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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • CYBERCRIME heise: Nach Hacker-Festnahme: FBI will Kelihos-Botnetz endgültig stilllegen: In Barcelona wurde vor einigen Tagen ein russischer Hacker festgenommen. Der Vorwurf lautet, dass er ein Rechnernetz angelegt haben soll, dass Login-Daten sammelt, jährlich Hunderte Millionen SPAM-Mails verschickt und Malware auf anderen Rechnern installiert. In der Vergangenheit wurde mehrfach versucht, dem Botnetz den Todesstoß zu versetzen – bislang jedoch erfolglos. Allerdings teilte nun das US-Justizministerium mit, dass am Samstag mit dem Botnetz verbundene Domains blockiert wurden, dass ein Ersatzserver eingerichtet wurde, um automatisierte Anfragen infizierter Computer anzunehmen und dass zudem alle Steuerungsbefehle des Hackers blockiert wurden.

  • HASS Spiegel Online: Gericht verurteilt Facebook-Hetzer zu 4800 Euro Strafe: Hetze im Netz bleibt nicht ohne Konsequenzen. Vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wurde am Dienstag ein 57-Jähriger vorurteilt. Er habe auf Facebook die Grünen-Politikerin Claudia Roth beleidigt und gefordert, sie „aufzuhängen“. Der Vorwurf lautet somit „öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie Beleidigung“. Der Hetzer wurde zu einer Geldstrafe von 4. 800 Euro in 160 Tagessätzen von je 30 Euro verurteilt. Aufgeflogen war der Mann als Kunde in einer Digitaldruckerei. Ein Mitarbeiter war auf ihn aufmerksam geworden, weil er ihm wie ein „merkwürdiger Wutbürger“ erschien. Er stieß im Internet auf sein Facebook-Profil und damit auf „menschenverachtende und gruselige“ Kommentare.

  • iOS golem: Der Weg zurück zu HFS+ ist versperrt: Apple beendet mit dem aktuellen Update für iOS auf Version 10.3.1 die Signierung für das Dateiformat HFS+. Das ab jetzt verwendet Dateisystem ist APFS (kurz für „Apple File System“). Wenn Nutzer das Update durchführen, wird parallel dazu das Dateisystem konvertiert, deswegen dauert der Vorgang ungewöhnlich lange. Weil Apple die Signierung älterer iOS-Versionen beendet hat, ist ein Wechsel zurück zu iOS 10.2.1 unmöglich. Das neue Update beseitigt Sicherheitsprobleme bei WLAN-Verbindungen. Es werden auch 32-Bit-Geräte unterstützt, daher gibt es auch eine Aktualisierung für das iPhone 5 und 5C. Unter WatchOS und TVOS wird APFS bereits eingesetzt, der Einsatz unter MacOS ist geplant.

  • OFFICE t3n: Millionen Word-User von Onlinebanking-Virus betroffen: Microsofts Office-Programm ist derzeit einem Großangriff durch Schadsoftware ausgesetzt. Weltweit sind Millionen Word-Nutzer auf Windows-PCs betroffen. Gegen eine erst am Wochenende entdeckte Sicherheitslücke im Programm werde offenbar derzeit ein Angriff mit Schadprogramm gefahren. Die Angreifer versuchten, über eine groß angelegte SPAM-Aussendung den Banking-Trojaner Dridex auf den Rechnern der Anwender zu installieren. Die E-Mails haben als Anhang ein schadhaftes Word-Dokument im RTF-Format (Rich Text Format). Die Forscher berichten, dass ein Öffnen der infizierten Dateien bereits dazu führt, dass der Rechner des Opfers kompromittiert wird. Word blendet zwar eine Warnung vor potenziell gefährlichen Links ein, an diesem Punkt ist der Rechner aber bereits infiziert.

  • DIGITALISIERUNG WIRED: Die Ampel der Zukunft ist ein digitales Verkehrsschild: Beim diesjährigen Lexus Design Award gilt das Konzept des russischen Industriedesigners Evgeny Arinin als Finalist. Sein Vorschlag ist eine komplette Überarbeitung der Verkehrszeichen an Kreuzungen. Die Ampel der Zukunft ist demnach ein Schild in Form der Kreuzung. Dieses verfügt über LED-Technologie und kann in den gewohnten Farben Rot, Gelb, Grün anzeigen, welche Fahrtrichtung gerade Vorfahrt hat. Arinin will damit die Ampel zukunftsfähig machen. Schon bald könnten digitale Verkehrszeichen eine große Rolle spielen, da autonom fahrende Autos mit ihnen kommunizieren müssen. Große und deutliche Schilder sollen zuverlässiger sein als kleine, schwankende Farbkreise.

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Metadata: Apples vorauseilender Gehorsam gegen die Drohnen-Info-App

Drohne (adapted) (Image by Win_Photography [CC BY 2.0] via flickr)

Apple weigert sich Berichten zufolge, die App “Metadata”, die in kritischer Weise über den Drohnenkrieg der USA berichtet, in seinem App Store zuzulassen. Zur Begrüßung hieß es, einige Nutzer empfänden die App als „anstößig“. Dagegen werden zum Beispiel Spiele, in denen mit Drohnen Ziele erledigt werden müssen, problemlos zugelassen. In Wirklichkeit dürfte Apples Weigerung also vielmehr ein (weiterer) Versuch des IT-Giganten sein, es sich nicht mit den Mächtigen zu verscherzen, um weiterhin ungestört Geschäfte machen zu können. Apple könnte (und sollte) hier deutlich mehr Rückgrat beweisen.

Informationen über den Drohnenkrieg vermitteln

Das Ziel der von Josh Begley entwickelten App „Metadata“ ist es, kritisch, aber sachlich über den Drohnenkrieg und seine Opfer zu berichten. Die Verantwortlichen hinter Metadata sammeln und überprüfen Berichte über Drohnen-Angriffe. Kann verifiziert werden, dass es einen solchen Angriff gegeben hat und dieser Opfer gefordert hat, wird eine entsprechende Nachricht an die Nutzerinnen und Nutzer der App geschickt. Daneben bietet die App einige zusätzliche informative Features, insbesondere eine Landkarte, auf der die Position der Drohnen-Angriffe einsehbar ist.

Der Name „Metadata“ kommt übrigens von der Tatsache, dass anhand solcher Metadaten – also Kommunikations- und Bewegungsinformationen, die nichts mit den eigentlichen Inhalten der Kommunikation zu tun haben – mitunter Drohnenangriffe durchgeführt werden, egal, wie unzureichend die Datenbasis in einigen Fällen sein mag. Schon vor einer Weile hatte ein damaliger NSA-Offizieller eingeräumt: „Wir töten Menschen basierend auf Metadaten.

Metadata: Zu anstößig für den App Store?

Metadata existiert mittlerweile schon fünf Jahre (zunächst war die App unter dem Titel „Drone+“ erhältlich). Genau so lange weigert sich Apple, die App in seinem App Store zuzulassen. Immer wieder versuchte das Entwicklerteam, seine App im App Store unterzubringen, und immer wieder wurde diese von Apple entfernt. Insgesamt 13 Mal hat Apple Metadata mittlerweile aus seinem App Store verbannt. Die Begründungen lauteten etwa, die Software enthalte „überaus anstößige oder geschmacklose Inhalte“, sei “nicht hilfreich” und “nicht unterhaltsam”.

Das klingt schon an und für sich nicht wie eine besonders tragfähige Begründung für die Entfernung der App. Es wird noch weniger überzeugend, wenn man sich vor Augen führt, dass Kriegsspiele wie „Drone: Shadow Strike“, in dem die Spielerinnen und Spieler selbst eine Drohne steuern und damit Ziele vernichten müssen – und das mit dem reißerischen Text „Drone: Shadow Strike ist das phänomenalste militärische Kriegsspiel mit einer packenden Mischung aus Strategie, rasanten Kämpfen und realistischer Action! Steuern Sie die besten Drohnen der Welt mit einem Arsenal an Waffen und lassen Sie es Feuer regnen!“ beworben wird – nach wie vor im App Store verfügbar sind und offenbar keinen Anstoß erregen. Zudem sind bei Metadata keinerlei möglicherweise anstößigen, grausamen oder jugendgefährdenden Bilder oder Videos eingebunden. Es werden lediglich Zahlen und Fakten in sehr schlichter und sachlicher Textform präsentiert.

Apples Konkurrent Google, seinerseits Anbieter des Mobil-Betriebssystems Android, hat bei Metadata übrigens keine entsprechenden Probleme. In Googles Play Store ist die App problemlos herunterzuladen und das war auch durchgängig so.

Apple macht die Regeln

Technisch gesehen hat Apple die Möglichkeit, missliebige Apps effektiv zu unterdrücken. iOS-Geräte akzeptieren standardmäßig nur Apps, die aus Apples offizieller Software-Quelle stammen. Vom Sicherheits-Standpunkt aus gesehen ergibt das auch durchaus Sinn, da es ein recht effektives Aussortieren von Schadsoftware oder betrügerischen Inhalten ermöglicht. Es schafft allerdings auch exzellente Möglichkeiten für eine Zensur – der Betreiber der Infrastruktur kann jede Software prüfen und gegebenenfalls entfernen, wie es ja bei Metadata auch immer wieder geschehen ist.

Legal, aber unethisch

Wohlgemerkt: es handelt sich bei der Entfernung von Metadata aus dem App Store keineswegs um ein juristisches Problem. Als Betreiber des Stores hat Apple Hausrecht und kann somit größtenteils seine eigenen Regeln bei der Auswahl der Inhalte machen – ebenso, wie beispielsweise der Türsteher einer Disco Personen wegen nicht zum Etablissement passender, ansonsten aber vollkommen unproblematischer, Kleidung wegschicken kann.

Ethisch allerdings ist das Verhalten Apples höchst fragwürdig. Eine App, deren Ziel es ist, über ein wichtiges und in den traditionellen Medien mitunter vernachlässigtes Thema zu informieren, wird mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt. Das erweckt deutlich und wohl kaum zu Unrecht den Anschein, dass Apple schlichtweg keine Kontroverse riskieren und sich nicht mit den Mächtigen anlegen möchte. Derartige Verhaltensweisen hat der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino schon mehrfach an den Tag gelegt, als er beispielsweise auf Druck der chinesischen Regierung die App der New York Times aus der chinesischen Version des App Store verbannte. Angesichts dieser Tatsache ist es alles Andere als unwahrscheinlich, dass gegenüber der Regierung der USA, wo Apple seinen Firmensitz hat, erst recht vorauseilender Gehorsam an den Tag gelegt wird. Apple will schlichtweg seine Geschäfte nicht durch Kontroversen und möglichen politischen Druck gefährden.

Angesichts der Wichtigkeit des Themas sollte Apple eindeutig mehr Rückgrat und Prinzipientreue zeigen. Es ist an den Nutzerinnen und Nutzern, dies einzufordern – auch mit der Drohung, notfalls Konsequenzen zu ziehen und auf einen anderen Anbieter mobiler Geräte auszuweichen. Nur massiver Druck von Seiten der Nutzergemeinde könnte Apple zum Umdenken bewegen, denn diese haben ein ausgezeichnetes Argument auf ihrer Seite: ihr Geld, ihre Loyalität und die Möglichkeit, Apple beide zukünftig vorzuenthalten. Ein Konzern, der sich dermaßen willfährig an Zensur zugunsten der Mächtigen beteiligt, muss auch auf diesem Wege an seine gesellschaftliche Verantwortung erinnert werden.


Image (adapted) „Drohne“ by Win_Photography (CC BY 2.0)


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  • FERNSEHEN rp-online: Das neue DVB-T startet: Es ist das Ende des Fernsehens, wie wir es kannten. In der Nacht wird der TV-Standard DVB-T in Deutschland weitgehend abgeschaltet. Die Umstellung zum neuen Standard DVB-T2 erfolgt aus ähnlichen Gründen, wie damals die Umstellung vom analogen zum digitalen Antennenfernsehen. Kanäle können besser komprimiert werden und die Qualität verbessert sich mit der Auflösung von 1920 zu 1080 Bildpunkten bei einer Bildwiederholfrequenz von 50 Hertz deutlich und kann potenziell besser sein als bei Kabel-TV. Weitere Fragen und Antworten zum neuen TV-Standard gibt’s bei RP-Online.

  • SPIEGEL wuv: Spiegel Online war offline – Abrufe bei Konkurrenten steigen: Nichts da mit “Online” – das Nachrichten Portal Spiegel Online war am Dienstag für mehrere Stunde offline. Grund dafür sei ein Stromausfall in einem Rechenzentrum gewesen. Tatsächlich bescherte der Stromausfall Konkurrenzseiten erhöten Zulauf – kurzzeitig gab es etwa bei Sueddeutsche.de Spitzen von 15 bis 20 Prozent über Normal. Focus Online beobachtete ein Plus von sieben bis zehn Prozent. Nachrichten wurden stattdessen über Facebook und Twitter geteilt.

  • ELON MUSK heise: Neue Firma: Elon Musk will Gehirn mit Computern vernetzen: Ob Elon Musk ein Visionär oder einfach nur größenwahnsinnig ist, teilt die Meinungen. Jetzt hat der Unternehmer offenbar ein Unternehmen gegründet, das Computer mit menschlichen Gehirnen vernetzen soll. Mit „Neuralink“ sollen laut Musk schwerwiegende Krankheiten behandelt werden, gleichzeitig soll es aber auch eine wichtige Zukunftstechnologie, ähnlich der künstlichen Intelligenz, darstellen. Vergangenes Jahr hatte der Unternehmer bereits ein direktes Interface zur Hirnrinde vorgeschlagen, um die Hirnkapazität zu erweitern. Noch befindet sich „Neuralink” aber in den Kinderschuhen.

  • FACEBOOK t3n: Facebook stattet jetzt auch die reguläre App mit Snapchat-artigem Feature aus: Instagram, WhatsApp und jetzt auch Facebook – nach und nach gleichen sie einander, wie ein Ei dem anderen. Snapchat ist der große Vorreiter und die Konkurrenz schaut sich das prominenteste Feature – die Stories – schamlos ab. Mit Facebook-Stories bekommen jetzt auch die iOS- und Android-Apps des sozialen Netzwerks eine Funktion, die nicht ganz zufällig an Snapchat erinnert. Facebook-Tochter hat ein ähnliches Feature schon seit 2016, den WhatsApp-Status gibt es erst seit kurzem, fraglich ist jetzt nur, wie das Überangebot an Video-Diensten beim Nutzer ankommt.

  • SAMSUNG spiegel: Samsung plant Wiederverkauf von Pannen-Smartphones: Im letzten Jahr wurden Sie aufgrund von Explosionsgefahr noch aus Flugzeugen verbannt – jetzt soll das Galaxy Note 7 zurückkehren. Samsung hat jetzt angekündigt, die umstrittenen Smartphones wieder in Umlauf zu bringen. Es sollen nicht nur Rohstoffe und Bauteile wiederverwendet werden, sondern sogar ganze Geräte wiederverkauft werden.

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Einfach besser Musik machen mit GarageBand: Großes iOS-Update 2.2 ausprobiert

Image (adapted) GarageBand by Apple

Apple hat seiner Heimstudio-Software GarageBand auch dieses Jahr ein großes Update spendiert. Als GarageBand-Veteran und Homerecording-Fan habe ich das umfangreiche Update für iPad und iPhone auf Version 2.2 mit ein paar Probeaufnahmen ausprobiert.

Producer-Paradies im Apple-Ökosystem

Apples Einsteiger-Software für Musikproduktion, GarageBand, kenne und nutze ich seit der ersten Version. Damals lief sie nur auf dem Mac, inzwischen längst auch unter iOS. Die einfache Bedienung ist auf beiden Systemen geblieben. Obwohl ich normalerweise in jedem Lebensbereich gerne viel Technik einsetze, halte ich das Aufnehmen von Musik gerne so simpel wie möglich: Am liebsten würde ich immer noch mit einem guten alten Vierspurband meine Songideen aufnehmen, weil ich mich so gut auf die Musikidee selbst konzentrieren kann, statt mich tief in Effekt- und Soundeinstellungen zu vergraben.

GarageBand machte genau das seit der ersten Version möglich. Vorher gab es nur Logic, was mich beim ersten Anlauf mit seinem riesigen Mischpult und Spuren mit komplexen Send/Return-Effektschleifen glatt überforderte. Bei GarageBand hingegen fühlte ich mich sofort wohl wie mit dem alten Vierspurband.

Mit dem iPad schaffte GarageBand in leicht vereinfachter Variante den Sprung aufs Mobilgerät. Später auch aufs iPhone, was ich gerne zum Aufnehmen von Demos, also dem Festhalten einer spontanen Songidee nutze. Vergangenes Jahr kam dafür noch die neue, geniale App Musikmemos dazu, wie auch ein Update für GarageBand, das mit LiveLoops vor allem Elektronik-Musikern und Einsteigern eine neue Variante und Einstiegsmöglichkeit in die Musikproduktion bot.

GarageBand ist auf allen in den vergangenen Jahren neu gekauften Macs, iPhones und iPads vorinstalliert und wird somit kostenlos mitgeliefert. Das gilt zum Beispiel für alle iOS-Geräten die ab September 2013 gekauft wurden. Wer es nicht auf seinem Gerät findet oder kostenlos nachladen kann, kann die mobile Version im App Store für 4,99 Euro kaufen.

GarageBand lernt von Logic Pro X

Interessant ist, dass Apple im Laufe Jahre viel von GarageBand in das Profitool Logic Pro X übernommen hat. Es gibt einen Einsteiger-Modus, der aussieht wie die Oberfläche von GarageBand. Damit habe ich den Sprung in Logic Pro X geschafft und nutze beim finalen Aufnehmen und Mix meistens jetzt den „großen Bruder“. Widerum hat Apple beim jüngsten Update für GarageBand in der Version 2.2 ein paar Funktionen für ambitionierte Anwender von Logic Pro X übernommen.

Image (adapted) keyboard-GarageBand by Apple
Beim Keyboard steht jetzt der Alchemy-Synthesizer zur Verfügung. Screenshot by Stefan von Gagern

Zu den wichtigsten Transfers gehört Alchemy. Der Synthesizer ist nach dem Update auf die neueste Version nicht mehr nur auf dem Mac, sondern auch unterwegs in iOS dabei. Er steht unten im Spuren-Modus bereit, sobald Sie das Keyboard-Instrument auswählen.

Image (adapted) alchemy-GarageBand by Apple
Mit Alchemy spielen Nutzer von GarageBand auf dem Keyboard auch dann gut, wenn sie nicht wirklich Keyboard spielen zu können. Screenshot by Stefan von Gagern.

Mit Alchemy lassen sich schell und unkompliziert starke Synthie-Sounds einstellen und ebenso leicht direkt auf die Spur aufnehmen. Über 150 Patches aus verschiedenen Kategorien wie Bass, Leads und Sound Effects lassen in Qualität und Quantität für alle möglichen Stilrichtungen von EDM bis Rock keine Wünsche offen.

Image (adapted) akkordstrips-GarageBand by Apple
Bei Alchemy lassen sich Akkord-Strips einblenden. Screenshot by Stefan von Gagern

Um sie zu nutzen, müssen Anwender noch nicht einmal Keyboard spielen können. Die von den Smart-Instrumenten bekannten Akkord-Strips können sie jetzt in einem so genialen Keyboard wie Alchemy einblenden. Einfach gewünschte Akkorde antippen, fertig. Wer automatisiert spielen möchte, kann „Autoplay“ einschalten. Beim Abspielen können Nutzer mit dem Transform-Pad zwischen acht Sounds wählen. Durch Streichen auf dem Touchscreen können sie zudem Effekte auf die Sounds anwenden – ähnlich wie mit den Live Loops in GarageBand.

Leichter Musik aufnehmen

Image (adapted) instrumente-GarageBand by Apple
Die Verwendung der Instrumente in GarageBand ist in Version 2.2 einfacher geworden. Screenshot by Stefan von Gagern

Auch die anderen Instrumente in GarageBand sind zugänglicher geworden. Zum Beispiel stehen beim Gitarrenamp die Sounds schon eingeteilt in „Clean“, „Verzerrt“ oder „Bass“ bereit – so wie ein Gitarrist die Idee für eine Spur schon im Kopf hat. Mit einem Tipp darauf erhält man einen Grundsound aus der Kategorie und die Aufnahme kann starten. Mit „Mehr Sounds“ öffnet sich ein Browser zum gezielteren Einstellen und Durchblättern der Sounds. Das macht das schnelle Einspielen einer Idee viel besser möglich, da ich mich nicht mehr lange mit dem Drehen der Knöpfe an den virtuellen Amps und Bodeneffekten in GarageBand aufhalten muss.

audiorecorder-GarageBand (adapted) (Screenshot by Stefan von Gagern)
Endlich wie ein Roboter klingen. Spaßige Sound-Effekte im neuen GarageBand machen es möglich. Screenshot by Stefan von Gagern

Der Audio-Recorder hat jetzt spaßige Audio-Effekte von Roboterstimmen bis Autotune-Stimmverfremdern an Bord. Antippen reicht und los geht die Aufnahme mit dem internen Mikrofon. Wer einen Kopfhörer anschließt, kann die Aufnahme über einen Monitor verfolgen. Die Effekte machen Spaß und könnten auch Kinder motivieren mit GarageBand aufzunehmen. Die Aufnahme selbst wird durch visuelles Einzählen – auf dem Bildschirm erscheint „1, 2, 3, 4“ – einfacher. So werden „Fehlstarts“ oder zu spätes Einsetzen verhindert.

Endlich Multi-Take

In der neuen Version 2.2 kommt ein Feature in GarageBand, das viele Nutzer schon lange vermisst haben und das bisher nur in Logic zu finden war. Bisher mussten sich GarageBand-Nutzer zum Beispiel bei einem Gitarrensolo immer nach der Aufnahme entscheiden, ob man noch einen Anlauf wagt und damit die bisherige Version löscht oder ob man dies mit Tricks umgeht, wie zum Beispiel die Spur zu duplizieren.

multitake-GarageBand (adapted) (Screenshot by Stefan von Gagern)
Mehrere Takes hintereinander aufzunehmen, geht in GarageBand 2.2 nun ganz einfach. Screenshot by Stefan von Gagern

Mit Multi-Take-Recording wird es einfacher: Jetzt können Nutzer einfach mehrere Durchläufe aufnehmen und zwischen den „Takes“, wie es in der Studiosprache heißt, einfach wechseln. Die Funktion ist per Voreinstellung deaktiviert. In den Spureinstellungen können Nutzer Multi-Take-Aufnahme für eine Spur, und damit im ganzen Song, einschalten. Zwischen den Aufnahmen können sie wechseln, indem sie auf der Spur „Takes“ im Kontextmenü antippen.

Profis freuen sich zudem über erweiterte Plug-Ins und Equalizer für jede Spur wie Noise Gate und Kompressor, sowie Master-Effekte wie Echo und Hall. Damit wird ein schneller Mix auf dem Mobilgerät einfacher und besser als zuvor.

Fazit: Applaus für dieses Update

Der Alchemy-Synthesizer ist der Synthie, den man sich schon lange in GarageBand für iOS gewünscht hat. Sounds in dieser Qualität und Bandbreite gab es bisher nur in Synthies von Drittherstellern. Erfreulich ist, dass der Synthie so einfach zu bedienen ist, dass auch Einsteiger damit schnell starke Sounds zaubern können. Der zweite große Fortschritt ist Multi-Take-Recording, bei dem viele Nutzer bislang mit Desktop-Workstations wie Logic Pro X Vorlieb nehmen mussten. Besonders erfreulich ist, dass GarageBand mit den Neuerungen seinem einfachen Bedienprinzip nicht nur treu geblieben ist, sondern gleichzeitig neue Attraktionen für Einsteiger zu bieten hat.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Applepiloten.


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New School statt Old School – Digitalisierung in der Bildung auf der Didacta 2017

Adobe Didacta 2017 (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Adobe entstanden.


Ich gehöre zur Generation Y oder den „Millenials“, die quasi halb-halb aufgewachsen sind – halb im Sandkastendreck mit aufgeschlagenen Knien und halb mit Gameboy in den Händen und der ersten eigenen E-Mail-Adresse mit sechs Jahren. Als ich zur Schule ging, war alles noch mehr oder weniger nach dem Prinzip „old school“, Informatik war, wenn überhaupt, ein Wahlfach, welches aus seinem Namen auch nicht wirklich viel machte und es das Höchste der Gefühle war, seinen PC korrekt rauf- und runterfahren zu lassen.

Was ich an Digitalisierung in der Schule mitbekommen habe, waren maximal noch die interaktiven Whiteboards, die quasi „digitale Tafel“, mit denen gefühlt jeder einzelne Lehrer Probleme hatte. Anders die „Generation Z“ oder Digital Natives, die heute 11 bis 17-jährigen, die im Zeitalter der Social Media und Tablet PCs aufwachsen. Was macht diese Generation aus und wie muss man sie in der Bildung ansprechen?

Vergangene Woche hat in Stuttgart die Bildungsmesse didacta stattgefunden. Digitale Bildung stand auch hier im Fokus, denn die Digitalisierung hält in beinahe allen Lebensbereichen Einzug, so natürlich auch in der Bildung. Schon lange gibt es in Klassenzimmern nicht mehr nur besagte Whiteboards – von programmierbarem Lego über Roboter bis hin zum Lernen in der virtuellen Realität – die Digitalisierung ist vollends in der Bildung angekommen und soll sie revolutionieren.

Auf der didacta hatte ich die Chance, Einiges davon auszuprobieren. Ob einem kleinen Lego-Roboter das Fahren in eine bestimmte Richtung beizubringen, mittels einer Oculus Rift in einen Rachen einzutauchen und über Enzyme zu lernen oder mit 3D-Druck Schüler dazu zu animieren, sich mit der Kombination aus Mathe und Design auseinanderzusetzen – zweifelsohne tolle, kreative Ansätze. Aber was davon sind nur Spielereien und was ist umsetzbar für Schulen?

 

Am @Lego-Stand kann man lernen kleine #Roboter selbst zu programmieren. #didacta #didacta17 #lego

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Statt Old School: #MakeItNewSchool

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Image by Lisa Kneidl (adapted with Adobe Spark)

Wirft man einen pauschalen Blick auf die Generation Z, denkt man meist an das regelrecht am Körper festgewachsene Smartphone, weiße Sneaker und große Begeisterung für Youtuber XYZ. Fakt ist, dass noch keine Generation vor ihnen ab solch jungem Alter schon mit solch einer Fülle von Informationen, Content und visuellen Eindrücken überhäuft wurde wie diese. Kreativität und den kreativen Umgang mit Medien sieht ein Großteil dieser Generation als Teil ihrer Identität.

Auf der Messe hatte ich die Chance mich mit Wolfgang Schlicht, einem Lehrer an der Realschule Viechtach und Mitglied des Adobe Education Leader Programs, über die Generation Z zu unterhalten.

Wolfgang Schlicht beschreibt diese digitale Generation und deren Medienkompetenz und –nutzung so: „Ich denke, dass die Lehrer das Problem haben, das einzuschätzen. Das ist ein anderes Verständnis von Arbeiten und von Kreativität. Der Lehrer sieht den Schüler vielleicht mehr als Knöpfchen-Drücker und –Wischer. Ich würde mir wünschen, dass nicht die User im Vordergrund stehen, sondern die Produzenten. Ein Kollege hat das mal schön formuliert, er wünsche sich den „prosumer“, also einen Produzenten und Konsumenten gleichzeitig“.

Am Adobe-Stand konnte ich mich vom Konzept des Unternehmens für die didacta 2017 überzeugen. Mit dem Motto #MakeItNewSchool wollen sie die Schüler nicht mit Spielereien und Gadgets anlocken, sondern an deren Kreativität appellieren und den Unterricht durch digitale Tools kreativer und interaktiver gestalten. Wolfgang Schlicht weiß, seine Schüler sind zwar medienaffin, aber sie nutzen meist ihr Potential für kreatives Arbeiten nicht ausreichend aus.

Die Studie zur Generation Z  von Adobe hat sich exakt mit der Generation Z und der digitalen Bildung beschäftigt. In Deutschland haben Sie dazu rund 500 Schüler und 200 Lehrer befragt und wollten herausfinden, welche Bedeutung Technologie und Kreativität in der Zukunft dieser Generation haben werden. Mehr zu den Ergebnissen gibt es auf der offiziellen Seite zur Studie.

Intelligenz, wenn sie gute Laune hat

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Image by Lisa Kneidl (adapted with Adobe Spark)

Der Fokus liegt ganz klar auf Kreativität und darauf, Schülern einen Baukasten an digitalen Werkzeugen bereitzustellen, mit denen sie sich auf Berufe vorbereiten können, die es so heute vielleicht nicht gar nicht gibt, wie mir Adobes Education-Marketing Manager Matthias Hoepfl das Adobe Motto im Bereich digitale Bildung erklärte.

Grundsätzlich geht es bei unseren Werkzeugen und Programmen immer um Kreativität. Sie sind ausgelegt, um sie im Schulunterricht einzusetzen. Wir haben eine Make-it-Area aufgestellt, wo alle Tools ausprobiert werden können, um den Lehrer zu inspirieren, den Unterricht so praxisnah wie möglich zu gestalten.“ 

Das Aushängeschild von Adobe ist ganz klar die Creative Cloud– ein Paket aus allen Desktop-Applikationen des Unternehmens, für alle möglichen kreativen Gestaltungsbereiche, von der Bildbearbeitung bis zum Drehbuch. Inwieweit diese aber alle für die Schule nutzbar sind, ist fraglich, vor allem aufgrund ihrer Komplexität.

Auf der Messe habe ich mich auch bei den Besuchern und ihrer Vorstellung von digitaler Bildung unterhalten, ein Schüler hätte sich noch einen größeren Fokus auf praxisorientiertes Arbeiten gewünscht: „Die Adobe Creative Cloud benutze ich auch privat. Einen vergrößerten Bereich für Praxisanwendungen fände ich noch gut. Weil das hier auf der Didacta vor allem auch Schüler ansprechen soll, wären wohl vereinfachte Versionen ideal, weil beispielsweise Photoshop schon auch sehr komplex ist.“ All diese Tools haben zwar nahezu unbegrenzte Möglichkeiten des kreativen Outlets, aber sind in Zusammenarbeit mit Schülern nur schwer nutzbar.

If you can dream it, Spark can do it

Die herkömmlichen Adobe Produkte sind altbekannt und wurden am Didacta-Adobe-Stand auch in regelmäßigen Abständen in Vorträgen erklärt. Nebenan konnte man sich in einem impromptu-Fotostudio vom Fotografen Alexander Heinrichs ablichten lassen und dann direkt in der „Make-it-Area“ Applikationen wie Photoshop oder Lightroom in Aktion gezeigt bekommen.

Alles schön und gut, aber was mich wirklich überzeugt hat, war Spark. Kein VR, kein Schnick Schnack, eine einfache, browserbasierte Anwendung, die es einem ermöglicht Posts, Blogeinträge und Videos zu gestalten. Es ist genau das, was der Schüler im Unterricht braucht: ein reduziertes, leicht zu erlernendes Tool, das ihn animiert, die Informationen aufs Wesentliche zu reduzieren.

Hier ist Filterkompetenz bei den Unmengen von Informationen und den Suchmaschinenalgorithmen wichtig, wie Wolfgang Schlicht betont. Ebenfalls ist es eher kontraproduktiv, wenn man sich im Unterricht an der Arbeit an einem Projekt länger mit Schriftgrößen oder Zeilenumbrüchen aufhält, Arbeitsschritte, die Spark automatisiert und so extrem vereinfacht. Der Fokus liegt auf den Informationen, Spark macht die Technik, der Schüler die Kür.

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Adobe Spark Interface. Screenshot by Lisa Kneidl

Möglich sind Posts, Pages und Videos. Damit können beispielsweise Projektarbeiten im Unterricht erstellt und dokumentiert werden. Wolfgang Schlicht erzählte etwa von einem Kochbuch, das er zusammen mit einer Klasse über Spark erstellte und auch gleichzeitig begleitende Videotutorials zu den Rezepten produzieren konnte. Das Tool ist kostenlos und derzeit auf dem Browser und iOS-Geräten (als separate App für die Anwendungen Post, Page und Video) verfügbar, eine Version für Android ist in Arbeit.  

 

Ich bin ehrlich und sage, dass ich gerne so ein Tool wie Spark bei meinen Projektarbeiten in der Schule oder Uni gehabt hätte. VR-Brillen und Roboter machen erstmal viel her und sehen spektakulär aus. Aber Tatsache ist, dass sie für den Unterricht, vor allem fächerübergreifend, wohl noch in den Kinderschuhen stecken – noch also viel Lärm um nichts.

Wichtig ist Digitalisierung, wo sie Sinn macht – ein Tool, das fächerübergreifend anwendbar ist, den Fokus auf den Content statt auf Formatierungen lenkt und sich die Schüler kreativ ausleben lässt. Ich denke da nur an mein 15-jähriges Ich, das den Glauben an alles Gute verlor, wenn die gesamte Folienformatierung sich nach dem Einfügen eines Bildes in PowerPoint mal wieder zerschossen hat.


+++ GEWINNSPIEL +++

 

Hier haben wir noch ein Schmankerl für euch, ihr könnt eine Jahreslizenz für die Adobe Creative Cloud gewinnen. Einfach klicken, mitmachen und Daumen drücken. Zeit habt ihr bis zum 28. Februar. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen


Header & Images (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Screenshot by Lisa Kneidl


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Gamifiziertes Radfahren im Wohnzimmer: Virtuelles Training mit Zwift

Zwift Setup

Bock auf Indoor-Cycling, aber ihr braucht etwas mehr Motivation? Die Software Zwift für Mac und iOS macht daraus ein Multiplayer-Spiel in einer Online-Community. Als großer Radfahr-Fan habe ich das ausprobiert.

Der Winter ist im Allgemeinen eine schlechte Jahreszeit für Ausdauersportler, insbesondere für Radfahrer. Bei Minustemperaturen sinkt meist auch die Motivation auf den Gefrierpunkt und schafft man es doch einmal, den inneren Schweinehund zu überwinden und zum Training die Wärme des Heimes zu verlassen, geht meist mehr Zeit fürs An- und Ausziehen der mehrlagigen Funktionskleidung drauf als für die eigentliche Trainingsfahrt.

Für viele Radsportler ist deshalb seit jeher das Training auf einem Rollentrainer im wohltemperierten Wohnzimmer oder Keller die bessere Option in der kalten Jahreszeit. Bei längeren Einheiten ist dies allerdings selbst mit spezifischen Trainingsprogrammen oder -videos nur eine Aktivität für Menschen mit einem leichten Hang zum Masochismus. Auf der Stelle vor sich hin zu strampeln ist einfach todlangweilig und weil im Gegensatz zum „echten“ Radfahren im Freien kaum die Sitzposition verändert wird, stellen sich auch recht schnell Rückenschmerzen und Beschwerden in anderen Körperregionen ein.

Die moderne Technik kann allerdings, wie so oft, Abhilfe schaffen. Seit einigen Jahren schon gibt es sogenannte Smarttrainer, die automatisch den Widerstand beim Training auf der Rolle justieren können und sich per Smartphone oder Computer kontrollieren lassen. Die mitgelieferten Apps oder Programme waren aber meist recht einfach und gingen über die Bereitstellung von Streckenvideos oder Trainingsprogrammen kaum hinaus. Die Software Zwift, die in der Radsportwelt immer populärer wird, hievt die Technologie nun aber auf ein ganz neues Level.

Was ist Zwift?

Vereinfacht ausgedrückt ist Zwift ein 3D-Multiplayer-Online-Videospiel, das sich anstatt mit Joystick oder Game Controller mit einem Smarttrainer steuern lässt. Dieser misst die Power, die der Radler aufs Pedal bringt, in Watt und berechnet dann unter Einbeziehung einer Vielzahl von Faktoren, wie zum Beispiel Fahrergewicht und -größe sowie Straßenneigung und Umweltfaktoren in der 3D-Welt, die Geschwindigkeit, mit der sich Rad und Fahrer im Spiel bewegen.

Und natürlich ist man auf den Straßen der Zwift-Welt nicht alleine. Zu jeglicher Tag- und Nachtzeit tummeln sich dort Radler aus aller Herren (und Damen) Länder. Es wird in Rennen gegeneinander angetreten oder man verabredet sich einfach zu einer lockeren Trainingsfahrt in der Gruppe. Wer eher keine Lust auf Gesellschaft hat, kann auch alleine nach vorgegeben Trainingsplänen trainieren oder versuchen, die Bestzeiten auf vordefinierten Streckensegmenten zu knacken.

Wie in jedem guten Spiel wird die Motivation weiter durch sogenannte „Achievements“ gesteigert, die man zum Beispiel durch abgespulte Distanzen oder erfolgreich absolvierte Workouts freischalten kann. So gibt es zum Beispiel exklusive Trikot-Designs oder immer besseres Rad-Material für den Avatar. Gefahren wird bisher in drei verschiedenen Szenarien: Auf der fiktiven Südseeinsel Watopia, in der Londoner Innenstadt, vorbei an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten der britischen Hauptstadt, und auf einem Kurs in Richmond, Virginia, wo 2015 die Radweltmeisterschaften stattgefunden haben.

In der Praxis: Problemloser Aufbau und Ersteinrichtung

Soviel zur Theorie. Ich habe den Praxis-Selbstversuch gewagt und mir einen Zwift-kompatiblen Smarttrainer zugelegt: den Elite Rampa. Darauf lässt sich das Hinterrad eines Rennrades oder Mountainbikes einspannen und die auf der Rolle generierte Wattzahl wird per Bluetooth-Verbindung, oder dem im Fitnessbereich weit verbreiteten „ANT+“-Protokoll an PC, Mac oder iOS Geräte gesendet. Installation und Einrichtung verliefen unproblematisch und sollten für jeden, der ein Ikea-Regal zusammenschrauben kann und im Alltag Digitaltechnologie nutzt, einfach zu bewältigen sein.

Installation Zwift
Bevor es losgehen kann, mu?ssen Trainer, Sensoren und Computer beziehungsweise iOS-Gera?t gekoppelt werden. Image by Zwift

Nach Aufbau des Trainers und Einspannen des Rades muss die Zwift-App für Mac oder für iOS aus dem App Store installiert werden. Nach dem Start erscheint dann ein „Pairing“-Bildschirm, auf dem alle verfügbaren Geräte mit Zwift verbunden werden können. Theoretisch kann Zwift auch mit einem althergebrachten „dummen“ Trainer und einem kabellosen Geschwindigkeitssensor genutzt werden. Die Messwerte sind aber weniger präzise als beim Smarttrainer und der Rollwiderstand kann nicht automatisch angepasst werde. Das „Gameplay“ ist also weit weniger realistisch. Zusätzlich zum Smarttrainer können auch noch weitere Sensoren, zum Beispiel für den Puls oder die Trittfrequenz, genutzt werden, diese sind aber nicht zwingend notwendig.

Avatar Zwift
Der Avatar kann individuell ausgestattet werden. Image by Zwift

Sind Trainer und Sensoren gekoppelt, kann auch schon fast in die Pedale getreten werden. Auf dem Startbildschirm muss nur noch ausgewählt werden, ob man einfach alleine seine Runden drehen, mit einem Fahrer, der schon unterwegs ist, gemeinsam in die Pedale treten, ein spezifisches Workout absolvieren oder an einer organisierten Ausfahrt beziehungsweise einem Rennen teilnehmen will. Klickt man dann auf den „Ride“-Button, steht der Avatar schon auf der Straße bereit und wird durch einen kräftigen Tritt ins Pedal in Bewegung gesetzt.

Schöne Grafik und realistisches Fahrgefühl erhöhen die Motivation

Das Fahrgefühl hängt natürlich zu einem nicht unerheblichen Teil vom eingesetzten Smarttrainer ab. Auf meinem Elite Rampa wird jede Beschleunigung oder Verlangsamung des Trittes unmittelbar umgesetzt und Steigungen machen sich in einem stufenlos ansteigenden Tretwiderstand bemerkbar. Im Durchschnitt bin ich in der virtuellen Welt ungefähr zwei bis drei Stundenkilometer schneller unterwegs als im echten Leben, was eigentlich unerheblich ist. Der Schmerz in der Beinmuskulatur ist bei entsprechender Anstrengung jedenfalls höchst authentisch und der Schweiss fliesst mangels Fahrtwind in Strömen. Handtücher und ein leistungsstarker Ventilator sind daher unverzichtbares Zubehör.

Mit entsprechender Hardware ist die 3D-Grafik in Zwift sehr ansprechend und die virtuellen Landschaften sind toll gestaltet, vor allem die Vulkanlandschaft auf Watopia ist ein echtes Highlight. Da macht sogar einfaches Umherfahren schon Spass. Das eigentliche Highlight aber sind die strukturierten Workouts und Gruppenfahrten im Peloton. Mit Ersteren kann man das Training genau an individuelle Bedürfnisse anpassen und mit nur einer relativ kurzen Session auf der Rolle eine deutlich zeitintensivere Trainingseinheit auf der Straße ersetzen.

Training Zwift
Eine Vielzahl Daten zum eigenen Training und zu anderen Fahrern ist sta?ndig sichtbar. Image by Zwift

Bei den Gruppenfahrten, vor allem den Rennen, kommt dann der kompetitive Gedanke mit ins Spiel. Mir ist es in meiner nur wenige Wochen alten Zwift-Karriere schon mehrfach passiert, dass ich mich mich nahe dem Maximal-Puls während eines Rennens krampfhaft am virtuellen Hinterrad eines Fahrers im Vorderfeld festklammere und mich dann eine Stunde später schweißüberströmt und dem Kollaps nahe vom Rad falte. Dieses Level an Motivation ist, wenn man alleine trainiert, mit anderen Trainingsmethoden schwer zu erreichen.

Fazit

Ich bin seit früher Jugend passionierter Radfahrer und habe über die Jahre hinweg zahlreiche Innovationen im Material- und Technikbereich miterlebt. Aber trotz Karbon-Leichtbaukomponenten, aerodynamischen Laufrädern und elektronischen Schaltungen bin ich mir ziemlich sicher, dass Zwift die Neuerung sein wird, die mittel- und langfristig die größte Auswirkung auf mein Leistungsvermögen haben wird. Der Grund dafür ist einfach: Zwifts einzigartige Mischung aus Videospiel und Fitnessprogramm macht einfach viel mehr Spaß als alleine im Wohnzimmer oder Fitnessstudio zu strampeln. So hat man dann auch die Motivation, sich auch nach einem langen Arbeitstag oder wenn man es sich schon vor dem Fernseher gemütlich gemacht hatte, noch einmal für eine kurze Session aufs Rad zu setzen.

Workout Zwift
Im Workout-Modus kann nach strukturierten Trainingpla?nen trainiert werden. Image by Zwift

Zwift ist immer noch relativ neu und noch nicht ganz frei von Kinderkrankheiten. Die Trainerkalibrierung hat noch Verbesserungspotenzial und in einschlägigen Foren findet man immer wieder Berichte zu Verbindungsproblemen zwischen den Geräten. Zwift stellt jedoch regelmäßig Updates zur Verfügung und man kann davon ausgehen, dass sowohl Performance als auch Features der Software ständig weiter verbessert werden. Auch Erweiterungen der bestehenden Strecken sind in naher Zukunft zu erwarten.

Zwift kann umsonst sieben Tage getestet werden, danach werden 10,50 Euro im Monat fällig. Ein kompatibler Smarttrainer ist ab rund 400 Euro zu haben. Das Zwift-Training ist also nicht ganz billig. Wenn man das System, wie ich, mehrmals in der Woche nutzt, sind die Kosten aber schnell amortisiert. Das macht Zwift zu einem leistungsstarken und erschwinglichen Fitnesstool, an dem nicht nur passionierte Radfahrer sondern auch solche Nutzer, die sich einfach nur fit halten wollen, eine Menge Freude haben können.

Mehr Infos findet ihr auf der Hersteller-Webseite von Zwift. Die Software für Mac gibt es hier, die für iOS hier.

Dieser Text erschien zuerst auf unserer Schwesterseite Applepiloten.


Video und Images by Zwift


 

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  • Whatsapp t3n: Whatsapp: Neue Funktion soll Tracking von Gruppenkontakten in Echtzeit ermöglichen: Praktische Funktion oder schon beängstigendes Feature? Schon Facebook hat seit kurzer Zeit ein neues Standort-Feature, das den Nutzern erlaubt sich lokal in Echtzeit mit Kontakten zu verknüpfen. Jetzt führt auch Whatsapp eine ähnliche Funktion ein. Sowohl in der Android- (Version 2.16.399) als auch der iOS-Beta-Version (Version 2.17.3.28) des Messengers konnte eine Funktion entdeckt werden, mit der Gruppenmitgliedern eines Chats der Standort in Echtzeit mitgeteilt werden kann. Die Funktion ist allerdings standardmäßig deaktiviert und muss durch die Gruppenteilnehmer aktiviert werden.

  • DNA gizmodo: First Genetic Results From Scott Kelly’s Year In Space Reveal DNA Mysteries: Ein One-Way-Ticket zum Mars klingt für viele angesichts der derzeitigen politischen Situationen erstaunlich verlockend. Die Zwillingsbrüder Scott und Mark Kelly haben sich für die NASA exakt solchen Tests unterzogen und wie ein Leben im Weltraum sich auf den Körper auswirken wird. Scott verbrachte zuletzt 340 Tage am Stück im Weltraum und erste Ergebnisse zu den Auswirkungen auf den menschlichen Körper wurden jetzt bekannt gegeben. Ein vollständiger Bericht der Ergebnisse wird wohl aber erst in ein oder zwei Jahren vorliegen.

  • GAMERGATE giga: Das sind side FBI-Akten aus der Gamergate-Affäre: Die Spielebranche war vor gut zwei Jahren in hegen Aufruhr versetzt. Das #Gamergate löste eine regelrechte Hexenjagd gegen weibliche Gamer aus, allen voran im Kreuzfeuer war Medienkritikerin Anita Sarkeesian. Jetzt hat das FBI die Akten veröffentlicht, die aus insgesamt 173 Seiten mit E-Mails, Artikeln und internen Memos besteht. Allerdings wurden die Untersuchungen des FBI ohne Anklage eingestellt.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Drohender Datenschutz-Abbau: Bundesinnenministerium plant massive Abweichungen von europäischen Standards: Datenschutz scheint, wie wohl auch das Internet an sich, für das Bundesinnenministerium immer noch Neuland zu sein. Ein Einwurf eines neuen Datenschutzgesetzes, der in Kürze beschlossen werden soll, wurde jetzt harsch kritisiert. So sollen Vorstellungen umgesetzt werden, die auf eruopäischer Ebene nicht kompatibel sind. Heute soll das Bundeskabinett voraussichtlich den Entwurf für eine Datenschutzreform verabschieden. Das Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz (DSAnpUG-EU) soll eigentlich nur Dinge regeln, die durch die im Frühjahr verabschiedete und ab Mai 2018 anzuwendende EU-Datenschutzgrundverordnung notwendig wurden.

  • FAKE NEWS digiday: The BBC is using “slow news” to fight fake news: Fake News sind in aller Munde, doch wie geht man gegen sie vor? Die BBC hat innerhalb ihres “Newsrooms” jetzt extra “lie-debunking-unit” eingesetzt. Das Team wird anhand des Traffics der Leser und deren Engagement mit dem Content wissen, wie sie ihre Arbeit fokussieren müssen. Der BBC News Redaktionsleiter James Angus betonte aber die Konzentration auf Qualität über Quantität bei dieser Maßnahme, ausgewählter Content soll ausreichend überprüft werden.

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  • FACEBOOK cnet: Facebook testet neue Funktion „Stories“ in Irland: Nach Snapchat und Instagram zieht jetzt Facebook nach und bietet mit der Stories-Funktion die Möglichkeit, Medieninhalte zu versenden, die nach einer gewissen Zeit gelöscht werden. Zunächst wird die Funktion nur in Irland getestet. Der Gedanke dahinter ist, dass viele Nutzer kritisch sind, wenn es darum geht, Bilder oder Videos mit anderen zu teilen. Durch die Gewissheit, dass die Inhalte nach spätestens 24 Stunden wieder gelöscht werden, steigt das Interaktionspotenzial und mehr Menschen beteiligen sich an dem Austausch. Auf Instagram nutzen beispielsweise inzwischen rund 150 Millionen User die Stories-Funktion. In etwa so viele Anwender zählt auch Snapchat.

  • APPLE CHIP: Ausblick auf iOS 11: Bislang sind noch wenige Fakten über das Betriebssystem für mobile Endgeräte von Apple bekannt, allerdings halten sich einige Gerüchte hartnäckig. Wenn iOS im Juni in der elften Generation ausgerollt wird, könnten sich Nutzer über folgende Features freuen: Facetime könnte, wie Skype es schon länger anbietet, die Funktion der Gruppentelefonie erhalten. Die Anwendung ist hierbei eher im Privaten gedacht. Viele Nutzer wünschen sich schon länger einen „Dark Mode“, also eine optische Oberfläche, die vermehrt auf dunkle Farben setzt. Bei der systemeigenen App „Uhr“ wurde das schon umgesetzt, es spricht einiges dafür, dass Apple dieses Feature in iOS 11 auch systemweit umsetzen wird. Grund für diese Annahme ist, dass das iPhone der nächsten Generation ein OLED-Display erhalten könnte, das Schwarz besser darstellen kann. Wegen der zu geringen Prozessorleistung wird iOS 11 nicht auf dem iPad 4 verfügbar sein. Bislang steht noch nicht fest, ob sich Besitzer des iPad Air 2 und des iPod Touch 6G über die neue Software freuen dürfen.

  • CHATBOT FAZ: Berufsberatung per Whatsapp: Die Bundesagentur für Arbeit versucht, auf unkonventionelle Art und Weise Jugendliche an das Thema Berufswahl heranzuführen. Mithilfe eines Chatbots, der die Identität von YouTuber Julien Bam annimmt, werden Jugendliche mit locker formulierten Fragen dazu animiert, sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft zu machen. Das Konzept trägt den Namen What’sMeBot. Den Chatbot haben allein an einem seiner ersten Betriebstage rund 3.000 Nutzer aufgerufen. Klaus Lukaszczyk, Marketingleite der Arbeitsargentur, gibt zu bedenken, dass die Software „nur ein Spiel“ sei und als Impuls aufgefasst werden sollte, der eine Berufsberatung nicht ersetzen kann.

  • DIGITALISIERUNG spiegel: Dänemark ernennt Botschafter für Apple und Co.: Die Digitalisierung hält mittlerweile in fast allen Lebenslagen Einzug. In Dänemark jetzt sogar in staatlichen Angelegenheiten. Ein “Digital-Botschafter” soll in Zukunft Beziehungen zu einflussreichen Tech-Firmen pflegen und diese und deren Investitionen nach Dänemark locken. Außenminister Anders Samuelsen verkündete, dass man Konzerne wie Microsoft, Google und Facebook aufgrund deren Einflusses äquivalent zu einem Land behandeln könnte und sollte. Von dem Posten des digitalen Botschafters erhofft sich das Land, bei den technischen Entwicklungen am Puls der Zeit zu bleiben und für Investoren attraktiver zu werden.

  • USA engadget: Auch Apple, Microsoft, Uber und Airbnb helfen Immigranten: Das verfassungswidrige Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump hat vergangene Woche für große Aufregung und regen Protest gesorgt. Diverese Tech-Unternehmen wie Apple, Microsoft, Uber, Airbnb und Google eint dies und so verkündigten Sie unterstützende Maßnahmen, die jetzt für Mitarbeiter und Betroffene in die Wege geleitet werden sollen, Apple steht so bereits in Kontakt mit dem Weißen Haus. Auch Starbucks reagierte auf das Einreiseverbot und will Flüchtlinge einstellen.

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Läuft bei ihm: Super Mario Run für iOS im Test

Nintendos Superstar liefert sein Debüt auf dem iPhone ab: Entsprechensmr-level-applepilotend hoch sind die Erwartungen der Fangemeinde und die Bedeutung für Nintendo. Ich kenne und spiele Mario seit seinem ersten Auftritt auf dem NES und habe die iPhone-App neugierig getestet.

Es gibt rund 500.000 Games im App Store, viele davon sehr erfolgreich. Aber keines hat vor seinem Start dermaßen für Furore gesorgt wie dieses: Super Mario Run. Als Mario im September erstmals bei der Apple Keynote auf dem Bildschirm erschien, brandete Applaus auf. Mario-Erfinder und Nintendo-Legende Shigeru Miyamoto übernahm höchstpersönlich die Demonstration. Bis das Spiel endlich im Store zum Download bereit stand, dauerte es Monate – man konnte sich nach der Keynote nur per E-Mali benachrichtigen lassen, wann es so weit sein würde. Der normale App-Käufer mag sich bei all dem Brimborium fragen: Warum eigentlich diese Aufregung?

Offizielles Gaming-Debüt auf dem Smartphone

Für Nintendo bedeutet Super Mario Run viel, sogar sehr viel. Die Nintendo-Charaktere wie Mario sind die erfolgreichsten der Videospiel-Geschichte. Bisher gab es sie nur exklusiv auf Nintendo-Systemen, wie zuletzt dem Nintendo 3DS und der Wii U. Seitdem Smartphones aber immer mehr den traditionellen Spielkonsolen das Wasser abgraben, rückt Nintendo von der eisernen Strategie ab, selbst entwickelte Spiele nur für hauseigene Hardware zu produzieren. Für viele Nintendo-Puristen ist dies immer noch ein schwer fassbarer Schritt.

In Form des sozialen Netzwerks Miitomo hatte Nintendo bereits vor einer Weile Tuchfühlung mit dem App-Geschäft aufgenommen. Pokémon Go war daraufhin im Herbst 2016 der erste Vorstoß in den Bereich der Smartphone-Spiele. Allerdings handelte es sich um keine „reinrassige“ Nintendo-Eigenentwicklung, sondern um ein Lizenzprodukt des Studios Niantic.

Super Mario Run stellt also eine Premiere da. Und was für eine. Mit dem Segen von Miyamoto rollt das iPhone-Spiel den roten Teppich für den ureigensten Nintendo-Charakter aus, das Kronjuwel des Unternehmens: Mario. Entsprechend hoch ist die Spannung, wie gut der Klempner mobil hüpft und dabei Münzen für die Spieler einfährt – und für Nintendo.

Super Mario Run erscheint zunächst exklusiv für iOS, später sollen aber Android-Smartphones und Tablets folgen – nur einen genauen Termin wollte Nintendo dafür noch nicht nennen.

Fulminanter Start in die neue Zukunft

smr-level2-applepilotenAus der Vogelperspektive betrachtet, geht es für den angeschlagenen Nintendo-Konzern ums Ganze. Den Start von Super Mario Run begleitet die Frage, ob das Unternehmen mit dem App-Geschäft in eine neue Zukunft starten kann. Das wäre ein zweites Standbein neben der ausklingenden Konsole 3DS, der schon fast abgeschriebenen Wii U und der im Frühjahr als neue Hoffnung erwarteten Konsole Nintendo Switch, die gleichzeitig mobil und stationär die Spieler begeistern will. Der mobile Verkaufsstart ist schonmal geglückt: Laut dem Analysten App Annie soll Super Mario Run allein zwischen dem Launch am 15. Dezember und dem 17. Dezember rund 37 Millionen mal heruntergeladen worden sein. Schon am ersten Tag sorgte das Spiel für vier Millionen US-Dollar Umsatz.

Super Mario Run erzeugt „Muss spielen“-Reflex

Entsprechend aufgeregt war auch ich, als ich die lang ersehnte Mail-Benachrichtigung endlich erhielt. Super Mario habe ich schon auf dem Ur-Gameboy, dem NES, dem Super Nintendo bis hin zu den letzten Versionen auf Wii und Wii U gespielt. Als Fan war es für mich keine Frage, dass ich dieses Spiel haben muss. Erstaunt hat mich der schnelle Download, der aber nur einen kleinen Teil des Spiels enthält. Ein Tutorial hilft bei der Einführung in die Steuerung – für mich ist diese das große Fragezeichen und Hauptkriterium, ob Mario auf dem iPhone Spaß machen wird.

Echtes Jump’n’Run statt Endless Runner

Super Mario Run wurde für die Einhand-Bedienung im Hochformsmr-blase_rettung-applepilotenat konzipiert. Es handelt sich also nicht um eine Konvertierung eines 3DS-Titels, bei dem dann das Steuerkreuz der Konsole und die Knöpfe auf dem Bildschirm simuliert werden. Mario läuft hier automatisch und hüpft auch selbständig über kleinere Gegner und Hindernisse. Der Daumen auf dem Touchscreen lässt ihn springen – je länger, desto höher. Ich war, ehrlich gesagt, anfangs skeptisch bezüglich des Steuerungskonzepts und habe ein stark vereinfachtes Mario-Game in Form eines Vertreters des „Endless Runners“-Genres á la „Flappy Bird“ befürchtet. Tatsächlich entpuppt sich Super Mario Run schon nach den ersten Leveln stattdessen als waschechtes Jump’n’Run, in dem gutes Timing und präzise Sprünge gefragt sind.

Intuitive Steuerung mit vielen Finessen

Bei der Steuerung hat Nintendo wirklich hervorragende Arbeit geleistet: Sie ist anfangs sehr intuitiv und wirkt simpel, hat tatsächlich aber viele Finessen: Mario kann kurz und lange springen, sich an Wänden hoch hangeln, Doppelsprünge, Sprünge unterbrechen und sich an Gegnern abfedern. Treu nach dem Prinzip „leicht zu lernen, schwer zu meistern“ gibt es für Profis reichlich Möglichkeiten tiefer einzusteigen.

Die Steuerung motiviert zum erneuten Spielen und Meistern der Levels. Sie fühlt sich so präzise an, dass ich mit der Zeit sogar vergesse, nicht mit einem Controller, sondern nur mit dem Daumen zu steuern. An kniffligen Stellen im Spiel haben die Entwickler Pausen-Blöcke eingebaut, an denen Mario innehält, bis ihn der Spieler wieder losschickt.

Im Zusammenspiel fühlt sich alles einfach genau richtig an. Die typismr-welten-applepilotensche Nintendo-Perfektion bei einem Jump’n’Run macht die Klasse des Spiels und den Spaß aus. Die Level werden mit jeder Welt etwas fordernder, aber nie zum Frust wie in Flappy Bird. Eine Luftblase rettet Mario ein paar Mal, bevor er wirklich ein Leben verliert und mindert den Schwierigkeitsgrad – wird aber nie zu leicht, wie Super Mario 3D World auf der Wii U, wo man nach ein paar verlorenen Leben unverwundbar durch schwierige Levels durchmarschieren konnte.

Die Kritik ist überwiegend unbegründet

In den ersten Tagen gab es aber auch Kritik: Ein Streitpunkt ist der Preis. Nach drei kostenlosen Leveln wird für die Nutzung der Vollversion eine Bezahlung fällig. Mit 9,99 Euro tischt sie für eine App einen recht happigen Preis auf, bemängelt so mancher. Meine Meinung dazu ist eine andere: Erstens liefert Nintendo hier keine lieblose Zweitverwertung, sondern ein eigens für Mobilgeräte runderneuertes Spiel ab – mit dem erwarteten Feinschliff. Zweitens bin ich froh, dass der Spieler nicht in einem als Free-to-Play getarnten Dauerbezahltitel ständig zur Kasse gebeten wird, indem er per In-App-Kauf mit echtem Geld virtuelle Münzen und Juwelen nachbestellen muss.

Der zweite Kritikpunkt ist der Umfang, den man mager finden kann. Es stimmt: Geübte Spieler kommen zügig durch die 24 Level. Aber erstens bieten sie eine Menge Abwechslung und Spielspaß und zweitens laden sie immer wieder dazu ein, neue Routen und Hüpftechniken auszuprobieren, um alle Sondermünzen zu finden oder seine Levelzeit zu verbessern. Zudem gibt es mit „Toad Rally“ und „Königreich“ noch zwei Spielmodi, in der man gegen Kontrahenten antreten, beziehungsweise seine eigene Spielwelt gestalten kann.

Einzig beim dritten Kritikpunkt am Spiel stimme ich zu: Mit dem vermutlich als Kopierschutz ersonnenen Online-Zwang hat sich Nintendo keinen Gefallen gesmr-level_geschafft-applepilotentan. Online-Funktionen sind in der Regel nützlich, aber letztlich sollte man ein so mobiles Spiel wie dieses auch in der Bahn und Gegenden spielen können, wo das Netz nicht schnell genug oder gar nicht vorhanden ist. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler auf die Verärgerung reagieren und den permanenten Online-Zwang aufheben.

Fazit: Fahne ganz oben!

Marios Debüt auf dem Smartphone ist gelungen! Zwar kommt Kennern jüngerer Titel auf der Wii U und dem 3DS das Leveldesign bekannt vor. In gewisser Weise vereint das iOS-Spiel nämlich die besten Elemente der Serie. Dennoch ist die Steuerung so innovativ wie gelungen und es finden sich genug neue Spielelemente, sodass Super Mario Run als erster echter Spiele-Ausflug Nintendos ins App-Geschäft Akzente setzt. Dem Spielspaß können die kleinen Minuspunkte wie der Online-Zwang und der gehobene Preis keinen Abbruch tun. Wenn Nintendo das Niveau hält, freue ich mich auf weitere Umsetzungen fürs Smartphone und Tablet.


Image by Nintendo. Screenshots by Stefan von Gagern


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  • GOOGLE googlewatchblog: Konkurrenz für IMDb & Co.: Google testet Bewertung von Filmen, Serien & TV-Shows in der Websuche: Mit dem Knowledge Graph liefert Google in der Websuche schon seit langer Zeit Details und teilweise tiefergehende Informationen zu allen möglichen Themen. Bei der Suche nach Filmen, Serien und TV-Sendungen gehören zu dieser Auflistung auch die Bewertungen von populären Portalen. Nun möchte Google aber offenbar auch diese ablösen oder zumindest ergänzen, und testet nun den Aufbau eines eigenen Bewertungssystems.

  • MICROSOFT golem: Microsoft bringt Visio für iOS: Microsoft hat sein Visualisierungsprogramm Viso auf die iOS-Plattform portiert. Zunächst erscheint der Visio Viewer nur für das iPad, später soll eine iPhone-Version folgen. Eigene Diagramme lassen sich mit Visio für iOS zwar nicht erstellen, doch Anwender können Visio-Dateien vom PC auf ihrem iPad ansehen, in die Ansicht hineinzoomen sowie Ebenenansichten ein- und ausblenden. Auch eine Textsuche wurde integriert, damit der Nutzer in detaillierten Diagrammen die gewünschten Elemente schneller findet.

  • TICKET-BOTS heise: USA verbieten Ticket-Bots: Es ist ein Millionengeschäft: Wucherer kaufen mittels Bots in Sekunden Tausende Eintrittskarten, um sie später zu einem viel höheren Preis weiterzuverkaufen. Normalsterbliche kommen kaum noch direkt an begehrte Karten heran. Versuche von Veranstaltern, die Zahl der pro Kunden erhältlichen Tickets zu beschränken, werden regelmäßig von den Bots ausgehebelt. Dagegen haben mehrere US-Staaten Gesetze erlassen, New York geht sogar mit dem Strafrecht gegen Bots dagegen vor. Nun hat auch das Bundesparlament ein Gesetz verabschiedet: Den BOTS Act.

  • APPLE notebookchecker: Apple MacBook Pro: mac OS-Update soll GPU-Probleme beheben: Besitzer des neuen MacBook Pro sind nicht unbedingt zu beneiden. Neben der teils harschen Kritik, die Apple aus der Presse entgegen weht, beispielsweise in Bezug auf die fehlenden Standardports oder die Reparierbarkeit, müssen die Nutzer auch mit einigen Problemen kämpfen. Da waren beispielsweise defekte Lautsprecher zu beklagen, sofern die ersten Boot Camp Windows Audio-Treiber benutzt wurden. Das Problem wurde zum Glück bereits durch ein Treiber-Update behoben, auch wenn bereits defekte Geräte direkt bei Apple ausgetauscht werden müssen.

  • LINKEDIN t3n: Übernahme abgeschlossen: Wie es für Linkedin bei Microsoft jetzt weitergeht: Microsoft hat die Übernahme von Linkedin am Donnerstag offiziell abgeschlossen. CEO Satya Nadella beschrieb daraufhin in einem Blogpost auf Linkedin, was sich für das Karriereportal unter dem neuen Eigentümer ändern wird. Das Netzwerk bekommt einen prominenten Platz in Windows 10. Die von vielen als lästig empfundenen Linkedin-Benachrichtigungen werden in das Windows Action Center integriert, können aber deaktiviert werden. Lebensläufe für das Portal können User laut Nadella in Zukunft bei Word aktualisieren.

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  • DIGITALISIERUNG politik-digital: Digitale Grundrechte für alle – Veröffentlichung einer EU-Digitalcharta: Die digitale Politik hat akute Probleme und diese sollen heute in mehreren deutschen Tageszeitungen angesprochen werden. 27 Initiatoren aus der digitalen deutschen Gesellschafft haben es sich zur Aufgabe gemacht, mittels einer Digitalcharta auf Probleme in der EU-Netzpolitik hinzuweisen. Zentrale Themen sind Datensicherheit und informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen, aber auch Richtlinien künstlicher Intelligenz sowie der Umgang mit Hassreden im Internet. Die Digitalcharta kann hier abgerufen werden.

  • DATENSCHUTZ sueddeutsche: Hunderttausende Kontonummern von Mitfahrgelegenheit.de-Kunden gestohlen: Auf unseren Smartphones tragen wir eine Vielzahl sensible Daten mit uns herum, Datenschutz ist hier essentiell. Die Mitfahr-App Mitfahrgelegenheit.de gibt es zwar seit etwa Anfang des Jahres nicht mehr, aber ehemalige Nutzer hatten jetzt trotzdem ein böses Erwachen. Rund 15 % der Nutzer von Mitfahrgelegenheit.de und Mitfahrzentrale.de wurden jetzt Opfer eines Datendiebstahls. In Umlauf gekommen sind dadurch mehrere Hunderausend Kontonummern, sowie E-Mail-Adressen oder Handynummern. Das Unternehmen hinter der App hat für Betroffene eine kostenlose Hotline eingerichtet.

  • NETFLIX heise: Netflix führt Download-Funktion für Offline-Wiedergabe ein: Netflix ist der wohl beliebteste Anbieter für Online-Streaming-Dienste, nur blöd, dass es noch nicht ansatzweise für jeden Nutzer möglich ist, einwandfrei mobil zu streamen. Daher soll die neue Download-Funktion der App Abhilfe verschaffen. Ausgewählte Serien und Filme können auf iOs- und Android-Geräte heruntergeladen und dann ohne Internetverbindung angesehen werden. Für die Funktion wird die aktuelle Version der App, sowie einiges an Speicherplatz benötigt. Eine Liste der zum Download verfügbaren Titel ist in der App vorhanden.

  • STUDIVZ t3n: Ach, das gibt’s noch? StudiVZ wird mal wieder verkauft: Was gab’s nochmal vor Facebook? Wir wissen, dass es schwer ist, sich an eine Zeit vor dem Social-Media-Übervater zu erinnern, aber da war ja noch StudiVZ! Das 2005 gegründete Netzwerk konnte zu Spitzenzeiten rund 16 Millionen Nutzer auf sich vereinen, was nach einer ersten Übernahme 2007 bereits 85 Millionen Euro einbrachte. Mit dem radikalen Aufstieg Facebooks ging das Netzwerk 2012 wieder in den Verkauf. Fast forward zu heute: Im Januar soll StudiVZ für nunmehr nur noch 10 Millionen verkauft werden. Lohnen soll sich der Kauf nach eigener Aussage des Käufers MEG trotzdem, denn StudiVZ und Schwester-Netzwerk MeinVZ können heute noch 10 Millionen registrierte Nutzer verbuchen.

  • TRUMP welt: Wer Donald Trump nicht mag, braucht diese App: Die, richtig gelesen, sogenannte “Anti-Trump-Organisation” hat jetzt eine App entwickelt, die zu einem Trump-Boykott des designierten Präsidenten aufruft. Rund 250 Firmen, Marken, Produkte oder Organisationen, die in irgendeiner Form mit dem Trump-Kosmos zu tun haben sind in der App aufgelistet. Laut eigener Aussage der Entwickler soll die App den Unternehmer an seiner sensibelsten Stelle treffen: dem Portemonnaie. Ein erster Blick auf die Liste last diese auch als rigoros erscheinen, selbst Unternehmen oder Vereine sind aufgelistet, die selbst gar keine Trump-Produkte führen, sondern sich „nur“ als Fan ausgesprochen haben. Anti-Trump-Einstellung schön und gut, unproblematisch ist eine solche Liste für den “kleinen Mann” im Einzelhandel einer der aufgeführten Unternehmen aber nicht.

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Sieben nützliche Smartphone Apps

apps-image-by-lobostudiohamburg-cc0-public-domain-via-pixabay

Viele nutzen ihr Smartphone beinahe ständig und überall. Spiele, witzige Apps und vieles mehr, was uns tagein tagaus Unterhaltung bietet. Allerdings gibt es noch ganz andere Dinge, die wir mit unseren Smartphones tun können – beispielsweise ein virtuelles Gedächtnis anlegen, Einkaufslisten mit unseren Freunden und der Familie teilen oder sogar hungernden Kindern helfen.

Ich habe mich mal auf die Suche nach nützlichen Apps gemacht, die uns nicht nur Spaß bereiten oder den Alltag erleichtern, sondern auch helfen, soziale Kontakte zu pflegen oder was Gutes tun können:

ShareTheMeal

Essen teilen mal anders – mit der App des UN World Food Programme (WFP). Hier kann man hungernden Kindern in entwicklungsarmen Ländern mit nur einem Klick auf dem Smartphone helfen. Nur 0,40 Euro am Tag reichen, um ein Kind für einen Tag zu ernähren. Und es geht so einfach: Mit jedem Klick spendet man 0,40 Euro an ein hungerndes Kind. Zudem bietet die App einen ständigen Überblick darüber, wo die Mahlzeiten geteilt werden und wie viel durch diese App schon erreicht wurde.

„ShareTheMeal“ gibt es kostenlos im App Store für das iPhone und im Google Play Store.

Miitomo

Nintendo hat eine lustige App entwickelt, bei der man sich mit seinen Freunden vernetzen und sie auf diesem Weg noch besser kennenlernen kann. Das Prinzip ist simpel: Einfach einen Mii-Charakter nach dem eigenen Aussehen erstellen und ihm eine Stimme verleihen. Dann geht es auch schon los und man muss Fragen beantworten, wie beispielsweise, welchem Traumberuf man schon immer nachgehen wollte. Diese Antworten werden einfach mit den Freunden geteilt und fröhlich darüber diskutiert.

Die App „Miitomo“ kann kostenlos im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden.

Bring! Einkaufsliste

„Bring!“ ist ein virtueller Einkaufszettel, der das Einkaufen einfacher gestaltet. Er sorgt für eine perfekte Organisation und Kommunikation mit der Familie oder auch mit der WG. Mit der App muss man keine Einkaufszettel mehr schreiben, sondern kann hier Listen erstellen und sie mit der Familie, Freunden oder mit dem Partner teilen. Praktisch ist an der App vor allem, dass man direkt sehen kann, wer einkauft, um eventuell noch etwas zu ergänzen. „Bring!“ erlaubt es, mehrere Listen anzulegen, um noch organisierter einzukaufen, wie beispielsweise für die anstehende Party oder für den Urlaub.

Im App Store und im Google Play Store gibt es die App zum kostenlosen Download.

Marktguru Prospekte & Angebote

Mit Marktguru kann man online durch aktuelle Prospekte, Flyer, Broschüren und Angebote blättern und immer über alles auf dem aktuellen Stand sein. Die Produkte können direkt in die Merkliste gelegt werden, damit diese beim nächsten Einkauf nicht in Vergessenheit geraten. Die App ist gerade für Sparfüchse super geeignet und ideal, um Preise zu vergleichen und ordentlich Geld zu sparen!

Auch diese App gibt es kostenlos im App Store und im Google Play Store.

Blinkist

Mit Blinkist kann man online die besten Sachbücher lesen, um sein Wissen jederzeit zu erweitern. Über 1.500 Bücher sind einfach und kurz zusammengefasst, um sie in 15 Minuten zu lesen oder auch, um sie zu hören. Geeignet ist diese App besonders für Leute, die sich stetig in vielen Bereichen oder in ihrem Job weiterentwickeln möchten. Es gibt drei Varianten der Nutzung von Blinkist: Kostenlos, Plus oder Premium.

Die App könnt ihr hier im App Store oder im Google Play Store downloaden.

Evernote

Das virtuelle Gedächtnis für Aufgabenlisten, Erinnerungen oder Notizen. Diese App ist auf allen Geräten anwendbar – sei es das Tablet, das Smartphone oder der PC – , sodass man seine Notizen immer bei sich hat. Diese können auch für andere, die darauf Zugriff haben sollen, freigegeben werden. Es gibt die kostenlose Version oder aber auch die Bezahl-Version, so hat man zusätzlichen Zugriff auf die Cloud, um noch mehr Dateien wie Fotos oder Videos, Notizen oder Erinnerungen zu speichern.

Um die App herunterzuladen, einfach hier im App Store oder im Google Play Store kostenlos installieren.

Wasser trinken Erinnerung

Eine App, die auf die Gesundheit bedacht ist, denn sie erinnert einen daran, regelmäßig zu trinken. Man kann durch verschiedene Symbole anklicken, wie viel man bereits von welchem Getränk getrunken hat. Die App zählt mit und zeigt, ob man schon genug getrunken hat, oder nicht. So kann man sein eigenes Trinkverhalten gut im Auge behalten und das Trinken auch nicht mehr so einfach vergessen. Zudem gibt es hilfreiche Tipps zum Trinkverhalten, um das Trinken zu „üben“.

Die App gibt es für Android Smartphones und kann im Google Play Store heruntergeladen werden.


Image „Apps“ by LoboStudioHamburg (CC0 Public Domain)


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  • MICROSOFT golem: Microsoft tritt gegen Slack an: Microsoft Teams soll dem Messaging-Dienst Slack Konkurrenz machen. Die Software arbeitet ähnlich wie die der Mitbewerber von Atlassian oder Slack mit einem Chat, der in beliebig viele Räume unterteilt werden kann. Die Chats lassen sich durchsuchen, archivieren und mit zusätzlichen Daten anreichern, die allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden. Auch die Integration weiterer Dienste ist möglich. Emojis und Memes gibt es ebenfalls.

  • YOUTUBE googlewatchblog: YouTube Red: Nur wenige Nutzer sind bereit, für YouTubes Abo-Modell zu zahlen: Über viele Jahre hat YouTube zur Monetarisierung der eigenen Plattform rein auf Werbung gesetzt und hat dadurch nicht nur riesige Umsätze eingefahren, sondern hat dadurch auch die Grundlage zur Finanzierung des Lebensunterhalts von tausenden YouTube-Stars gelegt. Seit dem vergangenen Jahr kam zusätzlich noch das Angebot YouTube Red dazu, mit dem man die Nutzer zur Kasse bitten möchte – doch dieses kommt laut neuesten Zahlen überhaupt nicht an. Mit YouTube Red bietet Google gegen eine monatliche Gebühr von 9,99 Dollar den Power-Nutzern der eigenen Plattform einige Vorteile: Als erstes sind die Videos danach komplett werbefrei und so entfällt die lästige Wartezeit bis zum Ende der Werbung. Außerdem können Videos heruntergeladen und später auch Offline angesehen werden – allerdings nur innerhalb der App. Als drittes können Videos auch im Hintergrund und ohne aktive App abgespielt werden. Und viertens – fast das wichtigste – ist das Play Music Abo auch noch mit enthalten.

  • SKYPE heise: Belgien: 30.000 Euro Strafe für Skype wegen mangelnder Überwachungshilfe: Der Microsoft-Tochter Skype wurde jetzt von einem belgischen Gericht eine Geldbuße in Höhe von 30.000 Euro auferlegt. Das Verfahren lief seit 2012 und Grund dafür war die laut Anklägern nicht ausreichende Unterstützung von Strafverfolgern bei der Überwachung Verdächtiger. Lediglich Verbindungsdaten wurden übermittelt, nicht aber Inhalte. Der Internet-Telefonie Anbieter äußerte sich dazu, dass sie sowohl den Datenschutz der Nutzer als auch die rechtlichen Vorgaben des jeweiligen Landes berücksichtigen müssten.

  • UBER t3n: Uber gestaltet App übersichtlicher, fügt neue Funktionen hinzu: Ubers App wurde durch das Hinzufügen von neuen Diensten zunehmend unübersichtlicher. Immer wieder fragten sich Nutzer, ob sie UberBlack, UberX oder UberPool bestellen wollen. Laut Uber wollten sie bei ihrem Start vor sieben Jahren eine einfache App auf den Markt bringen, um jetzt mit den vielen neuen Angeboten besser umzugehen, haben sie sich in diesem Jahr für ein komplettes Redesign der App entschieden. Die neue App wird in den nächsten Wochen weltweit für alle Nutzer verfügbar sein, sowohl iOS- als auch Android-Nutzer können das Update laden. Uber ist heute bereits in mehr als 450 Städten aktiv.

  • LINKEDIN digitaltrends: LinkedIn now tells you how much you should be earning, in exchange for your salary info: Das soziale Netzwerk LinkedIn gibt jetzt bekannt, dass Arbeitnehmer in Erfahrung bringen können, welches Gehalt in ihrer Branche und gemäß ihrer Berufserfahrung durchschnittlich gezahlt werden sollte. Das sogenannte Tool LinkedIn Salary wird es Nutzern möglich machen die idealle Stelle nach bestbezahltem Standort und Boni herauszufiltern. Bevor man diesen Dienst allerdings nutzen kann, muss das bisherige Gehalt angegeben werden. Zum Launch ist LinkedIn Salary zunächst in den USA, Kanada und Großbritannien verfügbar.

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  • APPLE t3n: 7 neue Funktionen von iOS 10: Nachdem das iPhone 7 vorgestellt wurde, ist nun das neue Betriebssystem iOS 10 rausgekommen. Das Update gibt es für alle Geräte ab iPhone 5, iPad mini 2, iPads der 4. Generation und iPod Touch der 6. Generation. 7 neue Funktionen wie z.B. die Intelligente Tastatur, man kann ab sofort mit einer einzigen Tastatur in mehren Sprachen schreiben, ohne ständig diese wechseln zu müssen, hält das neue Update bereit.
  • CHINA Welt: Wirtschaft in China stabilisiert sich wieder: Chinas Wirtschaft scheint wieder zulegen zu können. In China wächst vor allem die Nachfrage nach Autos stark. Außerdem gab es noch 1,13 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze im August. Der Sprecher Sheng Laiyun sehe „positive Veränderungen und viele Lichtblicke“, besonders in der Realwirtschaft, bei der Vorlage der Wirtschaftsdaten für den Einzelmonat August.
  • ADBLOCKER Trending Topics: „Adblocker werden den Markt verändern, weil sie zeigen, dass die Big-Data-Geschäftsmodelle nicht funktionieren“: 100 Millionen Nutzer soll Adblock Plus laut Angaben des Herstellers haben. Weltweit setzt der irischen Firma PageFair zufolge jeder fünfte Smartphonenutzer auf einen Werbeblocker. Bereits 2013 wurde bekannt, dass sich Google und Amazon mit Eyeo arrangierten und sich von der Werbeblockade freikauften. In Brüssel braut sich derzeit ein Gewitter zusammen, das die Geschäftsmodelle der großen Silicon-Valley-Riesen massiv infrage stellt.
  • UBER heise online: Schweiz lockert Regeln für Taxis wegen Konkurrenz mit Uber & Co.: Gestern stimmte in der Schweiz der Nationalrat mit deutlicher Mehrheit für eine Lockerung der strengen Vorschriften für Taxifahrer. Taxifahrer befänden sich im Nachteil gegenüber des Fahrdienstes Uber. Der Schweizer Nationalrat will gleiche Ausgangsbedingungen für den Wettbewerb zwischen Taxifahrern und Fahrdiensten wie Uber. Aktuell unterliegen Taxifahrer speziellen Vorschriften, beispielsweise einer Bewilligung für berufsmäßige Personentransporte, einer Fahrtenschreiberpflicht oder speziell geregelten Arbeitszeiten.
  • IOS Süddeutsche Zeitung: Rückkehr des „Ziegelsteins“: iPhone-Nutzer berichten von Update-Problemen Kaum ist iOS 10 rausgekommen, da gibt es schon Probleme. Viele Nutzer berichten von Update Problemen wie z.B. dass das Wlan-Update auf iOS 10 iPhone und iPad im Wartungsmodus einfriert. Das Problem lässt sich nur durch eine Wiederherstellung reaktivieren.
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  • WHATSAPP welt: Was WhatsApp jetzt mit Facebook teilt – und was nicht: Tja, wer hätte das gedacht – Facebook möchte die Daten von WhatsApp. Eigentlich hatte damit jeder gerechnet, der die damalige Übernahme mitbekommen hat. Fraglich war es lediglich, wann dieser Zeitpunkt sein wird. Aber warum ist der Aufschrei nun doch so groß? Telefonnummern und Nutzungsdaten, also wie häufig man den Messenger nutzt, werden an Facebook weitergeleitet. Damit ist nun jede Person eindeutig identifizierbar. Sensible Daten sollen angeblich nicht weitergeleitet werden. Dies versichere zumindest WhatsApp.

  • AMAZON heise: Der Siegeszug des Online-Handels geht weiter – das Ladensterben auch: Mit Öffnungszeiten rund um die Uhr und bequemer Lieferung bis vor die Haustür machen Internethändler den Einkaufsstraßen immer mehr Kunden abspenstig. Vor allem in Klein- und Mittelstädten stehen deshalb immer mehr Läden leer. Der Internethandel in Deutschland boomt, viele Innenstädte dagegen leeren sich. „Prognosen, wonach bis 2020 rund 50.000 Geschäften das Aus droht, sind nicht übertrieben. Das wird eher die Untergrenze sein“, warnt der Handelsexperte Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein in einem Gespräch mit der dpa.

  • TWITTER blog.twitter: 187 Millionen Tweets zu #Rio2016 – der Twitter-Rückblick in Zahlen, Daten und Momenten: Ein grünes Schwimmbecken, eine mitfiebernde Twitter-Omi und das Triple-Triple des schnellsten Mannes der Welt – #Rio2016 war für zwei Wochen DAS Thema auf Twitter. Mehr als 187 Millionen Tweets wurden insgesamt rund um die Olympischen Spiele verschickt, diese führten zu rund 75 Milliarden Impressions auf Twitter und über eingebettete Tweets.

  • IPHONE handelsblatt: Spionage-Software “Pegasus” auf iPhones entdeckt: Eine neu entdeckte Spionage-Software hat drei iPhone-Schwachstellen ausgenutzt, um sich weitreichenden Zugriff auf die Geräte zu verschaffen. Nach Erkenntnissen von Sicherheitsforschern wurde das Programm auch gegen Menschenrechtler und Journalisten eingesetzt. Apple stopfte die Sicherheitslücken im iPhone-System iOS am Donnerstag – rund zwei Wochen nach dem ersten Verdacht. Experten zufolge steckt hinter dem Programm, das von ihnen „Pegasus“ genannt wurde, ein Unternehmen aus Israel.

  • STARBUCKS golem: Starbucks testet Wireless Charging in Deutschland: Hoppla, Akku schon wieder leer. Diese Erfahrung teilen zumindest sehr viele Smartphonenutzer. Wenn man es genau nimmt, sind leere Akkus ein tägliches Problem und die Suche nach etwas Strom ist damit ebenso verbunden. Starbucks will dem nur einen Riegel vorschieben und bietet seinen Kunden an, via Wireless Charging die Geräte wieder aufzuladen. Da diese Funktion noch nicht bei allen Smartphones vorhanden sind, kann man sich vor Ort einen Adapter ausborgen. „Einmal Strom to go bitte“

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  • APPLE t3n: Sicherheitsprobleme bei iOS: Forscher decken Lücke in Sandboxing auf: iOS schnitt bisher immer besser ab als Android, internationale Forscher aber fanden eine Sicherheitslücke bei der Sandboxing Funktion. Die Sandboxing Funktion soll verhindern, dass Apps ohne Berechtigung auf die Datenspeicher anderer Apps zugreifen können. Die Forscher wollten ein System entwickeln, was iOS automatisch auf mögliche Sicherheitsprobleme abcheckt. Dabei fanden die Forscher diese Lücke und benachrichtigten Apple darauf hin.
  • YOUTUBE GoogleWatchBlog: Backstage: YouTube will sich von der reinen Video-Plattform zum Social Network wandeln: Laut einer anonymen Quelle will Youtube nicht mehr nur eine Videoplattform bleiben, sie will sich in Richtung Social Network entwickeln und durch ein Backstage-Bereich den Usern ermöglichen, nicht nur Videos zu teilen sondern auch Postings zu verfassen. Zurzeit ist es noch nicht bekannt, ob der Backstage-Bereich mit in die Youtubefläche integriert wird oder ob es eine Stand-Alone-App geben wird.
  • MEDIZIN heise online: Die neue Waffe gegen Bakterien: Die Menschen werden immer resistenter gegenüber Antibiotika. Seit langem versuchen Pharmahersteller neue Antibiotika auf den Markt zu bringen gegen die, die Menschheit nicht resistent wird, leider ohne Erfolg. Doch jetzt gibt es wieder Hoffnung, etliche Forscher bauen nun auf Viren die, die gefährlichen Bakterien vernichten und die bereits Antibiotika resistenten zu bekämpfen. Zurzeit ist diese Behandlungsmethode aber noch im Test.
  • EBAY Handelsblatt: Richter stoppen den Abbruchjäger: Es gibt unzählige Verkäufer auf ebay. Sie alle wollen ihre Ware für einen guten Preis verkaufen. In manchen Fällen ist dies dennoch nicht der Fall und dann ziehen die Verkäufer Ihr Angebot zurück. Das ist laut den Ebay Richtlinien aber nicht erlaubt, es sei denn, die Ware ist durch einen Unfall beschädigt. Immer wieder werden diese Verkäufer von sogenannten Abbruchjägern auf Schadensersatz verklagt. Nun will der Bundesgerichtshof für mehr Rechtssicherheit sorgen.
  • CARSHARING all-in: Bundesregierung einigt sich auf Carsharing-Gesetz: Immer mehr Menschen steigen vom eigenen Auto zum Carsharing um. Mittlerweile gibt es viel zu viele Autos auf der Welt, aber nicht alle werden genutzt und verrotten bloß auf Ihrem Parkplatz. Carsharing ist für Menschen, die sich kein eigenes Auto kaufen wollen oder leisten können. Die Bundesregierung will Carsharing immer mehr fördern und das mit besonderen Privilegien.
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  • GAMES sueddeutsche: Zurück in die Nullerjahre: De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte: Der Amoklauf am OEZ in München erschütterte am Wochenende die deutsche Gesellschaft. Mehrere Menschen verlieren ihr Leben durch einen Schützen, der seine Opfer wohl gezielt zu einer Fastfoodkette lockte. Der Bundesinnenminister, Thomas de Maizière, machte in einer Rede am Samstag eine Zeitreise. Was schon länger keinen Platz mehr in Diskussionen über Amokläufe fand, buddelt de Maizière nun wieder aus. Kein vernünftiger Mensch könne bestreiten, dass das unerträgliche Ausmaß von gewaltverherrlichenden Spielen im Internet auch eine schädliche Wirkung auf die Entwicklung von Jugendlichen habe.
  • YAHOO bloomberg: Verizon to End Yahoo Survival Fight With $4.8 Billion Deal: Der Überlebenskampf des Web Unternehmens Yahoo scheint ein Ende zu haben. Bevor die Märkte öffnen gab der amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon bekannt, dass man das Kerngeschäft des Internetpioniers für rund 4,8 Milliarden US-Dollar übernehmen werde. Verizon hat wohl geplant, Yahoo mit AOL zusammenzulegen, um so im Bereich der Internetwerbung mit Facebook und Google konkurrieren zu können. Die Übernahme durch Verizon bedeutet, dass einer der bekanntesten Internetkonzerne nach 20 Jahren seine Eigenständigkeit verlieren wird.
  • PRISMA thenextweb: Prisma is now available to everyone on Android: Die Foto App Prisma, die auf einem Smartphone geschossene Bilder in das Design von „Malen nach Zahlen“ umwandelt, erfährt gerade einen großen Hype. Bisher war die App allerdings nur auf iOS Geräten zu ergattern. Das soll sich nun mit einem neuen Update ändern. Benutzer von Android Geräten sollen die App nun auch direkt vom Google Play Store downloaden können und müssen nicht mehr den Umweg über eine Einladung zu einer Beta Version gehen.
  • APP STORE t3n: Pokémon Go: Apple meldet Rekord-Downloadzahlen: Nach einem unfassbaren Wertanstieg der Nintendo-Aktie hat Apple nun bekanntgegeben, dass die Augmented-Reality-App „Pokémon Go“ einen Rekord im App Store aufgestellt hat. Genaue Zahlen veröffentliche Apple bisher wie gewohnt nicht. Auch unklar ist, ob im Google Play Store ebenso ein Rekord erreicht wurde. Ein Marktforschungsunternehmen schätzt die Download-Zahlen auf 7,2 Millionen in der ersten Woche. Zum Vergleich: Die populäre App Angry Birds kam damals nur auf 2,2 Millionen Downloads
  • KI wired: Den Olympia-Laufschuh von Nike hat eine KI entwickelt: Bald ist es wieder soweit und das Olympische Feuer wird wieder entzündet. Dann folgen die Sportler dem Ruf von Olympia und versuchen etwas Edelmetall zu erkämpfen. Besonders in der Leichtathletik hat dieses Event einen ganz besonderen Stellenwert, da die antiken Spiele vor allem in diesem Bereich ausgetragen wurden. Viele Leichtathleten werden entweder von Nike gesponsert oder benutzen die Schuhe des Unternehmens. Der neueste Schuh des Sportkonzerns soll der Schnellste der Welt sein und auf 100 Metern bis zu einer Zehntelsekunde schneller sein, als andere Schuhe. Das Besondere am Schuh – die Sohle wurde von Künstlicher Intelligenz entworfen.
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5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Datenleck bei Dell, Periscope, Apple und die ersten Einblicke in das neue iOS 9.3, Lego und um Apples iCar. Ergänzungen erwünscht.

  • DELL t-online: Datenleck bei Dell? Falsche Dell-Techniker tricksen Kunden: Eine Reihe von Betrügern hat sich eine besonders unverschämte Masche ausgedacht, um an Benutzerdaten heranzukommen. Sie geben sich als Dell-Support-Mitarbeiter aus und rufen Nutzer gezielt an, um angebliche Probleme, die sich auf den Geräten befinden zu beheben. Kaum ist man mit den deutsch- oder englischsprachigen Mitarbeitern im Gespräch, schon gibt man seine Daten preis. Das Vertrauen ist schnell geweckt und die Kunden installieren die von den Betrügern empfohlene Fernwartungssoftware. Jetzt ist es kein Problem mehr für die vermeintlichen Mitarbeiter den Computer der Opfer zu steuern und diese auszurauben.

  • PERISCOPE Horizont: Periscope: Twitter integriert Live-Videos in iOS-App: Wer Periscope-Videos sehen möchte, der kann das jetzt auch in der Timeline der Twitter-App. Dass man erst auf ein Video klicken muss, damit sich dann die Periscope-App öffnet, um sich anschließend das Video ansehen zu können, ist nun vorbei. Die Videos starten ab sofort automatisch und direkt im jeweiligen Tweet. Außerdem werden sie im Vollbildmodus angezeigt und auch die Kommentare und Like-Herzen von allen Nutzern sind einsehbar. Der Sinn dahinter ist, dass man die Periscope-App jetzt nicht mehr extra installieren muss, um die gewünschten Videos zu sehen. Twitter möchte den Nutzern so das Teilen und Ansehen von Videos einfacher machen. Allerdings gilt die Neuerung vorerst nur für iOS-Nutzer.

  • APPLE ZDNet.de: Apple gibt ersten Ausblick auf iOS 9.3: Apple hat jetzt die ersten spannenden Ausblicke auf iOS 9.3 gegeben. Die Betaversion steht inzwischen registrierten Entwicklern zum Testen zur Verfügung. Neben einer speziell für den Bildungssektor entwickelten Software, weißt die neueste iOS Version auch eine angepasste Displaybeleuchtung, die Neuerung der Nachrichten- und Health-App auf und erlaubt es Notizen durch ein Passwort oder gar einem Fingerabdruck zu schützen. Apple-Nutzer können sich also schon mal auf zahlreiche Neuerungen freuen.

  • LEGO DIE WELT: Lego: Bundeskartellamt verhängt Strafe wegen Preis-Druck: 130.000 Euro – das ist die Kartellbuße, die der Spielwarenhersteller Lego jetzt zahlen muss. Wie es heißt, hat das Unternehmen gegen das Verbot der vertikalen Preisbindung verstoßen. In den Jahren 2012 und 2013 hat Lego scheinbar die Einzelhändler in Nord- und Ostdeutschland dazu gedrängt, die von dem Bauklötze-Hersteller vorgeschriebenen Endverkaufspreise für die Produkte zu nehmen. Wer sich jedoch nicht daran hielt, hatte mit Konsequenzen zu rechnen. So drohte das Unternehmen den Händlern beispielsweise mit einer Minderung der Liefermenge oder gar einer Nichtlieferung. Nach umfangreichen internen Ermittlungen verloren einige verantwortliche Mitarbeiter ihren Job.

  • ICAR Meedia: “Offenes Geheimnis”: Tesla-Chef Elon Musk bestätigt Apple-Auto: Was die Entwicklung des Apple-Autos iCar angeht, darüber hält sich der Konzern noch sehr bedeckt. Das Konkurrenz-Unternehmen Tesla hingegen bestätigte in einem Interview die Gerüchte, die schon seit längerer Zeit kursieren, über das Apple Elektroauto. Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich noch im vergangenen Jahr abfällig über Apples Vorhaben und machte sich sogar darüber lustig. Doch in einem Interview mit der BBC bezeichnete Musk die Entwicklung zwar als ein “offenes Geheimnis” aber gleichzeitig auch als ein vermutlich überzeugendes E-Auto.

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5 Lesetipps für den 19. November

In unseren Lesetipps geht es heute um VW, kostenloses WLAN in Regionalzügen, Shnups – ein neues Startup aus Berlin, das neue Design von Google+ und ein gescheitertes Kickstarter-Projekt. Ergänzungen erwünscht.

  • VOLKSWAGEN horizont: Abgas-Affäre: Volkswagen bittet US-Kunden um Geduld: Volkswagen bittet seine US-Verbraucher um noch etwas Geduld und um Entschuldigung. Da in L.A. gerade die Auto-Messe stattfindet, nutzt der Konzern die Chance eine Kampagne zu starten und veröffentlicht in 30 bekannten US-Zeitungen das Entschuldigungsschreiben. Außerdem benutzt Volkswagen auch digitale Banner und eine Microsite, um die Kunden zu erreichen. Der Sinn hinter dieser Kampagne ist unter anderem, seine Kunden vorerst zu beruhigen.

  • WLAN DIE WELT: Erster Regionalzug erhält kostenloses WLAN: WLAN in der ersten Klasse des ICE ist inzwischen keine Neuheit mehr. Die zweite Klasse wird vermutlich im nächsten Jahr damit ausgestattet werden. Jetzt probt die Deutsche Bahn auch in Regionalzügen erstmals kostenloses WLAN. Ein Problem stellt sich der geplanten Vernetzung allerdings in den Weg: Nicht überall auf den Strecken, gibt es Netz und außerdem haben die Wagen keine Steckdosen. Und doch blickt man der großräumigen Vernetzung optimistisch entgegen, sodass vielleicht in fünf Jahren ein nennenswerter Umfang an WLAN auch in den Regionalzügen erreicht werden kann.

  • SHNUPS Gründerszene: Ein digitales Sammelalbum für die wichtigsten Hashtags: Shnups, eine Seite, bei der eine Community die spannendsten und interessantesten Tweets, Videos, Posts oder Fotos zu einem Hashtag formt. Dieser Hashtag wird kurz erklärt und anschließend kann man all diese Inhalte gebündelt auf einer Themenseite wiederfinden. Das klingt zunächst etwas verwirrend aber das Startup aus Berlin hat sich etwas ganz besonderes dabei gedacht: Durch die vielen Plattformen, die es inzwischen gibt, gehen auch viele Inhalte unter, da sie kreuz und quer im Netz verteilt sind. Aber Shnups soll das jetzt ändern.

  • GOOGLE+ cnet: Google+ erhält neues Design: Ein Design, welches Collections und Community in den Vordergrund stellt – das ist der neueste Schritt, den Google+ gerade geht. Aber nicht nur das Design der Webseite wurde überarbeitet sondern auch das für die Apps für Android und iOS. Und scheinbar kommt das bei den Nutzern sehr gut an, denn den Communities sollen sich angeblich täglich 1,2 Millionen neue Nutzer anschließen. Auch die Collections Funktion wächst schneller. Allerdings heißt es, dass das neue Design von Google+ noch nicht alle Funktionen unterstützt.

  • ZANO-DROHNE t3n: Debakel für Zano-Drohne: Europas erfolgreichstes Kickstarter-Projekt ist endgültig gescheitert: Obwohl die Crowdfunding Kampagne für die Mini-Drohne Zano den Entwicklern Millionen eingebracht hat, ist das Kickstarter-Projekt gescheitert. Zano hätte bequem per Smartphone gesteuert werden und HD-Videos und Selfies aus der Luft aufnehmen sollen. Allerdings wurden nur knapp 600 der bestellen 15.000 Mini-Drohnen verschickt. Diejenigen, die in das Projekt investierten, werden anscheinend demnächst von einem Insolvenzverwalter kontaktiert. Das Scheitern ist allerdings sehr schade, denn Zano galt bisher als erfolgreichstes europäisches Kickstarter-Projekt.

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AdBlocker sind Teil des “Kriegs” von Apple gegen Google

Half an hour of web ads (adapted) (Image by Daniel Oines [CC BY 2.0] via Flickr)

Es kommt einem versteckten Angriff auf Googles Einnahmequelle Nummer Eins gleich, den Apple in das neue Betriebssystem iOS 9 für iPhone und iPad eingebaut hat: die Möglichkeit, Werbeblocker zu installieren. Den Sommer über bauten App-Entwickler an “Peace”, “Crystal”, “Purify” oder “Blockr”, und vergangene Woche haben sie den Erfolg geerntet.

In vielen Märkten, darunter auch Österreich, Deutschland und den USA, marschierten die neuen Adblocker auf die vorderen Ränge der Kauf-Download-Charts. Ein gutes Geschäft nicht nur für die Anbieter selbst, sondern auch für Apple: bei jedem Download bekommt der iPhone-Konzern 30 Prozent des Kaufpreises.

Noch ist nicht klar, wie viele iPhone- und iPad-Nutzer die neuen AdBlocker verwenden – auch, weil nicht jeder iOS 9 installiert hat und nun (nahezu) werbefrei mit Safari durchs mobile Netz surfen kann. Doch Google sollte der Schachzug von Apple zu denken geben: Einer Analyse von Goldman Sachs zufolge, haben iOS-Geräte 2014 für 75 Prozent des mobilen Werbeumsatzes der Suchmaschine gesorgt, das sind etwa 9 Milliarden US-Dollar. Zusätzlich soll es sich Google pro Jahr ein bis zwei Milliarden US-Dollar kosten lassen, um als Standard-Suchmaschine im Safari-Browser voreingestellt zu sein. Wenn Apple seine Nutzer nun Werbung (inklusive AdWords und YouTube-Pre-rolls) blocken lässt, ist das für Google ein ernstes Problem.

Aber nicht nur Google, auch werbefinanzierte Online-Publisher könnten mittelfristig unter der Werbeblockade leiden. Einer Studie von Adobe und PageFair zufolge kosten AdBlocker werbefinanzierten Webseiten dieses Jahr 22 Milliarden US-Dollar, 2016 soll das bereits auf mehr als 40 Milliarden US-Dollar anwachsen. Noch sind AdBlocker vor allem am Desktop stark verbreitet, in Deutschland und Österreich liegt der Anteil der Nutzer, die solche Software verwenden, zwischen 20 und 30 Prozent.

Die Anbieter von AdBlockern für das iPhone könnten sich als Handlanger von Apple im Krieg gegen Google wahrnehmen. Einer tut das bereits: Der bekannte App-Entwickler Marco Arment (Ex-Tumblr, Ex-Instapaper) hat seinen AdBlocker “Peace”, der die Download-Charts dominierte, nach zwei Tagen wieder zurückgezogen, weil er damit “kein gutes Gefühl” hätte und sich als Teil es eines “Kriegs” fühle.

Die Betreiber von Webseiten versuchen mittlerweile auf ihre Art und Weise zurückzukämpfen. CNET etwa verweigert Nutzern, die mit dem mobilen Safari und einem Werbeblocker auf die Webseite kommen, die Nutzung von Videos. Andere wiederum wollen zusätzliches Kapital aus der Popularität der neuen AdBlocker-Software schlagen: Die Kölner Firma Eyeo, die AdBlock Plus für Desktop-Browser macht und eigene Werbung blockierende Browser für iPhone und Android-Smartphones anbietet, will sein “Acceptable Ads”-Programm auf die neuen Apps ausweiten. Der Clou: Bei Eyeo können sich große Firmen wie Google, Microsoft oder Amazon auf eine Whitelist einkaufen – ihre Online-Anzeigen werden dann nicht mehr ausgeblendet.


Image (adapted) „Half an hour of web ads“ by Daniel Oines (CC BY 2.0)


 

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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Mobilfunkanbieter, Datenschutz für Kinder, Kinderpornografie, das neue Sony Xperia Z5 und die neue Street View App von Google. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET DIE WELT: Mobilfunk: Telekom beschleunigt das mobile Internet: Alle Mobilfunkkunden, bei denen die Technik es ermöglicht, sollen laut der Telekom, künftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Megabit pro Sekunde surfen können. Außerdem sollen MagentaEins-Kunden überall die maximal verfügbare Geschwindigkeit, also im besten Fall sogar 300 Megabit, bekommen. Zudem wird das Datenvolumen im mobilen Internet erhöht und die bisherigen Preise bleiben gleich. Somit stemmt sich die Telekom gegen einen Preisverfall in den Telefontarifen. Aber Vodafone zieht nach. Während der Ifa verkündete der Anbieter, ebenfalls Geschwindigkeit und Datenvolumen zu erhöhen.

  • DATENSCHUTZ heise online: Datenschutz für Kinder bei Apps und im Web mangelhaft: Besorgniserregend – so bezeichnen Datenschutzbeauftragte, der OECD-Staaten, 1494 in diesem Jahr überprüfte Apps und Webseiten. 67 Prozent dieser geprüften Plattformen sammelten persönliche Daten von Kindern und Jugendlichen und nur 31 Prozent boten effektive Kontrollmöglichkeiten an, damit das Abgreifen von Daten junger Leute, eingeschränkt werden kann. Nur ein kleiner prozentualer Anteil hat die Kinder ermutigt, ihre Eltern mit in das Internetgeschehen einzubeziehen. Datenschützer werden die Betreiber der jeweiligen mangelhaften Angebote anschreiben – wobei man weitere behördliche Schritte nicht ausschließen kann.

  • BUNDESKRIMINALAMT SPIEGEL ONLINE: Kinderpornografie: BKA lässt mehr deutsche Seiten löschen: Dem Bundeskriminalamt wurden 2014 mehr als 2700 Websites mit kinderpornografischem Inhalt gemeldet und davon lagen über 1100 auf deutschen Servern. Das sind mehr als im Vorjahr. 2013 waren es 781. Laut einem Bericht wurden 77 Prozent der gemeldeten Seiten nach zwei Tagen gelöscht und schon nach zwei Wochen waren alle Inhalte entfernt. Die Bundesregierung betont, dass der Ansatz “Löschen statt Sperren” ein gut funktionierendes Konzept ist, und das seit vier Jahren.

  • SONY Golem.de: Sony Xperia Z5 Premium: Ein 4K-Display macht noch längst kein 4K-Smartphone: Laut Sony ist das Sony Xperia Z5 Premium, das erste 4K-Smartphone. Allerdings nur für Display und Videos. Denn Apps werden nur in einem Viertel der Auflösung wiedergegeben. Sony bewirbt zwar das neue Smartphone als 4K-Ultra-HD-Smartphone, aber es stellt sich raus, dass es gar keines ist. Denn einzig und allein ist nur die Display-Auflösung richtig neu. Ob die Benutzeroberfläche jetzt aber noch einwandfrei läuft, ist die andere Frage.

  • GOOGLE t3n: Bilder von der Straße: Google macht Street View zur Standalone-App und hofft auf Fotos der Community: Die Street View war bislang nur ein Feature von Google Maps, doch diese wird mit der offiziellen Version 2.0, zur eigenen App für iOS und Android. Die Street View App soll zur Vereinfachung für das Finden und Abrufen von Panoramabildern in Google Maps dienen. Hierbei setzt Google aber auch auf die Beteiligung der Nutzer. Denn mit der App soll das Hochladen der Bilder in der 360 Grad-Ansicht schneller gehen. Allerdings wird die schon bestehende App von Google “Photo Sphere” eingestellt, um Platz für die neue Standalone App zu schaffen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Kleine Podcaster haben Probleme, neue Hörer zu gewinnen

Skullcandy Headphones (adapted) (Image by Brett Levin [CC BY 2.0] via Flickr)

Wie sieht das Podcast-Geschäft für die Betreiber aus? Eine Umfrage deutet an, dass trotz des steigenden Interesses für Podcasts, der größte Teil des Wachstums auf die bereits bestehenden Hörer zurückzuführen ist. /

Es gibt kaum neue Hörer. Die Podcaster sorgen sich nun, wie sie sich neues Publikum und Bezahlmodelle erschließen können. Clammr, ein Unternehmen hinter einer iOS-App, die den Nutzern dabei hilft, Audiocontent zu streamen und zu teilen, führte eine Onlinestudie mit 59 Podcastern durch. Der größte Teil der Befragten setzte sich zusammen aus “wichtigen Podcastern, die den größten Teil der produzierten Podcasts repräsentieren”, sagte Clammr-Mitbegründer Parviz Parvizi, “und keine Shows mit großen Markennamen, die von den großen Sendern kommen.

Das sind vielleicht nicht die beliebtesten Sendungen aller Zeiten, aber diese Leute betreiben ihre Podcasts ohne Hilfe von größeren Unternehmen.

  • Das Interesse an Podcasts hat zugenommen. Zwischen 2014 und 2015 gab es 32 Prozent mehr Suchanfragen bei Google mit dem Stichwort “Podcast”, und 37 Prozent mehr Downloads. Clammr merkt hier aber an, dass dieses “angenommene Wachstum eher von den bereits bestehenden Hörern stammt als von einer gewachsenen Nutzerzahl” und fand heraus, dass “im Mai 2015 die Suchanfragen für Podcasts niedriger waren als beim bisherigen Höchstwert der ersten Podcastwelle im Januar 2006.

  • Das hier sind die Aspekte der Umfrage zur Entwicklung von Podcasts. Die Befragten haben angegeben, mit welchen Entwicklungen sie besonders zufrieden oder unzufrieden sind:

Clammr Podcasts Challenges (Image by Clammr via SlideShare)
Quelle: Clammr

Anders gesagt: es scheint, als wären die Podcaster generell mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zufrieden. Sie sorgen sich allerdings darum, ob es in ihrem Geschäft demnächst schwieriger werden könnte.

  • Abgesehen von einiger Unzufriedenheit bezüglich der sozialen Medien stellen diese noch immer die wichtigste Quelle für die Verbreitung und Wachstumsraten von Podcasts dar:

Clammr Podcaster Social Media (Image by Clammr via SlideShare)
Quelle: Clammr
  • Apple hat maßgeblich zum Wachstum des Podcastbusiness beigetragen. 82 Prozent derjenigen, die Podcasts auf dem Smartphone hören, tun das auf einem iOS-Gerät, nur 16 Prozent hören sie sich auf Androidgeräten an. Und wiederum hören 78 Prozent der Podcasthörer mit einem iPhone auch über die Apple-interne Podcast-App.

Weitere Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier.

Dieser Artikel erschien zuerst auf NiemanLab. Übersetzung von Anne Jerratsch.


Image (adapted) “Skullcandy Headphones” by Brett Levin (CC BY 2.0)


 

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Apple und Google setzen stärker auf Kontext, zum Leidwesen der Nutzer

The raging battle between Apple's iPhone and Google's Android (adapted) (Image by Tsahi Levent-Levi [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Mit dem Fokus auf Kontext werden Android und iOS bald deutlich stärker auf die eigenen Dienste fixiert und der Nutzer muss sich zwischen beiden Plattformen entscheiden. Android und iOS sind inzwischen so weit ausgereift, dass die Wahl zwischen den beiden Mobile-Betriebssystemen nur noch eine Frage der persönlichen Präferenz ist. Apple und Google bereiten aber den nächsten großen Schritt bereits vor und setzen bei beiden Betriebssystemen künftig stärker denn je auf Kontext, um Nutzern das Leben zu vereinfachen. Allerdings ist die Gefahr groß, dass die Nutzer darunter zu leiden haben. Die Kluft zwischen den beiden Plattformen wird unüberbrückbar.

Wahlfreiheit

Derzeit ist es für den Nutzer eine hervorragende Situation: Man kann sich frei entscheiden, ob man Smart-Devices mit iOS oder Android nutzen möchte und muss kaum auf die Vorzüge vieler Dienste verzichten. Problemlos lassen sich auf einem iPhone oder iPad Google-Dienste wie Google Maps, Gmail oder Google Hangouts nutzen, wenn einem die Apple-Pendants nicht zusagen. Das Beste aus beiden Welten sozusagen. Doch nach den beiden Entwicklerkonferenzen Google I/O und WWDC, auf denen beide Unternehmen vor einigen Wochen jeweils Ausblicke auf die kommenden Versionen von Android und iOS gegeben haben, scheint es so, als wären diese Tage gezählt – und das obwohl beide Konkurrenten das gleiche Ziel vor Augen haben: Kontext.

Google hat mit Now On Tap ein beeindruckendes Feature vorgestellt, das Kontextbewusstsein über Google Now hinaus, auf das ganze OS ausdehnt. Wenn man zum Beispiel in einer Chat-App über ein Restaurant spricht, kann man einfach den Home-Button gedrückt halten und Fragen: “Wann schließt das Restaurant?“ Google Now scannt die offene App nach wichtigen Keywords, versteht um welches Restaurant es sich handelt und kann die Antwort anhand von Daten aus der Yelp- oder Foursquare-App liefern. Der einzige Haken an der Sache? Man braucht dafür ein Android Smartphone. Google Now gibt es zwar auch für iOS, allerdings ist der Virtuelle Hellseher Assistent dort nicht annähernd so hilfreich, da die tiefgreifende Integration ins OS nicht möglich ist. Diese ist aber nötig, um das volle Funktionsspektrum auszuschöpfen – dieser Mangel an Integration wird sich bei Now on Tap noch stärker als bisher ohnehin schon bemerkbar machen.

Natürlich ist Google Now aber nicht die einzige Option in Sachen Kontext auf iOS-Produkten, denn auch Apple hat mit Siri Großes vor. Zunächst einmal erhält Siri ein Feature, dass Google Now lange Zeit exklusiv angeboten hat, vorauseilende Benachrichtigungen. Die App wartet also nicht mehr, bis der Nutzer fragt, sondern unterbricht ihn, um ihn automatisch mit möglicherweise nützlichen Informationen zu versorgen. Unter iOS 9 werden zudem Apple Maps und Kalender tief in Siri integriert sein und der virtuelle Assistent wird sich sehr stark auf die Spotlight-Suche verlassen. Siri kann dadurch auch, je nach Kontext, passende Informationen und Hilfestellungen bieten, allerdings ist dieses Feature eben nur möglich, wenn man die Apple-Anwendungen statt der Google-Apps (oder gar Microsofts oder Yahoos Alternativen) nutzt.

Die Qual der Wahl

Google Now und Siri werden also um ein vielfaches besser – allerdings gelingt dies beiden nur, durch die exklusive Nutzung der Apple- oder Google-Dienste. Die virtuellen Assistenten werden also zunehmend abhängig von den Apps des eigenen Anbieters, während immer mehr Nutzer sich verstärkt auf die virtuellen Assistenten in ihrem Alltag verlassen. Mit dieser Entwicklung versagen Apple und Google den Nutzern in Zukunft die Wahlfreiheit, denn wer etwa Gmail auf seinem iPhone nutzt, kann nicht den vollen Funktionsumfang von Siri genießen und wer auf einem Android-Smartphone ebenfalls lieber alternative Dienste nutzt, muss sich mit einem enttäuschenden Google Now-Erlebnis zufrieden geben.

Mit dem Kauf bestimmter Hardware wird künftig also auch die Wahl einer bestimmten Plattform noch wichtiger als bisher. Selbstverständlich lassen sich Smartphones und Tablets auch weiterhin mit den Konkurrenzdiensten nutzen, aber eben nur, wenn man bereit ist, auf die virtuellen Assistenten zu verzichten. Da diese allerdings immer stärker zum Mittelpunkt der mobilen Betriebssysteme werden, erhalten Nutzer, die sich trotzdem für Dienste von der Konkurrenz entscheiden, stark eingeschränkte Smartphones. Besonders schade ist diese Entwicklung, da sich die beiden Plattformen eigentlich gerade soweit angenähert haben, dass jeder das für sich beste Nutzungserlebnis wählen und dieses an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen kann.


Image (adapted) „The raging battle between Apple’s iPhone and Google’s Android“ by Tsahi Levent-Levi (CC BY-SA 2.0)


 

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Apple will Nachrichten selber schreiben und wir sollten besorgt sein

Macintosh Network (adapted) (Image by C_osett [CC0 Public Domain] via Flickr)

Apple stellt derzeit Journalisten ein, die Artikel für die kommende News-App schreiben. Dies erhöht aber auch die Gefahr, dass der Konzern seine Machtposition missbraucht. Mit Newsstand hat Apple zwar bereits eine Nachrichten-App im Angebot, allerdings ist der virtuelle Zeitungskiosk nicht gerade ein großer Erfolg. Da Apple aber, was Nachrichten angeht, mit Facebook und Google mithalten will, bringt der Konzern mit der kommenden iOS-Version eine neue News-App heraus. Für diese stellt man derzeit Journalisten ein, die Inhalte speziell für das neue Apple-News-Format erstellen sollen. Dies sollte uns allerdings stark beunruhigen, denn Apple hat sich in der Vergangenheit nicht gerade als Freund von Journalisten dargestellt und könnte die Marktmacht zum eigenen Vorteil missbrauchen.


Warum ist das wichtig? Apple hat in der Vergangenheit bereits immer wieder viel Kontrolle über die Inhalte im eigenen Ökosystem ausgeübt und könnte diese Machtposition mit einem eigenen News-Kanal künftig noch stärker ausbauen.

  • Nach der Vorstellung von Facebooks Instant Articles zieht Apple nach und sucht Journalisten, die Inhalte exklusiv für die neue News-App produzieren.

  • In der Vergangenheit hat Apple eine sehr harte Linie gegenüber kritischen Journalisten gefahren und diese zu einer freiwilligen Selbstzensur erzogen.

  • Apple erhält dadurch sehr viel Macht darüber, welche Meldungen die große Nutzerbasis über die Konkurrenz oder auch über das Unternehmen selber zu lesen kriegen.


Wettrüsten

Es ist noch nicht lange her, dass Facebook die Instant Articles vorgestellt hat, mit dem die Medien-Dominanz ausgebaut werden soll. Dabei handelt es sich um Artikel, die Publikationen direkt über ihre Facebook-Seite veröffentlichen können, ohne den Umweg über die eigene Seite gehen zu müssen. Exklusive Nachrichten-Inhalte sollen Nutzer also stärker an eine Plattform binden und so verwundert es auch nicht, dass Apple ebenfalls die große Nutzerschar stärker an die eigenen Produkte innerhalb des knallhart abgeriegelten Ökosystems binden will. Wo Facebook bereits relativ viel Einfluss auf die Inhalte ausübt, strebt Apple nach deutlich mehr Kontrolle über die Nachrichten.

Kürzlich ist eine Jobausschreibung aufgetaucht, in der Apple nach Journalisten sucht, die Inhalte für das neue Apple-News-Format erstellt. Darin wird nach “ambitionierten, Detail-orientierten Journalisten mit einer Obsession für großartige Inhalte und Mobile-News-Delivery” gesucht. Außerdem geht aus der Ausschreibung hervor, dass Apple weiß, dass es “fesselnde Geschichten” gibt, die “Algorithmen nicht identifizieren können”. Und dies ist der Teil, bei dem die Redakteure eine Menge Macht erhalten, was uns wiederum beunruhigen sollte. Denn die neue News-App wird automatisch auf Millionen Apple-Geräten installiert und besitzt dadurch und durch die tiefe Integration in das OS einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Apple kann somit Meldungen bevorzugt platzieren und unliebsame Artikel in den Tiefen des News-Stream verschwinden lassen.

Selbstverständlich können die Nutzer selber entscheiden, welche Inhalte sie lesen, allerdings haben die von Apple auf der eigenen Plattform gepuschten Inhalte einen gewaltigen Vorteil. Dieser Einfluss lässt sich bereits bei Apps, Podcasts oder Musik erkennen, wo die Downloadzahlen nach einer Empfehlung von Apple in die Höhe schnellen.

Im Apfel ist der Wurm drin

Das große Problem an der Sache, das ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend erzeugt, ist dabei die Möglichkeit für den Konzern, diese Macht zu missbrauchen. Verstärkt wird dieses Gefühl noch durch die Umgangsweise mit Journalisten in der Vergangenheit. Als die Computerbild vor einigen Monaten ein iPhone-kritisches Video veröffentlichte, erntete dies einen erbosten Anruf von Apples PR-Agentur und die Drohung, die Redaktion von künftigen Events auszuschließen und auch nicht mehr mit Testgeräten zu versorgen. Richard Gutjahr hat ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass der Konzern kritische Journalisten ganz hart ausgrenzt und dass als Resultat dessen, viele Journalisten Apple mit völlig überzogenen Respekt behandeln, aus Angst sich den Zorn des Herrschers über iPhones und iPads zuzuziehen. In dem sehr lesenswerten Artikel gibt Gutjahr noch ein paar weitere interessante und erschreckende Beispiele für die freiwillige Selbstzensur seitens der Journalisten. Zudem hat Apple sich in der Vergangenheit des Öfteren bereits in Zensur geübt und anstößige Inhalte aller Art ausgegrenzt. Auch bei den iOS-Apps fährt Apple eine knallharte Schiene. Anwendungen deren Name oder Beschreibung eine Erwähnung der Konkurrenz beinhaltet, werden rigoros abgelehnt oder, wie im Falle der Pebble-Smartwatch, unnötig hingehalten.

Wenn man all das nun auf die kommende News-App überträgt, ergibt sich ein sehr bedenkliches Bild. Wie reagiert Apple auf Meldungen, die den Konzern oder seine Produkte kritisieren? Wie wird die Konkurrenz behandelt? Finden positive Meldungen über Samsung und Google eine gleichermaßen präsente Position wie die positive Meldungen über Apple selber? Oder werden negative Meldungen über die Konkurrenz gar höher eingestuft? Oder aber, wie stark beeinflusst die harte Linie des Konzerns die Journalisten beim Aussuchen und Recherchieren der Meldungen? Wir steuern auf eine Zukunft zu, in der Facebook, Google und Apple uns nicht nur Zugang zu Meldungen geben, sondern auch die Grenzen dessen immer stärker kontrollieren. Ein Effekt dessen ist, dass viele Publikationen sich entschließen, sich nicht in einer Art zu verhalten, die die Götter erzürnen könnte. Viele stehen lange schon dem Einfluss großer Medienkonzerne kritisch gegenüber, und zurecht. Doch sollten wir es mindestens genauso kritisch sehen, wenn die großen Tech-Konzerne unsere Perspektiven verzerren.


Image (adapted) “Macintosh Network” by C_osett (CC0 Public Domain)


 

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5 Lesetipps für den 9. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um stürzende Roboter, die WLAN-Router der Zukunft, Beamer aus Pizzaschachteln, Pebble Time und die WWDC. Ergänzungen erwünscht.

  • DARPA SPIEGEL ONLINE: Darpa Robotics Challenge: Stürzende Roboter: Wer Bilder von der Roboterweltmeisterschaft gesehen hat, dem dürfte danach wohl klar sein, dass es noch etwas dauern wird, bevor Roboter eine tragende Rolle in unserem Leben spielen werden. Statt Eleganz und Überlegenheit demonstrieren die Roboter in einem knapp einminütigen Video vom Roboter-Wettbewerb der amerikanischen Militär-Forschungsbehörde Darpa, vor allem Hilflosigkeit. Sie stolpern, sie straucheln, sie stürzen. Beinahe bedauernswert, aber auch wirklich lustig anzusehen.

  • WWDC DIE WELT: Entwicklerkonferenz: So renoviert Apple die Betriebssysteme OS X und iOS: Gestern fand die diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC von Apple in San Francisco statt. Der iPhone Hersteller präsentierte unter anderem Software-Updates für die Betriebssysteme iOS und OSX, diese erhalten zum jährlichen Update eine Menge neuer Funktionen. Apple-Chef Tim Cook und seine Mitarbeiter möchten, dass alle Geräte noch enger ineinandergreifen und das die Betriebssysteme iOS und OSX noch mehr miteinander verschmelzen. Außerdem erhält die Apple Watch seinen ersten Anstrich, mit diversen Software-Updates.

  • MARKETING t3n: Pizza zum Filmabend: Geniale Marketing-Aktion macht Pizzaschachtel zum Beamer: Pizza Hut hat in Hongkong durch eine geniale Marketing-Aktion auf sich aufmerksam gemacht. Das Unternehmen lieferte Pizzaschachteln aus, die sich auch als Beamer für einen gemütlichen Filmabend nutzen lassen.Und das ganz unkompliziert. Nach dem entfernen der Pizza muss ein vorperforiertes Loch geöffnet werden, dahinter wird eine mitgelieferte Linse geklemmt. Jetzt braucht der Kunden nur per QR-Code eine App von Pizza Hut herunterzuladen, einen bereitgestellten Film auswählen und das Smartphone in den Pizzakarton stellen. Voila fertig ist der Beamer aus der Pizzaschachtel.

  • PEBBLE heise online: Apple lässt Pebble Time in den App Store: Mit der neuen iOS-App “Pebble Time Watch“ sind jetzt auch iPhone-Nutzer in der Lage, ihre Pebble Time Smartwatch in Betrieb zu nehmen. Da die App knapp zwei Wochen lang in Apples Zulassungsprüfung feststeckte, konnten iPhone-Nutzer ihre Uhr bislang nicht nutzen. Nachdem sich der Hersteller öffentlich beklagte, erfolgte dann kurze Zeit später die Freischaltung de Software. Seit Ende Mai wurden 24.000 Exemplare der Pebble Time an Frühbesteller verschickt. Außerdem seien inzwischen 47.000 der 57.000 Kickstarter-Vorbestellungen produziert und sollen bis Ende des Monats versendet werden.

  • WLAN-Router t3n: Da ist Energie in der Luft: WLAN-Router der Zukunft soll dein Smartphone aufladen: Es klingt zwar noch nach Zukunftsmusik, allerdings könnte sich das bald ändern. US-Forscher arbeiten zur Zeit an einem System, bei dem der WLAN-Router in der Lage sein soll, Smartphones und andere elektronische Geräte drahtlos aufzuladen. Bisher gelang es den Forschern Strom und Daten gleichzeitig zu übertragen, über eine Distanz von etwa 8 Meter. Angeblich ist dafür nicht einmal ein neuer Router nötig. Bei älteren Modellen müsste lediglich ein Firmware-Update gemacht werden, damit diese funktionieren.

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5 Lesetipps für den 28. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Google I/O, Cortana, Rundfunkbeiträge, GoPro und den Smartphone-Markt. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE: Horizont.net: Google-Entwicklerkonferenz I/O: Auf der Suche nach neuen „Ponytricks“ beim Geldverdienen: Bei der Produktvielfalt von Google kann es schon mal passieren, dass man den Überblick verliert. Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz Google I/O, die am heutigen Donnerstag in San Francisco beginnt, könnte sich die Liste an Produkten und Projekten noch etwas erweitern. Programmierer von Smartphone- und Tablet-Apps erwarten, dass sich das Investment von rund 800 Dollar pro Karte lohnen dürfte. Alle gehen davon aus, dass Google Details zur kommenden Android-Version vorstellt.

  • CORTANA: SPIEGEL ONLINE: Cortana: Microsoft bringt App für iOS und Android: Microsoft plant seinen digitalen Assistenten Cortana künftig auch unter iOS und Android nutzbar zu machen. Seit einiger Zeit arbeitet Microsoft bereits daran, Windows 10 näher an die konkurrierenden Mobil-Betriebssysteme Android und iOS heranzuführen. So soll man etwa auch die Apps der Konkurrenz ohne großen Aufwand auf Microsoft-Smartphones lauffähig machen können. Umgekehrt soll mit dem Start von Windows 10 der digitale Assistent auch für Android und iOS verfügbar sein.

  • RUNDFUNKBEITRAG: Golem.de: Digitalisierung: Studie fordert Ende von Rundfunkbeiträgen und ARD/ZDF: Deutschland verfügt über den teuersten und größten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt, wie es in einer Studie heißt. Die Gründe der Schaffung stammen noch aus dem analogen Zeitalter, allerdings wachsen die Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen und das Angebot der Sender mit Ihnen. Nun fordert eine Studie die Abschaffung der Beiträge und die Privatisierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Zudem wird das Auflegen eines Fonds aus den Privatisierungserträgen gefordert, der Sendungen von öffentlichem Interesse finanzieren soll.

  • GOPRO: CNET: GoPro turns focus to drones, virtual reality: GoPro plant zwei neue Produkte, mit denen das Unternehmen in die Märkte für Drohnen und Virtual Reality eingeführt wird. Der Kamerahersteller für Abenteuerlustige plant noch dieses Jahr ein Produkt mir sechs Kameras zu veröffentlichen, welches in der Lage sei sphärische Inhalte einzufangen, sagte GoPro CEO Nick Woodman am Mittwoch, während einem Interview auf der Bühne der Recode Code Konferenz im kalifornischen Rancho Palos Verdes. Die Produkte seien Teil der Bemühungen von GoPro, in weiter Geschäftszweige zu expandieren.

  • SMARTPHONE: heise online: Wachstum im Smartphone-Markt verlangsamt sich: Nach den Einschätzungen von Marktforschen zu urteilen, flacht das einst so explosive Wachstum der Smartphone-Absätze deutlich ab. Für dieses Jahr rechnet die Analysefirma IDC mit einem Absatzplus von 11,3 Prozent auf rund 1,45 Milliarden Computer-Handys. Letztes Jahr hat es noch einen Zuwachs von 27 Prozent gegeben. Grund dafür sei unter anderem eine Sättigung im weltgrößten Smartphone-Markt China. Dort dürften die Verkäufe in diesem Jahr nur um 2,5 Prozent steigen. Das dürfte auch das Absatzwachstum von Android-Geräten bremsen.

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5 Lesetipps für den 26. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die neue App „Super“, Googles I/O-Konferenz, Snapchat, Facebooks Instant Articles und iOS 9. Ergänzungen erwünscht.

  • SUPER  heise online: Social-Media-Messenger: Twitter-Gründer Stone versucht es mit „Super“ noch einmal: Nachdem seine App „Jelly“ gescheitert ist, möchte er es nochmal versuchen: Die neue App „Super“ von Twitter-Mitgründer Biz Stone ist eine Form der elektronischen Informationsübermittlung, Nutzer sollen damit kurze Sätze und Statements mit anderen teilen. Der Gründer hat künstlerische Ansprüche für die App, das Ergebnis soll verrückt und spaßig aussehen. Ein Kunstwerk soll von den Menschen geschaffen werden, und das einfach und unkompliziert. Dabei könne „Super“ durchaus mit einer AR-Oberfläche versehen werden. „Jelly“ war gescheitert, da sie laut Stone den Menschen nicht genug Spaß gemacht hat. Die App wurde hauptsächlich für Hausaufgaben und Matheprobleme verwendet, daraus habe nichts größeres werden können.

  • I/O TNW: Google I/O 2015: What you should expect: Googles jährliche Entwicklerkonferenz I/O steht vor der Tür: Konsumenten können hier schon einen kleinen Einblick gewinnen, was in einigen Monaten auf ihren Smartphones los sein wird. Android M wird nicht vor Herbst verfügbar sein, wenn die neuen Nexus-Geräte vorgestellt werden. Wofür das M steht, ist immer noch unklar, aber dass es Fingerprint-Sensoren unterstützt ist ziemlich sicher. Über Chrome gibt es bisher kaum Gerüchte, außer dass es wohl einen gößeren Fokus auf mobil geben wird. Weiter wird es um die neue Chromcast-Hardware gehen, um die Android Wear und um Smart Home.

  • SNAPCHAT Digital Trends: Snapchat Is 75% of Chat Data Traffic, Says Vodafone: Snapchat hinterlässt eine riesige Datenspur: Mittlerweile verbraucht die App 75 Prozent der Instant Messanging Daten in Großbritannien. Januar hatte Snapchat sein Discover Feature vorgestellt, eine Sammlung von Medienpartnern, welche via Snapchat Video-Kontent anbieten. Etwas über einem Monat nach dem Start von diesem, hatte sich der Datenverbrauch von Snapchat-Usern bereits vervierfacht, von 100MB/s auf 400MB/s. 14 Prozent aller mobilen Internetnutzer sind aktive Snapchat-User (Großbritannien, USA und Irland). Allerdings steht Snapchat einer weiteren Herausforderung in Großbritannien gegenüber: Der gerade wiedergewählte Ministerpräsident Cameron möchte alle Apps verbieten, welche Nutzerdaten verschlüsseln. Zu diesen würde Snapchat gehören.

  • INSTANT ARTICLES taz.de: Instant Articles auf Facebook: Zu mächtig, um es zu ignorieren: Bild.de und Spiegel Online sind bei den Facebook Instant Articles dabei. Allerdings ist dies nicht für alle ein Grund zur Freude. Instant Articles ist eine Funktion, in denen Medien nicht mehr einen Link zu ihren Inhalten posten, sondern diese komplett auf Facebook veröffentlichen. Diese können mit Videos, animierten Grafiken und Bilderstrecken unterlegt sein. Mit dabei sind neben den deutschen Seiten, der Guardian und BBC aus Großbritannien und New York Times, National Geographic, NBC und Buzzfeed aus Amerika. Der größte Vorteil wird sein, dass die Artikel deutlich schneller laden, als externe Inhalte. Allerdings sehen sich einige Verleger zu der Kooperation gezwungen, da Facebook einfach zu mächtig sei, um es zu ignorieren.

  • IOS 9 Golem.de: Apple: iOS 9 soll auch auf alten Geräten flüssig laufen: Bisher mussten Besitzer von älteren Apple-Geräten mit jedem Update von iOS, vor allem wenn es um Versionssprünge geht, große Performance-Einbrüche befürchten. Damit soll bei iOS 9 nun Schluss sein, denn die neue Version soll auch auf zum Beispiel dem iPhone 4S aus dem Jahr 2011 und dem iPad 2 aus dem Jahr 2012 flüssig laufen. iOS 9 wird vorraussichtlich auf der Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni vorgestellt. Um diesen Plan umzusetzen, wird zunächst eine Kernversion entwickelt, welche auf allen Geräten flüssig läuft. Darauf aufbauend werden zusätzliche Funktionen integriert, bei denen noch bezweifelt wird, ob sie allen Hardwre-Modellen zur Verfügung stehen werden. Unbestätigte Berichte sagen für iOS 9 auf Tablets einen Splitscreen-Modus vorraus.

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Heady Up: Eine App, die Menschen im echten Leben zusammenführt

mobile generation (adapted) (Image by Stefano [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Zwei junge Schweizer haben mit HeadyUp eine neue Handy-App herausgebracht, die Menschen über’s Internet auch im echten Leben miteinander verbinden soll. Fotos uploaden und sofort Menschen im direkten Umfeld kennen lernen. So funktioniert HeadyUp. User können Fotos hochladen, die dann auf einer interaktiven Landkarte erscheinen. Registrierte Nutzer können so nicht nur ihre eigenen Fotos sehen, sondern auch, wer ebenfalls Bilder in ihrer Nähe hochlädt. Eine einfache Form, um spontan andere Menschen im Umkreis kennen zu lernen. Das Besondere von HeadyUp: Nutzer können nur unbearbeitete Fotos hochladen, die nach 24 Stunden automaisch wieder gelöscht werden. Anders als bei image-lastigen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram geht es bei HeadyUp also um die reale Welt in Echtzeit. Aber: Hat eine App, die auf Natürlichkeit und Unverfälschtheit setzt, überhaupt eine Chance?

HeadyUp ist die Geschichte von zwei Schweizern, die auszogen, um die Welt der Handy-Apps neu aufzumischen. Armin Juon und Hans Stuffer, 23 und 21 Jahre jung, lernten sich beim Studium im Kanton Wallis kennen. Wie viele junge Menschen, sind auch sie auf Twitter, Instagram und Facebook unterwegs. Doch ihnen fiel auf, dass es außer zahlreichen Dating-Apps, keine App gab, mit der sie tatsächlich neue Menschen in ihrer Nähe kennen lernen konnten. „Wir fanden es einfach schade, dass so viele Möglichkeiten gab, mit denen sich Menschen in virtuellen Welten treffen können, aber eben nicht in der realen Welt,“ sagt Armin. Also setzten sie sich mit zwei Programmierern zusammen und erstellten kurzerhand genau so eine Applikation – HeadyUp. Kopf hoch, Brust raus, zeigt wer ihr seid – dafür steht der Name „HeadyUp“. Die kostenlose App wurde vor ca. vier Wochen auf den Markt gebracht und ist für’s Erste nur für iPhones (mindestens iOS 8) zu haben. Eine Android-Version ist aber schon in Arbeit. Doch was genau kann HeadyUp? Wie funktioniert die App? Und bringt sie tatsächlich Menschen zusammen?

HeadyUp ist spontan, direkt und vor allem ungefiltert

User können über HeadyUp auf eine interaktiven Landkarte Fotos von sich oder ihrer Umgebung hochladen. Diese erscheinen dann direkt auf der Karte. So sehen Nutzer nicht nur ihre eigenen Fotos, sondern auch, wer weitere Fotos direkt in ihrer Nähe hochlädt. Es entsteht somit eine Landkarte voller Bilder.

Das soll User dazu anregen, andere Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung in Echtzeit kennen zu lernen. Nun braucht die Welt sicherlich keine weitere App, die nur Fotos hochladen kann. Doch Armin Juon und Hans Stuffer geht es um etwas anderes. Die Fotos, die hochgeladen werden, können nicht mehr bearbeitet werden und sie werden automatisch nach 24 Stunden von der Karte gelöscht. Es geht also um’s Spontane, um das Hier und Jetzt, erklärt Hans Stuffer: „Wenn du Beispiel auf ein Konzert gehst und niemanden kennst, dann postest du einfach ein Foto von dir beim Konzert auf HeadyUp und andere Nutzer, die dort sind, können dich dann direkt ansprechen. So lernst du dann ganz einfach neue Leute kennen.“

Den Machern von HeadyUp ist es wichtig, dass Menschen sich wirklich live und in Farbe kennen lernen können, ohne dass sie vorher aufwendige Profile kreieren und Fotos bis zur Unkenntlichkeit verändert können. Über die Landkarte von HeadyUp können User auch nach anderen Nutzern um sie herum suchen und sich so direkt im echten Leben begegnen.

Ein Gegentrend zur Scheinwelt der sozialen Netzwerke?

HeadyUp ist nicht einfach nur eine neue Applikation, sie zeigt auch eine Gegenbewegung zu sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram. Armin Juon und Hans Stuffer sehen sich zwar nicht als Gegner von Facebook, aber sie legen mit ihrer App den Finger auf die Wunde von Social Media: Jeder schafft sich seine virtuelle Welt, wie sie ihm gefällt und keiner weiß am Ende, was noch echt ist. Doch kann HeadyUp tatsächlich einen Gegentrend erzeugen? Wollen sich Menschen überhaupt noch so zeigen, wie sie wirklich sind?

Bisher haben sich 10.000 User bei HeadyUp registriert, die meisten davon in der Schweiz. In Deutschland sieht die Fotolandkarte dagegen noch recht mager aus. Im Selbstest zeigte die App gerade mal einen anderen aktiven User im Umkreis von 200 Kilometern an – zu wenig und zu weit weg, um tatsächlich reale Kontakte herzustellen. Denn es ist klar, wenn HeadyUp tatsächlich Menschen miteinander verbinden möchte, steht und fällt dies mit der Userzahl. Je mehr Menschen sich auf der HadyUp-Karte tummeln, umso interaktiver und interessanter wird die App. Die Zeit wird zeigen, ob sich HeadyUp tatsächlich durchsetzen kann.

Doch so spannend diese neue Entwicklung von HeadyUp auch ist, am Ende bleibt die Frage: Warum brauchen wir eigentlich eine App, um uns gegenseitig im echten Leben anzusprechen?


Image (adapted) „mobile generation“ by Stefano (CC BY-SA 2.0)


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Die beste Podcast-Software für Android, iOS und co.

Mikrofon (image by Ivsu [CC0] via pixabay)

Obwohl Podcasts mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel haben, werden sie immer noch von vielen Menschen genutzt. Manchen geht es dabei um pure Unterhaltung, andere wollen sich gerne mit bestimmten Themen auseinandersetzen. Doch egal zu welchem Lager man sich selbst zählt, es ist wichtig, einen guten Client zu haben, der die Podcasts verwaltet.

Was kann ein guter Client?

Ein Podcast-Client, oder im englischen Podcatcher, soll im Wesentlichen nur eines tun: Er soll die Podcasts, welche der Nutzer hören will, herunterladen und verwalten. Außerdem soll er dafür sorgen, dass die Podcasts von den jeweiligen abonnierten Kanälen automatisch bezogen werden. Diese Funktionen werden eigentlich von jedem Podcatcher unterstützt. Um aus der Masse der Programme hervorzustechen, muss ein Client über ein einfaches, zugängliches Design verfügen, oder aber viele zusätzliche Funktionen bieten.

Apps für iOS

Apple hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Podcasts. Dieser startet schon beim Namen. Pod wurde sich von dem damaligen Musikplayer iPod entliehen, während das Wort cast vom englischen Wort für Verbreiten stammt. Außerdem fanden die jungen Podcasts auf iTunes eine erste Plattform, mit der sie die Öffentlichkeit erreichen konnten. Auch heute gibt es für Geräte mit iOS die App Podcasts, welche von Apple selbst entwickelt wurde. Die App erfüllt alle Kriterien eines klassischen Podcatchers. Podcasts können sowohl gestreamt als auch heruntergeladen werden, Kanäle können abonniert werden und neue Episoden werden dann direkt nach Veröffentlichung heruntergeladen. Das Design ist sehr einfach gehalten und ist an den normalen Musikplayer auf den aktuellen Apple-Geräten angelehnt. Zusatzfunktionen gibt es wenige, man kann die Abspielgeschwindigkeit ändern und einen Ruhemodus einstellen, welcher einen Podcast nach einer bestimmten Zeit beendet.

Auch die App iCatcher erfüllt alle grundlegenden Bedingungen und verfügt über eine Benutzeroberfläche, welche dem normalen Player von iOS-Geräten ähnelt. Doch diese App verfügt über mehrere kleine Funktionen, welche sie hervorhebt. Es wird eine Gestensteuerung unterstützt, damit man Eingaben vornehmen kann, wenn man das Gerät nicht in der Hand hält. Man kann jederzeit um 30 Sekunden vor- oder zurückspringen und es können mehrere Podcasts auf einmal heruntergeladen werden. Außerdem ist es möglich, eigene Feeds mit Passwörtern zu schützen. Aktuell kostet der iCatcher nur 2,99 Euro.

Apps für Android

Auch auf Android-Geräten gibt es eine Fülle von Apps zum Verwalten von Podcasts. Eine davon ist Pocket Cast. Diese App gibt es zwar auch für iOS, doch in der Android-Version kommt sie in Googles Material Design daher und fügt sich somit recht nahtlos an das Design vertrauter Apps an. Auch die Zusatzfunktionen können sich sehen lassen. Es ist zum Beispiel möglich, durch eine Einstellung Sprechpausen zu verkürzen. Somit können bei einem längeren Podcast mehrere Minuten eingespart werden. Außerdem kann die Lautstärke von Podcasts bis über das normale Maß erhöht werden. Dies ist nützlich, wenn die Sprecher zu leise sind oder zu weit vom Mikrofon entfernt sind. Pocket Cast kostet gerade 2,99 Euro.

Die App Podcast Addict hat neben gängigen Features eine Besonderheit im Repertoire. Diese App lässt sich mithilfe einer Smartwatch steuern. Auch Benachrichtigungen über neue Podcasts oder abgeschlossene Downloads können über Android Wear angezeigt werden. Das Programm kann auch als eigener Player für MP3s oder für Streams genutzt werden. Podcast Addict ist im vollen Umfang kostenlos, jedoch muss man dafür ein Werbebanner am unteren Bildschirmrand in Kauf nehmen. Wer dieses entfernen oder den Betreibern eine Spende zukommen lassen will, der kann im Play Store die App Podcast Addict für 2,49 Euro kaufen.

Apps für Windows

Auch für das Windows Phone gibt es einige Apps, mit welchen man Podcasts verwalten kann. Eine davon ist PODCASTS!. Diese App kann man sich ebenfalls auf einen PC mit Windows 8 herunterladen. Das Design ist an den Windows App Store angelehnt und kommt sehr farbenfroh daher. Außerdem kann man den Player auch außerhalb der App jederzeit bedienen.

Die App Podcast Lounge gibt es nur für das Windows Phone. Das Design ist sehr einfach gehalten, sieht aber durch seine dunkle Farbgebung und den verschnörkelten Hintergrund recht schick aus. Die App kann dem Nutzer selbst Playlists aus verschiedenen Podcasts zusammen stellen. Hierbei wird besonders auf das Verhältnis von Audio zu Video geachtet. Der Hersteller wirbt außerdem damit, die stärkste Podcast-Suche auf dem Windows Phone zu besitzen. Podcast Lounge kostet 2,99 Euro, eine Testversion kann man kostenlos herunterladen.

Apps für Linux

Auch für das Open-Source-Betriebssystem Linux gibt es Podcatcher, diese haben jedoch einen deutlich geringeren Umfang als Apps auf anderen Systemen, da sie meist von wenigen Personen erstellt wurden. Der bekannteste Podcatcher dieser Art ist wahrscheinlich gPodder. gPodder ist natürlich Open Source und lässt sich auf vielen Geräten installieren, darunter Linux, Windows, Mac OS und Android. Auf einem Computer sieht das Design nicht sonderlich gut aus (meiner Meinung nach), das Design der Android-Version ist jedoch ganz schick.

Erwähnenswert ist auch jPodder. Bei dem Programm handelt es sich um einen Podcatcher, welcher komplett in Java geschrieben wurde. Auch wenn Java einen eher schlechten Ruf bei Desktop-Programmen hat, so verfügt jPodder doch über alle grundlegenden Funktionen eines Podcatchers. Es hat sogar eine intelligente Download-Funktion, welche immer nur den neuesten Podcast herunterlädt.


Teaser & Image „Microphone“ (adapted) by Ivsu (CC0 Public Domain)


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7 empfehlenswerte To-Do-Listen Apps

To-Do-Listen Apps World's Most Popular To Do List Software (adapted) (Image by http://klarititemplateshop.com/ [CC BY 2.0] via Flickr)

Mittlerweile gibt es To-Do-Listen Apps wie Sand am Meer. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede bei den digitalen Aufgabenplanern. Mit Hilfe der richtigen App, kann man sich ein für alle Mal von einer nerviger Zettelwirtschaft verabschieden. Im Folgenden werden sieben To-Do-Listen Apps genauer vorgestellt, die neben dem managen von Aufgaben und Terminen zum Teil auch noch Spaß machen.

ToDo7

Bei ToDo7 handelt es sich um eine Web-App (gibt es auch für OSX und iOS), mit deren Hilfe sich eine übersichtliche Liste der eigenen Aufgaben erstellen lässt. Dazu bietet die App unter anderem mehrere Arten von Listen und Benachrichtigunstypen, verschiedene Farben für überfällige, laufende und abgeschlossene Aufgaben, stylische Bildschirm- Widgets sowie wiederkehrende Aufgaben. Preislich gibt es für den Nutzer zwei Anmelde-Optionen: 1,99 Euro pro Monat oder 19,99 Euro pro Jahr. Nachdem Nutzer sich einmal angemeldet haben, lässt sich die App auf allen Plattformen kostenlos nutzen, ohne Extrakosten.

Todoist

Todoist ist ein Aufgabenmanager, der trotz seines Umfangs für Einsteiger leicht und intuitiv zu bedienen ist. Die App unterstützt fast alle gängigen Plattformen wie Android und iOS (nur Nutzer mit Windows-Phone haben das Nachsehen) und bietet unter anderem Funktionen wie Projekte, Unterprojekte, Aufgaben, Unteraufgaben und Notizlisten. Besonders positiv: Durch den Datenabgleich bleibt man bereits mit der Gratisvariante immer auf dem neuesten Stand. Das volle Funktionsangebot inklusive eigene Filter, Aufgaben suchen und anhängen oder Erinnerungen per E-Mail und SMS, gibt es nur für zahlende Nutzer. Todoist gehört zu den teuersten To-Do-Listen Apps. Für die Premium-Version fallen 23 Euro im Jahr an.

Any.do

Die kostenlose To-Do-App Any.do ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar. Die App hilft bei allem, was es zu organisieren und erledigen gibt und ist optisch übersichtlich und elegant. Das Bedienungskonzept ist originell und selbsterklärend. Die Funktionen zur Kategorisierung und Sortierung der Einträge fallen überschaubar aus. Was abgearbeitet ist, wird einfach per Fingerwisch durchgestrichen. Durch die Auswahl des Mikrofonsymbols, lassen sich die Notizen bequem diktieren. Die von den Funktionen her recht simpel gehaltene App, ist unter iOS leider noch puristischer. So entfällt hier z.B. die Weckdienst-Funktion.

Wunderlist

Wunderlist ist eine der populärsten To-Do-Listen Apps überhaupt. Der kostenlose Aufgabenmanager Wunderlist wirkt in allen Ansichten übersichtlich sowie benutzerfreundlich und bietet einiges an Funktionen. Einträge können hierarchisch, alphabetisch oder nach Datum sortiert werden. Aufgaben werden mit einer Beschreibung in Textform versehen, an die sich noch Bilder anheften lassen. Im Gegensatz zur iOS-Version, kann die Android-App die Einträge zusätzlich um Videos, Sprachnotizen und andere Dateien ergänzen. Bei größeren Vorhaben hilft die schrittweise Gliederung in Teilaufgaben. Die Verwendung der Extras ist allerdings in der kostenlosen Ausgabe eingeschränkt. Alle die den vollen Funktionsumfang wollen, müssen sich die Pro-Version für 4,49 Euro monatlich kaufen.

HabitRPG

HabitRPG ist eine To-Do-Listen App der etwas anderen Art. Die App bietet die Funktionen einer klassischen To-Do-Liste, mit deren Hilfe sich der Alltag leichter bewältigen lässt, verbindet diese aber spielerisch mit Rollenspielelementen. So wird man für erledigte Aufgaben in bester Rollenspielmanier belohnt und für Misserfolge entsprechend bestraft. Sollte der Anwender also einer gewünschten Gewohnheit nicht nachkommen, so verliert sein Charakter Lebenspunkte. Erfüllt er hingegen die Aufgabe, erhält er Erfahrungspunkte, oder auch Gold- und Silberstücke, mit denen sich Belohnungen kaufen lassen. Verliert der Charakter alle Lebenspunkte, verliert der Nutzer das Spiel. In Form von Challenges, kann man sich mit Freunden oder Leuten aus der Community messen. Der Mix aus Aufgabenplaner und Rollenspiel ist sowohl für iOS als auch für Android kostenlos erhältlich.

Carrot

Ist man auf der Suche nach einer To-Do-Listen App, mit der sich nicht nur planen lässt, sondern die dazu noch unterhält, dann sollte man einen Blick auf die iOS-App Carrot werfen. Die App besteht nämlich nicht nur aus Aufgaben planen, sondern interagiert und spricht mit dem Anwender. So begrüßt einen die App zu Anfang mit den Worten: „Sei gegrüßt, fauler Mensch!„. Durch erledigte Aufgaben werden Punkte gesammelt, mit denen sich Belohnungen freischalten lassen. Auf diese Weise lassen sich Mini-Games freischalten oder man erhält eine Reihe an unnützen Fakten. Je mehr man in der App einträgt und absolviert, desto mehr Funktionen und Extras werden freigeschaltet. Wird eine Aufgabe vernachlässigt, verärgert das Carrot was zur Folge hat, dass die Hintergrundfarbe von weiß auf schwarz wechselt. Im App Store ist Carrot momentan für 2,99 Euro zu haben. Es empfiehlt sich allerdings gute Englischkenntnisse mitzubringen.

Pocket Lists

Die iOS-App Pocket Lists hat neben einer übersichtlichen Benutzeroberfläche, nach Farben sortierte Anzeigen und ansehnliche Icons die zum Einsatz kommen. Außerdem unterstützt die App dynamische To-Do-Listen, mit denen sich Aufgaben und Termine nach Priorität und Fälligkeit einordnen lassen. Spezialfunktionen, wie etwa standortbasierte Erinnerungen, kann die App ebenfalls vorweisen. Damit man auch wirklich keine Termine vergisst, sind auch Benachrichtigungen via Push-Notifications möglich. Pocket Lists unterstützt außerdem eine Synchronisierung mit wichtigen Apple-Apps und Programmen. Im App Store ist Pocket List für derzeit 4,99 Euro erhältlich.

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Image (adapted) „World’s Most Popular To Do List Software“ by http://klarititemplateshop.com/ (CC BY 2.0)


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