Forza Horizon 5 Test – Rennparadies Mexiko

Forza Horizon steht für ungezwungenes Fahrvergnügen. Große Welten, viele Autos und ganz viel Action machen den ursprünglichen Spin-Off der Forza-Spiele mittlerweile zum Zugpferd der Marke. Im Forza Horizon 5 Test verschlägt es uns nach Mexiko. Die Welt ist noch größer, der Fuhrpark noch umfangreicher und es gibt noch mehr zu tun. Doch reicht das aus, oder gibt es doch bereits erste Kratzer im Lack eines Spiels, das aktuell keinen direkten Konkurrenten hat? Finden wir es heraus!

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Barrierefreiheit und Integration beginnt beim Avatar

Bevor ich zum eigentlichen Spiel komme, muss ich einfach hervorheben, was das Spiel in Sachen Barrierefreiheit leistet. Direkt auf dem Startbildschirm gibt es die Möglichkeit, in die Optionen für Barrierefreiheit zu gelangen.

Dazu gehören Farbfilter, Untertitel und sogar Text-zu-Sprache, bzw. Sprache-zu-Text. Untertitelung ermöglicht auch das Hervorheben von Schlüsselwörtern und die Schriftgröße von Menüs lässt sich zudem vergrößern. Ebenso lässt sich die Spielgeschwindigkeit im Offline-Modus anpassen, falls man beispielsweise nicht so schnell reagieren kann. Demnächst soll außerdem auch noch eine Option für Gebärdensprache in Cutscenes hinzukommen. Das ist einfach stark und macht hoffentlich in Schule bei den großen Spieleschmieden.

Auch bei der Erstellung des eigenen Avatars setzt sich das fort. Es ist noch immer nicht der umfangreichste Charaktereditor, aber es gibt einige neue Optionen, darunter die Möglichkeit dem Alter Ego Prothesen zu verpassen. Auch die Identität lässt sich unabhängig des ausgewählten Presets auswählen. Hier setzt das Spiel echt ein starkes Zeichen. 

Screenshot von den Umfangreichen Einstellungen zur Barrierefreiheit, die unter anderem Text-to-Speach, Farbfilter und Reduzierung der Spielgeschwindigkeit umfassen.
In Sachen Barrierefreiheit ist Forza Horizon 5 vorbildlich. Die Einstellungen sind sogar direkt vom Startbildschirm erreichbar. Screenshot by Stefan Reismann.

Viva la Mexico!

Der Star der Horizon-Spiele bleibt für mich die Spielwelt. Forza Horizon 4 war für mich zuvor bereits das schönste Rennspiel und Teil 5 löst seinen Vorgänger dabei nahtlos ab. Mexiko sieht einfach verboten gut aus. Dabei handelt es sich übrigens um eine fiktive Version des Landes, quasi ein Best-Of der schönsten Gegenden, die wir gleich schon in der Eröffnungssequenz gezeigt bekommen.

Mexiko ist dabei nicht nur 50% größer, sondern auch deutlich abwechslungsreicher als Großbritannien im Vorgänger. Die 11 Biome führen uns durch Wüsten, Canyons, Dschungel und sogar hoch auf einen Vulkan, dem mit Abstand höchsten befahrbaren Punkt aller Horizon-Spiele. Das Spiel lässt uns die bunten Häuser und engen Straßen der Stadt genießen, aber wir können genau so gut Offroad durch alte Mayasiedlungen brettern – bitte nicht in echt nachmachen! Besonders gefällt mir dabei auch die Darstellung in der Distanz, wo andere Spiele deutlich mehr Details liegen lassen.

Die etwas seltener gewordenen Zäune verstehen sich dabei fast schon als Einladung zur Erkundung. Aber Vorsicht: Wer den Vorgänger gewohnt ist, muss sich erstmal wieder herantasten, welche Bäume sich bequem wegholzen lassen und bei welchen man unsanft in die Vollbremsung geht. Hier fehlen ein wenig die Abstufungen zwischen „bricht wie ein Strohhalm“ und „Ich stehe hier schon immer und so wird es auch bleiben.“

Ein Highlight sind übrigens die Wettereffekte, welche die nicht ganz so unterschiedlichen Jahreszeiten ausgleichen. So fährt man in Wüstenregionen gerne mal in einen Sandsturm. Auf der anderen Seite könnt ihr aber auch in monsunartige Tropenstürme geraten. In einem ausgetrockneten Flußbett kann eine Jahreszeit später wieder das Wasser fließen. Das ganze Ausmaß durfte ich aber noch nicht erleben, da das Spiel wöchentlich die Jahreszeit wechselt.

Grafik-Performance & Photo Mode

Um das visuelle Maximum aus dem Spiel rauszuholen, braucht es schon potente Hardware. Mein Gaming-PC mit einer Nvidia RTX 3800 wuppte im Forza Horizon 5 Test aber auch in 4K und mit dem Grafik-Preset „Extrem“ über 60 Bilder pro Sekunde. Auf den Konsolen unterscheidet das Spiel jeweils zwischen einem Performance- und einem Qualitätsmodus. Der Performance-Modus opfert einige Grafikdetails für 60 statt 30 Bildern pro Sekunde. Zumindest nach meinem über-die-Schulter-schauen auf der Xbox Series S, geht meine Empfehlung aber zum Performance-Modus, da die 60 FPS bei hohen Geschwindigkeiten deutlich angenehmer sind.

Als bekennender Photo Mode-Enthusiast habe ich mir natürlich auch diesen Modus ausführlich angeschaut. Mit diesem lässt sich das Spiel stoppen, um einen Moment digital festzuhalten. Die Kamera lässt sich frei bewegen und dabei diverse Dinge wie Kontrast, Fokus oder Verschlusszeit beeinflussen. Der Photo Mode ist quasi identisch zum Vorgänger und trifft dabei erneut einen guten Kompromiss zwischen einfacher Bedienbarkeit und Einstellungsmöglichkeiten. Noch immer stört dabei, dass die Bilder nur Online auf den Forza-Servern gespeichert werden. Der begrenzte Speicher dort zwingt einen immer wieder zum löschen von Bildern, die man sich zum Sichern vorher über die Forza Community-Seite runterladen muss. Außerdem beschränkt sich die Auflösung auf Full-HD.

Wer mehr über Photo Mode erfahren will, findet hier übrigens eine gute Übersicht, warum die Ingame-Fotografie so viel Spaß macht und welche Spiele sich hervorragend dafür eignen. Forza Horizon 5 ist auf jeden Fall zu den Empfehlungen hinzugekommen.

Arcade Racing vom feinsten in Forza Horizon 5

Dass die Horizon-Reihe sowohl passionierte Racer, als auch gelegentliche Sonntagsfahrer begeistert, liegt nicht nur an der Welt, sondern auch am Fahrvergnügen. Auch im Forza Horizon 5 Test macht es einfach Spaß, sich hinters Steuer zu klemmen. Mit mehr als 500 Autos bietet der neueste Ableger dabei den bislang größten Fuhrpark zum Release. Da bereits der Vorgänger mit der Zeit noch über 250 Autos dazubekommen hat, dürften wir auch in Forza Horizon 5 nach Release mit vielen neuen Spielzeugen versorgt werden.

Das Fahrgefühl trifft dabei eine angenehme Balance. Jedes Auto ist beherrschbar, aber es fühlt sich trotzdem angenehm realistisch an. Im Gegensatz zu anderen Arcade-Racern hat man nie das Gefühl, auf Schienen zu fahren und für den Tüftler gibt es viele Optionen zum Feintuning. Wer (wie ich) wenig Ahnung von den Details hat, kann sich aber gewohnt Tunings von anderen Usern runterladen. Das selbe gilt auch für die schier endlosen Autolackierungen. Bereits im Early Access standen fast schon gewohnt realistische Rennlackierungen und Anime-Looks für ziemlich alle Fahrzeuge zur Verfügung.

Bei der KI bemerkte ich im Forza Horizon 5 Test eine leichte Leistungssteigerung zum Vorgänger. Wer beim gewohnten Schwierigkeitsgrad bleibt, wird in Mexiko nicht nur wegen der Wüste etwas mehr schwitzen geraten. Allerdings sind die KI-Fahrer zugleich auch etwas skrupelloser geworden. Zwingt einem ein suboptimales Handlng zu früherem Bremsen, klopft nicht selten ein anderes Auto hinten an. In einer Rennsimulation würde das schon etwas stören, in Horizon bringt einem das etwas näher an menschliche Kontrahenten, die im Pulk auch nicht gerade geduldig sind, wenn sie vorbei wollen.

Wie bei der Serie gewohnt, setzt Forza Horizon 5 auf ein leichtes Gummiband, dass den Pulk enger beisammen hält. Das sorgt dafür, dass man größere Abstände schwieriger erreicht, lässt einem bei Fahrfehlern aber zumindest schneller aufschließen. Das Gummiband lässt sich nicht ausschalten, war jetzt aber auch nicht so stark, dass es mich im Forza Horizon 5 Test gestört hätte.

Forza Horizon 5 steht manchmal auf der Bremse

Trotz aller Qualitäten fehlt mir im Spiel trotzdem oft noch das Sahnehäubchen. Die Aktivitäten bedecken die riesige Map bald schon wie in Assassins Creed und sind dabei meist ähnlich generisch. Auch die Storymissionen, die Aufgaben in kleine Geschichten einbetten sind dabei oft nicht konsequent genug. Es sind im Prinzip die selben Ziele, wie man sie aus dem Vorgänger kennt. Einen Ort in bestimmter Zeit erreichen, Punktejagd und PR-Stunts sind hier Alltag. Die 3 Sterne sind zudem oft deutlich einfacher zu erreichen als im Vorgänger. Warum nicht in den Stuntfahrer-Missionen Vorbild am grandiosen Spiel „Stuntman“ nehmen mit richtig knackigen Aufgaben, wo man wirklich präzise Stuntfahrten mit kniffligen Hindernissen absolvieren muss?

Auch dass wir diesmal die „Geschichte“ des Vorgängers quasi weiterspinnen und als Horizon-Bekanntheit starten bringt keinen Mehrwert, außer dass wir gleich von Beginn an von allen bejubelt werden. Das Problem mit der Geschichte hatte aber zugegeben jeder Teil. Es fängt mit einem spektakulären Opening an – man lernt an sich interessante Charaktere ums Festival kennen und dann verpufft es. Wir haben Festival-Stimmung, geile Karren und fahren durch ein Land, in dem Freunde und Familie enorm wichtig sind. Da hätte man einige Stellen mit deutlich mehr Leidenschaft füllen können.

Auch den Radiosendern fehlt diese letzte Konsequenz. Die Zahl der Sender ist noch immer etwas knapp und deren Tracks wiederholen sich viel zu schnell. Für eine mittlerweile so erfolgreiche Spielereihe hätte es gerne noch drei Sender geben können, die von der Musik noch lokaler geprägt sind. Dafür binden sich Funk und Radiokommentare für ein auf der Karte markiertes Event angenehm nahtlos ins Spielgeschehen ein.

Der Ausbau des Festivals

Als besagter Veteran des britischen Horizon-Festivals bauen wir das Horizon dieses Mal als Star mit aus. Neben dem zentralen Festgelände gibt es dabei mehrere Außenposten, die wir nach und ausbauen. Jeder Außenposten hat dabei seinen Fokus auf andere Eventarten wie Straßenszene, Dirt-Rennen oder PR-Stunts.

Die Außenposten entdecken wir über Expeditionen, eine neue Missionsart, die uns die Kultur verschiedener Regionen näher bringt und uns unter anderem in alte Ruinen führen. Am Ende der Expeditionen gibt es meist mehrere optionale Ziele, die ein Stück mit der bekannten Missionsstruktur brechen. Die 5 Expeditionen sind leider aber sehr schnell abgehakt und gehen daher im anderen Inhalt vergleichsweise unter.

Die Außenposten und die Hauptbühne lassen sich jeweils in 3 bis 4 Stufen ausbauen. Durch den Ausbau erhalten wir auch die bekannten Großevents wie den Goliath, Marathon und Titan. Trotz der stilisierten Festivalkarte fühlt es sich wie ein einfaches Abhaken von Upgrades an. Weder belohnt einem das Spiel mit einer Zwischensequenz, noch verändert sich der Außenposten optisch. Selbst das Erreichen der Horizon-Ruhmeshalle ist nicht viel Eindrucksvoller wie eine Siegerehrung bei Mario Kart.

Bei einem spektakulären Schaurennen wirft ein Flugzeug Motoradfahrer als Kontrahenten herab.
Da kommt was von oben! Die Schaurennen sind natürlich wieder eines der Highlights der Serie. Flugzeuge und Motorräder sind aber zugegeben nicht mehr ganz neu. Screenshot by Stefan Reismann.

Das Problem, allen gefallen zu wollen

Ein weiteres Problemfeld des Spiels ist manchmal der Anspruch. Damit meine ich nicht, dass es an sich keine Herausforderungen gibt. Wer alle Stunts und Story-Missionen auf 3 Sterne bringen will, hat schon sehr lange zu tun. Es ist eher das Progressionsgefühl, das mich nicht immer befriedigt. 

Da das Spiel möglichst jeden abholen möchte, lässt es manchmal fast schon zu viele Freiheiten. Mein Startauto könnte ich sogar ungetunt mehr oder weniger für alle Rennen nutzen, weil sich die Autos der Gegner grob am Leistungslevel des eigenen Boliden orientieren. Wie schon beim Ausbau des Festivals selbst, fehlt hier die Steigerung. Die Rennen sehen und fühlen sich von Anfang bis Ende gleich an. Einzige Ausnahme sind die Mega-Events zum Schluss, die auch mal komplett über die ganze Map gehen. Es wäre cool wenn sich die Inszenierung der Events mit der Zeit steigert oder Rennen etwas teurere Schlitten erfordern oder von Haus aus mehr Runden umfassen.

Auch richtige Cups wären für mich eine sinnvolle Ergänzung und Abwechslung. Die wöchentlichen Spielelisten bieten zwar kleine Rennserien, aber auch die sind in sehr generische Form gegossen. Einzelne Events lassen sich aber immerhin mit Blaupausen an eigene Wünsche anpassen. Leider fehlt dann ausgerechnet im Onlinespiel ein bisschen die Freiheit – zumindest was die Rennen angeht. Denn während viele andere Modi, wie der Battle Royale-Modus „Eliminator“ zur Wahl stehen, müssen wir bei Rennen nehmen was wir bekommen. Wähle ich Offene Rennen aus, kann die Veranstaltung aus Straßenrennen oder auch aus Dirt- oder Querfeldein-Veranstaltungen bestehen. Ich kann nicht gezielt einer bestimmten Rennart beitreten.

Während die Wheel Spins natürlich ein bisschen die Lootbox-Mentalität reizen, gefällt mir die neue Balance der Preise. Zumindest aktuell finden sich deutlich weniger Kleidung, dafür aber mehr Geld- und Autopreise. Ich bin mir aber sicher, dass die regelmäßigen Updates dem Preispool auch noch einige neue Outfits hinzufügen.

Fazit: Forza Horizon 5 ist das Assassins Creed der Rennspiele mit einem Schuss Pokémon

Schon im letzten Teil der Serie kam der Moment der Erkenntnis, dass ich mehr Autos besitze, als ich jemals Pokémon in einem Spiel besessen hatte (passenderweise wählt man am Anfang auch zwischen 3 Starter-Autos). Nach dem Forza Horizon 5 Test bin ich mir sicher: Das gelingt mir auch in Mexico. Mehr als 100 Autos zählt mein Fuhrpark jedenfalls schon und mit den wöchentlichen Challenges und regelmäßigen Wheel Spins wird er die nächsten Monate selbst ohne den klassischen Autokauf immer größer werden.

Die Formel unterscheidet sich dabei nicht sonderlich von den Assassins Creed-Spielen. Eine riesige Spielwelt dient uns als Spielplatz, auf dem es hunderte Events zu bestreiten gibt. Das Spiel leidet dabei jedoch ein Stück weit unter den selben Problemen der Assassins Creed-Reihe. Es gibt zwar eine neue, größere und schönere Welt, aber an der Formel ändert sich nur wenig. Dabei sind die meisten Inhalte unglaublich generisch und vermitteln kaum das Gefühl eines Fortschritts.

Trotzdem macht das Spiel aber unglaublich Spaß, weil die Formel – noch – immer für mich funktioniert. Die Welt ist einfach unglaublich schön und es entsteht ein einzigartiger Flow zwischen freier Erkundung und der Teilnahme an unterschiedlichen Events, wann immer man darüber stolpert oder sich gezielt eines rauspickt. Auf Dauer bleiben für mich die wöchentlichen Spielelisten aber die Hauptmotivation, mich regelmäßig an das virtuelle Steuer zu setzen und vermutlich noch lange Spaß in Mexico zu haben.

Der Lack blättert aber auch schon an manchen Stellen. Wie in den Vorgängern, versprüht das Spiel die meiste Leidenschaft in der Einführung. Sobald man ganz in die offene Welt entlassen wird, reduziert sich diese Leidenschaft auf ein Minimum. Gesichter die einem in kleinen Sequenzen vorgestellt werden, tauchen danach nur beim öffnen von Scheunentoren oder im Funk auf. 

Achtung, noch technische Probleme!

Ganz reibungslos läuft der Start des Spiels noch nicht. Während das Spielen an sich für mich recht reibungslos ging, hatten einige PC-Spieler Probleme das Spiel überhaupt zu starten. Wenn euch das Spiel regelmäßig abstürzt, könnte ein Deaktivieren einer Antivirensoftware oder das Ausführen des Spiels als Administrator Abhilfe schaffen. Mehr dazu findet ihr beispielsweise hier

Außerdem gibt es noch Verbindungsprobleme im Onlinemodus. Aktuell bemerke ich außerdem häufig sehr radikale Wetterwechsel in der Mitte von Regenrennen. Auch ist der Forzathon-Shop noch nicht aktiviert, in denen wir unsere durch wöchentliche Challenges erworbenen Punkte investieren können. Womöglich hat Playground Games aber auch noch einige Probleme mit dem hohen Andrang. Im Early Access für die Besitzer der Premium-Version knackte das Spiel bereits die 1.000.000 Spieler und mittlerweile sind über 6 Millionen Spieler in der Rangliste vertreten. 

Forza Horizon 5 kaufen / im Game Pass spielen

Forza Horizon 5 gibt es in drei unterschiedlichen Versionen zu kaufen. Neben der Standard Edition fügen Deluxe und Premium Edition zusätzliche Inhalte hinzu.

Standard Edition

Die normale Version ohne zusätzliche Inhalte ist ideal, wenn ihr erstmal ins Spiel reinschauen wollt. Zumindest im Vorgänger konnte man sich einige Autos kostenpflichtiger Autosets später auch selbst noch erspielen. Die Standard Edition ist außerdem Teil des Xbox Game Pass. Dass sich dieser auch für PC-Gamer wirklich lohnen kann, haben wir bereits ausführlich getestet.

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Deluxe Edition

Die Deluxe Edition fügt der Standard Edition den Auto Pass hinzu, mit dem ihr 34 Wochen lang jede Woche ein neues Auto bekommt. Obendrein fügt der Auto Pass eurem Fuhrpark 8 Formula Drift-Autos hinzu. Von der Deluxe Edition rate ich jedoch ab, weil es für 20 Euro Aufpreis (UVP) keinen wirklich großen Mehrwert bietet. 

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Premium Edition

Für nur 10 Euro mehr als die Deluxe Edition (UVP) erhaltet ihr in der Premium Edition um einiges mehr. Neben dem Auto Pass erhaltet ihr ein Willkommenspaket, die VIP-Mitgliedschaft und zwei große Erweiterungen, sobald sie erscheinen.

Willkommenspaket: Enthält 5 getunte Autos, ein Spielerhaus, einen Gutschein für ein Auto und 3 Gutscheine für Kleidung im Spiel. Mit dem Autogutschein könnt ihr euch sogar den Shelby Daytona kostenlos kaufen, der sonst mit 30 Millionen Credits am teuersten ist und zumindest im Vorgänger online auch zu den besten Rennautos gehörte.

VIP-Pass: Enthält unter anderem 3 Forza Edition Autos, ein Spielerhaus und verdoppelt das aus Rennen gewonnene Geld. Wöchentlich erhaltet ihr außerdem einen Super Wheel Spin – auf lange Sicht bedeutet das auch einige zusätzliche Autos mehr.

Erweiterungen: Die beiden vollwertigen Erweiterungen waren zuletzt eigenständige Maps. Bei Forza Horizon 4 war es die Insel Fortune Island und ein Lego-DLC mit Welt und Autos im Lego-Design. Das Bundle mit beiden Erweiterungen kostet sonst allein schon 34,99 Euro. 

Wer bereits die Standard Edition besitzt (auch durch Game Pass) kann sie übrigens auch nachträglich vergünstigt upgraden.

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Image by Microsoft / Playground Games

Stefan Reismann

Das Internet ist sein Zuhause, die Gaming-Welt sein Wohnzimmer. Der Multifunktions-Nerd machte eine Ausbildung zum Programmierer, entdeckte dann aber vor allem die inhaltliche Seite für sich. Nun schreibt er für die Netzpiloten und betreibt nebenher einen Let's Play-Kanal, auf dem reichlich gedaddelt wird.


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