der physischen Welt verschmolzen sein wird. Anders gesagt, wir sind kurz davor, eine Art erweiterte Realität (AR) zu erleben, die mit künstlicher Intelligenz einhergeht. Letztlich könnten die realen Erlebnisse und die Simulationen voneinander nicht mehr zu unterscheiden sein.

Musk sagt dazu folgendes: „Wenn Sie ein beliebiges Maß an Veränderung annehmen, werden die Spiele von der Realität nicht mehr zu unterscheiden sein. Das kann sogar dann passieren, wenn dieses Maß an Fortschritt im Vergleich zu dem jetzigen Standpunkt massiv abfallen würde. Dann sagen Sie einfach, okay, stellen wir uns vor, es sind 10.000 Jahre in der Zukunft. Auf der Evolutionsskala ist das noch gar nichts.

Also angenommen, wir bewegen uns dorthin, wo Spiele von der Realität nicht mehr unterscheidbar sind und diese Spiele könnten auf jedem digitalen Gerät oder einem PC oder wo auch immer gespielt werden und da wären vermutlich Billionen von diesen Computern und digitalen Geräten, dann wäre die logische Konsequenz, dass die Chance dafür, dass wir uns in der Basisrealität befinden, etwa eins zu einer Milliarde.“

Die Idee, dass Menschen in einer Realität leben, die von außenstehenden Institutionen wie Computern oder anderen Entitäten kontrolliert werden, geht schon seit einer Weile um. Dies ist eine Frage, die Philosophen und sogar Physikern über die Jahrhunderte hinweg erforscht haben. Der Philosoph Nick Bostrom kam schon 2003 zum gleichen Entschluss.

Die Ähnlichkeiten zwischen den Argumenten, die von Musk und Bostrom hervorgebracht wurden, gehen allerdings weiter als nur anzunehmen, dass wir ein Teil einer größeren Computersimulation sind. Beide betrachten die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) als einen gefährlichen Technikbereich. Laut Musk wird das Ergebnis des Fortschritts der KI-Forschung und ihrer Entwicklung das Ende der Zivilisation darstellen. Bostrom vertritt einen ähnlichen Standpunkt, sollte eine angemessene Risiko-Beurteilung während den Entwicklungsprojekten nicht durchgeführt werden.

Fakt oder Fiktion?

Aber ist das nur Paranoia? Die Behauptungen beinhalten mehr als seine bestehende Ähnlichkeit zu Science-Fiction-Filmen, wie Matrix und Odyssee im Weltraum, aber sind die von Musk und Bostrom geäußerten Ansichten wirklich Grund zur Sorge?

Die Möglichkeit, dass wir nicht in einer Simulation leben, wird stark durch wissenschaftliche Argumente unterstützt. Man bedenke die unglaubliche Rechenkraft der Computer, die benötigt würde, um eine solche Simulation zu erstellen. Ein Simulationssystem müsste all die Einheiten der Welt und deren Interaktionen managen. Dies würde eine riesige Menge an Verarbeitung erfordern. Weitere Unterstützung kann in Argumenten hinsichtlich der Quantenmechanik gefunden werden – eine wahrhafte lebensechte Simulation einer Stadt zu betreiben, mit all ihren Milliarden an Interaktionsbeispielen, würde einen Rechner erfordern, der ebenso groß wie eine Stadt ist. Das macht die Möglichkeit, dass wir in einer Simulation leben, höchst unwahrscheinlich.

Gesetzt dem Fall, eine Maschine würde existieren, die unsere Existenz simulieren könnte, wäre die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass wir sogenannte “Realitätsmängel“ erleben würden. Diese Fehler in der Simulation würden durch Pannen im Modell gesehen oder gehört werden.  Beispielsweise würden Sterne entweder existieren oder nicht, wenn sie durch Teleskope verschiedener Größen betrachtet werden. Solche Fehler wären in einer Simulation von diesem Ausmaß unausweichlich, aber bisher hat kein Mensch solcherlei Fehler bemerken können.

Maschinen, die mittels Selbstlernfunktion arbeiten oder eine Art superintelligenter Softwares sind immer noch sehr weit entfernt von dem momentanen Entwicklungsstand entfernt, außerdem können Systeme, die KI nutzen, diese nur in sehr eingeschränkt definierten Bereichen verwenden. Gegenwärtige Systeme lernen es, ihre Leistung in spezifischen Arbeitsbereichen zu optimieren – und gerade nicht die Welt zu übernehmen.

Neuronale Netzwerke, die manchmal auch als elektronisches Modell des Gehirns betrachtet werden, werden beispielsweise verwendet, um Veränderungen in Aktienmärkten vorauszusagen. Mithilfe der Nutzung von vorhandenen Aktiendaten können diese Systeme darauf trainiert werden, Gewohnheiten in Live-Datenübertragungen zu identifizieren, die darauf hinweisen könnten, dass etwas passieren wird. So können Händler rechtzeitig etwas tun, um negative Auswirkungen abzuschwächen.

Zudem gibt es Systeme, die eigens entwickelt wurden, um KI-Technik zu verwenden. Sie sollen die Arbeitsbelastung abmildern, indem sie voreingestellte Regeln und Fakten anwenden. Diese kennt man als wissensbasierte Systeme. Während die menschlichen Nutzer dieser Systeme nicht mitbekommen, dass sie mit einer Maschine interagieren – so wie Jill, der KI-Online-Tutor, der in einem KI-Kurs Fragen von Studenten beantwortet und ihnen Feedback gibt, sind sie auch entwickelt worden, um an oder mit klar definierten Problemen oder Bereichen zu arbeiten. 

Nimmt man die eingeschränkten Bereiche, in denen KI-Systeme entwickelte werden, erscheint die Gefahr, dass es zu einem Ende der Zivilisation durch die Erschaffung einer KI kommt, sehr gering. Tatsächlich wird die KI hauptsächlich dazu verwendet, um menschliche Entscheidungen und Handlungen zu unterstützen, statt sie zu ersetzen.

Alternative Realität

Allerdings scheint Musk in einem gewissen Teil seiner Theorie davon auszugehen, dass bestimmte Dinge in der nahen Zukunft auftreten werden. Eines davon ist die Entwicklung von Technologien, die die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine unterstützen sollen. Während wir im Alltag immer abhängiger von technischen Geräten werden, verändert sich die Art und Weise, wie wir sie nutzen, permanent. Unser Verlangen, auf Daten zuzugreifen und zu kommunizieren, hat zu einer Weiterentwicklung im Bereich der Wearables geführt. 

Musk behauptet, dass wir für die KI zu einer Art Haustier werden, sollten wir keine effektive Schnittstellen zwischen Hirn und Maschine entwickeln. Allerdings setzt sich Steve Mann, der Begründer der Wearables und der erweiterten Realität, dafür ein, beide Technologien zu kombinieren, damit die Gesellschaft davon profitiert. Diese Idee hat Hand und Fuß, da viel Arbeit auf unterstützende medizinische Systeme ausgelegt ist. Forscher entwickeln beispielsweise Hirnimplantate, um elektronische Signale im Gehirn zu nutzen und die Bewegung von beeinträchtigten Gliedmaßen zu stimulieren.

Es ist anzunehmen, dass wir eher nicht in einer Computersimulation leben und die Behauptungen von Musk haarsträubend sind. Dennoch denkt er in die richtige Richtung, denn wir werden in Zukunft noch viel mehr technische Entwicklungen erleben.

Künftige Entwicklungen innerhalb der AR und mit ihr verwandte Technologien werden uns in einer Welt leben lassen, die zunehmend miteinander verbunden ist. In diesen erweiterten Realitäten werden wir nahtlosen Zugang zu Daten und digitalen Darstellungen haben, die in die physische Welt projiziert werden. KI-Technik hilft uns dabei, die Daten zu verstehen und Entscheidungen zu treffen, die von Computern aufgestellt worden sind. Aber auch wenn sie in ihren Funktionen erweitert sind, werden diese Realitäten immer noch auf und in der echten Welt geschaffen sein.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „sea-landscape-nature-sky“ by Bradley Hook (CC0 Public Domain)


The Conversation

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  • SPACEX golem: Wiederverwendung soll normal werden: Nachhaltigkeit im Weltraum – das Projekt war 15 Jahre in Arbeit und nun ist es den Entwicklern von SpaceX endlich gelungen, eine wiederverwendbare Antriebsrakete, die „Falcon 9“, ins All zu schicken. In der Nacht zum Freitag startete die Rakete im Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida und landete rund zehn Minuten später auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik. Gründer und Multi-Unternehmer Elon Musk sprach von einem Meilenstein in der Raumfahrt. Für 2018 hat sich Musk für das Projekt „Falcon 9“ schon wieder höhere Ziele gesetzt.

  • VIRTUAL REALITY gruenderszene: Oculus-Gründer Palmer Luckey verlässt Facebook: Er brachte mit seiner Firma “Oculus VR” das angestaubte Thema “Virtual Reality” wieder ins öffentliche Intersse, um kurz darauf von Social-Media-Übermacht Facebook aufgekauft zu werden. Heute ist jedoch Oculus-Gründer Palmer Luckeys letzter Tag bei Facebook. Der Konzern möchte sich derzeit nicht weiter zu den Gründen äußern, Luckeys Ruf hat jedoch die letzten Monate durch diverse Vorkommnisse – beispielsweise die Unterstützung durch Donald Trump und aktive Verunglimpfung von Hillary Clinton – gelitten und auch von seinen Social-Media-Kanälen hat sich der 24-jährige seit Wochen zurückgezogen.

  • FILESHARING t3n: Illegaler Upload: Eltern müssen Kind verraten – oder selber zahlen: Der Bundesgerichtshof (BHG) hat jetzt entschieden, dass Eltern den Namen ihrer Kinder angeben müssen, wenn diese im Internet auf Tauschbörsen unterwegs waren und Urheberrechtsverletzungen begangen haben. Ausgangspunkt für das Urteil war eine Schadensersatzklage der Plattenfirma Universal an einen Münchner Familienvater. Wenn die Eltern also wissen, dass die Kinder eine Urheberrechtsverletzung begangen haben und dies nicht melden, dann machen sie sich selbst schadenersatzpflichtig. Der Schadensersatz beläuft sich auf rund 3.500 Euro.

  • TWITTER computerbild: Einer der größten Störfaktoren ist beseitigt!: Die 140 Zeichen, die ein Tweet maximal lang sein darf, machten schon so manchem Plappermaul Probleme. Bei direkten Antworten an Tweets – vor allem, wenn mehrere Gepsprächspartner verlinkt wurden – wurde der Platz schnell knapp und man musste sich extreme kurz fassen. Einen der größten Störfaktoren hat Twitter jetzt mit einem Update beseitigt. Der Nutzername am Anfang des Antwort-Tweets entfällt und taucht stattdessen über dem Tweet selbst auf. Somit stehen die vollen 140 Zeichen für Antworten zur Verfügung.

  • KINO heise: Ghost in the Shell: Die Renaissance des Cyberpunk: Zu Beginn der Dreharbeiten war die Manga-Verfilmung “Ghost in the Shell” noch Gegenstand heftiger Debatten, vor allem auch aufgrund des angeblichen “Whitewashing” mit der Besetzung von US-Amerikanerin Scarlett Johansson in der japanischen Hauptrolle Motoko Kusanagi. Erste Kritiken äußern jedoch ein größtenteils positives Urteil und gleichzeitig kann der Film das Genre des Cyberpunk – einer Subkategorie der Science Fiction – ganz neu beleben.

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  • SMARTPHONE sz-magazin: Sechs Regeln gegen den Smartphone-Wahnsinn: Bei vielen Menschen hat man den Eindruck, sie seien zu Sklaven ihrer Smartphones geworden. Dauernd schlagen Mitteilungen von Freunden oder Apps auf dem Bildschirm ein. Minütlich wandert der Blick auf das Smartphone, um ja keine Nachricht zu lange unkommentiert zu lassen. Man scheint komplett auf dieses Leben im Netz fixiert zu sein. Einer SZ-Autorin wird es irgendwann zu viel. Unbewusst hart wirft sie ihre Tasche samt Smartphone auf den Boden – es geht kaputt. Sie greift zu einem alten Nokia Mobiltelefon und macht sich wieder auf in die Offline-Welt. Doch können wir ohne die Vorteile des Smartphones leben.
  • INSTAGRAM wsj: Publishers Flock to New Instagram Stories: Anfang August wurde ein neues Update von Instagram bereitgestellt, das eine neue Funktion in die App bringen sollte – Instagram Stories. Was eigentlich schon lange auf der App Snapchat zu sehen ist, lässt nun den Content auf Medienaccounts bei Instagram explodieren. Diese Entwicklung hilft auch Snapchat, weil die App professioneller aufgebaut ist und mehr Möglichkeiten bietet, um seine Fotos und Videos zu bearbeiten.
  • LYFT techcrunch: GM expressed interest in buying Lyft, but Lyft declined: Der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) arbeitet schon länger mit dem kalifornischen Mitfahrdienst Lyft zusammen. 500 Millionen Dollar investierte GM dieses Jahr in das Startup, das mit Uber konkurriert. Uber wird allerdings immer stärker und Lyft braucht neue Investitionen. GM wollte Lyft nun übernehmen, was die Führung des Startups allerdings ablehnte. Man wolle mit neuen Finanzierungsrunden Investoren gewinnen, um einen erneuten Angriff zu starten.
  • SPACEX digitaltrends: Elon Musk landed his sixth Falcon 9 rocket after launching a satellite into orbit: Das Projekt SpaceX macht weiter Fortschritte. Nachdem ein Satellit in den Orbit geschossen wurde, konnte sich CEO Elon Musk nun auch über die erfolgreiche Landung einer weiteren Falcon 9 Rakete freuen. Das ist die sechste Rakete, die Musk mit seinem Luftfahrtkonzern unbeschadet auf den Boden zurück bringt.
  • ELEKTROAUTOS handelsblatt: Anschluss gesucht: Die großen deutschen Autokonzerne haben strickte Pläne vorgestellt, die sich auf die Elektromobilität beziehen. Geplante Milliardeninvestitionen bei VW, eine Submarke bei Daimler und auch BMW hat die Priorität des Themas erhöht. Man will sich der Pioniersarbeit des US-Konzerns Tesla anschließen, doch in Deutschland gibt es ein großes Problem. Es mangelt an Ladestationen, deren Ausbau nur stockend vorangeht.
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  • PROPAGANDA sueddeutsche: Coole Zeiten in der Hölle – Der Propaganda-Krieg im Netz: „Der IS ist die erste Terrorgruppe, die ein physisches und ein digitales Territorium beherrscht.“ Seit nun zwei Jahren kämpft eine internationale Allianz gegen die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates. Warum können militärische Großmächte wie die USA dieser Gruppe nur bedingt Einhalt gebieten? Es ist ein Krieg, der auf zwei Schauplätzen ausgetragen wird – in der physischen und der digitalen Welt. Und in der digitalen Welt übernimmt der IS die Rolle der Großmacht. In diesem „Krieg der Gedanken“ hat die internationale Allianz geschlafen und sich zu viel auf ihre militärischen Materialien verlassen.
  • STARTUP gruenderszene: Zwei Freunde bauen leise einen Berliner Hoffnungsträger – und erhalten 7 Millionen: Es ist eine Geschichte von Freundschaft und Erfolg. Die Hessen Marcus Börner und Oliver Oster lernen sich als Kinder kennen und werden Freunde. Nach der Schulzeit trennen sich ihre Wege für einige Zeit. Börner gründet in Berlin ein Re-Commerce-Händler und bereist nach zehn Jahren in der Geschäftsführung die Welt. Oster studiert Jura und wird Anwalt in Frankfurt. Doch die Interesse an digitalen Startups ist zu groß. Oster kündigt, verlässt Hessen und zieht zu seinem Freund Marcus Börner. Die zwei gründen 2015 „OptioPay“ und schnappen sich nun ein Investment von 7 Millionen Euro.
  • YAHOO bizjournals: Exclusive: LeEco acquires Yahoo’s Santa Clara land for $250M: Der chinesische Tech-Konzern LeEco hat in Santa Clara ein Gelände von Yahoo erworben. Rund 250 Millionen Dollar ist der stolze Preis, den Yahoo für das Grundstück einsackt. Der Konzern soll damit 106 Millionen Dollar Gewinn gemacht haben. LeEco, das als Netflix von China gilt, will seit geraumer Zeit expandieren. Auch die Elektroauto-Industrie steht in ihrem Fokus. Sie sind Investor eines Startups, das eine riesige Autofabrik bauen möchte. Das neu erworbene Gelände gibt LeEco Platz für mindestens 12.000 Mitarbeiter.
  • SNAPCHAT venturebeat: Snapchat is starting Real Life, an online magazine about technology: Snapchat wird in Kürze nicht mehr nur auf dem Smartphone unterwegs sein. Der Konzern will nun auch Web-Content bringen und gab den Start eines Online Magazins bekannt. Am 27. Juni soll man zum ersten Mal „Real Life“ begutachten können. Das Magazin soll wohl keine News-Seite werden, sondern sich durch Essays, Diskussionen und Kommentaren mit der Tech-Welt beschäftigen. Schwerpunkt liege auf der Frage, wie Technologie unseren Alltag mitbestimmt.
  • SPACE mashable: Bezos-backed Blue Origin rocket’s 4th test launch is ‘picture perfect‘: Blue Origin testete seine Rakete „New Shepard“ erfolgreich. Bis zu 100 Kilometer soll die Sonde aufgestiegen sein, bevor sie für eine sichere Landung zurückgerufen wurde. Zwei Fallschirme wurden ausgelöst und die Sonde kam unbeschädigt am Boden an. Die Gastgeber des Blue Origin Webcasts nannten es „einen Bilderbuch-Test“. Blue Origin möchte in Zukunft eine größere und schnellere Rakete bauen, die der Rakete von Elon Musks „SpaceX“ näher kommt. Auch Menschen sollen bald transportiert werden können.
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  • STARTUP wsj: Zuckerberg’s Venture to Invest in Startup Andela: Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Vater wurde, kündigte er eine Stiftung an, die Projekte der digitalen Welt unterstützen solle. Die „Chan Zuckerberg Initiative“ benannte er nach seiner Tochter und steckte eine große Summe Privatvermögen in die Stiftung. Heute ist sie 45 Milliarden US-Dollar schwer und Zuckerberg wird in Kürze sein erstes Investment tätigen. Das Startup „Andela“ will Software Entwickler in Nigeria und Kenya ausbilden. „Wir leben in einer Welt, wo ‚Talent‘ gleichmäßig verteilt ist, ‚Möglichkeiten‘ jedoch nicht. Andelas Aufgabe ist es diese Lücke zu schließen“, sagte Zuckerberg in einem Interview.

  • MICROSOFT thenextweb: Microsoft’s getting into the (legal) weed business: Microsoft steigt in den Marihuana-Markt ein. Der Technologie Konzern kündigte gestern eine Partnerschaft mit dem Startup „Kind“ aus Los Angeles an. Zusammen soll eine Software erstellt werden, die den Handel mit Marihuana erleichtern soll. Anwenden wollen Microsoft und Kind die Software nur in Staaten, in denen es per Gesetz legal ist, Marihuana zu erwerben. Manche ‚Experten‘ sehen die Entscheidung von Microsoft als sehr risikoreich an. Trotz Legalisierung in einigen Bundesstaaten, ist Marihuana wohl die meist diskutierte Droge der USA.

  • SPACEX mashable: Elon Musk tweets video of SpaceX rocket’s crash landing: SpaceX Gründer Elon Musk will die Menschen auf den Mars bringen. Vor kurzem gab er auf einer Konferenz bekannt, dass er bis 2025 sein Ziel erreichen möchte. Auch seine Angst vor Robotern, die die Menschheit auslöschen könnten, teilte er auf dieser Konferenz mit der Öffentlichkeit. Seit gestern kann man bei Twitter ein Video von Musk begutachten, das zeigt wie eine seiner Raketen abstürzt. Musk bleibt nach dem Absturz optimistisch. Trotzdem ist solch ein Zwischenfall einen großes finanzielles und zeitliches Ärgernis.

  • STAR WARS digitaltrends: Magic Leap announces partnership with Lucasfilm to produce ‘Star Wars’ content: Das Virtual Reality Startup „Magic Leap“ wird eine Partnerschaft mit Lucasfilm eingehen und für ordentlich Star Wars Content sorgen. Im Hauptquartier der Specialeffects Abteilung „Industrial Light and Magic“ von Lucasfilm in San Francisco wird ein gemeinsames Labor entstehen. „Ich habe noch nie ein Projekt bei uns miterlebt, das so innovativ die Kreativität und Technologie miteinander verbindet“, sagte der xLab Verantwortliche Vicki Dobbs Beck.

  • 3D-Druck theverge: This autonomous, 3D-printed bus starts giving rides in Washington, DC today: Der Autoproduzent „Local Motors“ aus Arizona hat einen elektrischen und autonom fahrenden Bus entwickelt. Außerdem wurde der Kleinbus mit Hilfe eines 3D-Druckers erstellt und hört auf den Namen Olli. Der Bus soll in den nächsten Tagen zum ersten Mal in Washington DC zum Einsatz kommen. Auch für Berlin ist ein Standort von Local Motors geplant und soll noch dieses Jahr entstehen.

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  • SNAPCHAT bloomberg: Snapchat Passes Twitter in Daily Usage: Der Hype um die App Snapchat findet kein Ende. Jetzt hat Snapchat den Kurznachrichten-Messenger Twitter in den täglichen Aufrufen hinter sich gelassen. Twitter hatte in den letzten Jahren einige Nutzer an Facebooks „Instagram“ und „Whatsapp“ verloren und rutschte in der Nutzerliste immer weiter abwärts. Snapchat soll eine tägliche Nutzerzahl von rund 150 Millionen haben. Twitter dagegen liegt unter den 140 Millionen.
  • DROHNEN digiday: Eye in the sky: Fox Sports is bringing drones to sporting events: Der Sportmedien Riese „Fox Sports“ will in Zukunft mehr auf Drohnen setzen, um seinen Zuschauern spektakuläre Bilder aus der Vogelperspektive zu bieten. Laut Michael Davies, der bei Fox für technische Verfahren zuständig ist, gäben Drohnen die Möglichkeit, tiefer zu fliegen als Helikopter und so qualitativ höhere Bilder abzugeben. So zum Beispiel beim Golf. Bis jetzt nicht wirklich einsetzbar sind Drohnen beim Football und Baseball, da die Stadien „Sky-Cameras“ besitzen und eine Drohne bei der Menge an Zuschauern ein Sicherheitsrisiko darstellen könnte. Auch Basketball und Eishockey lässt mit seiner Hallensituation kaum Platz für eine Drohne. Die vier Sportarten sind die beliebtesten in den USA.
  • WIKIPEDIA get.torial: Redaktionskonferenz bei Wikipedia: Leitlinien, Quellenkritik und Stilvorgaben: „Da kann ja jeder reinschreiben, was er will“. So lautete oft ein Voruteil gegenüber dem Online-Lexikon „Wikipedia“. Doch die Seite ist schon lange kein „unkoordinierter Haufen“ mehr. Das Team besteht aus mehreren Redakteuren, die alle erfolgreich in den Bereichen arbeiten, die sie im Online-Lexikon redigieren und verwalten. So sind zum Beispiel Ärzte Redakteure in der Redaktion „Medizin“. Es wird auf Quellen geachtet, redigiert und verfasst. Alles auf unbezahlter Ebene. Was treibt die Verantwortlichen an?
  • ELON MUSK gruenderszene: Elon Musk will uns auf den Mars bringen – schon in 9 Jahren: Tesla-Gründer Elon Musk sorgte für Aufsehen auf der Code-Conference in Kalifornien. Geht es um Elektroautos, sieht Musk den Tech-Riesen Google nicht als ernste Konkurrenz an. Er glaube nicht, dass Google mit seinem Autokonzern Tesla mithalten könne. Apple jedoch könne mit dem „Apple Car“ sehr erfolgreich werden, obwohl das Unternehmen erst sehr spät in die Autoentwicklung eingestiegen sei. Und dann ist da noch sein Projekt „SpaceX“. Neben der Vorstellung erster Konzepte der Infrastruktur einer Marskolonie, will Musk bis 2024 eine bemannte Mission zum Mars starten.
  • EMOJI telegraph: 72 new emoji are coming to your phone: Wer ständig Emojis in Messenger-Apps benutzt, der kann sich freuen. 72 neue wurden von „Unicode Consortium“ noch für Ende dieses Monats angekündigt. Vor allem die Emojis, die vom Thema „Essen“ handeln, lassen einen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn das so weitergeht, können wir bald ausschließlich mit Emojis kommunizieren.
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  • GOOGLE handelsblatt: Google will künftig den Alltag mehr mitgestalten: Am Mittwoch kündigte der Konzern Google seine Pläne für die Zukunft an. Die Hauptattraktion war das Gerät „Google Home“. Ein Assistent für jedes Zuhause, der druch Spracherkennung und Zugriff auf Internetsuchanfragen den Alltag der Nutzer mitgestalten soll. Google will somit näher am Menschen sein. Die Konkurrenz kriegt also ordentlich Druck und der Google-Konzernchef Sundar Pichai legt nach. „Wir haben ein Jahrzehnt investiert, um die weltbeste Spracherkennungs-Technologie zu entwickeln“, sagte Pichai.

  • DATENSCHUTZ t3n: LinkedIn-Hack: 117 Millionen Nutzer-Logins stehen zum Verkauf: Das Online-Portal LinkedIn, in dem Nutzer ihre Geschäftskontakte pflegen können, wurde vor vier Jahren gehackt. Damals ging man von 6,5 Millionen gestohlenen Datensätzen aus. Motherboard berichtete nun, dass 167 Millionen Konten betroffen gewesen sein. Das kam nun raus, da ein Hacker namens „Peace“ 117 Millionen Kontodaten im Netz für 5 Bitcoins verkaufen soll. Wer ein LinkedIn-Account besitzt, wird aufgerufen schleunigst sein Passwort zu ändern.

  • WLAN heise: godspot: Freies WLAN für evangelische Kirchen Berlins und Brandenburgs: Bis zum Kirchentag 2017 soll es in Berlin und Brandenburg freie Wlan Hotspots geben. Das kündigte die Evangelische Kirchen Berlin-Brandenburg an. Die sogenannten „godspots“ sollen in rund 3000 evangelischen Einrichtungen eingebaut werden. Zuerst konzentriert man sich auf Kirchen, wie die Friedrichstadtkirche in Berlin-Mitte. Darauf folgen dann Pfarrhäuser und weitere kirchliche Einrichtungen.

  • EBAY mashable: eBay is betting shoppers will embrace virtual reality as much as gamers: Virtual Reality soll eine Revolution in der Gaming-Welt bringen. Doch auch Konzerne aus anderen Bereichen riechen eine Chance. So auch der größte Online-Marktplatz eBay. Das Unternehmen hat den ersten Virtual-Reality-Online-Store eröffnet. Unter den Nutzern sollen unter anderem 20.000 Google Cardboard Headsets verlost werden. Der Store soll es dem Kunden noch einfacher und attraktiver machen von Zuhause zu shoppen.

  • RAUMFAHRT digitaltrends: SpaceX’s 2018 Mars mission has a few legal hurdles to clear, but NASA’s helping out: Der Gründer von Paypal und Tesla, Elon Musk, ließ mit seiner Ankündigung, er wolle bis 2025 den Mars besiedeln, einige Kinnladen gen Boden fallen. Sein Projekt „SpaceX“ steht allerdings nicht nur vor technologischen und logistischen Hürden, sondern muss auch einige rechtliche Angelegenheiten lösen. Nun hat sich die NASA am Projekt beteiligt und wird mit SpaceX eine Partnerschaft eingehen und Elon Musk unterstützen.

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Wohin New Shepard die Menschheit noch bringen kann

Raketenstart (Image by Blue Origin)

Jeff Bezos verändert mit seiner Rakete namens New Shepard die moderne Weltraumforschung. Aber Tesla-Gründer Elon Musk ist ihm dicht auf den Fersen. Bezos ist vielleicht nicht in Galaxien vorgedrungen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat – aber durch die erfolgreiche Landung der New Shepard-Rakete hat seine Firma Blue Origins ihre Konkurrenten im Wettlauf um die Rentabilität des Weltraums überholt. Das ist ein bedeutender Coup beim aktuellen Inbegriff des Space Race. All das könnte Elon Musk, dem Gründer des Rivalen SpaceX, zu Denken geben.

Auch wenn New Shepards suborbitale Landung ein einfacherer Vorgang ist als die Landung aus der Erdumlaufbahn heraus, wie es Konkurrent SpaceX anstrebt, stellt diese trotzdem eine bemerkenswerte Leistung dar. Zur Zeit werden alle Raketen, die ins All geschossen werden, nach dem Start entweder zerstört oder aufgegeben. Deshalb ist das Rennen danach, sie wiederverwendbar zu machen, der nächste entscheidende Schritt, wenn es darum geht, Flüge ins All rentabel und zu einer Routine zu machen.

Der Space Race unterscheidet sich dieser Tage deutlich von der Zeit, als Neil Armstrong auf dem Mond landete. Die Gründung von Blue Origin und SpaceX ist ebenso sehr ein Sinnbild für eine weniger stark regulierte Raumfahrtindustrie wie auch die Überzeugung und Vision Einzelner, die Milliarden für ihr Streben nach höheren Zielen ausgeben. Ursprünglich angestoßen durch staatliche Förderung durch die NASA, wurde die Raumforschung bald ein großes Geschäft. Ausgehend von den heutigen Zahlen von 250 Milliarden US-Dollar soll sich der kommerzialisierte Bereich der Raumfahrt innerhalb der nächsten zehn Jahre verdoppeln.

Eine gemeinsame Anstrengung

Mehr noch, der Space Race von heute ist weniger Wettkampf mit nur einem möglichen Gewinner, sondern eher Wettlauf eines Zusammenschlusses von privaten Körperschaften und zahlreichen staatlichen Behörden. Es vereint wirtschaftliche, wissenschaftliche und militärische Interessen.

In vielerlei Weise wird es angetrieben von einem gefühlten Bedürfnis danach, die menschliche Anwesenheit über einen einzigen Planeten hinaus zu erweitern – und dies nicht nur aus wirtschaftlichem Interesse. Der nächste Schritt ist die Reise zum Mars. Daher wird das oberste Ziel des Space Race 2.0 ausgedrückt durch den existentiellen Gedanken, zu überleben. Und während wir die Möglichkeiten entwickeln, zu anderen Planeten zu reisen und uns auf ihnen niederzulassen, wird es dabei viele Gewinner geben.

Das Erfolgssystem wird eher einem wirtschaftlichen Wettbewerb ähneln, mit seinen Höhen und Tiefen und seinen Veränderungen im Vermögen, als einem Duell zwischen zwei Supermächten mit einem symbolischen Torpfosten. Auch wenn Bezos momentan im Rampenlicht steht, wird Musk wahrscheinlich bald wieder zurückkommen; zweifellos gefolgt von anderen, die in den Wettkampf einsteigen werden.

Die Gewinner auf dem Weg dorthin werden die Staaten und Unternehmen sein, die den Weitblick und die Geldmittel haben, um kommerziell Anwendungen von Weltraumaktivitäten zu entwickeln. Die Angebote werden neue Märkte schaffen und einen Einfluss darauf haben, wie wir unser Leben führen.

Weltraumforschung demokratisieren

Die Weltraumforschungsindustrie ist im Wandel. Es war immer ein traditionelles hierarchisches Modell, in dem wirtschaftliche Einheiten die Lieferanten für staatliche Stellen waren, die die Ideen für die Missionen hatten, diese leiteten und durchführten. In den letzten Jahren bewegte sie sich in Richtung eines Netzwerk-Modells, in dem die Zusammenarbeit zwischen wirtschaftlichen und staatlichen Einheiten äußerst wichtig ist. Wie wir immer öfter feststellen, können wirtschaftliche Einheiten ihre eigenen Missionen starten.

Im Speziellen sind es die Missionen in den niedrigeren Flugbahnen, die an die Unternehmen übergeben werden. Die zuvor bestimmenden staatlichen Raumfahrtagenturen konzentrieren heute ihre Ressourcen auf die erfolgversprechenderendere Tiefenweltraumforschung, so wie die von der NASA geplante Reise zum Mars. Das Entstehen von Unternehmen, so wie zum Beispiel SpaceX, Blue Origin und Orbital ATK, wurde angespornt durch staatliche Förderung der NASA, um Verpflegung und Astronauten zu der Internationalen Raumstation zu befördern, was auch die Abhängigkeit der NASA gegenüber Russland in dieser Hinsicht verringert.

Der wirtschaftliche Weltraumsektor steht sprichwörtlich auf den “Schultern von Riesen”, wie es philosophiegeschichtlich heisst. Zweifellos gibt es eine gewisse Verpflichtung gegenüber ehemals staatlichen Investitionen, die die Technologie, Infrastruktur und das Humankapital entwickelt haben. Diese wird jetzt von kommerziellen Weltraumunternehmen herangezogen werden. Es gibt außerdem keinen Zweifel daran, dass die Vorschriften einen guten Grund hatten, auch wenn sie manchmal anmaßend und einschränkend waren. Die neuesten Unfälle, so wie sie SpaceX und Orbital erleiden mussten, mahnen und erinnern uns daran, dass die Raumfahrt schwierig, gefährlich und unvorhersehbar ist.

Und trotzdem gibt es keinen Ersatz für den unternehmerischen Funken, die Energie und Ambitionen, die die kommerziellen Raumfahrtunternehmen antreiben – und genau das wird letztlich zu einer Vielzahl von weltraumbezogenen Angeboten führen, die heute noch wie Wunschträume wirken.

Der Ausbeute des Alls

Der Wandel der Raumfahrtindustrie von einer streng regulierten Domäne mit hohen Einstiegsbarrieren und wenigen ausgewählten Wettbewerbern hin zu einem liberalisierteren, zugänglicheren und heiß umkämpften Feld ist letztendlich gut für die Menschheit. Diese Veränderung beinhaltet die Anwendung evolutionärer Grundlagen (beispielsweise stellen Variation, Selektion und Erhaltung innerhalb eines wettbewerblichen Kontextes die effektivste Art dar, die Gewinner auszuwählen und Ressourcen zuzuteilen) auf eine Industrie, die von einigen Experten, wie auch Stephen Hawking, als die “Lebensversicherung” für das Überleben der menschlichen Rasse bezeichnet haben.

Die Vorteile beziehen sich nicht nur auf Profit und Arterhaltung. Die Weltraumforschung nährt schon immer den menschlichen Geist. Nichts hat die weltliche Vorstellungskraft so gefesselt wie der ursprüngliche Space Race, als die Menschen den Mond betreten haben. Der Weltraum bedient die Neigung des Menschen, Grenzen auszuloten und weiter zu gehen, als es je zuvor möglich schien. Auch aus diesem Grund verstehen Kritiker und Pessimisten bezüglich der kommerziellen Durchführbarkeit dieser Industrie nicht, worum es geht. Wenn wir danach streben, Weltraumforschung mit kurzfristigen Renditezielen in Investitionsrechnungen zu rechtfertigen, dann werden wir nie grünes Licht bekommen, oder die Möglichkeit wahrnehmen können, über den Mond hinaus zu kommen.

Längerfristig wird der wirtschaftliche Nutzen wahrscheinlich wachsen, besonders, wenn die Frage geklärt ist, wie man sicher und zuverlässig Trägerraketen aus der Erdumlaufbahn wiederverwenden kann. Asteroiden-Abbau, Weltraumtourismus, schnellerer transkontinentaler Transport auf der Erde, effizientere und erweiterte Wissenschafts-, Unterhaltungs- und Militäranwendungen und alle möglichen Arten von Service, die noch zu entwickeln sind, werden machbar und kommerziell betreibbar sein. Und das Geschäft geht immer weiter.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Teaser & Image by Blue Origin


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5 Lesetipps für den 21. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um eine App, die Blinde sehen lässt, die Krautreporter, den Erfolg von WhatsApp, das europäische Urheberrecht und Satelliten-Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • BE MY EYES The Huffington Post: Be My Eyes: Diese App lässt Blinde wieder sehen – durch die Augen anderer: Am Donnerstag haben dänische Entwickler eine neue App auf den Markt gebracht. Erstaunlich daran: Sie ist eine Mischung aus Sehhilfe und Social Media. Sie verbindet einen sehbehinderten Nutzer mit einem gesunden Menschen, der ihm via Smartphone seine Augen leiht und bei täglichen Aufgaben und Problemen hilft. Wie das neue Programm genau funktioniert, beantwortet dieHuffington Post.

  • KRAUTREPORTER Carta: Die Krautreporter: Kritik der Kritiker: Kai Schächtele wirft auf Carta einen Blick auf den Zustand der Krautreporter. Er kritisiert das Online-Magazin wegen seiner Überheblichkeit mit der es sich als Rettung des Onlinejournalismus angepriesen habe, jedoch nimmt er auch die anderen Kritiker in die Verantwortung und rät ihnen, das Projekt mit weniger Genugtuung tot zu sagen. Schließlich wäre es zu erwarten gewesen, dass sich die Plattform nach der Anfangseuphorie mit einigen Problemen konfrontiert sehen würde.

  • WHATSAPP Frankfurter Allgemeine: WhatsApp erobert die Welt: Die Frankfurter Allgemeine untersucht in einem umfangreichen Artikel den unglaublichen Aufstieg von WhatsApp. Das Kommunikations-Programm hat mittlerweile mehr als 700 Millionen aktive Nutzer und ist die meistgenutzte App. Der Messenger ist der am schnellsten wachsende Internetdienst der Geschichte. Täglich werden mehr WhatsApp-Nachrichten verschickt als SMS. Sogar die Übernahme durch den Social Media-Giganten Facebook hat das Unternehmen überstanden, obwohl sich viele Nutzer um ihre Privatsphäre fürchteten.

  • URHEBERRECHT Süddeutsche.de: „Alle Abgeordnete sollten Rechenschaft über Lobby-Treffen ablegen“: Vor kurzem hat Sie etwas Erstaunliches gemacht: Sie hat eine Liste aller Lobby-Treffen, die sie in ihrer Arbeit als Europa-Abgeordnete gemacht hat, veröffentlicht. Julia Rede ist Mitglied der Piratenpartei und Berichterstatterin über die Harmonisierung des europäischen Urheberrechts. Nun fordert Sie, dass es ihr andere Abgeordnete gleich tun und kritisiert das bisherige, komplizierte Urheberrecht, dass weder Verbrauchern, noch Autoren oder der Öffentlichkeit nützt. Ein Interview auf Sueddeutsche.de.

  • GOOGLE Golem.de: Google will bei Elon Musks Satelliten-Internet einsteigen: Nach drei anderen Projekten zur Verbesserung der internationalen Kommunikationsinfrastruktur will Google in den Raketenhersteller SpaceX investieren. Die Investitionssumme soll bei rund einer Milliarde US-Dollar liegen. Das Unternehmen erhofft sich dadurch, beim geplanten Satellitennetzwerk von Elon Musk dabei zu sein. Ob nun bald hunderte neue Satelliten im Orbit der Erde kreisen werden und welche Ziele Elon Musk verfolgt, könnt ihr auf Golem.de lesen.

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