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Netzpiloten @NKF Summit

Die Industrie 4.0 braucht den intensiven Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Startups. Das ist das Markenzeichen der Transformationshelfer NKF Media. In Dresden geht der NKF Summit am 8. März in seine fünfte Runde. Wir Netzpiloten freuen uns, wieder als Medienpartner der inspirierenden Konferenz mit dabei zu sein, wenn erneut etablierte Corporates auf visionäre Startups treffen. Die diesjährige Ausgabe findet in der Gläsernen Manufaktur statt, die sich als „Center of Future Mobilty“ versteht. 

Welche Speaker werden da sein?

In einer Produktionsstätte von Volkswagen stattfindend, darf die Automobilindustrie auf dem NKF Summit nicht fehlen. Daher gehören Porsche Digital CEO Thilo Koslowski und Volkswagens Head of New Mobility and Innovations Marco Weiß zur Riege der spannenden Referenten. Auf Startup Seite steht zum Beispiel Lawrence Leuschner, Co-founder des Berliner eScooter-Sharing Anbieters Tier Mobility. Mit New Mobility beschäftigt sich auch Gunnar Floh, Gründer und Geschäftsführer von Wunder Mobility. Auf dem Investor-Panel spricht zudem Dr Tanja Emmerling vom High-Tech Gründerfonds, einem der aktivsten Seedinvestors in Europa.

Wer sonst noch als Speaker auf dem NKF Summit dabei ist, könnt ihr euch hier sehen.

Welche Themen und Formate erwarten euch?

Auf dem NKF Summit steht dieses Jahr die Industrie 4.0, New Mobility und das Internet of Things im Vordergrund. Zu den zahlreichen Programmpunkten gehören unter anderem:

  • Elektrische Mikro-Mobilität
  • Deutschland – zukunftsblinde Republik?
  • Industrielles Internet der Dinge

Teil des NKF Summit ist auch die Startup Expo, ein Ausstellungsbereich, in dem sich rund 50 Startups präsentieren. Hier gibt es unter anderem auch Speed-Networking Sessions.

Und sonst noch? – 25 % Netzpiloten-Rabatt!

Die Tickets für den NKF Summit könnt ihr direkt über die Website bestellen. Wer den NKF Summit als junges Startup besuchen will, kann auf Anfrage ein Startup-Ticket zum Sonderpreis von 190 Euro ergattern. Alle anderen profitieren von unserem Netzpiloten-Rabatt: 25 % mit diesem Code: NKF5-NETZPILOTEN. Wir freuen uns schon auf die inspirierende Konferenz in der Gläsernen Manufaktur.

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Die Netzpiloten sind Partner des EBSpreneurship Forum

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Am 15. und 16. September findet nun schon zum 8. Mal das EBSpreneurship Forum statt. Es ist der größte von Studenten organisierte Kongress mit dem Schwerpunkt Gründerwesen. Investoren, Gründer und Studenten treffen auf dem Event aufeinander, dass auf dem Campus der EBS Universität im Rheingau stattfinden wird. Auf dem Programm stehen dieses Jahr wieder Panel Diskussionen, Keynotes von Unternehmern und eine Pitch Challenge.

Die vier Elemente des Forums

  • Speaker, Panels und Workshops:
    Eingeladen sind dieses Jahr wieder viele Gründerpersönlichkeiten, die von ihren Erfahrungen, Berufswegen und ihren Unternehmen erzählen unter anderem Ferry Heilemann (CEO FreightHub), Sebastian Diemer (CEO bezahlt.de) und Marcus Börner (Founder ReBuy). Ein weiteres Highlight wird die EBSpreneurship Idea Challenge, in dem Teilnehmer ihre Idee pitchen können und attraktive Preise gewinnen können.
  • EBSpreneurship Village
    Unternehmen presentieren ihre Produkte und Services. Für Interessierte oder Investoren eine Möglichkeit einen Einblick zu bekommen und mit jungen Unternehmen in Kontakt zu treten.
  • Exklusive Interviews
    Teilnehmern des Forums wird die Möglichkeit gegeben an exklusiven Interviews teilzunehmen. Diese Gespräche sind entweder zwischen Partnern oder auch anderen Teilnehmern der Konferenz.
  • Speed Networking
    Gründer und Investoren können sich in einer etwas anderen Art des Speed Dating in schnellen Runden kennenlernen und vernetzen. Ideen können diskutiert oder Geschäftsideen verhandelt werden. Besonders für junge Unternehmer mit großen Ideen ist das eine Chance, die man nicht verpassen sollte.

Warum dabei sein?

Das EBSpreneurship Forum richtet sich an alle, die Gründerluft schnuppern wollen, erfolgreiche Unternehmer und Investoren als Redner und in Workshops erleben möchte. In dem Zwei-Tages-Ticket sind außerdem Übernachtung bei einem Studenten vor Ort, Verpflegung, Shuttle Services und Eintritt zur Aftershow Party enthalten. Alle Informationen zu den verschiedenen Tickets sind hier zu finden. Wer sich vorab ein Bild von der Veranstaltung machen möchte, kann sich hier den Aftermovie vom letzen Jahr anschauen.

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Die Netzpiloten sind Partner vom Bits & Pretzels Founders Festival

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Was als Gründerfrühstück im Münchener Löwenbräukeller startete ist mittlerweile ein dreitägiger Pflichttermin für alle Gründer, Gründungsinteressierte und Investoren. Am 24. – 26.September findet zum vierten Mal das Bits & Pretzels Festival statt, erneut mit einem hochkarätigen Line-up an Speakern und Workshop Leitern. Das Festival beginnt mit vielen Keynotes, Panel Diskussionen, Workshops aber vor allem viele Möglichkeiten für junge Entrepreneure. Unter anderem die Startup Acadamy mit zehn Masterclasses, die man als Gründer besucht haben muss. Themen sind zum Beispiel: Wie mache ich gute PR? Wie baue ich ein MVP auf? Wo bekomme ich gute Programmierer her? Alle unter der Leitung von einflussreichen Speakern aus der digitalen Branche.

Eine weitere große Chance für Gründer bietet der Pitch Contest. 100 Startups werden aus allen Bewerbern ausgewählt, die vor einer Jury präsentieren dürfen. Der Gewinn: Ein Ticket zu Richard Bransons Extreme Tech Challenge 2018 oder ein Sonderpreis vom ProSiebenSat.1 Accelerator. Als

Abschluss des Festivals dient das große Oktoberfest Networking, direkt in einem Festzelt auf dem größten Volksfest der Welt. Unter zwei verschiedenen Konzepten können Gründer Kontakte knüpfen, diskutieren und Ideen austauschen, entweder mit einem der 150 Experten oder in einer Themenrunde. Es gilt das Prinzip First Come – First Serve: wer zu erst kommt, mahlt zuerst.

Was man nicht verpassen sollte

Über 50 Speaker sind bereits bestätigt, mit vielen großen Namen der Startup Szene. Im Vorjahr war unter anderem Oskar-Preisträger Kevin Spacey oder Virgin-Gründer Richard Branson anzutreffen. Auch dieses Jahr sind große Namen zu finden:

Seid dabei!

Wenn ihr im September in München dabei sein wollt könnt ihr hier ein spezielles Netzpiloten Partner-Ticket erwerben. Mit dabei ist neben dem 3-Tages-Ticket ein Bits & Pretzels Hoodie. Gebt beim Kauf den Partnercode: PARTNER_NW17 ein! Wir wünschen euch viel Spaß!

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Netzpiloten sind Partner des nextMedia.Elevator

Die Bewerbungsphase hat bereits begonnen, aber bis zum 15. Mai 2017 könnt ihr immer noch beim Startup-Wettbewerb „nextMedia.Elevator“ mitmachen. Bewerbt euch mit euren Hamburger Startup aus der digitalen Wirtschaft und reicht ganz einfach eure Pitch-Decks ein. Sichert euch einen der zehn Plätze in der finalen Runde am Veranstaltungstag.

Wenn es dann soweit ist, könnt ihr eure Ideen im Format des „Business-Idea-Speed-Dating“ einer Fachjury – die aus namenhaften Kapitalgebern, Unternehmern und Branchenkennern besteht – präsentieren und sie von euch überzeugen. Unter anderem werden dann Experten wie Dr. Heiko Milde – IFB Innovationsstarter – oder Eva-Maria Bauch, von G+J, eure Pitch-Decks bewerten.

Im Anschluss werden die Gewinner bekannt gegeben, aber was könnt ihr eigentlich gewinnen? Preisgelder im Gesamtwert von 8.000 Euro. Zudem darf sich der Sieger über eine Nominierung des Wettbewerbs für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Existenzgründer freuen. Außerdem können die ersten drei Plätze an der Gala Veranstaltung des Hamburger Gründerpreises teilnehmen. Aber nicht nur das: Erhaltet zusätzlich spannende Kontaktmöglichkeiten zu Venture Capitalists und Experten der Gründerszene.

Also nutzt die Chance, gewinnt den begehrten Startup-Award und stellt eure innovativen Ideen einem erstklassigen Publikum vor und positioniert euch an der Spitze. Voraussetzung ist, dass ihr innerhalb der letzten drei Jahre euer Startup gegründet oder die Gründung geplant habt. Wer mehr über die Teilnahme wissen möchte, der kann sich auf nextmedia-hamburg.de weitere Informationen einholen.

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Die Netzpiloten sind Partner der EU-Startups Conference

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In Berlin findet am 13. April die EU-Startups Conference statt. Das Event wird einmal im Jahr veranstaltet und gilt als Flaggschiff-Veranstaltung von EU-Startups.com. Es werden über 400 Gründer, Gründungsinteressierte, Business Angels, VCs, und Medienleute erwartet.

Die Veranstaltung ist ideal zum Networken und für aufstrebende Entrepreneurs und Investoren, die in Europa gründen wollen, geeignet. Außerdem wird Platz sein für sogenannte Fireside Chats (dt. Kamingespräche), also Gespräche in gemütlicher Atmosphäre, an denen auch viele der international erfolgreichen Gründer teilnehmen werden.

Die Speaker, die vor Ort sein werden, sind bekannte Entrepreneurs und Investoren, darunter:

Hier seht ihr einige Impressionen aus dem letzten Jahr:

Lukrativer Wettbewerb

Ein weiterer Programmpunkt wird der Pitch-Wettbewerb sein. Alle Teilnehmer, das sind 15 Startup-Teams, haben drei Minuten Zeit, um das Publikum und eine strenge Jury, bestehend aus bekannten Investoren, von ihrer Idee zu überzeugen. Auf den Gewinner wartet ein Preis, der mit 17. 500 Euro dotiert ist.

Der Veranstaltungsort ist das HTW Audimax in Berlin. Hier bekommt ihr Tickets für die EU-Startups Conference.

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Der Buzzword-Check: Wie innovativ ist der Commerce-Sektor in Deutschland?

lightbulb (image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Einen guten Eindruck über die Innovationskraft der deutschen Gründerszene vermitteln Plattformen wie die Bits&Pretzels, die vom vergangenen Sonntag bis Dienstag in München stattgefunden hat. In sechs Themen-Clustern haben Startups Besucher und Investoren mit ihren Drei-Minuten-Pitches von ihrer Geschäftsidee überzeugt – oder eben nicht. Die von den Veranstaltern ausgemachten Innovationsfelder waren Future Commerce, Fast Mobility, Hot Lifestyle, Sophisticated IoT, Smart Company und Big Money.

„Im Vergleich zu den anderen Clustern war der Commerce Cluster mit Abstand der am weitesten Entwickelte. Das gilt sowohl für die Qualität der Pitches als auch die Innovationskraft“, so Marie Hélène Ametsreiter, Partner beim Seed-Investor Speedinvest und Mitglied in der Jury, die den besten Pitch gekürt hat.

So hat es dann auch ein Startup, das im Commerce-Cluster angetreten ist, geschafft, den Sieg im kategorieübergreifenden Pitch-Wettbewerb mit nach Hause zu nehmen. Freya Oehle begeisterte die Jury mit ihrer Plattform für individuelle Preisbildung Spottster. Das Prinzip dahinter ist einleuchtend: Kunden geben einen Wunschpreis an, zu dem sie ein Produkt kaufen möchten. Der Händler kann dann wiederum entscheiden, ob er das Produkt zum reduzierten Preis abgibt und erhält außerdem wertvolle Daten für seine Preisgestaltung. „Es war das ausgereifteste Produkt und eines, das erfolgreiche Kennzahlen zeigen konnten“, meint Ametsreiter, die sich über erfolgreiche Female Founder freut.

Freya Oehle bei der Siegerkür (Image by Freya Oehle)
Freya Oehle bei der Siegerkür (Image by Gesine Märten)

#Plattformen

Die vorgestellten Ideen hinterließen den Eindruck, dass die Stärke deutscher Gründer und Gründerinnen im E-Commerce in der Weiterentwicklung von Plattformansätzen liegt, die Anbieter und Kunden in unterschiedlicher Weise in der Nische oder der Fläche zusammenbringen und provisionsbasiert verdienen. Von acht vorgestellten Geschäftsideen lag sechs ein Plattformgedanke zugrunde. Erfolgsgeschichten wie die von airbnb, uber oder Helpling haben die neuen Gründer offensichtlich inspiriert, ihr Glück in Vermittlungsmodellen zu suchen.

Spottster im Pitch-Finale (Image by Gesine Märten)
Spottster im Pitch-Finale (Image by Gesine Märten)

#Shareconomy

Viele Plattformen eint der Gedanke, Menschen zu verbinden, um Produkte gemeinsam zu nutzen. Recommerce und Collaborative-Consumption-Ansätze sind nicht neu, doch die Umsetzung wird ausgefeilter. So hat Mark Kugel mit seinem Team ein Prinzip gesucht, mit dem Privatpersonen ihre Besitztümer möglichst unkompliziert verleihen können, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Bei der Entwicklung der Geschäftsidee seines Startups Useley hat er deshalb einen Fokus auf die logistische Umsetzung gelegt. „Der Trend geht für uns klar dahin, den Produkten einen längeren Lebenszyklus zu geben. Unsere Mitglieder wissen es außerdem zu schätzen, Stücke von Menschen zu erwerben, die eine Geschichte zu erzählen haben“, so Martina Löhner von Kleiderkreisel, einer Recommerce-Plattform, die seit 2008 am Markt ist.

„We put the sharing back into the shareconomy“ sei auch der häufigste Satz, den er gehört habe, bestätigt Raphael Thierschmann von Rakuten. Das Unternehmen aus Japan tätigt strategische Zukäufe unter anderem mit der Absicht, Innovationsfelder zu erschließen. Auf der Bits&Pretzels hat Rakuten die Pitches daher auch durch die Investorenbrille verfolgt.

Wer mit der Erwartung kam, dass sich die Startups im Commerce Cluster mit den neuen Spielzeugen – hier seien die Stichworte künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Blockchain genannt – austoben, kam nicht ganz auf seine Kosten. Auch Raphael Thierschmann hat Ansätze vermisst, die „die virtuelle Welt noch besser in die Kohlenstoffwelt integrieren, vor allem, wenn man weiß, was wir gerade vorantreiben.“ Rakuten sei sehr aktiv mit eigenen Research Instituten, doch dabei noch nicht einmal der größte Player im Forschungsbereich.

#Blockchain

Thierschmann glaubt an das Potenzial von Kryptowährungen, da es noch keine wirklich kundenfreundliche Lösung gibt, die tatsächlich unabhängiges, länderübergreifendes Zahlungswesen bietet. Rakuten, das seit 2015 die Zahlung mit Bitcoins ermöglicht, hat erst kürzlich ein Blockchain Lab in Belfast eröffnet. Hier beschäftigt man sich mit dem Potenzial der Blockchain-Technologie unter anderem für den E-Commerce-Sektor. Damit ist Rakuten nicht allein: Auch der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba entwickelt über den unternehmenseigenen Zahlungsdienst Alipay gerade eine blockchain-basierte Cloud-Plattform.

#VirtualReality

Nicht nur Kevin Spacey sieht in Virtual Reality einen „Game Changer“, wie er in seiner Keynote auf der Bits&Pretzels betonte. Auch für Ametsreiter und Thierschmann ist es eines der großen Buzzwords. „Virtual Reality macht einfach Spaß. Gemeinsam mit unserem Online-Markplatz Priceminister hat unser Institute of Technology in Paris eine virtuelle Shopping-Boutique entwickelt, in der Kunden mit VR-Brille einkaufen können. Aktuell ist das noch ein Prototyp, aber die ersten Tests waren vielversprechend. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt“, so Thierschmann über die Pläne von Rakuten.

#ArtificialIntelligence

Die Marketing- und Commerce-Branche sieht in AI kurzfristig ein Einsatzszenario für Chatbot-Lösungen. Schon auf der dmexco wurden Chatbots zum nächsten großen Trend erklärt. Und auch Rakuten streckt die Fühler in diesem Bereich aus. In den Startup-Pitches im Commerce-Cluster auf der Bits&Pretzels waren diesbezüglich noch keine Ansätze zu sehen.

Auf dem Gründer-Festival in München zeigen sich die deutschen Newcomer stattdessen mit pragmatischen, soliden Ansätzen. „Das Niveau der technischen Entwicklungen in Deutschland ist sehr hoch. Wir sehen, dass die Entwicklungen in Europa sehr oft viel nachhaltiger und durchdachter sind“, so Ametsreiter. Die entscheidende Frage sei, wann der richtige Zeitpunkt für AI, Machine Learning und Virtual-Reality-Anwendungen gekommen ist. Es sei für alle schwer abzuschätzen, wann ein Trend in die Breite geht und die Usability gegeben ist, die es kommerziell tragfähig macht. Martina Löhner von Kleiderkreisel hingegen hat die Hoffnung, künftig nicht nur technologische Innovationen zu sehen, sondern neue ideelle Ansätze, die authentisch und nah am Menschen sind.


Image „Lightbulb“ by Unsplash (CC0 Public Domain)


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BarCamp für die Elite – Einblicke in den digitalen Elfenbeinturm von Top-Managern und Unternehmern

SUIT (adapted) (Image by Jonathan Mueller [CC BY 2.0] via Flickr)

In Köln wollte man ein Digital Barcamp veranstalten. Fein. Allerdings mit Preisen, die bis 1.450 Euro gestaffelt sind. Frühe Buchungsvögel könnten die Unkonferenz auf Champagner-Niveau zum Schnäppchen-Betrag von 725 Euro ergattern, um dann selbst als Teilnehmer das Programm zu gestalten. Als Hashtag wurde in einer Facebook-Debatte direkt ein Cashtag als neues Markenzeichen in die Runde geworfen, um den digital-darwinistischen Ausleseprozess besser zur Geltung zu bringen. Motto: Was nichts kostet, ist nichts wert. Schließlich will man ja nur die Elite des Managements beglücken. Das kam in der Barcamp-Community nicht so gut an. Schließlich geht es bei den offenen Veranstaltungsformaten um Anschlussfähigkeit und nicht um Ausschluss:

Wenn das Wesen der Digitalisierung darin besteht, Wissen allen verfügbar zu machen, Hierarchien aufzubrechen und kollaborativ den Wandel zu gestalten, und eben dieser Wandel doch an der Elfenbeinturm-Executive-Denke krankt, wie kann man dann im Jahre 2016 allen ernstes noch so Elfenbeinturm-Executive-Formate bringen? Das ist doch Meta-Banane“, kritisiert der Kölner Mittelstandsexperte Marco Petracca.

Der Kommunikationsberater Frank Michna hat bei den Veranstaltern des Höchstleister-Barcamps nachgefragt, was denn in dem Paket für ein Tages-Event von bis zu 1.450 Euro enthalten ist. „Wenn diese Preise aufgerufen werden, könnte man doch mit den Teilnehmern, die Sessions anbieten, ein völlig neues Modell fahren. Im Session-Pitch bekommen dann die Vortragenden mit der höchsten Zustimmungsrate gestaffelte Entlohnungen.“ In der Premium-Kategorie könnten es 500 bis 800 Euro sein. Die anderen Session-Anbieter werden dann mit Zahlungen von unter 500 Euro bedient.

Gratis-Pitch in exklusiver Umgebung

Bei den Machern des Digital Barcamps stieß der Vorschlag von Michna auf wenig Gegenliebe: Da liege ein Missverständnis vor. Der Eintrittspreis sei ein Filter, der dafür sorgt, dass sehr viele elitäre Leute kämen, die sonst nicht zu diesem Veranstaltungsformat gehen. Die Sessiongeber hätten dann die Chance für Präsentationen, um neue Kunden zu gewinnen. „Was da in Köln ablaufen soll, ist nichts anderes als ein Gratis-Pitch. Die Macher werden für ihre Impulsreden von den Teilnehmern bezahlt und die Teilnehmer wiederum sind die Gestalter des restlichen Programms, um gegenüber einem vorselektieren Auditorium zu brillieren. Wer dort hingeht, der hat weder verstanden, was in der digitalen Szene abläuft, noch was ein Barcamp ist“, moniert Michna.

Community Mark wird beschädigt

Die Idee der von Chris Messina entwickelten Community Mark wird mit solchen durchsichtigen Vertriebsabsichten ad absurdum geführt: „Messina ist jemand, dem wir neben der Idee zu der weltweiten Barcamp-Bewegung auch Hashtags zu verdanken haben. Dieser brillante Mann hat mit seinen Leistungen das Leben und den Umgang von allen Menschen mit dem Internet positiv beeinflusst. Das ist visionär. Nicht der Missbrauch eines Namens für etwas völlig anderes“, so Franz Patzig, Urgestein der Barcamp-Community in Deutschland. So sieht das auch Sascha Förster, Mitorganisator des Bonner Bacamps. Jeder könne mit Veranstaltungsformaten so viel Geld verdienen, wie er will. Aber nicht mit dem Label Barcamp. Das stehe nämlich für Offenheit, Partizipation und Augenhöhe, die wird auch über den Preis moderiert. „Wer einen hohen Preis abruft, verliert eines der anderen Voraussetzungen für den Mehrwert eines Barcamps, aber viel schlimmer: verwässert den Begriff, entwertet damit das, was die Community aufgebaut hat und bekommt dann deren Zorn zu spüren, da es keine juristische Marke gibt, sondern nur eine Community-Marke, die nur auf diese Weise geschützt werden kann“, kommentiert Förster. Die Community hat sich erfolgreich gewehrt. Das digital-darwinistische Spektakel findet unter einem anderen Namen statt. Es soll wohl jetzt um Change gehen. Das Notiz-Amt ruft zu einem elitären Change-Flashmob auf.


Image (adapted) „SUIT“ by Jonathan Mueller (CC BY 2.0)


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Girls In Tech: Startup-Pitch für Frauen in der Tech-Branche

DSC_0386 (adapted) (Image by Julia Buchner [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Vor ein paar Wochen launchte Girls In Tech die fünfte Ausgabe der Lady Pitch Night, der europaweit größte Wettstreit zwischen Startups, die von einer Frau (mit-)gegründet wurden. Das Event, welches in Partnerschaft mit den Startup-Accelerators OrangeFab France, Raise und Criteo auf die Beine gestellt wurde, möchte weiblichen Entrepreneuren einen besseren Einblick verschaffen und sie ermutigen, Vielfalt in die Technologie-Branche zu bringen.

Im Jahr 2011 fand die erste Lady Pitch Night in Paris statt. Zwei Jahre später nahmen schon Startups aus ganz Europa teil und letztes Jahr gab es mit über 200 Startups aus 22 Ländern einen neuen Rekord zu vermelden. Die Finalisten des letzten Jahres waren Gemmyo aus Frankreich, Cortechs aus Irland, Fojo.me aus Kroatien, Cocofarm aus Bulgarien und das Gewinner-Startup EasySize aus Dänemark, die sich damit automatisch für den Startup-Wettbewerb der LeWeb qualifizierten und dort im Dezember den zweiten Platz belegten. Sie überzeugten damals u.a. die Juroren Marion Moreau (ehemals FrenchWeb, jetzt Sigfox), Mike Butcher (TechCrunch) und die damalige EU-Kommissarin Neelie Kroes.

Gesucht: Europäische Startups von Frauen

In diesem Jahr können sich noch bis zum 31. Juli 2015 Startups aus ganz Europa bewerben, die etwas mit Technologie zu tun haben, zwischen sechs und 36 Monate bestehen, ihren Hauptsitz in Europa und mindestens ein weibliches Gründungsmitglied haben. Daraufhin werden dann zehn Finalisten ausgewählt, die am 7. Oktober 2015 nach Paris eingeladen werden und dort ihr Startup vor der Experten-Jury und dem interessierten Publikum zu präsentieren.

Die Teilnahme lohnt sich schon deshalb für die Startups, da alle Finalisten kostenlose Tickets für europäische Technologie-Konferenzen bekommen. Im letzten Jahr gab das u.a. Tickets für den Web Summit, die LeWeb, TechCrunch Disrupt, The Next Web, die DLD und The Europas. Ziel ist es, auch auf diesen Konferenzen die weibliche Präsenz in Technologie-Konferenzen zu promoten und zu unterstützen.

Disclosure: Netzpiloten.de sind deutscher Medienpartner der “Lady Pitch Night”.


Image (adapted) “DSC_0386” by Julia Buchner (CC BY-SA 2.0)


 

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Midemlab: Music discovery, recommendation & creation

In der ersten von drei Pitch-Sessions des Midemlab auf der diesjährigen Midem, stellten sich Startups zu den Themen Musik entdecken, Musik empfehlen und Musik erstellen vor. // von Tobias Schwarz

Die Jury des Midemlab

Die Jury ist hochkarätig besetzt (siehe Bild: v.l.n.r.): Corinne Bach (Vivendi), Jon Bradford (Techstars London), Stéphane Distinguin (Fabernovel), Marie Ekeland (France Digitale), Pär-Jörgen Pärson (Northzone), Roxanne Varza (Microsoft) und Paul Brindley (Music Ally). Am Sonntag werden die Sieger bekannt gegeben.

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Die LeWeb kommt für eine Nacht nach Berlin!

Bevor im Dezember die größte Internetkonferenz Europas wieder in Paris stattfindet, geht LeWeb auf Europatour und kommt zum Start nach Berlin! // von Tobias Schwarz

Am Samstag, den 6. September 2014, findet zum zweiten Mal die Lange Nacht der Startups in Berlin statt. Natürlich wird auch Netzpiloten.de mit vor Ort dabei sein, aber besonderer Ehrengast in der Spreemetropole wird die LeWeb sein, Europas größte Internetkonferenz. Diese geht nämlich auf Startup-Tour und startet in Berlin, bevor es weiter nach Stockholm, Paris und Barcelona geht. Gesucht werden dabei die vielversprechendsten Startups Europas, die sich der LeWeb in nur 90 Sekunden langen Pitchs präsentieren können. Danach haben die Zuschauer 5 bis 10 Minuten Zeit für Fragen, bevor eine Jury aus lokalen Kennern der jeweiligen Startup-Szenen die Gewinner für das Finale auf der LeWeb 2014 in Paris bekannt geben wird. Dort werden auch die Netzpiloten mit dabei sein und die Gewinner des Berliner Wettbewerbs begleiten.

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Lesetipps für den 15. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Edward Snowden, Google, die Kritik an Amazon, eine Bewertung des „Recht auf Vergessen“ und einen Pitch von Ilya Pozin. Ergänzungen erwünscht.

  • EDWARD SNOWDEN Wired.com: The most wanted man in the world: Für die US-Ausgabe der Wired ist der Journalist James Bamford zusammen mit dem Fotografen Platon Antoniou nach Moskau geflogen, um den wohl meist gesuchtesten Mann der Welt zu interviewen. Heraus gekommen ist ein Artikel, der vom Informationsgehalt keine neuen Erkenntnisse bringt, aber sehr intensiv und dabei mit unglaublich schönen Fotos gestaltet, die Geschichte des Whistleblowers und seine Beweggründe darstellt, das enorme Ausmaß der Überwachung durch Geheimdienste öffentlich zu machen.

  • GOOGLE Business Insider: Important Google Acquisitions: Was man bei Google gerne übersieht ist, dass es bis auf eine Suchmaschine und wahrscheinlich den globalen Markt für Online-Werbung, kaum etwas erfunden hat. Neben die Ursache für die Renaissance der Technologie-Kritik im deutschsprachigen Feuilleton zu sein, ist Google vor allem ein Einkäufer und Entwickler anstatt Erfinder. Die Firma hat seit 2001 über 163 Firmen für mehr als 28 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Dave Smith stellt auf Businessinsider.com elf dieser Unternehmen vor, die den größten Einfluss auf Googles Entwicklung hatten.

  • AMAZON brasch & buch: Na, heute schon amazon gebasht?: Und? Heute schon über Amazon gelästert? Oder über die disruptive Respektlosigkeit, mit der Jeff Bezos irgendein Kulturgut, wahrscheinlich das Buch, vernichtet? Aber bestimmt wurde heute schon ein Text darüber gelesen. Dann empfehle ich als Ergänzung der Lektüre diesen Blogpost von Thomas Brasch, indem er lesenswert darstellt, dass die Kritik an Amazon weniger mit deren durchaus zu kritisierenden Handelspraktiken zu tun hat als viel mehr mit der Furcht vor Veränderung. Jeff Bezos als – mit Blick auf den Buchhandel – Gutenberg unserer Zeit, der vielleicht aus wirtschaftlichen Interessen das Kulturgut Buch ins 21. Jahrhundert gerettet hat. Ein schönes Bild. Zur Abwechslung.

  • RECHT AUF VERGESSEN RiBVerfG Masing: Vorläufige Einschätzung der „Google-Entscheidung“ des EuGH: Da ist es. Wir hatten schon darüber berichtet, dass Matthias Spielkamp auf iRights.info berichtet, dass es das Gutachten des Bundesverfassungsrichter Johannes Masing gibt, indem er das „Recht auf Vergessen“-Urteil analysiert und sehr kritisch bewertet. Jetzt hat Masing seine Analyse im Verfassungsblog selber veröffentlicht. Es ist schön zu sehen, dass sogar ein Bundesverfassungsrichter unsere Sorgen um die Pressefreiheit teilt, die das Urteil ausgelöst hat.

  • PITCH PERFECT Forbes: This Entrepreneur Raised $2M With A Five Slide Presentation: Von allen Gedanken, schätze ich doch am meisten die interessanten. Und damit bin ich nicht alleine, denn Ilya Pozin hat es geschafft, mit einem interessanten Gedanken über 2 Millionen US-Dollar Funding einzusammeln. Er hat keine Idee für ein Produkt, sondern vom Weg dahin und das ist das Team. Mit dem Geld will er ein Entwicklerteam zusammenstellen, dass bereits Erfahrung in der Entwicklung von Produkten hat und den Willen besitzt, etwas schaffen zu wollen. Was dann raus kommt, ist vollkommen offen. Es lohnt sich übrigens auch Pozins Pitch anzusehen, denn er hat es wirklich verstanden, worauf es ankommt: Entertainment.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Social Impact: Geschäftsideen mit Herz und Verantwortung

Social wörtlich genommen. Dies haben junge Existenzgründer beim „social impact start pitch“ in Hamburg unter Beweis gestellt. // von Oliver Bernt

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Eines haben die meisten Startups gemeinsam: Sie wollen eine clevere Geschäftsidee binnen kürzester Zeit vergolden. Getrieben von enthusiastischen Geschäftssinn mit kleinen Dollar-Zeichen in den Augen, suchen die Jungunternehmer nach einem wohlwollenden Finanzier, der sich ebenfalls Gewinn aus seiner Investition erhofft. Doch wenn das beworbene Geschäftsmodell auf Wohltätigkeit basiert, nehmen die meisten Unternehmer schnell die Beine in die Hand. Damit diese Ideen trotzdem eine Chance bekommen, gibt es in Hamburg das social impact lab. Weiterlesen »

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hy! sucht “Europeans Next Startup Superstar” (+Ticketverlosung)

Ein Casting der etwas anderen Art veranstaltet die hy! in der kommenden Woche in Berlin. Gesucht wird Europeans Next Startup Superstar!

hy! Berlin sucht “Europeans Next Startup Superstar”

Die hy! lädt dieses Jahr zum zweiten Mal nach Berlin ein und lässt vielversprechende europäische Startups im Radialsystem V gegeneinander antreten. Eine Jury aus namhaften Vertretern der Presse, Investoren und dem Unternehmertum wählt nicht nur das innovativste Konzept, sondern verschafft den Siegern auch Preise im Gesamtwert von 100.000 Euro.

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Umfrage an Startups, Coder, Mashup-Künstler

Startups brauchen Berichterstattung, Redaktionen brauchen Inhalte – ein ewiger Kreislauf. Mediale Aufmerksamkeit kann über Erfolg oder Scheitern eines Webservices entscheiden. Wir als Redaktion streben danach, unseren Lesern die besten Dienste und Ideen vorzustellen. Gleichzeitig versuchen die PR-Arbeiter, für ihre Startups soviel Bericherstattung wie möglich zu bekommen. In der Regel läuft das per Email: Bei unseren Redakteuren kommen täglich eine ganze Ladung von Ankündigungen, Pressemitteilungen und Startup-News an.  Dieses Jahr stehen für viele kleine Firmen besonders harte Zeiten an. Wir möchten möglichst vielen von euch die Chance geben, die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen. Dass die Community weiß, was euch besonders macht und von der Konkurrenz unterscheidet, ist der Schlüssel zum Erfolg. Zeigt ihnen, warum ihr Rockstars seid. Deshalb möchten wir von euch Startups wissen: Wie wollt ihr eure Dienste pitchen? Weiterlesen »

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