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Amazon Echo Input – Alexa für die Heimanlage

Amazon liefert mit Echo Input einen weiteren virtuellen Sprachsteuerungsassistenten für smartes Wohnen. Für 40 Euro kann man nun die eigene Musikanlage oder seine Lautsprecher mit Alexa aufrüsten und mit dem Klang der eigenen Heimlautsprecher genießen. Im Gegensatz zum Echo, ist der Echo Input ein reines Eingabegerät. Mit anderen Worten, der Sound kommuniziert nur über eine externe Anlage und nicht mehr wie beim klassischen Echo über interne Lautsprecher. Die Verbindung ist sowohl mit einem 3,5-mm-Audiokabel per Klinkenbuchse, als auch per Bluetooth möglich. Im Echo Input befinden sich insgesamt 4 Fernfeldmikrofone, wodurch eine sensiblere Akustik gewährleistet ist. Dadurch vergrößert sich die Reichweite des Gerätes, sodass man vom ganzen Raum aus mit Alexa sprechen kann.

Alexa spielt Musik

Das Design des Echo Input erinnert ein wenig an eine Eishockey-Puck. Das Gerät gibt es im klassischen, matten schwarz und in einer edlen weißen Ausführung. Zudem passt sich der Input Echo durch seine dezente Größe perfekt seiner Umgebung an und kann unauffällig im Raum aufgestellt werden. Auf der Oberseite befindet sich außerdem eine Stummschalttaste, mit der sich die Mikrofone ausschalten lassen. Daneben gibt es eine Aktionstaste mit der man die Sprachsteuerung Alexa starten kann, ohne das Signalwort auszusprechen. Bei Betrieb sieht man in der Mitte einen blauen LED-Punkt aufleuchten. Mit der Alexa Multiroom-Funktion können die verbundenen Lautsprecher mit anderen Echo-Lautsprechern verknüpft werden.

Durch Echo Input verwandeln sich die Lautsprecher und die Musikanlage in einen virtuellen Assistenten, die auf Spracherkennung reagieren. Zum Beispiel kann man Musik von Amazon Music, Spotify, TuneIn, radio.de, Deezer oder audible streamen und dann über die hauseigenen Lautsprecher hören. Das Gerät kann darüber hinaus einfache Befehle ausführen, wie etwa den Wecker stellen, die Einkaufsliste erstellen, Begriffe erklären oder den Kalender verwalten. Außerdem gibt das Gerät Auskunft über Nachrichten, den Wetterbericht oder Verkehrsinformationen. Darüber hinaus ist es auch möglich Sportergebnisse, Öffnungszeiten oder das Kinoprogramm abzurufen.

Amazon erweitert somit sein Smart Speaker Angebot um ein weiteres intelligentes Tool. Man darf gespannt sein, welche Produkte sich die Technik-Experten von Amazon als nächstes einfallen lassen.

Der Input Echo bei Amazon (Provisionslink).


Image by Amazon Newsroom

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Welcher Alexa-Lautsprecher ist der richtige? Der große Vergleich

Amazon Echo Vergleich

Seit Amazon 2016 den ersten Alexa-Lautsprecher vorgestellt hat, hat sich einiges getan. Amazon bietet für verschiedenste Bedürfnisse mittlerweile fünf Modelle in der Echo-Serie an. Außerdem haben auch andere Hersteller wie Sonos die Sprachassistentin Alexa in ihre Lautsprecher integriert. In diesem Vergleich gebe ich euch einen Überblick, welcher Alexa-Lautsprecher für welches Einsatzszenario am besten geeignet ist.

Für Einsteiger: Echo Dot

Mit einem regulären Preis von rund 60 Euro ist der Echo Dot Amazons günstigster Alexa-Lautsprecher. Im Angebot bekommt man ihn oftmals noch deutlich günstiger. Wer erst einmal in das Thema digitale Assistenten hineinschnuppern möchte, ohne gleich viel Geld zu investieren, ist hier richtig. Da Alexa vollständig in der Cloud arbeitet, antwortet der kleine Lautsprecher im Vergleich genauso schnell und zuverlässig wie seine teureren Alternativen. Denn auf die eigenbaute Elektronik und Rechenleistung kommt es dabei nicht an.

Lediglich bei der Soundqualität müsst ihr Abstriche machen. Zwar genügt der verbaute 41-Millimeter-Lautsprecher, um sich mit Alexa verständlich zu unterhalten oder Musik am Schreibtisch zu hören. Aber er eignet sich nur bedingt, um damit raumfüllend Musik wiederzugeben. Wegen des niedrigen Preises kommt der Echo Dot allerdings als Inventar für das ganze Haus infrage. Per Multiroom-Funktion lässt sich so auch ein Podcast oder Musik weiterhören, wenn ihr euch in einen anderen Raum begebt. Meinen vollständigen Testbericht vom Echo Dot findet ihr hier.

Amazon Echo Dot Alexa-Lautsprecher-Vergleich
Der kleinste und unauffälligste Alexa-Lautsprecher: Der Amazon Echo Dot. Image by Amazon

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Der Klassiker: Echo

Der „normale“ Echo eignet sich für viele Einsatzzwecke. Er hat zwar dieselben Funktionen wie der kleinere Echo Dot, verfügt im Vergleich aber über einen deutlich besseren Lautsprecher (63-Millimeter-Woofer und 16-Millimeter-Hochtonlautsprecher). Damit kann er ungefähr so laut aufspielen wie eine gehobene Bluetooth-Box. Einen Raum zu beschallen, ist daher damit ein Leichtes. Dennoch ersetzt der „normale“ Amazon Echo keine hochwertige Stereo-Musikanlage. Vielmehr eignet sich der Alexa-Lautsprecher perfekt als Küchenradio oder im Schlafzimmer für Podcasts sowie Hörbücher zum Einschlafen. Den „normalen“ Echo bekommt ihr für einen Preis von 100 Euro. Zum ausführlichen Netzpiloten-Test des Amazon Echo geht es hier entlang.

Im Vergleich die goldene Mitte: Das Standard-Modell Amazon Echo. Image by Timo Brauer

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Für Musikfans: Echo Plus

Mit einem 76-Millimeter-Woofer und einem 20-Millimeter-Hochtonlautsprecher ist der Echo Plus im Vergleich Amazons Alexa-Lautsprecher mit dem besten Klang und dem höchsten Lautstärkepegel. Klanglich ist er zwischen einem Sonos One (zum Netzpiloten-Test) und einem Sonos Play 3 einzuordnen. Damit ist durchaus in der Lage, als Musikanlage zu dienen. Dieser Alexa-Lautsprecher eignet sich für alle, die viel Musik hören möchten, oder ihn mit ihrem Fernseher verbinden wollen. Über einen Klinkenstecker-Eingang lassen sich auch Geräte wie ein Schallplattenspieler mit dem Echo Plus verbinden.

Amazon Echo Plus
Der Amazon Echo Plus hat mehr Wumms als das normale Modell und bietet Vorteile für die Smart-Home-Steuerung. Image by Amazon

Außerdem verfügt der Echo Plus über eine ZigBee-Basis. Somit lassen sich Geräte wie Lampen von Phillips Hue oder Ikea Tradfri oder andere Smart-Home-Geräte ohne zusätzliche Hardware (Bridge oder Hub) einbinden und steuern. Gerade wenn ihr Geräte verschiedener Hersteller kombinieren möchtet, ist diese Möglichkeit praktisch, da sich dann alle Geräte in einer App steuern lassen. Einen vollständigen Testbericht zum Echo Plus findet ihr hier. Preislich liegt der Echo Plus bei 150 Euro.

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Alexa zum Nachrüsten: Echo Input

Mit dem Echo Input könnt ihr jedes Gerät mit einem Klinkenstecker Alexa-fähig machen. Das Gerät eignet sich für alle, die bereits Lautsprecher (zum Beispiel eine Stereoanlage) besitzen und über diese Alexa benutzen möchten. Der Echo Input verfügt über keine eigenen Boxen, sondern wird per Klinkenstecker mit einer vorhandenen Musikanlage verbunden und bringt so alle Alexa-Features wie Multiroom oder Spotify Connect auf eure Lautsprecher. Mit einem Preis von 40 Euro ist das Gadget relativ günstig.

Amazon Echo Input
Der Amazon Echo Input verbindet Alexa mit beliebigen nicht-smarten Lautsprechern. Dabei lässt er sich sehr unauffällig platzieren. Image by Amazon

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Der Entertainer: Echo Show

Der Echo Show ist mit einem Preis von 230 Euro der teuerste Echo in diesem Vergleich. Dafür erhaltet ihr aber auch einen 10 Zoll großen Touchscreen, auf dem ihr Videos schauen, Rezepte lesen oder eure Smart-Home-Geräte steuern könnt. Dieser Alexa-Lautsprecher eignet sich besonders in der Küche, wo ihr beim Kochen Rezepte anzeigen oder euch die Wartezeit mit Video-Streaming überbrücken könnt. Wird das Gerät nicht benutzt, zeigt Alexa euch ein Hintergrundbild eurer Wahl, neue Schlagzeilen und die aktuelle Temperatur. Mit der eingebauten Kamera erkennt das Gerät, wenn ihr den Raum betretet und schaltet das Display automatisch an.

Amazon Echo Show
Der Amazon Echo Show ist ein smarter Alexa-Lautsprecher mit 10 Zoll großem Display. Image by Timo Brauer

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Der Video-Wecker: Echo Spot

Der Echo Spot ist ein Nachttisch-Wecker mit einem kleinen, runden Display, das standardmäßig eine Uhr anzeigt. Ähnlich wie auf dem Echo Show, könnt ihr auf dem Touchscreen auch Videos schauen oder eure Smart-Home-Geräte steuern. Die verbauten Lautsprecher haben im Vergleich jedoch von allen Echo-Geräten die geringste Klangqualität und eignen sich daher nur zum gelegentlichen Hören von Musik. Um euch morgens mit Podcasts oder Radio zu wecken, und auch im Dunklen die Uhrzeit ablesen zu können, ist das Gerät aber gut geeignet. Zu kaufen gibt es den Echo Spot für 130 Euro.

Amazon Echo Spot
Ideal für den Nachttisch: der Echo Spot. Image by Amazon

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Fürs Heimkino: Sonos Beam

Mit der Soundbar Sonos Beam kommen Heimkino-Freunde auf ihre Kosten. Alexa ist direkt an Bord, muss nicht über einen Echo-Lautsprecher gekoppelt werden. Praktisch: Mittels eines Sprachbefehls könnt ihr ohne Fernbedienung TV und Soundbar gleichzeitig anschalten. Das ist eine Besonderheit, die sich Sonos aber auch kräftig bezahlen lässt. Mit 449 Euro ist die Soundbar definitiv kein Schnäppchen, bietet aber einen tollen Klang bei gesprochenen Inhalten sowie Musik. Allerdings stehen auf Nicht-Amazon-Produkten nicht alle Alexa-Features wie Sprachanrufe und Multiroom-Klang zur Verfügung.

Sonos Beam weiß Alexa Fernseher
Keine Fernbedienung nötig: Per Sprachbefehl mit Amazons Alexa schalten Nutzer den Fernseher und den Klangriegel Sonos Beam gleichzeitig an. Image by Sonos

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Alexa für unterwegs: Ultimate Ears Blast und Megablast

Neben Amazons Echo-Modellen gibt es auch Alexa-Lautsprecher von anderen Herstellern. Besonders interessant sind die Bluetooth-Boxen Blast und Megablast von Ultimate Ears. Mit diesen habt ihr die Möglichkeit Alexa auch unterwegs (WLAN-Verbindung vorausgesetzt) zu nutzen. Wie bei allen Nicht-Amazon-Produkten müsst ihr hier allerdings auf Features wie Sprachanrufe und Multiroom verzichten. Der kleinere Blast kostet etwa 100 Euro, für den größeren Megablast werden rund 200 Euro fällig. Zum Test der beiden Modelle geht es hier.

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Die tragbaren Lautsprecher Blast und MegaBlast von Ultimate Ears unterstützen ebenfalls Alexa. Image by Jonas Haller

Ultimate Ears bei Amazon (Provisionslink)

Fazit: Alexa-Lautsprecher im Vergleich

Als Alexa Anfang 2017 in Deutschland auf den Markt kam, gab es nur zwei Lautsprecher zur Auswahl. In den vergangenen zwei Jahren hat Amazon sein Echo-Sortiment stark vergrößert und bietet für beinahe jeden Einsatzzweck Alexa-Lautsprecher an. Durch das Alexa-Voice-Kit ist es auch anderen Herstellern wie Ultimate Ears oder Sonos möglich, Alexa in ihren Geräten zu verbauen. Leider müssen diese jedoch auf einige Features verzichten. 2019 wird Amazon noch weitere neue Echo-Geräte vorstellen und mit Produkten wie dem Echo Auto zusätzliche Einsatzszenarien erschließen.

Alle Alexa-Geräte bei Amazon (Provisionslink)


Images by Amazon, Jonas Haller, Timo Brauer, Sonos

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Echo Buttons im Test: Spieleabend und Smart Home mit Alexa

Amazon Echo Buttons Test Collage

Die Echo Buttons sind kleine Buzzer, die sich mit smarten Lautsprechern vom Typ Amazon Echo verbinden und über den Sprachassistenten Alexa bedienen lassen. Die Knöpfe taugen zum einen für interaktive Quiz-Spiele. Zum anderen lassen sich mit ihnen neuerdings auch Smart-Home-Geräte steuern. Zu diesem Zweck habe ich die Echo Buttons in meiner Wohnung in Betrieb genommen und einem ausführlichen Test unterzogen. Lohnt sich der Kauf dieser Gadgets?

Im Test schnell und einfach eingerichtet

Die Echo Buttons kommen im Zweierpack. Jeder ist vier Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 7,5 Zentimetern. Auf der Oberseite befindet sich die einzige, buzzerartige Taste des Gadgets. Die Einrichtung ist relativ einfach: im Lieferumfang befindliche Batterien einlegen und Alexa bitten nach Echo Buttons zu suchen. Infrage kommen Lautsprecher wie der große Amazon Echo aber auch der kleine Echo Dot.

Nun bittet Alexa euch den Button für zehn Sekunden zu drücken, bis das Licht orange leuchtet und schon ist die Verbindung hergestellt. Die verbaute LED ist ziemlich hell und lässt den Button in bunten Farben leuchten. Nun habt ihr zwei Möglichkeiten die Buttons zu nutzen: zum Spielen oder um Smart-Home-Routinen zu starten.

Spieleabend 2.0

Wenn ihr mit Alexa und den Echo Buttons spielen wollt, könnt ihr aus über 30 Spielen wählen. Alle verfügbaren Spiele sind gratis und lassen sich als Alexa Skill installieren. Mein Favorit im Test war der Klassiker „Trivial Pursuit“, der dem Original ziemlich ähnelt.

Um zu spielen, bittet man Alexa Trivial Pursuit zu starten. Daraufhin fragt sie, wie viele Spieler mitspielen wollen. Jeder Spieler benötigt einen Button und wird aufgefordert, diesen einmal zu drücken, um das Spiel zu starten. Nun liest Alexa Fragen aus den bekannten Kategorien von Trivial Pursuit vor und die Buttons leuchten in den entsprechenden Farben. Wer die Antwort auf eine Frage weiß, drückt seinen Button und kann Alexa anschließend die Antwort nennen.

Echo Buttons Alexa Skill Trivial Pursuit
Auf dem Echo Show den Alexa Skill Trivial Pursuit herunterladen und mit den Echo Buttons verknüpfen – dann läuft der Spieleabend 2.0. Image by Timo Brauer

Bereits nach der ersten Runde hat man das Spielprinzip verstanden und wer Trivial Pursuit noch als Brettspiel kennt, muss sich nicht viel umgewöhnen. Insgesamt sind die Spiele mit den Echo Buttons kurzweilig und ein lustiger Zeitvertreib mit mehreren Leuten.

Per Knopfdruck zum Smart Home

Wenn ihr Smart-Home-Geräte mit eurer Alexa steuert, oder sogar schon Routinen in der Alexa-App eingerichtet habt, so könnt ihr diese mit den Echo Buttons ausführen. Legt dazu einfach, falls noch nicht geschehen, eine Routine in der Alexa-App an und wählt bei der Option „wenn folgendes passiert“ „Echo Button“. Dann fordert die App euch auf, den gewünschten Button zu drücken und ihr könnt auswählen, was auf Knopfdruck passieren soll.

Da die Buttons relativ robust sind, stehen euch hierbei viele Einsatzszenarien offen. Ich habe beispielsweise einen Button neben meiner Wohnungstür auf dem Boden platziert. Dadurch kann ich mit einem Fuß beim Verlassen der Wohnung alle Lichter ausschalten und die Heizung runterdrehen.

Echo Buttons Alexa App Routine
In der Alexa-App lässt sich sehr schnell und einfach eine Routine mit den Echo Buttons verknüpfen. Image by Timo Brauer

Aber auch ohne ein smartes Zuhause, lassen sich die Echo Buttons in Routinen einsetzen. So könnt ihr auch Musik abspielen lassen, einen Podcast oder Nachrichten starten oder Alexa einen Wecker stellen lassen.

Test-Fazit: Amazon Echo Buttons als praktische Ergänzung im Alexa-Zuhause

Die Echo Buttons sind dank des großen Spieleangebotes ein unterhaltsames Gadget für alte und junge Spielefreunde. Durch die neue Möglichkeit mit den Buttons auch Routinen und Smart-Home-Geräte zu steuern, sind sie außerdem für Smart-Home-Nutzer einen Blick wert. Einrichtung und Bedienung sind einfach, der Nutzen im Alltag ist groß. Für einen Preis von rund 20 Euro im Doppelpack kann man nicht viel falsch machen.

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Einmal Alexa reicht

Amazon verschafft seinen Echo-Besitzern immer wieder kleine Überraschungen. Nachdem Alexa erst kürzlich zum hauseigenen Apotheker befördert wurde, gibt es wieder eine Neuerung. Wer den smarten Sprachassistenten in sein Wohnzimmer hat einziehen lassen, der kennt das Problem, dass bei jedem Befehl der Name Alexa vorweg gesagt werden muss. Wenn man dem Sprachassistenten mehrere Befehle vermitteln möchte, kann das manchmal ganz schön nervig sein. Was allerdings in den USA schon länger verfügbar ist, soll nun auch auf unsere Geräte einziehen und die Erleichterung bringen.

Mehr Aufmerksamkeit bitte

Kürzlich hieß es noch „Alexa, bitte schalte das Radio an“ und kurz darauf „Alexa, mach bitte das Licht an“ und anschließend noch „Alexa, sag mir, wie das Wetter draußen ist“. Sprach man diese Befehle aus, kam man sich reichlich komisch vor. Damit ist aber nun Schluss. Dafür sorgt der langersehnte „Aufmerksamkeitsmodus“, der in den USA schon eine ganze Weile verfügbar ist. Diesen können Echo-Besitzer dann in den Geräteeinstellungen der App vornehmen. Dahinter steckt nichts anderes, als dass Alexa nicht mehr nur auf einen einzelnen Befehl hört, sondern aufmerksamer ist und Nutzer gleich mehrere Befehle hintereinander weg aufgeben können. Hierfür bleibt sie einfach noch weitere fünf Sekunden, nach eurem Befehl „wach“, um auf weitere eventuelle Aufforderungen oder Nachfragen von euch zu warten.

Damit dieser Modus noch schneller auf eurem Gerät einzieht, müssen Nutzer ihr Gerät auf English US umstellen. Anschließend können die Nutzer dann den Aufmerksamkeitsmodus in der App aktivieren. Wenn daraufhin wieder die Einstellungen auf Deutsch umgestellt werden, bleibt die Aktivierung des Modus weiterhin bestehen.

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Archos Hello Connect: Alexa und Google Assistant in einer App für das ganze Smart Home

Archos Hello Connect

Der eigentlich für Smartphones bekannte französische Hersteller Archos möchte einen Fuß in die Tür des Smart Home kriegen. Dazu macht er nicht nur den Echo-Lautsprechern von Amazon Konkurrenz. Auch eine Alternative zu Google Home will Archos etablieren. Dazu bringt das Unternehmen die App Archos Hello Connect für Android-Smartphones sowie für den smarten Lautsprecher Archos Hello.

Die App bietet Zugriff auf die beiden Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant. Mit ihr sollen Nutzer ab Ende Juli nicht nur einzelne Geräte steuern können, sondern auch vielfältige Vernetzungsszenarien erstellen und bedienen können. Das soll mit allen Geräten möglich sein, die sich über die Cloud-Plattform des Anbieters Tuya Smart vernetzen lassen.

Eine App als Universalfernbedienung für das Smart Home

Mithilfe von Archos Hello Connect sollen Nutzer smarte Geräte hinzufügen, einrichten und Befehle dafür erstellen können. Anhand derer lassen sich dann beispielsweise Lampen, Steckdosen, Heizungen, Klimaanlagen, Überwachungskameras und vieles mehr steuern – einfach per Sprachbefehl.

Archos will mit der App offenbar gleich mehrere aktuelle Anwendungsprobleme im Bereich des Smart Home lösen. Und zwar ist Alexa bisher erst auf wenigen Smartphones wie dem HTC U12+ integriert. Mit der App Archos Hello Connect werden viel mehr Nutzer Alexa auf ihrem Smartphone verwenden können. Außerdem ist es immer noch nicht selbstverständlich, Geräte verschiedener Hersteller gemeinsam miteinander nutzen zu können. Indem Archos mehrere Ökosysteme integriert, macht es die Bedienung deutlich einfacher.

Dafür, dass möglichst viele smarte Geräte unterstützt werden, sorgt die Plattform von Tuya Smart. Die hierzulande noch kaum bekannte Vernetzungsplattform schlägt ähnlich wie beispielsweise Conrad Connect eine Brücke zwischen den Geräten von mehr als 10.000 Herstellern. Die App Archos Hello Connect dockt an das System von Tuya Smart an.

Archos Hello Connect ab Ende Juli downloaden

Die App erscheint laut Archos ab Ende Juli für Android-Smartphones im Google Play Store. Gleichzeitig fällt der Startschuss für Smart-Home-Zubehör von Archos. So soll ab dem Zeitpunkt auch eine WLAN-fähige Glühbirne von der französischen Marke im Handel erscheinen. Ähnlich wie die Glühbirnen von beispielsweise Philips Hue ermöglicht die Archos Smart WiFi Bulb verschiedene Lichtstimmungen auf Knopfdruck bzw. per Sprachbefehl. Sie wird jedoch deutlich günstiger als die Produkte von Platzhirsch Signify sein und soll nur rund 20 Euro kosten.

Archos Smart WiFi Bulb
Neben einer Smart-Home-App bringt Archos Ende Juli auch eine smarte Glühbirne auf den Markt. Image by Archos

Die beiden smarten Lautsprecher aus der Reihe Archos Mate, die das Modell Archos Hello ergänzen, erscheinen hingegen erst später, voraussichtlich im Oktober.

Smart Home bei Amazon (Provisions-Link)


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Archos Mate ab Oktober verfügbar: intelligente Sprachassistenten in zwei Größen

Archos Mates

Archos bringt ab Oktober zwei neue KI-fähige Sprachassistenten auf den Markt. Die Archos Mates kombinieren dabei Sprachassistent und Bild und sollen außerdem in zwei unterschiedlichen Zollgrößen verfügbar sein. Beide Modelle lassen sich dann vom Nutzer über Amazons Sprachdienst Alexa per Frage aktivieren und bieten dann Unterstützung bei täglichen Aufgaben. Ob Terminkalender, Wetterprognosen oder Kochrezepte – beiden Geräte vom Typ Archos Mate liefern beispielsweise auf Nachfrage alle erdenklichen Nachrichten und Informationen.

Archos Mate: HD-Displays und Hi-Fi Klang

Die neuen Archos Mates managen ebenfalls Video-Anrufe oder das smarte Zuhause, denn sie lassen sich einfach nutzen, um 
Beleuchtung und Überwachungskameras zu steuern oder Heizung und Klimaanlage zu regeln. Außerdem kann der smarte Assistent Musik Fotos oder Videos verwalten und abspielen, denn beide Geräte sind entsprechend mit HD-Displays und einem omnidirektionalen Sound-System für präzise Hi-Fi-Klangqualität ausgestattet. Das Pariser Design-Team von Archos hat die Archos Mates in einer ovalen und einer viereckigen Form konzipiert.

Im Inneren arbeitet bei beiden Mates ein Quad-Core Prozessor. Ferner verfügen die Archos-Assistenten über Bluetooth und Wifi-Konnektivität sowie ein fünf Megapixel auflösende Kamera. Zwei Mikrofonen für die Kommunikation mit Alexa sind ebenso obligatorisch. Die 5-Zoll-Version bietet einen 1.500 mAh großen Akku, während die 7-Zoll-Variante über 3.000 mAh Akkuleistung verfügt. Archos bringt seine neuen Mates im Oktober 2018 ab 129 Euro in den Handel. Sie liegen damit unterhalb der Preise für den Amazon Echo und den Google Home, sind aber teurer als Echo Dot und Google Home Mini. Tatsächlich konkurrieren die beiden Archos-Geräte auch eher mit Amazon Echo Show und Amazon Echo Spot.

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Smart Home per Sprache steuern: 5 Tipps wie Alexa und Google aufs Wort hören

Smart Home per Sprache steuern

Mit Sprachkommandos Licht, Raumklima, Gartenbewässerung und andere Haustechnik zu bedienen, ist bequem und macht Spaß. Doch wer wegen bekannter Sprachassistenzen wie Amazon Alexa und Google Assistant erstmals richtig Lust auf das Thema Smart Home bekommt, fragt sich vielleicht: „Was soll ich eigentlich sagen?“ Amazon und Google bieten Einsteigern dafür quälend lange Befehlslisten. Denn die Helferlein brauchen konkrete Anweisungen, Umschreibungen verstehen sie oft nicht. Wer allerdings die Systematik dahinter kennt, muss keine Befehlstiraden auswendig lernen. Wir verraten wertvolle Tipps, wie Verbraucher ihr Smart Home per Sprache steuern.

Dies ist der erste Teil einer Serie, in der wir zusammen mit der Smart-Living-Plattform Conrad Connect erklären, wie sich das vernetzte Heim dank automatischer Abläufe viel einfacher bedienen lässt.

Tipp 1: Hey, immer erst das Signalwort. Ok?

Sollen Alexa oder Google Assistant ein Smart Home per Sprache steuern, muss immer erst ein sogenanntes Aktivierungswort fallen. Bei den beiden bekannten Diensten lauten sie „Alexa“ und „Ok, Google“ oder „Hey, Google“. „Die Mikrofone der smarten Lautsprecher verarbeiten die Sprachbefehle erst, wenn sie das Signalwort gehört gehaben. Daher muss der erste Satz eines Befehls immer damit beginnen“, erklärt Giorgi Jashiashvili, Technik-Experte bei Conrad Connect. Wer möchte, kann in der Alexa-App auch „Computer“ als Aktivierungswort einstellen. Damit können sich Star-Trek-Fans einen langersehnten Traum erfüllen.

Tipp 2: Klartext reden

Nach dem Aktivierungswort für die Lautsprecher Amazon Echo oder Google Home folgt die eigentliche Anweisung. Dazu gehört ein Verb in der Befehlsform, das gemeinte Gerät bzw. Gerätegruppe und schließlich der Raum, in dem die Aktion ausgeführt werden soll. Natürlich darf auch der Zielzustand nicht fehlen. Damit sind beispielsweise die Grad-Zahl, die die Heizung erreichen soll, oder die Lichtfarbe und Lichthelligkeit einer smarten Lampe gemeint. „Stellen“, „Anmachen“, „Aktivieren“, „Ausschalten“ und die jeweiligen Gegenteile sind typische Verben, die Alexa und Google Assistant verstehen.

Philips Hue und Google Home
Die Sprachanweisung „Starte Szene Feierabend“ kann für schöne Stimmung sorgen. Image by Philips

Ob Nutzer sagen „Licht im Bad ausschalten“ oder „Dimme das Licht auf 50 Prozent im Wohnzimmer“ ist dabei gleich. So viel Sprachverständnis besitzen die Assistenten durchaus. „Die Reihenfolge ist nicht wichtig, aber alle Teile der Anweisung müssen vorhanden sein. Sonst weiß der Sprachassistent nicht, was er tun soll und wo er es tun soll“, betont Giorgi Jashiashvili.

Wer sein Smart Home per Sprache steuern will, muss also Klartext reden. „Heize im Wohnzimmer auf 22 Grad!“ muss es heißen. Indirekte Aufforderungen wie „Mir ist kalt“, versteht hingegen noch keine Sprachassistenz.

Tipp 3: Smarte Szenen erleichtern die Sprachbedienung

Bequemer und einfacher lassen sich Anweisungen erteilen, wenn Nutzer sogenannte Szenen verwenden. Dabei aktivieren oder deaktivieren sie verschiedene Geräte in einem oder mehreren Zimmern gleichzeitig. Und zwar mit einem einzigen Begriff oder einer Phrase, die Nutzer zuvor selbst festgelegt haben.

So könnten sie beispielsweise mit der Anweisung „Alexa, starte Szene ‚Feierabend‘ mit Conrad Connect“ die Lichttemperatur aller Glühbirnen im Wohnzimmer auf einen tropischen Sonnenuntergang färben, die Heizung auf wohlige 23 Grad heizen und die smarte Steckdose die Musikanlage starten lassen. „Verwenden Nutzer Szenen, benötigen sie keine detaillierten Sprachanweisungen mehr. Das vereinfacht die Bedienung nochmals enorm“, betont Giorgi Jashiashvili von Conrad Connect.

Tipp 4: Deutlich sprechen, Fremdwörter meiden

Was das akustische Hörverstehen betrifft, sind Alexa, Google Assistant und andere Sprachdienste schon sehr weit. Selbst mit Anweisungen aus der anderen Ecke des Zimmers kommen die Mikrofone der smarten Lautsprecher oft klar. Jedoch mit genuschelten Befehlen haben sie die gleichen Probleme wie menschliche Ohren.

„Eine deutliche und klare Aussprache ohne laute Hintergrundgeräusche verbessert die Signalverarbeitung erheblich und vermeidet, dass man eine Anweisung wiederholen muss“, erklärt Giorgi Jashiashvili von Conrad Connect.

Unabhängig von der Aussprache der Nutzer stoßen die smarten Assistenzen allerdings bei Eigennamen und Begriffen aus anderen Sprachen oft an ihre Grenzen. Wenn man etwa Deutsch und Englisch in einem Satz zu mixt, macht dies Alexa und Google Assistant immer mal wieder ratlos.

Tipp 5: Smart Home per Sprache steuern – oder mit Sensor

Gehen Sprachanweisungen wiederholt ins Leere, wenn Nutzer ihr Smart Home per Sprache steuern, strapaziert das die Nerven. Denn schließlich sollen die smarten Helfer das Leben einfacher machen und nicht komplizierter. „Um sprachliche Missverständnisse zu vermeiden, sollten Nutzer komplexe Smart-Home-Szenarieren nicht durch mündliche Anweisungen, sondern sensorbasiert bedienen“, rät Technik-Experte Giorgi Jashiashvili.

Giorgi Jashiashvili von Conrad Connect
Wer sein Smart Home möglichst individuell nach seinen Wünschen gestalten möchte, sollte auf eine sensorbasierte Automation setzen, empfiehlt Giorgi Jashiashvili, Technik-Experte bei der Smart-Living-Plattform Conrad Connect.

Wer die Technik seines vernetzten Heims über die Smart-Living-Plattform Conrad Connect automatisch steuern lässt, braucht keine App und keine Sprachbefehle. Damit Licht, Heizung und andere Geräte reagieren, genügt es, wenn ein Bewegungssensor registriert, dass der Bewohner das Heim betritt. Ein weiterer Vorteil: Conrad Connect berücksichtigt auch äußere Bedingungen. Dann schaltet sich das Wohlfühllicht wirklich nur nach Sonnenuntergang ein.

Zudem verschafft eine zeitgemäße Heimautomatisierung weiteren Komfort. So warnt die smarte Schreibtischlampe vor schlechter Büroluft, der vernetzte Regensensor spornt bei gutem Wetter zum Joggen an und die intelligente Bewässerungsanlage stoppt, damit man trockenen Fußes in den Garten gelangt. So wird das Smart Home erst wirklich smart. Einfach ausprobieren!

Hier geht es zu den nächsten Folgen unserer Smart-Living-Serie, die in Zusammenarbeit mit Conrad Connect entsteht:

2: Kleines Smart-Home-Lexikon: 15 wichtige Begriffe zur Heimautomation
3: Heimautomation für Einsteiger: So einfach geht intelligentes Wohnen
4: Smart-Home-Projekt im Eigenbau: 5 praktische Vernetzungsbeispiele für intelligentes Wohnen
5: Fünf Mythen zum Smart Home und warum sie nicht mehr stimmen


Images by Amazon, Philips, Conrad Connect

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Alles was wir über das Spotify Device fürs Auto wissen

Syda Productions - stock adobe com

Ihr kennt das Gefühl bestimmt. Im Radio läuft dieser perfekte Song zum Autofahren, bei dem ihr die Musik laut aufdreht und die Fahrt sich dadurch vielleicht gar nicht mehr so lang anfühlt. Der Musik-Streamingdienst Spotify setzt auf genau dieses Fahrgefühl und bringt wohl bald ein Device zum streamen im Auto auf den Markt. Wir haben alle bisherigen Infos für euch zusammengefasst!

Spotify Car Device (Screenshot by Lisa Kneidl)
Über diese Anzeige, die angeblich das neue Smart Device fürs Auto ankündigt, stolperten einige Spotify-Nutzer. Screenshot by Lisa Kneidl

Über 70 Millionen Autofahrer nutzen Spotify

Radio und Musik sind schon seit den 50er Jahren fester Bestandteil der meisten Autofahrten. Spotify arbeitet schon länger daran, ihr Angebot jetzt auch vermehrt in die Autos dieser Welt zu bringen. Über das Entertainment System kann in vielen Autos schon über Android Auto oder Apple CarPlay sowohl das gratis, als auch das Premium-Angebot genutzt werden. In einigen Autos ist die App auch bereits vorinstalliert, dazu gehören beispielsweise BMW, MINI, Tesla und jetzt auch Cadillac.

Kommt der smarte Spotify Auto-Lautsprecher?

Auf Reddit und andernorts im Internet wunderten sich Spotify Nutzer schon vor einiger Zeit über die neuen Werbeanzeigen des Streaminganbieters. Der Anzeige kann man entnehmen, dass man das Device vorbestellen kann. Es soll innerhalb eines Angebots von 12,99 Dollar monatlich verfügbar sein und im Preis inbegriffen sein. In anderen Anzeigen war von 14,99 Dollar pro Monat die Rede und dass im Modell ein 4G-Modul und die Spracheingabe über Amazons Alexa integriert sei. In den Spotify-Support-Foren soll es laut The Verge von offizieller Seite geheißen haben, die Werbeanzeigen seien lediglich Tests, sie würden das entsprechende Team aber wissen lassen, dass es Interesse an dem Projekt gibt.

Ebenfalls soll der Konzern auch bereits Stellenanzeigen für ihre Hardware-Projekte zum Thema Sprachsteuerung veröffentlicht haben. Auf Smart Home Devices wie dem Amazon Echo und Google Home können Kunden Spotify bereits per Sprachsteuerung nutzen. Da liegt es nah, dass der Konzern mit einem eigenen Gerät zur sprachgesteuerten Musik-Wiedergabe liebäugelt.

spotifycares (Screenshot by Lisa Kneidl)
@SpotifyCares, der Support-Twitteracount des Konzerns, gibt nur vage Antworten auf die Fragen eines Kunden. Screenshot by Lisa Kneidl

Spotify-Event am 24. April

Ob das ominöse Gerät bald erhältlich sein wird oder ob es sich wirklich nur um einen Test handelt, werden wir womöglich am 24. April 2018 erfahren. Spotify hat für diesen Termin ein Event angekündigt, bei dem der Konzern größere Neuerungen bekannt gegeben will. Wir bleiben gespannt!


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Amazons Alexa wird mit Echo Buttons zur Minispielkonsole

Echo Buttons (Image via Amazon)

Besser später als nie – in Deutschland sind nun die Buttons für Alexa-Lautsprecher erhältlich. Aber was genau können die kleinen Buzzer-ähnlichen Gadgets und wofür sind sie gut?

Mit den kleinen Buttons wird Alexa zur Spielkonsole. Schon im September wurden diese von Amazon vorgestellt aber erst jetzt haben sie es auf den deutschen Markt geschafft. Nutzer erhalten sie im Doppelpack für etwa 20 Euro und können Alexa damit in einen kleinen Quizmaster verwandeln. Hier haben Nutzer die Möglichkeit zwischen Geschicklichkeits- und Quizspielen zu wählen. Unter den Spielen befinden sich kompatible Alexa Skills wie unter anderem Schüttelwort, Bandit Buttons und Alien Decoder.

Wie benutzt man die bunten Buttons?

Nutzer können sich mit bis zu vier Buttons mit einem Echo vernetzen. Hierbei sind die Devices Echo (1. und 2. Generation), Echo Dot, Echo Show, Echo Spot oder Echo Plus für die neuen Gadgets geeignet. Das Ganze geht ganz einfach via Bluetooth-Verbindung. Alexa stellt während der Spiele eine Frage und die bunten Buzzer werden dafür genutzt, um zu antworten. Hierbei sind die einzelnen Games unterschiedlich gestaltet. Die Buttons leuchten und können in den Spielen verschiedene Spielzüge ausführen. Wer wissen möchte, welche Spiele zur Verfügung stehen und welche man mit den kleinen Buttons spielen kann, der kann Alexa natürlich einfach fragen„Alexa, welche Spiele kann ich mit Echo Buttons spielen?“ Zudem bietet Amazon eine ganze Reihe an Alexa Skills auf der Homepage an.

Die Buttons stellen das erste Gadget für Amazon Alexa dar. Hiernach ist noch eine ganze Reihe an Zubehör zu erwarten. Mit den nächsten Gadgets sollen die smarten Lautsprecher nach und nach erweitert werden. Allerdings sind die weiteren Gadgets noch nicht weiter bekannt.

Wer also beim nächsten Spieleabend mit Freunden oder der Familie einmal was Neues ausprobieren möchte, der hat mit den kleinen Buttons sicherlich seinen Spaß.

Einen Amazon Echo bei Amazon aussuchen (Provisionslink)


Echo Buttons / Amazon Presse

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • AIRBNB Handelsblatt: Das Airbnb für Autos kommt nach Deutschland: Fremden Leuten die Wohnung für ein paar Tage zu vermieten oder ein Zimmer anzubieten, ist nichts Neues mehr. Was wir mittlerweile durch Airbnb kennengelernt haben, ist auch mit unseren Autos möglich. Der US-Anbieter Turo bietet genau dies jetzt auch bei uns in Deutschland an. Das Auto gegen Geld für ein paar Stunden oder auch für ein paar Tage an Fremde zu verleihen, kann jetzt ganz einfach über eine App geregelt werden. Einfach die Art des Fahrzeugs, die benötigte Zeit und den Standort angeben, und schon wird dem Nutzer ein Besitzer vermittelt, der das richtige Fahrzeug anbieten kann. Ein solches Carsharing-Modell ist aber nicht wirklich neu bei uns. Bisher können der französische Carsharing-Anbieter Drivy und das niederländische Snappcar durchaus schon viele Nutzerzahlen vorweisen. Man darf gespannt sein, wie gut sich der neue Carsharing-Anbieter bei uns durchsetzen wird.

  • GOOGLE HOME Gala: Unterstützung für ProSieben und Maxdome: Fernsehen wird für Google-Home- und Google Home Mini-Besitzer in Zukunft noch bequemer. Hierbei ist es nun möglich Serien, Shows und Filme von ProSieben und Maxdome per Sprachkommando auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. Zudem können Serien auch per Sprachbefehl angehalten oder beendet werden. Hierfür reicht schon ein einfaches “Ok Google – Stopp!” oder Ok Google – Pause!”. Wer lieber zu einer bestimmten Stelle vor- oder zurückspulen möchte, der kann auch das ganz nach Belieben tun. Einfacher geht es bald nicht mehr.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp Business ist da: Komplett neue Messenger-App ist jetzt verfügbar: Seit dem 18. Januar gibt es offiziell die neue WhatsApp Business-App. In Mexico, Italien, Indonesien, Großbritannien und den USA ist es für Unternehmen jetzt möglich einen besseren Kontakt zu den Kunden herzustellen. Besonders gedacht ist die App für kleinere Unternehmen wie Friseursalons oder auch Bäckereien. Über WhatsApp-Business können diese sich ein Profil für die Unternehmen anlegen und so vereinfacht Termine mit den Kunden direkt vereinbaren, oder auch Bestellungen beispielsweise beim Pizzalieferant durchgeben. Ein weiterer positiver Effekt kann zudem das Verschicken von Newslettern sein. Die wichtigsten Infos direkt an den Kunden versenden und dabei auch noch sehen, ob diese gelesen wurden. Für den Nutzer ändert sich, bis auf die Tatsache, dass dieser ab und an ein Firmenprofil zwischen seinen anderen Kontakten findet, nichts. In ein paar Wochen soll die App auch in Deutschland verfügbar sein.

  • AMAZON PRIME cnet: Amazon hates Dick: Diese drei Serien fliegen aus Prime Video: Auf Amazon Prime tut sich was. Gleich drei Amazon Originals werden von der Plattform entfernt. Hierzu gehören die Serien „Jean-Claude Van Johnson“, mit Jean-Claude Van Damme in der Hauptbesetzung, „I Love Dick“ mit Kevin Bacon und die Sitcom „One Mississippi“. Der Grund dafür ist unter anderem die Neuausrichtung von Amazon Prime. Hierbei sollen die Serien mehr publikumswirksam ausgerichtet werden. Als Vorbild steht hier die Serie “Game of Thrones”. Um da anzuknüpfen möchte Amazon mit seiner neuen “Herr der Ringe”-Serie daherkommen. Für diese Serie sind bereits mehrere Staffeln geplant. Prime Nutzer werden sicherlich merken, ob und wie sehr sich das Programm in Zukunft an das Publikum anpasst.

  • ECHO SPOT Golem: Echo Spot mit Display kommt für 130 Euro: Alexa-Fans dürfen sich freuen. Noch in diesem Monat soll ein zweiter Alexa-Lautsprecher von Amazon auf den Markt kommen: Der Echo-Spot mit kleinem Display. Er ist ideal für den Nachttisch und bietet einen etwa 2,5-Zoll-Display. Sein Design erinnert an einen typischen Radiowecker. Der kleine Bildschirm kann für ein Uhrenziffernblatt oder für das Anzeigen einiger Alexa-Informationen genutzt werden. Darunter fallen unter anderem die Einkaufs- oder die To-Do-Listen und viele weitere nützliche Funktionen. Der Echo-Spot kann in Schwarz oder in Weiß für 130 Euro vorbestellt werden. Ab dem 24. Januar 2018 wird das Gerät ausgeliefert.

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  • CES 2018 stern: TV-Giganten und knuffige Alltags-Helfer: Das sind die Highlights der CES 2018: Die Consumer Electronics Show – oder kurz CES – 2018 neigt sich dem Ende zu – und wir waren übrigens auch vor Ort! Wie jedes Jahr stellt die Messe den Auftakt für das folgende Tech-Jahr dar und setzt die kommenden Trends. Eines lässt sich aber jetzt schon sagen: künstliche Intelligenzen und Sprachassistenten werden die Technik-Welt und auch den Alltag vieler Nutzer weiterhin beschäftigen. Aber auch die Automobil-Industrie und TV-Hersteller sorgten in Las Vegas für Aufsehen.

  • SMART HOME androidpiloten: Google Home Mini vs. Echo Dot: der große Vergleich: Kampf der Mini-Giganten: die Androidpiloten haben sich die Mini-Versionen der beiden größten Smart-Home-Hersteller mal genauer angesehen. Google Home Mini versus Amazon Echo Dot – wer hat die Nase vorn? Was viele vor ein bis zwei Jahren noch skeptisch machte, hält heute schon Einzug in viele Haushalte. Sprachassistenten in smarten Lautsprechern lagen 2017 vielerorts unter den Weihnachtsbäumen. Technik-Experte Timo Brauer hat sich die beiden Helferlein genauer angesehen und weiß, welcher sich für welchen Nutzer eignet.

  • FACEBOOK spiegelonline: Neuer Newsfeed: Facebook stuft Inhalte von Medien und Firmen zurück: Facebook führt einen neuen Feed ein. Inhalte durch Medienhäuser, Unternehmen und politische Gruppen sollen zurückgestuft werden. Dafür sollen dann Beiträge von Freunden und Familien wieder sichtbarer werden. Zuckerberg möchte, auf den Wunsch vieler Nutzer, Facebook damit wieder zum Urpsrungsgedanken zurückbringen und die Plattform zum Austausch persönlicher Verbindungen zurückführen. Inhalte von Facebook-Seiten werden zwar trotzdem noch im Feed auftauchen, der Algorithmus wird aber so geändert, dass Beiträge von Facebook-Freunden priorisiert werden. Unternehmens-Seiten müssen also künftig noch tiefer in die Tasche greifen, um sichtbar zu bleiben.

  • INFLUENCER t3n: Wenn ein Youtube-Star eine Leiche filmt: Wie viel Verantwortung haben Influencer?: Das neue Jahr hatte kaum begonnen und schon war es wohl einer der Aufreger des Jahres: Youtuber filmt Leiche. Der US-amerikanische Content-Creator Logan Paul lädt ein Video zu seinem Besuch im japanischen “Suizidwald” hoch und stößt auf einen Mann, der sich an einem Baum erhängt hat. Statt die Kamera auszumachen hält Paul weiterhin drauf, zeigt den Körper nr spärlich zensiert. Was darauf folgte war ein Shitstorm sondergleichen, warf aber gleichzeitig auch Fragen auf. Wie haben Plattformen und Influencer auf solche Fälle zu reagieren, wo liegt die Verantwortung? Influencer-Experte Simon Staib von Blogfoster weiß mehr.

  • INSTAGRAM handelsblatt: Kein Kuscheln mit Quokkas auf Instagram: Sie zählen sicherlich zu den niedlichsten Tieren der Welt. Quokkas waren eine ganze Zeit lang ein viraler Hit, zahlreiche User posierten mit den knuffigen Tieren für Selfies, um das dann mit dem Hashtag #quokkaselfie auf Instagram hochzuladen. Tierschützer haben sich jetzt aber gegen den Trend ausgesprochen, die Selfies würden die Wildtiere zu sehr stressen. Instagram pflichtet dem zu und schaltet sich ein. Wenn dieser oder ähnliche Hashtags also gesucht werden, zeigt Instagram dem Nutzer künftig einen Hinweis zu Umweltschutz.

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  • DIGITALE ASSISTENTEN Horizont: So könnten digitale Assistenten die Welt der Medien und Marken verändern: Digitale Assistenten und smarte Lautsprecher werden in den Haushalten immer beliebter. Auch eine Bitkom-Studie hat dies genauer belegen können. Im Oktober vergangenen Jahres haben nur etwa fünf Prozent der Befragten von smarten Lautsprechern gehört. Im Mai waren es bereits 69 Prozent. Allerdings wollen hier alle großen Marktteilnehmer wie Apple, Microsoft, Google und Amazon am Markt mitmischen. Es eröffnen sich neue Innovationen und Möglichkeiten. Amazons Alexa und Cortana von Microsoft sollen sich beispielsweise in Zukunft vernetzen können. Erste Ansätze sind hier gut erkennbar: Amazons Echo sucht im Netz jetzt schon nach Informationen über die Suchmaschine Bing von Microsoft und nicht über Google. Es bleibt spannend, wer von allen großen Pionieren am Markt das Rennen mit seinen digitalen Assistenten machen wird.

  • FACEBOOK Heise: Facebook erreicht Millionen Deutsche, die es nicht gibt: Wie ist es möglich, dass man auf Facebook mehr Leute erreicht, als es eigentlich gibt? Das hat sich auch das australische Fachmedium Adnews gefragt und Interessantes herausgefunden: In Deutschland erreicht auf Facebook geschaltete Werbung etwa zwölf Millionen Deutsche im Alter von 20 bis 29 Jahren. Allerdings hat Deutschland nur 9,2 Millionen Einwohner, die in diesen Altersabschnitt passen. Das sind somit 30 Prozent, die angeblich mehr erreicht werden. Facebook erklärte dazu, dass die Zahlen lediglich auf Schätzungen beruhen und dass die Zahlen zeigen sollen, wie viele User theoretisch erreicht werden könnten. Zudem könnten auch andere Gründe in diese Zahlen reinspielen, wie unter anderem die falschen Angaben in den User-Profilen.

  • URHEBERRECHT Spiegel: Streit um Affen-Selfie beigelegt: Vermutlich kennen die meisten das berühmte Affen-Selfie, bei dem der Affe Naruto die Kamera des Naturfotografen David J. Slater nutzte und ein Foto von sich schoss. Nach einem jahrelangen Streit um die Urheberrechte, bei dem die Tierrechtsorganisation Peta darauf bestand, dass die Urheberrechte beim Affen Naruto liegen, konnten sich die Tierschutzorganisation und der Naturfotograf schließlich doch außergerichtlich einigen. Hier erklärte sich David J. Slater dazu bereit, künftig 25 Prozent seiner Einnahmen an dem Selfie-Bild, gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Makaken – also Narutos Artgenossen – einsetzen.

  • CARSHARING NGIN-Mobility: Wie dieser Gründer Autobesitzer zum Sharing bewegen will: Wenn man seinen eigenen Wagen mit anderen teilt – SnappCar schlägt genau das vor. Allerdings ist das alles andere als einfach, denn wer will schon sein eigenes Auto mit fremden Leuten teilen? Ein Peer2Peer-Carsharing-Dienst aus den Niederlanden will jedoch dieses Geschäftsmodell durchsetzen, damit herumstehende Autos, die nicht bewegt werden, mit anderen geteilt werden können. Wie genau das Konzept sich auch unter anderem in Deutschland durchsetzen soll und ob der Carsharing-Dienst auch in Länder über Europa hinaus expandieren wird, erklärt Mitgründer Victor van Tol in einem Interview.

  • SEO t3n: Bilder-SEO: Mit optimierten Bildern das Google-Ranking pushen Wenn wir eine Webseite mit Inhalten füllen ist es nicht nur wichtig auf den richtigen Text zu achten, sondern auch auf ansprechende Bilder. Sie lockern das Gesamtbild und erfreuen auch den Seitenbesucher. Wenn jedoch auf optimierte Bilder verzichtet wird, verzichtet man auch gleichzeitig auf SEO-Potenzial. Der Grund dafür ist, dass Webseiten mit Bildern besser gerankt werden. Sie helfen beispielsweise Google dabei, den Inhalt der Seite sinnvoller einzuordnen. Hierbei gibt es noch viele weitere Punkte, die bei einer erfolgreichen Bilderoptimierung beachtet werden müssen.

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  • WINDOWS Chip: Erstes Update seit 20 Jahren: Microsoft renoviert wichtigen Teil von Windows: Kann man Windows 10 demnächst lediglich anhand der Augen bedienen? Eye Control nennt sich dieses Feature, welches Windows in einer Insider-Version von Windows 10 erneuert hat. Diese Funktion soll vor allem Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind, dabei helfen, einen Computer zu bedienen. Außerdem soll es weitere Neuerungen geben, wie unter anderem das Design der Kommandozeile oder Anpassungen am Browser Edge.

  • E-COMMERCE t3n: 5 Tipps: Besser werben auf Google und Amazon: Heutzutage werden in der Amazon-Suche und in den Google-Product-Listings sämtliche Produkte angeboten. E-Commerce Marketer nutzen diese Plattform immer intensiver – was auch durchaus Sinn macht. Sobald der Kunde das gewünschte Produkt in der Suche der beiden Plattformen eingibt, ist seine Kaufbereitschaft ziemlich sicher. Wie aber kann man sich diese Art zu werben zunutze machen? Hier gibt es fünf wertvolle Tipps, wie man auf Amazon und Google werben kann.

  • APPLE Heise: iPhone per iCloud von Erpressern gesperrt: Was Sie tun können: Lösegeld bezahlen, um sein eigenes iPhone, iPad oder iPod touch wieder benutzen zu können? Kriminelle haben sich die iPhone Fernsperr- und Ortungsfunktion „Mein iPhone suchen“ zunutze gemacht, um die iPhone-Besitzer zu erpressen. Erst nach Zahlung eines geforderten Lösegeldes wollen die Erpresser wieder die Geräte freigeben. Selbst die Zwei-Faktor-Authentifizierung beugt dem Ganzen nicht vor. Eine eigene PIN für das iPhone ermöglicht jedoch dem Nutzer auch trotz Fernsperre das Gerät zu benutzen und die Code-Sperre aufzuheben.

  • FAKE NEWS Süddeutsche: Facebooks Lügendetektor: Jetzt ist auch Facebook mit von der Partie, wenn es darum geht, Fake News aufzudecken. Hierzu möchte das soziale Netzwerk eine selbstlernende Software einsetzen, die die Beiträge anhand von verschiedenen Kriterien überprüft und in bestimmten Fällen auch anschlägt. Zudem will Facebook externe Journalisten einsetzen, um das Ganze zu unterstützen. Diesen Vorgang testet das Netzwerk vorerst an kleinen Nutzergruppen in vier Ländern, unter anderem auch in Deutschland.

  • AMAZON ECHO Spiegel: Experte zeigt Lauschangriff mit Amazons Echo: Amazon Echo als Abhörgerät. Wie ein Sicherheitsexperte herausgefunden hat, können Hacker mit ein paar einfachen Hackerwerkzeugen den intelligenten Lautsprecher von Amazon in eine Wanze umwandeln. Diese können dann ganz einfach von außen auf das Mikrofon zugreifen und die Nutzer abhören. Der Sicherheitsexperte Mark Barnes hat sich das Verfahren genauer angesehen und erklärt, wie leicht es für ihn gewesen ist Amazon Echo zu manipulieren. Anfällig für diese Hackerangriffe sind vor allem die Geräte aus den Baujahren 2015 und 2016.

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  • SMART HOME golem: Amazon sieht anderen Ansatz bei Apples Homepod: Man mag es kaum glauben, aber Apple ist in einer Kategorie – Smart Home – tatsächlich mal nicht Hardware-Vorreiter. Zuvor hatten schon Amazon und Google ihre Smart-Home-Lautsprecher veröffentlicht, mit dem Homepod zieht jetzt auch Apple nach. Auch der Homepod wird wie bisherige Apple-Systeme mit der digitalen Assistenz Siri ausgestattet. Wie auch die Vorgänger der Konkurrenz soll der Homepod den Alltag des Anwenders vereinfachen, indem er Fragen beantwortet und das Smart Home bedient.

  • WIKILEAKS heise: 10.000 Dollar für „termination“: Wikileaks setzt Kopfgeld auf Journalisten aus: Es gleicht einer Kopfgeldjagd – Wikileaks setzt 10.000 Dollar auf den “Kopf” eines US-Journalisten aus. Grund dafür ist, dass der Journalist seine Quelle, eine NSA-Mitarbeiterin, nicht geschützt haben soll. Mittels eines Tweets fordert die Plattform die „termination“ des Journalisten Matthew Cole von der Webseite „The Intercept“. Damit gemeint ist eine öffentliche Bloßstellung und die Entlassung Coles. Das öffentliche Gesicht Wikileaks’, Julian Assange, äußerte sich wenig später ähnlich kritisch zu dem Vorfall. Seit gestern sitzt die betroffene Whistleblowerin, die 25-jährige Reality Leigh Winner, in Haft, über eine mögliche Freilassung wurde sich beraten.

  • DIGITALISIERUNG t3n: Studie: Unternehmenskultur behindert Digitalisierung: Man nehme an, Unternehmen streben danach sich möglichst zielstrebig in den verschiedenen Departements zu digitalisieren, laut einer Studie der Strategieberatung Capgemini fehle aber der Mehrheit von 340 befragten Unternehmen eine “digitale Vision”. Die Studie von Strategieberatungsfirma war global angelegt und hat ergeben, dass 62 Prozent der Teilnehmer der im März und April 2017 weltweit durchgeführten Umfrage die etablierte Unternehmenskultur als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer digitalen Organisation sehen. In Deutschland liege der Wert mit 72 Prozent sogar leicht darüber.

  • ROAMING ntv: Verbraucherzentralen warnen vor Fallen: Ab dem 15. Juni werden die Roaming-Gebühren für Mobilfunknutzer im EU-Ausland abgeschafft. Damit soll teuren Gebühren entgangen werden und den Nutzern die gleichen Tarife wie im eigenen Land ermöglicht werden. Grundsätzlich gilt aber immer, dennoch im Kleingedruckten des eigenen Vertrags nachzulesen. Denn auch wenn die Neuregelung von Vebraucherschützern generell begrüßt wird und als „Meilenstein für die Verbraucher“ bezeichnet wird, so Isabelle Buscke vom Brüsseler Büro des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, sollten Verbraucher auf der Hut sein.

  • WHATSAPP sueddeutsche: Whatsapp führt Foto-Filter ein: Meist bringen App-Updates nur kleinere Veränderungen mit sich. Seit Anfang der Woche ist die Version 2.17.30 von Nutzern der iOs-Variante von WhatsApp verfügbar. Am interessantesten ist dabei wohl das neue Feature von Foto-Filtern, mit dem sich der Messaging-Dienst noch weiter an Konkurrenten wie Snapchat oder Instagram annähert. Für mehr Übersichtlichkeit werden zudem mehr als vier Bilder oder Videos die gleichzeitig gesendet werden von WhatsApp sortiert und automatisch in eine Art Mini-Album eingeführt.

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Mehr als nur iPhone: Apples 4 wichtigste Zukunftsthemen der WWDC 2017

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Eingelullt vom anhaltenden Verkaufserfolg des iPhones hat sich Apple schon seit einer Weile bequem zurückgelehnt. Bei den großen Tech-Trends gaben zuletzt Google, Facebook, Amazon und Microsoft den Takt vor. Nun ist Apple offenbar aus seiner Duldungsstarre hochgeschreckt. Auf der viel beachteten Entwicklerkonferenz WWDC 2017 hat der Konzern jede Menge Neuerungen in Sachen Künstliche Intelligenz (KI), Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR), Mobile Computing sowie Heimvernetzung vorgestellt.

Apple erscheint damit spät zur Party und sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, in blindem Aktionismus lauter „Me too“-Produkte rauszufeuern. Doch die Neuerungen sind für meinen Geschmack klug und gezielt gewählt. Und angesichts der Sogwirkung von Apples Ökosystem und den Finanzreserven des Unternehmens könnte es Apple abermals gelingen, zum richtigen Zeitpunkt diffuse Trends reif für den Massenmarkt zu machen. Meine Einschätzung zu den Neuerungen der WWDC 2017.

Zukunftsthema 1 – HomePod und Siri: Künstliche Intelligenz, die gut klingt

Wie von der Gerüchteküche vor der WWDC 2017 erwartet, betritt jetzt auch Apple die Bühne der vernetzten Lautsprecher. Mit dem HomePod erscheint zum Jahresende ein Soundsystem, dass nicht nur auf Sprachbefehle reagiert, sondern auch gut klingen soll. Dabei legt Apple viel Wert auf hochwertigen Sound, der sich wie bei den populären Sonos-Lautsprechern auch noch automatisch an die Raumverhältnisse anpasst. Ganz im Gegensatz zu Amazon, dessen Echo-Lautsprecher Musikliebhaber bisher nicht überzeugt.

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Image by Apple

Gleichzeitig soll der HomePod nicht weniger smart als die Konkurrenz sein. In Verbindung mit Apples Sprachassistent Siri sowie einem Abo bei Apple Music können Nutzer dem Lautsprecher ihren Musikgeschmack beibringen, News und Sportergebnisse abfragen sowie vernetzte Heim- und Haushaltsgeräte steuern.

Mit 350 US-Dollar ruft Apple einen deutlich höheren Preis als die smarten Lautsprecher-Wettbewerber auf. Wenn der HomePod so gut klingt und so intelligent funktioniert, wie Apple verspricht, dürfte er jedoch eine Marktlücke schließen und viele Käufer finden. Während Amazon mit seiner KI namens Alexa durch Lizenzpartner auf Breitenwirkung setzt, könnte ein Verkaufserfolg von Apples Siri-Lautsprecher HomePod hingegen den Qualitätswettbewerb bei smarten Lautsprechern vorantreiben.

Siri lernt und lernt

Um von Apples Fortschritten bei Künstlicher Intelligenz zu profitieren, müssen viele Nutzer von Apple-Geräten keinen Eurocent ausgeben. Wenn im Herbst die neue Version von Apples mobilen Betriebssystem iOS 11 als kostenloses Update erscheint, sind auch diverse neue Fähigkeiten von Siri an Board. So soll Apples KI dank maschinellen Lernverfahren die Interessen der Nutzer automatisch immer besser verstehen und die Bedienung zum Beispiel in den Apple eigenen Programmen Safari, Mail und Nachrichten durch passende Vorschläge beschleunigen.

Insofern verfolgt Apple einen breiteren Ansatz als etwa Google, das KI-Technologie bisher vor allem im Foto-Bereich anwendet. Angesichts der großen Nutzerbasis von iOS dürfte Apples Vorstoß den Einsatz von Künstlicher Intelligenz stärker im Alltag einer breiten Masse verankern. Bewusst wahrnehmen wird diese das jedoch vermutlich nicht. Ob nun KI-Algorithmen oder andere Rechenoperationen zum gewünschten Ergebnis führen, dürfte den Nutzer herzlich egal sein.

Zukunftsthema 2 – Augmented oder Virtual Reality? Apple macht einfach beides

Mit dem Erfolg von Pokémon Go ist Augmented Reality schlagartig zu einem Hype-Thema geworden. Trotzdem ist die durch computergenierte Objekte erweiterte Realität bisher ein Nischenthema geblieben. Es gibt viel zu wenige AR-Apps und eine große, einheitliche Technologie-Plattform, die App-Entwicklern das Thema schmackhaft macht, fehlte bislang ebenfalls. Aus dem Nichts könnte Apple AR-Anwendungen nun massentauglich machen.

Mit der Entwicklersoftware namens ARKit sollen es Programmierer nun einfacher haben, AR-Apps fürs iPhone und iPad zu entwickeln. Den Präsentationen auf der WWDC 2017 nach zu urteilen, wird es dabei weiterhin vorrangig um Spiele und Möbel-Apps gehen.

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Image by Apple

Was die Art der Inhalte angeht, sind von Apple keine unwiderstehlich neuartigen Inspirationen zu erwarten. Der Zauber liegt vielmehr abermals in der großen Nutzerbasis von iOS. Das bestehende iPhone oder iPad ließe sich ganz einfach weiterhin nutzen, neue Hardware müsste niemand kaufen. Zumal bisher weit und breit keine sozial akzeptablen AR-Brillen verfügbar sind. Wer will schon den ganzen Tag mit einer Microsoft HoloLens herumlaufen. Und anders als bei Googles Project Tango müssten iOS-Entwickler ihre Apps auch nicht für dutzende verschiedene Smartphone-Modelle anpassen. Die Chancen für eine weitere Verbreitung von AR-Anwendungen auf iPhone und iPad stehen daher gut.

Virtual Reality kommt auf den Mac

Alles spricht dafür, dass Apple in Augmented Reality größeres Potenzial sieht als in Virtual Reality. Trotzdem setzt das Unternehmen nicht alles auf eine Karte. Während VR-Brillen bisher nur mit Windows-Rechnern und Spielekonsolen kompatibel waren, arbeitet das neue Mac-Betriebssystem macOS High Sierra ab Herbst mindestens auch mit einer HTC Vive zusammen. Zudem sollen überarbeitete Grafikschnittstellen und bessere Mac-Hardware die Programmierung von VR-Anwendungen erleichtern.

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Image by Apple

Apples später VR-Vorstoß ist ein Schritt in die richtige Richtung und stärkt die generelle Bedeutung des Mac als Anwendungsplattform. Dennoch scheint mir die Prognose hier nicht so günstig wie bei AR. Die Anschaffungskosten für VR-fähige Macs und -Brillen bleiben hoch. Und viele Nutzer tauschen die langlebigen Mac-Rechner nur in größeren Intervallen aus. Den Mac als VR-Spielwiese mit großem App-Angebot kann ich mir daher frühestens mittelfristig vorstellen. Hier dürften Windows, Xbox und PlayStation weiterhin die Nase vorn behalten.

Zukunftsthema 3 – Das iPad Pro wird ein immer besserer mobiler Computer

Mit den Surface-Geräten hat Microsoft klug auf den „New Work“-Trend hin zu ortsunabhängigen Arbeiten und zur Vermischung von Arbeit und Freizeit aufgesattelt. Wie Microsoft mit Windows 10 ein Desktop-Betriebssystem in einen Tablet-Formfaktor integriert hat, ist schon clever. So lassen sich im Windows-Lager praktische 2-in-1 Geräte konzipieren, während Apple weiterhin noch zwischen MacBook und iPad trennt.

Das rechenstarke iPad Pro mit passendem Digitalstift Apple Pencil war eine sinnvolle Annäherung an aktuelle Nutzungsszenarien. Aber einen Desktop-Computer kann das Apple-Tablet trotz aller PR-Prosa nicht ersetzen. Das lag vor allem am mobilen Betriebssystem iOS, das seine Wurzeln in der minimalistischen Touch-Bedienung hat. Unter Windows alltägliche Arbeitsfunktionen gingen lange Zeit einfach nicht. Bisher. Mit iOS 11 reicht Apple diese Features endlich nach.

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Drag-and-Drop, ein Dateibrowser, ein individualisierbares App-Dock für häufig genutzte Apps – das sind für sich genommen sehr subtile Neuerungen, die das iPad Pro (nicht nur das neue mit 10,5-Zoll-Diagonale) zu einem einfach zu bedienenden Arbeits- und Kreativrechner machen. Diese Verbesserungen halte ich für bedeutender als die aufgebohrte Hardware, die Apple ebenfalls dem iPad Pro spendiert.

Wie sehr die speziellen Arbeitsfeatures in iOS 11 auf dem iPad Pro die eigene Produktivität in der Praxis wirklich steigern, wird ein Test zeigen müssen. Zumindest auf dem Papier ist die Entscheidung zwischen einem iPad Pro und einem Surface Pro wieder ein Stück ausgeglichener und damit schwieriger geworden.

Zukunftsthema 4 – Wieder ein wenig mehr Liebe für die Profis

Nicht alles, wo Pro draufsteht, macht einen Profi richtig glücklich. Der Ärger der Community über das leistungsmäßig nicht sehr imposante MacBook Pro 2016 war groß. Entwickler und Filmemacher mit sehr großem Hardware-Hunger stört auch, dass das Mac Pro seit 2013 nicht erneuert wurde. Endlich scheint Apple diese Kundengruppe erhört zu haben. Mit dem ab Jahresende erhältlichen iMac Pro präsentiert Apple einen sehr leistungsstarken und ausbaufähigen Rechner für High-End-Ansprüche, für den rund 5.000 US-Dollar fällig werden. Auch die iMacs ohne „Pro“-Namenszusatz werden gehörig aufgebohrt.

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Dass Apple sich endlich wieder nicht nur mehr auf die lukrative Mobil-Sparte konzentriert, betrachte ich als ein vielversprechendes Signal. Nach wie vor schätzen viele Anwender den Mac in erster Linie als stabile und verlässliche Plattform für produktives und kreatives Arbeiten. Würden diese enttäuscht zu Windows wechseln, könnte darunter die Beliebtheit der gesamten Apple Produktpalette leiden. Schließlich sind Macs eine starke Säule in Apples Ökosystem. Fällt diese weg, würde auch die Nutzung von iPhones und iPads weniger Mehrwert bieten. Schließlich ist die gute Verzahnung doch ein wichtiger Vorteil gegenüber anderen Betriebssystemen.

Fazit WWDC 2017: Apples Zukunft ist vernetzt, virtuell und künstlich intelligent

Auf der WWDC 2017 hat Apple richtig abgeliefert. In der inhaltlich vollgepackten Keynote hat das Unternehmen bewiesen, dass es doch noch kluge Ideen hat, wenn es einmal nicht um den größten Umsatzbringer, das iPhone geht.

Ein Konzept, wie Apple auf AR und VR zu setzen plant, war überfällig. Insbesondere die AR-Plattform ARKit könnte sich als Coup erweisen. Der vernetzte Lautsprecher HomePod klingt auf dem Papier unverschämt teuer, aber auch richtig vielversprechend. Die neuen KI-Funktionen wirken deutlich praxisrelevanter als das, was viele andere Software-Entwickler derzeit mit dem Buzzword KI verknüpfen. Dass Apple professionelle Kreativanwender nicht nur mit Tablets, sondern auch wieder mit hochgerüsteten iMacs ansprechen möchte, ist ebenfalls begrüßenswert. Mit den Neuerungen in iOS 11 und dem überarbeiteten iPad Pro scheint Apple auch im Bereich Mobile Computing sehr gut aufgestellt.

Keine einzelne Neuerung auf der WWDC 2017 ist im engeren Sinn revolutionär. Apple knüpft an Trends an, die andere aufgestellt haben. Verwerflich finde ich das nicht. Ein wesentlicher Faktor für Apples Beliebtheit, ist die Fähigkeit, ausgereifte und stabile Produkte zu liefern. Behutsame Produktpflege (über viele praktische Detailneuerungen bei macOS und iOS habe ich hier noch gar nicht geschrieben) ist vor diesem Hintergrund viel wichtiger als hastig aufgegriffene Hypes. Sinnvoll ins Ökosystem integriert, könnten gerade Augmented Reality und der HomePod echte Knaller werden. Dass Apple spät auf der Party erscheint, ist nicht schlimm. Hauptsache, es ist endlich von seinem iPhone-Rausch aufgewacht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


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  • STREAMING sueddeutsche: Warum Streaming-Fans jetzt aufpassen müssen: Wenn es nach dem Europäischen Gerichtshof geht, soll das, zuvor eher als rechtliche Grauzone angesehene, Streaming von urheberrechtlichen Inhalten auf dubiosen Seiten nun gegen das Recht verstoßen. Wer sich zuvor also auf nicht wirklich legale Alternativen zu Netflix und Amazon Prime verlassen hat, könnte es jetzt schwieriger haben. Für Fans von Seiten wie kinox.to oder movie4k.to bedeutet das: Die Chance, abgemahnt zu werden, ist gestiegen – zuvor wurden eher die Seitenbetreiber belangt, weniger deren Nutzer.

  • STARTUP welt: Mit drei Wörtern jeden Ort auf der Welt finden: Mit drei Wörtern um die Welt – die Idee des Startups “What3words” ist es jeden Fleck Erde mit einer Drei-Wort-Kombi zu versehen. Dazu wurde der Planet in 57 Billionen drei Mal drei Meter große Quadrate eingeteilt, welchen eine einzigartige Wortkombination zugeteilt wurde. Zunächst ein kurioses Konzept, aber vor allem für Logistik-Unternehmen ein interessanter Ansatz. Nicht zuletzt die Deutsche Bahn investiert jetzt auch in das Konzept.

  • ECHO faz: Nun will Amazon auch ins Schlafzimmer: Amazon übt jetzt auch seinen Schlafzimmerblick und nimmt Einzug in die Schlafzimmer. Eine neue Version des Amazon Echo – Amazons Smart Home Device mit dem integrierten Assistenzsystem “Alexa” – soll jetzt als Helfer in Modefragen fungieren. “Echo Look” ist als eine Art digitaler Spiegel konzipiert – mit einer integrierten Kamera und mehreren LED-Lampen kann er auf Zuruf Fotos und Videos aufnehmen. Nutzer können sich vor das Gerät stellen wie vor einen Spiegel und die Fotos oder Videos dann hinterher auf ihrem Smartphone begutachten.

  • FUNK heise: Bundestag gibt grünes Licht für einheitliche Ladegeräte – Funkabschottung befürchtet: Es gibt eine neue EU-Richtlinie für alle elektrischen oder elektronischen Geräte, die über Funk kommunizieren oder Funkortung betreiben. Im Juni 2017 soll sie in Kraft treten und somit ein mögliches EU-weites Verkaufsverbot von für Geräte mit Funkverbindung. Dieses möglicherweise schon in wenigen Wochen in Kraft tretende Verbot betrifft Navigationsgeräte, Smartphones, WLAN-Router und internetgesteuerte Haushaltsgeräte oder Industriemaschinen.

  • GAMING zeit: “Portal Knights” ist Spiel des Jahres: Am Mittwochabend wurde in Berlin der Deutsche Videospielpreis verliehen, einer der renommiertesten Preise in der Branche, aufrgrund der hohen Dotierung der Auszeichnungen. Bestes deutsches Spiel – ausgezeichnet mit 110.000 Euro – wurde das Abenteuerspiel “Portal Knights” des Frankfurter Entwicklerstudios Keen Games. Zum neunten Mal wurden von einer Jury aus 50 Experten der Spielebranche sowie Vertretern der Politik und Unterhaltung die besten Entwicklungen aus der deutschen Gamer-Szene gekürt.

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  • FACEBOOK süddeutsche: Dieses Programm zeigt Ihnen, was Facebook über Sie weiß: Auf Facebooks Servern lebt ein Doppelgänger von jedem seiner Nutzer. Vergangenen Woche stellten die beiden Programmiererinnen Hang Do Thi Duc und Regina Flores Mir eine Erweiterung für Googles Chrome-Browser mit dem prägnanten Namen „Data Selfie“ vor. Data Selfie ist eine Browser-Erweiterung, die dem User die Machine-Learning-Algorithmen vor Augen halten soll und uns zeigt, welche Informationen über uns gesammelt werden, ob bewusst oder unbewusst. Durch diese Daten erstellt Facebook ein digitales Abbild von den Nutzern und ihrer angenommenen Persönlichkeit, Data Selfie hält uns demnach den digitalen Spiegel vor.

  • FAKE NEWS horizont: ZDF startet Faktencheck-Projekt zur Bundestagswahl: #ZDFcheck17 – das ist der Hashtag zum neuen Anti-Fake-News-Projekt des ZDF zur Bundestagswahl 2017. Der Sender hatte bereits zu vergangenen Wahlen ähnliche Projekte aufgesetzt, aber das Thema Fake News ist bekanntlich derzeit brisanter denn je. Das Projekt soll nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai starten. Das Team wird sich aus Redakteuren aus verschiedenen Fachbereichen zusammen setzen, welches seine Erkenntnisse für TV, Online und Social Media aufbereiten soll und wird in der ZDF-Nachrichten-Redaktion angesiedelt sein.

  • WISSENSCHAFT golem: Angewandte Science Fiction: Das Science Fiction Genre ist dazu da technische Entwicklungen weiterzuspinnen und davon zu träumen, was einmal möglich wäre. Der Plan des britischen Unternehmens Tokamak Energy grenzt schon fast daran. Sie haben vor, bis 2025 Strom aus Kernfusion zu produzieren. Aussicht auf Erfolg gibt es kaum. Trotzdem ermöglichen die Pläne des britischen Unternehmens einen Einblick in die Schwierigkeiten bei der Entwicklung von praktisch nutzbaren Kernfusionsreaktoren.

  • UMWELT t3n: MIT-Forscher verwandeln Luftverschmutzung in Tinte- und verkaufen sie auf Kickstarter: Aus Luft Geld machen? Ein Team ehemaliger MIT-Wissenschaftler hat jetzt genau das vor! Die sogenannte „Air-Ink“ ist ein nachhaltiges Kickstarter-Programm des Graviky Labs, das sich mit Luftverschmutzung auseinandersetzt. Aus Abgasen, wie solchen aus Schornsteinen oder Auspuffen, soll demnach mittels einer neu entwickelten Methode Tinte gewonnen werden. Demnach reichen schon 30 bis 40 Minuten Auto-Abgase für eine Stift-Füllung. Es ist nicht die flächendeckende Lösung für das weltweite Problem der Luftverschmutzung, aber dennoch ein revolutionäres Konzept.

  • SMART HOME stern: “Alexa, wo ist der Schnuller?” – So veränderte Amazon Echo unseren Familienalltag: Das Internet of Things ist derzeit regelrecht omnipräsent in der Tech-Welt. Gerade “Smart Home” Artikel stehen dabei im Fokus, so auch allen voran Amazons “Alexa”-System auf dem Echo-Lautsprecher. Dieser ist seit gestern nun auch ohne Einladung frei verfügbar. So nützlich der sprachgesteuerte Lautsprecher auch sein mag, so verhängnisvoll ist er auch mit Kindern im Haus. Autor Malte Mansholt schildert sein Familienleben mit Alexa und wie die künstliche Intelligenz schon beinahe zum Familienmitglied wird.

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Neun innovative Smart-Home-Gadgets

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Vielen ist Smarthome inzwischen ein Begriff. Nur was alles für praktische Gadgets unter diesen Begriff fallen, ist einem manchmal gar nicht so richtig bewusst. In erster Linie schießt uns als erstes der Gedanke ‚Sicherheit für Zuhause‘ in den Kopf. Gibt man ‚Smarthome‘ bei Google ein, wird man direkt auf die verschiedensten Kameras, Alarmanlagen, Heizkörperthermostate oder auf Einsteigerpakete für das sichere Zuhause von verschiedenen Anbietern hingewiesen.

Viele Artikel sind sehr praktisch und erweisen sich als äußerst nützlich. Doch gibt es da nicht noch etwas mehr? Etwas, was praktisch ist, für Sicherheit des Eigenheims sorgt und einem als Helfer für den Alltag dienen kann, wenn nicht gar für unterwegs?

Ich habe mich mal auf die Suche gemacht, um herauszufinden, wofür Smarthome eigentlich noch steht und welche ausgefallenen Ideen uns zu Gute kommen können. Im Folgenden stelle ich euch diese innovativen Artikel einmal genauer vor. Neben Überwachungskameras, die man auch anderweitig einsetzen kann, wird euch auch der eine oder andere Roboter über den Weg laufen. Ich wünsche viel Spaß!

Gigaset Elements Safety

Bei diesem Alarmsystem kann man Sicherheit gut mit Praktischem verbinden, denn die Kamera dient eher der Innenraumbeobachtung. Hier hat man einen guten Überblick für sämtliche Aktivitäten daheim: Ist das Kind sicher angekommen? Liegt der Hund schon wieder auf dem Sofa? Habe ich vergessen, die Fenster zu schließen? All diese Fragen können mit diesem System außerhalb des Hauses geklärt werden. Zudem sendet es Push-Nachrichten an den Besitzer, wenn Unbefugte sich Zugang verschaffen wollen. Das Starter Set gibt es schon für rund 125 Euro bei Amazon. Im Test gibt es gemischte Meinungen über das System, da es der Funktion einer richtigen Alarmanlage nicht nachkommt. Dennoch ist Gigaset Elements Safety sehr gut für alle geeignet, die ihr Zuhause gerne auch von außerhalb im Blick behalten.

Amazon Alexa Echo

Der Amazon Lautsprecher beantwortet Fragen, beispielsweise nach dem Wetter oder der Verkehrslage, spielt Musik auf Kommando oder führt Bestellungen über den Amazon Shop aus. Er nennt wichtige Termine und ist auch sonst eine nützliche Hilfe für den Alltag. Allerdings ist Alexa datenschutztechnisch sehr umstritten, da Aufnahmen direkt in die USA gesendet werden, wie es von manchen Seiten heißt. Amazon garantiert dagegen, dass erst dann die Verbindung zum Server aufgebaut wird, wenn die Namensnennung „Alexa“ erfolgt ist. Der Preis liegt bei etwa 180 Euro und ist daher noch etwas teuer für die kleinen Mängel wie schlechter Sound oder die Einrichtung des Geräts, die es noch zu verbessern gilt.

Durch die dazugehörige App und den vielen weiteren Zusätzen, die noch für die nächste Zeit angekündigt sind, ist Alexa eine wirklich innovative Idee und schneidet im Test befriedigend ab.

HiMirror

Der Traum einer jeden Frau wird endlich wahr: Ein intelligenter Spiegel, der uns täglich auf dem Laufenden über unsere Haut und die darunterliegenden Hautschichten hält und zudem noch wertvolle Pflegetipps gibt. Er analysiert die Porenbeschaffenheit, Falten und Flecken im Gesicht und reagiert mit nützlichen Anregungen und Anwendungen. HiMirror ist dabei auf die Anonymität seiner Kunden bedacht und verschlüsselt die gesammelten Daten, bevor diese gespeichert werden. Der intelligente Spiegel wertet die Daten aus und kann somit über Ergebnisse von langfristigen Pflegephasen der Haut berichten. Eine App dient dazu auch die Pflegetipps unterwegs bei sich zu haben. Für etwa 190 US-Dollar kann man den Spiegel in den USA erwerben.

EIGHT-Bettlaken

Egal ob Schlafzyklen, Schlafdauer oder Temperatur – beim EIGHT-Bettlaken wird all das gemessen, denn es handelt sich um ein elektronisches Laken, das die Schlafdaten auswertet und analysiert. Per Sensor wird zudem die Temperatur mit Hilfe eines Thermostats geregelt. Das Laken arbeitet nach dem Prinzip ‚If This Then That‘ (IFTTT) – wenn das Licht ausgeschaltet wird oder einen Tweet mit „Gute Nacht“ versendet. Die Preise liegen je nach Größe zwischen 224 Euro und 256 Euro.

Amphiro a1 basic

Eine nützliche und vor allem intelligente Wasserverbrauchsanzeige für die Dusche: Während das Wasser läuft, zeigt Amphiro a1 basic den Verbrauch und die Temperatur an. So behält man seinen Wasserverbrauch schon in der Dusche im Blick. Für etwa 70 Euro kann man sich das Produkt in seine Duschkabine hängen und auch im Test schneidet es gut ab und erhält eine gute Bewertung.

Pillo

Pillo ist ein kleiner Roboter, der nicht nur mit seinen Kulleraugen überzeugt, sondern uns auch daran erinnert, die Medikamente nicht zu vergessen. Er erkennt seinen „Besitzer“ durch eine kleine Kamera und spricht ihn direkt an, wenn es Zeit ist, die Tabletten einzunehmen. Diese bewahrt er in seinem Inneren auf und kann diese sogar selbstständig nachbestellen. Sollten Medikamente vergessen werden, sendet er im Notfall eine SMS an das mit ihm verbundene Smartphone. Aber Pillo sorgt sich nicht nur um seinen Besitzer, sondern um die ganze Familie und so sagt er auch Bescheid, wenn andere Familienmitglieder die Einnahme von wichtigen Tabletten vergessen haben. Und Pillo kann noch mehr: er beantwortet Fragen zum Thema Ernährung. Im Juli 2017 soll der kleine Helfer im Handel erhältlich sein.

Nuvap N1

Ein intelligentes Gerät zur Schadstoffkontrolle im eigenen Haus oder in der Wohnung. Es misst 24 verschiedene Parameter und ermittelt nach deren Gefährlichkeit oder Harmlosigkeit. Zu seinen Aufgaben gehören das Messen von Luftfeuchtigkeit, das Erkennen von Rauchbildung, Alarmauslösung und vieles mehr. Außerdem lässt es sich mit dem Smartphone vernetzen, sodass man alle Messwerte immer im Überblick hat. Mit ca. 600 Euro ist es allerdings als spontane Anschaffung sehr teuer.

I lock it

Ein sich automatisch schließendes Fahrradschloss – auf ein Schlüssel kann also verzichtet werden, da es sich durch die Bluetooth Low Energy Technology eigenständig auf- und wieder abschließt . Entfernt sich der Fahrradbesitzer, schließt es sich automatisch ab; kommt er wieder näher, öffnet es sich. Macht sich ein Dieb an dem Rad zu schaffen, sendet das Fahrradschloss eine Nachricht an das Smartphone des Fahrradbesitzers und sendet ebenfalls einen Alarm aus. Ziemlich praktisch eigentlich! Ab Januar 2017 sollen die ersten Schlösser zu einem Preis von ca. 120 Euro ausgeliefert werden.

Gigaset G Tag

Zum Schluss gibt es noch ein weiteres innovatives Smarthome-Gadget von Gigaset: Ein Keeper, den man an einen Schlüssel oder anderen Dingen befestigen kann, die schnell verloren gehen können. Nachdem der Keeper am Gegenstand befestigt ist, kann man sich anhand der passenden App damit verbinden. Der Keeper macht sich durch ein LED-Licht oder ein Signal bemerkbar oder sendet eine Nachricht ans Smartphone. Dieser Smarthome-Artikel ist besonders nützlich für alle, die sich täglich auf die Suche nach irgendwelchen Schlüsseln, Brieftaschen opder anderen kleinen Dingen begeben. Das Dreier-Set kostet etwa 50 Euro und einzeln ca. 20 Euro. Auch im Test konnten die Keeper überzeugen und schneiden ziemlich gut ab.


Image „Smartphone“ by Terimakasih0 (CC0 Public Domain)


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Amazon Echo bringt die KI nach Hause – und das früher als gedacht

Amazon_Echo (adapted) (Image by Scott Lewis [CC BY 2.0] via Flickr)

Was soll all die Aufregung um den sprachgesteuerten Hauslautsprecher, den Amazon Ende September in Deutschland und Großbritannien veröffentlicht hat? Das Gerät ist in den USA seit über einem Jahr erhältlich und hat sich als absoluter Hit herausgestellt. Die Verkaufszahlen wurden auf 1,6 bis 3 Millionen Einheiten geschätzt. Allerdings widersprechen diese Zahlen dem Einfluss, den solch ein Gerät, das mit künstlicher Intelligenz arbeitet, auf das moderne Zuhause schon in naher Zukunft haben könnte. Echo erlaubt es nicht nur, unsere Musik per Sprachsteuerung auszuwählen, dies ist nur die erste von vielen verschiedenen Smart-Home-Anwendungsmöglichkeiten, die weit über einfache Aufgaben wie das bloße Steuern von Musik oder Beleuchtung hinausgehen. Es nutzt einen Assistenten mit künstlicher Intelligenz namens Alexa, der es Nutzern ermöglicht, auf Informationen und Dienstleistungen aus dem Internet zuzugreifen und persönliche Organisationstools zu nutzen. So können Sie beispielsweise eine Pizza bestellen oder ein Taxi rufen, das Wetter oder Termine in Ihrem Kalender abfragen – alles nur durch eine Anfrage an Alexa. Somit ist es Apples Siri recht ähnlich, macht aber, was Mikrofon und KI Technologie anbelangt, demgegenüber deutlichere Fortschritt. Im Hinblick auf die Spracherkennung und Anfragenausführung arbeitet es treffsicherer als vergleichbare Geräte. Dies gilt für alle Bereiche in Ihrem Zuhause, wo das Gerät Sie hören kann.

Ich habe nun das vergangene Jahr mit Amazon Echo gelebt, nachdem ich es aus den USA über eBay importiert hatte. Es ist ein erstaunliches Werkzeug, das man selbst erlebt haben muss, um zu begreifen, warum es das Potenzial hat, den Gedanken vom intelligenten Assistenten für jedes Zuhause erfolgreich zu machen. Daher überrascht es nicht, dass selbst Amazons CEO Jeff Bezos sagte, es werde möglicherweise der vierte Amazon-Hauptservice, gleich nach der Verkaufsstelle, dem Cloud-Speicher und den Mobilgeräten. Viele von uns haben sich bereits an mangelhafte Spracherkennungssysteme und fehleranfällige Benutzung unserer Smartphones gewöhnt. Allerdings hat Amazon bereits zwölf Monate vor der Konkurrenz damit begonnen, ein Hochpräzisionsmikrophon und eine verfeinerte Spracherkennung zu entwickeln. Dadurch hat das Unternehmen gegenüber anderen einen deutlichen Vorsprung erhalten. Der Unterschied zu anderen KIs ist, dass Alexa statt einer einzelnen Software 300 ihrer eigenen Apps nutzt (die Amazon „skills“, also Fähigkeiten, nennt), um das Gerät mit entsprechenden Fähigkeiten auszustatten. All dies schafft ein System, das besser integriert und höher entwickelt ist und gleichzeitig ein Minimum an Einrichtung bzw. Konfiguration erfordert. Das ist eine durchaus signifikante Entwicklung im Aufkommen des vernetzten Zuhauses, die auf uns zukommt, während wir von der Epoche der PCs und mobilen Geräte zusteuern auf die Epoche des Internets der Dinge. Eine Epoche, in der Computerchips sich in beinah allen Geräten des täglichen Lebens finden lassen, die wir benutzen. Echo ist wohl das erste erfolgreiche System, dem es gelungen ist, diese Lücke zu schließen. Sein Spracherkennungsservice verknüpft, zusammen mit der Sensorik, Ihr Zuhause mit einer Lieferkette des Amazon Markts, die viele, wenn nicht sogar alle Ihrer Bedürfnisse bedient. Es ist vielleicht noch etwas früh für ein solches Gerät, aber es wirft dennoch die Frage auf, wie andere Geschäfte, Banken und Entertainmentunternehmen eventuell auf diese Technologie reagieren müssen, da es im Endeffekt einen Zwischenhändler zwischen Ihnen und den Kunden platziert. Anstatt zu einem Direktanbieter zu gehen, erledigen Sie eine Bestellung nun über Amazon mit Echo. Die IT-Industrie nennt das einen Aggregator oder eine Service-Broker-Plattform. Dies ist das allseits angestrebte, mythische Ziel vieler Tech-Unternehmen, die der Dienstleister aller erhältlichen Dienste werden wollen.

Was spricht dagegen?

Das Feedback der frühen Anwender von Echo aus den USA war solide. Nach meiner Erfahrung entfällt das Argument, das Gerät habe keinen Bildschirm, was die Interaktion erschweren würde, wenn man das Gerät einfach nutzt. Die Sprachinteraktion wirkt natürlich und wenn es wirklich ein Problem mit dem System gibt, liegt das eher daran, dass man erst den Umfang der Fähigkeiten des Systems verinnerlichen sollte, als sie direkt zum Laufen bringen zu wollen. Ein Gerät, das ständig auf Spracheingaben wartet (und das Unternehmen ist um die Klarstellung bemüht, dass anderweitige Konversationen nicht aufgezeichnet werden), wirft zweifelsohne die Frage nach der Privatsphäre auf, genauso wie es all unsere anderen verknüpften Geräte tun. Echo und Alexa arbeiten mit den entsprechenden Sicherheitsprotokollen, die viele Leute bereits nutzen, wenn sie online einkaufen oder den Cloud-Dienst von Amazon nutzen. Wie privat diese Systeme allerdings wirklich sind und welche Missbrauchsrisiken sie bergen, muss untersucht werden, sobald Amazon oder andere Smart-Home-Unternehmen damit einen Zugang nicht nur zu unseren Bankdaten, sondern auch zu unseren privaten Gesprächen erhält. Echo repräsentiert eine neue Art von Schnittstelle, die zusammen mit bahnbrechenden Konzepten im Bereich der virtuellen Realität Dienstleistungen im Hinblick auf Sprachsteuerung vorantreibt, die den innovativen Umgang mit Computern schon 2017 und den darauffolgenden Jahren prägen wird. Google hat in den USA bereits Google Home ein ganzes Jahr später auf den Markt gebracht und auch andere Unternehmen arbeiten momentan an ähnlichen Ansätzen. Das erstaunliche daran ist, dass dies eine Zukunftsvision darstellt, die viel eher als derzeit angenommen eintrifft. Wir sind zwar noch weit von allgemein künstlicher Intelligenz entfernt, mit Maschinen, die wie Menschen denken und handeln – aber die Tage von Tastatur und Maus sind gezählt. Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Amazon_Echo“ by Scott Lewis (CC BY 2.0)


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me

  • AMAZON handelsblatt: Wie man ins Internet hineinruft…: Amazon bringt seine Box Echo und die kleine Variante Echo Dot mit dem digitalen Assistenten Alexa nach Deutschland. Bei Echo handelt es sich um einen zylinderförmigen Lautsprecher, der per WLAN mit dem Internet verbunden ist. Außerdem verfügt er über ein Bluetooth-Modul zur Kopplung und Steuerung mit dem Smartphone. Der digitale Assistent kann einfach per Hotword „Alexa“ aktiviert und dann per Sprachsteuerung beeinflusst werden. Der Funktionsumfang entspricht dem anderer Sprachassistenten wie z.B. Siri.

  • APPLE heise: AirPods: Audiosteuerung nur über Siri: Alle Bedienfunktionen von Apples drahtlosen Kopfhörern AirPods müssen über die Sprachassistentin Siri ausgeführt werden. Mit einem Doppeltap auf die Außenseite der Kopfhörer kann man die Musik stoppen und Spracheingaben machen. Siri erledigt dann Lautstärkeveränderungen, den Songwechsel und die Auswahl eines anderen Musiktitels oder Albums. Dies könnte deutlich länger dauern als bei den aktuellen Kopfhörern, die mit einem Klicker ausgestattet sind. Wem das zu lange dauert, der muss entweder sein iPhone aus der Tasche nehmen, um dort die Audiowiedergabe zu kontrollieren oder eine Apple Watch benutzen.

  • SAMSUNG golem: Samsung drosselt Akku des Galaxy Note 7 auf 60 Prozent: Samsung will nun die Akkukapazität des Galaxy Note 7 auf maximal 60 Prozent limitieren. Mit diesem Software-Update sollen die letzten Nutzer gedrängt werden ihr Gerät einzuschicken. Der Grund für diese Maßnahme ist die Brandgefahr beim Aufladen des Akkus. Durch die Verringerung möchte Samsung das Risiko eines Akkubrandes reduzieren.

  • SPOTIFY heise: Spotify meldet 40 Millionen Abo-Kunden: Spotify durchbrach nun die Marke von 40 Millionen zahlenden Nutzern. Das bedeutet, dass der Streaming-Marktführer seit Mitte März rund zehn Millionen Abo-Kunden hinzugewonnen hat. Bei der Gratis-Version gibt es insgesamt mehr als 100 Millionen aktive Nutzer. Apple Music und Spotify sind mit Abstand die größten Anbieter bezüglich des Musik-Streamings. Doch nun möchte auch das US-Internetradio Pandora in dieses Geschäft einsteigen.

  • EBAY t3n: Altes Smartphone schnell verkaufen: Ebay startet Verkaufsportal Quick Sale: Ebay startet mit „Quick Sale“ in den USA ein Verkaufsportal für den Verkauf gebrauchter Smartphones. Bereits 2011 bot die Firma mit Instant Sale (in Deutschland: Ebay Sofort-Verkauf) einen Dienst über den Nutzer verschiedene Elektronikgeräte verkaufen konnten. Zwei Jahre später wurde dieser Service allerdings wieder eingestellt. In Deutschland wurde bereits im Mai der Ebay-Service Komfort gestartet. Dort wird privaten Verkäufern die komplette Verkaufsabwicklung abgenommen. Auf dieser Plattform nimmt man zwar nicht so viel ein wie bei einer Auktion, aber dafür entfällt das müßige Einstellen und die Kommunikation mit Interessenten.

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Wie unsere Gadgets jeden unserer Schritte überwachen

Spy (adapted) (Image by Ben Fruen [CC by 2.0] via flickr)

Wir haben mittlerweile dutzende von Smart Devices in unseren Häusern und sogar an unseren Körpern. Sie verbessern unser Leben auf vielerlei Art und Weise. Von der Senkung unseres Energieverbrauchs bis hin zu der Tatsache, dass sie uns ermuntern, uns körperlich zu betätigen. Doch diese Smart Devices reagieren auf jeden Befehl, der ihnen gegeben wird. Wir ließen Sicherheitsexperten vorführen, wie man bei Autos von außen die Kontrolle übernehmen kann. Oder auch wie medizinische Geräte in unserem Körper gehackt und in tödliche Waffen verwandelt werden können. Diesen Risiken wird mittlerweile von Technologieentwicklern große Aufmerksamkeit geschenkt. Es findet eine Menge exzellenter Arbeit statt, um ihnen vorzubeugen. Aber es gibt andere Gefahren, über die wir uns größere Sorgen machen sollten und die weniger Aufmerksamkeit bekommen. Viele Geräte könnten eine Luke öffnen, durch das jeder Hacker ganz einfach schauen könnte, um uns auszuspionieren.

Unser Besitz überwacht uns

Jeder moderne Laptop hat eine eingebaute Videokamera. Wenn sie aufnimmt, leuchtet ein kleines grünes Licht, damit man sich bewusst ist, dass man gefilmt wird. Aber sie kann auch dazu gebracht werden, unsere Aktivitäten auf Video festzuhalten, ohne dass das grüne Kameralicht leuchtet. Und das ist nicht nur eine unter Laborbedingungen erzeugte Warnung vor einer hypothetischen Gefahr. Es wurde tatsächlich schon getan, beispielsweise von übereifrigen Schulbehörden und von Spannern. Zumindest kann man den Laptop ausschalten. Wenn er geschlossen ist, kann die Kamera nur „die andere Seite“ des Laptops sehen.

Aber diese kurzfristige Lösung lässt sich nicht auf Tonaufnahmegeräte wie Mikrofone anwenden. Zum Beispiel könnte das eigene Smartphone andere Gespräche im Raum mithören. Selbst wenn es ausgeschaltet zu sein scheint, genau wie der neue Fernseher oder andere Smart Devices im Haus. Manche Geräte – wie Amazons Echo – sind ausdrücklich dazu gedacht, durch Stimmerkenung aktiviert zu werden. Daher sind sie ständig bereit, auf gesprochene Befehle zu reagieren. Es sind nicht nur Audio- und Videoaufnahmen, wegen derer wir uns Sorgen machen sollten. Jedes Smart Home-Überwachungssystem weiß, wie viele Leute sich zu welcher Zeit in welchen Räumen im Haus befinden.

Der smarte Wasserzähler weiß jedes Mal Bescheid, wenn eine Toilettenspülung betätigt wird. Der Wecker weiß, um wie viel Uhr man an welchen Tagen im letzten Monat aufgewacht ist. Der Kühlschrank weiß, wie oft wir uns ein Glas kaltes Wasser einschenken. Das Smartphone hat ein eingebautes GPS, das unseren Aufenthaltsort feststellen und folglich unsere Bewegungen aufzeichnen kann. Ja, man kann die Standortüberwachung ausschalten. Doch bedeutet das, dass das Handy den Aufenthaltsort nicht feststellt? Und wissen wir wirklich sicher, dass das GPS ausgeschaltet ist, einfach nur, weil der Handybildschirm es sagt?

Zumindest die Anbieter wissen Dank der Sendemasten, mit denen unsere Smartphones kommunizieren, immer, wo wir uns befinden. Wir alle lieben unsere Smart Gadgets. Aber abgesehen vom Bequemlichkeitsfaktor bedeutet die Tatsache, dass unsere Geräte über ein Netzwerk verbunden sind, dass sie auf eine Art und Weise kommunizieren können, die uns nicht gefällt.

Die nächste Generation der Abhörtechnik

Kriminelle könnten eine Möglichkeit finden, jede dieser Technologien unter ihre Kontrolle zu bringen, um private Informationen herauszufinden. Aber was vielleicht noch beunruhigender ist, ist, dass unser Netzanbieter freiwillig oder unter Beeinflussung Teil eines Systems werden könnte, über das wir unwissentlich Geheimnisse preisgeben. Der Kampf zwischen Apple und dem FBI drehte sich um die Forderung der Behörden, dass Apple bewusst eine unsichere Version von iOS, dem iPhone-Betriebssystem, entwickeln solle, um das Hacken der Handys von Terroristen durch das FBI zu erleichtern. Ist das Knacken eines gesperrten Smartphones nur der nächste Schritt, der auf traditionelle Abhörtechniken folgt, und im Zuge dessen die Regierung Apple oder Samsung bittet, ihre Technologien zu nutzen, um die Gespräche eines Terrorverdächtigen zu verwanzen?

Aber moderne Handys können für viel mehr genutzt werden als nur zum Abhören von Gesprächen. Könnten Unternehmen aufgefordert werden, die Standortüberwachung eingeschaltet zu lassen? Auch wenn dem Verdächtigen angezeigt wird, dass sie scheinbar ausgeschaltet ist? Es erscheint mir schwierig, eine Grenze zwischen diesen Fällen zu ziehen. Kein Wunder, dass einige Ingenieure von Apple sich in der Apple-FBI-Angelegenheit als „Dienstverweigerer aus Gewissensgründen“ bezeichnen. Der Fall wurde fallengelassen, bevor Apple gezwungen werden konnte, irgendetwas zu tun, es gibt also keinen Präzedenzfall, der uns aufzeigen könnte, wie diese Beispiele der nächsten Stufe sich vor Gericht abspielen würden.

Es ist natürlich wichtig für Gesetzeshüter, Verdächtige zu überwachen. Deren kriminelles Verhalten zu untersuchen und Hinweise für die Strafverfolgung zu sammeln. Das ist der Gedanke, auf dem Abhörgesetze basieren, die es den Polizeibehörden erlauben, Ihre Telefongespräche mitzuhören, ohne Sie darüber zu informieren. Abhörsysteme wurden eigentlich im 19. Jahrhundert als Werkzeuge zur Industriespionage entwickelt. 1928 entschied der Oberste Gerichtshof im Fall Olmstead gegen die USA, dass Gesetzeshüter verfassungsrechtlich Abhörgeräte nutzen dürften. Und auch, dass ein Durchsuchungsbefehl hierfür nicht nötig sei. Diese Entscheidung wurde erst 1967 durch den Fall Katz gegen die USA aufgehoben, welcher das Recht eines Bürgers auf Privatsphäre etablierte und Polizeibeamte dazu verpflichtete, sich eine richterliche Genehmigung zu besorgen, bevor sie ein Telefongespräch abhören.

Das war lange nachdem der Kongress 1934 eine Verordnung verabschiedete, die den Gebrauch von Abhörgeräten empfindlich einschränkte. In den frühen Tagen der Abhörtechnik gab es einen physischen „Zapfhahn“ – einen seitlichen Anschluss – der auf einen echten Draht angewendet werden konnte, der das Gespräch übermittelte. Neuere Technologien erlaubten es den Telefonunternehmen schließlich, mehrere Telefongespräche über denselben physischen Draht zu verschlüsseln und gebündelt zu übermitteln. In den Vereinigten Staaten wurde 1994 aufgrund der Bedenken bezüglich der Fähigkeit der Gesetzeshüter, mit den neuen Kommunikationstechnologien schrittzuhalten, der Communications Assistance for Law Enforcement Act (CALEA) vom Kongress verabschiedet. Er verpflichtet Kommunikationsunternehmen dazu, einen Weg zum Abhören selbst neuerer Kommunikationstechnologien für die Behörden bereitzustellen. Informationsdienste wie E-Mails waren von dem Gesetz explizit ausgenommen.

Diese gesetzliche Unterscheidung zwischen Kommunikationstechnologien und Informationsdiensten bedeutet, dass Kommunikationsunternehmen verpflichtet sind, der Regierung zu helfen, Ihre Telefonanrufe mitzuhören (mithilfe einer richterlichen Anordnung), aber sie sind nicht verpflichtet, ihnen zu helfen, Ihre E-Mails zu lesen (zumindest nicht laut diesem konkreten Gesetz). 2004 entschied die Federal Communication Commission, dass Dienste wie Voice Over IP (wie zum Beispiel Dienste wie Skype) Kommunikationsdienste sind, die von CALEA abgedeckt werden und somit nicht zu den ausgenommenen Informationsdiensten gehören. Einige Leute wollten seither dieses Gesetz ausweiten. Und zweifellos rückte die Apple-FBI-Diskussion dieses Thema wieder in den Vordergrund. Die Polizeibehörden werden vermutlich auf bessere Möglichkeiten zur Überwachung drängen und Bürgerrechtsvertreter werden Widerstand leisten.

Nichts zu verbergen?

Vielleicht ist Ihnen die Privatsphäre von Kriminellen egal. Aber es sollte zur Kenntnis genommen werden, dass Überwachung nicht nur bekannte Kriminelle, sondern auch Verdächtige betrifft. Die Geschichte lehrt uns, dass Listen von Verdächtigen manchmal viel zu weit gefächert sein können. Vielleicht erinnern Sie sich an die McCarthy-Ära und J. Edgar Hoovers Regentschaft beim FBI, während derer unter anderem das Schlafzimmer von Martin Luther King Jr. verwanzt wurde.

Selbst heutzutage versucht das British Government Communications Headquarters jeden zu überwachen, der die Website von Wikileaks besucht hat, selbst wenn er nur herumgestöbert hat. Manche Gesetze ergeben keinen Sinn oder sind nicht fair, also verdienen auch manche „Kriminelle“ ein gewisses Maß an Privatsphäre. Und wir müssen uns nicht nur sorgen, dass die Behörden zu weit gehen könnten. Technologien wie Finspy sind käuflich erwerbbare Maleware-Programmen, die auf Ihrem Computer oder Smartphone installiert werden können, um Sie auszuspionieren. Solche Technologien könnten von jedem benutzt werden, einschließlich den „Kriminellen“, auch ohne die Kooperation eines Geräteherstellers oder Ihres Anbieters. Abhörgesetze wie CALEA beziehen sich auf explizite Kommunikationshandlungen, die von jemandem durchgeführt werden, wie das tatsächliche Tätigen eines Telefonanrufs. Abhörgeräte verfolgen nicht Ihre Bewegungen innerhalb des Hauses, sie hören nicht Ihre Gespräche mit, solange sie nicht am Telefon sind, sie filmen Sie nicht im Badezimmer. Aber dies alles könnenn unsere verschiedenen Geräte mittlerweile durchführen.

Mit der zunehmenden Nutzung von Geräten in unserem Leben ist es definitiv möglich, diese für Überwachungszwecke zu nutzen. Es steht außer Frage, dass die Behörden viele Kriminelle fangen werden, indem sie diese Möglichkeiten nutzen. Aber der Preis dafür wird eine Einschränkung der Privatsphäre sein. Und möglicherweise kommt es sogar zu fälschlichen Verhaftungen. Letztendlich mag sich das alles futuristisch anhören, aber ich versichere Ihnen: Das ist es nicht. Das FBI benutzte bereits vor zehn Jahren ein Handymikrofon, um das organisierte Verbrechen zu belauschen. Auch die Nutzung für kommerzielle Zwecke steht dem nicht in viel nach, mit der Intention, gezieltere Verkaufsstrategien zu ermöglichen. Unsere allgegenwärtigen vernetzten Geräte lassen große Fragen aufkommen, die wir öffentlich diskutieren sollten. Die Frage, wie wir diese Kosten und Vorzüge ins Gleichgewicht bringen, wird die Gesellschaft bestimmen, in der wir leben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Spy“ by Ben Fruen (CC BY 2.0)


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