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  • DARKNET wired: Revierkrieg im Darknet – Jemand greift die Schwarzmärkte an: Das Darknet steht unter Beschuss. Die IT-Forscherin Emily Wilson bemerkte jetzt eine Angriffswelle auf Märkte des Darknets und beobachtete, wie sich das Chaos ausbreitete. Betroffen sind der Handel mit Kinderpornographie, Daten- und Waffen und vor allem aber das Drogengeschäft. Die aktuellen Angriffe sind der bisherige Höhepunkt einer Reihe von DDoS-Attacken auf die Märkte.Jetzt wird nach Ursachen und vor allem Verantwortlichen gesucht. Am wahrscheinlichsten halten Experten derzeit eine Art Darknet-Revierkrieg.

  • STARTUPS gruenderszene: Wie zwei Startups die Bahn zur Pünktlichkeit erziehen wollen: Die Deutsche Bahn ist leider nicht dafür bekannt, besonders pünktlich zu sein. Zwei Startups aus dem Mindbox-Accelerator haben sich dieses Problems angenommen und wollen Verspätungen künftig vermeiden. Beim Mindbox Accelerator Programm können sich innovative Startups bewerben, um durch die Deutsche Bahn unterstützt zu werden. Das Startup Konux will Sensoren in Eisenbahn-Schwellen einbauen, um so Reperaturen voraussagen zu können und Verspätungen zu vermeiden. Das Berliner Startup Siut will lästige Verspätungen mit einer Fahrgast-Ampel umgehen.

  • NETZNEUTRALITÄT zeit: US-Behörde will offenbar Netzneutralität stark einschränken: Unter der Trump-Regierung haben schon so einige Regulierungen gelitten. Nun will der vom US-Präsidenten neu ernannte Präsident der US-Kommunikationsbehörde Obamas Regeln zur Netzneutralität abschaffen. Der Präsident der Federal Communications Commission, Ajit Pai, verkündigte in einem Statement im Dezember eine Neu-Abstimmung zum Entwurf „Anordnung zur Wiederherstellung der Freiheit im Internet“. Die aktuellen Regulierungen würden aus Sicht der Republikaner Innovation hemmen, wohingegen sich Demokraten weitesgehend für Netzneutralität und Regeln für ein freies Internet aussprechen.

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  • TELEKOM Welt: Wie die Telekom den Kampf mit Apple und Google aufnimmt: Nach einigen Jahren der geheimen Vorarbeit startet die Telekom nun den Kampf gegen Apple, Amazon und Google. Die Telekom möchte mit einem eigenen smarten Lautsprecher und dem Magenta-Assistenten gegen die Riesenkonzerne antreten und bietet daher ein erstes Angebot nach deutschen Datenschutzgesetzen. Das Ziel dahinter ist weniger in einer Nische mitzuspielen, sondern vielmehr auf gleicher Augenhöhe mit Amazon, Google und Apple zu sein. Anders als diese Konzerne, möchte die Telekom den smarten Lautsprecher vorerst nicht in sämtliche Geräte verbauen, sondern den Magenta-Assistenten derzeit lediglich als smarten Speaker zur Verfügung stellen. Ob dieser in Zukunft in anderen Geräten integriert werden soll, schließt das Unternehmen jedoch nicht aus.

  • CORADIA ILINT Abendblatt: Ein Zug mit Wasserstoff-Antrieb: Eine Weltpremiere am Donnerstagmorgen in Wolfsburg. Am Hauptbahnhof wurde der „Coradia iLint“ vorgestellt – der Zug, der seine Energie für den Elektromotor aus der kalten Verbrennung von Wasserstoff zu Wasser erhält. Somit ist der „Coradia iLint“ weltweit der erste Brennstoffzellenzug. Noch auf dem Bahnsteig wurden Verträge für eine Lieferung von 14 Brennstoffzellenzügen unter anderem vom Land Niedersachsen und der Landesverkehrsgesellschaft Niedersachen unterzeichnet. Das Ziel ist das Ersetzen von Dieseltriebwagen auf den nicht elektrifizierten Bahnstrecken zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude.

  • BEWERTUNGEN Focus: Schlechte Bewertung nach Abmahnung nicht einfach löschen: Sobald man für ein Produkt, welches man in einem Online-Shop bestellt hat, eine schlechte Bewertung schreibt, kann es durchaus passieren, dass man eine Abmahnung von einem Anwalt erhält. Dennoch sollte man diese Bewertung nicht einfach löschen. Sobald der Kunde das tut, erkennt dieser auch den Anspruch und die Gebühren für den Anwalt an. Sicherer ist es, sich vorher eine Rechtsberatung zu suchen. Sollte die bestellte Ware allerdings beschädigt sein, so ist es zudem sinnvoller den Mangel beim Verkäufer zu reklamieren, anstatt das Geld direkt zurück zu verlangen und eine schlechte Bewertung zu hinterlassen. Reklamiert der Käufer den Mangel, dann hat dieser Anspruch auf eine Neulieferung oder auf eine Reparatur.

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Das Smartphone, mein Endgegner: Ein Erlebnisbericht.

Kommunikation (adapted) (image by Capri23auto [CC0] via picabay)

Seit dem Sommeranfang absolviere ich ein Praktikum bei den Netzpiloten. Meine wichtigsten Gründe waren – und sind es immer noch – mein Interesse an Neuem und natürlich meine Liebe zum Schreiben. Doch jetzt das, meine neue, ganz persönliche Herausforderung. Ich soll über meine Erfahrungen mit dem Smartphone schreiben. Spätestens an dieser Stelle wird sicherlich bei dem ein oder anderen die Frage aufkommen, ob ich denn wirklich noch nie Umgang mit einem Smartphone gehabt habe. Nein, hatte ich nicht. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich nicht zu einem der Smartphone-abhängigen Teenager meiner Generation werden wollte.

Als mein Redakteur mir auftrug, diesen Bericht zu schreiben, fühlte ich mich wieder in die 7. Klasse zurückversetzt, in der wir in einer Biologiestunde ein Babyprojekt mit Babysimulatoren leiten mussten. Der Umgang mit der Roboterbabypuppe unterscheidet sich nämlich gar nicht so sehr vom Umgang mit einem Smartphone: Es macht urplötzlich Geräusche, man lässt es überall liegen, weil man nicht weiß, wohin damit – und die Angst, dass man es aus Versehen auf den Boden fallen lässt, schwingt immer mit. Und, ach ja: Ich bin davon genervt.

Ich will kein Smombie sein!

Selbstverständlich haben viele meiner Freunde ein Smartphone. Bei ihnen durfte ich die Euphorie beobachten, als sie endlich das neueste Modell von Samsung oder Apple in ihren Händen hielten. Doch ich war auch dabei, als sich die erste Ekstase gelegt hatte. Smartphones sind wirklich wie Babies – die meisten lieben sie, aber zugleich verfluchen sie sie auch.

Ich erlebe auch immer öfter, dass ich inmitten einer Gruppe Smartphonenutzer stehe, in der eine eigentümliche Ruhe herrscht – jeder ist mit seinen Apps beschäftigt. Das ist der sogenannte „Phubbing“- Effekt. Da fällt mir wieder auf: Smartphones schließen aus. Und zwar nicht nur hier. So wirbt die Bahn beispielsweise in einem kürzlich erschienenen Artikel mit dem Ende der Zugfahrkarte. Die Bahn sagt, dass man in Zukunft kein Bahnticket mehr bräuchte, da via Handy Signale an den Zug weitergegeben werden, wann der Gast eingestiegen sei.

Wie gut solche Vorhaben in Wirklichkeit funktionieren, kann man bei dem einen oder anderen Twitter-User lesen, der sich über die Ticket-App aufregt. Ich frage mich still: Lohnt sich der ganze Ärger wirklich? Seit es die Apps gibt, ist am Schalter ohnehin nicht mehr viel los, also kann ich auch so ans Ziel kommen.

Der kleine Quälgeist in meiner Tasche

Was ich bei meinem Praxistest schnell feststelle wird keinen hier wirklich überraschen, aber kaum jemand zugeben: Die Dinger sind echte Nervensägen. Sie melden sich andauernd, weil jemand irgendetwas wissen will oder mich über etwas informieren will. Danke, ich brauche keine Exklusive Push-Nachricht, dass Donald Trump sich die Sonnenfinsternis in den USA anschaut. Nicht mal vor dem Beantworten nerviger Nachrichten kann ich mich drücken, denn kaum wurden sie gelesen, werden sie auch schon markiert und das Gegenüber erwartet eine baldige Antwort.

Außerdem belegen mittlerweile zahlreiche Studien, dass der Griff zum Smartphone die Produktivität und die Konzentration enorm verringert. Hand aufs Herz: Wie lange halten Sie es aus, smartphonelos in der Gegend herumzustehen? In der wievielten Minute greift die Hand in die Tasche? Ab welchem Akkuladestand werden Sie nervös?

Meine ersten Phantomschmerzen

Und dann ist es passiert: Ich bekam ein Dienstsmartphone, das ich immer mit mir herumtragen sollte. Irgendwann in dieser Zeit habe ich es allerdings zuhause vergessen – und genau an diesem Tag hätte ich es wirklich dringend gebraucht. Ich habe, trotz kurzer Eingewöhnungszeit, meinen kleinen Helfer schon schmerzlich vermisst. Dieser historische Tag wird zwar nicht in die Geschichte eingehen, für mich jedoch ewig auf meiner Festplatte gespeichert sein. Unabhängig, jung und dynamisch – und jetzt war ich es doch: abhängig von einer elektronischen Fußfessel.

Die Situation war folgende: Ich stand am Frankfurter Hauptbahnhof und wollte in meinen Zug steigen – leider zu spät. Ich konnte gerade noch die Rücklichter meines Zuges erkennen. Nun musste ich also eine Ausweichstrecke fahren und mit der quälenden Ungewissheit weiterreisen, ob ich den Anschluss anderswo erreichen würde oder nicht. Mit einem Smartphone hätte ich eine der zahlreichen Verkehrsapps mit Live-Funktion abrufen können und die nächste Verbindung schon längst gecheckt.

Entspannt und schnell: das Smartphone macht’s möglich

Ich bin viel mit dem Zug unterwegs, und mir gefällt das eigentlich ganz gut. Hier kann ich mich dem Luxus hingeben, nur aus dem Fenster zu starren und meinen Gedanken nachzuhängen. Seit ich das Smartphone habe, ist das vorbei. Ich könnte, überlege ich, die Reisezeit sinnvoll nutzen, indem ich schon auf dem Weg in unserem Redaktionssystem die anstehenden Artikel anlege. Da geht sie hin, die Ruhe in meinem Kopf. Allerdings bin ich tatsächlich früher fertig, und die ersten Recherchen sind noch vor dem offiziellen Dienstbeginn abgeschlossen.

In den kommenden Wochen bin ich zunehmend milder gestimmt. So ein Smartphone macht tatsächlich einiges leichter. Mittlerweile habe ich meine Scheu auch vor den anderen Funktionen abgelegt und nutze wie wild alles, was das smarte Gerät hergibt: Wecker, Kamera, schnell mal das Kinoprogramm heraussuchen, mit den Freunden witzige Bilder hin- und herschicken. Und, ja: es ist einfach ein prima Spielzeug.

Das Problem: Die Intoleranz der Anderen

Ich musste mir im Verlauf meines Praxistests eingestehen, dass so ein Smartphone auch für mich persönlich nützlich sein kann. Wenn man nicht aufpasst, gewöhnt man sich schnell an diesen Luxus – wie das ist, wenn man dazu keinen Zugang mehr hat, weiß jeder, der schonmal längere Zeit in einem Funkloch verbracht hat. Der wichtigere Grund, warum ich mich aber trotzdem auch zukünftig bei der Nutzung der smarten Telefone zurückhalten werde, ist die Erwartungshaltung, dass jeder eines besitzen muss.

Ich möchte mich ganz bewusst und aus mir heraus für ein Smartphone entscheiden, weil ich es so will und nicht, damit ich mir in Zukunft die skeptischen Blicke beim Telefonieren mit meinem Tasten-Handy erspare. Wann der Zeitpunkt gekommen ist, möchte ich selbst entscheiden – nicht irgendein dubioser Gruppendruck.

Das Praktikum bei den Netzpiloten hat mir insoweit geholfen, dass ich von allen Seiten Akzeptanz erfuhr. Habe ich bis dato nur aus Stolz kein Smartphone gehabt, habe ich jetzt in meiner Praktikumszeit gelernt, mich mit Dingen auseinanderzusetzen, mit denen ich mich nie auseinandersetzen wollte. Jetzt weiß, dass sich meine Skepsis nicht gegen das Smartphone im Allgemeinen richtet, sondern ganz einfach gegen die Intoleranz der Anderen. Ich bitte euch: Gebt Leuten wie mir eine Chance und seid so tolerant, wie ich es gerade lerne, zu sein.


Image (adapted) „Kommunikation“ by Capri23auto (CC0 Public Domain)


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  • AKTIEN t3n: Google, Apple, Amazon: Warum am Montag die Aktien aller Techkonzerne gleich viel wert waren: Einigkeit bei den Technikkonzernen? Zumindest bei den Aktienkursen, die standen nämlich am Montag alle auf 123,47 US-Dollar. Was war passiert? In Wirklichkeit handelte es sich einfach um einen technischen Fehler, der Kursschwankungen anzeigte, die eigentlich gar nicht passiert waren. Allgemeines Aufatmen also, denn wenn überhaupt sanken die Aktienpreise bei den Konzernriesen wie Google und Apple nur minimal.

  • SAMSUNG golem: Samsung soll größte OLED-Fabrik der Welt bauen:
    Die weltweite Nachfrage nach OLEDs steigt und aus diesem Grund will Samsung mit einem Bau einer neuen OLED-Fabrik reagieren. Noch ist die Fabrik nicht produktiv, dies soll sich aber ab 2019 ändern, mit einem Treffen diesen Monat sollen die endgültigen Investitionspläne verabschiedet werden. Das sich diese Investition lohnt, zeigt ein Bericht von Nikkei, nach dem Apple 70 Millionen OLED-Bildschirme für das neue iPhone 8 vorbestellte, zum Marktstart des neuen iPhones ist die Fabrikeröffnung jedoch zu spät.

  • DATENSCHUTZ update: Die Branche im Schatten des Datenschutzes: Die EU-Datenschutzgrundverordnung tritt im Mai 2018 in Kraft, was diese jedoch für die Onlinebranche bedeuten könnte, wurde auf dem Werbeplanung.at Summit 2017 besprochen. Sie kamen zu den verschiedenen Ansätzen, dass die DSGVO an und für sich gut und wichtig sei. Wichtig sei jedoch auch eine Schulung des Personals, um auf Hackerangriffe schnell zu reagiere, da Unternehmen durch die neue Verordnung gezwungen sind, ihre Kunden innerhalb von 3 Tagen zu informieren. Auch der Spagat zwischen der Finanzierung der Digitalwirtschaft via Cookies und dem Datenschutz, den Cookies laut dem EU-Gesetzgeber untergraben könnten, war Teil der Diskussion.

  • BAHN heise: Bahn nutzt Digitaltechnik gegen Pannen – Weiche ruft selber Techniker:
    Die Bahn möchte fortan Digitaltechnik nutzen um über Pannen schnellstmöglich informiert zu werden, um diese schnell zu beheben und die Verspätungen einzudämmen. Hierbei sollen die Weichen an eine Dauer-EKG angeschlossen werden, wobei eine App dann dem Techniker über Störungen Bescheid geben könnte. Bis 2020 werden 30.000 Weichen mit Sensoren bestückt. Der Fahrgastverband Pro Bahn ist über das vorrausschauende Denken und Handeln sehr erfreut, teilte der Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann mit.

  • SPIONAGE faz: Ankara lässt geflüchtete Soldaten im Ausland ausspähen: Nach dem Putschversuch vergangenen Juli in der Türkei werden Soldaten nun überwacht. Es wird recherchiert wo sie wohnen, ob sie Asylanträge gestellt hätten und sie Kontakte zu westlichen Medien bzw. der Regierung hätten. Dieses Vorgehen ist unter anderem ein Grund für die derzeitige, etwas eisige, Beziehung zwischen Ankara und Berlin. Die Bundesanwaltschaft ermittelt überdies, aufgrund des Verdachtes der türkische MIT spioniere Anhänger der Gülen-Bewegung in Deutschland aus, gegen das Vorehen der türkischen Regierung. Die Gülen-Bewegung geriet in das Visier der türkischen Regierung, weil sie verdächtigt wurde, verantwortlich für den Putschversuch zu sein.

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  • ROBOCOP golem: Dubai führt Polizeiroboter für Patrouillen ein: Bei der 360° Überwachung sollen jetzt kleine, selbstfahrende Miniatur-Polizeiautos der Polizei in Dubai unter die Arme greifen. Als Helfershelfer werden sie Menschenmengen beobachten und nach gesuchten Personen fahnden. Informationen, wie beispielsweise Kamerabilder, schicken sie ihren Kollegen dann an die Zentrale. Zur Orientierung hilft eine eingebaute Wärmebildkamera, sowie ein GPS. Was diese neue Technologie insgesamt kostet und wie viele Roboter eingesetzt wurden, ist derzeit aber noch unbekannt.

  • ELEKTROMOBILITÄT ngin: Dieses Startup will die Blockchain in den Mobilitätssektor bringen: Die Elektromobilität ist an sich eine gute Sache, scheitert jedoch zuweilen an den fehlenden Ladesäulen. Das Essener Startup Motionwerk will dem nun Abhilfe schaffen, indem sie private Ladesäulenbesitzer und E-Autofahrer miteinander vernetzten will. Mit einer App können sich so Anbieter und Nachfrager registrieren, die Abrechnung soll dann über die Blockchaintechnologie laufen, über die einprogrammierte Verträge (Smart Contracts) Lade- und Zahlvorgänge selbstständig betätigt werden können. In Zukunft soll somit ein flächendeckendes Ladesäulennetz möglich werden.

  • BODYCAMS heise: Bahn will bundesweit Sicherheitspersonal mit Bodycams ausstatten:
    Die Bahn will jetzt bei größeren Einsätzen Körperkameras zum Schutz des Sicherheitspersonals einsetzen. Getestet wurden diese schon länger und haben sich anscheinend bewährt. Doch Datenschützer warnen vor dem Gebrauch. Der netzpolitische Sprecher der SPD beispielsweise fürchtet solche, wie kürzlich bei der Bahn geschehenen Hackerangriffe, welche den Missbrauch der aufgenommenen Daten bedeuten könnte. Zwar sei der Schutz des Sicherheitspersonals mit äußerster Aufmerksamkeit zu verfolgen, dennoch bräuchte es eine Transparenz der Bahn im Umgang mit den aufgenommenen Daten.

  • UBER horizont: Uber baut Marketing in Österreich aus: Das Investition in lokales Markting wichtig ist, beweist Uber, indem es zurzeit Stellenausschreibungen in Wien bekannt gab. Die Website ließ verlauten, dass unter anderem ein Communiy Operations Manager für den DACH-Raum und ein Marketing Operations Manager gesucht werde. Zwar hatte Uber in der letzten Zeit mit Skandalen zu kämpfen, den Wachstumsdrang scheint dies jedoch keinen Abbruch zutun. Ob sich die Strategie bewährt wird sich zeigen. Die Kooperation mit Rapid Wien im Mai schien jedoch bereits erfolgreich gewesen zu sein.

  • GESETZ handelsblatt: „Testballon für die EU-Kommission“:
    Das umstrittene Netzwerkdurchsuchunsgesetz ist verabschiedet. Konsequenzen wird dies vor allem für Internetplattformen wie Facebook haben, E-Mail- und Messengerdienste bleiben von diesem Gesetz unberührt. Ziel für diese Einführung ist die Verminderung bzw. Abschaffung der Hassbotschaften, Volksverhetzungen oder der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten in den sozialen Netzwerken. An sich hält Brüssel diesen Entwurf für eine gute Sache, unsicher sind sie sich jedoch noch welche Auswirkungen dieses Gesetz auf die Meinungsfreiheit haben könnte.

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  • HACKER sueddeutsche: WannaCry, NSA und BND: Globaler Cyber-Angriff zeigt, wie riskant die Arbeit der Geheimdienste ist: Seit Freitag sind weltweit Hunderttausende Computer von dem Hackerangriff rund um den Wurm „WannaCry“ betroffen. Die Attacke scheint zunächst gestoppt, ist aber noch nicht ganz überstanden. Die Hacker haben den Notausgang, den ein IT-Spezialist eher zufällig fand und dadurch die Weiterverbreitung von WannaCry stoppte, aus der Ransomware entfernt, erneute Angriffe seien also möglich. Betroffen waren große Konzerne wie Renault oder die Deutsche Bahn und ausgelöst wurde die Attacke, wenn auf einen E-Mail-Anhang geklickt wurde.

  • DIGITALISIERUNG t3n: Bahnchef will die Fahrkarte abschaffen: Laut Bahnchef Richard Lutz ist der klassische Bahn-Fahrschein bald passé. Die Digitalisierung nimmt auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Einzug und nun soll auch das digitale Ticketing eingeführt werden. In Zukunft soll der Zug über das Handy des Passagiers erkennen, wann dieser ein- und aussteigt und infolgedessen automatisch einen Betrag abbuchen. Das dafür benötigte WLAN-Netzwerk wird derzeit bereits ausgebaut. Nicht unbeteiligt an dieser Entwicklung war sicherlich auch der weltweite Wanna-Cry-Hackerangriff am Freitag, von dem auch die Deutsche Bahn betroffen war.

  • KONFERENZ heise: Cube Tech Fair: Zum Abschluss rockt Steve Wozniak das Haus: Am Freitag endete die neue, dreitägige Startup-Messe Cube Tech Fair in Berlin. Zu den Stargästen zählten Tech-Aktivistin Robin Wright und Apple-Mitgründer Steve Wozniak. Der Job von „The Woz“ auf der Messe war es, einen mit einer Millionen Euro dotierten Startup-Preis zu verleihen, nicht ohne aus seinem bewegten Leben zu erzählen. Insgesamt konnte die Messe rund 5.000 Besucher versammeln und soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

  • MICROSOFT spiegel: Windows 10 öffnet sich für iOS und Android: Vergangene Woche hat auch Microsofts hauseigene Entwicklerkonferenz, die “Build 2017”, stattgefunden. So eine Konferenz kommt selbstverständlich nicht ohne große Ankündigungen aus und so war auch Windows 10 ein zentrales Thema. Microsoft hat auf der Build 2017 das Windows 10 Fall Creators Update der Öffentlichkeit präsentiert und will damit insgesamt einen viel größeren Fokus auf Nutzer mobiler iOs- und Android-Geräten legen. Windows 10 zeigt sich offen wie nie und holt sogar den größten Konkurrenten an Bord: Apples iTunes wird im Windows Store verfügbar sein.

  • WIRTSCHAFT faz: Delivery Hero: Frisches Geld für Foodora-Muttergesellschaft: Der südafrikanische Investor Naspers hat jetzt 387 Millionen Euro in die “Lieferheld”, “Foodora” und “Pizza.de” Muttergesellschaft gesteckt. Das Internet-Beteiligungsunternehmen Rocket Internet hat für den Essenslieferdienst Delivery Hero einen weiteren Investor gefunden. Damit sinkt der Anteil des Internet-Brutkastens an Delivery Hero von zuletzt knapp 38 Prozent auf etwa 33 Prozent.Schon 2015 und 2016 war der Börsengang für Delivery Hero geplant, 2017 soll es nun nach einem Wachstumssprung des Unternehmens soweit sein.

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  • WIKIPEDIA heise: IP-Sperre: Wikipedia blockiert zehntausende „anonyme“ Österreicher: „Deine IP-Adresse befindet sich in einem Bereich, der auf allen Wikis gesperrt ist.“ Diese Mitteilung haben in den letzten Tagen mehrere österreichische User erhalten, wenn sie an der Wikipedia oder verwandten Wikis mitarbeiten wollten, ohne sich einzuloggen (unscharf als „anonyme Edits“ bezeichnet). Manchmal war ihnen aber auch das Einloggen unter Verweis auf ihre IP-Adresse nicht möglich. Dabei haben sie sich nichts zuschulden kommen lassen. Ein langjähriger Berliner Wikimedia-Aktivist und Wikipedia-Administrator hat am 12. März eine dreimonatige Sperre für die gesamte IP-Range 178.190.0.0/16 verhängt. Begründung: „longterm abuse“ (langwährender Missbrauch). Der Admin zählt zu den Hundert fleißigsten Bearbeitern der deutschen Wikipedia und den überhaupt am häufigsten sperrenden Admins.

  • CEBIT t3n: Wie die Deutsche Bahn vom Berliner Startup Holoplot profitieren kann:Der Mensch nimmt hauptsächlich den Klang wahr, der vom Raum zurückkommt. Obwohl die Ausgangsqualität gut ist, ist das Ergebnis oft von bescheidener Qualität. Holoplot, ein junges Startup aus Berlin, erklärt die „akustische Veränderbarkeit von Räumen“. Laut Roman Sick, COO des Startups, sind Bahnhöfe ein akustischer Albtraum. Befragungen von Passanten und auch technische Messungen haben ergeben, dass sich die Sprachverständlichkeit wesentlich verbessert hat, nachdem in zwei Bahnhöfen ein System von Holoplot installiert wurde. Ziel ist es, Ansagen nur in Bereichen abzuspielen, für die diese auch relevant sind. Außerdem sollen die Ansagen von angrenzenden Bahnsteigen die Verständlichkeit nicht mehr beeinträchtigen.

  • AMAZON golem: Amazon plant Fire TV mit 4K- und HDR-Unterstützung: Amazon arbeitet derzeit an einem neuen Fire-TV-Gerät, das nicht direkt als Nachfolger der Fire TV Sticks oder der Fire-TV-Boxen gedacht ist, sondern diese noch ergänzen soll, berichtet AFTVNews. Der Blog zitiert aus einem aktuellen Benchmark und bezieht sich auf vertrauliche Informationen aus dem Amazon-Umfeld. Das neue Fire-TV-Modell ist gemäß den Benchmarks von der Leistung her zwischen den Fire-TV-Boxen und den Fire TV Sticks angesiedelt. Demnach ist auch das neue Modell weniger für Spielenutzung geeignet, es sollte aber zügiger als die bisherigen Fire TV Sticks sein. Vor allem bei der Navigation in der Fire-TV-Oberfläche könnte es weniger Wartesekunden und Hänger geben.

  • SOCIAL MEDIA Zeit: Richter fordern Auskunft über anonyme Hetzer: Der Deutsche Richterbund beklagt Schwierigkeiten, Auskünfte von den Netzwerken über die Identität anonymer Hetzer zu bekommen. „Es braucht verbindliche Auskunftsstellen von Facebook und Co. im Inland, die schnell und verlässlich auf Anfragen der Strafverfolger reagieren“, sagte der Geschäftsführer Sven Rebehn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hatte Unternehmen wie Facebook und Twitter harte Strafen angekündigt für den Fall, dass sie offensichtlich strafbare Postings nicht binnen bestimmter Fristen löschen. Der Richterbund kritisiert, Maas‘ Gesetzentwurf sehe zwar Auskunftsstellen vor – sie blieben aber freiwillig, da keine Sanktion drohe, wenn sie nicht eingerichtet würden.

  • DATENSCHUTZ NETZPOLITIK:ORG: EU-Datenschutzbeauftragter: Persönliche Informationen sind keine Ware: Datengetriebene Ökonomie hin oder her: Persönliche Informationen sind grundrechtlich geschützt und keine bloße Ware. Diese klare Botschaft hat der Europäische Datenschutzbeauftragte Giovanni Buttarelli für die EU-Kommission. In einem vom Europäischen Rat erbetenen Positionspapier [PDF] nahm Buttarelli vergangene Woche Stellung zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Richtlinie über bestimmte vertragsrechtliche Aspekte der Bereitstellung digitaler Inhalte [PDF]. Auch wenn er das Ziel der Initiative unterstütze, befürchte er negative Konsequenzen für das Grundrecht auf Datenschutz und die Wirksamkeit der mühsam verhandelten Datenschutzgrundverordnung.

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  • APPLE heise: Entwickler verlassen restriktiven Mac App Store: Der Mac App Store hat weitere Entwickler verloren: Das altgediente Mac-Entwicklerstudio St. Clair Software hat zwei Programme aus Apples Software-Laden genommen – und sich damit komplett von der Vertriebsplattform zurückgezogen. Es habe wirtschaftlich einfach keinen Sinn ergeben, die beiden Programme für Apples Sandboxing-Vorgaben anzupassen, erklärt der Entwickler Jon Gotow, der seit fast 30 Jahren Mac-Software schreibt. Der Mac App Store sei zwar bequem für Nutzer, erfülle aber nicht die Anforderungen der Entwickler, führt Gotow aus: „Trotz vieler Jahre an konstruktiver Kritik von Entwicklern hat Apple einige der großen Probleme nicht behoben“.

  • SOCIAL MEDIA t3n: Heiko Maas droht sozialen Netzen mit Millionenstrafen wegen Hasskommentaren: Die großen sozialen Netzwerke löschen zu wenig strafbare Inhalte, die von Nutzern gemeldet werden. Das geht aus einem Bericht von Jugendschutz.net hervor, der vom Bundesfamilienministerium und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unterstützt wird. Um das zu ändern, will Bundesjustizminister Heiko Maas jetzt den Druck auf die sozialen Netzwerke erhöhen. Dazu hat Maas am heutigen Dienstag, den 14. März 2017 einen neuen Gesetzentwurf vorgestellt. Der Entwurf sieht vor, dass Netzwerke wie Facebook oder Twitter Strafen von bis zu 50 Millionen Euro bezahlen müssen, wenn sie strafbare Inhalte nicht zeitnah löschen.

  • VISA golem: Visa will Sonnenbrillen zu Kreditkarten machen: Visa hat auf dem SXSW 2017 im texanischen Austin den Prototyp einer Sonnenbrille mit NFC-Modul vorgestellt, mit dem der Träger bezahlen kann. Die Brille wird dazu an ein Zahlungsterminal gehalten. Die Sonnenbrille beziehungsweise der Chip sind mit dem Kreditkartenkonto des Besitzers verknüpft. Der Sonnenbrille ist nicht anzusehen, dass in ihrem Bügel eine Zahlungsfunktion integriert ist. Wann die Sonnenbrille auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

  • WEBWELT Welt: Er erfand das Internet – und benennt nun dessen größte Probleme: Fast 30 Jahre ist es her, als Sir Tim Berners-Lee die Büchse der Pandora öffnete: Der Computerwissenschaftler reichte seine Pläne für das World Wide Web ein. Er hatte eine offene Plattform erdacht, auf der alle Menschen Informationen austauschen konnten – jenseits von geographischen und kulturellen Grenzen. In einem Artikel für den britischen „Guardian“ beschreibt der Wissenschaftler, dass vor allem drei Entwicklungen zu massiven Problemen werden können. Das sei zum einen der Kontrollverlust der persönlichen Daten, zum anderen „Fake-News“ und außerdem die politische Einflussnahme.

  • BAHN mobiFlip: Gratis-WLAN im Regionalverkehr: Bahn startet Testphase: Ende 2016 verkündete die Bahn, dass man das Gratis-WLAN zukünftig auch im Regionalverkehr anbieten möchte. In einer Pressemitteilung heißt es nun, dass das Projekt in die Testphase übergegangen ist. Zwei Züge der Linie RE 42 wurden mit Internetzugang ausgestattet. DB Regio NRW plant, insgesamt vier Züge des Typ ET 1428, die zwischen Mönchen-Gladbach und Münster verkehren, zu Testzwecken mit WLAN zu versehen. Um an Bord des Zuges ins WLAN zu kommen, muss man sich nicht registrieren, man muss lediglich im Browser die AGB akzeptieren.

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  • APPLE SPIEGEL: Foxconn will Mitarbeiter durch Roboter ersetzen: Der chinesische Technikproduzent, der unter anderem das Apple iPhone baut, plant offenbar, sein Herstellungsverfahren weitestgehend zu automatisieren und setzt dabei statt auf Mitarbeiter auf Roboter. Das wurde bekannt durch ein Interview des Magazins „Digitimes“ mit Dai Jia-peng von Foxconns Automation Technology Development Committee. Derzeit arbeiten noch etwa 1,3 Millionen Menschen in den Fabriken der Firma. Der Wandel soll möglich gemacht werden durch die sogenannten „Foxbots“. Diese Roboter, die Foxconn selbst herstellt, sollen die Arbeit verrichten. Ganze Produktionsstraßen werden schon von ihnen betreut und kommen ohne menschliche Arbeitskräfte aus. Bereits 10.000 Foxbots werden bei dem Technikproduzenten eingesetzt, zukünftig sollen diese auch von anderen Firmen erworben werden können.

  • DIGITALISIERUNG golem: Verkehrsminister Dobrindt fordert Digitalministerium: Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fordert ein Ministerium, das sich um digitale Angelegenheiten kümmert. Darüber berichtet die Bild am Sonntag. Dobrindt hält dies für eine bessere Idee, als digitale Kompetenzen auf mehrere Ministerien aufzuteilen. „Damit können wir unsere Schlagkraft deutlich erhöhen und uns gemeinsam mit der Wirtschaft an die Spitze kämpfen in der neuen digitalen Weltordnung“, sagte der Minister der Wochenzeitung. Zu den Aufgaben des Digitalministeriums sollen der Aufbau einer Gigabit-Infrastruktur, das Internet der Dinge, die Industrie 4.0 und das automatisierte Fahren gehören. Aber auch die Themen digitale Bildung und Förderung von Startups sowie Datenschutz sollen künftig in den Zuständigkeitsbereich des Ministeriums fallen.

  • POLITIK heise: EU-Kommissar Oettinger gibt „Digitale Gesellschaft“ ab: Der bisherige EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger (CSU) gibt zum Jahreswechsel seinen Bereich an seinen Kommissionskollegen Andrus Ansip ab. Der estnische Politiker bereut bisher schon den Digitalen Binnenmarkt. Oettinger reagierte damit auf seine im Oktober erfolgte Ernennung zum Haushaltskommisar. Die bisherige Amtsinhaberin, Kristalina Georgiewa, war an die Spitze der Weltbank in Washington gewechselt. Die Abgabe des Bereichs Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Oettingers soll laut einer Mitteilung der Kommission dennoch nur vorrübergehend sein, obwohl der Bereich thematisch gut zu dem schon von Ansip betreuten Gebiet passt.

  • BAHN FAZ: Kostenloses Internet im ICE – was genau heißt das?: Zum Jahreswechsel gibt es eine Neuerung bei der Deutschen Bahn. Künftig soll es auch in der 2. Klasse bei den Fernverkehrszügen ICE möglich sein, über WLAN zu surfen. Bislang war dies Fahrgästen der 1. Klasse vorbehalten. Die Internetqualität ist dabei abhängig von der Netzqualität entlang der Strecke. Ebenfalls neu ist, dass die Bahn von jetzt an nicht nur wie bisher auf das Netz der Telekom zugreifen kann, sondern zusätzlich auch auf die Netze von Vodafone und von Telefónica. Fahrgäste der 2. Klasse müssen sich aber mit einem Datenvolumen von 200 MB pro Tag und pro Endgerät begnügen. Für Surfen im Internet sollte das reichen, jedoch verbraucht sich das Volumen schnell, wenn man z.B. Filme streamt. Die FAZ beantwortet die wichtigsten Fragen dazu:

  • NETZZENSUR heise: 33C3: Netzzensur durch die Hintertür?: Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, warnte auf dem Choas Communication Congress in Hamburg davor, dass wegen der zunehmenden Bedeutung sozialer Plattformen und dem Kampf gegen Fake-News und Terror nun eine Infrastruktur der Zensur durch die Hintertür entstehen könnte. Erschreckend ist, dass sich laut Beckedahl heute ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands täglich über Facebook informiert. Dies sei problematisch. Denn während man das Internet eher mit einem Marktplatz vergleichen könne, sei Facebook eher wie ein Einkaufszentrum, in dem nach den Regeln der Betreiber gespielt werde.

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GoEuro – Eine Reisesuchmaschine für Europa

Welt (adapted) (Image by TheAndrasBarta [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Zwei Dinge unterscheidet das Berliner Startup GoEuro von anderen Buchungsportalen: Es unterstützt multimodales Reisen und schließt bei der Suche mehrere Länder ein. Eine Suchmaschine für Reisen in ganz Europa – das klingt erst einmal eigentlich zu kompliziert, um wahr zu sein. Doch das Berliner Startup GoEuro ist auf dem besten Wege dahin und hat dafür bereits einige mächtige Investoren an Land gezogen. So könnte GoEuro in naher Zukunft ein riesiges Europa-Reiseportal werden.

Ende Mai 2013 startete GoEuro in Deutschland eine Webseite, die europaweite Reiseplanungen sowie -buchungen mit Bus, Bahn und Flugzeug vereinfachen soll. Auf dieser Webseite werden alle möglichen Reiseverbindungen vergleich- und kombinierbar in einer übersichtlichen Darstellung aufgezeigt, um anschließend das für sich selbst beste Angebot auswählen zu können – zum Beispiel am schnellsten oder am günstigsten. Zunächst war GoEuro nur für Deutschland und Großbritannien optimiert, inzwischen werden aber bei der Suche schon 20.510 Bahnhöfe, 10.011 Busbahnhöfe und 207 Flughäfen in sieben Kernländern berücksichtigt und so Verbindungen zu 32.959 Zielen verfügbar gemacht.

Mit einer einzigen Suche werden alle Verbindungen zusammengefasst

Ob man nun mit Zug, Flug, Bus oder Auto verreisen möchte, GoEuro vergleicht und kombiniert innerhalb weniger Sekunden sämtliche Transportoptionen. Die Bedienung ist dabei für den Nutzer besonders einfach: Er gibt lediglich Datum, Anzahl der Personen sowie Start- und Zielort der Reise an. Anschließend sucht der Algorithmus die Daten von über fünfhundert Verkehrsmittelanbietern ab. Für diese Funktion nutzt GoEuro eine “Localized Mapping Technology”, mit der die nahe Umgebung jeglicher Orte nach den nächsten Flughäfen, Bahnhöfen und Bushaltestellen abgesucht wird. Es macht keinen Unterschied, ob die Stadt groß oder klein ist – GoEuro strebt jeden Ort an. Dies ist auch ein signifikanter Unterschied zu anderen Suchmaschinen, die häufig nur Städte in Flughafennähe auflisten. Als Ergebnis dieser komplexen Suche wird eine Übersicht aufgezeigt, in der der Nutzer die Angebote bei Bedarf nach Kosten, Fahrtdauer und Transportmittel filtern kann. Diese umfassende Darstellung in einer einzigen Suche vereinfacht die Reiseplanung immens und erspart damit zusätzlich den Vergleich von verschiedenen Reiseportalen und Angeboten.

Ebenfalls berechnet werden bei der Suche die gesamte Reisezeit sowie die kompletten Fahrtkosten. Die Reisezeit kann so zum Beispiel Check-in- oder Flughafen-Wartezeit miteinbeziehen, inklusive der Distanz zwischen Transferpunkten. GoEuro berücksichtigt nämlich, dass die An- und Abreise vom Flughafen und die Flugzeit selbst sehr zeitaufwändig sind. Und dafür werden eben die besten Optionen aus Verbindungen eineinhalb Stunden vor Abflug oder fünfundvierzig bis sechzig Minuten nach der Landung herausgesucht.

GoEuro arbeitet völlig transparent, das heißt, dadurch, dass sie keine Flugzeuge, Busse oder Züge beschäftigen, bieten sie eine uneingeschränkte Auswahl an Reisemöglichkeiten. Von den Nutzern selbst werden keinerlei Kosten verlangt, GoEuro unterhält aber mit den Transportunternehmen Partnerveträge. Wird also via der Plattform eine Fahrt gebucht, leitet die Webseite an den jeweiligen Anbieter weiter und sendet dabei Cookies mit. Mit diesem Verfahren erhält das Startup dann eine Provision. Ihre Kunden sind also die Bus- und Bahnunternehmen und nicht die Nutzer. Aber für Deutsche Bahn und Co. entstehen durch die Dienste von GoEuro jedoch auch ein geldwerter Vorteil, denn durch die sehr einfache Bedienung kann die Reisesuchmaschine mehr Menschen dazu animieren, die öffentlichen Verkehrsmitteln zu nutzen.

GoEuro kann auch auf dem Smartphone verwendet werden, Apps gibt es für Android und iOS.

Die Idee entstand auf einer Backpacking-Tour

Naren Shaam, der CEO von GoEuro, unternahm – wie viele andere Studenten – eine Rucksack-Reise durch Europa und wusste dabei ganz genau, welche Orte er besuchen wollte. Allerdings gestaltete sich die Planung der besten Route als schwierig und resultierte in Frust. Es war damals überhaupt kein Leichtes, den günstigsten Bus oder den schnellsten Zug zu finden und stellte damit den Reisenden und auch seine Geldbörse vor Herausforderungen.

Aus dieser negativen Erfahrung entstand aber schließlich die gute Idee: GoEuro. Für dieses Projekt gab Naren seinen Beruf in der Finanzbranche auf und zog von New York nach Berlin, um dort das Startup aufzubauen. Ziel ist es, Europas größte Reisesuchmaschine zu werden und dem kommt GoEuro auch immer näher.

Anfangs hatte Shaam noch versucht, das Projekt von den USA aus zu starten, aber ihm wurde schnell klar, dass es nicht klappte, da sich die Konsumenten und die Partner alle in Europa befinden und auch die Bahnunternehmen dort ansässig sind. Hinzu kam die Zeitumstellung, die das Ganze noch komplizierter gemacht hätte. Berlin und London sind außerdem die Hauptanlaufstellen für Startups in Europa. Für Unternehmer ist es auch wichtig, inmitten von anderen guten Startups zu arbeiten, da ein solches Ökosystem, in dem man sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen kann, essentiell für den Erfolg eines einzelnen Projektes ist.

Heute gibt es GoEuro in sieben europäischen Ländern

Im Jahr 2014 ist das Reiseportal schon in Deutschland, England, Spanien, Italien, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg verfügbar und beschäftigt derzeit sechzig Mitarbeiter aus dreiundzwanzig verschiedenen Ländern. Dank der Investoren NEA, Battery Ventures, Hasso Plattner Ventures und Lakestar hat GoEuro das Potenzial, die europäische Reiseindustrie zu revolutionieren.

Aktuell kann die Reisesuchmaschine in folgenden Sprachen genutzt werden: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch und Katalanisch. Interkontinentale Angebote außerhalb von Europa werden zwar auch angezeigt, beschränken sich jedoch auf Flüge.

NEA ist erst kürzlich als Hauptinvestor hinzugestoßen und Naren Shaam zeigt sich zu dieser frischen Kooperation hocherfreut: “Es ist ein klares Zeichen dafür, dass NEA die Marktchancen für die gesamte multimodale Reiseindustrie weltweit und die Rolle GoEuros als anerkannter Pionier in Europa versteht. Wir setzen auch weiterhin auf schnelles Wachstum in unseren geschäftlichen Kernbereichen. Mit diesem Investment können wir mit großen Schritten voranschreiten.

Doch auch NEA-Gesellschafter Forest Baskett freut sich auf die Zusammenarbeit und sieht eine gute Zukunft dafür: “GoEuro liefert eine wunderbar einfache Lösung für ein hochkomplexes technologisches Problem und gewinnt damit an Stärke in einem Markt, der reif ist für Veränderung.


Image (adapted) „Welt“ by TheAndrasBarta (CC0 Public Domain)


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NDR erlaubt freies Herunterladen ausgewählter Inhalte

Im Rahmen eines Pilotprojekts stellt der NDR seit heute ausgewählte Beiträge des Medien-Magazins Zapp und der Satire-Sendung Extra 3 unter einer Creative-Commons-Lizenz ins Netz. Somit darf jeder diese Sendungen kopieren und weiterverbreiten, solange es dabei nicht um Profit geht.

„Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung stellen, haben unsere Zuschauer über die Rundfunkgebühr bereits bezahlt. Weil wir über das Internet speziell junge Zielgruppen erreichen, ist der Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen für uns besonders interessant. Auf diese Weise tragen wir veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung“, so NDR Intendant Prof. Jobst Plog.

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