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Gut organisiert durch die stressige Zeit mit ClevNote

Plan-a-lifetime-adventure-adapted-Image-by-Glenn-Carstens-Peters-CC0-Public-Domain-via-Unsplash

Gerade in stressigen Zeiten gibt es nichts Wichtigeres als etwas, was unsere Gedanken beisammenhält. Oftmals muss man sich so viel merken, dass das Meiste im Kopf schnell wieder verloren geht. Geschenkelisten, Termine, To-Dos. Ich persönlich bin natürlich ein Fan von dem guten alten Notizbuch, doch leider passt es nicht immer in meine Tasche und auch meine Einkaufslisten schleppe ich nicht in einem dicken Wälzer umher. Daher habe ich mich schon öfter mit Notizapps auseinandergesetzt.

Hier möchte ich einmal eine App vorstellen, die mir besonders gut gefallen hat: Ich habe die App ClevNote getestet, da sie mir im Play Store direkt in die Augen gesprungen ist und war von Anfang an sehr überzeugt. Begrüßt wird der Nutzer mit vorgefertigten Textlisten, die die einzelnen Funktionen der App genauer beschreiben und dem Nutzer erklären, worauf genau zu achten ist. Dabei gefiel mir direkt die angenehme Übersicht und die Einfachheit der App. Was mich am meisten angesprochen hat: Die Auswahl der Hintergrundfarbe in den Einstellungen. Weg vom tristen Grau und ab zum pinken Hintergrund.

ClevNote Hintergrund Theme Pink (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Schnell hineingefuchst

Auf ClevNote befinden sich bereits installierte Listen unter der Rubrik „Alltägliche Notizen“ und „Vorgefertigte Listen“. Hier gibt es die verschiedensten Checklisten für den Alltag. Bankkonten, Lebensmittel oder Geburtstage kann der Nutzer so direkt übernehmen. Man kann diese Listen natürlich so annehmen, wie sie sind, sie fortführen oder verändern, muss man aber nicht. Sie sind auf Wunsch auch ganz einfach zu löschen. Auch das Hinzufügen von Listen geht ganz einfach. Unter dem Menüpunkt „Ordner bearbeiten“ kann der Nutzer Listen neu erstellen, erweitern, löschen oder eine komplett neue Rubrik, unter der weitere Listen aufgeführt werden sollen, eingeben.

ClevNote Notizen bearbeiten (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Eigene Notizen bearbeiten und Listen erstellen (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Das Abarbeiten der Listen fand ich ebenfalls super. Nehmen wir beispielsweise eine Einkaufsliste: Hier werden alle benötigten Produkte und Lebensmittel aufgelistet, die der Nutzer nach und nach auf dem Button „Noch“ abhaken kann. Klickt man auf „Noch“ erscheint automatisch das Wort „Fertig“ und das Produkt verblasst auf der Liste. Am Kopf der Liste wird zudem mitgezählt, wie viel Produkte beziehungsweise wie viel Prozent der Produkte noch offen sind. Das ist bei wenigen Artikel natürlich kaum brauchbar, aber bei einem Großeinkauf kann das hilfreich sein. Zudem kann der Nutzer die Liste jederzeit sortieren, sodass die noch fehlenden Produkte ganz oben angezeigt werden.

ClevNote Einkaufsliste (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Einkaufen mit ClevNote (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Außerdem kann man über Google-Drive seine Daten sichern, falls man über ein anderes Gerät auf seine Notizen zugreifen möchte. Ebenfalls praktisch ist die Erinnerungsfunktion der App. Sie sagt Bescheid, wenn noch eine Liste aussteht, oder man ja eigentlich noch einkaufen gehen wollte. Natürlich muss der Nutzer nicht alles in Form von Listen eintragen. Notizen können auch anhand von Texten angefertigt werden, was auch wirklich übersichtlich wirkt.

ClevNote Beliebige Listen (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Auch einzelne Texte sind auf ClevNote möglich (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Fazit

Mir persönlich gefällt die App wirklich gut. Sie ist super einfach zu bedienen und bietet viele Möglichkeiten, sich perfekt zu organisieren, damit man auch bei der Planung für das neue Jahr nichts vergisst. Besonders praktisch finde ich die Einkaufslisten und das Sortieren der Produkte. Die App kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen! Wer also noch einen kleinen digitalen Helfer für die nächste Zeit gebrauchen kann, findet ClevNote im Google Play-Store zum kostenlosen Download.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Klicktipps.


Image (adapted) „Plan a lifetime Adventure“ by Glenn Carstens-Peters (CC0 Public Domain)


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Starte mit einer App organisiert ins neue Jahr

Diary desk business meeting and meeting (Image by Anete Lüsina [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Das neue Jahr beginnt häufig mit guten Vorsätzen, Zielen und vielen Dingen, die man sich unbedingt vornehmen möchte. To-Do’s und Checklisten sind da oftmals eine gute Hilfe. Besser ist es noch, wenn man diese immer bei sich trägt, sodass man sie nicht so einfach vergessen kann. Erst kürzlich habe ich hier einmal eine praktische Notizapp vorgestellt. Mit ColorNote kann man super einfach Checklisten erstellen und seinen Alltag planen.

Ich habe dennoch weitergesucht und möchte dir noch eine weitere Notepad-App vorstellen, die mir ebenfalls ziemlich gut gefallen hat.

Notizen und Einträge immer dabei

Die App trägt den ganz einfachen Namen „Meine Notizen speichern“ und bietet einige nützliche Features. Natürlich steht hier das Speichern von Notizen im Vordergrund, aber auch als Tagebuch eignet sich die App sehr gut. Du hast verschiedene Möglichkeiten deine Notizen zu verfassen. Die Notepad-App lässt es also offen, ob man lieber im Textformat, im Checklistenformat oder sogar handschriftlich seine Notizen verfassen möchte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit der handschriftlichen Notizmöglichkeit eher weniger anfangen kann. Da gefallen mir die Checklisten, die ich übrigens in verschiedenen Farben gestalten kann, und das reine Textformat um einiges besser. Wenn du lieber sprichst anstatt zu tippen, dann nutzt du einfach die Sprachnachrichten-Funktion.

Auf Nummer sicher gehen

Wenn du die App als Tagebuch nutzen möchtest, aber nicht willst, dass irgendjemand deine Einträge lesen kann, dann sichere diese einfach mit einem Passwort. Die Passwortfunktion in der App erlaubt dir nämlich alles mit Passwörtern zu schützen, was du möchtest.

Auch wenn du bei all den Listen und Notizen Angst hast den Überblick zu verlieren, dann bieten sich einzelne Ordner sehr gut an. Diese kannst du in verschiedene Oberkatergorien einteilen wie beispielweise wichtige Einkaufslisten, Reisechecklisten oder Tagebuchkapitel. Wenn du Gefahr läufst deine Notizen zu vergessen, dann stellst du einfach die Erinnerungsfunktion ein.

Ein bisschen Spielkram muss sein

Wer sich gerne mit Spielkram auseinandersetzt, kann davon auch ein bisschen auf dieser App finden. Texte können individuell gestaltet werden. Zwar gibt es nicht so viele Möglichkeiten, aber immerhin können Schriften in ihrer Größe verändert, in kursiv, fettgedruckt oder unter- und durchgestrichen wiedergegeben werden. Wichtige Textpassagen kannst du zudem auch in verschiedenen Farben markieren.

Mir persönlich gefällt die App ziemlich gut. Sie ist einfach gehalten und sehr übersichtlich. Mit den verschiedenen Farben, den Schriftformen und der Rechtschreibüberprüfung bleibt auch für diejenigen, die gerne ein bisschen rumspielen was übrig. Du kannst dir die App kostenlos für dein Android-Smartphone oder -Tablet im Google Play Store herunterladen.


Image (adapted) „Diary desk business meeting and meeting“ by Anete Lūsiņa (CC0 Public Domain)

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Mal eben schnell gemerkt mit ColorNote

Ideas waiting to be had (adapted) (Image by Kelly Sikkema [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Wer viel um die Ohren hat, der muss sich oftmals auch viel merken. Manchmal sind es schon die kleinsten Dinge, die so wichtig sind, dass man sie in einem Notizbuch festhalten muss. Ist man dann unterwegs kommt die Frage auf: „Was musste ich mir gleich noch so Wichtiges merken?“ Ärgerlich, wenn das Notizbuch mit den wichtigen Infos dann Zuhause liegt.

Schön ist es daher, dass man, egal wo man ist, auf kleine digitale Helfer zugreifen kann. Da ich das Problem mit dem Vergessen und Merken nur zu gut kenne, habe ich mich mal nach hilfreichen Notiz-Apps für das Smartphone umgesehen. Hier stelle ich dir einmal die App vor, die als erstes auf meinem Smartphone einziehen durfte.

Color Note

Eine Notiz-App, die super einfach zu bedienen ist und dazu noch sehr übersichtlich. Ich persönlich erstelle mir regelmäßig Listen zu allen möglichen Dingen. Eine Weihnachtsgeschenke-Liste, To-Do-Listen, eine Bücher-die-ich-noch-lesen-möchte-Liste, hier kannst du dir wirklich alles notieren. Aber auch reine Textmemos sind natürlich möglich.

ColorNote Notizübersicht (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Die Notizen können als Raster oder als Liste angezeigt werden; Screenshot by Jennifer Eilitz

Wenn du es ganz übersichtlich und geordnet brauchst, dann kannst du dir auch die Notizen in verschiedenen Farben erstellen. Praktisch ist es zudem, dass du dir auf deinem Smartphone-Startbildschirm die Notizen anheften kannst. Entweder als Haftnotiz im 1:1 Format, mit einer Vorschau im Format 2:2, oder auch als Kalendervorschau. So hast du deine wichtigsten Notizen direkt griffbereit. Besonders gut eignet sich die Funktion vor allem für Einkaufslisten, wichtigen To-Do’s und Terminen.

ColorNote Smartphone Bildschirm (Screenshot by Jennifer Eilitz)
ColorNote Beispiel-Ansicht auf dem Smartphone Startbildschirm; Screenshot by Jennifer Eilitz

Nicht vergessen!

ColorNote bietet außerdem eine Erinnerungsfunktion an. Solltest du einmal Gefahr laufen etwas zu vergessen, so kann die App dich daran erinnern. Ein Kalender hilft dir dabei deine Termine im Blick zu behalten und erinnert dich auch wieder, wenn etwas Wichtiges ansteht. Du kannst in den Kalender entweder Textnotizen eintragen, oder aber auch hier eine Liste hinzufügen – beispielsweise wenn du etwas Dringendes abzuarbeiten hast. Möchtest du deine Notizen mit anderen teilen, dann kannst du diese auch via Twitter, Email oder SMS versenden.

Mir persönlich gefällt die App wirklich sehr gut und ich nutze sie auch schon länger. Eben mal schnell etwas ins Smartphone eintragen und schon hat man die Informationen immer dabei. Schon alleine für meine Weihnachtsgeschenk-Liste hat sich die App allemal bewährt. Einen weiteren Pluspunkt gibt es auch noch für die Passwort-Funktion, bei der bestimmte Listen gesichert werden können.

Du kannst dir ColorNote kostenlos im Google-Play-Store runterladen.


Image (adapted) „Ideas waiting to be had“ by Kelly Sikkema (CC0 Public Domain)

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Notizen besser managen: OneNote und Evernote im Vergleich

Notizen (adapted) (Image by congerdesign (CC0 Public Domain) via Pixabay)

Wer viele Texte schreibt, legt meist viele Notizen dafür an. Zwar laufen nicht bei jedem Nutzer ganze Romane auf der Tastatur heiß. Aber die Frage nach dem Management von Text-Material ist für Autoren fundamental. Als Newcomerin unter den Autoren suche ich für mich die ideale Möglichkeit, Notizen zu organisieren. In den Schubladen meines Schreibtischs befinden sich diverse angefangene Notizbücher. Diese konsequent zu führen – daran bin ich immer wieder kläglich gescheitert. Immer wenn ich es brauche, ist das gedruckte Notizbuch dann doch wieder nicht zur Hand. Eine digitale Lösung soll jetzt Abhilfe schaffen.

Auf meinem neuen Laptop mit Windows 10 ist OneNote vorinstalliert. Zudem bin ich im Zuge einer Recherche für einen Netzpiloten-Artikel auf die Software Evernote gestoßen. Beide Programme habe ich nun auf ihre Tauglichkeit getestet, um herauszufinden, welche Notiz-App ich in Zukunft am besten nutzen kann. Als Android- und PC-Nutzer war mir die plattformübergreifende Synchronisation wichtig. Daher lege ich darauf einen Schwerpunkt.

OneNote: digitaler Alleskönner für lau

OneNote ist ein digitales Notizbuch aus dem Hause Microsoft. Das Schöne daran ist, dass es für mehrere Plattformen erhältlich ist. Unter Windows gibt es sogar zwei Versionen. Ich habe die vorinstallierte OneNote-App ohne Namenszusatz verwendet. Die Variante „OneNote 2016“ verfügt über zusätzliche Features für Spezialfälle. Zudem ist OneNote am Computer auch im Browser nutzbar. Das Programm ist auch als App für Smartphones und Tablets mit Android im Google Play Store verfügbar. Damit kann ich meine Notizen also auch unterwegs festhalten. Sogar handschriftliche Einträge akzeptiert das Programm. In allen Fällen ist das Programm gratis nutzbar. Zu einem Upgrade auf die kostenpflichtigen Office-Programme von Microsoft werden Nutzer nicht gedrängt.

Screenshot by Jennifer Eilitz
Der Aufbau von OneNote. Screenshot by Jennifer Eilitz

Bei OneNote müssen Nutzer nicht, wie bei den meisten Schreibprogrammen, ganz akkurat von oben nach unten arbeiten, sondern können an jeder freien Stelle eine Notiz beginnen. OneNote lässt sich zudem mit anderen Office-Anwendungen integrieren, sodass die Notizen etwa auch in ein Word-Dokument importiert werden können.

Neben den Notizbüchern kann ich auch verschiedene Reiter erstellen und auch hier mit den dazu passenden Seiten, Unterseiten oder Kapiteln füllen. Übersichtlicher ist es natürlich, wenn man verschiedene Notizbücher zu unterschiedlichen Arbeiten anlegen will. So kann ich neben meiner Arbeit als Autorin auch meine Notizen für die Uni unterbringen. Gelungen ist vor allem, dass ich nicht nur Text-Schnipsel verwalten, sondern auch Dateien und gar Fotos hinzufügen kann. Auf diese Weise kann ich alles Wichtige an einen Ort bündeln.

Praktische Features

Neben dem Textmarker kann der Nutzer auf Wunsch auch seinen Hintergrund wie einen Schreibblock erscheinen lassen – sowohl mit liniertem als auch mit kariertem Papier, was das Notizbuchflair noch einmal unterstreicht. Wer OneNote lieber als Stütze für To-Do-Listen nutzen möchte, kann dies natürlich auch und anschließend die erledigten Aufgaben in den Kästchen abhaken.

Gute Synchronisation zwischen Smartphone und PC

Die Smartphone-App von OneNote bietet zwar weniger Features als die Windows-Version, erweist sich in meinem Praxistest dennoch als sehr nützlich. Notizen können einfach eingetippt und automatisch gespeichert werden. Ich kann mit ihr zeichnen, Bilder aus dem Web ausschneiden, To-Do-Listen erstellen.

Synchronisation in OneNote zwischen Smartphone und PC;.Screenshot by Jennifer Eilitz
Synchronisation in OneNote zwischen Smartphone und PC. Screenshot by Jennifer Eilitz

Besonders überzeugt hat mich das schnelle Synchronisieren zwischen Smartphone und PC. Sobald ich eine Notiz eingebe oder eine Notiz ergänze, dauert es nur ein paar Sekunden, ehe ich die Änderung auf dem jeweils anderen Gerät sehen kann. Außerdem eignet die App sich auch super, um Bilder zwischen Smartphone und PC hin und her zu verschieben.

Zudem bietet die App noch ein zusätzliches Feature: OneNote Badge. Dabei handelt es sich um eine Direktverknüpfung für den Home-Bildschirm meines Smartphones. Damit kann ich eine schnelle Notiz eingeben, indem ich lediglich auf den Badge-Button klicke und unter ’schnelle Notiz‘ meine Gedanken festhalte. Möchte ich diese Notiz in der OneNote-App übernehmen, so erscheint sie dort auch wenige Sekunden später.

Evernote: Mächtig aber unübersichtlich

Eine populäre Alternative zu OneNote ist Evernote. Wie das Programm von Microsoft kann ich auch diese Anwendung sowohl auf meinem Smartphone und Tablet mit Android als auch auf dem PC nutzen. Evernote ist als App und als Browser-Version verfügbar.

Evernote Browserversion NotizbA?cher (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Evernote Browserversion. Screenshot by Jennifer Eilitz

Es gibt Evernote in verschiedenen Ausführungen. Ich habe bisher die kostenlosen Versionen, also die Browserversion, Windows-App und Android-App getestet. In der Plus-Variante (30 Euro pro Jahr) und Premium-Variante (60 Euro pro Jahr) erhalten Anwender zusätzliche Funktionen. Dazu zählen etwa die Offline-Nutzung, detailliertere Suchmöglichkeiten und einen Kundensupport per Mail. Auch ohne diesen Aufpreis lässt sich Evernote jedoch im Alltag prima nutzen.

Ebenso wie in OneNote habe ich hier viele Features, die mir helfen sollen, meine Notizen unterzubringen und zu ordnen, To-Do-Listen zu erstellen, Fotos aufzunehmen und Schlagwörter zu erstellen. Zudem bietet Evernote ein paar mehr Bedienelemente und Werkzeuge, wie beispielsweise Sprachnotizen aufnehmen oder auch eine Erinnerungsfunktion.

Synchronisation Smartphone und PC Evernote
Synchronisation Smartphone und PC Evernote. Screenshot by Jennifer Eilitz

Als praktisch empfinde ich die Möglichkeit, meinen Evernote-Account mit meinem Google-Account zu verknüpfen. Das erleichtert die Zusammenarbeit mit dem Notizprogramm und der Textverarbeitung von Google. Und ganz im Stil von Google Docs können auch bei Evernote mehrere Nutzer auf meine Notizen zugreifen und bearbeiten, wenn diese für andere Personen freigegeben werden.

Die Bedienung könnte intuitiver gestaltet sein

Mir gefällt die Browserversion am besten. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen. Hingegen die Apps für Windows und Android sind für meinen Geschmack weniger selbst erklärend aufgebaut. Die Struktur könnte gern intuitiver gestaltet sein. Viel zu oft klicke ich sinnlos hin und her, um nach den entsprechenden Notizen zu suchen. Und im Vergleich zu OneNote gibt es hier in der Menüleiste mehr Bedienungsoptionen, in die ich mich erst einmal hineinarbeiten muss.

Screenshot by Jennifer Eilitz
Evernote Windows-App für den PC. Screenshot by Jennifer Eilitz

Das Synchronisieren zwischen den verschiedenen Zugängen erfolgt meines Erachtens ebenso schnell, wie bei OneNote. Im Praxistest fällt mir jedoch auf, dass die Darstellung von Bildern nicht optimal ist. Die Bilder, die ich auf dem Smartphone in der App hinterlege, erscheinen auf dem PC viel zu groß. Eigenhändig anpassen kann ich das Bild dann aber leider nicht mehr.

Fazit

Beide Alternativen sind leistungsstarke Notiz-Apps. Allerdings sollte sich jeder, der mit einer der Apps arbeiten möchte, überlegen, was er von einem Programm erwartet und vor allem: wie viel. Ich persönlich bin eher der Typ, der einen einfacheren Aufbau und eine einfachere Übersicht präferiert. Daher eignet sich für mich OneNote besser, weil ich meine Arbeit hier einfacher anlegen, ordnen, verwalten und überblicken kann. Zudem ist die App für das Smartphone ebenso gut gestaltet wie praktisch. Als Ergänzung für die PC-App oder auch zum alleinigen Gebrauch sehr empfehlenswert.

Evernote ist meiner Meinung nach sehr gut für größere Projekte geeignet. Gerade Unternehmen profitieren von diesem Programm, da man sich hier mit anderen Nutzern verbinden und mit ihnen zusammenarbeiten kann. Die Übersicht ist mir etwas zu ungeordnet und optisch nicht ganz so ansprechend. Die Browserversion hingegen schon eher. Auch die App für das Smartphone ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen, wie die von OneNote, da auch hier die Übersicht und die Handhabung etwas komplizierter ist. Bei der Synchronisation hingegen, stehen sich meines Erachtens OneNote und Evernote in Sachen Schnelligkeit in nichts nach.

Wer es schnell, einfach und etwas farbenfroher mag, der ist bei OneNote gut aufgehoben. Wer allerdings viel Wert auf Features und mehr Auswahl legt, der sollte sich besser bei Evernote anmelden.


Image „Notizen“ (adapted) by congerdesign (CC0 Public Domain


Dieser Text erschien zuerst auf unserer Schwesterseite Androidpiloten.

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myDetour Ausstellung – Notizen als Kunst on- und offline

detour_logo.jpgEine Belohnung für alle, die an Traditionen festgehalten haben! Das klassische Notizbuch ist wieder in Mode – oder immer noch. Wohl auch, weil es eine geschickte Verbindung zur Online Welt geschaffen hat. Die Notizbuchmarke Moleskine ruft nicht nur zu großen Sammlung auf, sondern stellt selbige auch in einer Online-Austellung für Kunstinteressierte bereit. Weiterlesen »

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