All posts under Meerkat

5 Lesetipps für den 24. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Google Glass, Meerkat, einen Patentantrag von Apple, Google+ Photos und Amazons Quartalszahlen. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE GLASS DIE WELT: Google Glass – Alle Fakten und Gerüchte zur Datenbrille: Bei Google arbeitet man mit Hochdruck an der nächsten Generation der Google Glass, die noch Ende des Jahres auf den Markt kommen soll. Die erste Version der Datenbrille, wurde nie richtig fertiggestellt. Anfang des Jahres beendete Google dann die offene Betaphase und trennte das Projekt aus der Forschungseinrichtung Google X heraus. Die Arbeit findet jetzt hinter verschlossenen Türen statt. Einen öffentlichen Testlauf wird es nicht geben.

  • MEERKAT CNET: Meerkat will now let you live-stream video from GoPro: Meerkat gab am Donnerstag im Rahmen der VidCon online video convention in Kaliforniern bekannt, dass GoPro-Nutzer nun in der Lage seien werden, Videos live von ihren Aktion-Kameras zu streamen. Meerkat genoss enorme Popularität in dem Monat nach der Veröffentlichung auf Apples iOS und Googles Android. Allerdings wurde diese Popularität wenig später von der Veröffentlichung von Periscope im März überschattet. Seitdem hat Meerkat eine Reihe von Funktionen hinzugefügt, wie z.B. die Facebook-Zusätze “mobbing“ und “Cameo“.

  • APPLE Golem.de: Homekit: Apples Fernbedienung soll Benutzer erkennen: Apple hat eine Fernbedienung, die ihren Benutzer identifizieren kann, um dessen gewünschte Raumtemperatur oder Lieblingssender im Fernsehen einzustellen, zum Patent angemeldet. Die Identifizieren soll per Fingerabdruck oder Spracherkennung erfolgen. Im Patentantrag wird sogar eine Iriserkennung per Kamera erwähnt. Sollte aber eine Fernbedienung für ein Apple TV entwickelt werden, die in der Lage ist den Anwender zu erkennen, dürfte eher Touch ID das Mittel der Wahl sein. Ein konkretes Produkt gibt es bislang aber nicht. Das Ganze ist zu diesem Zeitpunkt noch eine Erfindung auf dem Papier.

  • GOOGLE+ PHOTOS GWB: Nach Google Photos Einstellung: Hangouts setzt in Zukunft auf die Picasa Web Albums: Google+ Photos ist Geschichte. Das gesamte Angebot wird innerhalb der nächsten zwei Wochen komplett eingestellt werden. Verwunderlich ist das aber nicht, da der Nachfolger bereits seit einigen Monaten Online ist und auf die gleiche Datenbank zugreift. Die ursprüngliche Online-Fotoverwaltung Picasa Web Albums ist bis heute online und wird nun auch tatsächlich wieder aktiv genutzt. Vor einigen Tagen wurden Google Apps Admins darüber informiert, dass ab sofort die Web Albums zum Teilen von Fotos in Hangouts zum Einsatz kommen werden.

  • AMAZON DIE WELT: Quartalszahlen: Amazon überrascht mit 92 Millionen Dollar Gewinn: Bezüglich der Quartalszahlen konnte Amazon die Anleger überraschen. Während ein Verlust von bis zu 14 Cent pro Aktie erwartet wurde, lieferte Chef Bezos einen Quartalsgewinn von 19 Cent pro Aktie, was rund 92 Milliarden US-Dollar sind. Damit übertraf Amazon die Umsatzerwartungen mit einem Quartalsumsatz von 23,2 Milliarden Dollar. Das sind 20 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums. Da Bezon im Vorjahresquartal einen Verlust von über 120 Millionen US-Dollar melden musste, kommt der Gewinn der letzten drei Monate aus Sicht der Anleger völlig unerwartet.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Livestreaming kann unsere Privatsphäre gefährden

Meerkat App and Periscope App from Helicopter over New York City (adapted) (Image by Anthony Quintano [CC BY 2.0] via Flickr)
Es scheint so, dass eine sehr teure und seltene Datenbrille mit Kamera eine größere Bedrohung für die Privatsphäre darstellt(e), als allgegenwärtige Smartphones mit den neuen Apps zum Livestreaming. Einst war Google Glass für viele Kritiker der größte Feind der Privatsphäre, da der Träger vermeintlich unbemerkt Fotos und Videos von einem [...]
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5 Lesetipps für den 7. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Meerkats Überleben, Facebooks Datenschutz, die Powerwall von Tesla, Dropbox und Flattr. Ergänzungen erwünscht.

  • MEERKAT t3n: Überlebenskampf: So will Meerkat mit Hilfe von Developern das rasche Ende abwenden: Mithilfe von Entwicklern möchte Meerkat sich selbst am Leben erhalten. Die Livestreaming-App versucht sich mit einer Developer-Plattform von der Twitter-Konkurrenz Periscope abzusetzen und damit ein rasches Ende abzuwenden. Bisher hatten nur 37 externe Entwickler Zugriff auf die App, ab sofort kann jeder Lösungen rund um die App entwerfen. Der Gründer von Meerkat, Ben Rubin, wünscht sich kreative Ideen, um den Nutzen der App zu erweitern. Bisher wurden auf der geschlossenen Plattform ein Dienst zum automatischen Upload der Videos auf YouTube und ein Analysetool entwickelt. Mit einem App-Update kann man die Livestreams mittlerweile auch über Facebook teilen. Meerkat hat neun Wochen nach dem Launch zwei Millionen registrierte User. Allerdings macht Periscope auch weiterhin der App das Leben schwer.

  • FACEBOOK Horizont: Datenschutz: Deutsche Verbraucherschützer wollen Facebook verklagen: Deutsche Verbraucherschützer haben sich zu einer Klage gegen das weltgrößte Online-Netzwerk entschlossen. Facebook hat eine geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, daher wird die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) diese jetzt gerichtlich klären lassen. 19 Klauseln in den Datenschutz- und Nutzungsregeln sind abgemahnt worden, da diese vom VZBV für unlässig gehalten werden. Die Auswertung der Nutzungsdaten zur Verknüpfung mit Werbung wird kritisiert, genauso wie viele Voreinstellungen, welche neue Nutzer erst rückgängig machen müssen. Facebook verweist allerdings nur auf die irische Datenschutzbehörde, da das Unternehmen seine Geschäfte in Europa von Irland aus führt.

  • TESLA THW: Tesla’s Powerwall Battery is Already Sold Out until Mid-2016: Teslas Powerwall ist bis Mitte des kommenden Jahres ausverkauft. Insgesamt wurden bisher 38.000 Reservierungen abgeschlossen. Teslas CEO Elon Musk sagt, dass das Feedback überwältigend wäre, „wie verrückt“. Musk geht davon aus, dass seine neuste Produktlinie mehr Industrieunternehmen als individuelle Konsumenten ansprechen werde. Letzte Woche stellte Tesla zwei Versionen der Powerwall vor: Eine 10kWh-Version, welche zur Nutzung als Backup-System optimiert ist und eine 7kWh-Version, welche für die tägliche Nutzung angepasst ist. Die Geräte kosten zwischen 3.500 bis 3.000 Euro.

  • DROPBOX Golem.de: Cloudspeicher: Dropbox für iOS erstellt bald Office-Dokumente: Dropbox möchte mehr sein als nur ein Clouddienst: In seiner neuen Version wird es jetzt möglich sein, selber Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien zu erzeugen. Dazu kooperieren Dropbox und Microsoft. Bisher ist die Funktion noch nicht freigeschaltet, bald können diese Dokumente aber sofort und einfach mit anderen Nutzern geteilt werden. Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, Kommentare für Dateien einzugeben und zu teilen. Damit müssen für derartige Kommentare keine neuen Textdokumente angelegt oder der Dateiname dafür missbraucht werden. Mit diesen neuen Funktionen soll es Nutzern vereinfacht werden, mobile Bürotätigkeiten zu übernehmen.

  • FLATTR torial Blog: 5 Jahre Flattr: Erinnerung an eine gescheiterte Revolution: Die Flattr-Revolution ist gescheitert. Die Verweigerunshaltung von Verlagen und Produzenten von Online-Inhalten hat die kleine Revolution, welche Flattr vor einigen Jahren anzetteln wollte, zunichte gemacht. Für Verlage gilt das Aussperren des nicht-zahlenden Publikums als Ultima Ratio für die Finanzierung ihres Contents. Nachdem Flattr 2010 auf dem Markt kam, feierte er in der deutschen Blogosphäre große Erfolge. So konnten mit dem Dienst niedrigeschwellige Erlöse abseits von Google-Werbung verdient werden und so beteiligten sich ein Blog nach dem anderen. Allerdings hat sich ein Medium nach dem anderen für eine andere Art von Paid Content entschieden, für die Paywall. Das liegt vor allem and er Zurückhaltung großer Verlage, welche sich Flattr komplett verweigert haben.

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Livestreaming: Journalismus und Kampagnen in Echtzeit

Jaros?aw Kaczy?ski (adapted) (Image by Piotr Drabik [CC BY 2.0] via Flickr)
Die neuen Möglichkeiten, die Livestreaming bietet, haben einen Hype ausgelöst. Aber verändern sie auch politische Kommunikation und Berichterstattung? Es begann mit der Einführung der iOS-App Meerkat beim diesjährigen Szene-Treff “South by Southwest” (SXSW), nun hat Periscope ebenfalls mit einer Anwendung für das mobile Livestreaming via Twitter nachgezogen. Obgleich die Video-Übertragung von [...]
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5 Lesetipps für den 27. März

In unseren Lesetipps geht es heute um das Safe-Harbour-Abkommen, das Silicon Valley, Facebook, die Reform des Hackingparagrafen sowie Periscope und Meerkat. Ergänzungen erwünscht.

  • SAFE-HARBOUR Heise: EU-Kommission: „Wer nicht ausspioniert werden will, sollte Facebook verlassen“: Das Safe-Harbour-Abkommen schützt die Privatsphäre der Europäer nicht ausreichend. Das hat ein Verteter der Europäischen Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof zugegeben. Das Gericht soll eigentlich klären, ob es zulässig war, dass der irische Datenschutzbeauftragte die Beschwere eines österreichischen Datenschutz-Aktivisten abgelehnt hat. Der Aktivist hatte den Datenschutz von Facebook wegen der Kooperation mit der NSA angezweifelt. Nun entscheidet der EuGH wahrscheinlich nicht nur über den aktuellen Fall, sondern fällt ein Grundsatzurteil zum Safe-Harbour-Abkommen.

  • SILICON VALLEY t3n:„Lasst die Silicon-Valley-Blase doch platzen!“ oder: Zukunft ist für alle gut [Kolumne]: In seiner Kolumne auf t3n erklärt Florian Blaschke, dass man keine Angst vor dem Platzen der nächsten Silicon-Valley-Blase haben müsse. Angesichts der Panik, die manche Investoren und Beobachter der Branche vor der Zerstörung der Blase haben, und der zahlreichen Untergangsprognosen der letzten Jahre, fordert er, die Blase doch einfach platzen zu lassen. Auf- und Abschwung seien in einer Wirtschaft doch völlig normal – die Welt werde schon nicht untergehen.

  • FACEBOOK Die Welt: Facebook-Messenger greift Amazon und YouTube an: Auf der Entwicklerkonferenz F8 machte Facebook-Chef Mark Zuckerberg deutlich in welche Richtung das soziale Netzwerk in Zukunft steuern werde. So sollen Menschen nicht nur auf die bisherige Weise miteinander verbunden werden, stattdessen soll das soziale Netzwerk zu einer „family of apps“ umgebaut werden: Facebook will zu einer Plattform für Apps, Onlinehandel und Videos werden und drängt damit in die Geschäftsfelder anderer Internetgrößen, wie Amazon und Google.

  • HACKING Süddeutsche.de: Koalition will Hackerparagrafen verschärfen: Laut einem Plan der Bundesregierung soll das Strafmaß Angriffe auf Informationssysteme verdoppelt werden – die Maximalstrafe würde sich dadurch auf bis zu zwei Jahre erhöhen. Der Grund für die Gesetzesänderung sei die notwendige Umsetzung einer EU-Richtlinie. Starker Gegenwind kommt jedoch aus Richtung der Piraten. Die Partei fürchtet, dass ein Festhalten am „Hackerparagrafen“ in die völlig falsche Richtung weisen und zu einer riesigen Rechtsunsicherheit bei IT-Sicherheitsfirmen führen würde.

  • PERISCOPE Spiegel Online: Meerkat versus Periscope: Das können die neuen Livestreaming-Apps: In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig, über Medienkompetenz zu verfügen. Um diese Medienkompetenz schon im jungen Alter zu vermitteln, nutzen manche Lehrer soziale Netzwerke wie Facebook für den Unterricht. Zwar ist es wichtig, dass Kinder heutzutage lernen, mit den sozialen Medien umzugehen, aber dieses Vorgehen wird auch kritisiert. Schüler werden zur Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk gezwungen, wenn sie am Unterricht teilhaben wollen. Außerdem spielt auch die Altersbeschränkung eines Netzwerkes hier eine Rolle.

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Meerkat: Was wird vom Hype überbleiben?

Using Meerkat App at Nas Concert at MRY SXSW party (adapted) (Image by Anthony Quintano [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Tech-Community treibt gerade die nächste Sau durchs Social-Media-Dorf: die Video-Livestreaming App Meerkat. Doch es gibt Beef mit Twitter. Das Tech-Hipster-Festival SXSW in Austin, Texas, kann ohne einen Hype um eine neue App nicht sein. Waren es in den vergangenen Jahren Twitter (2007), Foursquare (2009), SCVNGR (2011), Highlight (2012), Tinder [...]
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