All posts under innovationen

Netzpiloten @Innovators‘ Pitch

Innovation kann nur stattfinden, wenn gute Ideen gesucht, gefunden und gefördert werden. Darum findet im Rahmen der hub.berlin am 10. April in der Station Berlin der Innovators‘ Pitch statt. Junge Startups haben hier die Möglichkeit sich und ihre Ideen vorzustellen. Außerdem winkt in mehreren Kategorien ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro für den Sieger. Die Netzpiloten sind erstmals Partner des Innovators‘ Pitch und gespannt auf die frischen Ideen der Teilnehmer. Und ganz wichtig: Alle Startups können sich noch bis 3.März bewerben für die begehrten Slots!

Diese Gewinner brachte der Innovators‘ Pitch bereits hervor

Der Innovators‘ Pitch brachte in den vergangenen Jahren viele interessante Gewinner hervor. SuitePad verbessert beispielsweise die Gästekommunikation für Hotels. Twyla hingegen macht Chat-Bots smarter und persönlicher. greencity solutions hat sich sogar zum Ziel gemacht, die Luftqualität in Städten weltweit mit ihrem CityTree zu verbessern. Auticon vermittelt Autisten als IT-Consultants und schafft ein Umfeld, aus dem Unternehmen und Consultants gleichermaßen profitieren.

In der „Winners and Partner“-Sektion auf der Website findet ihr weitere interessante Gewinner mit ganz unterschiedlichen Themenschwerpunkten. 

Diese Kategorien gibt es

Auf dem Innovators‘ Pitch werden Sieger in drei Kategorien gesucht

  • Digital Learning & EdTech: Neue Technologien haben einen starken Einfluss darauf, wie wir in Zukunft lernen werden. Apps, Gamification und Augmented Reality sind nur einige von zahlreichen Wegen, Bildung zu revolutionieren.
  • Digital Mobility: Digitale Mobilität macht das Reisen nicht nur komfortabler, sondern auch nachhaltiger und nutzerfreundlicher. Mitunter können öffentliche Verkehrssysteme damit sogar Kosten einsparen.
  • Digital Supply Chain: Um Schritt zu halten, müssen Unternehmen ihre Prozesse überdenken. Digitale Lieferketten optimieren Abläufe und können Services direkt auf den Kunden zuschneiden. 

Sponsoren des Wettbewerbs sind unter anderem Cornelsen und SAP Startup Accelerator.

Und sonst noch?

Als Startup könnt ihr euch noch bis zum 3. März auf der Seite bewerben. Der Innovators‘ Pitch findet im Rahmen der hub.berlin statt. Tickets sind über deren Ticket-Seite bestellbar. Auch Startups die nicht teilnehmen, können sich auf ein Startup-Ticket bewerben. Wir freuen uns schon auf die zahlreichen Teilnehmer.

Weiterlesen »

Netzpiloten @Ada Lovelace Festival

Diesen Herbst erwartet uns geballte Frauenpower beim Ada Lovelace Festival 2018. Vom 11. bis 12. Oktober werden in Berlin Vorträge und Workshops präsentiert, rund um die Themen technologisches Know How, Innovationen und Computing. Unter der geistigen Patronage der berühmten Mathematikerin Ada Lovelace (1815-1852), die als die erste Programmiererin gilt, gestaltet sich die Veranstaltung als größtes Crossover-Event für Frauen aus allen IT-Branchen.

Es gilt der notorischen Unterbesetzung von weiblichen IT-lern in der Informatik- und Technologiebranche entgegenzuwirken. Deshalb engagiert sich das Ada Lovelace Festival für einen stärkeren Austausch unter den Tech-Frauen. Die Netzpiloten sind zum ersten Mal als Partner mit dabei und wir freuen uns auf zwei spannende Tage in Berlin. Das Festival richtet sich übrigens nicht nur an Expertinnen, sondern auch an Berufseinsteigerinnen, Studentinnen und Visionäre, die sich gerne weiterbilden möchten. In über 15 verschiedenen Workshops, Think Tanks und Mentoring Classes gibt es viel zu Lernen und Ideen auszutauschen!

Welche Referentinnen werden da sein?

Das Festival bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit mit über 70 Experten/innen aus allen Zweigen der IT-Branche in Kontakt zu kommen. Eine der Rednerinnen ist Dorothee Bär, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. Des Weiteren wird Lisa Domican vor Ort sein, CEO der Grace App Communication. Ihre Anwendung richtet sich speziell an Kinder mit Autismus, um sie bei ihren individuellen Lernprozessen zu unterstützen. Ebenfalls mit dabei ist Svenja Heinecke, Community Managerin bei der Sozialhelden e.V. und viele weitere Frauen und einzelne Männer aus dem IT-Bereich.

Um welche Themen wird es gehen?

  • Die digitale Revolution und wie sie unser Leben verändert
  • Technologie zur Spracherkennung
  • Workshops rund um das Thema Marketing und Kommunikation
  • Technik in Verbindung mit sozialen Aufgabenbereichen
  • Integration von Frauen in die IT-Berufe

Und sonst noch?

Es sind noch reguläre Tickets zu bekommen. Studenten, sowie Freelancer und Startups erhalten Rabatt. Zudem berechtigt das Ticket auch zur Teilnahme an der Aftershowparty. Wir freuen uns drauf!

Weiterlesen »

Die Netzpiloten sind Partner von SMX München 2018

Partner_SMX_MUNICH

Bei uns bekommt ihr noch einen dicken Rabatt auf die Tickets. Einfach den Code: NETZPILOTENSMX eingeben und bei hier damit anmelden.


„SEO+SEA=SMX“ – vom 20.-21. März 2018 findet im Internationalen Congress Center München die SMX München 2018 statt! Vor Ort versammeln sich die wichtigsten Player und führenden Köpfe der weltweiten SEO, SEA und Online Marketing Branche, wie zum Beispiel:

Das diesjährige Programm

An diesen Tagen können die Konferenzbesucher aus 10 Thementracks mit über 80 Sprechern die für sie relevanten Sessions zusammenstellen und mit rund 2000 anderen Marketer networken. Unseren Besuchern auf der Messe im ICM stehen zwei Tage Innovationen und Trends bevor. Unsere Gäste dürfen sich außerdem auf ein großartiges Programm mit Workshops, Konferenzen und Austellungen von unter anderen eology, sixt oder bing freuen. Desweiteren gibt es exklusive Ausblicke in SEO, SEA und Online Marketing, welche selbstverständlich wieder im Mittelpunkt stehen. Die sich wandelnde SERP Welt, Google Features Snippets, SEO Split Testing sowie SEO Mythen sind nur einige der Themen. 2017 war das Jahr der Veränderungen im SEA Bereich – viel Stoff also für unsere Sessions, in denen es u.a. um SEA in einer Cross-Device Welt, Qualitätssicherung im AdWords Bereich und Google Display & Gmail Ad Targeting geht.

Wie auch im letzten Jahr, werden im Rahmen der SMX die SEMY Awards verliehen und die deutsche SEO–Welt für Ihre Arbeit gekührt. Seid unbedingt dabei! Tickets für die SMX München 2018 sind nach wie vor im Online Ticketshop erhältlich.

Weiterlesen »

TA Zukunftsfabrik: Wie Startups etablierte Corporates in die Zukunft katapultieren

TA Zukunftsfabrik Innovation Kooperation Startups Corporates

Der Tech-Markt dreht sich schnell. Doch traditionsreichen Tankern, auch Corporates genannt, fällt es oft nicht leicht, den Wandel aus der eigenen Organisation heraus anzustoßen. In solchen Fällen können Startups neue Wege aufzeigen. Wie das funktioniert, zeigt das Beispiel von TA Triumph-Adler. Der Bürogerätehersteller befindet sich im Wandel zum Dienstleister für digitales Dokumentenmanagement. Mit diesem Change-Prozess geht das Unternehmen ganz offen und ermutigt innovative Marktakteure, im Rahmen der TA Zukunftsfabrik Partnerschaften einzugehen.

Das können, müssen aber keine Startups im engeren Sinne sein. Daher ist ein erstes Ergebnis der TA Zukunftsfabrik auch eine Kooperation zwischen TA Triumph-Adler und der Bundesdruckerei, die sich zum Spezialisten für IT-Security wandelt. Inwiefern die TA Zukunftsfabrik ein nachahmenswertes Modell ist, das auch andere Firmen inspirieren kann und worauf es dabei ankommt, darüber berichteten die beteiligten Akteure während einer Panel-Diskussion im Coworking Space St. Oberholz.

Mission Possible: Warum der Blick von außen so wichtig sein kann

Nach neuen Perspektiven Ausschau zu halten, muss keinesfalls Signal für eine Schieflage sein. TA Triumph-Adler befindet sich auf Wachstumskurs. Mit Büromaschinen zum Drucken, Scannen, Kopien, Faxen sowie Software für Enterprise Content Management und passenden Services darum herum, erzielt die Kyocera-Tochter steigende Umsätze. Doch um der immer höheren Erwartungshaltung von Kunden gerecht zu werden, gehört mittlerweile mehr zu einer guten Dienstleistungsqualität.

„Unsere Kunden wünschen sich immer öfter, dass wir ihnen Impulse geben und Antworten rund um neue Marktentwicklungen liefern – über unser Kerngeschäft hinaus“, erklärt Christopher Rheidt, Geschäftsführer von TA Triumph-Adler. Doch neben dem Tagesgeschäft dafür Ressourcen freizustellen, ist den wenigsten etablierten Unternehmen möglich. „Die Digitalisierung an sich birgt so viele Möglichkeiten. Diese allein angehen zu wollen, ist unrealistisch. Mission Impossible, keine Chance“, betont Christopher Rheidt.

TA Zukunftsfabrik Christopher Rheidt
Christopher Rheidt, Geschäftsführer von TA Triumph-Adler. Image by Berti Kolbow-Lehradt

TA Zukunftsfabrik: Wie Startups und Corporates voneinander profitieren können

„Ich sage immer: Jeder bringt etwas zur Party mit. Der eine bringt ein Kundenproblem mit, das gelöst werden will, der andere eine Technologie und wieder ein anderer einen Marktzugang“, nennt Bastian Halecker die Optionen für möglichen Know-how-Tausch. Er bringt als Startup-Scout und „Matchmaker“ Firmen auf Partnersuche zusammen.

TA Zukunftsfabrik
Jens Albrecht von der Bundesdruckerei. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Der Austausch von Technologie gegen Marktzugang ist dabei die häufigste Geschäftsbasis. Beispielsweise hat TA Triumph-Adler in Deutschland laut Christopher Rheidt 35.000 Verträge bei 22.000 Kunden und eine Vertriebs- und Serviceorganisation mit 700 Mitarbeitern. „Das ist eine Infrastruktur, die kaum ein Gründer aus dem Stand auf die Beine stellen kann. Und genau den Zugang zu dieser Infrastruktur bieten wir“, erklärt der Geschäftsführer von TA Triumph-Adler auf dem Meetup im St. Oberholz.

Wer als Gründer auf Corporates zugeht, hat bessere Chancen, wenn das Startup sich bereits in einer mittleren und späten Phase befindet und die eigene Lösung marktreif ist. „Da wir der Vertragshalter gegenüber unseren Kunden sind, können wir keine Abenteurer sein“, betont Christopher Rheidt.

Doch auch für Startups in der frühen Gründungsphase ist eine Kooperation mit einem Corporate nicht ausgeschlossen, wenn die Lösung zum Portfolio des Gegenübers passt. „Wir brauchen starke Partner wie TA, die den Kundennutzen unserer Lösungen für das das eigene Portfolio erkennen. Die Unternehmenslösungen in Kombination bringen nicht nur der Bundesdruckerei und TA Vorteile, sondern bieten auch dem Kunden einen einmaligen Mehrwert“, erläutert Jens Albrecht das Vorgehen der Bundesdruckerei.

Die besten Karten haben Startups in der TA Zukunftsfabrik, wenn die Praxisrelevanz ihres Produkts auf Anhieb einleuchtet. „Es gibt zu viele Lösungen für zu wenige Probleme. Gründer sollten daher die Frage ‚Wo ist das Problem?’ beantworten können“, betont Startup-Scout Bastian Halecker.

Unternehmen entwickeln neue Offenheit für Kooperationen

Natürlich sind Partnerschaften zwischen Unternehmen an sich nichts Neues. Doch der technologische Fortschritt übt so einen hohen Innovationsdruck aus, dass kaum eine Firma ihn mit Eigenentwicklungen allein bewältigen kann. Daher erkennen Marktbeobachter eine neue Kultur der Offenheit. Dieser Mentalitätswandel macht Kooperationen zu einer viel attraktiveren Option als früher.

TA Zukunftsfabrik Bastian Halecker
Bastian Halecker, Startup-Scout und „Matchmaker“. Image by Berti Kolbow-Lehradt

„Unternehmen partnern seit jeher. Allerdings steigt heutzutage die Notwendigkeit dafür, weil die Entwicklungen zu komplex sind und sich daher jeder auf das beziehen muss, was er am besten kann“, beobachtet Bastian Halecker. Es ist überzeugt, dass Ökosysteme viel bessere Marktchancen haben als geniale aber eben auch isolierte Insellösungen. „Wen interessiert der Wettbewerb? Klassische Marktgrenzen gibt es doch gar nicht mehr. Die Grenzen verschwimmen. ‚Connecting the Dots’ ist der entscheidende Ansatz“, betont er. Halecker ist derjenige, der auch TA Triumph-Adler und die Bundesdruckerei zusammengeführt hat.

Christopher Rheidt von TA Triumph-Adler bestätigt diesen Mentalitätswandel. „In meiner Laufbahn habe ich oft erlebt, dass Kooperationspartner sich abgeschirmt und in ihrer Zusammenarbeit zwischen ‚deins’ und ‚meins’ unterscheiden haben. Dass Unternehmen heute zu einer viel größeren Grundoffenheit bereit sind, ist ein Unterschied zu früher.“

Brücke zwischen Firmenkulturen schlagen

Neben der Bereitschaft Know-how zu teilen, sind weitere Voraussetzungen wichtig, um mit Kooperationen Innovationen anzuschieben. Akzeptanz für unterschiedliche Firmenkulturen und Geschwindigkeiten zum Beispiel. „In Corporates wird eine andere Sprache gesprochen, die Erwartungshaltungen sind andere. Man braucht auch einfach einmal neun bis zwölf Monate, bis man sich einigermaßen eingegrooved hat. Das ist nicht mit fehlender Ernsthaftigkeit gegenüber dem Projekt zu verwechseln“. sagt Christopher Rheidt.

Startup-Scout Bastian Halecker ergänzt: „Startups sind oft relativ schnell frustriert, wenn alles nicht so schnell geht, wie erhofft. Sie vergessen, dass Corporates ihr Tagesgeschäft nicht verlässigen dürfen“. Doch Zwist, der im schlimmsten Fall zum vorzeitigen Ende der Kooperation führen könnte, lässt sich vermeiden. Wichtig dafür sei, dass sich alle Beteiligten zwar große Ziele setzen, aber diese in viele kleine, schnell erreichbare Etappen aufteilen. Auch eine Person, die in jeder Organisation als zentraler Ansprechpartner den Kontakt aufrechterhält, sei von Vorteil.

Wie sich Skeptiker im eigenen Unternehmen überzeugen lassen

Damit Kooperationen Tempo aufnehmen, gilt es oft auch, Widerstände im eigenen Unternehmen abzubauen. Entscheidend dafür ist eine transparente und nahbare Kommunikation. „Es ist ganz wichtig, aufzuzeigen, was der einzelne Mitarbeiter davon hat und wie sehr die Zukunft seines Arbeitsplatzes davon profitiert und gesichert wird“, rät Jens Albrecht von der Bundesdruckerei.

Entscheidend sei, die Mitarbeiter selbst einzubeziehen. „Corporates sind ja ganz gut darin, Kreativität abzutrainieren. Daher haben wir im Zuge der TA Zukunftsfabrik einen Ideen-Wettbewerb ins Leben gerufen, der das Verständnis für neue frische Ideen etabliert“, so Jens Albrecht.

Damit es nicht bei Visionen bleibt, sondern sich die Kooperation messbar auszahlt, sollten Entscheider den Vertrieb mit ins Boot holen. „Wenn man im Rahmen der Kooperation neue Produkte und Dienstleistungen entwickelt, sollte man sie auf einfache Weise erlebbar machen. Und zwar so, dass sie einfach in die Erfahrungswelt des Kunden zu integrieren sind“, weiß Christopher Rheidt von TA Triumph-Adler. „Schnelle Erfolge sind die größte Motivation für Vertriebsmitarbeiter. Ist die Lösung zu abstrakt, ist der Spannungsbogen schnell weg und auch gar nicht so leicht wiederzufinden.“


Teaser Image „Talking“ by rawpixel.com / Pexels (CC0 Public Domain); Images by Berti Kolbow-Lehradt


Weiterlesen »

Die Netzpiloten sind Partner des Kindermedienkongresses 2017

Partnergrafik_Kindermedienkongress

„Wer liest was wo?“ diese Frage steht beim Kindermedienkongress 2017 der Akademie der Deutschen Medien am 8. November 2017 im Literaturhaus München im Fokus. Dazu werden die aktuellen Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen, innovativen Technologien für die Generationen Z und Alpha sowie crossmediale Vermarktungsstrategien für Kinder- und Jugendmedien unter die Lupe genommen.

Die Art und Weise, wo und wie Kinder und Jugendliche Inhalte konsumieren, ändert sich rasant – „fly zu sein“ ist da alles andere als einfach. Manche Bücher werden in Print gelesen, andere auf dem Smartphone oder Online-Plattformen wie Wattpad. Innovative Digitalstrategien prägen die Kindermedienbranche zunehmend. Das Fernsehen könnte bald komplett von Netflix oder Amazon ersetzt werden und klassische Kinderspiele konkurrieren mit den neuen Mobile und Virtual Reality Games.

Darum geht’s

Auf dem Kindermedienkongress dieses Jahr stehen unter anderem folgende Fragen im Fokus: In welchen Themen- und Lebenswelten bewegen sich Kinder und Jugendliche heute? Welche Lesegewohnheiten und Mediennutzung zeichnen die Generation Z und Alpha aus? Und auf welchen Plattformen und Kanälen finden Kinder und Jugendliche ihre Lieblingsthemen?

Als Referenten erwarten euch unter anderem Ashleigh Gardner, Head of Partnerships von Wattpad Studios und Christoph Klara, Gründer & Geschäftsführer von WunderStudios.

Neugierig geworden? Anmeldung und weiter Infos findet ihr hier.

Weiterlesen »

Scoopa Dopado: Das war das scoopcamp 2016

Am gestrigen Donnerstag fand zum achten Mal das scoopcamp, eine Innovationskonferenz für Medien, statt. Seit 2009 lädt Hamburg@work – und seit 2014 nextMedia.Hamburg – jährlich zusammen mit der Deutschen Presse-Agentur GmbH (dpa) zu dieser Veranstaltung ein. Experten, Entscheider und Innovatoren der IT- und Medienbranche nehmen daran teil, um über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung zu diskutieren.

jeremy-gilbert
Jeremy Gilbert über die Washington Post (Image by Marina Blecher)

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Preisverleihung des Scoop Awards und Vorträge über die Zukunft des Journalismus. Verena Pausder, Gründerin von Fox and Sheep, Geschäftsführerin der Haba Digitalwerkstatt und Unterstützerin der Plattform Startup Teens, erhielt den Scoop Award 2016 für ihre zahlreichen Projekte, die Kinder und Jugendliche früh mit der Digitalisierung vertraut machen. In ihrer anschließenden Rede forderte sie dazu auf, dass man Kinder stärker in Sachen Digitalisierung fördert. Außerdem plädierte sie für mehr Programmiererinnen. Um dies zu erreichen, sollte man vor allem Mädchen früher mit dem Thema vertraut machen.

Auch die anderen Speaker Assaf Sagy, Vice President of International Markets bei Playbuzz und Jeremy Gilbert, Director of Strategic Innitiatives bei der Washington Post, hielten sehr interessante Vorträge. Gilbert erklärte insbesondere das Erfolgsgeheimnis der Zeitung und betonte, dass es nicht nur einen speziellen Weg gibt, Nachrichten zu konsumieren, sondern dass jeder Nutzer andere Vorstellungen hat. Um diese abzudecken, nutzt die Washington Post sehr viele soziale Netzwerke.

Nach der Mittagspause fand dann die Abstimmung des scoopcamp-Hackathons statt, dieser wurde gemeinsam mit dem next media accelerator und der Hamburg Media School ausgeführt. Zuerst stellten die drei Hackathon-Teams unter der Leitung von Klaus Weinmaier und Meinolf Ellers ihre Projekte vor.
Ellers ist seit 30 Jahren bei der Deutschen Presse-Agentur tätig und engagiert sich bei der Initiative nextMedia.Hamburg. Außerdem ist er Mitglied im Beirat und Dozent des Studiengangs „Digital Journalism“ an der Hamburger Media School, Klaus Weinmaier arbeitete sehr lange bei Östereichs führender Medienplattform derStandard.at, die er 1995 mitgründete. Im Jahr 2013 machte er sich mit der Medien- und Innovationsberatung „The Engagement Lab“ selbständig. Seine Agentur unterstützt Medien und Brands bei der Entwicklung digitaler Strategien und innovativer Produkte. Außerdem ist er Dozent an der Hamburger Media School.

Im Anschluss stimmte dann das Publikum für das beste Konzept ab – zur Wahl standen der News Ninja, der KI Bot James und der Argubot. Gewonnen hat letztendlich Argubot, ein Bot der seinen Nutzern aussagekräftige Argumente zu aktuellen Themen liefert.

Die Gewinner des Hackathon (Image by Marina Blecher)
Die Gewinner des Hackathon (Image by Marina Blecher)

Am Nachmittag fanden dann noch vier Workshops zu den Themen Social Media, Immersive Storytelling, Investigativjournalismus, Datenjournalismus und Produktinnovationen statt.

Am besten gefiel uns der Social Media Workshop mit Niddal Salah-Eldin (Welt), Miriam Richter und Joachim Dreykluft (SHZ). Sie erklärten, wie ihre Redaktion mit Kommentaren umgehen und mit welchen Programmen sie diese verarbeiten.

In dem Workshop Immersive Storytelling ging es um 360°-Videojournalismus. Isabelle Sonnenfeld, Leiterin vom Google News Lab, und Max Boenke von der Berliner Morgenpost, haben einen Einblick in ihre Arbeit gegeben. Außerdem zeigte Max Boenke, was man alles mit 360°-Kameras machen kann und was es für Unterschiede zwischen den Kameras gibt. Beide haben ausführlich erklärt, wofür und wie sie 360°-Videos einsetzen. Zwischendurch haben sie spannende Beispiele gezeigt.

In dem Workshop Investigativjournalismus berichteten Vanessa Wormer und Jan Lukas Strozyk über das Projekt „Panama Papers“. Sie erklärten, was genau die Panama Papers sind und mit welchen Programmen sie an dem Projekt gearbeitet haben. Zum Abschluss fand dann noch ein Panel über die Bedingungen von Medien-Startups mit Richard Gutjahr, Dirk Zeiler, Janos Moldvay, Sigrun Albert und Isabelle Sonnenfeld statt.

Das Abschluss-Panel zu Startups (Image by Marina Blecher)
Das Abschluss-Panel über Medien-Startups (Image by Marina Blecher)

Insgesamt war das scoopcamp eine tolle Veranstaltung mit einem abwechslungsreichen Programm. Die Themen Startups und Innovationen in den Medien zogen sich als roter Faden durch den Tag. Die diesjährige Moderatorin Eva-Maria Lemke hat sehr gut durch das Programm geführt und hatte immer den passenden Spruch auf den Lippen. Das Theater Kehrwieder war eine schöne Location, die uns vor allem durch die Atmosphäre überzeugte und in der schönen Speicherstadt gelegen war. Die Netzpiloten freuen sich, beim nächsten Mal wieder dabeizusein!


Images by Marina Blecher


Weiterlesen »

Netzpiloten sind Partner von Data Natives + Ticketverlosung

partnergrafik-datanatives

Daten-Enthusiasten aufgepasst: Die Data Natives-Konferenz ist wieder mal in Berlin zu Gast, um euch über Big Data, Machine Learning, Artificial Intelligence und dem Internet of Things auf den neuesten Stand zu bringen!
Vom 26. bis zum 28. Oktober 2016 erwarten euch spannende Vorträge und Workshops an verschiedenen Standorten in Berlin.

Ihr könnt gleich zum Aufwärmen an spannenden Workshops teilnehmen. Außerdem habt ihr hier die einzigartige Möglichkeit, mit Datenspezialisten und Business-Experten zu Themen und Trends wie Big Data, FinTech oder den neuesten Entwicklungen in der computergestützten Gesundheitsindustrie zu diskutieren und eure Fragen loszuwerden. Die Workshops werden am 26. Oktober im Ahoy Berlin, dem Coworking Space mit nautischem Motto, abgehalten.

Die Vortragsreihe findet im Anschluss vom 27. bis zum 28. Oktober in den Bolle-Festsälen statt. Mit über 70 Speakern ist hier die Expertise zu Datensicherheit, Machine Learning und der Gründerszene versammelt. Unter ihnen sind Expertinnen und Experten wie Andrew Clegg, Data Scientist bei Etsy, Julia Kloiber, Project Lead bei der Open Knowledge Foundation Germany und Elizabeth Press, Co-Founder von D3M Labs.

Wer sich also zum Teil der Netzgeneration zählt, zu den aktuellen Themen informieren von den Machern und Experten inspirieren lassen will, sollte die Data Natives nicht verpassen!

+++ Gewinnspiel +++

Wer jetzt Lust bekommen hat, in Berlin bei diesem spannenden Event dabeizusein, sollte nicht länger zögern! Schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff „Data Natives 2016“ an gewinn@netzpiloten.de und gewinnt ein 3-Tages-Ticket für die Veranstaltung. Ihr habt Zeit bis zum 07. Oktober um 16 Uhr. Viel Glück!


Image by Data Natives


Weiterlesen »