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ShortRead: Neue Kamera-App für Android

Google hat der Kamera-App auf den Smartphones mit Android als mobiles Betriebssystem ein umfangreiches Update spendiert. // von Tobias Schwarz

Kamera-App

Ab sofort ist über Google Play ein Update für die Kamera-App in Android erhältlich. Laut der App-Beschreibung ist das Update für Smartphones mit Android 4.4. oder höher als Systemversion erhältlich. Bisher war die Kamera fester Bestandteil von Android und wurde, wie alle Systemapps, nur mit der neuesten Version aktualisiert. In Zukunft kann wohl mit regelmäßigen Updates gerechnet werden. Neben dem neuen Design besitzt die App mit den Features Fokuseffekt (um Objekte wie mit einer Spiegelreflexkamera hervorzuheben), der verbesserten Panoramafunktion (mit hoher Auflösung), Photosphere (für eindrucksvolle 360º-Aufnahmen) und einem Sucher mit Hundert prozenziger Abdeckung für eine maximale Sensorauflösung sind die wesentlichen Neuerungen. Die aktualisierte Benutzeroberfläche ist ausblendbar, so dass eine sehr große Auslöserschaltfläche entsteht. Die ersten Bewertungen von Nutzern, trotz kritischer Anmerkungen, fallen überwiegend positiv aus.

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ShortRead: Indiegogo eröffnet ein Büro in Berlin

Der US-Crowdfunding-Dienst Indiegogo wird demnächst ein Büro in Berlin eröffnen, von wo sich um das Marketing für den deutschen Markt gekümmert werden soll. // von Tobias Schwarz

Liz Wald

Gegenüber Heise Online hat Liz Wald, zuständig für das internationale Geschäft von Indiegogo, die Eröffnung eines Berliner Büros für den deutschen Markt angekündigt. Das meldet der Nachrichtenticker des Heise-Zeitschriften-Verlags. Das Berliner Büro ist die erste Niederlassung außerhalb der USA, denn bisher kamen nur 30 Prozent der Kampagnen nicht aus den USA. Die laut eigenen Angaben größte Crowdfunding-Plattform hat sich bewusst für Berlin entschieden, wie Wald erklärt: „In Deutschland hat Berlin als Standort die Nase klar vorn„. Damit bekommen Kickstarter und der deutsche Anbieter Startnext namhafte Konkurrenz.

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ShortRead: ZPÜ plant Erhöhung der Urheberrechtsabgabe

P1i Outside (adapted) (Image by Bernard Goldbach [CC BY 2.0] via Flickr)
Die deutsche Zentralstelle für Überspielungsrechte (ZPÜ) plant eine Erhöhung der Tarife für Smartphones und Tablets – die Kosten könnten auf die Nutzer abgewälzt werden. Laut einem Bericht von „Spiegel Online“ plant die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) eine Erhöhung der Tarife für Smartphones und Tablets. Die jetzt geplante einseitige Erhöhung [...]
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ShortRead: AutoRead für Android jetzt auch mit Podcasts

Die App AutoRead für Android aus den Telekom Innovation Laboratories liest während Autofahrten eingehende Nachrichten vor und gibt jetzt auch ausgewählte Podcasts des Radioprogramms der ARD wieder. // von Tobias Schwarz

cc

Damit bei langen Autofahrten nicht schnell Langeweile aufkommt und trotzdem ein sicheres Fahren, trotz der alltäglichen Ablenkungen durch Smartphones, gegeben ist, liest die App AutoRead für Android eingehende SMS, E-Mails oder Nachrichten der Zeitung „Die Welt“ vor und ermöglicht zusätzlich das Anrufen von Telefonbuch-Kontakten. Durch eine neue Kooperation werden ab sofort auch ausgewählte Podcasts des Radioprogrammen der ARD angeboten. Aus den Rubriken „Ratgeber und Gesundheit“, „Comedy und Satire“, „Musik und Literatur“, „Politik und Zeitgeschehen“ sowie „Kultur und Gesellschaft“ kann der Nutzer seine Favoriten markieren, auf die er dann noch schneller Zugriff hat. Die einfache Steuerung per Geste stellt dabei sicher, dass der Fahrer seinen Blick nicht vom Geschehen auf der Straße nehmen muss. So kann er sich voll auf den Verkehr konzentrieren.

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ShortRead: Amazon Fresh bald auch in Deutschland?

Amazon Fresh (adapted) (Image by Atomic Taco [CC BY SA], via flickr)
Laut Informationen der BILD-„Zeitung“ plant der US-Versandhändler Amazon auch in Deutschland mit dem Dienst Amazon Fresh frische Lebensmittel online zu verkaufen und auszuliefern. Unter Berufung auf Insiderinformationen meldet die BILD-„Zeitung“, dass der in den USA bereits im Jahr 2007 gestartete Lebensmittel-Lieferservice „Amazon Fresh“ spätestens im September auch in Deutschland aktiv [...]
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ShortRead: Wem gehört die Welt?

Die Ressourcen der Erde sind für jeden frei zugänglich, doch wem stehen sie zu? Die 3Sat Reportage vom 18.02. gibt die Antwort: Der Gemeinschaft. Reines Wasser, klare Luft, Wissen, Informationen und fruchtbarer Boden sind eigentlich zu Genüge vorhanden. Der falsche Umgang mit ihnen ist der Grund dafür, dass die natürlichen Ressourcen und der Zugang zu ihnen immer knapper werden. Wie also in Zukunft damit umgehen? Eine Antwort lautet Teilen. Das hat in der Vergangenheit funktioniert, warum also nicht auch in der Zukunft? Seit jeher haben Menschen abseits von Staat und Markt knappe Ressourcen, wie Flüsse, Wälder und Fischgründe gemeinschaftlich bearbeitet und so den Verbrauch jedes Einzelnen gesenkt. Nur so konnte der nachhaltige Erhalt sichergestellt und trotzdem eine hohe Lebensqualität gewährleistet werden. Was in der Vergangenheit auf der Gemeindewiese funktionierte, klappt auch heute im urbanen Viertel oder sogar im Digitalen. Teilen und Tauschen wird als Trend wiederentdeckt. Ob die gemeinschaftliche Nutzung von Wohnungen, Autos und Kleidern, Künstler die ihre Werke im Netz öffentlich verfügbar machen oder die Bemühung Wasser und Strom wieder in Bürgerhand zu bringen, alles beinhaltet das Prinzip, dass wir gemeinsam und miteinander besser leben können.

Linktipp: WEM GEHÖRT DIE WELT – WACHSTUM DURCH TEILEN, u.a. mit der Musikerin Zoe.Leela und Netzpiloten-Autor Marco Trovatello.


 


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ShortRead: VG Media wird Leistungsschutzrecht für Presseverlage wahrnehmen

Zwölf Presseverlage – darunter Axel Springer und Burda – haben sich darauf geeinigt, dass die Verwertungsgesellschaft VG Media das Leistungsschutzrecht für Presseverlage durchsetzen darf. // von Tobias Schwarz

vgmedia

Ein halbes Jahr nachdem das im Vorfeld kontrovers diskutierte Leistungsschutzrecht für Presseverlage in Kraft trat und dann ungenutzt blieb, haben sich zwölf deutsche Presseverlage entschieden, dass Gesetz mit Hilfe der Verwertungsgesellschaft VG Media durchzusetzen. Auffällig ist aber, dass neben Axel Springer und Burda kaum große Medienhäuser sich entschieden haben, für die Veröffentlichung von Zeitungsartikeln im Web eine Lizenzgebühr zu erheben. Bisher wurde die VG Media von 13 privaten TV- und Hörfunkunternehmen getragen. Jetzt werden die Presseverlage 50 Prozent der Verwertungsgesellschaft übernehmen und den Tarif für die Nutzung definieren. Mit dabei sind u.a. Funke (Hamburger Abendblatt), DuMont Schauberg (Kölner Stadtanzeiger), Aschendorff (Westfälsiche Nachrichten), der Münchner Zeitungsverlag (Münchner Merkur) und die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft (Rheinische Post). Laut der dpa haben sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Spiegel, die Zeit und die Süddeutsche Zeitung gegen eine Beteiligung entschieden. Andere Verlage haben noch offengelassen, ob sie künftig ihre LSR-Ansprüche durch die VG Media vertreten lassen wollen. Experten rechnen nun mit einem Rechtsstreit, da wichtige Details – z.B. die Länge des lizenzfreien Snippettext – im Gesetzestext fehlen.

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ShortRead: Twitter testet neues Design

In den letzten Wochen testete Twitter verschiedene Designs, eine Version erinnert dabei sehr an die sozialen Netzwerke der Konkurrenz. // von Tobias Schwarz

Neues Twitter Design

Als Mashable-Redakteur Matt Petronzio Dienstag Vormittag sein Twitter-Profil aufrief, muss er erstaunt gewesen sein. Was Twitter war, sah aus wie sein Profil auf Google+ oder Facebook – zumindest so ähnlich. Petronzio ist einer von zufällig ausgewählten Nutzern des sozialen Netzwerks Twitter, der ein neues Design antesten darf. Auffällig ist, dass Tweets in unterschiedlich großen Kacheln angezeigt werden und das es einen Header-Bereich (1500 x 500 Pixel) gibt. Rechts neben seinem eigenen Profilfoto, dass ebenfalls größer dargestellt wird, finden sich jetzt Informationen wie die Anzahl seiner Tweets, wie viele Videos und Fotos er veröffentlicht hat und Angaben zu seinen Followern. Unter seinem Foto die Twitter-Biographie, Vorschläge und Trends. Demnächst könnte das neue Design weltweit ausgerollt werden oder vielleicht auch eine andere Version, die gerade getestet wird. Das letzte Design-Update gab es allerdings erst vor vier Woche.

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ShortRead: Nokia plant ein Smartphone mit Android

Laut einer Meldung der Deutschland-Ausgabe des Wall Street Journals steht das finnische Unternehmen Nokia vor einem enormen Strategieschwenk. Angeblich plant Nokia (und damit eigentlich auch Microsoft), ein Smartphone mit Android, dem mobilen Betriebssystem von Google, zu entwickeln. Dies berichten mit den Vorgängen vertraute Nokia-Mitarbeiter. Angeblich könnte bereits diesen Monat noch ein erstes Modell auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellen, denn die Vorbereitungen für das Android-Smartphone begannen wohl schon vorm Verkauf an Microsoft. Der Entschluss der Finnen scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, doch zum einen verdient Microsoft durch diverse Patente an jedem verkauften Android-Smartphone mit, zum anderen könnte der neue Microsoft-Chefs Satya Nadella kurzfristig erreichen, mehr eigene Smartphone zu verkaufen bis das eigene mobile Betriebssystem populärer wird.


 


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ShortRead: Quora statt Pressemitteilung

Unternehmenskommunikation mal anders: Auf Quora beantworteten verschiedene Ingenieure von Facebook Fragen zur neuen Nachrichten-App Paper. // von Tobias Schwarz

Paper on Quora

Wie war es bei der Entwicklung von Paper zu helfen?“ Diese Frage tauchte Ende letzter Woche dem digitalen Auskunftsdienst Quora auf. Fünf Mitarbeiter des sozialen Netzwerks Facebook sahen sich im Stande, diese Frage zu beantworten, denn sie hatte alle an der Nachrichten-App Paper mitgearbeitet, die Facebook Anfang dieser Woche für iOS-Geräte in den USA veröffentlichte. Die Antworten auf Quora, besonders die Antwort von Jason Barrett Prado, gaben einen interessanteren Einblick als es irgend eine kontrollierte Form der Unternehmenskommunikation – auch nicht geplante Q&As auf Reddit – wohl geschafft hätte, denn sie waren vor allem authentisch.

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ShortRead: Microsoft investiert in Foursquare

Microsoft investiert 15 Millionen US-Dollar in das standortbezogene soziale Netzwerk Foursquare und bekommt dafür Zugriff auf das detaillierte Kartenmaterial. Nachdem Microsoft bereits vor zwei Jahren das soziale Netzwerk Yammer für 1,2 Milliarden US-Dollar übernahm, um somit Google und Facebook nicht ganz aus den Augen zu verlieren, investierte das seit gestern von Satya Nadella geführte Softwareunternehmen jetzt 15 Millionen US-Dollar in das New Yorker Unternehmen Foursquare. Zwar bekommt Microsoft laut Informationen des Handelsblatt keinen Zugriff auf Informationen der Foursquare-Nutzer, jedoch auf die wertvollen Kartendaten – Foursquares eigentlicher Schatz. Die rund 45 Millionen registrierten Nutzer haben nämlich bereits mehr als 5 Milliarden Check-Ins und rund 40 Millionen Empfehlungen produziert. Dazu sollen Nutzer mit Konten bei Microsoft und Foursquare diese in Zukunft verknüpfen können. Foursquare will laut nach Aussagen von Marketingchef Holger Luedorf das Geld „in die internationale Expansion investieren, das Verkaufsteam verstärken und mehr Softwareingenieure einstellen„.


 


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ShortRead: Digitale Innovation in der Lehre

Ende Januar fand an der Universität Liechtenstein die Abschlusspräsentation eines virtuellen Seminars statt, dass digitale Innovationen untersuchte. // von Tobias Schwarz

Digitale Innovationen in der Lehre

Insgesamt 4 Monate lang, haben an 7 Universitäten mehr als 71 Studierende aus 21 Nationen an 15 Ideen gearbeitet, wie ein Arbeitsplatz der Zukunft aussehen könnte. Darüber informiert die Universität Liechtenstein in einer Pressemitteilung, da auch 19 Studierende des 3. Semesters im Masterstudiengang IT & Business Process Management an dem Seminar teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen auf, wie Smart Phones, Internet of Things, Voice Recognition, Google Glasses, Gamification, Augmented Reality und Big Data Analytics unsere Welt verändern und wie Organisationen davon profitieren können. Die Studierenden arbeiteten über vier Monate in virtuellen Teams zusammen und nutzten selbst innovative Kollaborationswerkzeuge, wie Skype, Google Hangout, Adobe Connect oder auch konventionelle E-Mails und soziale Netzwerke und trafen sich Ende Januar zur Abschlusspräsentation das erste Mal persönlich – in Liechtenstein. Die interessanten Ergebnisse des Seminars können hier gefunden werden.


Image by Universität Liechtenstein


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ShortRead: Grütters ist für ermäßigte Mehrwertsteuer auf E-Books

Kulturstaatsministerin Monika Grütters will sich dafür einsetzen, dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz künftig auch auf E-Books angewandt wird. // von Tobias Schwarz

Monika Grütters

Nach geltendem EU-Recht werden elektronische Bücher, Zeitungen und Zeitschriften als elektronische Dienstleistungen angesehen und müssen mit dem vollen Mehrwertsteuersatz belegt. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, erklärte dazu in einer Pressemitteilung: „Der reduzierte Mehrwertsteuersatz, der für gedruckte Bücher gilt, muss aus kulturpolitischer Sicht künftig auch auf elektronische Bücher angewandt werden. Nur so können wir im Zeitalter digitaler Technologien die Vielfalt unseres Bücherangebots sichern„. Grütters will sich deshalb innerhalb der Bundesregierung dafür einsetzen, dass das Thema bald auf die EU-Agenda gesetzt wird – ganz im Sinne der Buchhandelsbranche. Die geplante Initiative will sie aber auch nutzen, um sich für die Erhaltung der Buchpreisbindung einzusetzen, wodurch ihrer Meinung nach „die kulturell wichtige Vielfalt der Bücher und Buchhandlungen“ gesichert wird. Doch die 1890 in Deutschland eingeführte Buchpreisbindung wird immer mehr zum Ärgernis, besonders bei Online-Händlern und ihren Kunden. Durch die Preisbindung – die den durch das Internet längst veralteten Auftrag hatte, für eine weite Verbreitung von Information, Bildung und Kunst in Form von Büchern zu sorgen – fehlt es an dringend benötigten Wettbewerbsdruck. Eine Zustand, den zur Zeit besonders der US-amerikanische Online-Händler Amazon zu nutzen weiß und mit weitgehenden Dienstleistungen auch zufriedene Kunden gewinnt.

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ShortRead: Online-Händler verzichten auf Retour-Gebühren

Delivery (adapted) (Image by Garry Knight [CC BY 2.0] via Flickr)
Laut einer Meldung der „Welt am Sonntag“ werden auch nach einer Änderung des EU-Rechts die meisten Onlinehändler darauf verzichten, für Retouren von den Kunden eine Gebühr zu verlangen. Ab Juni 2014 erlaubt die neue EU-Verbraucherrechte-Richtlinie, dass Retouren grundsätzlich kostenpflichtig sein können. Die meisten Onlinehändler wollen aber darauf verzichten, Gebühren für [...]
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ShortRead: Facebook zensiert auf Nacktheit setzende Politikkampagne

Facebook löscht ein Nacktfoto der FDP-Jugendorganisation „Junge Liberale“ (JuLis). Diese hatten mit kopierten Protest in 68er-Manier auf die Rolle der FDP als Außerparlamentarische Opposition hinweisen wollen. // von Tobias Schwarz

JuLis

Das Facebook keine nackte Haut in seinem sozialen Netzwerk duldet, ist schon lange bekannt. Im Sommer 2012 löschte das US-amerikanische Unternehmen sogar das Titelfoto des ZEITmagazins, da es einen Penis abbildete. In den USA hat Facebook jetzt auch erstmals politische Inhalte gelöscht, als es eine Sammlung von anarchistischen Inhalten entfernte. Ausgerechnet die Jugendorganisation der FDP ist jetzt das jüngste Beispiel für Facebooks Hausmacht im eigenen Netzwerk. Als Teil der JuLis-Kampagne „Wer hätte gedacht, dass wir mal die Werte der 68er verteidigen müssen?“ veröffentlichte der sich selbst als APO 2.0 bezeichnende liberale Jugendverband ein Foto auf Facebook, auf dem die sieben JuLis-Vorstandsmitglieder die berühmte Aufnahme der „Kommune 1“ aus den 1960-er Jahren nachstellten. Die sieben Nachwuchspolitiker und Nachwuchspolitikerinnen lehnten nackt an einer Wand, mit dem Rücken der Kamera zugewandt. Facebook löschte das Foto. Julis-Chef Alexander Hahn, der selbst nackt auf dem Bild zu sehen ist, äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP entrüstet: „Wir fragen Facebook: Warum wurde unser Bild gelöscht? Ist die Juli-APO etwa zu sexy für Facebook?“ Die JuLis suchen zur Zeit den Kontakt zu Facebook, um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen.


Image by Junge Liberale


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ShortRead: Jimmy Schulz über den netzpolitischen Verein „Load“

Am Wochenende gründete der ehemalige Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz den netzpolitischen Verein „Load“. Im Interview mit politik&kommunikation erklärt er warum. Jimmy Schulz saß in der vergangenen Legislaturperiode für die FDP im Deutschen Bundestag und ist einer der bekanntesten Netzpolitiker Deutschlands. Auch ohne Mandat bleibt Schulz dem Thema treu und gründete am Wochenende den netzpolitischen Verein „Load„, ein liberales Gegenstück zu dem sozialdemokratischen Verein „D64“ oder dem konservativen „CNetz„. Im Gegensatz zu diesen beiden Vereinen ist Schulz aber die größere Unabhängigkeit von seiner Partei wichtig: „Wir sind liberal denkende Menschen und politisch interessiert. Wir sind aber nicht abhängig von der FDP„, erklärte er im Interview mit Michael Sömmer. Ihn und die ersten 22 Mitstreiter störte, „dass es keine Plattform für Menschen gibt, die netzpolitisch interessiert sind und liberal denken„. In den nächsten Wochen soll ein Fahrplan erarbeitet werden, wie es mit dem Verein weitergeht. Das Thema Überwachung ist natürlich aktuell, aber Schulz weiß, dass der netzpolitische Schuh auch an anderen Stellen drückt, wie zum Beispiel bei einer Reform des Urheberrechts, „also die Frage, wie wir damit umgehen, dass alles, was digital verfügbar ist, auch kopiert werden kann„. Im Vordergrund der Arbeit des Vereins steht aber für Schulz, den Menschen die Chancen dieser Veränderungen in unserer Gesellschaft durch das Internet aufzuzeigen und nicht nur über die Gefahren und Risiken der Digitalisierung zu reden.


 


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ShortRead: Instagram, Reddit und LinkedIn wachsen am größten

Social Media apps (adapted) (Image by Jason Howie [CC BY 2.0] via Flickr)
Einer weltweiten Untersuchung der Nutzung von Social Media zufolge, erzielten Instagram, Reddit und LinkedIn die größten Wachstumsraten. Laut dem Marktforschungsunternehmen GlobalWebIndex verzeichnen Instagram, Reddit und LinkedIn die größten Wachstumsraten im Bereich Social Media. Facebook ist zwar unumstritten immer noch das meistgenutzte soziale Netzwerk, aber laut der Befragung von 170.000 Nutzern [...]
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ShortRead: Der Internetausschuss nimmt langsam Gestalt an

Öffentliche Anhörung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zu ESM und Fiskalvertrag (adapted) (IMage by Mehr Demoratie e.V. [CC BY SA 2.0], via flickr)
Der Internetausschuss des Bundestag nimmt langsam konkrete Formen an. Noch verhandeln CDU und SPD mit der CSU um die Details, aber die Personalfrage nach dem Vorsitz scheint schon beantwortet zu sein. Der Internetausschuss lässt noch etwas auf sich warten, denn die politisch gewollten Verteilung der digitalen Themen auf verschiedene Bundesministerien [...]
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