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Sonos One (Gen 2) jetzt erhältlich: Innen neu, außen gleich

Sonos One (Gen 2)

WLAN-Lautsprecher beschallen immer mehr Haushalte. Einer der Spezialisten für diese Produktkategorie ist die Marke Sonos. Jetzt bringt der Hersteller einen neuen Lautsprecher auf den Markt, der uns aber verdächtig bekannt vorkommt. Es handelt sich nämlich um die zweite Generation des 2017 vorgestellten Modells Sonos One, das wir ausführlich getestet haben. Im Vergleich zum Original verfügt Sonos One (Gen 2) über leistungsstärkere Hardware im Inneren.

Das ist neu: Bluetooth, stärkerer Prozessor, mehr Speicher

Äußerlich gleichen sich die erste und zweite Generation wie ein Ei dem anderen. Das Design lässt Sonos nämlich unverändert. Stattdessen stattet der Hersteller das Modell Sonos One (Gen 2) mit Bluetooth Low Energy aus. Für das Streaming ist dieser Funkstandard allerdings nicht gedacht. Audio-Signale empfängt der Lautsprecher weiterhin nur über WLAN. Vielmehr soll BLE wie schon beim Modell Sonos Beam dabei helfen, eine temporäre Verbindung zum Smartphone herzustellen und dadurch die Einrichtung des Lautsprechers zu erleichtern.

Außerdem verbaut der Audio-Spezialist im Sonos One (Gen 2) einen schnelleren Prozessor und mehr Speicher. Ein funktionaler Unterschied zum ersten One besteht dennoch nicht, betont Sonos. Es handelt sich daher um ein vorausschauendes Hardware-Update. Dadurch kann Sonos mittels neuer Software Funktionen ergänzen, zu denen das erste Modell nicht in der Lage ist. Konkret hat der Hersteller aber derzeit keine exklusiven Funktionen für Sonos (Gen 2) geplant, schreibt er in der „Fragen & Antworten“-Rubrik der Produktseite.

Wie gehabt: Multiroom-Streaming mit Amazon Alexa

Abgesehen von der neuen Hardware, bietet Sonos One (Gen 2) die gleiche Ausstattung wie das Original. Highlight ist Amazons Sprachassistenz Alexa, die Sonos im One erstmals integriert hat. Mikrofone registrieren Sprachanweisungen an Alexa, bei Bedarf lassen sie sich aber auch abschalten. Schon zum Start des ersten Sonos One hat der Hersteller zudem angekündigt, auch Google Assistant per Software-Update in den Lautsprecher zu integrieren. Das steht aber bis heute noch aus.

Ansonsten ist Sonos One ein hochwertiger Streaming-Lautsprecher mit erstklassigem Klang. Per App lassen sich Songs oder Podcasts von über 70 Streaming-Diensten wiedergeben. Wie gewohnt kann Sonos One zusammen mit anderen Lautsprechern des Herstellers zum Teil eines Multiroom-Systems werden. Dann spielt ein Song in allen Räumen oder in jedem Raum ein unterschiedlicher.

Sonos One (Gen 2) ab jetzt bestellbar, Original bleibt in bunt erhältlich

Der neue Lautsprecher ist ab sofort als Sonos One (Gen 2) auf der Herstellerseite und sukzessive auch bei anderen Händlern bestellbar. Der Preis bleibt mit 229 Euro gleich. Um welche Generation es sich handelt, ist auf der Unterseite des Gehäuses abzulesen. Dort steht auf einem Produktetikett entweder „Gen 2“ bei der neuen Version oder „One“ bei der ersten.  

Wer mit einem Preisabschlag im Handel noch den ersten One als Restbestand erwischt, kann aber ruhig zuschlagen, weil es ja noch keinen funktionalen Unterschied gibt. Als Hay-Sonderedition in den Farben Gelb, Grau, Rot, Grün und Pink bleibt der Original-One sogar noch offiziell erhältlich. Diese Version kostet 259 Euro.

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Welcher Alexa-Lautsprecher ist der richtige? Der große Vergleich

Amazon Echo Vergleich

Seit Amazon 2016 den ersten Alexa-Lautsprecher vorgestellt hat, hat sich einiges getan. Amazon bietet für verschiedenste Bedürfnisse mittlerweile fünf Modelle in der Echo-Serie an. Außerdem haben auch andere Hersteller wie Sonos die Sprachassistentin Alexa in ihre Lautsprecher integriert. In diesem Vergleich gebe ich euch einen Überblick, welcher Alexa-Lautsprecher für welches Einsatzszenario am besten geeignet ist.

Für Einsteiger: Echo Dot

Mit einem regulären Preis von rund 60 Euro ist der Echo Dot Amazons günstigster Alexa-Lautsprecher. Im Angebot bekommt man ihn oftmals noch deutlich günstiger. Wer erst einmal in das Thema digitale Assistenten hineinschnuppern möchte, ohne gleich viel Geld zu investieren, ist hier richtig. Da Alexa vollständig in der Cloud arbeitet, antwortet der kleine Lautsprecher im Vergleich genauso schnell und zuverlässig wie seine teureren Alternativen. Denn auf die eigenbaute Elektronik und Rechenleistung kommt es dabei nicht an.

Lediglich bei der Soundqualität müsst ihr Abstriche machen. Zwar genügt der verbaute 41-Millimeter-Lautsprecher, um sich mit Alexa verständlich zu unterhalten oder Musik am Schreibtisch zu hören. Aber er eignet sich nur bedingt, um damit raumfüllend Musik wiederzugeben. Wegen des niedrigen Preises kommt der Echo Dot allerdings als Inventar für das ganze Haus infrage. Per Multiroom-Funktion lässt sich so auch ein Podcast oder Musik weiterhören, wenn ihr euch in einen anderen Raum begebt. Meinen vollständigen Testbericht vom Echo Dot findet ihr hier.

Amazon Echo Dot Alexa-Lautsprecher-Vergleich
Der kleinste und unauffälligste Alexa-Lautsprecher: Der Amazon Echo Dot. Image by Amazon

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Der Klassiker: Echo

Der „normale“ Echo eignet sich für viele Einsatzzwecke. Er hat zwar dieselben Funktionen wie der kleinere Echo Dot, verfügt im Vergleich aber über einen deutlich besseren Lautsprecher (63-Millimeter-Woofer und 16-Millimeter-Hochtonlautsprecher). Damit kann er ungefähr so laut aufspielen wie eine gehobene Bluetooth-Box. Einen Raum zu beschallen, ist daher damit ein Leichtes. Dennoch ersetzt der „normale“ Amazon Echo keine hochwertige Stereo-Musikanlage. Vielmehr eignet sich der Alexa-Lautsprecher perfekt als Küchenradio oder im Schlafzimmer für Podcasts sowie Hörbücher zum Einschlafen. Den „normalen“ Echo bekommt ihr für einen Preis von 100 Euro. Zum ausführlichen Netzpiloten-Test des Amazon Echo geht es hier entlang.

Im Vergleich die goldene Mitte: Das Standard-Modell Amazon Echo. Image by Timo Brauer

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Für Musikfans: Echo Plus

Mit einem 76-Millimeter-Woofer und einem 20-Millimeter-Hochtonlautsprecher ist der Echo Plus im Vergleich Amazons Alexa-Lautsprecher mit dem besten Klang und dem höchsten Lautstärkepegel. Klanglich ist er zwischen einem Sonos One (zum Netzpiloten-Test) und einem Sonos Play 3 einzuordnen. Damit ist durchaus in der Lage, als Musikanlage zu dienen. Dieser Alexa-Lautsprecher eignet sich für alle, die viel Musik hören möchten, oder ihn mit ihrem Fernseher verbinden wollen. Über einen Klinkenstecker-Eingang lassen sich auch Geräte wie ein Schallplattenspieler mit dem Echo Plus verbinden.

Amazon Echo Plus
Der Amazon Echo Plus hat mehr Wumms als das normale Modell und bietet Vorteile für die Smart-Home-Steuerung. Image by Amazon

Außerdem verfügt der Echo Plus über eine ZigBee-Basis. Somit lassen sich Geräte wie Lampen von Phillips Hue oder Ikea Tradfri oder andere Smart-Home-Geräte ohne zusätzliche Hardware (Bridge oder Hub) einbinden und steuern. Gerade wenn ihr Geräte verschiedener Hersteller kombinieren möchtet, ist diese Möglichkeit praktisch, da sich dann alle Geräte in einer App steuern lassen. Einen vollständigen Testbericht zum Echo Plus findet ihr hier. Preislich liegt der Echo Plus bei 150 Euro.

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Alexa zum Nachrüsten: Echo Input

Mit dem Echo Input könnt ihr jedes Gerät mit einem Klinkenstecker Alexa-fähig machen. Das Gerät eignet sich für alle, die bereits Lautsprecher (zum Beispiel eine Stereoanlage) besitzen und über diese Alexa benutzen möchten. Der Echo Input verfügt über keine eigenen Boxen, sondern wird per Klinkenstecker mit einer vorhandenen Musikanlage verbunden und bringt so alle Alexa-Features wie Multiroom oder Spotify Connect auf eure Lautsprecher. Mit einem Preis von 40 Euro ist das Gadget relativ günstig.

Amazon Echo Input
Der Amazon Echo Input verbindet Alexa mit beliebigen nicht-smarten Lautsprechern. Dabei lässt er sich sehr unauffällig platzieren. Image by Amazon

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Der Entertainer: Echo Show

Der Echo Show ist mit einem Preis von 230 Euro der teuerste Echo in diesem Vergleich. Dafür erhaltet ihr aber auch einen 10 Zoll großen Touchscreen, auf dem ihr Videos schauen, Rezepte lesen oder eure Smart-Home-Geräte steuern könnt. Dieser Alexa-Lautsprecher eignet sich besonders in der Küche, wo ihr beim Kochen Rezepte anzeigen oder euch die Wartezeit mit Video-Streaming überbrücken könnt. Wird das Gerät nicht benutzt, zeigt Alexa euch ein Hintergrundbild eurer Wahl, neue Schlagzeilen und die aktuelle Temperatur. Mit der eingebauten Kamera erkennt das Gerät, wenn ihr den Raum betretet und schaltet das Display automatisch an.

Amazon Echo Show
Der Amazon Echo Show ist ein smarter Alexa-Lautsprecher mit 10 Zoll großem Display. Image by Timo Brauer

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Der Video-Wecker: Echo Spot

Der Echo Spot ist ein Nachttisch-Wecker mit einem kleinen, runden Display, das standardmäßig eine Uhr anzeigt. Ähnlich wie auf dem Echo Show, könnt ihr auf dem Touchscreen auch Videos schauen oder eure Smart-Home-Geräte steuern. Die verbauten Lautsprecher haben im Vergleich jedoch von allen Echo-Geräten die geringste Klangqualität und eignen sich daher nur zum gelegentlichen Hören von Musik. Um euch morgens mit Podcasts oder Radio zu wecken, und auch im Dunklen die Uhrzeit ablesen zu können, ist das Gerät aber gut geeignet. Zu kaufen gibt es den Echo Spot für 130 Euro.

Amazon Echo Spot
Ideal für den Nachttisch: der Echo Spot. Image by Amazon

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Fürs Heimkino: Sonos Beam

Mit der Soundbar Sonos Beam kommen Heimkino-Freunde auf ihre Kosten. Alexa ist direkt an Bord, muss nicht über einen Echo-Lautsprecher gekoppelt werden. Praktisch: Mittels eines Sprachbefehls könnt ihr ohne Fernbedienung TV und Soundbar gleichzeitig anschalten. Das ist eine Besonderheit, die sich Sonos aber auch kräftig bezahlen lässt. Mit 449 Euro ist die Soundbar definitiv kein Schnäppchen, bietet aber einen tollen Klang bei gesprochenen Inhalten sowie Musik. Allerdings stehen auf Nicht-Amazon-Produkten nicht alle Alexa-Features wie Sprachanrufe und Multiroom-Klang zur Verfügung.

Sonos Beam weiß Alexa Fernseher
Keine Fernbedienung nötig: Per Sprachbefehl mit Amazons Alexa schalten Nutzer den Fernseher und den Klangriegel Sonos Beam gleichzeitig an. Image by Sonos

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Alexa für unterwegs: Ultimate Ears Blast und Megablast

Neben Amazons Echo-Modellen gibt es auch Alexa-Lautsprecher von anderen Herstellern. Besonders interessant sind die Bluetooth-Boxen Blast und Megablast von Ultimate Ears. Mit diesen habt ihr die Möglichkeit Alexa auch unterwegs (WLAN-Verbindung vorausgesetzt) zu nutzen. Wie bei allen Nicht-Amazon-Produkten müsst ihr hier allerdings auf Features wie Sprachanrufe und Multiroom verzichten. Der kleinere Blast kostet etwa 100 Euro, für den größeren Megablast werden rund 200 Euro fällig.

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Die tragbaren Lautsprecher Blast und MegaBlast von Ultimate Ears unterstützen ebenfalls Alexa. Image by Jonas Haller

Ultimate Ears bei Amazon (Provisionslink)

Fazit: Alexa-Lautsprecher im Vergleich

Als Alexa Anfang 2017 in Deutschland auf den Markt kam, gab es nur zwei Lautsprecher zur Auswahl. In den vergangenen zwei Jahren hat Amazon sein Echo-Sortiment stark vergrößert und bietet für beinahe jeden Einsatzzweck Alexa-Lautsprecher an. Durch das Alexa-Voice-Kit ist es auch anderen Herstellern wie Ultimate Ears oder Sonos möglich, Alexa in ihren Geräten zu verbauen. Leider müssen diese jedoch auf einige Features verzichten. 2019 wird Amazon noch weitere neue Echo-Geräte vorstellen und mit Produkten wie dem Echo Auto zusätzliche Einsatzszenarien erschließen.

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Images by Amazon, Jonas Haller, Timo Brauer, Sonos

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Sonos Beam: Soundbar schaltet mit Alexa den Fernseher an

Sonos Beam schwarz

Geht es nach Sonos, hat ein Fernbedienungschaos auf dem Wohnzimmertisch nichts mehr zu suchen. Nicht einmal eine Universalfernbedienung sollen TV-Zuschauer mehr brauchen. Denn der Lautsprecherhersteller hat einen neuen Soundbar angekündigt, der den Sprachdienst Amazon Alexa unterstützt. Statt einen Fernbedienungsbarren in die Hand zu nehmen, können Nutzer ihre Heimkinolandschaft also mit dem Zuruf „Alexa, schalte den Fernseher ein“ aktivieren. Neben dem 450 Euro teuren Soundbar kündigte Sonos zudem Software-Updates an, die ausgewählte erhältliche Lautsprecher um AirPlay 2 und Sprachbefehle von Apples Dienst Siri ergänzen. Ebenso wie Sonos Beam werden die neuen Funktionen Mitte Juli ausgeliefert.

Sonos Beam versteht Alexa-Befehle

Sonos ist nicht der erste, aber der populärste Hersteller eines Klangriegels, der sich mit Alexa steuern lässt. Der neue Soundbar namens Sonos Beam kommt wie andere Sonos-Lautsprecher ohne Fernbedienung aus und wird rein per App oder eben jetzt auch per Sprachbefehl gesteuert. Damit Alexa den TV ansteuern kann, muss er CEC-Funktionen unterstützen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass ein HDMI-ARC-Slot am TV frei ist und der Sonos-Klangriegel damit verbunden wird. Dass Sonos HDMI verbaut, ist ein Novum, aber unumgänglich für diese Funktion. Mit einem optischen Kabel lässt sie sich nicht realisieren.

HDMI-ARC und CEC sind bei Flachbildfernsehern seit Jahren gängig, sodass es keine Kompatibilitätsprobleme geben sollte. Wie einfach oder komplex die Sprachbedienung jedoch ausfällt, wenn weitere Zuspieler, wie etwa ein Receiver für IPTV oder eine Spielekonsole eingebunden sind, muss die Praxis zeigen. Wer Sonos Beam weiterhin per Fernbedienung steuern will, kann das dennoch tun. Steuerfunktionen auf eine Universalfernbedienung, wie zum Beispiel von Logitech, zu legen, ist kein Problem.

Sonos Beam weiß Alexa Fernseher
Keine Fernbedienung nötig: Per Sprachbefehl mit Amazons Alexa schalten Nutzer den Fernseher und den Klangriegel Sonos Beam gleichzeitig an. Image by Sonos

Neben der Gerätesteuerung können Nutzer von Sonos Beam den Sprachdienst Alexa natürlich auch in anderen Fragen konsultieren. Wenn es nur um den Wissensschatz von Alexa an sich geht, können Nutzer alternativ jedoch auch einfach zum kleineren Lautsprecher Sonos One greifen.

Ausbaufähig zum Surround-System

Abgesehen von den smarten Funktionen soll Sonos Beam auch über einen hochwertigen Klang verfügen. Für ein besseres Hörverstehen von Dialogen hellt das Lautsprechersystem die Stimmen auf. Für eine ansprechende musikalische Klangwiedergabe sind diverse Woofer und Hochtöner verbaut. Wegen der gleichzeitig kompakten Bauweise wird Sonos Beam aber nicht so laut und breit aufspielen können wie das Sounddeck Playbase und der andere Soundbar im Sortiment, der Playbar. Im Vergleich dazu hat Sonos Beam eine geringere Anzahl an einzelnen Lautsprechern und soll für maximal mittelgroße Räume geeignet sein. Allerdings ist der neue Klangriegel auch 300 Euro günstiger als die beiden anderen TV-Systeme von Sonos.

Weil Sonos Beam aber, wie alle anderen Speaker des Herstellers, Teil eines Systems ist, können Nutzer den Klangriegel mit zwei Sonos One zu einem Surround-System erweitern und auf diese Weise für eine breitere Klangbühne sorgen. Ein separater Subwoofer lässt sich ebenfalls kabellos verbinden.

AirPlay 2 und Siri erleichtern Bedienung von Sonos One, Play 5 und Playbase

Neben neuer Hardware hat Sonos auch Software-Updates angekündigt, die Sonos-Nutzern mehr Steuermöglichkeiten eröffnen. Mit AirPlay 2 müssen Nutzer von Sonos-Lautsprechern nicht mehr frickelige Bastellösungen oder Adapter nutzen. Selbst der Umweg über die Sonos-App ist nicht mehr nötig. Wie bei einem Bluetooth-Lautsprecher können Nutzer in die Apple-Music-App auf dem iPhone oder iPad gehen und einfach einen kompatiblen Sonos-Lautsprecher aktivieren. Wie andere Sonos-Speaker auch, unterstützt Sonos Beam aber nicht nur Apple Music, sondern insgesamt rund 80 Musikdienste. AirPlay 2 wird auf Sonos Beam, Sonos One, der zweiten Generation von Sonos Play 5 und der Playbase laufen. Künftige Produkte werden AirPlay 2 ebenfalls unterstützen.

Darüber hinaus kann Sonos noch mehr Gebrauch von Siri machen. So können Nutzer während des Betriebs per Siri-Befehl einen Lautsprecher zu den bereits spielenden Lautsprechern hinzufügen. Dieses Feature soll im Juli per Update verfügbar sein.

Sonos AirPlay 2 iPhone Apple Music
Wenn im Juli ein Update mit AirPlay 2 erscheint, können Nutzer Apple Music direkt über einen Sonos-Lautsprecher abspielen, ohne zuvor in die Sonos-App gehen zu müssen. Image by Sonos

Weiter warten auf Google Assistant

Was digitale Assistenten angeht, zeigt sich Sonos außerordentlich sprachbegabt. Neben Alexa will der Anbieter auch Google Assistant integrieren. Eine entsprechende Ankündigung gab es bereits vor einem Dreiviertel Jahr, die den Start auf Anfang 2018 datierte. Bei der Vorstellung von Sonos Beam und den Software-Updates gab sich Sonos diesbezüglich allerdings einsilbig und sprach lediglich weiterhin von einer baldigen Verfügbarkeit.

Der neue Sonos-Klangriegel bei Amazon (Provisions-Link)


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Sonos One im Test: Kleiner Alexa-Lautsprecher mit großartigem Sound

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Sonos ist derzeit der einzige Hersteller von Streaming-Lautsprechern mit direktem Zugriff auf Apple Music und daher insbesondere für Apple-Nutzer eine attraktive Sound-Option. Angesichts des Trends zu smarten Sprachassistenten wäre es für Apple-Fans natürlich das Höchste der Gefühle, Sonos-Lautsprecher mit Siri fernbedienen zu können. Das ist aber, wenn überhaupt, Zukunftsmusik. Stattdessen ist Alexa derzeit in aller Munde. So auch bei Sonos. Kürzlich habe ich euch berichtet, wie gut Sonos-Lautsprecher auf Sprachkommandos im Verbund mit Amazon-Echo-Lautsprechern hören. Jetzt lag mir auch die integrierte Variante zum Test vor: der neue Lautsprecher Sonos One.

Der Sonos One hat Alexa ab Werk eingebaut und kommt daher ohne weitere Hilfsmittel aus. Im Ergebnis will Sonos damit ein Sound-System präsentieren, das nicht nur mit smarten Funktionen euren Alltag erleichtert, sondern dabei auch noch sehr überzeugenden Musikklang bietet. Schließlich ist genau das die Lücke, die Apple mit dem HomePod füllen will. In meinem Praxistest zeigt sich, dass Sonos die Messlatte mit dem Sonos One für Apple aber äußerst hoch legt.

Sonos One und Alexa rocken das Smart Home

Der Sonos One leistet prinzipiell all das, was auch Amazons Echo-Lautsprecher bieten. Im Alltag erweist er sich daher auch als sehr nützlich. Ich kann nicht nur das Wetter abfragen oder Kalendereinträge mit gesprochener Sprache erstellen, sondern etwa auch meine WLAN-Glühbirnen von Philips Hue über den Sonos One steuern. Weil sich die Sprachsteuerung zum Testzeitpunkt aber in der Beta-Phase befindet, sind noch nicht sämtliche Alexa-Funktionen freigeschaltet. Beispielsweise kann ich einen Echo Dot um Erinnerungen bitten, den Sonos One nicht.

Sonos One Test
Das Mikrofon-Icon symbolisiert die wichtigste Eigenschaft des Sonos One. Er hört auf Sprachbefehle via Amazon Alexa. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Neben diesen smarten Funktionen dient die Sprachfunktion beim Sonos One zur Musiksteuerung. Allerdings sind sämtliche Befehle dieser Sprachfernbedienung nur in Zusammenarbeit mit den Streaming-Diensten Amazon Music, TuneIn und (Update 21.11.2017) Spotify Premium anwendbar. Andere Dienste wie Apple Music hören nicht auf Alexa. Ferner kann ich lokale, auf dem iPhone oder iPad gespeicherte Songs nur per Sprache steuern, wenn ich sie zuvor händisch in der Sonos-App gestartet habe. Sofern ich die semantische Systematik der Alexa-Befehle einhalte, versteht mich die im Sonos One integrierte Software gut. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist sehr flott. Ganz selten läuft ein Befehl ins Leere. Insofern ist die Performance besser als bei der Kombination eines Sonos Play 1 und eines Echo Dot, die ich hier getestet habe.

Offenbar hat Sonos die Abstimmung des internen Mikrofons mit der Alexa-Software noch etwas besser hinbekommen. Ich finde die Leistung aber auch bei dem Setup mit Echo-Lautsprecher akzeptabel und kann die harsche Kritik vieler Bewertungen des Sonos-Skills in der Alexa-App nicht nachvollziehen. Die Einrichtung und Steuerung von Alexa funktioniert beim Sonos One genau so wie bei der Variante mit einem zusätzlichen Echo-Lautsprecher. Ebenso kann ich mit Kommandos nicht nur den Sonos One, sondern auch alle anderen Sonos-Boxen in der Wohnung fernbedienen. Der Sonos One ersetzt in diesem Sinne einen Amazon Echo.

Sonos One und die Datensparsamkeit

Wer den Sonos One mit Alexa nutzt, muss sich im Klaren sein, dass das Mikrofon grundsätzlich immer mithört. Außerdem protokolliert Amazon alle eingesprochenen Anfragen in einem Verlauf mit, sobald das Schlüsselwort „Alexa“ gefallen ist. Aus diesem Grund läuft der Sonos One zudem nur mit einem Software-Update, das mit einer neuen Datenschutzrichtlinie von Sonos einhergeht. Darin behält sich Sonos vor, zur Leistungsverbesserung bestimmte Nutzerdaten zu speichern.

Wer das nicht will, kann das Update natürlich verweigern, muss dann aber auf den Sonos One verzichten. Andere Sonos-Lautsprecher funktionieren zwar weiterhin, erhalten dann aber keine Funktions-Updates mehr. Das bringt so manchen Nutzer zurecht auf die Palme, wie ich auch in einem Dialog mit einem Twitter-Nutzer festgestellt habe. Ich gehe zwar mit meinen persönlichen Daten als Technik-Geek bisweilen sehr freizügig um. Wer hingegen sehr großen Wert auf Datensparsamkeit legt, sollte von smarten Lautsprechern Abstand nehmen. Das schließt das Sonos-System ab sofort ein.

Zucker für Design-Puristen

Abgesehen von der Alexa-Integration unterscheidet sich der Sonos One nur sehr wenig vom bestehenden Modell Sonos Play 1. Formfaktor und Maße sind identisch. Nur in der Farbgebung und der Gestaltung der Deckplatte weicht der Sonos One leicht vom Geschwistermodell ab. Die Deckplatte ist jetzt vollkommen plan und verzichtet auf den leicht gewölbten Rand sowie die physischen Tasten. Die Funktionen der neuen Sensortasten tragen zudem der Anwesenheit von Alexa Rechnung. So ist eine neue Taste hinzugekommen, mit der sich das Mikro deaktivieren lässt.

Das Lochgitter rund um den Korpus ist jetzt vollständig weiß statt grau. Durch diese leichte Modernisierung wirkt das Lautsprecherdesign noch etwas homogener und puristischer. Gleichzeitig sind die Anpassungen nicht so gravierend, dass der Sonos One aus der Reihe tanzt. Die Verwandtschaft zum Play 1 und dem gesamten Sonos-System bleibt deutlich erkennbar.

Update ist auf dem iPhone zum App-gewöhnen

Zeitgleich zur Alexa-Funktion hat Sonos auch eine neue Version der Steuer-App vorgestellt. Dabei hat der Hersteller zum einen das Layout massiv angefasst und einem noch puristischeren Look mit Schwarz und Weiß als Grundfarbe geschaffen. Zum anderen hat er die gewohnte Menüführung über den Haufen geworfen.

Statt in einer seitlichen Leiste sind die Menüpunkte jetzt am unteren Rand angeordnet. Was nach einem Detail klinkt, empfinde ich in der Praxis als gewöhnungsbedürftig. Die Umstellung gelingt mir nicht auf Anhieb intuitiv. Insbesondere der „Mein Sonos“-Tab, der die Musiksammlung bündelt, ist herausfordernd. Weil die Playlisten, Radiosender und Favoriten-Titel nun in sehr großen Icons dargestellt werden und seitlich zu durchscrollen sind, leidet die Übersicht. Im Querformat auf dem iPad sieht das zwar okay aus, aber auf dem iPhone im Hochformat schlecht. Und das nutze ich am häufigsten zur Bedienung des Sonos-Systems.

Nach etwas Eingewöhnung gelungen finde ich die neue Raumsteuerung. Damit lässt sich präzise steuern, welcher Titel wo spielen soll. Unverändert gut ist die Suchfunktion, mit der sich Titel übergreifend in allen verknüpften Audio-Diensten und dem lokalen Speicher suchen lassen. Die Auswahl an verknüpfbaren Diensten ist beachtlich. Verfügbar sind Apple Music, Spotify, SoundCloud, TuneIn, Deezer, Google Play Music, Juke, Napster, Amazon Music, Pocket Casts, Qobuz, Tidal, Aldi Life Musik und andere.

Angesichts des überdurchschnittlichen Angebots an Musikquellen und der guten Grundfunktionalität ist meine Kritik auf hohem Niveau formuliert. Insgesamt betrachte ich die App weiterhin als eine sehr ansprechende Fernbedienung für das Sonos-System, an der sich der Wettbewerb messen lassen muss. Vorerst ist die App die einzige Möglichkeit, Musik auf Sonos-Lautsprecher zuzuspielen. Für 2018 hat Sonos jedoch angekündigt, Apples überarbeitetes Audio-Protokoll Airplay 2 zu unterstützen. Inwiefern dies ohne Zusatzgeräte geht, oder ob ein umständliches Setup nötig ist, ließ Sonos bisher unbeantwortet.

Riesen-Klangspektakel auf kleinem Raum

Den Sound des Sonos One hat der Hersteller so belassen, wie ihn Nutzer vom Play 1 kennen. Das ist prima, denn an der Klangqualität der kleinsten Lautsprecherkategorie von Sonos ist rein gar nichts auszusetzen. Angesichts des begrenzten Klangkörpers spielt das Audio-System überraschend laut, wuchtig und klar auf. Einen derart raumgreifenden und gleichzeitig präzisen Bass habe ich bei noch keinem anderen Lautsprecher dieser Größe erlebt. Gleichzeitig kommen Mitten und Höhen klar verständlich rüber. Musik mit dem Sonos One zu hören, macht einfach Spaß. Weil die Hardware dem Innenleben des Play 1 entspricht, ist der Klang des Sonos One erwartungsgemäß ebenbürtig.

Bedauerlich ist, dass sich beide Modellvarianten momentan dennoch nicht zu einem Stereopaar kombinieren lassen. Für diese Funktion benötigt ihr vorerst entweder zwei Sonos One oder zwei Play 1. Möglicherweise wird Sonos diese Beschränkung mit einem künftigen Software-Update aufheben. In mein bestehendes Sonos-Setup fügt sich das Testexemplar des Sonos One ansonsten nahtlos ein. Die Übertragung ist wie gewohnt synchron und verzögerungsfrei.

Test-Fazit Sonos One

Mit dem Sonos One betreibt der Hersteller von WLAN-Lautsprechern mit Multiroom-Funktion sinnvolle Produktpflege, die den Trend zu digitalen Sprachassistenten gelungen aufgreift. Obwohl sich die Integration von Alexa offiziell noch im Beta-Status befindet, ist die Performance in meinem Praxistest schon sehr stabil. In den meisten Fällen führen die Sprachkommandos umgehend zum Ziel. Das gegenüber dem fast baugleichen Play 1 leicht aktualisierte Gehäuse ist in seinem Purismus noch einen Tick konsequenter und dürfte Fans hochwertigen Produktdesigns ansprechen.

Sonos One Test
Der Sonos One überzeugt im Test. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Die Klangqualität entspricht der des Play 1 und liegt damit auf sehr hohem Niveau. Wer auf die Alexa-Funktion und das neue Design verzichten kann, kann also auch guten Gewissens zu einem Play 1 greifen. Beide Modelle bleiben zum gleichen Preis von 229 Euro im Programm. Der Sonos One ist hier bestellbar. Sonos will in den kommenden Monaten übrigens ebenfalls den Sonos One um Google Assistant erweitern und damit beide führenden Sprachassistenten integrieren. Bei dem Rennen um Marktanteile im Bereich der Lautsprecher, die nicht nur smart sind, sondern auch noch gut klingen, hat sich Sonos eine vorteilhafte Startposition erarbeitet. Apple-Nutzer dürften jedoch weiter gespannt dem HomePod mit Siri entgegenfiebern, der ebenfalls auf Smartness und Klang setzt, aber – anders als Sonos und Alexa – auch Apple Music per Sprache ansteuern wird.

Sonos bei Amazon (Provisionslink)


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