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Faktencheck gegen Fake News!

DAS FINDEN WIR GUT: Das unabhängige Recherchezentrum CORRECTIV, das mit einer eigenen Redaktion falsche Informationen im Internet bekämpft! Ihr Projekt  CORRECTIV.Faktencheck hat es sich zur Aufgabe gemacht Meldungen, die eventuell Falschmeldungen sein könnten,  sachlich, neutral und faktenbasiert zu überprüfen. Übrigens versucht die Redaktion die Bezeichnung „Fake News“ zu vermeiden, da sie den Begriff oft politisch instrumentalisiert sieht. 

Es geht also um gezielte Falschinformationen, die zum Teil aus wirtschaftlichen, zum Teil aus politischen Zwecken verbreitet werden. Dabei versuchen solche Fake News so auszusehen wie die News etablierter Medien, was den Verbraucher täuschen soll. Insbesondere die Sozialen Medien eignen sich offenbar hervorragend, um solche falschen Informationen zu verbreiten. Ein populäres Beispiel für die Wirkung von Fake News ist der letzte US-Wahlkampf. Auf Facebook verbreiteten sich besonders in der Endphase des Wahlkampfs vermehrt falsche Informationen. Laut Spiegel Online richteten sich diese mehrheitlich gegen die Verliererin Hillary Clinton

Journalismus ohne wirtschaftliche Zwänge

CORRECTIV ist ein gemeinnütziges Recherchezentrum mit Büros in Essen und Berlin und wurde 2014 gegründet. Das Zentrum hat sich den unabhängigen und wahrheitsgemäßen Journalismus auf die Fahne geschrieben. Die gemeinnützige GmbH finanziert sich dabei hauptsächlich über Spenden und darf aufgrund ihrer Unternehmensform keine Gewinne erwirtschaften. Neben den Faktenchecks betreibt CORRECTIV auch unabhängige Recherchen zu aktuellen Themen und stellt diese Kooperationspartnern, Bürgern und Bloggern zur Verfügung. Das Ziel der Organisation ist es, eine aufgeklärtere Gesellschaft durch ihren gemeinnützigen Journalismus zu fördern.

Das Unternehmen ist dabei transparent, was seine eigene Arbeitsweise angeht. Für seine eigenen Recherchen, hat sich CORRECTIV zum Beispiel ein Statut verfasst, das öffentlich einsehbar ist. Auf der Webseite findet ihr außerdem Beschreibungen zu der Vorgehensweise bei den Recherchen sowie den Faktenchecks des Recherchezentrums.

Wie kommen die Beiträge zu CORRECTIV.Faktencheck?

Die Beiträge, die das Recherchebüro prüft, kommen über mehrere Wege. Zum einen gibt es für Nutzer die Möglichkeit Artikel oder Posts, die dubios erscheinen bei Facebook, oder direkt an CORRECTIV.Faktencheck zu melden. Zum Anderen ist CORRECTIV.Faktencheck Teil einer Kooperation mit Facebook. Dadurch schlägt ein Algorithmus von Facebook der Redaktion Videos, Bilder und Posts mit Links zu Artikeln vor, die potenziell falsch sein könnten. Häufig handelt es sich dabei um Posts, die Nutzer als Falschmeldung gemeldet haben. Andere Aspekte, wie die Kommentare unter einem Post, beleuchtet der Algorithmus dabei vermutlich auch. Es ist aber nicht ganz klar wie der Algorithmus genau funktioniert.

Zu den geprüften Meldungen veröffentlicht CORRECTIV.Faktencheck auf seiner Seite Artikel, in denen die Redaktion die Meldung einordnet und bearbeitet. Solltet ihr also im Internet oder sonst wo irgendwelche Fakten aufschnappen, die euch unglaubwürdig erscheinen, könnte es sich lohnen einen Blick auf die Seite zu werfen. Falls es zu der Meldung noch keinen Artikel gibt, könnt ihr sie direkt an CORRECTIV.Faktencheck weitergeben.

Die Kooperation mit Facebook

Facebook hat 2016 eine Kooperation mit 35 Faktencheckern aus 24 Ländern ins Leben gerufen, um Falschmeldungen entgegenzuwirken. CORRECTIVE.Faktencheck ist Teil davon. Die  teilnehmenden Organisationen sind dabei alle von dem unabhängigen International Fact Checking Network (IFCN) verifiziert und müssen dementsprechend unparteiisch sein und strenge Auflagen an ihre Transparenz erfüllen.

Im Rahmen dieser Kooperation veröffentlicht die Redaktion auf ihrer Website ebenfalls Artikel zu den Facebook-Meldungen und verknüpft diese mit den entsprechenden Facebook-Beiträgen. Die Facebook-Posts bewertet das Redaktionsbüro dabei als „Wahr“, „Gemischt“, „Falsch“, „Meinung“, „Satire“ oder „Falsche Überschrift“. Laut Facebook werden die mit „Falsch“ markierten Beiträge nun seltener ausgespielt oder erscheinen weiter unten im Newsfeed. Außerdem erhalten Nutzer, die den Beitrag teilen wollen einen Hinweis, dass es sich dabei um eine falsche Meldung handelt. Sehen Nutzer den entsprechenden Post, zeigt Facebook ihnen darunter direkt den Artikel von CORRECTIV.Faktencheck. Dabei geht schon aus der Überschrift hervor, ob es sich um eine Falschmeldung handelt oder nicht.

Wie läuft die Prüfung eines Beitrags?

Hat CORRECTIV.Faktencheck eine Meldung über eine potenzielle Falschinformation erhalten, beginnt die eigentliche Überprüfung des entsprechenden Artikels. Das Recherchebüro geht dabei verschiedene Punkte durch. So zum Beispiel, um welchen Verfasser es sich bei einer Meldung handelt und ob sich dieser verifizieren lässt. Auch beleuchtet man die Intention des Beitrags. So gelten satirische Beiträge zum Beispiel nicht als Falschmeldungen. Die Frage wer von einem Artikel betroffen ist sowie der Kontext, indem Aussagen getroffen werden, spielen ebenfalls eine Rolle. Schlussendlich werden aber auch die harten Fakten, Zahlen und Quellen überprüft. Eine detailliertere Ausführung dazu findet ihr hier.

Die Bewertungskala

Um eventuelle Falschmeldungen richtig einordnen zu können, benutzt CORRECTIV.Faktencheck eine Skala aus sieben Punkten. Diese reicht von „gänzlich richtig“, über „in einigen Teilen falsch“ bis hin zu „gänzlich falsch“. Eine genauere Aufschlüsselung der Bewertung findet ihr dann jeweils in den dazugehörigen Artikeln.

In Zeiten in denen Falschmeldungen teilweise als Instrument zur Meinungsbildung dienen, ist es in meinen Augen wichtig, dass es unparteiische Prüfer wie CORRECTIVE.Faktencheck gibt. Ich hoffe dieser Artikel erinnert euch daran, nicht alles, was ihr im Internet lest, zu glauben! (Bis auf diesen Artikel natürlich)


Image by Corrective Presse

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • FACEBOOK t3n: Fake-Accounts: Zuckerberg lässt Manipulation von Bundestagswahl prüfen: Facebook macht einen Schritt in Richtung für mehr Transparenz auf seiner Plattform. Gründer Mark Zuckerberg hat sich jetzt mit einer Videobotschaft bezüglich Fake-Accounts an die Nutzer der Plattform gewendet. In dem Video kündigte er jetzt Gegenmaßnahmen an, die vor allem mutmaßliche russische Drahtzieher betreffen, die die US-Wahl im verganegenen Jahr beeinflusst haben sollen. Facebook hatte vor zwei Wochen mitgeteilt, dass im Zuge von Untersuchungen zum möglichen russischen Einfluss auf die US-Präsidentenwahl rund 470 Profile identifiziert worden seien, die zwischen Juni 2015 und Mai 2017 etwa 3.000 Werbeanzeigen auf Facebook geschaltet hätten. Alle solche Anzeigen, die russische Akteure während des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs geschaltet haben, sollen nun dem Kongress ausgehändigt werden.

  • BUNDESTAGSWAHL welt: Diese Web-Angebote helfen bei der Wahlentscheidung: Die Bundestagswahl steht an und am Sonntag den 24. September ist es so weit und jeder der noch nicht die Briefwahl beantragt hat, kann in den Wahlzentren seine zwei Kreuze machen. Nur noch ein wenige Tage also, sich zu entscheiden, wem man denn nun bei der Bundestagswahl seine Stimme gibt. Für die noch unschlüssigen Bürger bzw. sogenannte Spontanwähler gibt es im Netz diverse Angebote, die diese Wähler bei der Meinungsbildung unterstützen sollen. Der Wahl-O-Mat sollte ja altbekannt sein und konfrontiert den Nutzer mittels eines Umfrage-Konzepts mit 38 Thesen. Aber auch für die Geneartion Tinder gibt es eine App, die der Dating-App gar nicht so unähnlich ist und in der man anstelle von möglichen Partnern, die Thesen der Parteien swiped.

  • GOOGLE n-tv: Google macht bei Smartphones Ernst: Google will es nochmal wissen – der Internetkonzern übernimmt nach einem Deal mit HTC jetzt einen großen Teil des Smartphone Departments der Taiwenesen. Nachdem sich Google eigentlich groß aus dem Mobile-Geschäft zurückgezogen hatte scheint dieser Schritt nochmal wie ein letztes “hurra” auf dem Smartphone-Markt. Google und HTC haben schon vor diesem Deal zusammengearbeitet: HTC war der Auftragsfertiger des unter der eigenen Marke des Internetkonzerns verkauften Smartphones Pixel. Im Zuge der Transaktion soll dann auch genau dieses Team zu Google wechseln.

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  • AMAZON Onlinehändler-News: Bewertungen: Jede fünfte Amazon-Rezension ein Fake?: Eine Analyse des Softwareunternehmens Reviewmeta hat sich die Bewertungen auf dem Online-Marktplatz Amazon einmal genauer angesehen und ist zu dem Schluss gekommen, dass etwa jede fünfte Rezension auf Amazon gefälscht ist. Hierfür hat der Softwareanbieter rund sieben Millionen Bewertungen aus verschiedenen Ländern unter die Lupe genommen. Zudem bietet Reviewmeta ein Analyse-Tool auf seiner Webseite an, bei dem Nutzer die URL ihres gewünschten Produkts dort angeben und dies auf Fake-Rezensionen prüfen können.

  • DHL Welt: DHL und VW testen Paket-Zustellung in den Kofferraum: Beinahe jeder kennt das Warten auf den Postboten und auf das langersehnte Paket. Volkswagen hat sich jetzt etwas ganz Besonderes ausgedacht: Das Liefern von Paketen direkt in den Kofferraum. Das Pilotprojekt startet derzeit in Berlin und soll etwa ein halbes Jahr lang getestet werden. Die Art wie das Ganze ablaufen soll, ist ganz einfach. DHL bietet hierfür die Lieferoption an, dass das Paket im Kofferraum hinterlegt werden soll. Das Auto muss lediglich in einem Zeitfenster von zwei Stunden an einem angegeben Platz stehen. Der Zusteller bekommt dann einen Code gesendet, mit dem er sich einmal einen Zugang zum Kofferraum verschaffen kann. Wer als Tester zur Verfügung stehen möchte, kann sich bei VW bewerben.

  • YOUTUBE t3n: Youtube Kids: Kostenloses Angebot für Kinder ab sofort in Deutschland und Österreich nutzbar: YouTube für die Kleinen – bereits seit zwei Jahren läuft YouTube Kids schon in den USA, jetzt soll es auch für Deutschland und Österreich verfügbar sein. Hierbei handelt es sich um kindergerechte und familienfreundliche Inhalte, die von den Eltern kontrolliert und individuell angepasst werden können. YouTube Kids gibt es als App für Andorid und iOS und ist vor allem für Kinder im Vorschul- und im Grundschulalter gedacht. YouTube Kids eignet sich zudem gut dafür, auch die Eltern an die Mediennutzung der Kinder heranzuführen.

  • WINDOWS10 CHIP: Neue Zahlen zeigen: Windows 10 kommt nicht in die Gänge: Windows 10 kommt nicht gegen den Vorgänger Windows 7 an – das von Microsoft gesteckte Ziel, dass bis 2018 eine Milliarde Nutzer Windows 10 auf ihren Geräten installiert haben, hat das Unternehmen schon zurückgezogen. Die Zahlen stagnieren, das Wachstum läuft nur schleppend. Lediglich für die Gamer hat das Betriebssystem einen hohen Stellenwert und ist bei ihnen beliebter als Windows 7. Das mag daran liegen, dass Microsoft den Fokus bei dem aktuellen Betriebssystem auf den Bereich Gaming gelegt hat – was sich wenigstens hier bislang gut auszahlt.

  • APPS Focus: Kamera-Apps funken persönliche Daten nach China: Dass man mit seinen Daten vorsichtig sein soll, ist allen bekannt. Das gilt natürlich auch bei Apps für das Smartphone. Experten von Stiftung Warentest haben sich jetzt besonders Kamera-Apps genauer angesehen. Eigentlich dienen sie lediglich der Verbindung zwischen Kamera und Smartphone, doch einige Apps versenden persönliche Daten der App-Nutzer. Vor allem die App „Mirrorless“ des Herstellers Yi war besonders auffällig. Sie sendet auf Server in China unter anderem Daten wie Name und Kennwort des WLAN-Netzes.

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  • Whatsapp t3n: Whatsapp: Neue Funktion soll Tracking von Gruppenkontakten in Echtzeit ermöglichen: Praktische Funktion oder schon beängstigendes Feature? Schon Facebook hat seit kurzer Zeit ein neues Standort-Feature, das den Nutzern erlaubt sich lokal in Echtzeit mit Kontakten zu verknüpfen. Jetzt führt auch Whatsapp eine ähnliche Funktion ein. Sowohl in der Android- (Version 2.16.399) als auch der iOS-Beta-Version (Version 2.17.3.28) des Messengers konnte eine Funktion entdeckt werden, mit der Gruppenmitgliedern eines Chats der Standort in Echtzeit mitgeteilt werden kann. Die Funktion ist allerdings standardmäßig deaktiviert und muss durch die Gruppenteilnehmer aktiviert werden.

  • DNA gizmodo: First Genetic Results From Scott Kelly’s Year In Space Reveal DNA Mysteries: Ein One-Way-Ticket zum Mars klingt für viele angesichts der derzeitigen politischen Situationen erstaunlich verlockend. Die Zwillingsbrüder Scott und Mark Kelly haben sich für die NASA exakt solchen Tests unterzogen und wie ein Leben im Weltraum sich auf den Körper auswirken wird. Scott verbrachte zuletzt 340 Tage am Stück im Weltraum und erste Ergebnisse zu den Auswirkungen auf den menschlichen Körper wurden jetzt bekannt gegeben. Ein vollständiger Bericht der Ergebnisse wird wohl aber erst in ein oder zwei Jahren vorliegen.

  • GAMERGATE giga: Das sind side FBI-Akten aus der Gamergate-Affäre: Die Spielebranche war vor gut zwei Jahren in hegen Aufruhr versetzt. Das #Gamergate löste eine regelrechte Hexenjagd gegen weibliche Gamer aus, allen voran im Kreuzfeuer war Medienkritikerin Anita Sarkeesian. Jetzt hat das FBI die Akten veröffentlicht, die aus insgesamt 173 Seiten mit E-Mails, Artikeln und internen Memos besteht. Allerdings wurden die Untersuchungen des FBI ohne Anklage eingestellt.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Drohender Datenschutz-Abbau: Bundesinnenministerium plant massive Abweichungen von europäischen Standards: Datenschutz scheint, wie wohl auch das Internet an sich, für das Bundesinnenministerium immer noch Neuland zu sein. Ein Einwurf eines neuen Datenschutzgesetzes, der in Kürze beschlossen werden soll, wurde jetzt harsch kritisiert. So sollen Vorstellungen umgesetzt werden, die auf eruopäischer Ebene nicht kompatibel sind. Heute soll das Bundeskabinett voraussichtlich den Entwurf für eine Datenschutzreform verabschieden. Das Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz (DSAnpUG-EU) soll eigentlich nur Dinge regeln, die durch die im Frühjahr verabschiedete und ab Mai 2018 anzuwendende EU-Datenschutzgrundverordnung notwendig wurden.

  • FAKE NEWS digiday: The BBC is using “slow news” to fight fake news: Fake News sind in aller Munde, doch wie geht man gegen sie vor? Die BBC hat innerhalb ihres “Newsrooms” jetzt extra “lie-debunking-unit” eingesetzt. Das Team wird anhand des Traffics der Leser und deren Engagement mit dem Content wissen, wie sie ihre Arbeit fokussieren müssen. Der BBC News Redaktionsleiter James Angus betonte aber die Konzentration auf Qualität über Quantität bei dieser Maßnahme, ausgewählter Content soll ausreichend überprüft werden.

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Auf der Jagd nach Facebooks Fake-Armee

Keyboard (Image by geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Haben Sie sich jemals gefragt, warum so viele Leute bestimmte Facebook-Seiten liken, ganz egal, wie langweilig diese sind oder wie selten sie aktualisiert werden? Dabei könnte es sich wohl um Fälle von „Like-Farming“ handeln, dem Prozess der künstlichen Erhöhung der Zahl von Facebook-Likes einer Seite.

Forscher wie ich haben Computeralgorithmen entwickelt, die authentische Likes von künstlichen, kontrollierten Likes unterscheiden können. Aber wie sich herausstellte, können einige der raffinierteren Farmen Aufspürwerkzeugen ausweichen, einschließlich denen, die von Facebook selbst verwendet werden. Deshalb haben wir jetzt einen experimentellen Weg entwickelt, um nach Farm-Accounts zu suchen, einschließlich denen, die von echten Usern betrieben werden.

Facebook erlaubt den Nutzern ihrer Seiten, Produkte und Events zu bewerben, mit Kunden und Fans zu kommunizieren und sich selbst mittels zielgerichteter Werbung zu promoten. Angeblich haben mehr als 40 Millionen Kleinunternehmen aktive Facebook-Seiten, und fast 2 Millionen von ihnen nutzen Facebooks Werbeplattform, um, wenn möglich, ihre Zielgruppe zu erweitern und mit mehr Kunden in Verbindung zu treten.

Wenn jemand die Zahl der Likes seiner Seite schnell erhöhen will, so kann er diese auch von Farmern kaufen. Die Preise liegen hierfür ungefähr zwischen 10 US-Dollar (7 britische Pfund) und 100 US-Dollar (70 britische Pfund) pro hundert Likes, je nachdem, ob man eine bestimmte Region ansprechen möchte. Beispielsweise sind Likes von US-amerikanischen Accounts normalerweise teurer. Sie können sogar komplette vorgefertigte Seiten kaufen, die bereits eine hohe Anzahl von Likes und Followern haben, und diese dann anpassen, um Ihre eigene Organisation zu promoten. Auch wenn diese bezahlten Likes nicht von engagierten Kunden kommen mögen, können sie die Seite oder ihren Besitzer beliebter erscheinen lassen und somit die Anziehungskraft auf potenzielle Kunden oder Follower steigern.

Farmen können auf verschiedene Arten falsche Likes generieren, und die Methode, die sie dabei einsetzen, hat erheblichen Einfluss sowohl auf ihre Kosten als auch darauf, wie schwer es ist, sie zu aufzuspüren. Ein offensichtlicher Weg ist es, Fake-Accounts zu erstellen, wobei dies etwas umständlich ist, da Facebook Überprüfungsmechanismen nutzt, um das automatische Erstellen von Nutzerkonten durch Computer-„Bots“ zu verhindern. Zum Beispiel muss ein Code eingegeben werden, der auf dem Bildschirm angezeigt oder an ein Mobiltelefon gesendet wird. Eine andere Strategie ist die Übernahme von echten Accounts, deren Passwörter veröffentlicht oder mittels Spionagesoftware auf den Computern der Nutzer gestohlen wurden.

Aber es ist auch wichtig, anzumerken, dass es auch Netzwerke echter Nutzer gibt, die bereit sind, Seiten auf Anfrage oder im Austausch gegen andere Dienstleistungen oder kleine Zahlungen zu liken. Außerdem können Sie Nutzer dazu bringen, eine Seite zu liken, indem Sie ihnen Zugang zu Verlosungen, Rabatten oder exklusiven Inhalten versprechen.

Verschiedene Farmen nutzen auch verschiedene Strategien, um eine Entdeckung zu verhindern. Manche liefern Likes in Salven und verwenden Nutzerkonten, die nicht wirklich mit dem Rest des Netzwerkes verbunden und somit schwerer zu bemerken sind. Andere nutzen einen unauffälligeren Ansatz und imitieren das Verhalten regulärer Nutzer, indem sie tatsächliche beliebte Seiten und bezahlte Werbung liken. Jeder Account liked nur eine kleine Zahl an Seiten und verlässt sich auf viele andere Accounts, von denen jeder mit vielen verschiedenen Freunden verbunden ist und die schrittweise weitere Likes liefern.

Diese Strategie, bei der Fake-Accounts genutzt werden, um wirklich beliebte Seiten zu liken, kann zu peinlichen Situationen führen, wenn sie aufgedeckt wird. So wurde beispielsweise Hillary Clinton kritisiert, als ihr Facebook-Account plötzlich über Nacht tausende von Likes aus Thailand und Myanmar erhielt. Aber sie kann auch die legitimen Werbekampagnen echter Facebook-Nutzer schädigen, die für Klicks von echten Usern bezahlen, aber welche von Fakes erhalten.

Als Versuch, dem Farming entgegenzuwirken, hat Facebook in Kooperation mit Wissenschaftlern von Universitäten mehrere Werkzeuge entwickelt und veröffentlicht, um Spam und falsche Likes aufzuspüren. Eines von ihnen mit dem Namen CopyCatch entdeckt Gruppen von Betrügern, die zusammenarbeiten und meist dieselben Seiten zu ungefähr derselben Zeit liken. Eine andere Methode, die SynchroTrap genannt wird, macht sich die Tatsache zunutze, dass bösartige Accounts im Normalfall ähnliche Aktionen immer um dieselbe Zeit herum durchführen. Dadurch kann der Algorithmus diese Fakes aufspüren, wenn er eine Ansammlung von ihnen entdeckt, die über einen längeren Zeitraum hinweg zusammen agieren.

Das Problem ist, dass diese Methoden nur geringe Chancen haben, die geschickteren (und teureren) Farmen zu finden, welche die Accounts echter Menschen Fakes oder gehackten Profilen vorziehen. Das liegt daran, dass sie sich auf die Aktivitätsmuster von Seiten und Usern konzentrieren und dadurch wichtige Charakteristiken dieser „echten“, von den Farmen genutzten Accounts übersehen. Diese Profile werden oft hauptsächlich als Werkzeuge zum Geldverdienen erstellt. Damit unterscheidet sich ihre Aktivität von der eines typischen Accounts in einem sozialen Netzwerk.

Nicht ganz so „echte“ Nutzer

In unserer aktuellen Studie haben meine Kollegen und ich uns das Ziel gesetzt, diese Unterschiede anzugehen, indem wir uns anschauten, wie und was User auf Facebook posten, um so die Genauigkeit von Aufspürmechanismen zu verbessern. Wir fanden heraus, dass Posts, die von diesen „echten“ Farm-Accounts gemacht wurden, aus weniger Wörtern bestanden, ein eingeschränkteres Vokabular nutzten und eine geringere Lesbarkeit aufwiesen, als die Posts normaler Nutzer. Ihre Posts waren auch stark auf einige bestimmte Themen fokussiert und generierten deutlich mehr Kommentare und Likes. Außerdem bestand ein Großteil ihrer Aktivität einfach nur aus dem Teilen von Inhalten wie Artikeln, Videos und Posts, die von anderen Usern gemacht wurden.

Daraufhin brachten wir maschinell lernenden Algorithmen bei, diese Muster zu nutzen, um eine Reihe von Accounts zu analysieren, von denen wir wussten, dass sie von Farmen bereitgestellte Likes beinhalteten. Wir stellten fest, dass die Algorithmen mit einer annähernd perfekten Erfolgsquote die Farm-Accounts aufspürten, einschließlich der unauffälligeren „echten“ Konten.

Es muss sich erst noch zeigen, ob dieselben Techniken angewendet werden können, um Like-Farmen über Facebooks 1,2 Milliarden Nutzer und viele Milliarden Posts hinweg akkurat aufzuspüren. Es könnte sich herausstellen, dass, während diese Techniken besser darin werden, Farm-Accounts aufzuspüren, ebendiese Accounts neue Wege finden, ihre Posting-Gewohnheiten zu ändern, um sogar noch besser darin zu werden, „unschuldige“ User zu imitieren – ein ökonomisches Katz-und-Maus-Spiel. Die Frage ist, wie viel sie das kosten wird und ob das Erstellen immer mehr realistischer Farm-Accounts sich lohnen wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Keyboard“ by geralt [CC0 Public Domain]


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Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • Amazon cnet: Amazon continues crackdown on alleged fake reviews: Online Shopping hat den Nachteil, dass die Produkte nicht vor Ort angeschaut und getestet werden können. Demnach verlassen sich Käufer auf die Kundenbewertungen Anderer. Das ist sich auch Amazon bewusst. Aus dem Grund möchten sie ihren Kunden ehrliche Bewertungen liefern, die dem Produkt wirklich entsprechen. Um die Echtheit zu garantieren, werden die einzelnen Kundenbewertungen überprüft, sollten sich Fakes herausstellen, werden die Seiten, die dafür verantwortlich sind, gerichtlich verfolgt – bisher mit Erfolg.
  • SOCIAL MEDIA tn3: Social Media: Teenager erreicht man bei WhatsApp, Instagram und Snapchat: Nach neuesten Umfragen haben Facebook und Twitter an Beliebheit bei den Jugendlichen verloren. Die neue Generation tummelt sich bevorzugt auf Instagram, Whatsapp und neuerdings bei dem Schnell-Aufsteiger Snapchat. Außerdem unterscheiden sich die Nutzung der unterschiedlichen Apps bei dem Geschlecht und der Herkunft der Jugendlichen. Wer das junge Volk erreichen will, muss sich mit den neuen Apps befassen.
  • SMARTPHONE Gründerszene: Münchner IDnow last Verträge per Smartphone unterschreiben: Wenn eine Unterschrift zur Last wird – Das Start-Up IDnow hat eine Lösung gefunden, die das Unterschreiben der Kunden vereinfacht. Statt persönlich zu erscheinen oder schriftliche Unterlagen einzureichen, können Kunden mit IDnow ganz einfach per Smartphone ihre Verträge unterschreiben. Mit ihrer neuen Signatur, die mehr Rechtssicherheit garantiert, entsteht noch mehr Flexibilität für den Kunden und der Bank – Denn Smartphones sind ständig dabei.
  • PHISHING heise: Apple ID und iCloud: Gezieltes Phishing mit Texnachrichten: Wer eine Nachricht mit persönlicher Anrede  und dann noch mit seriöser Weiterleitung per Link erhält, wird zunächst an nichts Falsches denken. Seit kurzem kursieren einige Textnachrichten mit persönlicher Anrede umher, die den Empfänger aus Sicherheit auffordern, die eigene Apple ID oder iCloud weiterzugeben. Hierbei handelt es sich um ein gezieltes Phishing und Klauen der IDs  – Also vorsichtig sein und nicht fremden Links folgen!
  • Lingohop Digital Trend: Lingohop wants to make language learning personal relevant to you: Viele Sprachschulen lehren erst mal eine Sprachbasis, die häufig nicht relevant für diejenigen sind, die überhaupt eine neue Sprache erlernen möchten. Aber es ist nun mal die Basis und die traditionelle Art des Erlernens einer Sprache – die Erfinder von Lingohop sehen das anders. Mit ihrer neuen App, die jetzt auf Kickstarter zum Leben gerufen wurde, soll die neue Sprache auf Basis der Relevanz der Nutzer beigebracht werden. Es können gezielte Situationen gewählt werden, die dann dazugehörige Wörter und Sätze lehren, sodass man für jede Situation bestens vorbereitet ist.

chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


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5 Lesetipps über Twitter für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute nur um Twitter, wie es das Fernsehen und unsere Sprache beeinflusst, neue Funktionen, virale Fakes und Cyberbullying. Ergänzungen erwünscht.

  • FERNSEHEN CNN: Can your tweets change your favorite TV show?: Die per Twitter den jeweiligen Tatort auseinander nehmende Community nutzt den Microblogging-Dienst wohl eher um Frust über oft schlechtes Fernsehen abzulassen. In unseren global vernetzten Welt kennen wir alle Beispiel, von richtigen guten Fernsehserien, die so viel besser sind, als was das deutsche Fernsehen hinbekommt. Diese Beispiele, oft aus den USA, nutzen Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook aber auch anders als hierzulande. Auch da wird Frust kommuniziert, oft aber auch eine Community aufgebaut, die einer bestimmten Serie folgt.

  • FUNKTIONEN om.co: What Twitter Can Do To Get Better & Increase Engagement: Noch ist nicht raus, ob Jack Dorsey als Twitter-Chef mehr Schaden anrichten wird als er nützt, aber man muss ihm lassen, dass Stillstand nicht zu seinen Strategien gehört. Und vielleicht mag es an seiner Person liegen, dass sämtlichen Ideen und neuen Funktionen so kontrovers diskutiert werden. Der Kommentar von Om Malik ist dadür ein gutes Beispiel und eine lesenswerte Warnung, vielleicht auch einmal die Perspektive bei seiner Kritik mitzudenken.

  • SPRACHE The Huffington Post: Is Twitter Bad For Language? Statistical Analysis Says No: Die englische Sprache mag durch ihre globale Rolle, vor allem im Internet, vielleicht für digitale Kommunikation priviligiert sein, denn sie ist Arbeitssprache des Netzes, seiner ErfinderInnen und der Menschen, die es weiterentwickelt haben. OkCupid-Gründer und Ok-Trends-Blogger Christian Rudder hat die Auswirkungen von Twitter und seinem Zeichenlimit auf die englische Sprache untersucht und ist zu dem Fazit gekommen, dass solche technischen Restriktionen und die kulturelle Popularität von Twitter der englischen Sprache nicht geschadet haben.

  • FAKE BBC News: The Twitter murder that never happened: In Südafrika ging die Suche nach einem Mädchen und dann die Geschichte ihres Todes auf Twitter viral. Verschiedene Medien und auch ein Ministerium berichteten über die emotionale Geschichte oder den thematischen Hintergrund von Gewalt gegen Frauen und Kinder. Doch die Geschichte war ein Fake, auf den sehr viele Menschen reingefallen sind. Eine 18-jährige Südafrikanerin steckte hinter dem Twitter-Account, mit dem sie ihren Frust über das Leben in Südafrika ausdrücken wollte. Was bleibt ist die Grundaussage über die Situation von Frauen in der Gesellschaft, auf die sich scheinbar viele Menschen einigen konnten, und ein paar JournalistInnen, die hoffentlich etwas gelernt haben.

  • CYBERBULLYING WoodTV.com: Twitter polls become outlet for cyberbullies: Dass man auf Twitter auch kleine Umfragen machen kann, wurde in meiner Timeline bisher stets sinnvoll angewendet, meist aber mit einem Augenzwinckern. Ein nettes Feature, mit den man ein paar Scherze machen kann und vielleicht ab und zu sogar was interessantes. In Michigan haben verschiedene SchülerInnen diese Funktion für Cyberbullying genutzt, also mithilfe der Umfrage im Internet MitschülerInnen beleidigt. Daraus lernt man, dass man auch auf Twitter nicht anonym kommuniziert, dass man für seine Kommunikation haftbar ist und das Technologie neutral ist. Es kommt auf uns Menschen an, wie wir sie nutzen und was wir damit mitteilen wollen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Tumblr: Massives Problem mit Fake-Accounts

Analog Tumblr (adapted) (Image by scottjacksonx [CC BY 2.0] via Flickr)

Tumblr meldet fast monatlich neue Nutzerrekorde, doch bis zu 90 Prozent der Blogs könnten inaktiv oder gefälscht sein. Der Social-Blogging-Dienst Tumblr behauptet, dass er 134,8 Millionen Blogs beheimatet, auf denen täglich im Schnitt 88,3 Millionen Postings veröffentlicht werden. Diesen Zahlen zufolge größer als die populäre Blog-Plattform WordPress (knapp 70 Mio. Blogs, 38 Mio. Updates pro Monat) und besonders beliebt bei US-Teenies, hat sich Yahoo im Mai 2013 Tumblr um 1,1 Mrd. Dollar gekauft. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein auf David Karps Webseite: Denn neben Querelen mit Porno-Inhalten kämpft Tumblr hinter den Kulissen mit einem massiven Problem: Fake-Profile. Bis zu 90 Prozent der Blogs könnten inaktiv sein, und mit Hilfe des neue Eigentümers Yahoo werden diese gefälschten Accounts still und heimlich nach und nach gelöscht, wie ich in Erfahrung gebracht habe. Weiterlesen »

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Oops! Award Voting 2011

oops2011Der Oops! Award 2011, den wir vor einigen Tagen vorgestellt haben, geht in eine neue Runde. Neben den, von der Redaktion vorgeschlagenen Social-Web-Fauxpas, haben auch die Leser Vorschläge eingereicht und somit sind acht Themen in die engere Auswahl gerückt, die es jetzt abzustimmen gilt. Im Online-Voting könnt Ihr noch bis Ende November tippen, wer eurer Meinung nach als „Sieger“ den „Oops! Award 2011“ erhalten soll. Wir freuen uns auf eure Kommentare und sind gespannt, wer dieses Jahr das Rennen macht.

Folgende Kandidaten wurden dieses Jahr nominiert und stehen euch nun zur Wahl bereit…

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Peking 2008: Bau dir deine eigene offizielle Website

Alle wichtigen Informationen zu den olympischen Spielen in Peking gibt es auf Peking2008.com, der offiziellen Website der Olympiade. Oder etwa doch nicht? Bei näherem Hinsehen zeigt sich, Peking2008.com ist ein Fake, mit den Organisatoren der Olympiade hat sie nichts zu tun. Statt dessen nutzt der Betreiber der Website das Look & Feel der offiziellen Website Beijing2008.cn, um Menschenrechtsverletzungen in China zu kritisieren.

Peking2008.com, die nicht ganz offizielle Website der olympischen Spiele
Screenshot von Peking2008.com: Tarnt sich als offizielle Olympia-Website, um Menschenrechtsverletzungen in China zu kritisieren

Spannend dabei: Nicht nur sieht die Fake-Website tatsächlich höchst offiziös aus. Sie bedient sich auch noch der Dienste der semi-professionellen Serienfälscher von A Fake Is A Fake (AFIAF). Das klingt zunächst schlimmer als es ist, hinter A Fake Is A Fake stecken die Medienkünstler Clemente Pestelli and Gionatan Quintini, die unter dem Namen Les Liens Invisibles mit den „unsichtbaren Links zwischen Infosphäre, neuronalen Synapsen und dem echten Leben“ spielen. Derzeit konzentrieren sie sich darauf, die Kluft zwischen der medialen Selbstinszenierung der chinesischen Regierung und der Menschenrechtsverletzungen vor Ort zu konzentrieren.

Dabei genügt es den beiden Italienern nicht, eigene Fake-Websites zu erstellen. Mit A Fake Is A Fake stellen sie anderen Aktivisten einen Baukasten zur Verfügung, der das Website-Fälschen einfacher kaum machen könnte. Einfach eine Domain registieren (AFIAF hilft), Theme auswählen (was darf’s sein: Beijing2008, New York Times oder doch lieber die Website der Bundeskanzlerin?), per Redaktionssystem entsprechende Inhalte einfüttern, fertig. Eine kurze Einführung gibt’s hier, wer Ernst macht findet wertvolle Tipps im Tutorial.

Noch nicht überzeugt, warum du einen eigenen Fake ins Netz stellen solltest? Die A Fake Is A Fake gibt die Antwort: „It’s radical. It’s subversive. It’s creative. It’s fun (most of the time).“ Wenn das keine Argumente sind, was dann?

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