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Tumblr: Massives Problem mit Fake-Accounts

Analog Tumblr (adapted) (Image by scottjacksonx [CC BY 2.0] via Flickr)
Tumblr meldet fast monatlich neue Nutzerrekorde, doch bis zu 90 Prozent der Blogs könnten inaktiv oder gefälscht sein. Der Social-Blogging-Dienst Tumblr behauptet, dass er 134,8 Millionen Blogs beheimatet, auf denen täglich im Schnitt 88,3 Millionen Postings veröffentlicht werden. Diesen Zahlen zufolge größer als die populäre Blog-Plattform WordPress (knapp 70 Mio. [...]
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5 Lesetipps für den 26. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Akquise von Twitch durch Amazon, die New York Times, WhatsApps Höhenflug, China und ein Interview mit Hal Varian. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITCH Golem: Amazon schnappt Google Twitch weg: Dass das Streaming-Portal Twitsch an dem interessanten Projekt DERP teilnahm (wir berichteten), ließ erahnen, welchen Wert die Nutzerdaten haben. Das passte in die Gerüchte, dass Google seit Monaten das Unternehmen aufkaufen möchte, doch gestern vor Börsenschluss gab es Überraschung. Amazon kaufte Twitch für 970 Millionen US-Dollar, was abseits vom WhatsApp-Kauf, wirklich viel Geld ist. Dafür bekommt der Online-Versandhandel Zugang zu 55 Millionen Nutzer pro Monat, die sich in einem Monat mehr als 15 Milliarden Minuten Spiele-Übertragungen ansehen. Um sich das so bequem wie möglich zu machen, werden die Nutzer sicher bald bei Amazon das passende Zubehör finden.

  • NEW YORK TIMES Re/code: New York Times’ Digital Subscription Growth Story May Be Ending: Vor vier Jahren machte sich die New York Times zum Vorreiter von Paywalls, also den ach so beliebten Bezahlschranken um Inhalte im Internet. Zeitgleich ließ der Verlag von einer Unternehmensberatung ermitteln, wie viele Abonnenten denn bereit wären, einen Abo-Preis zwischen 15 und 30 US-Dollar zu bezahlen. Lange Rede, kurzer Sinn: das beeindruckende Wachstum der New York Times könnte zu Ende sein. Die Zeitung hat die prophezeiten 800.000 bis 900.000 Online-Abonnenten erreicht. Mehr ist wohl nicht drin, das Wachstum zu Ende, außer der Verlag kommt mit der nächsten Ideen um die Ecke. Die kürzlich vorgestellte und äußerst schicke „NYT Now“-App scheint es aber wohl nicht zu sein.

  • WHATSAPP Digital Trends: WhatsApp hits 600 million active users: Die sogenannte German Angst ist eher ein Standortvorteil für die Sicherheitsindustrie als ein globaler Wirtschaftsfaktor. Während sich hierzulande einige nach der Übernahme von dem überhaupt nicht Datenschutz-freundlichen WhatsApp durch das ebenso nicht Datenschutz-freundliche Facebook von dem Messenger verabschiedeten, wächst WhatsApp international weiter. Gestern verkündete Firmenchef und Gründer Jan Koum in einem Tweet, dass auf WhatsApp nun mindestens 600 Millionen Nutzer aktiv sind.

  • CHINA PandoDaily: China works to improve its operating systems to reduce dependence on Western companies: Noch kurz vor Abgabefrist hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ein paar Textstellen in die letzte Woche vorgestellte Digitale Agenda einbauen lassen, die direkt an die mächtigen Internet-Konzerne aus den USA gerichtet waren. Mehr Schein als Sein, denn Gabriel weiß genau, dass er nicht einfach so globale Internet-Unternehmen auf deutschem Boden zerschlagen kann, ohne das sowieso hinterherhinkende Land endgültig auf eine Ebene mit Nordkorea hinab zu stoßen. Aber das Volk ließt solche Sätze gerne, zumindest glaubt wohl Gabriel das. Ganz anders reagiert eine andere Wirtschaftsmacht auf diese Dominanz der Technologie-Firmen aus den USA. China lässt ein eigenes Betriebssystem für seine Bürger entwickeln. Das hat in einer Diktatur natürlich auch andere Gründe und Folgen, ist aber wirtschaftlich gesehen der bessere Weg als ihn unser Wirtschaftsminister gewählt hat.

  • HAL VARIAN FAZ: Interview mit dem Google-Chefökonomen Hal Varian: Vergangene Woche war Googles Chefökonom Hal Varian in Berlin und hielt in Googles Berliner Büro seinen viel beachteten Vortrag über die Ökonomie der Zeitungsbranche. Im Raum saßen die Vertreter von wohl fast allen großen Zeitungen des Landes, Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma und ich. Besonders interessant fand ich die vielen Fragen der anwesenden FAZ-Journalisten, neugierig auf die Ausführungen des berühmten Wirtschaftswissenschaftler und mit Fragen ohne das Wort Angst, oft typisch für einen FAZ-Artikel über Google. Dafür haben es Patrick Bernau und Corinna Budras dann im Interview mit Varian gleich sechs Mal unter bekommen und trotzdem ein interessantes Gespräch führen können.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Yahoos neuestes Problem: Tumblr stagniert in seiner Entwicklung

Asleep at the Wheel (adapted) (Image by Aaron Jacobs [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Seitdem Yahoo! die Blogging-Plattform Tumblr gekauft hat, stagnieren die Mitgliederzahlen. Der Hype um Tumblr ist scheinbar vorbei. Nach den Jahren der Aufs und Abs hat sich Yahoo! unter der neuen Führung von Marissa Mayer scheinbar gefangen und während der Konsolidierung mehr als 30 andere Unternehmen eingekauft, die alle Yahoo! helfen [...]
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Infographic: Global Internet Traffic by the Year 2015

Die Zahl der Internetnutzer wird sich zwischen 2010 und 2015 vervierfachen, prognostiziert das Telekommunikationsunternehmen CISCO Systems. CISCO hat einige interessante Daten und Zahlen für „Mashable“ bereitgestellt, welche in dieser übersichtlichen Infografik aufbereitet wurden. Glaubt man der Grafik, werden Afrika und der mittlere Osten ihre Nutzerzahlen verdoppeln – viel Spass beim Staunen!

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23 Prozent der Deutschen auf facebook aktiv

Kaum zu glauben, fast ein Viertel der Deutschen ist auf facebook aktiv. Und das, obwohl hinsichtlich des Themas Breitband schon 10 Kilometer hinter den größeren Städten in Deutschland das Tal der DSL-Ahnungslosen beginnt. Aber vielleicht ist das auch nur ein Hinweis auf die grassierende Landflucht – oder gar ein Grund? In Sachen Facebook Vision Usercontest (FSC) hat sich das Land der Dichter und Denker auf den 10. Platz vorgearbeitet. Seltsam allerdings, dass nur 30 Prozent der Onliner in Deutschland auf facebook sind. Könnte das mit der „german angst“ um die Daten zu tun haben, die Menschen aus der Spackeria gern abtun mit dem Hinweis, dass es sowieso nichts mehr zu retten gibt im Web, was entfernt an die informationelle Selbstbestimmung erinnern könnte…

Und in Sachen Altersverteilung gibt es auch was zu sehen:

Achja, für die Statistik: CPC liegt bei 0,77$ und CPM bei 0,33 $.

Quelle: socialbakers

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Nutzung Sozialer Netzwerke

Insgesamt steigt die Anzahl der Nutzer von Social Networks wieder an

Vor einem Monat sah die Studie von Compass das Netzwerk wer-kennt-wen.de ganz klar auf dem zweiten Platz hinter facebook. Nun haben die Marktforscher von Fittkau & Maaß ihre Zahlen publiziert und kommen zu anderen Ergebnissen. Dort ist Xing auf Platz zwei. Bei Compass kamen dann stayfriends und SchuelerVZ gemeinsam auf den dritten Platz. F & M sehen StudiVZ weit hinter wer-kennt-wen auf dem vierten Platz.


Die Ergebniss der W3B-Studie sind hier erhältlich. Dort wird auch das ungebrochene Wachstum bei den regelmäßigen (wöchentlichen) Networkern bei Facebook: 64,4 % genauer erläutert.

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Soziale Netzwerke 2010 in Zahlen

Soziale Netzwerke gelten bei einigen „Experten“ ja als Social Media. Beim Wort Medien horcht man dann auf und betrachtet Reichweite und TKP. Ergo sind aktuelle Zahlen genau das was der große Manitu namens Controller vorgesetzt bekommt. Was ist schon target marketing, wenn man Millionen aufweisen kann. Compass Heading hat aktuelle Zahlen vorgelegt und Xing ist der ganz große Verlierer mit 25%. LinkedIn kann allerdings nix aufholen und bleibt abgeschlagen im B2B-Netzwerkumfeld. Die vielen Neuerungen bei Xing haben aber genauso wenig Erfolg gebracht wie das tiefe Murmeln bei LinkedIn.

Mit 23 Millionen unique visitors liegt facebook im Dezember vorn, sehr knapp dahinter kommt wer-kennt-wen.de mit 5 Millionen und stayfriends mit fast 4 Millionen. Wenn das so weitergeht, dann kann facebook bald sogar Geld verdienen und muss nicht über den IPO. Aber wann dort ein breakeven in Sicht ist, ist ja egal, weil demnächst alle an der Börse wetten, dass es facebook 2014 nicht so ergeht wie Xing jetzt. Welchen Anlaß sie für diese Wette haben, kann ich nicht ausmachen.

Insgesamt erkennt Compass eine Stagnation des Marktes bei rund 53 Millionen Nutzern. twitter gilt noch immer als soziales Netzwerk. Ähem. Holtzbrinck hat ja gerade angekündigt mehr als 150 Millionen in deutschen bzw. europäischen Startups zu investieren. Es bleibt zu hoffen, dass sie etwas schlauer vorgehen als beim metoo-Netzwerk aus der VZ-Reihe. Denn dort verliert man gern mal fast das Doppelte des Xing-Verlustes an Nutzern. Und anders als die Hoffnungen auf den großen Werbekuchen, die facebook noch zwei bis drei Jahre beatmen, ist bei der VZ-Reihe die Luft raus. Mehr dazu hier bei media-treff.de.

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