Die 5 besten Convertible Notebooks für Studenten

Mit dem neuen Semester beginnt für tausende Erstsemester-Studenten die wohl aufregendste Zeit ihres Lebens. An den großen Unis dieses Landes machen sie sich daran, neue Leute kennen zu lernen, vielleicht in die erste eigene Wohnung oder WG zu ziehen und das Leben als junger Erwachsener in vollen Zügen zu genießen. Aber zur Uni gehört natürlich auch, dass man sich selbstständig organisieren und zum Lernen motivieren muss. Im Zuge der vielen Bücher, die man lesen muss und der zahlreichen Vorlesungen und Übungen, kann man sich leicht überfordert fühlen.

Deswegen greifen viele Studenten auf digitale Unterstützung in Form eines Laptops oder Notebooks zurück, um alle wichtigen Dokumente an einem Ort zu verwalten und einfach Notizen machen zu können. Besonders beliebt sind dabei MacBooks von Apple oder auch das iPad. Das werden wir hier nicht explizit aufführen, da wir bereits eine ausführliche Kaufberatung zu dem iPad veröffentlicht haben. Heute wollen wir uns eine noch relativ neue Art der technischen Stütze für die Universität angucken: Die Convertible Notebooks.

Convertible Notebooks in diesem Artikel:

Wieso eignen sich Convertible Notebooks für Studenten?

Als Student sind vor allem drei Aspekte bei der Auswahl des Notebooks oder Tablets wichtig.: Es muss leicht sein, eine lange Akkulaufzeit haben und im Idealfall mit allen wichtigen Software-Programmen kompatibel sein. Letzteres kann bei Apple Produkten schon mal schwierig werden. Und nicht jeder hat das Geld, sich für über 1000 Euro einen Mac zu kaufen. Gleichzeitig bieten Convertibles als Alternative zum Mac eine hohe Flexibilität und sind als echte Allrounder einsetzbar.

Einerseits kann das Gerät wie ein normales Notebook genutzt werden, auf dem man Texte und Notizen schreiben, oder an Präsentationen arbeiten kann. Andereseits kann man das Convertible Notebook im Tablet Modus nutzen, um selbst lange Texte einfach zu lesen und zu markieren. Viele Hersteller legen auch einen Smart Pen zu den Geräten dazu, damit man zum Beispiel zeichnen oder Notizen für Texte erstellen kann. All das ermöglicht eine organische Arbeitsweise, die gerade für Studenten sehr angenehm sein kann.

Einen Nachteil gegenüber herkömmlichen Notebooks haben die meisten Convertibles aber doch. Sie sind im Durschnitt etwas teurer, da sie im Endeffekt zwei Geräte miteinander kombinieren und auch noch nicht so lange auf dem Markt sind wie Notebooks und Laptops. Wer zudem besonders viel Wert auf einen starken Prozessor und viel Arbeitsspeicher legt, der sollte sich vielleicht bei den herkömmlichen Notebooks umsehen. Denn auch wenn Convertibles eine würdige Alternative zu Laptops oder Notebooks darstellen können, sind sie vom Prozessor und der Speicherkapazität eher an die Möglichkeiten von Tablets angelehnt. Wir gehen in unserem Vergleich vor allem auf günstigere Convertible Notebooks für Studenten ein, und setzen unseren Fokus auf Mobilität und den Alltagsgebrauch.

Trekstor Yourbook C11B

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Das Yourbook C11B in Rosé von Trekstor – Image by Trekstor

Das Trekstor Yourbook ist ein Gerät, das vornehmlich für Kinder und Jugendliche auf den Markt gebracht wurde. Es hat eine Hülle die gänzlich aus Aluminimum und Hartplastik besteht und wartet mit einem eher unspektakulären Design auf. Es wiegt mit 1160 Gramm etwas über einem Kilo und verfügt im Inneren über einen Intel Celeron N3350 Prozessor. Mit einer Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll hat es eine optimale Größe für den Gebrauch in der Uni und kann mit seinem Full HD IPS Panel in den meisten Tests überzeugen. Der interne Speicher beträgt ab Werk 64 Gigabyte, kann aber mittels SSD erweitert werden.

Mit an Bord ist Windows 10 Home, was die Standard Windows Version für den privaten Gebrauch ist, sowie ein einjähriges Abo für Microsoft Office. An den Seiten befinden sich zwei USB 3.1 Anschlüsse, ein USB-C Port, sowie ein Klinkenanschluss für Kopfhörer und sogar ein Micro HDMI Anschluss. Bemängelt wird in einigen Tests jedoch die geringe Prozessorleistung und die damit einhergehende starke Hitze, die bei voller Auslastung aufgrund eines fehlenden Lüfters erreicht wird. Für im Moment 345 Euro bei Media Markt bekommt man sicher ein gutes Einsteigermodell, das jedoch bei anspruchsvolleren Aufgaben schneller in die Knie geht.

Lenovo IdeaPad D330

Dieses Convertible Notebook wirkt im Design auf den ersten Blick etwas klobiger als das Trekstor Yourbook, kann aber mit ähnlichen Funktionen aufwarten. Es wiegt mit Tastatur 1140 Gramm und hat den Intel Pentium Silver Prozessor verbaut. Ebenfalls mit dabei ist ein Full HD IPS Panel auf 10 Zoll, sowie 64 Gigabyte. Auch hier kann mit einer microSD Karte auf 128 Gigabyte erweitert werden.

Windows 10 und Microsoft Office sind ab Werk auf dem Gerät zu finden. Als Anschlüsse bietet das Lenovo IdeaPad D330 einen USB-C, zwei reguläre USB-Anschlüsse, einen Platz für Nano Sim und einen Audio-Kombianschluss für Kopfhörer. Besonders hervorgehoben wird in Tests die lange Akkulaufzeit, die bis zu neun Stunden Benutzung bei voller Belastung ermöglichen soll. Doch auch hier darf man als Nutzer keine Performance-Wunder erwarten. Des Öfteren wird kritisiert, dass das Gerät nur langsam hochfährt und allgemein lange zum Laden braucht, von Multitasking Aufgaben einmal ganz abgesehen. Mit 369,00 Euro ist das Lenovo IdeaPad jedoch ein gelungenes Convertible Notebook für Studenten, die weniger Geld zur Hand haben.

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Acer Switch 3

Convertible Notebooks für Studenten müssen auch ein gutes Handling haben, damit das Arbeiten einfach von der Hand geht. Genau das bietet das Acer Switch 3. Denn es besitzt eine designtechnische Besonderheit in Form eines ausklappbaren Bügels auf der Rückseite. Er soll für zusätzliche Stabilität sorgen und das Gerät sicher abstützen. Auch ansonsten macht das Acer Switch einen ansprechenden Eindruck. Das Convertible wiegt 1253 Gramm und ist insgesamt 1,8 cm dick. Was im Vergleich zu anderen Modellen ein wenig breiter ist, als man es sich vielleicht für ein mobiles Gerät wünschen würde. Mit einem 12,2 Zoll Full HD Display ist das Acer Switch 3 zudem etwas größer, als die günstigeren Modelle. Was beim Arbeiten jedoch auch angenehm sein kann.

Im Inneren sorgt ein Intel Pentium Prozessor für altbekannte Probleme. Im Test kann auch hier die geringe Leistungsfähigkeit nicht immer überzeugen. Dafür kommt das Acer Switch 3 mit Windows 10 Pro und kann mit SSD Karte erweitert werden, da wieder nur 64 Gigabyte ab Werk verfügbar sind. Im Test kann leider auch der Akku nicht so recht überzeugen. Im Gegensatz dazu ist es aber der Bildschirm, der die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht. Farben und Kontraste sollen sehr gut dargestellt werden und somit auch zum Arbeiten angenehm sein. Mit 499 Euro ist das Gerät jedoch um einiges teurer als die Vorgänger, die ähnliche Probleme haben. Wir empfehlen das Acer Switch 3 für die Studenten, für die ein ansprechendes Design, gute Verarbeitung und ein leistungsstarkes Display kaufentscheidend sind.

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Samsung Galaxy Book 10.6

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Das ist das Samsung Galaxy Book – Image by Samsung

Auch Samsung mischt auf dem Convertible Notebook Markt mit und liefert mit dem Samsung Galaxy Book ein Gerät, das sowohl starke Leistung als auch komfortable Nutzung miteinander vereint. Das Design ist sehr modern und schlicht, wobei die Tastatur beinahe an das Surface Pro erinnert. Im Lieferumfang enthalten ist bereits alles, was man zur vollwertigen Nutzung des Galaxy Books braucht, sprich, das Tastatur Cover sowie der dazugehörige Pen. Mit 10,6 Zoll ist der Bildschirm klein, sorgt aber dank Full HD IPS Panel für angenehmes Arbeiten. Verbaut ist der Intel Core m3-Prozessor der 7. Generation, welcher besonders beim Multitasking und komplexeren Aufgaben im Vergleich zur Konkurrenz glänzen kann, mit einem schnelleren Arbeitstempo ohne Ausfälle. Auch die Haptik und Nutzung der Tastatur soll angenehm und intuitiv sein. Der Stift wird als außerordentlich präzise gelobt.

Eines der größten Nachteile bei diesem Gerät ist jedoch, dass er lediglich einen USB-C-Port besitzt, sodass man einen Adapter kaufen muss, um normale USB-Sticks und andere Geräte zu verbinden. Dieser Anschluss ist gleichzeitig auch für das Laden vorgesehen, was den Workflow ebenfalls umständlicher macht. Außerdem gibt es „nur“ Windows 10 Pro, ohne Office. Und auch bei diesem Gerät gibt es in der Standard-Ausführung nur 64 Gigabyte, die mittels SSD auf 256 Gigabyte erweitert werden können. Trotzdem wird das Galaxy Book von vielen Verbrauchern hoch gelobt. Als kleiner Alltagsbegleiter, mit dem man schnell Notizen, Zeichnungen oder Recherchen erledigen kann, macht es allseits eine gute Figur. Mit 599 Euro in der Standardversion mit Wi-Fi und 64 Gigabyte gehört es preislich bereits zur Mittelklasse.

Bei Amazon (Provisionslink) gibt es das Convertible Notebook für 629 Euro, bei Media Markt oder Saturn bekommt ihr es etwas günstiger.

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So sieht das kleinste Mitglied der Surface Reihe aus – Image by Microsoft

Microsoft Surface Go

Kommen wir zuletzt zu den Prämium Geräten unter den Convertible Notebooks für Studenten. Zumindest, wenn man dem Ruf und vor allem dem Preis glauben darf. Mit seiner Surface Reihe bringt Microsoft immer wieder Laptops, Notebooks und jetzt eben auch Convertibles auf den Markt, die sich locker mit den MacBooks aus dem Hause Apple messen können. Wir haben uns für unseren Vergleich das Surface Go angeguckt, da es insbesondere auf Mobilität ausgelegt ist und sich auch preislich noch in einer Liga aufhält, die für Studenten zu bewerkstelligen ist.

Das Gerät selbst bietet einen zehn Zoll Bildschirm mit HD Auflösung und einem Arbeitsspeicher von vier Gigabyte, in der kleinsten Version. Das ist schon ganz ordentlich. Dafür schwächelt der Intel Pentium Gold Prozessor bei einigen anspruchsvolleren Aufgaben. Wieder wird bemängelt, dass die Prozessorleistung im Alltag teils negativ auffällt. Abgesehen davon ist die Verarbeitung und das Handling aber tadellos und auch die Akkulaufzeit dürfte mit neun Stunden bei voller Benutzung für einen Arbeitstag ausreichen.

Mit dabei ist beim Kauf Windows 10, sowie Microsoft Office und 64 Gigabyte Speicher. Das Gerät an und für sich kostet in der Standard-Version 449,00 Euro und für Studenten sogar nur 426,55 Euro. Doch Vorsicht: Dieser Preis gilt nur für das Tablet. Das Tastatur Cover, eine Maus und ein zusätzlicher Smart Pen kosten noch einmal um die 100 Euro, jeweils. Wer ein Kombipaket mit Studentenrabatt kauft, kommt somit schnell auf über 600 Euro. Natürlich liefert Microsoft auch bei diesem Gerät gute Qualität, auf die man sich im Alltag verlassen kann. Allerdings hat das Surface Go im Vergleich mit dem Galaxy Book nicht viel mehr zu bieten, außer den höheren Preis. Wer trotzdem lieber auf die bewährten Microsoft Geräte setzt, der hat mit dem Surface Go einen handlichen Allrounder gefunden.

Fazit im Vergleich der Convertible Notebooks für Studenten

Was lässt sich also festhalten? Wer ein wirkliches Premium Gerät sucht, kommt bei den Convertibles nicht drum herum tiefer in die Tasche zu greifen. Die von uns aufgeführten Geräte arbeiten solide im Alltag und können eine gute Unterstützung für die zahlreichen Uni-Herausforderungen bieten. Andere Convertibles auf dem Markt sind zumeist größer, schwerer und letztlich auch teurer. Die Wahl des richtigen Geräts ist keine einfache und man sollte im Idealfall vor dem Kauf vor Ort ein Convertible Notebook testen um zu sehen, ob man damit zurechtkommt. Als smarter Alltagsbegleiter fängt die Tablet/Notebook Kombination gerade an mehr und mehr Fans zu gewinnen. Somit dürfen wir uns auch in Zukunft auf die weitere Verbesserung der Convertibles freuen. Für den Moment sind diese Modelle jedoch unserer Meinung nach die besten im Punkto Handling und Mobilität mit vergleichsweise geringen Anschaffungskosten.


Image by Artiemedvedev via adobestock.com

Leonie Werner

interessiert sich für alles, was mit Medien zu tun hat. Insbesondere für Themen im digitalen Bereich ist sie offen und in Sachen Gaming immer auf dem neuesten Stand.


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