All posts under Netzgemeinde

Einsatz für ein offenes Netz: Gegen das digitale Mittelmaß

Internetaktivisten haben den Anschluss an die Wirklichkeit verloren. Erfolgreicher Widerstand gegen rückschrittliche Netzpolitik muss da beginnen, wo es wehtut. Eine Kampfansage.

In der Netzgemeinde ist nach dem gescheiterten Widerstand gegen das Leistungsschutzgesetz so richtig Leben in die Bude gekommen. Einige Netzaktivisten stellen nicht nur sich, sondern auch generell ihre Relevanz für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik infrage. Eine Welle der inneren Einkehr, Demut und Bescheidenheit macht sich breit. Und das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung. Sascha Lobo stellt fest, dass es in Sachen Leistungsschutzrecht nicht gelungen sei, die YouTube-Generation abzuholen. Es gibt keine Vernetzung zu den Videobloggern, deren Reichweite alles in den Schatten stellt, was in Blogs und auf Twitter zu finden ist. Wenn das schon nicht gelingt, ist es nicht verwunderlich, dass der weniger internetaffine Teil der Bevölkerung überhaupt nicht erreicht wird. Selbst in der eigenen Familie dringt man mit seinen eigenen netzpolitischen Thesen nicht durch.

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Die Netzgemeinde ist das Volk

Nach einigen Artikeln über den Begriff der Netzgemeinde im Nachgang zum CDU-Internetpraktikanten Ansgar Heveling ist nun einen bemerkenswerte Studie von PricewaterhouseCoopers veröffentlicht worden. Von den Überfünfundfünzigjährigen, die befragt wurden sind mehr als 80 Prozent bei Facebook aktiv. 15 % des Traffics auf den Websites von Zeitungsverlagen stammt von eben jenem Marktführer bei den Sozialen Netzwerken. Von den 1000 Befragten gaben 80 Prozent an täglich bei Facebook unterwegs zu sein… Weiterlesen »

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Der Dörner-Specht-Konflikt und das Unwort Netzgemeinde

fata morganaImage by Mila Zinkova (Some rights reserved)

Die vielbeschworene Netzgemeinde wird zum Carnifex (Scharfrichter) und sieht sich gerne in dieser Rolle. Als fünfte Instanz will sie gesehen werden und gilt dabei oft als homogene Masse, die sich zuweilen explosionsartig hervorhebt und das Beil auf diejenigen niederlässt, die es wagen, sich anders zu positionieren. Das ist das Bild der sogenannten Netzgemeinde – von oftmals konservativen 60iger-Jahre-Gestalten. Für sie gilt die Netzgemeinde als sagenumwobenes Gebilde aus Einsen und Nullen menschlichen Ursprungs. Sie tritt ein für ihre Belange. Vorratsdaten nein! Netzneutralität ja! Revolution durch Facebook, aber hallo! Sie ist sich einig von Martha Müller bis Manfred Mustermann. Doch die Netzgemeinde ist eine Fata-Morgana. Es gibt sie eigentlich nicht. Vielleicht gab es sie mal. Doch das ist lange her…

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