Apple-Bildungspreise: So viel sparen Studenten beim Hardware-Kauf

Apple-Produkte haben ihren Preis, und der fällt für die meisten Produkte nicht zu knapp aus. Seit Einführung der Apple-Bildungspreise können Studenten und Lehrkräfte kräftig sparen. Dabei ist nicht nur Apple selbst im Bildungssegment engagiert, auch andere Anbieter von Hardware locken mit Studenten-Preisen. Wo und wie genau kommt ihr an die Rabatte heran? Ich habe für euch die besten Angebote zusammengefasst.

Apple-Bildungspreise – Lohnt sich der Rabatt?

Apple-Bildungspreise sind verfügbar für eingeschriebene oder zugelassene Studenten an einer Hochschule, Eltern, die für Studenten kaufen, sowie Lehrkräfte und Hochschulmitarbeiter. Apple hat für die Bildungspreise eine separate Website eingerichtet, die sich nicht vom normalen Shop unterscheidet, außer in den Preisen für die Apple-Hardware. Bevor Studenten oder Hochschulmitarbeiter im Bildungs-Shop einkaufen können, muss zunächst der Berechtigungsstatus verifiziert werden. Das funktioniert sehr unkompliziert über die Website Unidays. Hier müssen sich Studenten oder Hochschulmitarbeiter mit ihrer Hochschul-Mailadresse einen Account erstellen. Unidays gleicht die E-Mail-Adresse mit internen Datensätzen in Bezug auf die Hochschul-Mailadresse ab. Die Immatrikulationsbescheinigung oder ein Arbeitsnachweis müssen nicht erbracht werden. So ist die Registrierung bei Unidays sehr unkompliziert und im Bezug auf den Datenschutz sicher.

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Screenshot by Julia Froolyks

Apple selbst gibt an, den Studentenstatus regelmäßig zu kontrollieren, also die E-Mail-Adresse auf ihre Erreichbarkeit zu überprüfen. Wer als Studierender beispielsweise das Apple-Music-Abo nutzt, muss seinen Status einmal im Jahr über das Apple-Konto nachweisen. Das Apple-Music-Abo gibt es für Studenten übrigens für 4,99 Euro anstatt 9,99 Euro.

Welche Geräte es vergünstigt gibt – und welche nicht

Die Apple-Bildungspreise sind tatsächlich sehr attraktiv. Allerdings rabattiert Apple längst nicht alle Produkte entsprechend. Zum Teil listet die Shop-Seite auch einfach nur die regulären Preise. Wie viel ihr beim Kauf tatsächlich sparen könnt, müsst ihr leider selbst recherchieren. So gibt es zum Beispiel das Apple iPhone 7 nicht zu Bildungspreisen. Der Apple TV und die Apple Watch sind ebenfalls nicht für Studierende vergünstigt. Jedoch sind alle iMac-Modelle, MacBooks und iPads für Studierende rabattiert. Auch das neue MacBook Pro mit Touch Bar, die neuen iMacs und das neue iPad Pro gehören zum rabattierten Angebot. Apple gibt lediglich „sinnvolle“ Hardware für das Uni-Leben vergünstigt raus.

Geld sparen bei Apple-Hardware – so viel Ersparnis ist möglich

Generell gilt: Je teurer das Apple-Produkt laut dem vom Hersteller empfohlenen Preis ist, desto mehr können Studierende und Berechtigte sparen. Ein paar Beispiele für MacBooks und iPads: MacBook / Air / Pro:

  • 990,00 Euro anstatt 1.099 Euro: MacBook Air 13″ mit 1,8 GHz Prozessor, Intel Core i5, 128 GB SSD-Speicher, 8 GB RAM
  • 1.215,64 Euro anstatt 1.349,00 Euro: MacBook Air 13″ mit 1,8 GHz Prozessor, Intel Core i5, 256 GB SSD-Speicher, 8 GB RAM
  • 1.350,06 Euro anstatt 1.499,00 Euro: MacBook mit 1,2 GHz Prozessor, Intel Core m3, 256 GB SSD-Speicher, 8 GB RAM
  • 1.620,06 Euro anstatt 1.799,00 Euro: MacBook mit 1,3 GHz Prozessor, Intel Core m3, 512 GB SSD-Speicher, 8 GB RAM
  • 1.350,00 Euro anstatt 1.499 Euro: MacBook Pro 13″ mit 2,3 GHz Prozessor, Intel Core i5, 128 GB SSD-Speicher, 8 GB RAM
  • 1.799,00 Euro anstatt 1.999,00 Euro: MacBook Pro 13″ mit 3,1 GHz Prozessor, Intel Core i5, 256 GB SSD-Speicher, 8 GB RAM

iPad Pro:

  • iPad Pro (2017) 10,5″ ab 692,58 Euro anstatt ab 729,00 Euro
  • iPadPro (2017) 12,5″ ab 854,42 Euro anstatt ab 899 Euro

Meine Stichproben haben ergeben, dass Apple hier preistechnisch wirklich ganz vorn mit dabei ist: Das Preisvergleichsportal Idealo.de bietet für die oben genannten Apple-Produkte keine günstigeren Preise an. Die Apple-Bildungspreise lohnen sich also definitiv. Doch es geht noch günstiger.

Studenten-Rabatte bei anderen Anbietern

Nicht nur Apple will Studierende innerhalb der Apple-Bildungspreise mit Vergünstigungen locken. Über die Website Unimall.de können Studierende und Hochschulmitarbeiter ebenfalls rabattierte Apple-Hardware erwerben. Das Besondere sind hier allerdings nicht die Preise, sondern eine wesentlich größere Modell-Auswahl, die Apple selbst nicht bietet, da über Apple oft nur die neuesten Modelle verfügbar sind. Die Preise gestalten sich auf Unimall.de ähnlich wie bei Apples Bildungsprogramm. Unimall.de ist außerdem Partner von Apple und bietet direkten Zugriff auf die offiziellen Apple-Bildungspreise. Weitere Recherchen zu Studenten-Rabatten für Apple-Produkte haben ergeben, dass Apple und Unimall.de nicht immer die günstigsten Anbieter sind. Auch der Onlineshop Mactrade.de lockt mit Studi-Rabatten. Im direkten Vergleich kostet hier das MacBook Air 13″ mit 1,8 GHz-Prozessor und 128 GB SSD-Speicher 1044,05 Euro, ist also noch mal knapp 50 Euro günstiger als im Bildungsprogramm von Apple. Voraussetzung, diesen Bestpreis bei Mactrade zu bekommen, ist der Berechtigungsnachweis in Form eines ausgefüllten PDF-Dokuments. Beim Kauf müsst ihr dazu einfach ein Häkchen m Bereich „EDU-Preis“ machen.

Preise vergleichen lohnt sich

Generell gilt für Studierende und Hochschulmitarbeiter, dass sich ein Preisvergleich auf jeden Fall lohnt. Apple selbst bietet zwar attraktive Rabatte für Hardware innerhalb der Apple-Bildungspreise – diese sind allerdings nicht immer günstiger. Zudem bieten andere Onlinehändler auch Studi-Rabatte auf ältere Hardware, die Apple offiziell nicht mehr im Sortiment hat.


Screenshots „Apple.de“ by Julia Froolyks

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Applepiloten“ unter CC BY-ND 4.0.


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Julia Froolyks

Julia Froolyks

ist Technikjournalistin und leidenschaftlicher Fan von Marktneuheiten. Neben Mobilfunk und Smartphones hegt sie eine innige Beziehungen zu Datenschutz und Cyber Security. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.

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