Nicht ganz sauber? UVC-Licht Ladeboxen gegen das Smartphone als Virenschleuder

Kaum einen Gegenstand tragen wir so oft in unserer Hand wie unser Smartphone. Wir tippen ständig darauf herum und haben es überall dabei. Dabei ist es kein Wunder, dass sich auf dem Touchscreen bis zu 100 verschiedene Bakterienarten sammeln können. Laut einem Bericht der Techniker Krankenkasse berühren wir bis zu 2.500 Mal den Bildschirm unseres Smartphones. Irgendwie ist es dann fast logisch, dass sich auf unserem elektronischen Helferlein eine Keimkultur bildet, die mehr Bazillen als eine übliche Klobrille beherbergen soll. Ladeboxen mit UVC-Licht können dieses Problem im wahrsten Sinne des Wortes wieder ins Reine bringen.

UVC-Licht ist vielfältig einsetzbar

UVC-Licht ist sehr energiereich und findet bereits Anwendung bei der Desinfektion von Luft und Trinkwasser. Aber auch medizinische Geräte wie Endoskope und Ultraschallsonden desinfiziert man mit Hilfe des Lichts. Manche mit UVC-Licht ausgestattete Lichtboxen im medizinischen Bereich verfügen über einen NFC-Reader, der das zu reinigende Gerät erfasst. Das kann helfen, Hygienemaßnahmen zu protokollieren. Mithilfe eines integrierten Sensors lässt sich die UVC-Strahlungsdosis ermitteln. Daten wie diese lassen sich dann per LAN oder WLAN in Netzwerke einkoppeln und verarbeiten.

In einigen Krankenhäusern und ihren OPs dieser Welt laufen mit UVC-Licht ausgestatte Roboter umher. Ihr Licht dringt in das Erbmaterial von Viren, Pilzen und Bakterien hervor und verändert ihr Erbgut. Dadurch kommt es zu Mutationen und eine Vermehrung wird unmöglich gemacht. Damit das Ganze funktioniert müssen Oberflächen mit einer ausreichenden Dosis gleichmäßig bestrahlt werden. Wichtig: Menschen dürfen nicht anwesend sein. Denn auch für uns ist die UVC-Strahlung schädlich.

Klappe zu – Keime tot?

Einen Roboter, der mit desinfizierender UVC-Strahlung das Smartphone säubert, braucht es aber nicht gleich. Denn auf dem Technikmarkt tummeln sich Ladestationen, die das Smartphone laden und zugleich desinfizieren können. Verschiedene Hersteller bieten Ladeboxen an, die bis zu 99,9 Prozent aller Keime und Viren binnen weniger Minuten abtöten. Das Smartphone wird in die Box gelegt und sterilisiert ,sobald der Deckel geschlossen ist. Drückt man dann auf den Start-Knopf, übernehmen Induktion und UVC-Licht den Rest der Arbeit. In der Ladebox kommen zwei UVC-Lampen zum Einsatz, die das Gerät von beiden Seiten bestrahlen.

Die Desinfektion mithilfe der Strahlung verfärbt nichts und hinterlässt auch keine Rückstände. Da die meisten Smartphones nicht zu 100 Prozent wasserdicht sind, ist es nur praktisch, dass die Desinfektionsmethode auf flüssige Reinigungsmittel verzichtet. Das schont Oberflächen des Smartphones und ist umweltfreundlich. So tötet das UVC-Licht der Ladebox nahezu alles, was auf eurem Smartphone kreucht und fleucht. Bei richtiger Anwendung ist das für den Menschen unbedenklich.

Kommt es nicht nur aufs Laden an, kann man neben Smartphone und Co. auch alltägliche Gegenstände hineinlegen, die man desinfizieren möchte. Schlüssel, Schmuck und Brillen befreit man so in wenigen Minuten von Keimen. Für all diejenigen, die es nicht nur keimfrei haben wollen, hat der Hersteller Aonco eine spannende Zusatzfunktion in seine UVC-Licht Ladebox integriert: Mit wenigen Tropfen des Lieblingsaromaöls verpasst sie den persönlichen Gegenständen nicht nur eine saubere Oberfläche, sondern auch noch einen ausgesuchten Duft.

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Image by NorGal via Adobe Stock

Aycan Kilic

ist digitale Visionärin und auch analog unterwegs. Sie mag so ziemlich alles, was mit Politik, Büchern und Kontroversem zu tun hat. Fotografiert alles, was ihr vor die Linse kommt. Entwickelt in Dunkelkammern dieser Welt selbst und ist 1a Profilbildzulieferin ihrer Freunde.


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