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Kartellamt geht gegen Facebooks Datensammelwut vor

Es ist noch nicht lange her, da erschütterte der Cambridge-Analytics-Skandal viele Facebook-Nutzer. Daten von etwa 87 Millionen Nutzern wurden für den US-Wahlkampf missbraucht. In einer zweitägigen Befragung musste sich Zuckerberg vor dem US-Kongress den Fragen zahlreicher US-Senatoren stellen. Nicht einmal ein Jahr später ist das fast schon wieder vergessen. Facebook ist noch immer der Platzhirsch. Erst kürzlich verkündete das Unternehmen seine Messenger-Dienste plattformübergreifend zu bündeln.

Nun könnte das Bundeskartellamt das Vorhaben ins Wanken bringen. Dieses fordert das Social Network nämlich auf, seine Datensammelwut stark einzuschränken. Daten dürfen nur noch aus unterschiedlichen Plattformen zusammengeführt werden, wenn Nutzer dem zustimmen. Das Amt kam nach einer dreijährigen Prüfung zum Beschluss, dass Facebook seine Vormachtstellung missbraucht, um Daten seiner Nutzer zu sammeln. Ein Jahr gibt das Kartellamt Zeit, entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

Darum geht es genau

Kern des Beschlusses ist, dass Facebook Mitgliedern keine explizite Wahl lässt, ob Daten von WhatsApp und Seiten mit integriertem Facebook-Plugin unter der einheitlichen Facebook-ID zusammengeführt werden dürfen. „Die Nutzer haben keine Wahl, ob die der Datensammlung zustimmen oder nicht“, äußert sich Behördenchef Andreas Mundt zur Entscheidung des Bundeskartellamts.

Seine Entscheidung begründet das Amt unter anderem auch auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die letztes Jahr in der EU eingeführt wurde. Die DSGVO soll den Schutz personenbezogener Daten gewährleisten. Die neue Transparenz genutzter Daten ist unter anderem Grund, warum viele Internetseiten um Zustimmung für die Verwendung von Cookies fragen. Außerdem kommt bei Facebook hinzu, dass sie den Markt kontrollieren.

„Als marktbeherrschendes Unternehmen unterliegt Facebook besonderen kartellrechtlichen Pflichten und muss bei dem Betrieb seines Geschäftsmodells berücksichtigen, dass die Facebook-Nutzer praktisch nicht auf andere soziale Netzwerke ausweichen können. Ein obligatorisches Häkchen bei der Zustimmung in die Nutzungsbedingungen des Unternehmens stellt angesichts der überragenden Marktmacht des Unternehmens keine ausreichende Grundlage für eine derartig intensive Datenverarbeitung dar“, führt Mundt aus.

Facebook wehrt sich

Facebook hat derweil angekündigt, gegen diese Entscheidung vorgehen zu wollen. „Das Bundeskartellamt hat im Rahmen seiner eigenen Umfrage festgestellt, dass Facebook in Deutschland von über 40 Prozent der Nutzer von sozialen Medien überhaupt nicht genutzt wird. Wir haben in Deutschland einen harten Wettbewerb mit anderen Diensten, doch das Bundeskartellamt hält es für irrelevant, dass unsere Apps mit YouTube, Snapchat, Twitter und vielen anderen Wettbewerbern um die Aufmerksamkeit der Nutzer konkurrieren“, heißt es in der Erklärung.

Vorwürfe, Facebook nehme es mit der DSGVO nicht so ernst, lehnt das Unternehmen entschieden ab. Es schießt gegen das Bundeskartellamt zurück. „Wir nehmen unsere DSGVO Pflichten sehr ernst. Die Entscheidung des Bundeskartellamts aber wendet das Wettbewerbsrecht in verfehlter Weise an, indem es Sonderanforderungen aufstellt, die nur für ein einziges Unternehmen gelten sollen.“

Politiker sind sich einig

Die Entscheidung des Bundeskartellamts wird von Politikern indes parteiübergreifend unterstützt. So äußerte sich Bundesjustizministerin Katarina Barley aus der SPD: „Ich begrüße es nachdrücklich, dass das Kartellamt die massive Zusammenführung von Nutzerdaten geprüft hat und eine erhebliche Einschränkung dieser Praxis fordert.“

Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer hält die Entscheidung sogar für wegweisend: „Die Absage an eine ungebremste Datensammelwut war überfällig. Mit seiner Entscheidung hat das Bundeskartellamt deshalb ein Zeichen gegen die starke Marktmacht von Digitalkonzernen und für den Verbraucherschutz gesetzt. In Zeiten des digitalen Wandels sind konsequente Wettbewerbshüter wichtiger denn je.“

Der Film „The Social Network“ über den Aufstieg Facebooks auf Amazon kaufen (Provisionslink)


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Netzpiloten @Big Data Marketing Day

Data Driven Marketing ist eines der beherrschenden Themen in der Digital-Marketing-Branche. Auf dem Big Data Marketing Day am 14.Februar in München und am 19.Februar in Wien erfahrt ihr die neusten Entwicklungen rund um das Thema datengetriebenes Marketing. Veranstaltet wird die eintägige Konferenz von Smile Communication und wir Netzpiloten sind zum dritten Mal als Medienpartner  mit dabei.

Welche Speaker werden da sein?

In ihrer Eröffnungs-Keynote wird die bekannte Kommunikationswissenschaftlerin und Chefin der Möller Horcher Public Relations Gabriele Horcher über die Veränderungen im Marketing durch den Einfluss der Digitalisierung und den Einsatz von KI sprechen. Alexander Gänsdorfer (Senior Manager IoT für T-Mobile Austria) wird über die spannende Frage referieren, ob die Anreicherung mit externen Daten den Kampagnenerfolg bei Bewerbungen unterstützt. Lehrreich wird sicher auch der Vortrag von  Dr. Markus Wübben, Geschäftsführer von CrossEngage, der eine Auswahl der besten Tools zur Datenverarbeitung für das Marketing vorstellt.

Um welche Themen wird es gehen?

  • Wie die Digitalisierung das Marketing verändert
  • Die Zukunft des Marketings gestützt durch Datensätze
  • Innovationen für das Marketing von Unternehmen
  • Mobile Werbung und Customer to Business Relations

Und sonst noch?

Es geht natürlich in erster Linie um praxistaugliche Lösungen und tolle Best-Practise Beispiele. Deshalb sind neben dem Networking vorort auch die Dokumentationen hinterher von großem Wert. Im Moment gibt es noch die Super Early Bird Tickets zu kaufen.  Wir sehen uns in München oder Wien!

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YouTube geht 2019 unter! – #SaveYourInternet

Alle Jahre wieder ist nicht nur Weihnachten. Regelmäßig bricht auf der YouTube-Plattform die Panik vor einem drohenden Untergang einzelner Kanäle oder auch ganz YouTube-Deutschlands aus. Dieses Mal geht es sogar um ein EU-weites Problem, durch den mehr als umstrittenen Artikel 13.

Der Beschluss von Artikel 13 im EU-Parlament am 12. September ist nun schon ein paar Tage her und zwischenzeitlich wurde es vergleichsweise ruhig um das Thema. Nun baut sich aber eine neue Panikwelle auf. Nach einem Video des Kanals „Wissenswert“ melden sich wieder zahlreiche kleine und große Kanäle zu Wort.

Panik bringt Klicks

Endzeitstimmung ist auf YouTube nicht ungewöhnlich. Anfang diesen Jahres stellte YouTube höhere Anforderungen zur Monetarisierung von Videos auf. Vor allem kleinere Kanäle beschwerten sich daraufhin, dass YouTube sie damit klein halten wolle. Viele dieser kleinen Kanäle wissen dabei nicht einmal, dass sie bei einer Monetarisierung sowieso ein Gewerbe anmelden müssen. Das würde vielen Kleinstkanälen übrigens mehr kosten, als sie im Folgejahr mit ihrem Kanal verdienen.

2017 gab es außerdem die „Adpokaylpse“, als YouTubes Werbepartner sich nicht mehr vor zweifelhaften Inhalten schalten lassen wollten. Auch damals sollte ein Filter die Lösung sein, der einige Zeit brauchte, bis er richtig funktionierte. Obwohl YouTube selbst auch Einnahmen verloren gingen, waren wieder ganz viele YouTuber der festen Überzeugung, das Videoportal gehe bewusst gegen seine Videoproduzenten vor. Die meisten Kanäle veröffentlichen diese Panikvideos nicht einmal aus wirklicher Panik. Videos wie „YouTube schließt meinen Kanal“ sorgen einfach für massig Klicks. 

Auch am 6. November steht das Video „Warum es YouTube nächstes Jahr nicht mehr gibt“ von Wissenswert immerhin noch auf dem sechsten Platz der Trends. Platz eins lockt mit dem zurückhaltenden Titel „Mein Kanal wird gelöscht! Das Ende von YouTube“. Auch Platz fünf und zehn stehen ganz im Zeichen des drohenden Untergangs. Aber auch viele kleinere Kanäle springen dann dankbar auf den Zug auf, um ein Stück vom Klick-Kuchen abzubekommen.

Die Eingabe von „Kanal gelöscht“ in der YouTube-Suche ergibt unzählige Treffer. Der Untergang scheint schon längst beschlossen zu sein. Screenshot by Stefan Reismann.

Auch YouTube warnt vor Artikel 13

Unüblich ist, dass die Schuldzuweisung diesmal nicht gegen YouTube geht, sondern gegen die EU-Politik. Auch YouTube selbst mischt in der #SaveTheInternet-Kampagne mit, die eine Durchsetzung des Artikels aufhalten soll.

Das Video von Wissenswert bezieht sich unter anderem auch auf den neuesten Creator Blog-Eintrag von YouTube CEO Susan Wojcicki. Sie warnt davor, dass Artikel 13 in seiner jetzigen Fassung Millionen von Menschen daran hindern könnte, Inhalte auf YouTube hochzuladen. Hunderttausende Arbeitsplätze seien bedroht, sowohl Creator als auch zahlreiche Unternehmen. Wojcicki ruft dazu auf, selbst zu handeln und in sozialen Netzwerken unter dem Hastag #SaveYourInternet die Stimme zu erheben.

YouTube hat sogar eine eigene Seite dafür eröffnet, auf der sie den Artikel 13 erklären, mögliche Folgen darlegen und sich für eine gemeinsame und bessere Lösung aussprechen. Dabei wird sogar direkt dazu aufgerufen, ein Video zum Artikel 13 zu erstellen – ebenfalls ein Grund, dass YouTube derzeit von #SaveYourInternet-Videos geflutet wird.

Was ist dieser Artikel 13 überhaupt?

In Artikel 13 geht es darum, Anbieter für die von den Nutzern hochgeladenen Inhalte haftbar zu machen. Für große Portale ist das nur mit Hilfe eines Uploadfilters zu bewerkstelligen. Da diese Filter nicht immer einwandfrei funktionieren, könnten Inhalte oder auch ganze Kanäle versehentlich unter falscher Annahme gesperrt werden.

Bislang gibt es noch keine genaue Ausformulierung zur Umsetzung der Uploadfilter. Wovon YouTube und diverse Untergangsprediger ausgehen, ist dabei die schlimmstmögliche Auslegung. Dieses Horrorszenario geht davon aus, dass Privatpersonen in der EU aus Urheberrechtsgründen kaum mehr Videos erstellen können und selbst der Zugang zu Videos nichteuropäischer YouTuber stark eingeschränkt wird. Selbst Memes würde in den sozialen Medien der Untergang drohen, da sie sich visuellen Fremdmaterials bedienen.

Noch kein Grund zur Panik

Natürlich ist es wichtig, dass die Internetnutzer ihre Meinung deutlich formulieren können. Viele Politiker haben noch immer eine gewisse Distanz zum Internet und damit keinen Blick für die Besonderheiten des Mediums. Da das Internet mittlerweile ein Milliardengeschäft ist, braucht es ganz klare Regeln – aber diese dürfen nicht sämtliche kreative Impulse behindern.

Etwas weniger Übertreibung würde dem Thema aber guttun, vor allem, wenn man ernst genommen werden will. Aufeinander zugehen muss man von beiden Seiten, damit Kompromisse entstehen können. Davon abgesehen gibt es auf YouTube bereits einen Uploadfilter namens Content ID. Dieser Filter vergleicht Videos mit geschützten Inhalten und lässt Rechtsinhaber darüber entscheiden, was bei einem Verstoß passiert.

Außerdem werden nicht alle Unternehmen per se ihre Inhalte radikal schützen wollen. Dafür existiert einfach eine zu große Marketing-Maschinerie rund um Social Influencer, ohne die viele Unternehmen gar nicht erst groß geworden wären.

Auch die DSGVO hat sich nicht als der große Untergang des Internets herausgestellt, den viele vorausgesagt haben. Auch da wurde ignoriert, dass vor allem in Deutschland viele Aspekte bereits gesetzlich verankert waren, aber selten beachtet wurden. Ähnlich dürfte am Ende auch der tatsächliche Einfluss des Uploadfilters ausfallen. Sterben wird YouTube 2019 sicherlich nicht.


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Netzpiloten @Consumer Identity World Tour EUROPE 2018

Am 29. Oktober 2018 geht endlich die dreitägige Consumer Identity World Tour EUROPE 2018 Konferenz in Amsterdam los. Das Marriott Hotel Amsterdam empfängt die Gäste der CIW im unmittelbaren Zentrum der Stadt. KuppingerCole stellt 26 Sprecher auf die Bühne, die Neues und Interessantes zum Thema Kundeservice, Privacy by Design und Consent Life Cycle Management erzählen werden.

Ihr könnt euer Wissen im Bereich Artificial Intelligence erweitern oder erfahren, wie man die Daten der Kunden sichert, um Fälschungen und Cyber-Risiken zu vermeiden.

Seitdem die DSGVO am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, ergaben sich viele Diskussionen zu dem Thema, vor allem auch im B2C-Bereich. Datenhandel im Internet ist nämlich keine Fiktion und man muss damit sehr vorsichtig umgehen.

Zwischen den erfahrenen Sprechern befindet sich der Lead Advisor & Senior Analyst Matthias Reinwarth, der durch seine 25-jährige Arbeitserfahrung bei KuppingerCole ein vertrauter Mitarbeiter ist. Seine Keynote-Präsentation zum Thema „CX as the core of any CIAM“ könnt ihr euch am 30. Oktober um 09:00 Uhr anhören.

Die Key Topics der Consumer Identity World Tour EUROPE 2018

  • Consumer Identity & Access Management (CIAM) – Identitätsmanagement und Customer Relationship Management erfolgreich miteinander kombinieren
  • KYC – Wie ich meinen Kunden mit dem richtigen Content zur richtigen Zeit diene
  • Artificial Intelligence – Wie Chatbots unsere Arbeitsweise verändern
  • GDPR is here now – was sind die Auswirkungen der DSGVO und bin ich darauf vorbereitet?
  • Consent Life Cycle Management – jeder Kunde muss den Zugang zu seinen persönlichen Daten kontrollieren können
  • MarTech – die Automatisierung des Marketing wird immer wichtiger, also stelle sicher, dass du damit umzugehen weißt

Auf dem Event werdet ihr lernen wie man Kunden mit höchstpersönlichem und unwiderstehlichem Engagement im Bereich mobile Geräte, Smart Systems, Autos, etc. zufriedenstellt.

Die Gäste erwarten auch mehrere Workshops, wie beispielsweise das Kantara Workshop am letzten Tag der Konferenz mit Colin Wallis.

Klingt interessant? Dann sichert hier die Tickets! Bis zum 16.09.2018 sind noch die günstigeren Early Bird Karten verfügbar, da müsst ihr also schnell sein! Die Veranstaltung könnt ihr außerdem unter dem Hashtag #CIWEU18 verfolgen.

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Netzpiloten @Privacy Conference

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Am 27. September 2018 geht die Privacy Conference der Bitkom Events in die vierte Runde. Wie schon im Vorjahr werden auch 2018 wieder mehr als 250 Experten zum Thema Privatsphäre erwartet. Schauplatz ist auch diesmal wieder Berlin Mitte, genauer gesagt in der Kalkscheune. Der Veranstalter ist Bitkom, der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche. 

Privatsphäre im Internet

Das digitale Europa ist seit dem 25. Mai 2018 nicht mehr dasselbe. Mit dem Inkrafttreten der DSGVO sind die Themen Privatsphäre und Datenhandel im Internet wieder in aller Munde. Die Angst vor einer großen Abmahnwelle war groß. Darf man Daten überhaupt noch weitergeben und wann ist man auf der sicheren Seite – die Fragen zum Thema häufen sich. Auf der Privacy Conference sollen solche und weitere Fragen beantwortet werden. 

Zu den Schlüsselfragen gehören:

  • Welche Best Practices wurden bisher etabliert?
  • Welche Probleme gilt es noch zu lösen?
  • Wie interpretieren und kontrollieren Aufsichtsführende Behörden die neuen Notwendigkeiten in der Praxis und mit welchen Bußgeldern ist wirklich zu rechnen?
  • Wie wir die DSGVO neue Technologien wie Blockchain, Big Data und AI beeinflussen?
  • Welche zusätzlichen Veränderungen können wir von der kommenden ePrivacy Regulation erwarten?

Die DSGVO hat für einen Aufruhr in der digitalen Branche gesorgt. Kompetente Datenschtzexperten, Managing Direktoren, Gründer, Wissenschaftler, Politiker und mehr beteiligen sich an der Diskussion auf der Privacy Conference und bringen mit ihren spannenden Vorträgen Licht ins Daten-Dunkel. Wenn das jetzt euer Interesse geweckt hat, müsst ihr schnell sein! Von den Early Bird Tickets könnt ihr nur noch bis zum 13. Juli profotieren. Danach gilt der normale Vorverkaufspreis.

Die Veranstaltung könnt ihr außerdem unter dem Hashtag #pco18 verfolgen. Hier gibt’s zudem einen Rückblick aufs letzte Jahr:

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Netzpiloten @OMfinCon 2018

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Am 7. Juni wird im Berliner Festsaal Kreuzberg wieder zur OMfinCon, der Online Marketing Finance Conference, geladen. Die Konferenz findet in Kombination mit dem Banking and Insurance Summit statt. Außerdem werden der BankingCheck und eKomi Award verliehen.

BIS meets OMfinCon

„BIS meets OMfinCon“ heißt es, wenn sich die Finanz- und Versicherungsbranche zu einem ihrer wichtigsten Events versammelt. Die drei Veranstalter BankingCheck, eKomi und financeAds laden ihre Netzwerke am 7. Juni ein, um gemeinsam zu netzwerken und Erfahrungen auszutauschen.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher eine informative Agenda und kompetente Speaker aus den beiden Branchen Finanz und Versicherungen. Online Marketing, Blockchain, Influencer Marketing, SEO und Native Ads – die diversen Vorträge, Workshops oder Präsentationen decken ein breites Themenfeld ab, bei dem keine Fragen mehr offen bleiben sollten. 

Zu den zahlreichen Speakern zählen beispielsweise Pascal Kling und Michael Nagel vom AXA Konzern aus dem Bereich der Customer Touchpoints Analyse oder Rechtsanwalt Michael Neuber vom Bundesverband Digitale Wirtschaft der die Antworten zu Fragen zur DSGVO haben wird. Unter der Teilnehmerliste ist es außerdem möglich herauszufinden welche Branchenkollegen ebenfalls auf dem Event sein werden – so kann man Networking-Treffen schon im Voraus planen! 

Die Affiliate-Branche auf einem Fleck

Spannende Vorträge, Talkrunden, Workshops und Präsentationen und Use Cases aus der Finanz- und Versicherungsbranche sorgen für einen abwechslungsreichen Tag. Trefft alte und neue Geschäftspartner und netzwerkt ausgiebig während der Networking-Sessions und der Preisverleihungen. Das Doppel-Event BIS meets OMfinCon 2018 erwartet euch – Tickets sind hier verfügbar. Aber seid schnell – das Ticket-Kontingent ist nur auf 500 Teilnehmer begrenzt!

Wenn es dann wieder soweit ist, könnt ihr euch unter dem Hashtag #OMfinCon über das Event informieren oder kräftig selbst mittwittern. 

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  • YOUTUBE MUSIC golem: Google attackiert Spotify mit kostenlosem Musikstreaming: Spotify, Amazon Music und Co. bekommen Konkurrenz! Auch Youtube möchte jetzt einen eigenen Musikstreamingdienst anbieten. Wie die Konkurrenz,  soll dieser Dienst zum Teil werbefinanziert und dafür kostenlos sein. Weitere Funktionen würde es dann gegen Bezahlung geben. Außerdem kommt das Modell Youtube Premium nach Deutschland, welches ein Nachfolgemodell von Youtube Red darstellt und hierzulande nie angeboten wurde. Youtube Music soll laut Google noch im Mai in den USA und zu einem späteren Zeitpunkt in Deutschland erscheinen.

  • WHATSAPP chip: Großes Update für WhatsApp: Gruppen bekommen neue Funktionen: Ein neues Update für die Messenger-App hält viele Neuerungen bereit, die vor allem für Gruppen interessant sind. Die neuen Features sind bereits in den Beta-Versionen von WhatsApp für iOS und Android zum Testen verfügbar. Zu den neuen Features zählt eine Gruppenbeschreibung odere genauere Admin-Berechtigungen, Gruppengründer dürfen beispielsweise nicht mehr aus Gruppen entfernt werden. Auch Gruppenbilder und -beschreibungen können nicht mehr von jedem Mitglied einfach geändert werden. Alle Neuerungen hat euch Chip in ihrem Artikel zusammengefasst.

  • GOOGLE PAY curved: Deutschlandstart von Google Pay: Erste Nutzer haben die App schon: Bargeldlose Bezahlen ist nach wie vor ein großes Thema. Auch Googles Bezahldienst Google Pay könnte in Deutschland bald an den Start gehen. Erste Nutzer haben die App zum bargeldlosen Bezahlen bereits auf dem Smartphone. Die App funktioniert an Terminals, die kontaktloses Bezahlen ermöglichen. Dafür muss man das Smartphone einfach über das Terminal halten und den Einkauf mit einem Code oder Fingerabdruck bestätigen. Der Dienst soll schon bald starten – sollte das wirklich so sein, wäre Google der Konkurrenz einen Schritt voraus, die ihren kontaktlosen Bezahldienst bisher noch nicht launchte.

  • DSGVO heise: Last-Minute-Hilfe gegen Abmahnungen und Bußgelder: Zum 25. Mai 2018 wird die EU-Datenschutzgrundverordnung wirksam. Der Wirbel in der Onliner-Welt und die Angst um Abmahnwellen und Bußgelder ist groß. Was am 25. Mai wirklich passieren wird, ist nicht ganz klar, wichtig ist es aber vorbereitet zu sein und zu prüfen, ob man DSGVO-konform ist. Aktuelle Entwicklungen und konkrete Leitfäden haben die Kollegen von Heise und c’t zusammengefasst.

  • STEAM LINK computerbase: Steam Link App im Test: Die Hardware per Software getötet: Hochauflösende PC-Spiele auf dem Handy zocken soll mit der Steam Link App bald möglich sein. Die App wahrscheinlich noch im Mai für iOS und Android erscheinen. Gamer erhalten so die Möglichkeit ihre Steam-PC-Games auch auf dem Smartphone zu zocken. Das Ganze funktioniert dann mit dem hauseigenen Steam-Controller, aber auch mit den meisten anderen Bluetooth-Controllern. Die Steam Video App soll dann im Sommer folgen.

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  • AMAZON t3n: Amazon verschwindet aus Google Shopping: Ursachen und Folgen:
    E-Commerce-Riese Amazon hat seine Übertragung von Werbung und Produktanzeigen bei Google Shopping eingestellt. Das Unternehmen nennt diesbezüglich keine genauren Gründe für seinen Rückzug. Bereits seit Ende April ist der Bezos-Konzern nicht mehr bei Google Shopping zu finden. Experten vermuten hinter dem Schritt, dass Amazon sich bewusst gegen Google Shopping entscheidet um so Streuverluste zu vermeiden und zudem unabhängig zu sein. Als Produktsuchmaschine ist Amazon mittlerweile sowieso ein Marktführer, weshalb die Kooperation mit Google nicht mehr notwendig erscheint. Vom Ausstieg Amazons können Händler derweil kurzfristig profitieren, während Google unter dem Rückzug eher leiden könnte.

  • SPOTIFY golem: Alexa-Lautsprecher erhalten Spotify-Sprachsteuerung:
    Die Alexa-Lautsprecher “Blast” und “Megablast” erhalten künftig neue Funktionen. Ultimate Ears stellt die neuen Features zur Verfügung. Demnach sollen die Lautsprecher künftig auf Zuruf den Musik-Dienst Spotify verwenden können. Um auf Spotify zugreifen zu können ist dabei allerdings ein Premium-Konto, sowie die Aktualisierung der Ultimate-Ears-App erforderlich. Durch ein weiteres Update steht Nutzern künftig zudem ein Equalizer in der Ultimate-Ears-App zur Verfügung. Dieser macht die Anpassung des Klangbildes möglich. Benutzer des Blast und des Megablast dürfen sich also in Zukunft auf etwas mehr Komfortfunktionen freuen.

  • GOOGLE chip: Zwei Hammer-Updates für Google Maps: Kartendienst wird jetzt noch praktischer:
    Konzern-Gigant Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O zwei interessante neue Features für den Karten-Dienst Google Maps bekannt gegeben. Google kündigte an, den Dienst künftig individueller zu gestalten und es Fußgänger in Zukunft zudem leichter zu machen, sich nicht zu verlaufen. Dies soll nach eigenen Angaben durch eine neue AR-Ansicht funktionen. Durch diese sehen Nutzer ihre Umgebung durch die Kamera und den Weg durch große Pfeile. Außerdem bleibt im unteren Bereich des Bildschirms die Karte als Gesamtüberblick sichtbar. Die individuellere Gestaltung will Google währenddessen durch ein neues “ForYou”-Menü erzielen. Dieses soll Nutzern genauere Vor- und Ratschläge in Bezug auf beispielsweise Restaurants geben. Das Feature wird in den nächsten Monaten sowohl für iOS als auch Android nutzbar sein.

  • ANDROID heise: Android als Betriebssystem für Autos:
    Mit Android Auto Embedded soll Android künftig noch tiefer in Fahrzeuge integriert werden können. So ist es Googles Plan Android in Zukunft eigenständig auf der Hardware von Auto laufen zu lassen, wie auf der I/O-Konferenz präsentiert. Durch den Einbau des System stehen Nutzern damit verschiedenste Komforteinstellungen zur Verfügung. Android Auto Embedded unterstützt außerdem verschiedene Benutzerprofile, womit auch Steuergeräte und Fahrzeugeinstellungen individuell zu regulieren sind. Ob Autos mit dem integrierten Android allerdings auch zu kaufen sein werden, steht derweil noch nicht final fest. Daran ändert auch die intensive Kooperation mit Volvo bislang nichts.

  • DSGVO gruenderszene: Merkel will DSGVO-Regeln angeblich doch noch lockern:
    Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte die angepeilte EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun offenbar doch noch etwas auflockern. Die DSGVO treten ab dem 25. Mai 2018 in Kraft, nachdem unter anderem bezüglich des Facebook-Skandals entsprechende Regeln festgelegt wurden. Merkel moniert diesbezüglich nun allerdings, dass Datensouveränität zwar notwendig ist, aber Unternehmen auch nicht so sehr einschränken darf, dass der Umgang mit großen Mengen an Daten nicht mehr praktikabel ist. Mehrere Unternehmen beklagen demnach Probleme bei der Umsetzung der Richtlinien. Ob diese allerdings überhaupt zu locker sind, ist höchst fraglich zumal darauf eher wenig Einfluss besteht – zumindest von Merkels Seite.

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  • CALLIOPE golem: Neuland lernt programmieren: Kinder sollen Programmieren lernen, damit Deutschland endlich aufschließen kann. Lange Zeit war das ein politisches Lippenbekenntnis. Doch mit der Experimentierplatine Calliope Mini für Kinder ab der 3. Klasse soll mehr IT-Praxis in deutschen Schulen gelehrt werden. Hersteller des Calliope Mini ist eine gemeinnützige GmbH, sie wird von einer Reihe bekannter IT-Firmen wie Microsoft und Google, aber auch dem Schulbuchverlag Cornelsen und dem Wirtschaftsministerium unterstützt. Das sind recht viele Beteiligte für eine kleine Platine. Doch die vielen Köche haben den Brei nicht verdorben – und sogar einiges besser gemacht als die Konkurrenz mit dem BBC Micro Bit.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Gutachten zum neuen Datenschutzgesetz: Laxe Kontrolle von Ärzten und Anwälten ist verfassungswidrig: Das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurde am 27. April vom Bundestag und am 12. Mai 2017 vom Bundesrat beschlossen. Es soll die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im nationalen Recht umsetzen und am 25.05.2018, dem Tag des europaweiten Wirksamwerdens der DSGVO, in Kraft treten. Von da an wird auch § 29 Absatz 3 des BDSG-neu anwendbar sein. Diese Regelung schließt die Datenschutzkontrolle bei Berufsgeheimnisträgern aus, also bei Personen, die gemäß Strafgesetzbuch einer Schweigepflicht unterliegen, „soweit dies zu einem Verstoß gegen die Geheimhaltungspflichten dieser Personen führen würde“. Für diesen Bereich sollen die Datenschutzbehörden weder Zugang zu den Geschäftsräumen, noch zu den Datenverarbeitungsanlagen oder den Daten und Informationen erhalten, in denen Berufsgeheimnisse gespeichert sind.

  • AIRBNB horizont: Wieso Schweden nun als ganzes Land bei Airbnb gelistet ist: Eine persönliche Dachterrasse mit faszinierendem Ausblick, ein Infinity-Pool ganz für sich alleine und das Beste: Die Gäste müssen nicht einmal offiziell eine Übernachtung buchen. Klingt zu schön um wahr zu sein, wird aber bei Airbnb Realität: Die Buchungsplattform hat eine Kooperation mit Visit Sweden gestartet, bei der die Tourismusbehörde das komplette Land per Inserat bei Airbnb anbietet.

  • FACEBOOK ngin-food: Facebook verkauft jetzt Burger: Es ist eine Nachricht, die Lieferdienste auch bei uns aufhorchen lassen sollte: In den USA können Menschen nun über via Facebook Essen bestellen. Mit der Funktion „Order Food“ ermöglicht der Konzern seinen Nutzern, sich schnell Gerichte liefern zu lassen. Der komplette Vorgang von der Bestellung bis zur Bezahlung geschieht in der Facebook-App oder auf der mobilen Webseite – der User muss das Netzwerk dafür nicht mehr verlassen. Der Vorgang, der laut Techcrunch noch nicht ganz fehlerfrei abläuft, funktioniert simpel: Die Kunden bestellen das Essen über ein Burger-Symbol innerhalb des Netzwerkes. Dort sehen sie dann eine Liste mit teilnehmenden Restaurants. Danach erhalten sie eine Bestätigungsmail auf ihr Handy mit dem ungefähren Zeitpunkt, wann das Essen da ist. Die Lieferung übernehmen die Bestelldienste Slice und Delivery.com.

  • VR heise: Virtual und Augmented Reality: In Zukunft spielen Pornos im eigenen Bett: Es ist ein bisschen paradox: Pornos sind heute so gesellschaftsfähig wie nie zuvor, und dennoch läuft das Geschäft eher so-la-la als oh-la-la – dank der riesigen Auswahl kostenloser Angebote sind nur wenige Menschen bereit, Geld für Pornografie auszugeben. Mit Virtual und Augmented Reality will die Branche nun aufrüsten und ihre Umsätze steigern. Diese neuen Techniken standen im Fokus der „Eurowebtainment“-Konferenz, die nun auf Mallorca zu Ende ging. Bereits zum 28. Mal trafen sich in strandnaher Umgebung Internet-Unternehmen, die sich auf Messen wie der CeBIT vermutlich eher unwohl fühlen würden: Porno- und Cam-Sex-Anbieter, Seitensprung-Portale, E-Mail-Adresshändler, Zahlungsdienstleister und Internet-Inkasso-Firmen.

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