Anthem: Open Demo vom 1. bis 3. Februar

Anthem ist eines der ambitioniertesten Titel des aktuellen Spielejahres. Das liegt auch am Entwickler Bioware, der sich in der Vergangenheit den Ruf einer qualitativen Spieleschmiede erarbeitet hat. Vor allem Rollenspiele mit starkem Storyfokus, haben das kanadische Studio bekannt gemacht. Biowares neustes Spiel Anthem schlägt jedoch stärker in die Action-Kerbe und tritt damit gewissermaßen in die Fußstapfen von Mass Effect.

Nachdem Anthem bereits 2014 mit einem Teaser auf der E3 vorgestellt wurde, kommt das Spiel am 22. Februar endlich in den Handel.

Offene Demo für alle

Bereits vom 1. Februar (18 Uhr) bis zum 4. Februar (3 Uhr) könnt ihr selbst in die Javelins steigen. So heißen die vollkonfigurierbaren Anzüge im Spiel, die euch unter anderem auch fliegen lassen.

Dazu müsst ihr weder das Spiel vorbestellt haben, noch irgendwelche Codes eingeben. Auf Xbox One und Playstation 4 könnt ihr das Spiel im Store der jeweiligen Konsole runterladen. Als PC-Spieler ladet ihr euch die Demo über die Electronic Arts-eigene Distributionsplattform Origin.

Umfang der Demo

Eine Demo ist kein fertiges Spiel. Das gilt auch für Anthem. Das dürft ihr laut eines Tweets von Executive Producer Mark Darrah von der Demo erwarten:

  • Die Demo startet mitten im Spielgeschehen
  • Keine Tutorials
  • Keine Pilotenauswahl
  • Balance anders als im fertigen Spiel
  • Wirtschaft ist komplett anders
  • Sechs Wochen weniger Bugfixes
  • Nur ein Storyzweig spielbar, aber auch offenes Spiel
  • Einige Dinge sind anders benannt als im fertigen Spiel

Ihr startet übrigens auf Level 10 und habt die Möglichkeit euren Charakter auf Level 15 zu bringen. Lediglich Spieler der kürzlichen VIP-Demo dürfen alle vier Javelins nutzen. Das dient als Entschädigung für die technischen Probleme, die das Spielerlebnis trübten.

VIP-Demo mit Technikproblemen

Vom 25. Bis zum 27. Januar konnten Vorbesteller und Abonnenten von EA Access oder Origin Access bereits Anthem spielen. Das Fazit fiel sehr durchwachsen aus, da die Demo mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Zugriffsrechte auf die Demo funktionierten nicht bei jedem und die Server von EA machten zwischenzeitlich auch noch dicht. Außerdem hängte sich das Spiel im Ladebildschirm oft bei 95 Prozent auf und musste neu gestartet werden.

Im Spiel selbst ärgerten Lags bei der Darstellung von anderen Spielern oder das erneute Aufhängen des Spiels während einer Zwischensequenz.

Trotz aller technischen Stolpersteine, fiel das generelle Feedback zum Spiel selbst positiv aus. Biowares eigentliche Stärke, Storytelling wird sich jedoch erst im finalen Spiel zeigen. Für die kommende Open Demo will Bioware zumindest die technischen Probleme deutlich reduzieren. Das wird auch in einem Blogpost deutlich, der auf die VIP Demo zurückblickt.

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Image by Bioware / Electronic Arts

Stefan Reismann

Das Internet ist sein Zuhause, die Gaming-Welt sein Wohnzimmer. Der Multifunktions-Nerd machte eine Ausbildung zum Programmierer, entdeckte dann aber vor allem die inhaltliche Seite für sich. Nun schreibt er für die Netzpiloten und betreibt nebenher einen Let’s Play-Kanal, auf dem reichlich gedaddelt wird.


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