All posts under Markt

Ohlala: Bezahlte Dates statt Sex-App?

Paar (image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Seit der Gründung von Peppr Anfang 2014 ist Pia Poppenreiter nicht mehr aus der Berliner Startup-Szene wegzudenken. Nun folgt mit Ohlala der zweite und hoffentlich letzte Anlauf. Peppr, die Webapp für die Bestellung von bezahltem Sex, hat auf internationaler Ebene für Aufmerksamkeit gesorgt. Doch bei viel aufgewirbeltem Staub ist es [...]
Weiterlesen »

Google wird ein Teil von Alphabet, aber was wird aus Android?

Google Food (adapted) (Image by brionv [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Sommerloch? Von wegen! Genau in dem Moment, wo die Nordhalbkugel unter der Sommerhitze beinahe zum Stillstand kommt, lässt Google eine Bombe platzen und verkündet eine massive Umstrukturierung. Alphabet ist das neue Google, eine Holding-Firma, unter der alle bisherigen Bereiche als eigenständige Unternehmen operieren. Google wird weiterbestehen und sich um die [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 7. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Anklage des umstrittenen Gutachtens aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz, On-Demand-Economy, Hologramme, eine Neugestaltung von Apple.com und den Einfluss von Smartphones auf die Gaming-Welt. Ergänzungen erwünscht.

  • LANDESVERRAT Tagesschau.de: De Maizières Sprecher korrigiert Darstellung: Innenministerium wusste umfassend Bescheid: Wie sich heraus stellt, hat das Innenministerium über den Fall der Netpolitik.org besser Bescheid gewusst, als bisher angenommen. Wie ein Sprecher von Innenminister Thomas de Maiziére bekannt gab, wurde das umstrittene Gutachten aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz an zwei Abteilungen im Ministerium weitergeleitet.Allerdings ließ der Sprecher offen, ob es das Gutachten vor der Übermittlung an das Landeskriminalamt erhalten habe, oder danach. Das Innenministerium hingegen, wert sich mit einer Stellungnahme.

  • MARKT Manager magazin: On-Demand-Economy vs. soziale Marktwirtschaft: Durch die On-Demand-Economy beginnt sich die soziale Marktwirtschaft grundlegend zu ändern. Ob im Guten oder im Schlechten, wird sich noch herausstellen.Was sich jedoch praktisch anhört, kann einen bitteren Beigeschmack haben. Einen Einkauf zu tätigen und das nur via Smartphone, scheint eine einfache Handhabung zu sein. Der Kunde muss nur eingeben, was er braucht und in weniger als einer Stunde steht der Einkauf vor der Tür. Unter anderem steckt das Ziel dahinter, Kunden und freie Dienstleister gegen Provision zusammen zu bringen. Außerdem bedeutet das auch weniger Transaktionskosten für Unternehmen, die dadurch auch komplexe Aufgaben an freie Mitarbeiter vergeben. Die Zahl der Freiberufler, steigt immer weiter an.

  • HOLOGRAMME Heise online: 3D-Videos mit CD-Hüllen-Upcycling: Um drei-dimensionale Hologramme auf sein eigenes Smartphone-Bildschirm zu zaubern, bedarf es eigentlich nichts weiter, als eine CD-Hülle und einem Cutter. Laut der Anleitung des YouTubers Mrwhosetheboss, kommt es dem Effekt eines 3D Videos sehr nahe und wirkt mindestens genauso faszinierend. Im Grunde ist es nichts weiter, als eine einfach Spiegelung. Am besten ist der Effekt jedoch, wenn man sich die Videos im Dunkeln anschaut. Dank der Anleitung des YouTubers, kann man diesen Effekt ganz leicht nachbauen.

  • APPLE Digital Trends: Apple.com Gets a Redesign: Es gibt eine Neugestaltung auf Apple.com, die ab heute ins Leben gerufen wird. Diese Änderung soll nicht nur dazu dienen, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, sondern auch die Erfahrungen im Shop. Apple hat hierzu seine eigenständige Retail-Site zusammen mit der URL store.app.com entfernt und integriert jetzt das Shopping-Erlebnis auf Apple.com. Das bedeutet eine große Veränderung für Apple-Kunden, denn in 40 Ländern, gibt es mehr als 1 Milliarde Onlinekunden im Jahr, die sich nun umstellen müssen und ihren Fokus auf Apple.com verlagern.

  • GAMES STERN.de: Gamescom: Smartphones und Tablets bringen mehr Menschen zum Gaming: Was neu ist, ist am Anfang fremd und oftmals ein Hürde, die es zu überwinden gilt. So und nicht anders ist es auch in der Gaming-Welt. Durch unzählige Games-Angebote auf unseren Smartphones, werden wir dazu verleitet uns den Konsolen- und PC-Spielen Stück für Stück zu nähern. Anbieter von interaktiven Spielen gewinnen immer mehr neue Fans und auch deren Zielgruppen werden immer größer. Das Smartphone hat bislang viele Nutzer diese technische Hürde überwinden lassen und ihnen die Welt der Games näher bringen können.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Wie man Dummschwätzer im Management enlarvt

Coffee Calls a Meeting (adapted) (Image by Keoni Cabral [CC BY 2.0] via Flickr)
Viele Konzernmanager denken nur an die gut geölte Effizienz der Belegschaft und die Bonus-Zahlungen ihrer Fünfjahres-Verträge. Ist es nicht an der Zeit, ihr leeres Geschwätz zu entlarven? Wenn junge Menschen ihre Karriere planen, dominieren klassische Erwartungen. Rund 40 Prozent wollen in den öffentlichen Dienst, 15 Prozent streben einen Job in [...]
Weiterlesen »

Stuffle zieht es nach Berlin

Stuffle (Bild: Stuffle)
Das Hamburger Startup Stuffle eröffnet sein neues Büro in Berlin mit dem FEEL AT HOME! DAY 2015 und vielen Aktionen. // von Alexandra von Heyl Der digitale Flohmarkt für alte Schätze und neue Lieblingsstücke bezieht sein neues Quartier in der Hauptstadt und weiht außerdem sein Büro in den Geschäftsräumen der [...]
Weiterlesen »

Facebook: Die vielen Baustellen des Social Networks

Facebook Beachfront (adapted) (Image by mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)
Gegen Google, Twitter und WeChat: Beim Versuch, sein Geschäftsmodell auf neue Beine zu stellen, kommt Mark Zuckerberg immer mehr anderen Internet-Firmen in die Quere. Ok, dass Facebook wieder einmal die ganze Welt unterjochen will und eine App-Family und nicht mehr nur mehr “Big Blue” ist, haben wir nun zur Genüge [...]
Weiterlesen »

Neue Visionen braucht das Land

Kohlekraftwerk (adapted) (Image by 526663 [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Deutschland ist stolz auf seine Ingenieure. Aber schon jetzt schrumpft deren Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Nicht mehr die Hardware sorgt für Reichtum, sondern visionäre Ideen.   Jetzt werden wieder von den liebwertesten Industrie-Gichtlingen die üblichen Gegenargumente zu meinen kritischen Industriethesen gepostet, die ich beim Webmontag in Frankfurt vorgetragen habe: „Vom [...]
Weiterlesen »

Leben in der Nische

Epic (adapted) (Image by Andree Kröger [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Die Schallplatte feiert ein Comeback. Aber hat sie eine wirkliche, ernsthafte Zukunftschance? Glaubenskriege sind gerade sehr in Mode. Gottseidank (sic!) gibt es auch solche, die nicht ganz ernst zu nehmender, sondern eher unterhaltsamer Natur sind – wiewohl sie bisweilen in punkto Verbissenheit ihren gewaltsamen Artgenossen kaum nachstehen. Einer dieser lässlichen [...]
Weiterlesen »

Hat Apple seinen Olymp erreicht?

Apple Shadows (adapted) (Image by Brett Weinstein [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Glaubt man dem Analysten Abhey Lamba, so könnte der Apple Hype sein baldiges Ende erreicht haben. Apple könnte als wertvollste Firma der Welt seine Wertobergrenze erreicht haben. Mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus wurden Kassenschlager auf den Markt gebracht, die Apple in diesem Jahr wohl kaum noch [...]
Weiterlesen »

Rekordjahr bei Apple dank Cook und dem iPhone

iPhone 4's Retina Display vs iPhone 3G (adapted) (Image by Yutaka Tsutano [CC BY 2.0] via Flickr)
Für Apple war es das Jahr! In seinem dritten Jahr als Vorstandschef setzte Tim Cook zum Sprint an – mit Erfolg! In nur 12 Monaten hat sich viel getan, vom fallenden Helden zurück auf die Pole-Position. Noch im letzten Jahr war die Zukunft von Apple und Tim Cooks Vorstandsposition ungewiss: [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 8. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Twitter und das MIT, Fotografie, Netflix im Test, das Zertifizierungsprogramm Safe Harbor und Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER 20 Minuten: Forscher sollen Twitter zur Goldgrube machen: Twitter hat dem Technologie-Institut Massachusetts rund zehn Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Zusätzlich bietet die Plattform noch Zugang zu seiner Datenbank. Damit hat das Institut nun vollen Zugriff auf alle öffentlichen Tweets, die seit 2006 gepostet wurden. Twitter will, wie auch schon Facebook vor einiger Zeit, künftig mehr an seinen Nutzern verdienen.

  • FOTOGRAFIE Whudat: François Dourlen Blurs The Line Between Popular Culture And The Real World With His IPhone: Der Franzose Francoi Dourlen verbindet bekannte Charaktere aus Filmen, Comics und Videospielen mit der realen Welt. Dafür transportiert er die auf seinem iPhone angezeigten Bilder der Charaktere in die reale Welt und erschafft so humorvolle Szenerien. Auf WHUDAT zeigt Dourlen 15 seiner schrägsten Fotos.

  • NETFLIX Welt: Ist Netflix wirklich besser als Watchever & Co?: Seit dem 16. September ist die weltweit größte Onlinevideothek auch in Deutschland durchgestartet. Doch der „Neuling“ könnte es auf dem deutschen Markt schwer haben. Nicht nur, dass es hier mehr frei empfangbare TV-Sender als in den USA gibt, sondern es tummeln sich auch nicht gerade wenige Rivalen auf dem VoD-Markt. Watchever, Prime Instant Video, Maxdome und Snap, um nur die Flaggschiffe zu nennen. Ob sich Netflix auch in Deutschland auf lange Sicht durchsetzen kann, wird sich zeigen.

  • SAFE HARBOR Datenschutzbeauftragter: EU-Kommission: Safe Harbor bald auf dem Prüfstand?: „Safe Harbor“, das Zertifizierungsprogramm, könnte bald vor der EU-Kommission auf seine Gültigkeit hin überprüft werden. Angeblich seien das Programm und die Inhalte nicht sicher. Das Problem: Unternehmen können sich selbst registrieren, eine Kontrolle hinsichtlich der Einhaltung der Prinzipien zum Datenschutz existiert quasi nicht. Eine Datenübermittlung basiert faktisch auf Vertrauensbasis.

  • SPOTIFY The Trichordist: Five Important Questions For Spotify from Artists and Managers: David Lowery, Sänger von Camper van Beethoven und Cracker, kämpft für die Rechte der Musiker im fortschreitenden digitalen Zeitalter. Er sieht Spotify als Pirat, welcher die Künstler ausbeutet. In seinem Blog stellt er fünf Fragen, in denen es darum geht, an welchem Punkt sich Spotify für die Künstler zu einem gut funktionierenden Geschäftsmodell entwickeln kann. Zahlen liegen vor, nur die Antwort lieferte bislang noch niemand.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Der Relaunch hat Foursquare vor dem Absturz gerettet

Die Abwertung des Check-ins und der Split in zwei Apps sind umstritten, doch die Zahlen zeigen, dass der Schritt bitter nötig für Foursquare war. Es kann sich eigentlich niemand beschweren, dass die Veränderungen bei Foursquare überraschend kamen. Seit mehreren Monaten hat das Unternehmen die Pläne angekündigt, die App in zwei Teile aufzusplitten. Und doch sind die Hardcore-Nutzer geteilter Meinung, nachdem Foursquare im Mai den Check-in in die neue App Swarm ausgelagert und vor einer Woche den Relaunch der Haupt-App durchgeführt hat. Doch der Spagat hat dem Location Based Service zumindest vorerst den Kragen gerettet.

Nackte Zahlen

Foursquare ist ein Urgestein der Mobile Apps und der Location Based Services. Der Check-In-Dienst hat am Anfang massiv auf das Gamification-Modell gesetzt und vor rund drei Jahren damit einen massiven Boom erlebt. Doch dieser Erfolg konnte nicht gehalten werden, wie die Zahlen von App Annie zeigen. Bis zum September 2013 schien alles okay und Foursquare bewegte sich konstant im oberen Bereich der App Charts. Doch dann folgte der kontinuierliche Abstieg von Platz 250 auf Platz 1.221 einen Tag vor dem Relaunch. Mit dem großen Update kam der Sprung zurück nach oben, immerhin auf Platz 457. Heute führt App Annie Foursquare sogar auf Platz 394. Die Zahlen beziehen sich auf alle Downloads unter iOS in den USA, in Deutschland ist die Entwicklung allerdings sehr ähnlich. Unter Android wird der Sprung nach oben nach dem Relaunch sogar noch deutlicher. Hier hat die App es in den USA zuvor noch nie über den Platz 600 hinaus geschafft, nach dem Relaunch schaffte es die App immerhin auf Platz 461. Für Deutschland liegen bei App Annie leider keine Zahlen im Gesamtkontext vor.

 

Swarm hat nach dem starken Launch auf Platz 62 für iOS in den USA allerdings eine gewaltige Achterbahnfahrt absolviert. Ende Juli stieg die App sogar auf Platz 11 auf, ist inzwischen aber wieder auf Platz 421 abgesackt. In Deutschland ist die Entwicklung unter iOS identisch – Android-Nutzer scheinen dagegen durchweg begeisterter von der neuen Check-in-App zu sein. Im Google Play Store ist Swarm konstant sehr weit oben in den Bestenlisten zu finden, egal ob in den USA oder Deutschland.   

Platz nach Entwicklung

Insgesamt kann anhand der Download-Zahlen also festgehalten werden, dass der kontinuierliche Abstieg von Foursquare durch den Relaunch aufgehalten werden konnte und dass die Check-in-Auslagerung in Swarm ebenfalls geglückt ist. Allerdings muss auch festgehalten werden, dass die Download-Zahlen alleine noch nicht viel über die Nutzeraktivität in der App aussagen. Hierzu gibt Foursquare leider keine offiziellen Zahlen bekannt. Gegenüber Venture Beat hat ein Pressesprecher lediglich erklärt, dass am ersten Tag des Relaunch fünf Mal so viele Tipps abgegeben wurden, als am bisher besten Tag. Die Bewertungen in den App-Stores können ebenfalls Aufschluss über den Erfolg einer App geben. Nach dem Relaunch hat sich das Rating im Apple Appstore immerhin minimal von 1,5 auf 2 Sterne verbessert – für den Google Play Store gibt es diese Unterteilung leider nicht und so kann lediglich die Gesamtwertung eingesehen werden, die mit 4,1 Sternen auch über den 3,5 Sternen Gesamtwertung unter iOS liegen.

Klingt soweit tatsächlich nach einem Erfolg, zumindest auf kurze Sicht. Das große Ziel dürfte es sein, den Hauptkonkurrenten unter den Location Based Services, Yelp, zu verdrängen. Auch wenn vielen Hardcore-Nutzern immer noch der Check-in in der Foursquare-App fehlt, muss doch anerkannt werden, dass das große Makeover tatsächlich sehr gelungen ist und eine ziemlich mächtige App hervorgebracht hat. Im direkten Vergleich zu Yelp liefert Foursquare zumindest in Berlin deutlich bessere Ergebnisse und zeigt sich um einiges Vielseitiger. Ob dies reichen wird, um den Erfolg auch langfristig zu halten und auszubauen, bleibt abzuwarten – das letzte Wort in diesem Konkurrenzkampf ist sicher noch nicht gesprochen.

 

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 26. September

In unseren Lesetipps geht es u.a. um das genaue Hinhören bei den Koalitionsverhandlungen, Jugendbewegung in der DDR, Pippi Langstrumpf Prinzip, 100 Tage mit Google Glass und das Filmfest in Hamburg. Ergänzungen erwünscht.

  • POLITIK lumma: Legenden der politischen Argumentation: Nach der Wahl ist bekanntlich vor den Koalitionsverhandlungen. Eine eindeutige Zuordnung der Argumente bzw. der Argumentationen einzelner ist nicht neu. Den tieferen Sinn, diese  zu deuten und zu verstehen, das ist die Kunst.
  • DOKU kaputtmutterfischwerk: “This ain’t California – Rollbrettfahrer in der DDR”: Freundschaft die sich verliert, als die Freiheit beginnt. Ein Kontrast zwischen Staat und jungen Leben – Auf der einen Seite Hotpants, Sex und Musik, auf der anderen die Verordnung und Eingrenzungen. “This ain’t California” ist eine gelungene Collage von einer enormen Jugendbewegung in der DDR. Die DDR konnte auch anders.
  • MARKT t3n: Das Pippi-Langstrumpf-Prinzip als Schlüssel zum Misserfolg: „Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“. Eine Unternehmensstrategie, die weder für eine erfolgreiche Zielgruppengewinnung, Produktentwicklung noch für Kundenzufriedenheit steht. Im Gegenteil, Innovationen anderer werden nur müde belächtelt oder gar missachtet. Werden Entwicklungen und Bedürfnisse von Kunden somit komplett ingoriert, ist das PLP-System angekommen.
  • GOOGLE GLASS readwrite: My First 100 Days With Google Glass: Eine kleine Erzählung zur Nutzung und dem Umgang mit Google Glass in den ersten 100 Tagen. Egal ob im Business- oder Privatbereich. Konversationen beginnen mit Google Glass immer gleich: “What are those glasses you’re wearing?”
  • FILM taz: Gemischt kalkuliert – Filmfest Hamburg: Seit heute läuft wieder das Filmfest in Hamburg. Eine gesunde  Mischung zwischen Alltagsserien und ausländischen Autorenfilmen. Vom 26. September bis zum 5. Oktober gibt es eine reichhaltige Auswahl von verschiedenen Filmemachern unterschiedlicher Länder und Genres.
Weiterlesen »

iPhone verliert gegen Android: Der lange Schatten des Steve Jobs

Der Kontrollwahn des Apple-Gründers könnte seinem Konzern das Genick brechen: Die Konkurrenz bietet mehr Freiheit – und damit auch bessere Produkte.

Während ihrer kompletten beruflichen Laufbahn stritten Bill Gates und Steve Jobs über zwei konkurrierende Philosophien für die digitale Welt: ob Hardware und Software eng integriert oder offen sein sollten. In seinem letzten Gespräch mit Steve Jobs machte der Microsoft-Gründer dann ein Eingeständnis: „Ich dachte immer, dass das offene horizontale Modell die Oberhand gewinnen würde, aber du hast bewiesen, dass auch das integrierte vertikale Modell großartig sein kann.“ Weiterlesen »

Weiterlesen »

Die digitale Krankenakte der Bundesregierung

So innovativ sich die Bundesregierung auf ihren IT-Gipfeln auch geben mag: Am Ende kommt meistens wenig heraus. Dabei gäbe es doch einiges zu tun.

Wenn man trendig-innovativ mit Headset via Live-Hangout Vorschläge zur Reform des Medienrechts einfordert, wie es Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler auf der Bertelsmann-Party im Gespräch mit dem Social-Media-Experten Hannes Schleeh getan hat, sollte man auch persönlich antworten. Im Zentrum der kleinen Unterhaltung stand die Novelle des Rundfunkstaatsvertrages, um Liveübertragungen im Internet rechtssicher zu machen.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Facebooks Zukunft: Not macht erfinderisch

Facebook bestimmt derzeit mal wieder die Titelzeilen der Onlinemedien. Der Kauf von Instagram, der zur Milliardeninvestition wurde und ein verpatzter Börsengang stellen geneigte Glaskugel-Leser vor großen Rätseln. Wie stehen die Zeichen denn nun? Wird der miserable Börsengang der Anfang vom Ende sein? Und wird Facebook weitere große Investitionen wagen? Oder werden Aktionäre der Ausgabenflut ein jähes Ende setzen? Not macht erfinderisch und so lesen wir derzeit von drei großen Zukunftsvisionen.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Psychologie und Makroökonomie: Markt frisst Seele

Wer strategische Fehler macht und Innovationsschübe verpennt, stürzt ab. Ebensolche Fehler werden auch jetzt wieder gemacht, wenn es um die Frage nach Spar- oder Ausgabenpolitik geht.

Makroökonomen sind schlechte Menschenkenner. Sie scheitern in schöner Regelmäßigkeit als Konjunkturforscher und als Konjunkturpolitiker. Ich bin in meinen „Ich-sag-mal-Gegenprognosen“ zu den staatlich alimentierten Frühjahrs- und Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute in den vergangenen Jahren regelmäßig auf die empirischen Mängel der Glaskugel-Ökonomen eingegangen.

Die liebwertesten Gichtlinge der Globalsteuerung, die in der Euro-Krise wieder Patentrezepte in die Welt setzen, sollten sich an die anmaßenden Verlautbarungen aus den 1970ern erinnern. Da wurde der Konjunkturzyklus dank des Einsatzes von geldpolitischen Instrumenten für tot erklärt. Als Ergebnis dieser Planungshybris ernteten wir Stagflation – also Stagnation, Rekordarbeitslosigkeit und Inflation. Die Klempner der Makroökonomie scheitern regelmäßig an den Unwägbarkeiten von Einzelentscheidungen, die häufig irrational aus dem Bauch getroffen werden. Sie können noch nicht einmal eindeutig den Verlauf der Konjunktur für ein Jahr vorhersagen. Warum soll das dann beim Einsatz von makroökonomischen Instrumenten in der Konjunkturpolitik besser laufen?

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Warum das iPad in deutsche Schulen gehört

warum das ipad in deutsche schulen gehört

Computerunterstütztes Lernen oder auch e-Learning ist eines der großen Themen, das Medienwissenschaftler und Bildungsexperten nicht erst seit gestern umtreibt. Klar ist, dass der Computer und alle seine Ableger in Verbindung mit dem Internet große Chancen eröffnen auf Wissen zuzugreifen und es zugänglich zu machen. Auf der anderen Seite streiten sich aber auch die Geister, wie viel Konsum dieser digitalen Medien gut für uns ist und vor allem wie der Aufbau der Infrastruktur von Print auf Digital finanziert werden soll. Möchte man aber über vorteilhafte Entwicklungen sprechen, dann kann man aktuell kaum ein geeigneteres Beispiel heranziehen als den Einfluss des iPads in der Bildung.

Der Tablet-Computer iPad hat in seiner kurzen Lebenszeit von in etwa zwei Jahren einen beeindruckenden sowie rasanten Einfluss ausgeübt, dessen Einzug vor allem auch in den Universitäten und Schulen weltweit zu spüren ist. Wofür andere Medienträger wie Computer, Laptop, DVD-Player oder gar der Videoplayer lange Zeit brauchten, um von den Bildungseinrichtungen anerkannt und genutzt zu werden, hat das iPad nur wenig Monate gebraucht um Akzeptanz zu finden. Oft genug haben sich Schulträger in der Vergangenheit erst dann einem Fortschritt geöffnet, wenn dieser schon längst wieder durch andere Innovationen ersetzt wurde. Das hing zum einen damit zusammen, dass alteingesessene Strukturen nicht in Frage gestellt worden und zum anderen aber auch dass den meisten Schulen, gerade in Deutschland, ganz einfach das Geld für eine flächendeckende Anschaffung neuer Geräte fehlte.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Heldenmarkt, ein nachhaltiger Erfolg

Bio, Recycling und Fairtrade: am 13. Und 14. November wurde der Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin zur nachhaltigen Zone. Der zweite Heldenmarkt zog 5000 Besucher an und die Schlange vor der Tür ging zeitweise bis über die Straße. Das breite Angebot der Aussteller reichte von Bio-Lebensmitteln und veganer Kosmetik bis zu nachhaltiger Kleidung und Recycling-Möbeln. Zudem gab es Informationsstände von Dienstleistern, beispielsweise für grünen Geldanlagen, wie der GLS-Bank oder dem Baumsparvertrag.

Insgesamt 102 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihre Produkte vor und klärten die Besucher über verschiedenste nachhaltige Ansätze auf. Im Rahmenprogramm gab es zahlreiche Mitmach-Aktionen für Klein und Groß sowie eine Vortragsreihe mit Berichten über Trinkwasser oder . Mein persönlicher Favorit war der Vortag über Bienenhaltung und Berlin als Bienenparadies. Einige meine Lieblingsprodukte vom Heldenmarkt möchte ich auch noch vorstellen, natürlich ist das nur eine kleine Auswahl des großen Angebotes.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Selbst-Marketing 2.0 in der Flat World

Bereits an anderen Stellen wurde versucht, die positiven Aspekte von “Marketing 2.0” herauszuarbeiten, aber machen wir uns nichts vor: Das bleibt ein ebenso zwiespältiger und ungemütlicher Begriff wie die untergründig verwandte “Ich AG” (“Unwort des Jahres 2002”). Es stimmt ja: Im Web 2.0 muss ich im doppelten Sinn Stücke von mir selbst preisgeben, um auf diesem neuen Markt mitspielen zu können. Das gilt nicht nur bei “Selbst-Vermarktung” im engeren Sinn, sondern auch dann, wenn ich im Web ein unpersönliches Produkt “vermarkten” will. Im Web muss ich dem Produkt dazu meine persönliche Stimme leihen, also ein Stück von mir selbst.

Die alte Trennlinie zwischen Privatperson und Profession gibt es nicht mehr. Das ist dann nicht so problematisch, wenn ich mich voll und ganz mit dem identifiziere, was ich anbiete. Das ist das untergründige Ziel in der Web-Ökonomie. Aber wie oft ist das in der Realität wirklich hundertprozentig der Fall? Die Krawatte und das Siezen waren in der alten Wirtschaft ja auch ein Schutz vor zu viel Vereinnahmung.

Weiterlesen »

Weiterlesen »