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Die Smartphone-Trends 2019: Falten, Löcher und immer mehr Linsen

Das Huawei Mate X: Faltbare Smartphones sind einer der Smartphone-Trends 2019

Das Jahr 2019 nimmt langsam Fahrt auf. Viele große Hersteller haben bereits ihre Flaggschiff-Smartphones für dieses Jahr ins Rennen geschickt, andere stehen kurz vor der Präsentation. Mit dabei sind auch die ganz Großen, wie Samsung und seine neue Galaxy-S10-Serie oder etwa Huawei mit der aktuellen Mate 20-Reihe, sowie dem faltbaren Modell Huawei Mate X. Doch auch weitere namhafte Hersteller haben ihr Smartphone-Portofolio für 2019 bereits aktualisiert. So zeigt sich mittlerweile, was die Smartphone-Trends 2019 sind. Wir zeigen euch, mit welchen Features euer Smartphone gerade voll im Trend liegt.

1. Falten sind jetzt In: Der Vormarsch der Foldables

Lange wurde getüftelt und nun scheinen die ersten Hersteller damit in den Startlöchern zu stehen. Die Rede ist hier von faltbaren Smartphones, die wohl den fortschrittlichsten unter den Smartphone-Trends 2019 darstellen. In den vergangenen Monaten kamen immer wieder neue Patente und Informationen unterschiedlichster Hersteller in dieser Richtung ans Licht. Zudem durften wir ganz zu Beginn des Jahres auch einen Blick auf die ersten Prototypen werfen. Den Anfang machte zur Überraschung ein eher kleiner Hersteller auf der CES 2019 in Las Vegas. Das Royole FlexPai war der Aufmerksamkeits-Magnet auf der Technikmesse im Januar. Doch nicht lange danach zeigten auch Samsung und Huawei ihre faltbaren Smartphones – und zwar auf dem MWC 2019 in Barcelona. 

Der Smartphone-Trend 2019: Faltbare Smartphones
Einmal aufgeklappt, einmal zusammengefaltet: Das Huawei Mate X. Image by Huawei

Sowohl das Samsung Galaxy Fold als auch das Huawei Mate X besitzt eine Faltstelle, mit der sich das Display auf eine Tablet-Größe ausklappen lässt. An dieser Stelle ist das Display, dessen Panel auf der OLED-Technologie beruht, so flexibel, dass es den Faltvorgang zulässt. Gleichzeitig ist es bislang auch noch die größte Schwachstelle des innovativsten Smartphone-Trends 2019. Die größte Herausforderung für die Hersteller wird es sein, dass sich über die Zeit keine Dellen, Wellen oder sogar Bruchstellen im Display bilden.

Auch LG und Motorola haben Geräte dieser Art geplant. Zusätzlich ist der chinesische Hersteller Xiaomi hier ebenfalls auf dem Vormarsch. Einige Patentskizzen zeigten auch bereits Smartphones, die über zwei Faltstellen verfügen. Es bleibt also spannend, wie es mit faltbares Smartphones weitergeht. Denn bislang handelt es sich dabei um eine äußerst kostspielige Angelegenheit. Über 2.000 Euro wird das Huawei Mate X kosten. Es scheint also noch ein weiter Weg zu sein, bis faltbare Smartphones zum Alltag werden könnten.

2. Smartphones haben nun Löcher

Auf dem Weg zu immer mehr Display für das Smartphone wurde 2017 durch das iPhone X die Notch besonders populär. Die Einkerbung am oberen Displayrand beherbergt in den meisten Fällen mindestens die Frontkamera und einige Sensoren bzw. den Frontlautsprecher. Daneben ist dann mehr Platz für das Display. Doch hier scheiden sich die Geister. Während es die einen modern finden, ist die Notch für andere einfach nur hässlich. Und so wie es scheint, soll der 2017-er Smartphone-Trend nur eine Übergangsphase auf dem Weg zu einer höheren Screen-to-Body-Ratio gewesen sein. Denn derzeit sieht das Ganze in diesem Jahr schon wieder ganz anders aus. Zu den Smartphone-Trends 2019 zählt nämlich unter anderem die Loch-Notch.

Einer der Smartphone-Trends 2019: Die Loch-Notch
Das Honor View 20 mit kleiner Loch-Notch. – Image by Honor

Honor war mit dem View 20 hier am schnellsten, doch auch Samsung zog zügig mit seiner aktuellen Galaxy S10-Serie nach. Sowohl der chinesische Hersteller als auch das südkoreanische Unternehmen haben ein Loch in das Display ihrer Smartphones gestanzt. Die Frontkamera wird erstmals vollständig vom Bildschirm umrandet.

Doch so richtig los sind wir die Notch damit nicht. Wieder gibt es am oberen Displayrand etwas, dass das Bild „stört“. Deswegen zeigen sich immer wieder neue Varianten, wie beispielsweise ausfahrbare Frontkameras oder Smartphones, wie das Nubia X, mit einem zweiten Display auf der Rückseite. Für 2019 heißt der Smartphone-Trend also weiterhin Notch – nur in Loch-Form. Es bleibt jedoch spannend zu sehen, was 2020 auf uns wartet.

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3. Mehr ist mehr? Die Zahl der Kameralinsen steigt

Erst zwei, dann drei, dann vier und nun sogar fünf?! 2019 hat mehr Smartphone-Kameras im Gepäck, als jemals zuvor. Und das kommt nicht von ungefähr. Spätestens seit dem Erfolg des Huawei P20 Pro mit Triple-Kamera, setzen immer mehr Hersteller auf „Mehr ist mehr“. So zeigte uns Samsung mit dem Galaxy A9 bereits vier Linsen für die Hauptkamera in der Mittelklasse. Markeninhaber HMD Global setzt mit dem Nokia 9 PureView nun einen drauf und präsentiert ein Smartphone mit Penta-Kamera. Es macht fast den Anschein, als habe die Dual-Kamera ausgedient. Mindestens drei Linsen sollten es nun schon sein. Deswegen macht die Triple-Kamera auch einen weiteren der Smartphone-Trends 2019 aus. 

Smartphone-Trends 2019: Mehr Kameralinsen
Das Nokia 9 PureView kommt mit ganzen fünf Kameras auf der Rückseite. Image by Jessica Julia Mrzik

Besonders Huawei scheint seit seinem P20 Pro hier ein Erfolgskonzept zu sehen. Deswegen stellte der chinesische Hersteller ebenfalls seine aktuellste Flaggschiff-Serie Mate 20 Pro mit einer Drei-Linsen-Kamera vor. Und auch neue P30-Reihe verfügt über drei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten. Im P30 Pro ist sogar eine vierte Kamera, die aber nur Abstandsinformationen misst. Zusätzlich präsentierte Samsung auch seine aktuellen Flaggschiffe Galaxy S10 und Galaxy S10+ mit Triple-Kamera.

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4. Fingerabdrucksensor im Display

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist mittlerweile zur Standard-Ausstattung eines Smartphones geworden. Für Home Buttons à la iPhone 8 und Co. ist frontseitig einfach kein Platz mehr. Doch für den nächsten Smartphone-Trend 2019 verschwindet der Fingerabdrucksensor wieder von der Rückseite – und wandert zurück nach vorne. Doch diesmal integrieren ihn die Hersteller direkt unter das Displayglas. Das OnePlus 6T war Ende 2018 das erste erhältliche Mainstream-Smartphone mit so einer Komponente. Weitere Hersteller folgten. Der In-Display-Fingerabdrucksensor ist geboren und ist ganz eindeutig einer der Smartphone-Trends 2019.

So setzt Huawei für seine aktuellen Top-Modelle Mate 20 Pro und P30 Pro auf einen Fingerabdruckscanner unter dem Display. Und auch Tochterunternehmen Honor verbaut den Fingerabdrucksensor im aktuellen Flaggschiff View 20 unter dem Display. Bei beiden Modellen gibt es jedoch kritische Stimmen, was die Zuverlässigkeit der optischen Scanner anbelangt. Zu langsam, zu ungenau. Genau hier will Samsung mit seiner Galaxy S10-Reihe Abhilfe schaffen. Denn im Galaxy S10 und Galaxy S10+ kommt zum ersten Mal ein Ultraschall-Fingerabdruckscanner unter dem Display zum Einsatz. Dieser soll nicht nur zuverlässiger und schneller arbeiten. Auch feuchte, schmutzige oder eingecremte Finger sollen damit kein Problem mehr darstellen. Die Technologie, die von Qualcomm stammt, hat dem In-Display-Fingerabdrucksensor somit einen Schub verpasst und macht ihn zurecht zum Smartphone-Trend für 2019.

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5. Sound-On-Display: Wenn das Display zum Lautsprecher wird

Doch nicht nur der Fingerabdrucksensor findet mittlerweile unter dem Display Platz. So wie es scheint, ist 2019 das Jahr, in dem das Display viele neue Aufgaben erhält. Denn nun kann es sogar Musik abspielen. Es ist einer der etwas kleineren Smartphone-Trends 2019, doch das Interesse wächst: Sound-On-Display. Den Anfang machte das Xiaomi Mi Mix 2, das über eine piezoelektrische Klangübertragung verfügt. Doch auch LG zieht mit seiner „Crystal Sound Display“-Technologie im neuen LG G8 ThinQ nach, Huawei nennt das im P30 Pro „Akustik-Display-Technologie“. Das Display des Smartphones ist in der Lage, eine Lautsprechermembran zu simulieren und so Akustik an die Umgebung abzugeben. Für uns bedeutet das dann, dass wir diese Schwingungen als Sound wahrnehmen. 

Zunächst wurde auch vermutet, dass Samsung für die Galaxy-S10-Serie diesen Ansatz verfolgt. Doch das südkoreanische Unternehmen hat sich hier für einen schmalen Frontlautsprecher zwischen Display und Gehäuserand entschieden. Dennoch sehen wir hier das Potential, zukünftig noch mehr Screen-to-Body-Ratio heraus zu holen. 

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6. Der neue Netzstandard: 5G-Smartphones häufen sich

Last but not least ist 5G einer der Smartphone-Trends 2019. Der neue Netzstandard ist mittlerweile in aller Munde und war auf dem MWC 2019 das große Thema. Damit soll künstliche Intelligenz, wie sie bereits in einer Vielzahl von Smartphones eingesetzt wird, erst seine volle Wirkung entfalten können. Von einer stabileren und schnelleren Netzwerk-Infrastruktur soll zudem die rasend fortschreitende Digitalisierung profitieren. Deswegen zeigten erste Hersteller bereits 5G-Smartphones, die sie in ihr Portfolio aufgenommen haben. Mit darunter ist das Galaxy S10 5G, das in dieser Variante den neuen Netzstandard unterstützt. Auch das faltbare Huawei Mate X kommt mit 5G-Unterstützung. Den Anfang machte jedoch Motorola mit seinem Moto Z3 – dank Moto Mod. Dabei handelt es sich um ein Ansteckmodul, das separat erworben und an das Smartphone angedockt werden kann. Voraussetzung dafür ist natürlich ein vorhandener 5G-Ausbau. Und wie es damit in Deutschland voran geht, wird die Zeit zeigen.

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Images by Huawei, Honor, Jessica Julia Mrzik

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Honor View 20 im Test: Das Loch im Display ist ein Feature, kein Fehler

Honor View 20 im Test

Die Notch ist out: Beim Honor View 20 will der chinesische Hersteller mit einem Kamera-Loch im 6,4 Zoll großen Display punkten. Dieses „Punch-Hole“ genannte Design werden wir 2019 noch in vielen anderen Smartphones wie zum Beispiel dem Samsung Galaxy S10 sehen. Der umstrittene Steg am oberen Handy-Rand, auch Kerbe oder eben englisch „Notch“ genannt, könnte damit bald Vergangenheit sein. Mit einem Prozessor vom Typ Kirin 980, einem 4.000 mAh starken Akku sowie einer 48-Megapixel-Kamera hat das Honor View 20 im Test sogar noch viel mehr zu bieten als ein neuartiges Display.

Oberklasse-Design in der Mittelklasse

Wie man es von einem Flaggschiff-Smartphone erwartet, erweist sich das Honor View 20 im Test einwandfrei verarbeitet. Dank des 2,5D-Glases auf der Vorderseite und der etwas mehr als üblich gewölbten Rückseite liegt das Telefon angenehm in der Hand. Die Glasrückseite ist in Rot, zwei verschiedenen Blau-Tönen und in Schwarz zu haben. Stellvertretend für die Modellbezeichnung schimmert der Buchstabe V je nach Gerätefarbe in einem unterschiedlichen Farbton. Dadurch ist das Smartphone ein echter Hingucker. Es wirkt modern und nur wenig technisch.

Honor View 20 Design
Das Honor View 20 gefällt durch seine schimmernde Rückseite. Image by Timo Brauer

Durch das Muster auf der Gehäuserückseite fallen Fingerabdrücke etwas weniger auf als auf spiegelglatten Geräten, dennoch zieht das Honor View 20 im Test Fingerabdrücke sichtbar an. Der Metallrahmen des Smartphones beherbergt neben den Buttons und dem Ladeanschluss auch noch einen Infrarot-Blaster sowie einen Kopfhöreranschluss. Ferner verfügen die Tasten über einen sehr guten Druckpunkt und wackeln nicht.

Punch-Hole statt Notch im Display

Das 6,4 Zoll große Display ist an allen vier Ecken abgerundet und reicht bis fast an den Rand des Smartphones. Lediglich an der Unterseite ist der Rand minimal dicker. Auf eine Notch hat der Hersteller beim Honor View 20 verzichtet. Deshalb sind einige Umbauten erforderlich gewesen. Beispielsweise ist der Telefonhörer nun in der Displayumrandung untergebracht, während der Helligkeitssensor sich in dem rund 1,5 Millimeter dicken Rand um den Bildschirm und der Annäherungssensor sich im Geräterahmen befinden.

Einzig die Frontkamera ist in einem 4,5 Millimeter großem Loch im Display eingelassen. Dieses fällt im Alltag deutlich weniger auf als eine Notch. Leider ist die Software-Oberfläche von Honor noch auf eine Notch ausgelegt. Deshalb teilt das Honor View 20 im Test die Benachrichtigungen seltsam auf beide Displayseiten auf. Hier kann aber mit einem Software-Update nachgeholfen werden.

Honor View 20 Punch-Hole
Die Ränder des Honor View 20 sind sehr schmal. Trotzdem müssen sie dem Telefonlautsprecher Platz bieten. Denn einen Steg an der Oberseite gibt es nicht mehr. Die Frontkamera existiert als Loch im Display.

Beim verbauten Bildschirm handelt es sich um ein IPS-LCD mit hervorragenden Blickwinkeln und realistischen Farben. Mit einer Auflösung von 2.310 x 1.080 Bildpunkten (FullHD) ist es auch ausreichend scharf. Allerdings hat Honor dem View 20 kein OLED-Display spendiert, was für noch bessere Schwarzwerte aber auch für einen höheren Preis gesorgt hätte.

Performance satt beim Honor View 20 im Test

Ein Kirin-980-Prozessor sorgt zusammen mit 8 GB Arbeitsspeicher für ordentlich Tempo. Dieselbe Kombination steckt auch im deutlich teureren Huawei-Flaggschiff Mate 20 Pro. Der Kirin-980-Chip ist im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt und dadurch besonders energieeffizient. Die Bedienung des Smartphones läuft absolut flüssig, die Ladezeiten sind kurz und Apps aus dem Multitasking sind sofort startklar – genauso wie man es 2019 von einem High-End Smartphone erwartet.

Im Geekbench-Test kann der Kirin 980 im Vergleich zum Kirin 970 seine Werte beinahe verdoppeln. So erreicht das Honor View 20 im Test einen Single-Core Score von 3.316 und einen Multi-Core Score von 9.762 (Kirin 970: 1757, 5798). Dies sind zwar nur theoretische Werte. Jedoch lassen sich gerade beim Laden von aufwändigeren Spielen oder beim Fotografieren auch in der Praxis deutliche Unterschiede feststellen.

Beim Speicher hat Honor ebenfalls nicht gespart. Daher stehen euch wahlweise 128 oder 256 GB zur Verfügung. Der SIM-Slot bietet zwar Platz für zwei Mobilfunkkarten, jedoch nicht für eine Speicherkarte zur Erweiterung des internen Speichers.

Akku hält und hält

Der Akku des Honor View 20 hat eine Kapazität von 4000 mAh und ist dank Huawei-Supercharge innerhalb von rund 90 Minuten wieder voll aufgeladen. Diese Funktion in Anspruch zu nehmen, ist allerdings eigentlich nie notwendig, wenn man das Telefon über Nacht auflädt. Auch bei intensiver Nutzung hat mir der Akku des Honor View 20 im Test immer für einen kompletten Tag gereicht.

Magic UI: Honor setzt künftig auf eigene Android-Oberfläche

Wie bei den meisten Android-Geräten kleidet Honor das Google-Betriebssystem mit einer eigenen Oberfläche. Bisher griff der Hersteller dabei auf die Software von Konzernmutter Huawei zurück. Künftig will er eigene Wege gehen und sich von Huawei unabhängiger machen. Dies beginnt bereits mit einem neuen Namen: Magic UI. Derzeit unterscheidet sich die Oberfläche jedoch nicht großartig von Huaweis EMUI. Lediglich Kleinigkeiten wie die Wecker-App haben ein leicht verändertes Design. In Zukunft könnte es jedoch noch mehr Unterschiede geben.

Typisch für Huawei und Honor sind die vielen zusätzlichen Einstellmöglichkeiten, denen wir beim Honor View 20 im Test begegnen. So lassen sich die Shortcuts in der Benachrichtigungszentrale individuell anpassen oder die Navigationselemente am unteren Bildschirmrand ausblenden und durch eine Gestensteuerung ersetzen. Grundsätzlich gefällt mir Honors Softwareoberfläche sehr gut. Sie ist durchdacht, einfach zu verstehen und sieht modern aus.

Kleine Gimmicks werten die UI zusätzlich auf. So lässt sich per Lauter-Taste und Powerbutton eine Bildschirmaufnahme starten und beim Aufladen des Gerätes bekommt man eine coole Animation angezeigt, die euch über die verbleibende Ladedauer informiert.

Magic UI 2 basiert auf Android 9, wobei Honor Android-Updates relativ zeitnah herausbringt. Auch ein Update auf die nächsten beiden Android-Versionen (10 und 11) ist relativ sicher.

Kamera des Honor View 20 im Test: Detailreiche Stillleben

Als Highlight verbaut Honor einen 48-Megapixel-Sensor von Sony in der Hauptkamera auf der Rückseite des Smartphones. Auf eine Zoom-Linse oder einen Weitwinkel muss man beim Honor View 20 jedoch verzichten. Die zweite Aufnahmeeinheit des Dual-Kamera-Setups ist lediglich ein 3D-Sensor, der mittels Infrarot-Technik Abstandsinformationen zur Berechnung der Tiefenschärfe registriert.

Seine Stärken zeigt die Kamera des Honor View 20 im Test bei unbewegten Motiven. Das gilt beispielsweise für den „Ultra Clarity“-Modus. Darin nimmt das Smartphone mehrere Bilder nacheinander auf und berechnet so ein noch detailreicheres Bild. Das funktioniert auch im Nachtmodus fantastisch, wie die Testfotos zeigen. Auch beim Abfotografieren von Dokumenten ist der „Ultra Clarity“ Modus nützlich. Ein Textdokument ist auch nach mehreren Metern Entfernung noch lesbar, das iPhone XS hat hier trotz zweiter Zoom-Linse das Nachsehen.

Auf der Frontseite macht die 25-Megapixel-Selfiekamera ebenfalls scharfe Bilder. Dies benötigt durch den fehlenden Autofocus jedoch manchmal einige Versuche.

Fazit: Design und Leistung überzeugen beim Honor View 20 im Test

Beim Honor View 20 im Test begeistert uns zum einen das Design. Die schillernde Glasrückseite mit V-Design und die dünnen Ränder des Displays mit Punch-Hole, lassen das Gerät schick und modern wirken. Dank Oberklasse-Prozessor und mehr als ausreichend Arbeitsspeicher hat das Honor View 20 auch viel Leistung zu bieten. Dabei kann es sich locker mit dem Huawei Mate 20 Pro messen. Mit einem relativ niedrig angesetzten Startpreis von 570 Euro ist das Gerät deutlich günstiger als viele andere High-End-Smartphones. Wer auf kabelloses Laden und einen OLED-Bildschirm verzichten kann, erhält mit dem Honor View 20 ein herausragendes Smartphone mit erstklassigem Arbeitstempo, einer guten Kamera und langer Akkulaufzeit.

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Images by Timo Brauer

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Honor View 20 mit weltweit erster 48MP + 3D Hauptkamera

Huawei legt nochmal nach. Erst kürzlich brachte der chinesische Smartphone-Hersteller mit dem Honor 10 lite und dem P smart 2019 zwei preiswerte Geräte auf den Markt, welche die Mittelklasse aufmischen. Das neue Honor View 20 soll als Flaggschiff neuen Wind in den High-End-Markt bringen. Trotz des starken Kirin 980-Prozessors, ist vor allem die Kamera eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.

Hohe Auflösung in 3D

Das Top-Feature des Honor View 20 ist nämlich die branchenweit erste 48 Megapixel 3D-Hauptkamera. Standardmäßig knippst die Kamera allerdings mit 12 MP. Das Zusammenfassen von vier Pixeln zu einem soll bei schlechteren Lichtverhältnissen Rauschen reduzieren. Eine Hohe Auflösung verspricht aber nicht nur die 3D-Kamera, sondern auch die 25 MP Frontkamera, die ohne Notch direkt am oberen, linken Rand ins Display eingelassen ist.

Im Gegensatz zum Mate 20 setzt Huawei diesmal nicht auf Leica-Kameras, sondern auf den neuen IMX586-Sensor von Sony. Zudem misst das Smartphone mittels Infrarotlicht die Entfernung zu Objekten. Das verbessert zum einen die Qualität der 3D-Bilder, macht die Hauptkamera darüber hinaus aber auch zum Bewegungssensor für 3D Motion Sensing-Spiele.

Unterstützung durch KI

Wie bei Huawei mittlerweile üblich, werden die Kameras durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Der Ultra Clarity Modus etwa, optimiert Fotos für lebendigere Farben und mehr Schärfe. Die KI verfügt außerdem über eine Objekterkennung, die über 300 berühmte Wahrzeichen, sowie 100.000 Gemälde aus aller Welt erkennen kann.

Über das AI Shopping scannt die Kamera Gegenstände, erkennt sie und bietet ähnliche Produkte zum Kauf an. Dabei werden bereits mehr als 200 Shopping-Plattformen weltweit berücksichtigt. Sogar Lebensmittel kann die KI-Technologie erkennen und damit dessen Kalorien in etwa berechnen. Damit beschreitet Huawei bereits die Wege der Augmented Reality, in der die Realität um Informationen der digitalen Welt erweitert wird.

Leistungsstarkes Kraftpaket

Die Kamera des Honor View 20 ist aber nicht das einzige Leistungsmerkmal. Der Kirin 980 Octa-Core-Prozessor ist der aktuellste Chip der Kirin-Reihe auf dem Markt und steckt unter anderem auch im Mate 20 Pro. Je nach Variante verfügt das View 20 außerdem über 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher.

Mit 4000-mAh fällt der Akku zwar um 200mAh knapper aus, sollte das Smartphone aber trotzdem sicher durch den Tag bringen.

Das Display des Honor View 20 bietet eine Auflösung von 2310 x 1080 Pixel. Durch die als Loch eingelassene Frontkamera bringt es das Display auf ein starkes Verhältnis von 91,8 Prozent zum Gehäuse.

Preis und Verfügbarkeit des Honor View 20

Das Honor View 20 ist in Deutschland ab dem 29. Januar erhältlich. Der Preis liegt bei 569,00 Euro UVP für die 6 GB RAM-Variante, sowie 649,00 Euro UVP für die Premiumversion mit 8 GB RAM. Das Smartphone ist in den Farben Sapphire Blue, Midnights Black und Phantom Blue erhältlich.

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Image by Huawei / Hill+Knowlton Strategies

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