All posts under Qualitätsjournalismus

Hörerrekord für detektor.fm – Onlineradio mit Zukunft

Dass während des Sommerlochs die Visits von so ziemlich allen Online-Medien ein Stück weit einbrechen ist bekannt. Auch wir müssen uns damit beschäftigen, dass es dieses Phänomen gibt. Eine ganz andere Erfahrung allerdings, hat das Qualitäts-Onlineradio detektor.fm dieser Tage gemacht. Die Kollegen freuen sich derzeit nämlich über einen neuen Hörerrekord.

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Kann ein Blog ein Qualitätsmedium sein?

Qualitätsmedium BlogAm Donnerstag besuchte ich eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Presse im digitalen Zeitalter“, im Rahmen einer Vorführung der Dokumentation „Page One – Inside The New York Times“, auf dem Filmfest Hamburg. Ich erhoffte mir einen Einblick hinter die Kulisse der klassischen Printmedien und besonders durch das Gespräch der Gäste ein paar Denkanstöße, wie Qualitätsmedien und die Anforderungen des Internets zusammen funktionieren könnten. Anstatt aber über mögliche Wege und Strategien zu sprechen, wurde ein Großteil der knappen Zeit leider dafür verwendet, die Dokumentation zu kommentieren und zu erklären, warum klassische Qualitätsmedien und digitale Medien unterschiedlicher nicht sein können… Weiterlesen »

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Todesfalle Gespräch

Bei rund 600 Millionen Mitgliedern, die bei Facebook registriert sind, bekommt die Bild-Zeitung jetzt ein unendliches Reservoir für neue Schlagzeilen. Die Wahrscheinlichkeit dürfte hoch sein, dass im Mark Zuckerberg-Imperium wohl alles unterwegs ist, was die Psycho- und Kriminalszene so zu bieten hat: Pädophile, Massenmörder, Amokläufer, Stalker, Diebe, Vergewaltiger, Heiratsschwindler, Bettnässer und auch Boulevard-Journalisten…

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The European mit Schwabenfeindlichkeit

Jetzt ist es passiert. Endlich hat sich einer der promovierten Qualitäts-Journalisten (ex-Cicero) aufgemacht und den Schwaben – nicht den Stuttgartern (sic) – mal die fundierte Meinung um die Ohren gehauen:„Die Schwaben nerven einfach nur noch.“

Er zitiert sogar eine ungenannte Quelle, die sich möglicherweise als kleiner Mann oder gar Brummen im Ohr herausstellen kann:

„Das müsse jetzt sein, denn Stuttgart 21 ist ein Projekt der herrschenden Klasse.“

Er erklärt das Phänomen #s21 oder präziser #k21 (ich fürchte auch das kennt er nicht) mit dem Neid der Schwaben auf die Posten der Entscheider bzw. willfährigen Beamten, die bei den Planfeststellungsverfahren ihr redlich Brot verdienten. Aber es kommt noch viel profunder und noch besser recherchiert:

„Als man ein Mandat hätte erwerben können (kann in Deutschland jeder), da haben sie sich in die Büsche geschlagen. Man steht nämlich schnell allein da im Wahlkampf, als Mandatsträger. Man muss zeigen, was man kann. Es wird schnell offenbar, wenn man nichts kann.“

Da hat er recht, es ist praktisch nie jemand anwesend, der ein politisches Amt, eine Parteimitgliedschaft oder gar ein ehrenamtliche Tätigkeit vorweisen kann. Wieso auch. Das wäre ja noch schöner, wenn sich der von Berufspolitikern vertretene Souverän zu einer eigenen Meinung aufschwingen würde. Da gehen gerade die Pferde mit mir durch: Es ist ja nur der Neid auf die tollen Posten in der Verwaltung: „Jetzt stehen die Gscheitles vor dem Gelände des Stuttgarter Hauptbahnhofs und erklären die Welt. Da sind sie, die schon immer die besseren Politiker, Planfeststellungsmenschen, Geologen, Schaffner und weiß Gott was alles gewesen wären. Sie nutzen die fiese demagogische Kraft der Masse, um sich an denen abzuarbeiten, die auf den Posten sitzen, auf denen sie sich gern wähnten.“… Weiterlesen »

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