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Tersee: Die Suchmaschine made in Germany

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Tersee nennt sich die Echtzeit-News-Suchmaschine aus Deutschland. Mit dieser möchte das gleichnamige Startup niemand geringerem als Google Konkurrenz machen. // von Lukas Menzel Der Suchmaschinenmarkt ist in der Hand von Google. Fast 95 Prozent beträgt der Marktanteil des „Quasimonopolisten“ in Deutschland. Doch auch, wenn es somit fast unmöglich scheint gegen [...]
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ShortRead: VG Media wird Leistungsschutzrecht für Presseverlage wahrnehmen

Zwölf Presseverlage – darunter Axel Springer und Burda – haben sich darauf geeinigt, dass die Verwertungsgesellschaft VG Media das Leistungsschutzrecht für Presseverlage durchsetzen darf. // von Tobias Schwarz

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Ein halbes Jahr nachdem das im Vorfeld kontrovers diskutierte Leistungsschutzrecht für Presseverlage in Kraft trat und dann ungenutzt blieb, haben sich zwölf deutsche Presseverlage entschieden, dass Gesetz mit Hilfe der Verwertungsgesellschaft VG Media durchzusetzen. Auffällig ist aber, dass neben Axel Springer und Burda kaum große Medienhäuser sich entschieden haben, für die Veröffentlichung von Zeitungsartikeln im Web eine Lizenzgebühr zu erheben. Bisher wurde die VG Media von 13 privaten TV- und Hörfunkunternehmen getragen. Jetzt werden die Presseverlage 50 Prozent der Verwertungsgesellschaft übernehmen und den Tarif für die Nutzung definieren. Mit dabei sind u.a. Funke (Hamburger Abendblatt), DuMont Schauberg (Kölner Stadtanzeiger), Aschendorff (Westfälsiche Nachrichten), der Münchner Zeitungsverlag (Münchner Merkur) und die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft (Rheinische Post). Laut der dpa haben sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Spiegel, die Zeit und die Süddeutsche Zeitung gegen eine Beteiligung entschieden. Andere Verlage haben noch offengelassen, ob sie künftig ihre LSR-Ansprüche durch die VG Media vertreten lassen wollen. Experten rechnen nun mit einem Rechtsstreit, da wichtige Details – z.B. die Länge des lizenzfreien Snippettext – im Gesetzestext fehlen.

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Unter Attacke: Das Recht auf Privatkopie

Das Recht auf Privatkopie ist zwar ein wackeliges Gesetz, aber Ausdruck des alltäglichen Nutzerverhaltens. Nun steht es unter Beschuss und wieder einmal geht es ums Geld. Die Privatkopie ist Teil unseres Nutzerverhaltens im Alltag und das auch nicht erst seit gestern. Mit dem Aufkommen von Videorekordern, Kassettendecks, DVD-Brennern, USB-Speichermedien und Filesharing-Plattformen ist das Kopieren und Teilen von urheberrechtlich geschützten Inhalten im eigenen sozialen Umfeld alltäglich geworden. Durch soziale Netzwerke ist das Teilen von Inhalten Ausdruck unserer alltäglichen Kommunikation geworden. Im digitalen Zeitalter hat dies aber Fragen zur Privatkopie aufgeworfen, denn diese sind nichts mehr, was innerhalb unserer vier Wände bleibt, aber für digitale Inhalte gibt es bisher kaum finanzielle Kompensation, findet die Contentindustrie.

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5 Lesetipps für den 7. November

In unseren Lesetipps geht es um nach Berlin geflüchtete Internetaktivisten, Springer will die VG Media das Leistungsschutzrecht wahrnehmen lassen, Kritik am Routerzwang, die Wiedereröffnung der Silk Road und Summly-Entwickler Nick D’Aloisio. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNETAKTIVISTEN Spiegel Online: WikiLeaks-Aktivistin Sarah Harrison in Deutschland: Seit dem Wochenende ist die britische Wikileaks-Aktivistin Sarah Harrison in Berlin und dies wird wohl erst einmal auch so bleiben, denn ihre Anwälte raten ihr von einer Rückkehr nach England ab. Damit entwickelt sich die Bundeshauptstadt langsam zum Zentrum von im Exil lebenden Internetaktivisten aus den USA und Großbritannien und damit wohl auch zum Wien des digitalen Spionagezeitalters.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Kress.de: Springer setzt bei Wahrnehmung des Leistungsschutzrechts auf die VG Media: Die Axel Springer AG will Abgaben aus dem Leistungsschutzrecht für Presseverleger von der Verwertungsgesellschaft VG Media eintreiben lassen. Das kündigte Vorstandschef Mathias Döpfner am Mittwoch bei einer Pressekonferenz an. Neben der VG Media hat auch die VG Wort vor, das bisher wirkungslose Leistungsschutzrecht für Presseverleger wahrzunehmen.
  • ROUTERZWANG Zeit Online: Experten kritisieren Einführung von Zwangsroutern: Mit dem Chaos Computer Club, den IT-Mittelstand und 19 Endgerätehersteller haben sich mehrere Organisationen und Verbände in ihren jeweiligen Schreiben an die Bundesnetzagentur gegen den Einsatz vorgeschriebener „Leitungsabschlussgeräte“ gewandt. Mit dem Routerzwang befürchten sie Nachteile für die Kunden und die Produzenten, denn die Einheitsrouter gelten als unsicher.
  • SILK ROAD 2.0 Ars Technica: Just a month after shutdown, Silk Road 2.0 emerges: Rund vier Wochen nach der Verhaftung von Ross Ulbricht, besser bekannt als Silk Road-Betreiber Dread Pirate, wird der digitale Marktplatz „The Silk Road“ wieder online gehen. Am Samstag ist die Neueröffnung unter neuem Management geplant. Die auf TOR und Bitcoins setzende Seite soll noch sicherer werden, wobei das nicht Ross sein Problem war: der Betreiber selbst war zu unvorsichtig, denn ihn zu verfolgen war für die Strafermittlungsbehörden in den USA leichter als die Seite direkt anzugreifen.
  • NICK D’ALOISIO WSJ.com: How Teen Nick D’Aloisio Has Changed the Way We Read: Diesen Monat wird Nick D’Aloisio 18 Jahre alt. Grund genug für das Wall Street Journal den britischen Wunderjungen vorzustellen, denn mit seiner App Summly hat D’Aloisio die Art wie wir lesen für immer verändert. Auch wenn wir das noch nicht ganz merken. Yahoo hat es bemerkt und Summly im März für 30 Millionen US-Dollar gekauft.

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