All posts under p2p

Check-Up Ireland: P2P-Kredite – “Fast wie damals bei AOL”

App (adapted) (Image by Torsten Dettlaff) (CC0 Public Domain) via pexels
Seit 1997 lebe ich nun schon in der irischen Hauptstadt Dublin. Mein erster Job bei AOL hatte auch ein wenig mit Tech zu tun – wenn man die berüchtigten Freistunden-CDs als “Tech” ansieht oder das Verbinden an die technische Hotline durchgehen lässt. Im November habe ich damit begonnen, die “Tech-Insel” [...]
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Filesharing: Gerichte schützen zunehmend abgemahnte Eltern

Upload - Download (adapted) (Image by John Trainor [CC BY 2.0] via Flickr)
Eltern deren Kinder illegale Up- oder Downloads getätigt haben, wurden in der Vergangenheit für das Verhalten ihrer Zöglinge im vollem Umfang haftbar gemacht. Momentan dreht sich der Wind. Neben vielen anderen Gerichten hat auch das Landgericht Bielefeld kürzlich zugunsten einer Erziehungsberechtigten entschieden, über deren Internetanschluss illegales Filesharing betrieben wurde. Allerdings [...]
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Die politischen Konsequenzen der Digitalisierung

piracy, crowd, peer to peer
Digitalisierung beschleunigt Prozesse, generiert „Big Data“, schafft neue soziale wie auch kommunikative Formen. Digitalisierung gilt manchen als demokratiefördernd, manchen als letztendlich ein Instrument der Eliten. // von Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani Alles davon ist zweifellos richtig. Digitalisierung wirkt aber auch enorm subversiv: Wer sich im Netz selbst organisieren kann [...]
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NSA-Skandal: Netzgemeinde wehrt sich per Crowdfunding

Überwachungskameras (Bild: Dirk Ingo Franke [CC BY 2.0] via flickr)
Der NSA Skandal hat eine Empörungswelle ausgelöst. Alle wollen sichere Daten – doch wie lassen sich persönliche Mails und Internetverläufe vor den Augen der Geheimdienste schützen? // von Anna-Maria Landgraf Der Gedanke, dass die NSA den persönlichen Mailverkehr mitlesen kann, ist ziemlich gruselig. Dass alles, was im Netz passiert, gespeichert [...]
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Pipe: Dateitransfer zu Facebook-Freuden leicht gemacht

Wer anderen eine Datei schicken möchte, kann dafür aus vielen verschiedenen Diensten wählen. Mit Pipe kommt nun einer hinzu, der das Versenden von bis zu 1 GB großen Dateien unter Facebook-Kontakten ermöglicht. Die Idee hinter Pipe ist sehr simpel und gut. Möchte man einem seiner Facebook-Kontakte eine Datei zukommen lassen, [...]
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Wikileaks 2.1: P2P-Journalismus

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hatte sich in den letzten Jahren im Kreis von Medienjournalisten und Webexperten eine Diskussion um die Vierte Gewalt im Staat verselbstständigt. In einer frühen Phasen entwickelten sich einige Fachblogs zu Quellen aus denen sich seriöse Journalisten gerne und fast immer ohne Angabe von Quellen bedienten. Als die Leserschaft diese Aktionen bemerkte, schwenkte die Wertung gegenüber Blogs um. Die Reichweitenbeschaffer alias Leser, die Verlage an ihre Anzeigenkunden verkaufen, schauten nun immer öfter selber nach, was fefes blog, Don Alphonso, netzpolitik.org oder Bildblog sich ausdachten oder recherchierten bzw. zugetragen bekamen.

Das war schmerzlich, weil die Verlage eine Deutungshoheit beanspruchen, die sie mit dem Begriff Qualitätsjournalismus gegenüber diesen Emporkömmlingen abgrenzen wollten und wollen. Das größte Problem waren die Diskussionen im Web rund um Artikel, die nicht selten lawinenartig neue Artikel auslösten. Neben der Deutungshoheit verloren die klassischen Medien also auch noch ihre Funktion des Agendasettings, die sie gekonnt im Umgang mit Politikern und PR-Agenturen einzusetzen gewöhnt sind. Einige Verlage haben sich schon verdächtig nahe an die PR-Ausbildung herangerobbt wie die FAZ mit dem FAZ Institut beweist oder arbeiten auf halbseidenen Wegen mit Detektiven, um Fakten, Fakten und Fakten zu schaffen, wo vorher keine waren oder die Privatsphäre einen Schirm aufspannte. Der Begriff Qualitätsjournalismus ist also eher ein Potemkinsches Dorf hinter dem man gegenüber Politikern einen enormen Aufwand (trotz radikaler Entlassungen) als Medienapparat im Dienste der Demokratie verkaufen kann. Im Grunde geht es dabei um ein Ringen nach Subventionen, oder präziser einem Beamtenstatus für alles, was man selbst so qualifiziert. Was nicht Qualitätsjournalismus ist (und das definieren immer die Verlagsvertreter!) – zum Beispiel die Blogger und selbsternannten Journalisten im Web – muss nicht staatlich geschützt werden, weil es keine zwölfstöckigen Denkmäler für die Vierte Gewalt erbaut und außerdem auch noch die hoheitliche Aufgabe der Qualitätsjournalisten vermissen lässt: Man entwertet diese Onlineschreiberlinge mit dem Hinweis darauf, dass sie nicht Agenturmeldungen filtern und umschreiben, dass sie kein Fact-Checking betreiben (wie viele deutsche Verlage auch) und dass sie ja immer nur Meinungen verbreiten…

Und dann kam wikileaks….

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