Alle Beiträge zu New Economy

Thomas Hermanns tanzte vor Let’s Dance schon für die Netzpiloten

Zurzeit legt Thomas Hermanns jeden Freitag bei „Let’s Dance“ eine coole Sohle aufs Parkett. Wir Netzpiloten kennen und schätzen seine lässigen Tanzkünste schon lange. Im Jahr 2000 produzierten wir mit dem Quatsch Comedy Club Erfinder einen aufwändigen TV Spot. Ein richtiges kleines Cyber-Musical machte damals die Netzpiloten in Deutschland bekannt. [...]
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Die Netzpiloten sind Partner des Tengelmann e-day 2018

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Zum nunmehr achten Mal wird am 15. März in Mülheim an der Ruhr zum e-day eingeladen. Zum jährlichen Get-together des Handelskonzerns Tengelmann werden rund 400 Gäste erwartet. Der Hauptsitz der Tengelmann Ventures Management GmbH wird wieder Schauplatz für das Zusammentreffen von Vertretern aus der “Old Economy” und der “New Economy”. [...]
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5 Lesetipps für den 3. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um uns Netzpiloten, den Blogger Andrew Sullivan, Journalismus, an Politik interessierte Jugendliche und Slack. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPILOTEN Brand Eins: Wir Netzpiloten sind Alt-98er: Uns Netzpiloten gibt es jetzt schon seit 17 Jahren. In der Januar-Ausgabe der Brand Eins durften wir zum Auftakt einer Artikelserie über die New Econmy einen Blick zurück und nach vorn werfen. Der Text von Mischa Täubner ist jetzt auch online auffindbar, weshalb wir ihn noch einmal ausdrücklich empfehlen wollen. Wer mehr über uns erfahren will, findet in dem Text viele spannende Anekdoten und Lehren, die wir als Unternehmen in den letzten Jahren gemacht haben.

  • ANDREW SULLIVAN Medium: What Andrew Sullivan taught us about paywalls and independent journalism: Für Blogger und Online-Journalisten war Andrew Sullivan eine Art Vorbild. Stefan Niggemeier widmet dem berühmten Politik-Blogger einen lesenswerten Artikel in der F.A.Z. und Simon Owens erklärt in einem Blogbeitrag auf Medium, was Andrew Sullivan uns über Paywalls und unabhängigen Journalismus lehrte, denn zu diesen beiden Punkten setzte er Maßstäbe.

  • JOUNALISMUS Fachjournalist: Urban Journalism Salon – „Von Angesicht zu Angesicht“: Am 1. August 2014 war ich bei der durchwachsenen Premiere des ersten „Urban Journalism Salon“ in Berlin. Die Idee überzeugte und das Team um den freien Journalisten Mark Heywinkel arbeitet schon an der nächsten Ausgabe und Ablegern für verschiedene Städte. Im Interview mit Felix Fischaleck erklärt Heywinkel, was es mit dieser innovativen Form des partizipativen Journalismus auf sich hat, welche Lehren aus der ersten Veranstaltung gezogen wurden und wann und wo der zweite Urban Journalism Salon stattfindet.

  • JUGENDLICHE Der Schreiberling: Nicht mal unsere Lehrer wissen, was ab geht: Im Tagesspiegel-Blog „Der Schreiberling“ kommen Berliner Jugendliche zu Wort, wie zum Beispiel Luise Böhm, die über den Umgang der Schule mit den Anschlägen von Paris schreibt. Die Schüler haben Redebedarf, doch keine der Lehrkräfte nimmt sich die Zeit, mit den teilweise sehr interessierten Schülern zu Reden. Andere Schüler interessiert es gar nicht, aber der Beitrag zeigt, dass zwar Jugendliche immer früher an politischen Tagesthemen interessiert sein können und sich über das Internet informieren, der Lehrplan diese Themen aber nur für die oberen Klassen vorsieht.

  • SLACK t3n: „Es ist fast ein Wunder, dass überhaupt jemand Slack nutzt!“: Jörgen Camrath hat sich für t3n mit Stewart Butterfield, den Gründer von Flickr, über sein neuestes Unternehmen unterhalten. Slack ist eine App, mit der vor allem Teams zusammen kommunizieren können und die nach zwei Jahren bereits mit einer Milliarde US-Dollar bewertet ist. Vollkommen zu Recht, denn auch bei uns Netzpiloten hat Slack die Kommunikation innerhalb der Redaktion wesentlich verbessert. Andere Kunden, wie Adobe, PayPal, BuzzFeed, Airbnb und die New York Times scheinen das ähnlich zu sehen.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Was sind deine 5 Lehren aus der New Economy, Christoph Kappes?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer der Fructus GmbH, Christoph Kappes.

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So revolutionär fand ich die Zeit gar nicht. Im Nachhinein sehe ich neben der Partystimmung auch große Angst, etwas zu verpassen, und Angst, nicht mehr „in“ zu sein. Das Neue, was sich auftat, war entweder längst da (Links und Scriptsprache aus HyperCard) oder vergleichsweise Schrott (HTML 1.0 im Vergleich zu Postscript), aber die Medien- und Werbemenschen hat es einfach umgehauen, dass nun jeder auf Knopfdruck ihre Texte und Bilder sehen konnte. Dass Zahlenmenschen Internetunternehmen nach Nutzerzahl bezahlten und nicht nach erwartetem Umsatz, hat mich schon damals sehr verblüfft – Perlen haben wenigstens noch einen Handelswert, weil sie hübsch und knapp sind. Unvergessen auch Bankmenschen, die mich mit halbseidenen Methoden an die Börse bringen wollten; ein IPO-Angebot der Gontard- und Metallbank werde ich nie vergessen, sie wollten 30% des Emissionsvolumens für ihre PR-Tochter, und ein Jahr später waren sie pleite. Echte Disruption wie Amazon und Google war gar nicht so das Thema, das Magazin „Gold“ von Popnet beschäftigte die Branche mehr. Was ich gelernt habe? Erstens: es ist wichtig, wie die Stadt heißt, in der man sich befindet. Zweitens: Mach nie das, was alle anderen machen. Drittens: Halte Dich von Netzwerkern und Labertaschen fern. Viertens: Was jetzt nicht klappt, kommt anders in zehn Jahren wieder. Fünftens: Veränderung und Krise finden ständig statt – beschäftige Dich mit Geschichte, um Deine Beobachtungen einordnen zu können.

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Was war das Schönste an der New Economy, Philipp Schroeder?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Founding Partner von Active Venture Partners,  Philipp Schroeder.

Philipp_Schroeder_postVor 15 Jahren war ich noch in London und habe dort studiert. Spontan fällt mir hierzu das quietschende Modem ein und das nächtliche Chatten mit meinem Bruder in Gent über Telnet. Danach gründete ich in der Internet Hype Phase, wie so viele andere auch, mit Freunden direkt nach dem Studium mein erstes Unternehmen (VCMORE). Von Tuten und Blasen keine Ahnung und ohne das Geschäftsmodell zu validieren, expandierten wir sofort nach England und Spanien. Während dieser Zeit habe ich die Gründer der Netzpiloten, Cyquest, Clickfish, etc. kennengelernt. 

Was ich am Beeindruckendsten und am Schönsten aus den 15 Jahren finde, ist das unausgesprochene „Wir“ Gefühl. Man (die Gründer von damals) sehen sich nur noch selten, aber wenn wir uns spontan treffen und uns in Augen sehen, ist da dieses Gefühl der Verbundenheit. Wir haben alle das Gleiche durchlebt. Das rasante Wachstum, alles ist möglich, der extreme Fall, das Durchhalten, die Auferstehung, das organische Wachstum, der Reifeprozess. Man sieht sich und ohne etwas zu sagen, weiß man: „Das waren Zeiten! Was für ein cooler Teil unseres Lebens“

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Wofür steht für Sie die New Economy, Jens Unrau?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute der Branchenbetreuer IT, Multimedia, Neue Medien in der Senatskanzlei Hamburg, Jens Unrau.

Jens UmrauWas mich am stärksten an der Digitalen Revolution beeindruckt hat, war das Entstehen einer Gründerkultur – quasi aus dem Nichts. Heute wird zwar immer noch die im internationalen Vergleich niedrige Gründungsintensität in Deutschland und die „German Angst“ vor dem Scheitern in Diskussionen strapaziert, aber vor der Digitalen Revolution gab es nicht mal ansatzweise ein deutsches Start-up Ökosystem wie wir es heute kennen. Netzpiloten, Ricardo, Clickfish, SinnerSchrader, Cyquest, PopNet – um einige Hamburger Protagonisten zu nennen – haben mit ihrem Pioniergeist faktisch die Fundamente für die heutige Szene gelegt. Dabei waren die Internetentrepreneure mit ihren Ideen sowie Geschäftsmodellen ihrer Zeit und der „Old Economy“ teilweise weit voraus. Letzteres hat sich leider noch immer nicht geändert.

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