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Huawei P smart Z mit starkem Akku und Pop-up-Kamera

Erst kürzlich haben wir noch beim Hands-On des OnePlus 7 Pro die Pop-up-Kamera und den leistungsstarken Akku gelobt, da kommt Huawei mit einem Einsteiger-Smartphone mit ähnlichen Merkmalen, wenn auch mit deutlich weniger Power als das neue Schmuckstück von OnePlus.

Volles Bild ohne Notch beim Huawei P smart Z

Beim neuen Einsteiger-Smartphone der Chinesen kommen vor allem Freunde großer Screen-to-Body-Ratio auf ihre Kosten. Ganz ohne Notch bietet das Huawei P smart Z 91 Prozent Abdeckung bei einem Anzeigeverhältnis von 19,5:9. Das Display ist mit 2340 x 1080 Pixeln nicht so hochauflösend wie das besagte OnePlus 7 Pro, spielt preistechnisch allerdings auch in einer ganz anderen Liga. Die Sunlight-Display-Technologie soll zudem dafür sorgen, das Bild auch bei starkem Sonnenlicht klar und kontrastreich darzustellen. Außerdem reduziert der Augenkomfort-Modus blaue Lichtstrahlung und damit die Ermüdung der Augen.

Pop-up-Kamera statt Notch

Das durchgängige Display erreicht das Huawei P smart Z durch seine Pop-up-Kamera. Die Frontkamera ist also nicht in der Front eingelassen, sondern fährt beim Umschalten auf den Selfie-Modus automatisch heraus. Die Frontkamera erreicht stolze 16 Megapixel und profitiert von KI-Unterstütung für Echtzeit-Bildoptimierung und Bokeh-Effekt.

Bei der Hauptkamera handelt es sich um eine 16 MP + 2 MP Dual-Hauptkamera, die ebenfalls mit zahlreichen Modi ausgestattet ist. Die f/1,8-Blende fokussiert schnell und nimmt sehr viel Licht auf. Die KI erkennt 500 Szenen und sorgt nach Angaben des Herstellers auch bei schwierigen Lichtverhältnissen für scharfe und detailreiche Bilder.

Marathonläufer mit 4.000 mAh Akku

Mit dem Kirin 710-Chip ist das Huawei P smart Z zugegeben nicht das größte Kraftpaket. Dass der Chip als vergleichsweise energie-hungrig gilt, stört bei dem 4.000 mAh starken Akku nicht weiter. So viel Kapazität bieten selbst viele Highend-Geräte nicht. Für den Kirin 710 und die 4 GB RAM reicht das allemal.

4D Gaming-Erfahrung mit Smart Shock

Das Huawei P smart Z läuft unter EMUI 9 & Android 9 und bietet trotz seines geringen Preises ein interessantes Feature für Gamer: 4D Smart Shock.

Kompatible Spiele werden mit passenden Vibrationen unterstützt, die das Spielerlebnis intensiver machen sollen. Dazu gehört unter anderem die Mobilvariante von PUBG, sowie das Rennspiel Asphalt 9.

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei P smart ist ab sofort in den Farben Midnight Black, Starlight Blue und Emerald Green erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 269 Euro.

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Images by Huawei

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Hands-On HTC U12 Life: Solide Mittelklasse mit Handschmeichel-Garantie

Flagship-Smartphones mit allen Schikanen zu entwerfen, ist leicht. Ein gutes Mittelklasse-Phone zu bauen, das den Ansprüchen der preisbewussten Kunden genügt, ist hingegen deutlich schwerer. HTC will auf der IFA 2018 zeigen, dass dies trotzdem machbar ist. Mit dem HTC U12 Life präsentieren sie ein Mittelklasse-Phone, das es in sich hat. Oder besser: Außen. Mit der „Flagship-Attitüde zum halben Preis“ will HTC also den Mittelklasse-Markt aufmischen. Wir durften in einem kurzen Hands-on testen, was das U12 Life so besonders macht.

HTC U12 Life: Individuelle Kunden, individuelles Design

Das HTC U12 Life soll Individualisten ansprechen. Auf den ersten Blick und bei halbdunklem Licht wirkt es erst einmal unspektakulär – tritt man jedoch mit dem Gerät ins Licht, sieht das schon besser aus. Und zwar wortwörtlich: In den Farben „Moonlight Blue“ und „Twilight Purple“, einem silbrig glänzenden Graublau und einem edlen Blasslila wirkt das U12 hochwertig und edel.

Dabei bleibt der Display eingekästelt: Die Entscheidung, die Pixel nicht ganz zum Rand hin zu ziehen, sei bewusst geschehen, so der Hersteller. So spare man Akku bei gleicher Helligkeit. Zu Lasten der Qualität geht das nicht: Mit ganzen 6″ Full HD (18:9) und 1080:2160 Pixeln kann der schnieke Hochglanz-Display richtig was. Außerdem haben die Entwickler mächtig an der Kontrastschraube gedreht, so dass das Display noch ein wenig schärfer ist als die bei vergleichbaren Mittelklasse-Phones. HTC verwendet hierbei ein LTPS-Panel, eine Variante der gängigen IPS-Technik. Das Smartphone liegt trotz seiner Größe gut in der Hand und wirkt etwas schmaler als es ist, da es eher hoch als breit ist.

Das U12 Life verfügt auf der Gehäuserückseite über einen Fingerabdruckscanner und eine Dual-Kamera, die mit 16 Megapixeln zumindest im Abendlicht eine recht gute Figur macht. Der bis zu 8-fache digitale Zoom wurde am Ende etwas breiig, doch andere Kameras geben hier schon deutlich früher auf. Zur Verstärkung wurde noch eine 5 Megapixel starke zweite Kameralinse verbaut, die für den beliebten Bokeh-Effekt sorgt.

Der Selfie-Kamera gönnt HTC sogar ganze 19 Megapixel und einen Frontblitz, so dass auch Partyaufnahmen im schummrigen Licht gelingen. Ausprobieren durften wir dies leider selbst noch nicht, da die Apps sich noch in der Entwicklung befinden.

HTC U12 Life: Nur echt mit der Anti-Patschehändchen-Technologie

Das U12 Life verfügt zwar sowohl über Liquid Surface als auch über einen Alu-Body. Bei HTC kennt man das Problem: Die Fingerpatscher, die sich nach wenigen Minuten über das Gehäuse verteilen, nerven einfach. HTC will mit einer speziellen Technik namens Dual Finishing Design verhindern, dass das Gehäuse allzu schnell fettig glänzt. Dazu haben die Entwickler mikrometerdünne Streifen auf die Rückseite des unteren Gehäuses gefräst, mit der die Fettfinger nur die Oberfläche beflecken können. Zudem rutscht es nicht so leicht aus der Hand.

Der Look bleibt – zumindest größtenteils – sauber. Mit diesem Streifenhörnchenlook will HTC die ewige Abwischerei und Aus-der-Hand-Fallerei verhindern, die für viele Smartphones oft das Ende bedeutet. Unser Urteil: Sieht ganz schick aus. Leider hat HTC – wohl aus Designgründen – nicht das obere Drittel der Gehäuserückseite mitbedacht. Will man den Fingerscanner benutzen, wird es doch wieder ein wenig patschig.

Mit einem 3600 mAh starken Akku und 4GB RAM soll das U12 Life für eine gute Alltagsperformance sorgen. Bis zu zwölf Stunden Webbrowsing verspricht HTC, es sollen sogar 13 Stunden Video schauen möglich sein. Das klappt dann wohl allerdings nur ohne Internetverbindung. Ob die Werte realistisch sind, konnten wir vor Ort nicht ausprobieren. Der bewährte Snapdragon 363 von Qualkomm sorgt für einen flüssigen Lauf bei 1,8 GHz.

HTC hört außerdem auf seine Kunden: Nach einer kurzen Auszeit für die Stereospeaker und die 3,5mm-Klinke wurden diese beim U12 wieder eingeführt, so dass die Nutzer ihre angestammten Kopfhörer einfach weiter nutzen können. Auch kann man die Speicherkarte mit einem zweiten Speicherslot auf theoretisch bis zu 2TB erweitern. Das Smartphone läuft mit Android 8.1.

Das HTC U12 Life soll ab Anfang Oktober für 349 Euro im Handel erhältlich sein.


Images by Anne Jerratsch

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