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Facebook, WhatsApp und Instagram – Der Mega-Messenger kommt!

Facebook ist ein wahrer Social Media-Riese. Er besteht schon längst nicht mehr aus Facebook selbst, sondern auch aus dem bekannten Messenger WhatsApp und der Foto-Sharing-Plattform Instagram. Die beiden Dienste wurden vor wenigen Jahren durch Facebook übernommen. Mehr als 2,6 Milliarden Menschen nutzen mittlerweile diese drei Dienste.

Nun plant Facebook die Messenging-Dienste aller drei Plattformen zu bündeln. Die Dienste sollen weiterhin autark funktionieren, nur auf einer gemeinsamen, technischen Infrastruktur laufen.

Wird das ein Whatsabook?

Das klingt nun so, als plant Facebook den großen Über-Messenger zu bringen, um sich ein Marktmonopol zu sichern. Doch im Prinzip ist das ein logischer Schritt. Eine einheitliche Infrastruktur vereinfacht die Pflege der Plattformen und lässt Features einfacher für die jeweils andere Plattform implementieren.

Außerdem schafft man mit der Vereinheitlichung der Messenger eine viel breitere Vernetzung. Es beschwert sich schließlich auch niemand darüber, dass man mit dem Telefon oder dem Internet an sich Personen aus unterschiedlichen Netzen erreicht.

In ihren Kernkompetenzen bleiben die drei Plattformen zudem treu. Es geht nur um die Messenger der drei bekannten Dienste.

Warum dann die Aufregung?

Trotzdem ist die Zusammenlegung der Messenger-Funktionen für viele Nutzer ein rotes Tuch. Das liegt unter anderem auch an einem Versprechen Facebooks bei der Übernahme WhatsApps. Damals wollte man die Nutzerdaten der beiden Dienste getrennt halten. Bereits der Abgleich von Telefonnummern zwischen Facebook und WhatsApp stieß auf Widerstand durch Datenschützer und wurde in Europa sogar ausgesetzt.

Hinzu kommt, dass WhatsApp der einzige der drei Messenger ist, der mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mehr Sicherheit gewährleistet. Bis zu ihrem Abgang, haben sich die WhatsApp-Gründer Brian Acton und Jan Koum offenbar noch gegen Pläne zur Aufweichung dieser Verschlüsselung gewehrt. Mit dem gemeinsamen Messenger würde die Verschlüsselung vermutlich komplett wegfallen. Außerdem wäre der Weg frei, noch mehr Daten zwischen den Diensten auszutauschen. In Anbetracht des Cambridge-Analytica-Skandals lässt sich auch hier eine gesunde Skepsis verstehen.

Brian Acton gestand übrigens später gegenüber Forbes: „Letztendlich ist es so, dass ich mein Unternehmen verkauft habe. Ich habe die Privatsphäre meiner Nutzer für einen größeren Gewinn verkauft. Ich habe eine Entscheidung und einen Kompromiss getroffen. Und damit lebe ich jeden Tag.“

Facebook könnte sich selbst ins Bein schießen

Vor allem in Europa können wir fest damit rechnen, dass die Messenger-Pläne wieder die Datenschützer auf den Plan rufen. Doch das ist nicht das einzige Problem, dem Facebook gegenüber stehen könnte.

Derzeit trennen die Nutzer noch stärker zwischen Facebook, Instagram und WhatsApp. Es sind gewissermaßen Konkurrenten, wenn sie am Ende auch demselben Unternehmen angehören. Ein Wegfall dieser geistigen Trennung könnte dafür sorgen, dass die tatsächlichen Konkurrenten profitieren.

Auf der anderen Seite sinkt mit dem gemeinsamen Messenger aber auch die Barriere, die jeweils andere Plattform zu nutzen. Der Wechsel auf eine andere Plattform hängt meist davon ab, ob das soziale Umfeld an einem Strang zieht. Wessen Freunde alle nur auf Facebook sind, zieht es nicht unbedingt nach Instagram. Wenn er von dort jedoch auch noch seine Facebook-Kontakte hat, ist die Hürde eines Wechsels oder der Parallelnutzung deutlich geringer.

Bis der gemeinsame Messenger fertig ist, wird jedoch einige Zeit vergehen. Geplant ist ein Release bis Ende 2020. Nachdem sich Mark Zuckerberg bereits nach dem Cambridge-Analytica-Skandal vor Senatoren erklären musste, ist davon auszugehen, dass der Zusammenschluss der Messenger mit sehr scharfem Auge beobachtet wird.

Ein kritischer Blick auf Zuckerberg und Facebook im Film „The Social Network“ auf Amazon (Provisionslink).


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  • ARBEITSMARKT heise: 60 Millionen Euro versenkt: Arbeitsagentur stoppt IT-Projekt ROBASO: Die Bundesagentur für Arbeit stoppt ein millionenschweres Software-Projekt, das 14 verschiedene eigene Anwendungen auf einer Plattform bündeln sollte. In einem Pilottest, der im Oktober 2015 begann, zeigte sich ROBASO (Rollenbasierte Oberflächen) nämlich als zu unflexibel, um den Praxis-Anforderungen gerecht zu werden. Insgesamt 60 Millionen Euro wurden in die seit 2010 laufende Entwicklung des Projekts gesteckt. „Die Defizite hätten nicht zeitnah und wirtschaftlich behoben werden können“, heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsagentur. Informationen der dpa zufolge wären etwa nachträgliche Änderungen wie die Korrektur einer Kontonummer nicht möglich gewesen – der Nutzer hätte den Satz mit sämtlichen Leistungs- und Vermittlungsdaten komplett neu eingeben müssen. Es handelte sich um eine Eigenentwicklung der Bundesagentur.

  • APPLE golem: Office for Mac erhält Touch-Bar-Unterstützung: Für Nutzer des mit der Touch-Bar ausgestatteten MacBook Pro steht ein neues Update zum Download bereit: Die Software Office for Mac erhält in der Neuauflage Unterstützung für die Nutzung der Touch-Bar. Diese enthält unter anderem Kurzbefehle wie Fett, Kursiv oder Unterstreichen. Dadurch soll der Bildschirm übersichtlicher werden und mehr Platz geschaffen werden. Im Gegensatz zu den Betaversionen wurde in Word außerdem das Einfügen von Kommentaren, Fotos und Hyperlinks über die Touch Bar ermöglicht. Powerpoint zeigt auf Knopfdruck eine Vorschau der verfügbaren Folien. Zudem gibt es Werkzeuge zum Bearbeiten, Drehen und Verschieben von Objekten sowie zum Aufruf von Layern.

  • NSA-UA taz: Die ahnungslose Zeugin: Wolfgang Gast von der taz mit einem Kommentar zum NSA-Untersuchungsausschuss. Er vergleicht das Verhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den drei Äffchen-Emojis, die sich Augen, Ohren und Mund zuhalten. In dem Kommentar heißt es: „Ausspähen unter Freuden – geht gar nicht. Das sagte Angela Merkel, als bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst NSA eines ihrer Handys überwacht hatte. Was Merkel damals nicht sagte und was sie aus heutiger Sicht zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewusst haben will: Der dem Kanzleramt direkt unterstellte Bundesnachrichtendienst hat in großem Maßstab nicht nur böse autokratische Regierungsschufte, sondern auch befreundete Regierungen und selbst EU-Mitgliedstaaten systematisch überwacht und in großem Umfang Daten an die NSA weitergeleitet.

  • FACEBOOK zeit: Mark Zuckerberg will „Globalisierung für alle“: In einem offenen Brief hat Mark Zuckerberg eingeräumt, dass sich einige Menschen von der Globalisierung überrollt fühlen. Facebook wolle sie in Zukunft stärker mit einbeziehen. In dem Schreiben plädiert der CEO für eine weltweite Vernetzung, die Fortschritt ermöglichen soll. Zugleich räumte er ein, dass sich viele Menschen zurückgelassen fühlten, ihre „Hoffnung für eine bessere Zukunft verloren“ hätten und „Bewegungen gründen, die sich abschotten“. Facebook solle in Zukunft noch stärker zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.

  • DATA Tagesspiegel: Datenschutz ist kein Selbstzweck: Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière sind verschiedene Falschannahmen der Grund für die vernebelte öffentliche Debatte über Datenschutz und Privatsphäre. Eine davon ist die immer wieder gern zitierte Aussage „Meine Daten gehören mir“. Jedoch gibt es verschiedene Daten, auf die man keinen Anspruch hat, wie beispielsweise Aussehen, Kleidungsstil, Auftreten. Sie seien nicht wie Gegenstände, die weggenommen oder zurückgeholt werden können. Weiter schreibt der Politiker: „Daten sind weder gut noch schlecht“. Es komme vielmehr auf ihre konkrete Verwendung an. Durch bewusste und überlegte Verwendung von Daten könnten wir unser Leben verbessern, wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, von unserer Freiheit Gebrauch machen.

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  • GAMESCOM heise: Messe hält Besucherrekord: Die Gamescom ist eine der weltweit größten Events für Computer und Videospiele. Das Event fand vom 17. bis 21. August 2016 statt und erreichte mit mehr als 500.000 Besuchern dieses Jahr einen neuen Besucherrekord. Bereits vor Beginn der Messe waren die Tagestickets ausverkauft. Dieses Jahr wurden alle Sicherheitsmaßnahmen erhöht, um den Besuchern mehr Sicherheit gewährleisten zu können. Zu diesen Sicherheitsmaßnahmen gehörte, dass man keine nachgebildeten Waffen mit in die Hallen nehmen durfte, was viel Protest auslöste. Durch Neuauflagen kam das diesjährige Thema Virtual Reality sehr gut bei den Besuchern an.
  • OLYMPISCHE SPIELE 2016 Stern: Was von den Spielen in Rio bleibt: Laut einiger Athleten waren die diesjährigen Spiele die schlechtesten der Geschichte. Ein Großteil der Bevölkerung litt unter den Spielen, denn Vieles blieb vor der Öffentlichkeit verborgen. Die Zustände in Rio waren grausam und das Olympia Dorf glich einem Hochsicherheitsgefängnis. Das einzige, was den Bewohnern bleibt, sind die hohe Schulden. Viele Wettberwerbe waren außerdem vom Thema Doping erschüttert, das gerade wieder in der Öffentlichkeit steht wie schon lange nicht mehr.
  • ZUCKERBERG faz: Mark Zuckerberg verkauft Facebook-Aktien: Mark Zuckerberg wird 99 Prozent der Facebook Aktienanteile verkaufen, die er und seine Frau Prischilla Chan besitzen. Als seine Tochter geboren wurden, kündigte er dies an. Nun könnte es bald soweit sein. Schon im Juni dieses Jahres gab Zuckerberg bekannt, dass er ein Unternehmen in Afrika mit dem Geld unterstützen werde, das Softwarentwickler ausbildet. Trotz der Abgabe seiner Aktien wir Zuckerberg weiterhin die Zügel bei Facebook in der Hand halten. Der Konzern hat seine Aktienstruktur für seinen Gründer geändert.
  • FACEBOOK sueddeutsche: Wie Facebook Menschen zum Schweigen bringt : Sprengnagel, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Stefanie Sargnagel, ist eine ironische Person, ihre Texte sind oft Satire, ihre Haltung ist politisch in aller Regel links. Würde sie das, was sie auf Facebook veröffentlicht, in einer Zeitung schreiben, entstünde gewiss ab und an eine Debatte über die Freiheit der Kunst. Auf Facebook aber drückt stattdessen ein Mitarbeiter die Taste Löschen – und die Sache ist erledigt. Natürlich nur für Facebook. Anderen Menschen fehlt ja etwas, nämlich der Text von Sprengnagel.
  • STARTUP bloomberg: Yahoo Ad Partner Media.net Sells to China Group for $900 Million: Das Startup Media.net, das Werbung für Yahoo und Microsoft organisiert, soll für 900 Millionen Dollar an eine Gruppe von chinesischen Investoren gehen. Die Gründe erhoffen sich dadurch mit großem Erfolg auf dem asiatischen Markt einzuschlagen. Letztes Jahr konnte das Startup rund 232 Millionen Dollar an Einnahmen vorweisen.
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  • FACEBOOK wsj: Facebook Signs Deals With Media Companies, Celebrities for Facebook Live: Es geht weiter im Kampf der Video-Streaming-Angebote. Facebook will mit der Videoplattform Youtube konkurrieren. Mark Zuckerberg greift dafür tief in die Taschen. Mehr als 50 Millionen Dollar investiert er nun in Deals mit Medienmachern und Prominenten, um sein Facebook-Live Angebot zu pushen. CNN, New York Times, Huffington Post und Vox Media sollen unter den Partnern sein. Rund 140 Interessenten konnte Zuckerberg für seinen Plan gewinnen.
  • PROJEKT ZUKUNFT handelsblatt: SPD will Deutschland innovativer machen: Nach dem Rückgang der Umfragewerte auf 21 Prozent versucht die SPD mit dem bereits im September 2015 gestarteten “Projekt Zukunft” wieder mehr Menschen für sich zu begeistern. An dem Projekt, welches Änderungen in unter Anderem der Bildung, Innovation und Lebensqualität vorsieht, konnte jeder Bürger mitwirken und Meinung äußern, um neue Projekte zu sammeln. Ersten Ergebnissen zufolge, soll zum Beispiel eine Aufstockung des ZIM, einem Förderprogramm für den Mittelstand, folgen.
  • STARTUP gruenderszene: Number26 erhält 40 Millionen US-Dollar: Kürzlich sorgten die Gründer des Fintech Startup Number26 für einen Skandal. Bis zu 500 Kunden wurde ohne Begründung das Nutzerkonto gekündigt. Später entschuldigte Number26 sich mit der Begründung, dass zu viele Abhebungen enorme Kosten verursacht haben. Neue Regeln sollen das in Zukunft ändern. Mit einer Fair-Use-Policy wollen die Gründer eine Stabilität bringen. Seit Februar wurde außerdem nach Investoren für das Startup gesucht. Nun konnten die Gründer insgesamt 40 Millionen Euro an Investitionen einsammeln. Dabei sind unter anderem die Zalando-Chefs und der zweitreichste Mann Chinas.
  • ÜBERWACHUNG mashable: Photo reveals that even Mark Zuckerberg puts tape over his webcam: Anfang dieser Woche bedankte sich Mark Zuckerberg bei allen Nutzern und den Gründern der App Instagram mit einem Foto mit Instagram-Rahmen. In den letzten zwei Jahren hat sich die Zahl an Nutzer mehr als verdoppelt. Ein kleiner Teil in Zuckerbergs Foto zog allerdings schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Die Webcam seines Laptops ist abgeklebt. Sollte man dem Beispiel von Zuckerberg folgen und seine Webcam stets abkleben, um möglichen Hackern und Überwachern keine Chance zu lassen?
  • HACKER heise: Hacker erbeuten Kunden-Daten aus Acers Online-Shop: Hacker haben sich in Nordamerika Zugriff auf die Online-Daten von mehreren Kunden bei Acer verschafft. Vermutlich sind auch wichtige Kreditkarteninformationen entschlüsselt worden, mit denen die Diebe nun ungehindert Onlinebezahlungen verrichten könnten. Betroffen sollen ausschließlich nordamerikanische Kunden von Acers Online-Shop sein, die zwischen dem 12. Mai 2015 und 28. April 2016 etwas in dem Shop gekauft haben.
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  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ googlewatchblog: Künstliche Intelligenz: Google-Forscher fordert „großen roten Button“ zur Abschaltung von Robotern: Die Entwicklung der „Künstlichen Intelligenz“ steckt noch in den Kinderschuhen. Trotzdem wird jetzt schon darüber nachgedacht, welche Möglichkeiten es geben muss, um die menschliche Sicherheit zu garantieren, sollte eine Künstliche Intelligenz der natürlichen überlegen sein und so gefährlich werden. Von Forschern wird deshalb gefordert, dass jeder Roboter einen „großen roten Knopf“ eingebaut haben muss, damit man ihn so schnell wie möglich abschalten könne. Die Gefährdung sehen die Forscher in den Robotergesetzen, die dafür sorgen sollen, dass die Maschinen dem Menschen dienen und helfen. Doch die Komplexität dieser Programmierung kann Fehler bringen, woraus Aktionen entstehen könnten, die den Menschen Schaden zufügen.

  • HACKER jetzt.de: Mark Zuckerberg wird gehackt – und plötzlich sympathisch: Bei vielen Netzwerken und Online Plattformen ist es heutzutage Pflicht, dass Zahlen, Groß- und Kleinschreibung und eine bestimmte Anzahl an Zeichen vorhanden sein muss, damit ein Passwort seine Gültigkeit erhält. Weniger komplexere Passwörter machen es Hackern einfacher diese zu knacken und an persönliche Daten zu gelangen. IT-Spezialisten erleiden gefühlte vier Herzinfarkte hintereinander, wenn sie mitbekommen, dass man dasselbe Passwort für mehrere Accounts benutzt. Letztes Wochenende wurde Mark Zuckerberg Opfer eines Hackers. Sein Twitter-, Pinterest- und Instagram-Account wurde mit Hilfe seines LinkedIn-Passwort geknackt, das 2012 nach einem Hacker-Großangriff erbeutet wurde. Seine Wahl zur Verschlüsselung seiner Daten: „dadada“.

  • APPLE cnet: iPhone owners holding onto their phones longer: Der Trend, dass sich Stammkunden des Apple-Konzerns in den meisten Fällen direkt die neuste Version des Smartphones kaufen, geht zurück. Am Dienstag wurde in den USA eine Untersuchung veröffentlicht, die besagt, dass mindestens 50 Prozent aller Kunden ein zwei Jahre altes iPhone besitzen. Gründe dafür könnte die langsame Entwicklung der Hard- und Software in den neuen Geräten sein. Vergleicht man die letzen Modelle, so sind keine großen Unterschiede zu merken, abgesehen vom Design.

  • DROHNEN digitaltrends: This proposed drone taxi service just took a big step toward becoming a reality: Während einige Postdienste noch damit beschäftigt sind, eine Paketzustellung durch Drohnen zu entwickeln, arbeitet eine Firma in China daran, dass man bald Menschen via Drohne transportieren kann. Unter dem Namen „EHang 184“ ist ein Prototyp einer Taxidrohne entstanden, die es möglich machen soll einen Kunden auf simpelste Art und Weise von A nach B zu bringen. Die Drohne bietet Platz für einen Passagier, kann 25 Minuten fliegen und erreicht eine Geschwindigkeit von 100km/h. Damit konnten die Entwickler aus China prompt ein großes Tech-Institut aus Nevada überzeugen, das das Team mit finanzieller und technischer Hilfe für die Entwicklung unterstützen möchte.

  • CURRENTC golem: Apples Konkurrenz CurrentC in Schwierigkeiten: Der Konkurrent zu Apples „Apple Pay“ hat Probleme. „CurrentC“ springen die Partner ab. Die Firma zählt einige der einflussreichsten Handelsketten zu seinen Kunden. Im April sprang allerdings eine dieser Einzelhändler ab. Best Buy entschied sich doch eher mit der mobilen Bezahlmöglichkeit von Apple zu arbeiten. Bei CurrentC spielen, anders als bei Apple, die Kreditkartenfirmen keine Rolle, weil der Einkauf direkt zwischen Händler und Kunde stattfindet. Das soll dem Händler Transaktionsgebühren sparen.

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Business-Sekten produzieren Regel-Befolgungs-Automaten

Wheels (Image by katermikesch [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Von Professor Rupert Hasenzagl gibt es eine vernichtende Prophezeiung für das Management: „Wir bedienen uns derzeit eines toxischen Systems und fahren mit 300 Stundenkilometer gegen die Wand.“ Wir könnten uns noch gar nicht vorstellen, wo wir in fünf Jahren stehen würden, weil uns die Dimensionen fehlen. Weil wir uns in einem enormen Umbruch befänden. Weil Unsicherheit und Angst zunähmen. Weil es vielen Managern an der Profession fehlt, um die Komplexität zu erfassen. Stattdessen würden wir die Dosis an Macht und Bürokratie erhöhen.

Organisationen als ISO-Norm

In diesen bürokratischen Organisationen gedeiht eine trügerische Fantasie der Rationalität. Sie verschanzt sich hinter Controlling-Kennzahlen, Erbsenzähler-Monitoring-Systemen, ISO-Normen, Zertifikaten, Testaten und sonstigen Hilfsmitteln der Planungsgläubigkeit. Professor Benedikt Hackl sprach beim HR-Festival auf der re:publica von einer verhängnisvollen Zahnradlogik, die in vielen Organisationen das Tagesgeschäft dominiert.

Es werden mit analogen und digitalen Instrumenten Regel-Befolgungs-Automaten herangezüchtet: „Fast überwunden geglaubte Herrschaftsformen leben wieder auf und verschärfen sich teilweise in Form von Benchmarking- und anderer Evaluationspraktiken. Im Grunde hat der Taylorismus nur eine andere Form angenommen und sich vertieft“, mahnt der Buchautor Reinhard K. Sprenger in seinem jüngsten Werk mit dem vielsagenden Titel „Das anständige Unternehmen“, erschienen im DVA-Verlag.

Mitarbeiter-Bashing mit Monitoring-Systemen

Freiräume werden immer mehr eingeengt, die letztlich in massiven Freiheitsbeschränkungen münden. Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am meisten runterzieht, sei nach Auffassung von Sprenger nicht das offene Misstrauen der Vorgesetzten:

Es ist das Pseudovertrauen, das knitterfreie, korrekt-opportune Verbalvertrauen, das mit der Forderung nach Transparenz einhergeht und sich dadurch ad absurdum führt.

Man sagt seinem Gegenüber nicht mehr offen die Meinung, sondern versteckt die Giftpfeil-Attacken gegen Untergebene hinter Reporting- und Monitoring-Systemen. Denn Zahlen können ja nicht lügen – kleiner Scherz des Notiz-Amtes.

Mit Ethik-Seminaren zum betreuten Arbeiten

Mit den Tabula rasa-Steuerungsmethoden zerschlägt man das individuelle Anderssein. Jede Abweichung von einer Norm wird pathologisiert. „Dahinter steckt eine weit verbreitete Optimierungsideologie“, so Sprenger, der von einer Pädagogisierung der Unternehmensführung spricht. Unterschiede werden über das Personalmanagement wegtherapiert. Übrig bleibt eine geschmeidige Formmasse, die einer Sekte sehr nahe kommt. Dazu zählt Sprenger auch Mitarbeiterbefragungen, Ethik-Seminare oder ganzheitlich-idiotische Feedback-Rituale, die zur Entmündigung des Menschen beitragen. Übrig bleibt „betreutes Arbeiten“. Es werden immer mehr Distanzen und Freiräume verschüttet, die sich mit menschlichem Anstand nicht vereinbaren lassen. Die Distanzlosigkeiten werden als solche oft gar nicht wahrgenommen und falls doch, werden sie als Fürsorge und Hilfe interpretiert. „Aber der Preis ist hoch. Man lebt wie unter einer Glasglocke“, führt Sprenger im Welt-Interview aus.

Wenn in Gesellschaften und Organisationen der dümmliche Spruch von Facebook-Chef Mark Zuckerberg „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“ zum Maßstab des Zusammenlebens wird, bleibt am Ende nur noch die Führungsphilosophie der Kommunistischen Partei China übrig. Man landet in der Falle einer freiheitsfeindlichen Vorzensur, die sich im Kopf abspielt.

Standards töten Rebellen

Rebellen haben in diesem standardisierten Orwell-Kosmos nicht den Hauch einer Chance, moniert Ole Wintermann von der Bertelsmann-Stiftung im HR-Festival-Interview.

Mit digitalen Werkzeugen verschärfe sich das sogar. Es bestehe die große Gefahr, dass man kreative Köpfe mit Excel Sheets und anderem Unsinn einfängt und domestiziert. Alles wird auf Planbarkeit, auf Messbarkeit und Werthaltigkeit überprüft. Freiräume können sich so nicht entfalten. Im Internet ist ähnliches zu beobachten, meint Wintermann.


Image „Wheels“ by katermikesch (CC0 Public Domain)


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Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • ADBLOCKER Digiday: Is blocking ad blockers really illegal in Europe: Adblocking ist ein sehr umstrittenes Thema, vor allem bei Herausgebern und Nutzern. Nutzer versuchen sich vor lästiger Werbung zu schützen und Herausgeber kämpfen um ihre Existenz, die durch das Entfallen der Einnahmen von Werbung gefährdet ist. Jetzt versuchen sie mit einem Detektor Nutzer ausfindig zu machen, die einen Adblocker benutzen. Die Frage ist nun, ob das in die Privatsphäre der Nutzer eingreifen würde und strafbar für die Herausgeber ist?
  • TWITTER t3n: Kein Social Network mehr: Mit diesem Trick kämpft sich Twitter im App Store an die Spitze: Die Social Media APPs wie Facebook, Twitter, Instagram Snapchat und Co, kämpfen erbittert um die Spitze der Rangliste für Social Media. Zwar kann sich Twitter noch unter den Top 10 beweisen, aber ihre Popularität nimmt zunehmend ab. Aus dem Grund haben sie sich aus der Liste der Social Media Plattformen im App Store verabschiedet und haben ihr Glück im Bereich News versucht – mit Erfolg!
  • ZUCKERBERG cnet: It costs $5M to keep Zuckerberg safe, and four other things we learned from Facebook: Facebook gibt fünf Dinge über Zuckerberg bekannt, die ihr vielleicht nicht über ihn wusstet. Dass er zu den reichsten Menschen der Welt gehört und eine Menge Einfluss besitzt, ist fast jedem bekannt, aber wer hätte gedacht, dass Zuckerberg ein Gehalt von 1 Dollar hat. Aber auch die anderen Fakten wie die Kosten für seine Sicherheit, die 5 Millionen Dollar pro Jahr betragen, sind spannend zu lesen.
  • ROAMING faz: Wie Sie ab Samstag im Ausland zum Heimtarif telefonieren: Für die, die viel Zeit im Ausland verbringen und auch häufig ihr Smartphone benutzen müssen, können sich jetzt über die neue Festlegung von Telefongebühren im Ausland freuen. Nach den neuen EU-Vorschriften dürfen Telefonanbieter nicht mehr hohe Roaming-Gebühren innerhalb der EU von ihren Kunden verlangen – und ab den Sommer 2017 sollen die extra Gebühren ganz abgeschafft werden. Das heißt kein panisches Ausschalten von Mobilen Daten oder dem Flugmodus im Ausland innerhalb der europäischen Union.
  • APPLE Heise: Apple: Unbequemer Investor Carl Icahn steigt aus: Der Milliardär Carl Icahn verkauft seine Anteile an Apple, die einen Wert von rund fünf Milliarden Dollar haben. Der Grund für seine Entscheidung, nicht mehr an Apples Geschäft teilzunehmen, obwohl er an Apples Aktien circa zwei Milliarden Dollar verdient hatte, sind die Geschäfte in China. Da das Land bereits bekannt für seine Internetzensur ist und sich immer mehr von dem Einfluss der westlichen Gesellschaft entziehen will, ist seine Sorge begründet, nach dem China auch das Film- und E-Book-Angebot von Apple blockierte.

chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


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Netzneutralität: Indien verbietet Gratis-Internet von Facebook

Wifi Router (adapted) (Image by Sunil Soundarapandian [CC BY 2.0] via flickr)

Eigentlich hätte Mark Zuckerberg Indiens Internetnutzern etwas Gutes tun wollen – mit dem Dienst Free Basics wollte seine Firma Facebook in dem nach China bevölkerungsreichsten Land der Erde ein Bündel an Internet-Diensten kostenlos anbieten. Doch die Telecom Regulatory Authority of India (TRAI) sieht dadurch das Prinzip der Netzneutralität verletzt und dreht Facebook den Saft ab.

Free Basics ist ein Bündel an Internet-Diensten, bestehend aus Facebook und 37 weiteren Webseiten, die Nutzern in Ländern wie Sambia, Kenia, Kolumbien, Indonesien, Bangladesch oder Pakistan kostenlos zur Verfügung stehen. Weil Facebook mit etwa 35 lokalen Mobilfunkern in 30 Ländern zusammenarbeitet, müssen die User nicht für die geladenen Daten bezahlen. Gebühren entstehen ihnen nur, wenn sie außerhalb des “Free Basics”-Angebots surfen. Insgesamt sollen etwa 19 Millionen Menschen weltweit das Angebot verwenden. Die große Idee von Zuckerberg: Er will Menschen in armen Ländern, die sich Internetzugang nicht oder nur schwer leisten können, auf diese Art und Weise online bringen. “Besser wenig Internet als gar keins”, argumentierte Zuckerberg.

Und genau dieser Umstand schmeckt der TRAI nicht. Sie bezeichnet Free Basics als diskriminierenden Tarif, der die kostenlosen Web-Dienste bevorzugt und jene, nicht nicht in dem Bündel sind, benachteiligt, weil ihre Nutzung Kosten verursacht. Dies verstieße gegen die Prinzipien der Netzneutralität, der zufolge alle Daten gleich behandelt werden müsse – es dürfe kein Zwei-Klassen-Internet entstehen, in dem kostenlose Dienste gegenüber Diensten, die Kosten verursachen, bevorzugt werden. Würde Facebook Free Basics weiter in Indien anbieten, würden Strafzahlungen drohen. Diese wären allerdings durchaus bezahlbar, denn Verstöße werden mit 50.000 Rupien (etwa 660 Euro) bestraft.

Für Zuckerberg, der Free Basics unter dem Namen Internet.org startete, bedeutet die Entscheidung von TRAI einen herben Rückschlag. Indien ist ein sehr wichtiger Wachstumsmarkt für Facebook, und Free Basics hätte der Firma geholfen, viele Menschen mit seinen Diensten, die im Kern des Bündels stecken, in Kontakt zu bringen. Immerhin lautet Zuckerbergs ambitioniertes Ziel, bis 2030 fünf Milliarden Mitglieder in seinem Online-Netzwerk zu haben.

Dass ein Rückschlag droht, war Facebook bereits Ende letzten Jahres bewusst geworden. Vor allem Netzaktivisten hatten gegen Free Basics wegen der Verletzung der Netzneutralität mobil gemacht. Deswegen versuchte Facebook, das Blatt mit PR-Maßnahmen doch noch zu wenden. Mit einer Studie wollte man zeigen, dass die Mehrheit der Inder Free Basics begrüßen würden – mit rund 3000 Befragten war diese Untersuchung aber wohl kaum repräsentativ für ein Land mit fast 1,3 Milliarden Einwohnern.

Außerdem öffnete man das Programm für Entwickler, die ihre Dienste für die Aufnahme einreichen konnten und dazu einige technische Anforderungen (kein JavaScript, kein Flash, mobil für Feature-Phones optimiert, Fotos mit maximal 200 kb, etc.) erfüllen mussten. Wer bei Free Basics aufgenommen wurde, wird dann aber immer von Facebook entschieden – eine Gate-Keeper-Rolle, die nicht jedem behagt.


Image (adapted) “Wifi Router” by Sunil Soundarapandian (CC BY 2.0)


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Vom Verrat der Großen an der Community

e8_merkel_zuckerberg_schmithEs zeichnet sich bei fast allen großen Dienstleistern und Entwicklern im Netz ein Trend ab, der nur noch auf die Vermarktung von Daten sowie Services und komplett gegen die Nutzerfreundlichkeit ausgerichtet ist. Dabei ist der Datenschutzdiskurs in sozialen Netzwerken, der in immer wiederkehrenden Wellen die Nachrichten bestimmt, nur ein kleiner Teil der Diskussion. Fehlende Navigation, unendlich viele Verifizierungen, fehlerhafte Systeme und beständige Datenabfragen im Wochentakt verderben die Lust an Social Media und inzwischen sogar an Gadgets. Es scheint als haben die Nerds von gestern, die mächtige Unternehmen anhand von Innovationen, Rebellion und dem Mut zu etwas Neuem aufgebaut haben, vergessen wer sie sind und was den Erfolg Ihrer Visionen ausmacht(e). Nicht mehr der User in Person ist es, der angesprochen werden soll, sondern der Käufer seiner Daten ist die eigentliche Zielgruppe. Dabei laufen die Gründer Gefahr, alles zu verlieren, was sie einst aufgebaut haben. Der Internet-Nutzer und die Fans drum herum sind eine eigenwillige Gattung Mensch, die schon so manchem erfolgsversprechendem Konzept den Garaus gemacht haben, aufgrund von klaren Fehlentscheidungen.

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Facebook-CEO im Live-Webcast am 6.10.

Am Montag, den 6. Oktober, wird der Gründer und CEO von Facebook von 10:30 bis 11:30 Uhr in einem Live-Webcast vom we-magazine zu sehen und zu hören sein. Ulrike Reinhard und Dominik Wind werden moderieren. Wer dabei sein will, meldet sich einfach bei WE-TV an. Als Software wird netviewer present benutzt, die neben dem Einblenden von mehreren Gesprächspartnern im Stream auch einen Chat ermöglicht. Außerdem kann der Stream auch in anderen Seiten eingebunden werden. Den Embedding-Code gibt’s hier.

[via lernen2null]

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