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  • APP süddeutsche: Darum sind manche Wetter-Apps genauer als andere: Wenn die ersten Schneeflocken vom Himmel taumeln, wenn der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung ausruft oder wenn einfach nur Ferienbeginn ist, dann stürmt eine Gruppe von Apps in den Charts nach oben: Die Wetter-Apps. Auf den meisten Smartphones ist eine Wetter-App schon vorinstalliert. Wem die nicht genügt: Es gibt Wetter-Apps speziell für Skifahrer, für Landwirte und für Segler. Es gibt Apps, in denen Hundewelpen oder Kätzchen je nach Wetterlage glücklich oder traurig vom Smartphone-Bildschirm blicken. Was aber sollte eine Wetter-App wirklich können? Warum regnet es, obwohl meine App behauptet, es hätte draußen 21 Grad und Sonnenschein?

  • NETZNEUTRALITÄT futurezone: „Zahnlose Umsetzung der Leitlinien zur Netzneutralität“: Am Montag wurde im Deutschen Bundestag über die Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) diskutiert. Dabei hatten auch Vertreter von Bürgerrechtsorganisationen die Gelegenheit, ihre Stellungnahmen einzubringen. Dies tat auch Thomas Lohninger vom österreichischen Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat). Lohninger befürchtet, dass die Richtlinien der Telekom-Regulierungsbehörden zur Netzneutralität „zahnlos“ umgesetzt werden.

  • DIGITALISIERUNG horizont: Deutsche Bahn will eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte investieren: Die Deutsche Bahn will den digitalen Wandel im Unternehmen beschleunigen. „In den nächsten beiden Jahren werden wir allein eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte investieren“, sagte Vorstandschef Rüdiger Grube der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Eine neue Tochter wird künftig die verschiedenen Engagements steuern.

  • NETZPOLITIK medienpolitik: Ein Beitrag zu einer pluralen und demokratischen digitalen Gesellschaft: Über 1.000 Änderungsanträge zur Überarbeitung der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) müssen im Kultur- und Medienausschuss des Europäischen Parlaments bis Januar 2017 von den Ko-Berichterstatterinnen Sabine Verheyen (CDU) und Petra Kammerevert (SPD) zu einer kohärenten Parlamentsposition zusammengeführt werden. Das Interesse des gesamten Europäischen Parlaments an der AVMD-Richtlinie war bereits 2006 mit insgesamt über 1.200 Änderungsanträgen enorm. Auch jetzt werden wir, orientiert am Kommissionsvorschlag, einen kohärenten Gesetzestext aus mindestens genauso vielen Vorschlägen formen müssen, bevor Parlament und Rat sich dann spätestens ab Mai 2017 auf einen gemeinsamen Standpunkt einigen können.

  • AMAZON golem: Jahresabo wird 20 Euro teurer: Bei Amazons Prime-Abo ändert sich eine Menge. Die Gebühren für das Jahresabo werden erhöht und Kunden in Deutschland erhalten erstmals die Möglichkeit, den Dienst bei Bedarf auch monatlich zu buchen. Die Preiserhöhung gilt nicht sofort, sondern erst ab dem 1. Februar 2017, dann steigt die Abogebühr von 49 Euro auf 69 Euro. Bestandskunden werden sogar noch länger verschont.

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  • AMAZON welt: Amazon braucht zum Bestellen keine Menschen mehr: Wer zukünftig neues Waschpulver braucht, kann einfach auf einen Knopf drücken und Amazon liefert das Produkt. Der Onlinehändler bietet den daumengroßen Bestellknopf Dash jetzt auch in Deutschland an. Die Nutzer können nun einfach Produkte bestellen, ohne dafür ihr Smartphone oder ihren Computer zu nutzen. Eingestellt wird der Dash-Knopf mithilfe einer Smartphone-App. Dort kann man auswählen, welches Produkt und welche Menge man pro Knopfdruck bestellen möchte.
  • GOOGLE t3n: Google fordert Uber heraus: Google steigt nun in den Ridesharing-Markt ein. Mit dem Dienst „Waze Carpool“ gibt es für Uber eine neue Konkurrenz. Jedoch konzentriert sich Google im Gegensatz zu anderen Chaffeurdiensten auf Fahrgemeinschaften für Pendler. Waze ist ein Navigationssystem, welches der Konzern 2013 übernommen hat. Jeder Waze-User kann sich auch als Fahrer für den „Waze Carpool“ bewerben. Bereits 65 Millionen Menschen benutzten die App.
  • WHATSAPP heise: Datenschützer wollen Datenweitergabe von WhatsApp an Facebook prüfen: Der für Facebook Deutschland zuständige Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar möchte die angekündigte Datenübermittlung von WhatsApp zu Facebook prüfen. Er sieht zurzeit keine Rechtsgrundlage für die Erhebung der Nutzungsdaten und der Telefonnummern von WhatsApp durch Facebook. Auch die EU-Datenschutzgruppe möchte sich das genauer ansehen. Es handelt sich bei den Unternehmen um jeweils eigene verantwortliche Stellen, sodass diese für die Übermittlung der Daten eine Grundlage benötigen.
  • SAMSUNG golem: Samsung will Akkus für Zehntausende von Elektroautos bauen: Samsung SDI möchte zukünftig Akkus für Elektroautos herstellen. Um näher am europäischen Markt zu sein, wird die Produktion in Ungarn stattfinden. Der südkoreanische Konzern möchte jährlich Akkus für 50.000 Elektroautos produzieren und investierte dafür 325 Millionen Euro in die Fabrik. Samsung produziert bereits in Südkorea und China Akkus und möchte 2018 mit der Produktion in Ungarn beginnen.
  • NETZNEUTRALITÄT horizont: EU-Aufseher begrenzen Sonderdeals für Online-Dienste: Zukünftig dürfen Internet-Anbieter Streaming-Plattformen in Europa keine Sonderregelungen mehr einräumen. Diese Leitlinien veröffentlichte die Telekom-Regulierungsbehörde Berec kürzlich. Dadurch wird das „Zero Rating“, bei dem Anbieter bisher bestimmte Dienste bei der Berechnung des verbrauchten Daten-Volumens ausklammern konnten, eingeschränkt. Kritiker sind der Meinung, dass diese Regelung Wettbewerber benachteiligt, auch wenn sie für die Nutzer attraktiv war.
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Einen digitalen EU-Binnenmarkt gibt es nicht

Barrier (Image by HolgersFotografie [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Von EU-Kommissar Günther Oettinger hat man zwar von Anfang an nicht viel erwartet, aber doch einige Hoffnung an ihn geknüpft. Eines seiner Projekte ist es, den digitalen europäischen Binnenmarkt voranzutreiben. Die absurde Situation in Europa heute ist unter anderem, dass es einfacher ist, sich irgendeinen Gegenstand aus Hongkong zu bestellen, als ein digitales Angebot aus dem Nachbarland zu nutzen. Wir sind ein in 28 Enklaven zersplitterter Kontinent. Es herrscht eine aberwitzige Situation: In der digitalen Welt haben wir Grenzen oder errichten neue, die wir im Analogen schon seit Jahrzehnten eingerissen haben.

Mr. Ansip, tear down this wall

Der fehlende digitale Binnenmarkt in Europa ist aber nicht einfach nur ein Wunsch der netflixenden Avantgarde oder ein feuchter Traum der eGovernment-Industrie. Die existierende Zersplitterung kostet uns Milliarden Euros und verhindert wirtschaftliches Potential. Tausende Arbeitsplätze und mögliche Wertschöpfung passieren deswegen nicht.

Das ist ein ernst zu nehmendes Problem. Start-Ups haben einen immensen Nachteil in Europa, denn sie können nicht aus dem Stand einen großen Markt erreichen, wie es ein Rivale in den USA kann, der unmittelbar einen ganzen Kontinent anspricht. Auch nach Überwindung der sprachlichen Hürde bleiben immer noch 28 unterschiedliche winzige Länder zu erobern – ein Aufwand der nicht lohnt. Start-Ups versuchen lieber den Sprung ins Silicon Valley.

Auch andere Freiheiten leiden darunter: Unsere nationalen Ausweissysteme sind nicht zueinander kompatibel, Gesundheitskarten, Gewerberegister und eGovernment-Dienste sind jenseits unserer Grenzen wertlos. Es ist, als hätte der europäische Gedanke den Sprung vom Fax ins Internet nicht geschafft. Dabei wäre es ein geniales Leuchtturmprojekt, diesen Kontinent digital genauso zu vereinen wie analog.

Muss es erst noch schlimmer werden?

Widerstand gegen mehr Binnemarkt-Harmonisierung kommt aus verschiedenen Ecken. Die Verwerterlobby wehrt sich mit Händen und Füßen gegen ein Aufweichen des Territorialprinzips ihrer Lizenzsysteme und Hollywood ist zu blöd, selbst Druck auszuüben, um gleich 28 Länder in einem Rutsch bedienen zu können. Das liegt in erster Linie an der auch 2016 noch sonderbaren Existenz des Systems des linearen Fernsehens. So lange es dieses gibt, bleiben die Unterhaltungslizenzen wirtschaftlich gesehen nach wie vor im alten Konstrukt eben lukrativer.

Dem Starrsinn der Europäer ist es außerdem zu verdanken, dass wir außer ein paar Ausnahmen kaum europaweite Fernsehsender haben. Potpourri statt Wettbewerbsfähigkeit: Was für französische Winzer gilt, gilt leider auch für die europäische Filmindustrie, also wehrt man sich gegen Veränderung.

Nicht nur tut sich trotz (oder wegen) Oettinger wenig beim digitalen EU-Binnenmarkt, es passieren sogar ausgerechnet gegenläufige Entwicklungen. Wir haben zwar keinen digitalen EU-Binnenmarkt, aber die Einschnitte in die Presse- und Meinungsfreiheit, die nun “Recht auf Vergessenwerden” genannt werden, finden bald europaweit Anwendung. Diese Zensur, zusammen mit zunehmender digitaler Überwachung und Vorratsdatenspeicherung, werden sich viel schneller digital europaweit durchsetzen als irgendwelche echten Vorteile für die Bürger.

Die windelweichen Regeln zur Netzneutralität haben auch nicht viel Chancen, immerhin ist der Kontinent von Oligopolen alter Staatskonzerne geplagt (die so eng mit unseren Regierungen verstrickt sind, dass eine unbefangene Regulierung nicht stattfindet), echte Innovation beim Ausbau von Breitbandinternet ist also genauso fern wie eine in diesem Zusammenhang als vergleichbar wünschenswert anzusprechende Harmonisierung beim Zug- oder Energienetz.

Digitale Schlagbäume

Interessante Beispiele, warum im Hintergrund aber dennoch Marktzwänge zu Harmonisierung führen könnten, gibt es durchaus. Amazon hat mit Sicherheit schon ein einheitliches Dot-EU-Angebot in der Schublade. Denn was braucht so ein Handelsriese denn schon umstellen, es muss ja lediglich die Sprache der Oberfläche und die Vorauswahl an Produkten angepasst werden.

Eine Konsolidierung bei den Fernsehsendern ist ebenso wenig utopisch. Ob Bertelsmann, Sky, Mediaset, Vivendi oder Pro7Sat1, der europäische Fernsehdschungel ist längst von wenigen großen Konzernen dominiert, denen eine digitale Harmonisierung langfristig eher zu Gute kommt. Entsprechender Wählerdruck vorausgesetzt, würde dies auch zu einer Öffnung der staatlichen Rundfunksysteme führen. Es macht in den meisten Fällen keinen Sinn, dass deren Angebote online wie offline nicht jenseits der Landesgrenzen funktionieren können oder sollen, immerhin sind diese auch meist noch durch Steuern (England) oder Zwangsabgaben (Deutschland) finanziert, für die die Zahler auch im Urlaub etwas haben möchten.

Wir sind Lichtjahre davon entfernt, annähernd so etwas wie einen digitalen EU-Binnenmarkt zu haben. Einige Entwicklungen bringen diesen schleichend zwar voran, aber in der Regel nicht dort, wo es notwendig und sinnvoll wäre. Die Komplexität digitaler Politik und Wirtschaft erweisen sich als fast unüberwindlich. Der lange Kampf um die europäische Datenschutzgrundverordnung zeigt, dass es bei Internetregulierung fast genauso wenig Konsens gibt wie in der Migrationspolitik. Das Ergebnis beim Datenschutz ist sehr fragwürdig – manche nennen es eine Katastrophe. Die in Kürze startende Kampagne der Europaabgeordneten Julia Reda zur Abschaffung des Geoblocking ist ein gutes Signal, aber wird, denke ich zumindest, genauso erfolglos sein wie ihr Papier zur Urheberrechtsreform.


Image „Barrier“ by HolgersFotografie (CC0 Public Domain)


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5 Lesetipps für den 3. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Nomophobia, selbstfahrende Autos von Google, Push-Benachrichtigungen, Netzneutralität und Star Trek. Ergänzungen erwünscht.

  • NOMOPHOBIA Fusion: Are you afraid of being away from your phone?: Es gab den Hype um die vermeintliche Angst etwas auf dem Smartphone zu verpassen, nun gibt es wohl die Angst von seinem Smartphone an sich getrennt zu sein. Nomophobia betitelt Kristen Brown ihren Artikel darüber für Fusion.net und nennt es auch gleich eine moderne Horror-Geschichte. Es gibt zwar bereits einige Studien mit gewissen Erkenntnissen, aber die Forscher geben zum Glück zu (statt schon verurteilend anzuklagen), dass man noch kaum etwas über das Phänomen weiß. Dass es Nomophobia geben könnte, ist vielleicht ein guter Anlass, um einmal über sein eigenes Verhältnis zum Smartphone nachzudenken.

  • SELBSTFAHRENDE AUTOS The Next Web: Google had nearly 50 self-driving cars on the road in October: Google hat einen Bericht über seine selbstfahrenden Autos im Monat Oktober veröffentlicht, der zumindest einen kleinen Einblick in das Programm gewährt. Insgesamt hat Google zurzeit 48 selbstfahrende Autos auf den Straßen von Kalifornien und der texanischen Stadt Austin. Die Autos haben bereits 10.000 bis 15.000 Meilen zurückgelegt. Diesen Monat testet Google das Verhalten und die Fähigkeiten der Autos, wenn Kleinkinder im Straßenverkehr sind.

  • PUSH-BENACHRICHTIGUNGEN Digiday: Inside the New York Times‘ new push notifications team: Lucia Moses wirft für Digiday einen Blick in das neue Team für Push-Benachrichtigungen der New York Times, in der Medienwelt eine Inspirationsquelle für vieles, dass andere dann woanders kopieren. Wie also die New Yorker demnächst ihre Leser mobil über Nachrichten informieren, könnte weltweit Verbreitung finden. Wie überhaupt mehr Benachrichtigungen, denn das hat die New York Times schon heraus gefunden, mehr Leser kommen zu dem Medium, wenn sie persönlich auf dem Smartphone erreicht werden.

  • NETZNEUTRALITÄT The Economist: A multi-speed Europe: Der Economist vergleicht den US-amerikanischen und den europäischen Telekommunikationsmarkt und deren Verhältnis zur Politik, die in beiden Regionen neue Regeln für diese Märkte aufgestellt hat. Wie sehr die neuen Regeln für eine vermeintliche Netzneutralität in Europa durch den Lobbyismus der verschiedenen Telekoms schon vor Verabschiedeung geschwächt waren, berichteten sogar hierzulande alle größeren Medien und der Chef der Deutschen Telekom machte das ja gleich einen Tag nach Verabschiedung mit seinen Vorstellungen von neuen Geschäftsmodellen deutlich. Europa wird wohl, für den Profit einiger weniger Firmen, seine digitale Wirtschaft opfern und gegenüber den USA weiter zurückfallen.

  • STAR TREK Vox.com: Star Trek is returning with a new TV series — on a streaming service nobody uses: Es wird eine neue Serie von Star Trek geben und Matthew Yglesias bringt es bei Vox.com auf den Punkt, warum das eine tolle Nachricht ist: mehr Utopie! Star Wars hat schon immer inspiriert – die erste Serie damals die ersten Internetunternehmen, die zweite Serie dann die heutigen Internetunternehmer. Zwar konnte nicht jede Serie von Star Wars diese Wirkung erzielen, aber erst einmal kann man ja hoffen, dass die eue Serie es schafft. Einziges Problem dabei ist, dass es erst einmal wohl für ZuschauerInnen außerhalb der USA keinen legalen Weg geben wird, das zu schauen (aber es gibt ja Dutzende andere Wege).

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5 Lesetipps für den 23. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um öffentliche WLAN-Hotspots, das iPhone 7, Dark Sky, den Wegfall der Roaming-Gebühren und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • WLAN heise online: Firma aus Franken stattet Berlin mit öffentlichen WLAN-Hotspots aus: Für viele Berliner und Besucher der Stadt, wird der kostenfreie Internet-Zugang über WLAN bald Realität. ABL Social Federation, ein junges fränkisches Unternehmen, hat nun den Zuschlag für das Projekt bekommen. Laut Staatskanzleichef Björn Böhning, werden mehrere hundert Standorte mit einem zeitlich unbegrenzt kostenfrei nutzbarem WLAN ausgestattet. Die Funknetze sollen nicht nur in der Innenstadt eingerichtet werden, sondern in allen Bezirken die Interesse anmelden.

  • IPHONE t3n: iPhone 7: Neues Apple-Smartphone soll ohne Home-Button auskommen: Angeblich arbeitet Apple derzeit an einer neuen Prozessorlösung, die eine Integration des Fingerabdruck-Sensors in das Display ermöglichen soll. Somit könnte das iPhone 7 ohne physischen Home-Button erscheinen. Bezüglich des Verzichts eines Home-Buttons, gibt es schon seit mehreren Jahren immer wieder Gerüchte. Durch den fehlenden Button könnten künftige iPhone-Displays noch dünner werden, außerdem wäre es möglich, die Display-Diagonale zu vergrößern, ohne das Smartphone größer zu machen.

  • DARK SKY Digital Trends: Dark Sky 5 For iPhone Adds Opt-in Weather Reporting: Heutzutage ist es ganz normal, dass wenn man wissen möchte wie das Wetter wird, ein Blick in die Hosentasche genügt. Dieser sofortige Zugriff auf Wetter-Informationen ist toll, allerdings steckt noch viel Potential in Smartphones, nicht nur die Informationen einzuholen, sondern diese selbst zu sammeln. Dark Sky hat einen soliden Ruf, bezüglich präziser Angaben wann und wo es regnen wird. Allerdings wird es mit dem neusten Update noch weit darüber hinaus gehen. Durch eine neue Funktion, sollen Benutzer selbst Berichte über das Wetter in ihrer Umgebung vorlegen können.

  • ROAMING Golem.de: EU-Kommissar Oettinger: Wegfall der Roaming-Zuschläge doch schon früher: Den Wegfall der Roaming-Gebühren in der EU kommen wie es scheint doch schon früher als gedacht. Laut EU-Kommissar Oettinger kommt das Ende der Aufschläge in zwei Jahren. Das EU-Parlament wollte das Ende der Gebühren bereits für 2016 durchsetzen, stieß allerdings damit bei einigen EU-Ländern auf Widerstand der Mobilfunkbetreiber. Diese versuchten über ihre Regierung die Abschaffung zu verhindern oder zu verzögern.

  • NETZNEUTRALITÄT heise online: USA: Diskussion über Netzneutralität bei kleinen Internet Service Providern: In den USA gelten seit dem 15. Juni drei Gebote der Netzneutralität. Mit diesen Geboten gehen Transparenzverpflichtungen für die Internet Service Provider (ISP) einher. Kleine US-Provider, die höchstens 100.000 Anschlüsse betreiben, sind allerdings von dem Regelwerk ausgenommen. Ob das sinnvoll ist, soll nun öffentlich diskutiert werden. Das Consumer and Governmental Affairs Bureau, welches für die Verbraucherangelegenheiten der Federal Communications Commission (FCC) zuständig ist, läd zu Stellungnahme ein.

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5 Lesetipps für den 12. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Virtual Reality im Journalismus, das Filesharing-Urteil des BGH, Netzneutralität, ein Manager-Ranking und Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • VIRTUAL REALITY PBS: Is Virtual Reality the Future of Narrative Journalism?: Ganz so dunkel ist der Medienwandel dann doch nicht immer. Spannend ist es, wenn Leute im Journalismus mal über den Tellerrand schauen und nachdenken, wie denn andere Technologien vielleicht im eigenen Schaffen eingesetzt werden können. Virtuelle Realität ist einer der Trends der Zukunft, weshalb Meg Dalton der Frage nachgeht, ob den virtuellen Realitäten nicht eine mögliche Zukunft des Journalismus sind und was es braucht, um diese Dimension zu erobern.

  • FILESHARING Die Welt: Sieben Fragen und Antworten zum Filesharing-Urteil: Zur Freude der auf Abmahnungen statt Innovationen setzenden Musikindustrie, hat der Bundesgerichtshof in mehreren Filesharing-Fällen die Regeln zur Haftung von Mehrpersonenhaushalten bestätigt (Az.: I ZR 7,19,75/14). Kein gutes Signal für Anschlussinhaber, die entweder ihr WLAN solidarisch auch anderen zugänglich machen oder nicht wissen, wie man ein Netz sichert. Die dpa hat eine Übersicht der wichtigsten Fragen zu dem Urteil zusammengestellt, die Welt.de übernommen hat.

  • NETZNEUTRALITÄT Golem: „Das Internet gehört nicht uns“ stellt ein Netzbetreiber fest: Man kann Monopole nicht mit Monopolen bekämpfen. Eine wichtige Erkenntnis, die auf einer Diskussionsrunde des Verbands VATM auf der Branchenmesse Angacom in Köln entstand. Dienste wie Netflix oder YouTube, die die Infrastruktur der Netzbetreiber nutzen, seien „kein Problem, wenn der stark genug ausgebaut ist, spielt das keine so große Rolle„, erklärte Theo Weirich, Chef von Wilhelm.tel. Deshalb dürfe die Netzneutralität nicht zum Vorteil von großen Telekommunikationsunternehmen wie der Deutschen Telekom geopfert werden. Dies würde kleine Anbieter ausgrenzen und ein Monopol schaffen, unter denen am Ende auch die Kunden leiden werden, die keine Wahl mehr hätten, wenn sie Zugang zu bestimmten Diensten wollen.

  • RANKING Entrepreneur: The 10 Most Influential Leaders in Tech Right Now: Wer sind die einflussreichsten Leute in der Technologie-Branche? Juniper Research hat ein Ranking erstellt, dass auch die Visionen der Kandidaten berücksichtigt, inwiefern sie Innovationen fördern und wie groß ihr persönliches Kapital ist. Microsofts CEO Satya Nadella führt die Liste an, denn Windows Dienste plattformneutral zu gestalten, beeindruckte die das Ranking erstellende Firma. Ansonsten sind natürlich viele Bekannte auf der Liste, wie Uber-Gründer Travis Kalanick (Platz 4), Netflixs CEO Reed Hastings (Platz 5) oder Elon Musk (Platz 9).

  • TWITTER CNET: Snoop Dogg wants to be Twitter’s new CEO: Man könnte fast meinen, Nick Bilton hat seine ganz unterhaltsame Twitter-Biographie zwei Jahre zu früh geschrieben. Stand damals war Jack Dorsey der Unfähige bei dem Microblogging-Dienst und Dick Costolo die wichtige Führungsposition. Jetzt musste Costolo gehen und Dorsey kann sich Hoffnungen machen, wieder zurück in einer mit Macht gesegnete Position zu rücken. Wenn da nicht der Rapper Snoop Dogg wäre, der unter dem Hashtag #SnoopForCEO seine Kandidatur auf Twitter bewirbt. Wem das nicht Meldung genug ist, dem empfehle ich die Analyse von Kevin Kelleher auf PandoDialy und die Zusammenfassung weiterer Änderungen bei Twitter von Molly McHugh auf Wired.com, ansonsten bleibt eigentlich nur abzuwarten, wann Snoop Dog die Geschäfte übernimmt.

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5 Lesetipps für den 19. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die ganz großen Themen unserer Zeit: Google, Netzneutralität, Periscope, Geld und den Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Wall Street Journal: Can Google Outsell Amazon and eBay?: In den nächsten Wochen möchte das Suchmaschinenunternehmen Google laut einem Artikel des „Wall Street Journal“ einen „Kaufen“-Button in der mobilen Suche einbauen. Klingt erst einmal nach einer guten Idee im Wettbewerb mit Amazon und Ebay, was aber noch lange nicht heißt, dass es klappt. Wenn aber, dann dreht Google am ganz großen Rad und wird den Online-Handel mächtig vorantreiben.

  • NETZNEUTRALITÄT Techdirt: European Mobile Networks Plan To Block Ads, Not For Your Safety, But To Mess With Google: Letzte Woche wurde über die Pläne von europäischen Telekommunikationsanbietern berichtet, mobile Werbung auf Smartphones und Tablets zu blocken. Was in erster Linie sehr nutzerfreundlich aussieht, und nur nebenbei eine Möglichkeit der Finanzierung von Journalismus verhindert, ist eigentlich nur ein Versuch, Geld von Google zu erpressen und die Freiheit im Internet ein Stück weiter einzuschränken. Mike Masnick bringt das wie gewohnt gut auf den Punkt.

  • PERISCOPE The Independent: Periscope keeps videos, and can edit and transmit them after they’ve been deleted: Der Titel hat Ihnen schon verraten, dass es sich in dem Artikel um die Livestreaming-App Periscope handelt. Hätte ich Ihnen aber über die in dem Artikel behandelten Probleme des Unternehmens erzählt, hätten sie sicher nicht gewusst, um welches Startup es sich handelt. Bestimmt nicht mal, ob der Artikel überhaupt aus diesem Jahr ist. Periscope speichert die angeblich verschwindenden Livestreams seiner Nutzer auf seinen Servern, und muss gerade sehr viel gegen Pornographie und Urheberrechtsverletzungen tun. Kommt Ihnen das alles bekannt vor? Wie so bei jedem Startup der vergangenen fünf Jahre, die auf von Nutzern generierte Inhalte setzen? Genau, mir auch.

  • GELD Mitteldeutsche Zeitung: Dänemark verabschiedet sich vom Bargeld: Sebastian Wolff schreibt über eine aktuelle Entwicklung in Dänemark, die auch die hiesige Diskussion um Bargeld wieder anfachen wird: Dänische Händler haben jetzt die freie Wahl, ob sie Bargeld überhaupt noch annehmen oder auf elektronische Bezahlung bestehen. Was auch Ökonomen fordern, ist der Albtraum von (deutschen) Datenschützern. Doch die Verbreitung bargeldloser Bezahloptionen wird steigen, wie PayPal-Deutschland-Chef Arnulf Keese mir im Interview erklärte.

  • MEDIENWANDEL American Journalism Review: News Partnerships Increase in Digital Age: Auf der Website des American Journalism Review schreibt Martha Hamilton über eine interessante Entwicklung im Journalismus: Kooperationen zwischen Redaktionen nehmen zu. Ein Grund dafür sind die finanziellen Einsparungen der letzten Jahre, denn oft fehlt es auch genug eigenem Personal. Sich aber aus seiner vertrauten Umgebung herauszugehen, mit anderen zu unterhalten und Alternativen kennenzulernen, ist zugleich auch die Grundlage für Innovationen, wie Hamilton an bekannten Beispielen aufzeigt.

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Internet.org: Zwischen Entwicklungshilfe und digitalem Rassismus

Mark Zuckerberg auf dem Summit von Internet.org

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will mit Internet.org immer mehr Entwicklungs- und Schwellenländer mit kostenlosen Web-Diensten versorgen – und stößt dabei auf immer mehr Widerstand.

Mark Zuckerberg auf dem Summit von Internet.org

600 Millionen Menschen in acht Ländern: Die Initiative Internet.org von Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich seit dem Start 2013 zu einem ernstzunehmenden Player entwickelt. Doch weil das Programm armen Menschen nur kostenlosen Zugriff auf ausgewählte Webseiten bietet und nicht auf das gesamte Netz, steht Zuckerberg in der Kritik. Er breche nicht nur die Regeln der Netzneutralität, sondern würde so auch ökonomischen Rassismus befördern und sich und seinen Partnern in die eigene Tasche arbeiten.

Wir haben gerade Internet.org in Indonesien gestartet! Das ist ein weiterer Schritt Richtung dem Ziel, die ganze Welt zu verbinden„, schrieb Facebook-Chef Mark Zuckerburg Ende letzter Woche auf seine öffentliche Facebook-Seite. Indonesien ist damit nach Indien, Ghana, Kolumbien, Kenia, Tansania, Sambia und Guatemala das achte Land, in dem die von Facebook angeführte Initiative kostenlose Internetdienste zur Verfügung stellt. In Indonesien etwa können Nutzer via App oder Webseite auf Facebook, den Online-Marktplatz Tokopedia oder die eLearning-Plattform Kelase zugreifen, ohne dafür Geld bezahlen zu müssen.

Facebook arbeitet dazu in den jeweiligen Ländern mit Mobilfunkern zusammen (in Ghana, Kenia und Sambia mit Airtel, in Indien mit Reliance), deren Kunden für die Nutzung von einem Bündel an Web-Diensten nichts zahlen müssen. Das erklärte Ziel: Zuckerberg und seine Partner Samsung, Ericsson, Nokia, Qualcomm, Opera und Mediatek wollen jene fünf Milliarden Menschen, die heute noch ohne Internetzugang leben und oft in Entwicklungs- oder Schwellenländern leben, möglichst schnell online bringen.

Zero Rating vs. Netzneutralität

Internet.org ist so genanntes „Zero Rating“: Die Datenkosten werden nicht vom Endnutzer getragen, sondern von einem Unternehmen übernommen bzw. durch Sponsoring finanziert. Auch Wikipedia (Wikipedia Zero), Google oder der Mobilfunker Airtel setzen in Entwicklungsländern auf Zero-Rating, um Menschen kostenlose Internetdienste zur Verfügung zu stellen. Via Internet.org sollen bereits 600 Millionen Menschen in acht Ländern in den Genuss von Gratis-Internet gekommen sein.

Anders als der Name der Initiative vermuten lassen würde, bekommen die Internet.org-Nutzer aber nicht Zugriff auf das komplette freie Internet, sondern nur auf ausgewählte Dienste. In Ghana etwa darf man Facebook, seinen Messenger, Wikipedia, BBC News oder die Job-Plattform Jobberman gratis benutzen, für Google, YouTube, Twitter und viele viele andere Web-Services hingegen fallen die üblichen Gebühren an. Das hat Internet.org herbe Kritik eingebracht, unter anderem in Indien, wo Gegner einen Bruch mit der Netzneutralität orten. Von den 37 Webseiten und Apps, die die Telekomfirma Reliance seinen Kunden gratis bietet, sind mittlerweile die Times Group (TimesJobs und Maharashtra Times), das Reiseportal Cleartrip und der TV-Kanal NDTV von der Partnerschaft zurückgetreten. Sie wollen stattdessen die Kampagne www.netneutrality.in für den Erhalt der Netzneutralität unterstützen.

Auch die indische Zentralregierung hat sich zu Wort gemeldet und sich gegen „diskriminierenden Internetzugang“ ausgesprochen. Der Seedfund-Mitgründer Mahesh Murthy aus Mumbai hat in einem Artikel auf Quartz besonders klare Worte gefunden: „Facebooks Internet.org führt zu ökonomischen Rassismus„, schreibt Murthy. Während arme Menschen ein armseliges Internet bekämen, würden die Reichen alle Inhalte sehen dürfen.

Auch in Chile gab es bereits Widerstand gegen Zero-Rating: Die Subsecretaria de Telecomunicaciones hat mit 1. Juni 2014 verboten, dass solche Services im Land angeboten werden dürfen und verlangt von Internetanbietern, sich weiter an die Netzneutralität zu halten. Für Mark Zuckerberg ist vor allem der Widerstand im Riesenmarkt Indien ein Problem, weswegen er sich in der Hindustan Times mit einem Kommentar zu Wort meldete: „Durch Internet.org werden weder andere Dienst geblockt oder gedrosselt, noch werden schnellere Leitungen geschaffen.“ Und auf Facebook argumentierte er: „Für Menschen, die noch nicht im Internet sind, ist es besser, ein wenig Konnektivität und die Möglichkeit zum Teilen zu haben, als gar keine Möglichkeit zum Vernetzen und Sharen zu haben.“ Oder in etwas anderen Worten: Zuckerberg meint, dass es besser wäre, kostenlosen Internetzugang zu bekommen, als Zugang zum freien Internet zu haben.

Tech News Today: Mike Elgan und Lance Ulanoff sprechen u.a. über den Schritt indischer Firmen gegen Internet.org:

Facebook sieht positive Effekte

Eine von Facebook in Auftrag gegebene Deloitte-Studie besagt, dass die Steigerung der Internetpenetration in Entwicklungsländern die Produktivitätsrate der lokalen Wirtschaft um 25 Prozent steigern, 140 Millionen neue Jobs schaffen und 160 Millionen Menschen aus der Armut holen könnte. Welche anderen Effekte Internet.org und Gratis-Facebook für die Armen noch haben könnte, zeigt wiederum eine Studie von Quartz auf: In Indonesien und Nigeria gibt es mehr Menschen, die von sich behaupten, Facebook zu nutzen, als Menschen, die sagen, dass sie im Internet sind. Facebook wird demnach gar nicht als Internet-Dienst wahrgenommen bzw. mit dem Internet gleichgesetzt.

Ist Zuckerberg nun ein Weltverbesserer, wenn er den Armen der Welt kostenlose Internet-Dienste aufs Handy bringt? Internet.org gibt sich zwar den Anstrich einer Non-Profit-Organisation, doch dass dahinter börsennotierte Hightech-Riesen stecken, macht die Initiative nicht wirklich glaubwürdig. Für Facebook ist Internet.org auch das geeignete Vehikel, noch mehr Menschen auf diesem Planeten zum Login zu bewegen, um ihnen anschließend personalisierte Werbung zeigen zu können. Und für die Partner Samsung oder Nokia ist es die Möglichkeit, neue Märkte für ihre Smartphones zu schaffen, immerhin haben beide Billig-Smartphones für die ärmere Regionen im Portfolio.

Wie lange Facebook noch auf die Partnerschaft mit Mobilfunkern wie Airtel oder Reliance angewiesen ist, ist derweil offen: Im Connectivity Lab arbeitet das Team von Ascenta (eine britische Firma, die Facebook für etwa 20 Mio. US-Dollar aufgekauft hat), an riesigen Drohnen, die eine größere Flügelspannweite als eine Boeing 737 haben. Diese sind bereits zu Testflügen abgehoben, eine Flotte von 1000 Drohnen soll in Zukunft schlecht versorgte Gebiete am Boden per Laser mit Internet bespielen. Facebook kommt mit diesen Plänen vor allem Google in die Quere: Der konkurrierende Internetkonzern will mit dem „Projekt Loon“ demnächst Heißluftballone aufsteigen lassen, die ebenfalls entlegene Gebiete mit Internet versorgen sollen. Außerdem wird Google nachgesagt, Android-Apps in „Zero-Rating“-Angebote überführen zu wollen. Außerdem arbeiten die Firmen SpaceX und One Web daran, bis 2020 einen Schwarm von Satelliten um die Erde kreisen zu lassen, die ebenfalls für Internet am Boden sorgen sollen.


Teaser & Image by Internet.org


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5 Lesetipps für den 18. März

In unseren heutigen Lesetipps geht es um die CeBIT 2015, die SXSW 2015, Microsoft, Apple und Flüchtlinge. Ergänzungen erwünscht.

  • CEBIT WDR: Spezialdienste und „freies Internet“ gleichzeitig – das geht: Eine der wichtigsten Eigenschaften des Internets ist die Netzneutralität. Alle Daten sollen gleich behandelt werden. Doch in unserer heutigen Zeit wird es immer wichtiger, dass bestimmte Daten zuverlässig übertragen werden. Auf der CeBIT 2015 sprachen sich Angela Merkel und Sigmar Gabriel für eine Einführung von Spezialdiensten aus. Sie betonen, wie wichtig diese in der Zukunft für beispielsweise Telemedizin oder autonome Autos seien.

  • SXSW Slate: Google chairman called out for interrupting female panelist Megan Smith: Die Diskriminierung von Frauen spielt auch in der Technikbranche eine große Rolle. Ein Beispiel hierfür wurde auf der SXSW 2015 deutlich. Während einer Diskussion zum Thema Vielfalt zwischen Googles Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidt und dem Autor der Steve-Jobs-Biographie Walter Isaacson wurden diese von einem Zuschauer ermahnt, da beide wiederholt die vorherige Rednerin Megan Smith unterbrachen.

  • MICROSOFT Horizont: Die unglaubliche Begegnung eines kleinen Jungen mit Iron Man Robert Downey Jr.: Microsoft hat im Zuge des „Collective Projects“ dem siebenjährigen Alex eine bionische Armprothese geschenkt, welche ihm von Iron Man Robert Downey Jr. höchstpersönlich übergeben wurde. Alex wurde mit einem unterentwickeltem Rechten Arm geboren und ist großer Superheldenfan. Der eigentliche Erfinder der Prothese ist Albert Manero, der es mit Hilfe eines 3D-Druckers schaffte, die Kosten von Kinderprothesen deutlich zu verringern.

  • APPLE Süddeutsche.de: Apple lockt Android-Nutzer mit Austausch-Programm: Apple bietet Kunden nun an, ihre alten Android-Smartphones in einem Apple-Store gegen Gutscheinkarten für ein neues I-Phone umzutauschen. Schon seit 2013 konnte man alte PCs und I-Phones umtauschen. Experten sehen diese Neuerung als einen Angriff auf die Marktführerschaft von Android. Das Programm soll in den nächsten Wochen in den USA starten. Infos über eine Ausweitung der Aktion bis nach Europa gibt es bisher nicht.

  • FLÜCHTLINGE Politik Digital: WG gesucht: Portal vermittelt Wohnraum für Flüchtlinge: Die drei Berliner Mareike Geiling, Jonas Kakoschke und Golde Ebding haben eine Website namens „Flüchtlinge Willkommen“ gegründet. Sie versuchen, zwischen Flüchtlingen und WGs zu vermitteln, um so den Flüchtlingen die Chance auf eine komfortable Bleibe zu ermöglichen. Die Mieten der zusätzlichen Bewohner sollen durch Mikrospenden gezahlt werden. In den Medien hat die Website viel Präsenz.

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Ist es fair, dass Facebook den freien Internetzugang limitiert?

Facebook vs. Netzneutralität – Oder? (Bild: Edar [CC0], via Pixabay)

Internetunternehmen wie Facebook bringen Internet in bisher nicht vernetzte Gebiete, doch dort bestimmen sie dann, was Internet bedeutet und was nicht. // von Arjuna Sathiaseelan

Facebook vs. Netzneutralität – Oder? (Bild: Edar [CC0], via Pixabay)

Trotz der Bedeutung des Internets für die heutige Gesellschaft sind laut einer Studie der ITU nur 42 Prozent der Weltbevölkerung online. Also bleiben 4,3 Milliarden Menschen ohne Internetzugang, von denen 90 Prozent in Entwicklungsländern leben. Viele Nationen in Afrika, Asien und Lateinamerika haben mit die niedrigsten Internetnutzerraten und hierbei sind schon verschiedene Hürden mit einberechnet wie Erschwinglichkeit und eine fehlende Infrastruktur, außerdem wird hier das Internet als weniger wichtig wahrgenommen. Sprachliche Hindernisse tun ihr Übriges dazu.

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5 Lesetipps für den 8. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Netzneutralität auf europäischer Ebene, Programmierung für Mädchen, YouTube-Videos auf Facebook, den Sprachassistenten auf Windows 10 und Nordkoreas Cyber-Krieg. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online:Spezialdienste: Bundesregierung will Netzneutralität mit Hintertür: Auf europäischer Eben will die Bundesregierung sich für eine Verankerung der Netzneutralität einsetzen. In dem vorgelegten Papier, lehnte sich diese deutlich an die Position des europäischen Parlaments an. Sogenannte Spezialdienste sollen nur unter engen Auflagen erlaubt werden. Kehrseite bleibt allerdings ein großes Schlupfloch der Provider: Diese Dienste können aus der Beschränkung von Datenvolumina und Übertragungsgeschwindigkeiten ausgenommen werden.

  • PROGRAMMIERUNG Bits-N-Kids: Nicht nur zur Weihnachtszeit: ‘Made with code’ will Mädchen zum Programmieren bringen: Mit „Made with code“ sollen Mädchen in Richtung IT bewegt bzw. das Thema Entwicklung interessanter gemacht werden. Hierbei will das Programm Mädchen inspirieren, sich stärker für Programmierung zu interessieren. Dabei werden auf der Website verschiedene kleine Programmierprojekte angeboten, die sich an den Interessen junger Mädchen orientieren.

  • FACEBOOK OnlineMarketingRockstars: Diskriminiert Facebook YouTube zugunsten eigener Videos?: Facebook ist mit seiner eigenen Bewegtbild-Plattform schon seit einiger Zeit aktiv. Nun allerdings werden immer mehr Stimmen laut, dass Facebook seinem Konkurrenten YouTube den Hahn abdreht. Nutzer beschweren sich, dass Videos von YouTube nicht mehr einfach zu teilen sind. Dies merke man auch an den Klickzahlen, die bei YouTube nach und nach nach unten gehen. Dieser Vorgang sei angeblich schon seit mehreren Monaten feststellbar.

  • MICROSOFT t3n: Windows 10: Microsoft bringt Sprachassistentin Cortana auf Desktop-PCs: Microsoft bringt mit Windows 10 die Sprachassistentin Cortana auf die Desktop-PCs. Laut dem aktuellen Zeitplan wird sich die Veröffentlichung des neuen Betriebssystems zwar noch etwas hinziehen (Frühherbst 2015), allerdings steht jetzt schon fest, dass eine neue Sprachassistentin schon mit an Bord sein wird. In dem Video von Tech-Blog wird gezeigt, wie das Ganze schon funktioniert.

  • CYBER KRIEG 20 Minuten: Nordkorea bildet Cyber-Krieger aus: In einem geheimen „Büro 121“ rekrutiert Nordkorea Cyber-Krieger, welche Cyber-Angriffe gegen den Nachbarn Südkorea, die USA und andere nicht befreundete Länder planen und durchführen. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 30.000 Computer in südkoreanischen Banken durch Schadsoftware lahmgelegt.

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5 Lesetipps für den 5. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die sogenannten Spiegel-Oper, Cybersecurity, das Ende der Netzneutralität, was eine Plattform ist und den Dark Traffic. Ergänzungen erwünscht.

  • SPIEGEL-OPER Newsroom.de: Christian Jakubetz über Wolfgang Büchner, den „Spiegel“ und einen bösen Fußtritt als Abschiedsgeschenk: Auf Newsroom.de versucht Christian Jakubetz etwas Ordnung in die „Spiegel-Oper“ zu bringen, die seit Monaten das bekannte Printmagazin und seine erfolgreiche Online-Version wie ein lächerlicher Haufen von zerstrittenen Menschen, die was mit Medien machen, aussehen lässt. Warum möchte man da eigentlich noch arbeiten?

  • CYBERSECURITY PandoDaily: The military’s techno-fetishism reaches new heights with Silicon Valley outreach: Die Entwicklung des Silicon Valley war stets durch eine enge Verbindung mit dem US-Militär geprägt. Und das US-amerikanische Verteidigungsministerium will diese Tradition fortführen und noch intensiviere. Zusammen mit der Tech-Industrie soll hier die Zukunft der digitalen Kriegsführung entwickelt werden. Nathaniel Mott schreibt auf PandoDaily über das Regierungsvorhaben.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: Merkel sieht Ende der Netzneutralität: Mit dem verstärkten Interesse von Angela Merkel an Netzpolitik ist die Netzneutralität im Internet gefährdeter als je zuvor. Auf einer Veranstaltung des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation sprach sich die Bundeskanzlerin für die Einführung von Spezialdiensten aus, um Innovationen wie fahrerlose Autos oder die Telemedizin mit entsprechend sicherer Verbindungsqualität zu garantieren. Das kann man auch anders sehen, weshalb die nächsten Monate in der Debatte entscheidend sein werden.

  • PLATTFORM Digiday: The many definitions of the term ‚platform‘: Ein oft in Debatten verwendeter Begriff ist „Plattform“. Vor allem traditionelle Medienformen sollen sich durch den digitalen Medienwandel hin zu Plattformen entwickeln. Auf Digiday stellt Lucia Moses die grundlegende Frage, wie eigentlich die Definition des Begriffs ist und hat acht Medienvertreter – von Gawker bis Forbes Media – gefragt. Und siehe da, alle haben sehr unterschiedliche Ansichten, was eine Plattform ist und was sie können muss.

  • DARK TRAFFIC Fusion: Dark social traffic in the mobile app era: Alexis C. Madrigal schreibt auf Fusion.net über den Traffic auf Websites, dessen Herkunft nicht identifizierbar ist. Er hat dafür den Begriff Dark Traffic geprägt und in seinem Artikel gezeigt, dass dieser Traffic vor allem Facebook von Facebook kommt. Das bedeutet, dass das soziale Netzwerk noch relevanter für die Verbreitung von Medieninhalten ist als das sowieso schon der Fall ist. Das hat laut Madrigal auch viel mit dem mobilen Internet zu tun.

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5 Lesetipps für den 26. November

In unseren Lesetipps geht es um Netzneutralität, mobile Fotografie, das Leistungsschutzrecht, festliches Social Media und ein Projekt der hr-Volontäre. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Deutschlandfunk: Von Datenstaus und Monopolen: Vor dem Provider sind alle Daten gleich – oder nicht? Internetbetreiber wie die Deutsche Telekom möchten mit Online-Diensten kooperieren, um am Geschäft im Internet mitzuverdienen. Aktivisten und Verbraucherschützer warnen vor einem Zwei-Klassen-Internet. In einem hörenswerten (und nachlesbaren) Beitrag hat sich unsere Autorin Jenny Genzmer im Rahmen ihres Volontariats mit der Debatte um Netzneutralität auseinandergesetzt.

  • FOTOGRAFIE LightBox: How Smartphones Have Changed the Way We Experience Photography: Im Lightbox genannten Foto-Blog der New York Times hat Krystal Grow einen lesenswerten Artikel über die Wirkung von Smartphones auf unsere Wahrnehmung von Fotografie geschrieben. Schon immer war Fotografie das Ergebnis der technischen Möglichkeiten und mit den Smartphones hat nun jeder Mensch die Möglichkeit ein Foto zu machen. Und nicht nur eins. In der Masse der so einen Auftrieb erfahrenen Fotografie finden sich neue Kunstwerke wieder, die auf das Teilen der Erfahrung setzen und nicht des Moments, der bei den bisherigen Produktionsmethoden im Vordergrund stand.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Internet-Law: Grüne und Linke fordern Abschaffung des Leistungsschutzrechts für Presseerzeugnisse: Die beiden im Bundestag vertretenden Oppositionsparteien haben gemeinsam einen Gesetzesentwurf auf Abschaffung des von Anfang an viel kritisierten Leistungsschutzrecht für Presseverlage gestellt. Leider trat genau das ein, was Kritiker stets betonten: Google wird die Muskeln spielen lassen, die Presseverlage dann einknicken und am Ende wird das Gesetz vor allem auf Startups eine Innovation verhindernde Wirkung haben. Es wird spannend zu beobachten sein, wie die SPD reagiert. Als Oppositionspartei war sie selbst dagegen, jetzt kann sie den Worten als Regierungspartei auch Taten folgen lassen.

  • SOCIAL MEDIA CNET: Facebook, Twitter ruining Christmas, says bishop: Vor dem von Traditionen geradezu übersprudelnden Weihnachtsfest ist stets eine gute Zeit, einmal in Ruhe über neue Angewohnheiten nachzudenken. Manche kommen dabei zu dem wenig überraschendem Ergebnis, dass diese modernen Medien vielleicht etwas unpersönlich sind. Ein britischer Bischof hat sich deshalb vorgenommen, zur Weihnachtszeit auf die sozialen Netzwerke zu verzichten und liebe 60 handgeschriebene Grußkarten zu versenden. Eine nette Geste, über die man zu Weihnachten nachdenken kann, gleich nachdem man ergründet hat, warum diese nette Idee einen Artikel wert war.

  • NACHTAKTIV Hessischer Rundfunk: 8 mal nacht: Im morgendlichen Krautreporter-Newsletter habe ich die Website „8 mal nacht“ der Volontäre des Hessischen Rundfunks gefunden, die acht verschiedene Arten zeigen, wie man die Nacht verbringen kann. Für manche der Nachwuchsjournalisten eine persönliche Grenzerfahrung, sei es beim Telefonsex, der Sauftour oder dem nächtlichen Training im Fitnessstudio. Was an sich ein Übungsprojekt ist, stellt sich zugleich als sehr lesenswertes und schick dargestelltes Rechercheexperiment heraus, dass interessante Einblicke in die hessische Nacht gibt.

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5 Lesetipps für den 9. September

In unseren Lesetipps geht es heute um die Digitalisierung von Bankgeschäften, Amazons neuem 3D-Smartphone „Fire Phone“, die Netzneutralität in den USA, Leserkommentare und digitale Werbung. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG heise: ING-Diba lässt Kunden per Internet-Video Konten eröffnen: Die letzte analoge Hürde für digitale Bankgeschäfte fällt. Bei der ING-Diba können Kunden künftig online neue Konten eröffnen. Statt wie üblich bei der Post ihren Ausweis vorzuzeigen, halten sie diesen in eine Videokamera.

  • AMAZON Focus: Amazon bringt sein 3D-Smartphone Fire Phone auf den deutschen Markt: Ab dem 30. September ist das Gerät zu kaufen: Amazon bringt in wenigen Wochen sein erstes Smartphone „Fire Phone“ auf den deutschen Markt. Dabei setzen der Online-Händler und sein Mobilfunk-Partner Deutsche Telekom auf einen Kampfpreis: Das Smartphone wird ab den mittleren Tarifen bereits für einen Euro angeboten. Die Telekom vertreibt das Fire Phone in Deutschland exklusiv. Zunächst kann es vorbestellt werden, in den Handel kommt es am 30. September. Ein besonderes Feature ist unter anderem „Firefly“, eine Art Suchmaschine für die reale Welt. Fotografiert man damit einen Gegenstand, kann man zum entsprechenden Produkt im Amazon-Angebot kommen.

  • NETZNEUTRALITÄT t3n: Battle for Net Neutrality: YouPorn, Kickstarter, Reddit und Co. werden morgen künstlich verlangsamt: Auch in den USA ist die Netzneutralität ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund treten IT-Konzerne, Startups, Organisationen und Nutzer am morgigen Tag mit einer gemeinsamen Aktion für ihre Interessen ein.

  • LESERKOMMENTARE FAZ: Hass im Netz – Ich bin der Troll: Leserkommentare strotzen oft nur so von Hass und Häme. Ein Problem, das bereits einige Nachrichtenportale dazu bewegt hat, die Leserkommentare zu deaktivieren. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat nun die andere Seite genauer beleuchtet und den Leserkommentator Uwe Ostertag besucht, der jeden Tag im Netz trollt. Im Gespräch mit der FAZ erzählt Ostertag, was ihn antreibt und warum er überhaupt „trollt“.

  • DIGITALE WERBUNG Süddeutsche: Werbung im Internet – Du willst es doch auch: Pro Minute rauschen mehr als 10 Millionen Werbeanzeigen durch das Netz. Oftmals trifft man auf großflächige, penetrante Werbeanzeigen, die nerven. Doch dies könnte sich bald ändern, denn durch neue Werbeformen wie „Native Advertising“ soll die Werbung in Zukunft gar nicht mehr auffallen.

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