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  • SMARTPHONEt3n: Smartphones machen dumm und unkonzentriert, auch wenn man sie gar nicht nutzt: Eine Studie mit rund 800 Smartphone-Nutzern der Universität Texas hat herausgefunden, dass die Anwesenheit eines Smartphones die Denk- und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt. Durch einige Computerbasierte Tests wurden diese Faktoren untersucht. Beispielsweise schnitten Nutzer am schlechtesten ab, die ihr Smartphone auf dem Tisch liegen hatten, am besten diejenigen, die es im Nebenraum liegen hatten. Die Anwesenheit des Smartphones verhindert konzentration, da sich das Gehirn darauf konzentrieren muss, nicht auf das Smartphone zu gucken.

  • APPS sueddeutsche: Stiftung Warentest: „Pokémon Go“ oder „Candy Crush“ sind nichts für Kinder: Stiftung Warentest und jugendschutz.net haben in einem aktuellen Test 50 Handyspiele auf Kinder- und Jugendschutz und Datenschutz untersucht. Viele der Apps, beispielsweise „Candy Crush“ oder „Pokémon Go“ wurden von den Testern als bedenklich eingestuft. Grund dafür sind zu aufdringliche Werben oder Aufforderungen zu In-App-Käufen. Einen ausreichenden Datenschutz bieten nur vier der in der Studie getesteten Apps. Stiftung Warentest empfiehlt Eltern mit ihren Kindern mitzuspielen um sie über Gefahren aufklären zu können, nicht altersgerechte Apps mit einer Kindersicherung zu sperren und während die Kinder spielen alle Internetdienste auszuschalten, da so Chatfunktionen oder Werbung unterbunden werden kann.

  • CYBERANGRIFFE handelsblatt: Cyberangriffe treiben Kosten langfristig nach oben: Nach der erneuten Cyberattacke, die auch in Deutschland einige Unternehmen befallen hat, schätzen Versicherer nun ein, dass die Kosten für Firmen drastisch ansteigen können. Es müssen mehr Gelder und langfristige Kosten eingeplant werden. Vielen fehle ein Verständnis der Konsequenzen der Cyberangriffe, sagte Lloyds-Chefin Inga Beale. Konsequenzen seien beispielsweise Abgang von Kunden und fallende Aktienkurse.

  • FACEBOOK techcrunch: Facebook now has 2 billion monthly users… and responsibility: Der US-Konzern Facebook jagt einen Rekord nach dem anderen. Facebook zählt mittlerweile 2 Milliarden monatliche Nutzer. Dreizehn Jahre nach Gründung von Facebook und nur 5 Jahre nach dem ersten Meilenstein kann Facebook dieses Wachstum verkünden. Gründe für den Anstieg der Nutzerzahlen ist die immer schneller werdende Innovation und Entwicklung im Technikbereich, der die Menschen miteinander über soziale Netzwerke wie Facebook vernetzt. Doch mit Wachsender Nutzerzahl werden nun auch Bedenken laut, dass sich Facebook mehr seiner Verantwortung bewusst werden solle.

  • FESTNETZ faz: Wozu noch Festnetz?:
    Brauchen wir das Festnetz überhaupt noch in Zeiten von Smartphones, wo doch alles schneller, mobiler und moderner geht? Kommunikation via Festnetz und generelles Telefonieren wird heutzutage sogar als leicht aufdringlich gesehen, viel diskreter hingegen eine kurze Nachricht per Whats-App. Doch das Festnetz bietet auch Vorteile, unabhängig vom Akku und Empfang, eine gute Akkustik und nicht wegzudenken, das Familientelefon. Die Traumkombination aus beiden bietet derzeit das Home Talk füs iPhone und Android.

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  • ROAMING netzpolitik: Das Ende der Roaming-Gebühren: Erfolgsgeschichte mit Lücken: Seit dem 15.Juni werden in der EU keine Aufschläge für Roaming mehr eingezogen und Nutzer können grenzübergreifend mit ihrem regulären Vertrag im mobilen Datennetz surfen. Die Nutzung ist vorerst allerdings auf vier Monate beschränkt. Damit möchte die Kommission verhindern, dass sich Reisende mit günstigen ausländischen SIM-Karten eindecken und den Inlandsmarkt dadurch umgehen. Laut der EU-Kommission haben bereits einige Anbieter Einschränkungen erbeten, da sie ihr Geschäftsmodell bedroht sehen. Nutzer sollten bevor sie ins Ausland reisen ihren Mobilfunkvertrag überprüfen, ob dieser eine Roaming-Option enthält.

  • FILESHARING sueddeutsche: EuGH: Filesharing-Plattformen sind für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich: Die Filesharing Plattform „The Pirate Bay“, auf der von Usern geschützte oder illegale Dateien zum Download bereit gestellt haben, wurde nun von dem Europäischen Gerichtshof für rechtswidrig erklärt. Die Betreiber der Website seien sich bewusst, dass der Service für illegalen Datenaustausch verwendet wird. Mit diesem Urteil soll es Gerichten in Zukunft erleichtert werden entsprechende Filesharing-Plattformen zu sperren. Die öffentliche Wiedergabe der urheberechtsgeschützten Inhalte war der entscheidende Punkt. Nach EU-Recht dürfen nur die Urheber die Verbreitung oder Bereitstellung ihrer Inhalte erlauben oder verbieten.

  • APPLE PAY golem: Transaktionen in Messages können teuer werden: Mit iOs 11 und MacOS High Sierra können sich Apple-Nutzer über die Einführung einer Apple Pay Funktion in die Messenger App freuen. Der Apple Pay-Service ist in Deutschland derzeit noch nicht verfügbar, in Großbritannien, Frankreich und Italien jedoch schon zahlreich genutzt. Die neue Bezahlfunktion ist insbesondere für kleine Transaktionen zwischen Freunden und weiteren Privatpersonen gedacht. Nutzer müssen jedoch damit rechnen, dass Gebühren anfallen. Beispielweise müsse für Zahlungen mit einer Kreditkarte mit einer Gebühr von 3 Prozent gerechnet werden.

  • ADS curved: Instagram zeigt künftig, ob Posts Eurer Lieblings-Influencer bezahlt sind: Influencer Marketing ist ein wachsender Trend in der Marketing Branche. Besonders beliebt ist hierbei das Soziale Netzwerk Instagram. Nach vielen Vorwürfen zu ungekennzeichneter Werbung, führt Instagram nun die „Branded Content“-Funktion ein. Damit können Influencer deutlicher Kennzeichen, ob ein Post von einer Marke gesponsert wurde oder nicht. Künftig ist direkt unter dem Namen des Influencers im Feed der Nutzer der Zusatz „bezahlte Partnerschaft mit …“ über dem bezahlten Beitrag zu sehen. Instagram selbst möchte bei Verstößen gegen die Kennzeichnung bezahlter Posts künftig härter durchgreifen. Wenn bezahlte Beiträge künftig nicht gekennzeichnet sind, müssen User mit Strafen rechnen.

  • KI t3n: The Art of the Deal: Facebook-KI lernt zu lügen, um ihren Willen zu bekommen: Die Entwickler der Facebook KI-Systeme entwickeln eine Software, die lernt, wie man handelt. Überraschend ist, dass die Software ohne menschliches Zutun absichtliche Täuschung angewendet hat. Das Experiment wurde mit zwei Chatbots durchgeführt, die eine bestimmte Anzahl an Gegenständen untereinander aufteilen sollten, jeweils mit eigenen vorausgesetzten Zielen, die sie einhalten sollten. Die Bots begannen zu handeln und Interesse an Gegenständen zu bekunden, die sie nicht haben wollten, um Kompromissbereitschaft vorzutäuschen.

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  • SMARTPHONE golem: Android-Gründer zeigt eigenes Smartphone: Android-Gründer Andy Rubin hat ein eigenes Smartphone vorgestellt, welches schon im Sommer 2017 in den USA auf den Markt kommen soll. Das Essential Phone beinhaltet einen Edge-to-Edge Monitor und Titangehäuse und lässt sich um individuelle Module erweitern, wie zum Beispiel eine 360-Grad Kamera oder ein Modul um das Gerät drahtlos aufladen zu können. Ähnlich wie das neuste Smartphone von Apple, wird auch das Essential Phone keinen Kopfhöreranschluss mehr besitzen. Zunächst soll das Smartphone nur in den USA für ungefähr 700 Dollar verkauft werden.

  • FACEBOOK spiegel: „Ich weiß schlichtweg nicht, was hier herauskommt“: Ein Fall einer Mutter zum digitalen Erbe wird heute in zweiter Instanz vor dem Berliner Kammergericht verhandelt. Sie verlangt von Facebook Zugang zum Facebook-Konto ihrer verstorbenen Tochter, das Unternehmen beruft sich auf Datenschutz. Durch Zugang zum Konto soll Aufschlüsse um die Umstände des Todes geben, durch beispielsweise Einsicht der Chatverläufe. Facebook hatte diese Ausgabe der Daten verweigert, da durch das Lesen der Chatverläufe auch andere Nutzer betroffen wären. Dieser Fall zeigt die neuen Umstände von digitalem Erbe auf. Wenn Facebook über den Tod eines Nutzers benachrichtigt wird, setzt das Soziale Netzwerk das Profil in den sogenannten “Gedenkzustand”, so dass nutzer unabhängig der Privatsphäre einstellungen Beiträge hinterlassen können.

  • PREPAID welt: Prepaid-Karten gibt es bald nur noch mit Ausweis: Momentan können Supermarktkunden an den Kassen noch Prepaid SIM-Karten erwerben. Ein neues Gesetz fordert ab 1. Juli 2017 eine eindeutige Identifizierung über den Personalausweis, Video-Ident oder Post-Ident. Diese Neuerung soll für Kunden keine Extrakosten verursachen. Grund der Änderung ist vor allem die aktuelle Sicherheitslage und die vereinfachte Kommunikation für Straftäter über unregistrierte Prepaid SIM-Karten. Im Ausland ist es weiterhin möglich SIM-Karten ohne identifizierung zu kaufen. Ebenso wird das Aufkommen eines Schwarzmarktes mit Prepaid Karten vermutet, die vor dem 1. Juli 2017 erworben wurden.

  • SMART HOME the verge: This is the new Ambient OS, Essential’s big bet to control your home: Nach Amazon und Google bringt jetzt auch Essential, die Firma von Android-Gründer Andy Rubin einen Smart Home Assistenten auf den Markt. Dieser intelligente Lautsprecher soll durch ein Verständnis des Layouts eines Raumes und allen elektronischen Geräten in ihm jeden Raum zu einem Smart Home machen. Hierbei soll das System Aktionen nur Vorschlagen und den Nutzer entscheiden lassen, ob sie ausgeführt werden. Das Betriebssystem von Ambient OS wird lediglich über das Gerät selbst laufen und wird auf den Zugriff zu einer Cloud verzichten.

  • DATENSCHUTZ manager magazin: Real analysiert heimlich Gesichter von Kunden an der Kasse: Die Supermarktkette Real entsetzte Datenschützer mit der heimlichen Überwachung und Analyse von Kunden über Werbebildschirme an den Supermarkt Kassen. Analysiert wurden unter anderem Gesicht, Alter, Geschlecht und Blickdauer der Kunden auf den Bildschirm, ohne den Kunden darüber zu informieren. Werbeanbieter, die zum Beispiel Kunden verschiedene Produkte zu Marktforschungszwecken zeigten, sehen dieses Angebot als unproblematisch. Datenschutzbeauftragte kritisierten diese Praktik stark.

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  • GOOGLE t3n: Google baut den allwissenden und allgegenwärtigen Computer: Das Thema “Künstliche Intelligenz” scheint derzeit in aller Munde zu sein. Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz „Google I/O“ hat der Internet-Konzern jetzt ihre Vision einer allgegewärtigen KI vorgestellt. Der „Google Assistent“ soll in dirketer Konkurrenz mit den Systemen von Apple, Amazon und Facebook stehen. Es gehe um den Übergang von einer Welt, in der sich alles um das Smartphone dreht, zu einer, die von künstlicher Intelligenz bestimmt werde, sagte Google-Chef Sundar Pichai auf der Konferenz.

  • AMAZON computerbild: Amazon Channels: Pay-TV-Plattform in Deutschland gestartet: Amazon startet jetzt den Angriff auf Pay-TV-Plattformen und Konsorten. Das neue Konzept “Amazon Channels” bietet zubuchbare Bezahl-Programme und ist für Prime-Mitglieder zugänglich. Gegen eine geringe Gebühr – zusätzlich zur Prime-Gebühr – können Mitglieder über Amazon Channels Angebote von Drittanbietern dazubuchen. Damit breitet sich Amazon weiterhin auf dem Streaming-Markt aus, nachdem schon jahrelang mit Platzhirsch Netflix konkurriert wird.

  • FACEBOOK zeit: Zehn Sekunden für eine Entscheidung: Der britische “Guardian” hat jetzt Einblicke in die Arbeit der Facebook-Prüfer offenbart. Veröffentlicht wurden Anleitungen, mit denen die Facebook-Angestellten auf das Prüfen von Inhalten auf der Plattform geschult werden. Die Dokumente geben einen Einblick in den intransparenten internen Umgang bei Facebook mit potenziell anstößigen Inhalten. Der gerät immer wieder in den Fokus, wenn das Unternehmen etwa bestimmte Bilder löscht oder Hassbotschaften stehen lässt.

  • SMART HOME heise: Kombisensor soll ganze Räume smart machen: Es scheint so als würde der Markt gerade mit Smart Home Artikeln überflutet werden und um ein gänzlich intelligentes Heim zu haben brauche man wohl diverse Geräte. US-Forscher Gierad Laput von der Carniege Mellon Universtity hält das für zu teuer und kompliziert und hat jetzt mit einem kleinen Team den „Supersensor“ entwickelt und gebaut. Er soll als Einzelstück im Raum platziert werden und kann Bewegung, Geräusche, Luftdruck, Feuchtigkeit, Temperatur, Lichtintensität sowie elektromagnetische Interferenzen detektieren.

  • MOBILFUNK welt: Stiftung Warentest identifiziert Deutschlands schlechtestes Handynetz: Wie gut sind wir in Deutschland wirklich vernetzt? Die Stiftung Warentest hat das deutsche Mobilfunknetz erneut Tests unterzogen. Im Vergleich zum Vorjahr seien zwar alle Netze grundsätzlich besser geworden, eines hinkt vergleichsweise immer noch hinterher und auch auf dem Land gibt es nach wie vor Schwächen bei Telefon- und Datenverbindungen. Getestet wurden unter anderem Sprachqualität, Geschwindigkeit des Rufaufbaus, Webseitenaufbau, Downloadgeschwindigkeit und Videostreaming bei den drei deutschen Netzbetreibern.

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  • DEUTSCHE BANK MOBILE PAY: Deutsche Bank startet Bezahlen per Smartphone – Apple Pay lässt weiter warten: Ab dieser Woche können Deutsche Bank-Kunden mit ihrer Banking-App auch bezahlen. Kunden mit Android-Smartphone sollen ihre Mastercard-Kreditkarte in die Deutsche Bank App integrieren können und dann per Smartphone bezahlen. Die Funktion groß auszurollen, traut sich die Bank offenbar noch nicht: Vorerst sollen nur 300.000 von acht Millionen Kunden den Service nutzen können, wie das Handelsblatt berichtet.

  • TOR golem: Tor-Entwickler experimentieren mit Rust: Die Entwickler des Browsers Tor, der als sicherer als andere Browser gilt, denken darüber nach, die Sprache des Programms zu wechseln. Die Sprache, die bisher zum Einsatz kommt, ist C. „Ein kleiner Fehler in C könnte echte Konsequenzen für echte Menschen haben“, sagte allerdings Entwicklerin Isis Aora Lovecruft auf Twitter. Beim einem Treffen letzte Woche wurde diskutiert, ob statt C nun die Sprache Rust Einzug halten soll. Sie soll bald für erste Tests genutzt werden.

  • SMARTHOME heise: Versteckte Mikrofone in euren Haushaltsgeräten: Alles wird smart: Überwachungskameras, Heizungsthermostate und Schaltsteckdosen kommunizieren munter über das Internet mit ihren Herstellern und verwandeln die Router-Firewall in einen Schweizer Käse. Was genau die IoT- und Smart-Home-Geräte tun, erfahren die Kunden jedoch nicht. In Ausgabe 8/2017 hat das c’t magazin am Beispiel etlicher Geräte aus dem Fundus der Mitarbeiter untersucht, wie es um die Sicherheit von IoT- und Smart-Home-Geräten bestellt ist, ob die Privatsphäre gewahrt bleibt und welche Möglichkeiten der Kunde hat, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.

  • TELEKOM Welt: Gratis-Streaming beim Telekom Mobilfunk: Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom, hat angekündigt, dass für Nutzer, die den Magenta-Mobil-Tarif L gebucht haben, künftig Video- und Musikstreaming „kostenlos“ sein werden. Damit gemeint ist, dass sich das Datenvolumen nicht mehr dadurch verringert, dass Musik oder Videos gestreamt werden. Laut van Damme haben viele Nutzer „Angst davor, ihr Datenvolumen zu verbrauchen“. Ihnen wolle man mit der neuen Option die Angst nehmen. Hingegen anders lautender Vermutungen, dieses Angebot würde die Netzneutralität gefährden, sagte der Telekom-Chef: „Wir verletzen hier keine Netzneutralitätsregeln, weil wir alle Interessenten und Partner gleich behandeln“.

  • YAHOO kurier.at: Aus AOL und Yahoo soll Oath werden: Das US-Internetunternehmen Yahoo soll nach seiner Übernahme durch den US-Telekommunikationsriesen Verizon offenbar mit der Verizon-Tochter AOL zu einer Einheit verschmelzen, die offenbar den Namen Oath tragen soll. „TakeTheOath“ schrieb AOL-Chef Tim Armstrong am Montag im Kurzmitteilungsdienst Twitter und machte damit ein Wortspiel, das sowohl „Nimm Oath“ als auch „Leiste den Eid“ bedeutet. Den geplanten Zusammenschluss nannte Armstrong ein „nicht zu bremsendes Team“.

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  • DATENSCHUTZ heise: Britische Innenministerin will Zugriff auf WhatsApp & Co.: Amber Rudd, Innenministerin von Großbritanien, fordert Zugriff auf Messenger-Dienste wie WhatsApp. Rudd äußerte sich dahingehend in einem Fernsehinterview mit der BBC vor dem Hintergrund des Terroranschlags in London. Demnach sei es „vollkommen inakzeptabel“, dass Sicherheitsbehörden die Nachrichten von Messenger-Apps nicht einsehen könnten. Zwar zöge sie es vor, eine Einigung mit den entsprechenden Unternehmen zu finden, sie sei aber auch bereit, eine Umgehung der Verschlüsselung zu finden. Ausschlaggebend für diese Stellungnahme war die Tatsache, dass der Attentäter kurz vor dem Anschlag imn Regierungsviertel noch über WhatsApp kommuniziert hatte.

  • GLASFASERAUSBAU golem: AT&T baut Millionen Glasfaserverbindungen: Der US-amerikanische Mobilfunkanbieter AT&T hat angekündigt, den Ausbau des Glasfasernetzes verstärkt voran zu treiben. Während derzeit rund 4 Millionen Haushalte in 51 städtischen Regionen an das Glasfasernetz angeschlossen sind, sollen es im Jahr 2019 bereits 12,5 Millionen Haushalte in 61 städtischen Regionen sein. Verizon und der TV-Kabelnetzbetreiber Comcast dürften mit ähnlichen Ausbauplänen folgen. Google Fiber hingegen expandiert nicht mehr. In zehn Städten wurde der Ausbau gestoppt oder ausgesetzt.

  • HYPERLOOP t3n: Lufthansa prüft Einsatz der Elon-Musk-Idee: Bei einem Hyperloop handelt es sich um ein Reisemodell, bei dem Kapseln auf 1.200 km/h beschleunigt werden. Die Strecke Berlin – München könnte so in unter 30 Minuten bewältigt werden. Sowohl die Lufthansa als auch die Deutsche Bahn zeigen Interesse an dem Gaschäftsmodell. Besonders die Lufthansa sieht hierin eine Alternative für innerdeutsche Flugverbindungen. Die Firma Hyperloop Transportation Technologies (HTT) aus der Slowakai arbeitet bereits an Plänen für die Strecke Bratislava – Wien. Frühestens 2020 könnte die Strecke eröffnet werden.

  • CYBERWAR Welt: Google-Vordenker fordert Genfer Konvention für Cyberkriege: Der US-Informatiker und Google-Chefstratege Vinton Cerf sorgt sich um die wachsende Gefahr von Hackerangriffen und fordert eine globale Genfer Konvention für Cyberkriege. „Wir sind mittlerweile so abhängig davon, dass die Software, mit der wir uns im Alltag umgeben, funktioniert, dass jegliche Störung großen Schaden anrichten würde. Ich bin darüber wirklich in tiefer Sorge”, sagte Cerf der „Welt am Sonntag“. „Bisher gibt es noch nicht einmal einen Dialog darüber, dabei brauchen wir dringend gemeinsame Absprachen über die Kriegsführung via Internet.“ Der 73-jährige gilt als einer der Väter des Internet. Cerf schlägt vor, in einer Art globaler Genfer Konvention für Cyberkriege festzulegen, welche Art von Angriffen strikt verboten seien. „Es ist schlimm genug, dass wir uns im Alltag ständig mit digitalen ‚Schädlingen’ wie Viren oder Trojanern herumschlagen müssen. Aber wenn jemand, insbesondere eine staatliche Macht, bewusst das Internet eines anderen Landes torpediert, hat das noch mal eine andere Dimension”, sagte Cerf weiter.

  • HASSKOMMENTARE Spiegel: Sie sind hier: Aktion gegen Hetze auf Facebook: Der 43-jährige Hannes Ley aus Hamburg kämpft bei Facebook gegen Hasskommentare. Nachdem er lange Zeit beobachtete, wie der Umgangston im Internet besonders bei sensiblen Themen immer rauer wurde, gründete er die Facebook-Gruppe „#Ichbinhier“, der sich binnen drei Monaten 27.000 User anschlossen. Sie treten als deeskalierende Kommtentatoren unter öffentlichen Breiträgen auf und versuche, Konflikte zu entschärfen. Jeder Kommentar wir dabei mit dem Hashtag #Ichbinhier markiert. Werden Mitglieder der Gruppe angegriffen, erhalten sie Unterstützung von anderen Mitgliedern.

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CeBIT 2017: Das kann 5G, das Mobilfunknetz der Zukunft

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Seit mittlerweile 2011 ist LTE, das wir landläufig auch als 4G bezeichnen, verfügbar. Inzwischen wird es seit rund drei Jahren von nahezu allen Mobilgeräten unterstützt. Daher ist das für die Ingenieure Grund genug an ein Upgrade zu denken. Mit 5G soll ab 2020 die nächste Evolutionsstufe des mobilen Internets an den Start gehen. Dann soll sie Anwendungen wie hochauflösende VR-Spiele, autonomes Fahren und andere Connected Devices auf ein neues Level heben. Profitieren werden wir Endkonsumenten auch von einer noch nie da gewesenen Netz-Performance von Smartphone, Tablets und Co. Ich verrate euch die wichtigsten Eckdaten zu den Plänen der Netzbetreiber.

5G bringt mehr Speed und geringere Latenz

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat im Entwurf IMT-2020 die Anforderung für die ersten 5G-Systeme festgelegt. Sie sollen im Laufe des Jahres 2020 erscheinen. Demnach sollen dem Endgerät und damit dem Nutzer eine maximale Bandbreiten 20 Gbit/s im Download und 10 GBit/s im Upload zur Verfügung stehen. Minimal kommen 100 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream beim Kunden an. Zum Vergleich: Beim aktuellen Netzstandard LTE(-Advanced) beträgt die maximale Download-Bitrate 300 Mbit/s bis 4 GBit/s. Die Uploadrate liegt bei maximal 1 GBit/s.

Viel wichtiger für Anwendungen wie das autonome Fahren sind allerdings die Latenzzeiten, also die Verzögerung zwischen Eingabe und Reaktion. Diese soll sich für Smartphone- und Tabletnutzer im Bereich von lediglich 4 Millisekunden bewegen. Um sogenannte Ultra-Reliable and Low Latency Communications (URLLC) bei selbstfahrenden Autos zu gewährleisten, wird eine Reaktionszeit von maximal einer Millisekunde angestrebt.

Gleichzeitig unterstützt der Netzstandard 5G bis zu eine Million Geräte pro Quadratkilometer. Das entspricht einer rund 1000fach höheren Kapazität als mit 4G. Auch Cellroaming wird in Zukunft deutlich flüssiger und schneller vonstatten gehen. Das dürfte eine bessere Datenübertragung ermöglichen, wenn man – zum Beispiel als Bahnfahrer von Mobilfunkzelle zu Mobilfunkzelle springt. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die verringerte Energieaufnahme: Mobilfunkanbieter rechnen mit 90 Prozent weniger Stromverbrauch je Mobildienst.

Telekom und Vodafone pushen Internet der Dinge

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Telekom zeigt auf der CeBIT die Möglichkeiten des 5G-Netzes mithilfe eines Roboters. Foto by Berti Kolbow-Lehradt

Auf der gerade stattfindenden Branchenmesse CeBIT in Hannover zeigt der Mobilfunkanbieter Telekom bereits einige Anwendungsfelder für das 5G-Netz. Es wird zuerst in der Industrie und an Flughäfen zum Einsatz kommen. Ein aufgebauter Industrieroboter demonstriert unter anderem die stabilen Reaktionszeiten von exakt acht Millisekunden.

Auch Vodafone zeigt ein Showcase zur Mensch-Maschine-Interaktion, das gemeinsam mit der TU Dresden entwickelt wurde. Der schnelle humanoide Roboter Pepper reagiert – ähnlich des menschlichen Nervensystems – in Echtzeit. Damit ist er rund tausendmal schneller als aktuelle Modelle. Das Konzept soll etwa bei der Bergung von Erbeben- oder Lawinenopfern zum Einsatz kommen.

5G ist für Privatkunden Zukunftsmusik – und könnte teuer werden

Wer sich nun auf erste Gadgets freut, der muss leider enttäuscht werden. Denn nachdem Ende des Jahres die Rahmenbedingungen feststehen sollen, folgt danach die Entwicklung von geeigneter Hard- und Software. Dabei stehen nicht nur passende Empfangs- und Verarbeitungsgeräte, sondern auch Sender im Fokus der Ingenieure. Wie auch beim 4G-Ausbau sind in erster Linie Industrie und öffentliche Einrichtungen an Ergebnissen interessiert. Deshalb dürften Blüten zunächst in den Maschinenhallen und Stadtzentren dieser Welt zu finden sein. Auch Fahrzeuge und der Straßenverkehr im Allgemeinen werden vom neuen Netzstandard zuerst profitieren.

Erst in der nächsten Ausbaustufe werden Kunden auch direkt 5G-Produkte für Anwendungen in der Augmented Reality oder Virtual Reality vorfinden. Denn dank der Rahmenbedingungen sollen sie für eine komplett neue Nutzererfahrung sorgen. Auch die Drohnentechnik wird sich durch das neue Mobilfunknetz rasant weiterentwickeln. Wie sich die neuen Geräte preislich von aktuellen Produkten unterscheiden werden, lässt sich momentan schwer abschätzen. Fakt ist, dass die Entwicklung und der Ausbau des 5G-Standards und der zugehörigen Glasfaser-Infrastruktur deutliche Kosten nach sich ziehen wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Teaser Image by Vodafone, Image Robot by Berti Kolbow-Lehradt


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  • NETZSTANDARD heise: 5G: Das Rennen ist eröffnet: Der letzte Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat gerade erst stattgefunden. Die Rede war dabei auch der nun beginnende Standardisierungsprozess rund um 5G-Netze. Mitte 2018 soll das erste Standardpaket fertig sein, damit die ersten Netze wie geplant 2020 live gehen können. In Deutschland seien dafür Investitionen von 100 Milliarden Euro zum Ausbau geplant.

  • SPEICHERTECHNIK t3n: Speicher-Virtualisierung: Alles, was du über Software-defined Storage wissen musst: Software-defined Storage (SDS) steht in der IT-Branche hoch im Kurs. Vereinfacht gesagt beschreibt der Begriff die Möglichkeit, die unterschiedlichen Datenträger und Speichersysteme im Unternehmen mit einer zentralen Software-Lösung verwalten zu können. Hier werden euch Konzepte und Technologien vorgestellt und erklärt, wie Unternehmen von diesem innovativen Storage-Konzept profitieren können.

  • FACEBOOK thenextweb: Facebook launches its first real VR app for 360 photos and videos: Heute veröffentlicht Facebook seine erste App zum schauen von 360-Grad-Videos in der virtuellen Realität, Facebook 360. Die VR-Funktion ist derzeit nur über Samsung Gear VR möglich. Allgemein ermöglicht die App zudem einen geordneteren Video-Feed auf Facebook, die sonst im regulären Feed durch anderen Content untergehen würden. 

  • SNAPCHAT theguardian: Snapchat raises eyebrows with Women’s Day filter that lightens Frida Kahlo’s skin: Wer sich am vergangenen Tag in diversen Social-Media-Kanälen bewegt hat ist wohl kaum um einen Hashtag oder dessen diverse Variationen herumgekommen: #womensday. Auch Snapchat hat zur Feier des Tages drei Filter herausgebracht, um einflussreiche Frauen aus der Geschichte zu würdigen wie beispielsweise Marie Curie. Das ging aber laut Meinungen aus dem Netz gehörig nach hinten los.

  • KI googlewatchblog: Google Cloud Video API: Künstliche Intelligenz kann jetzt auch Objekte in Videos erkennen: Bei der Google-Bildersuche wird schon seit Jahren auf Algorithmen gesetzt, um Objekte in Bildern zu erkennen, was auch mittels eine Chrome Extension auf Facebook ausprobiert werden kann. Im bewegten Bild gestaltet sich dies logischerweise schwieriger. Das war jahrelang eine große Herausforderung, aber jetzt will Google entscheidende Fortschritte gemacht haben. 

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  • GOOGLE googlewatchblog: Großes Update verbessert Videoqualität, behebt Probleme und vereinfacht Registrierung: Es ist noch keine vier Monate her, dass Google den neuen Video-Messenger Duo veröffentlicht hat, und dennoch kommt man mit dem neuesten Update der App nun schon auf die Version 5.0. Aber auch mit diesem Update kann man keine großen Sprünge sondern lediglich kleinere Verbesserungen erwarten, die sich vor allem auf die Qualität der Übertragung beziehen. Die neue Version von Duo hat ein Entwickler nur per Twitter angekündigt und nennt leider nur wenige Details zu den Aktualisierungen, sodass bei einigen nicht ganz klar ist, inwiefern die Verbesserungen die App tatsächlich einen Schritt nach vorne bringen.

  • MOBILFUNK heise: Pre5G: Österreichische Mobilfunker testen neue Netztechnik: Die österreichischen Mobilfunk-Netzbetreiber A1 und Drei bereiten sich auf die Einführung neuer Mobilfunk-Technik unter dem Schlagwort 5G vor. Drei kooperiert mit dem chinesischen Ausrüster ZTE, während A1 mit Nokia Networks zusammenarbeitet. Das letztgenannte Paar hat es im kommerziell genutzten LTE-Netz geschafft, ein halbes Gigabit pro Sekunde zu einem Endgerät zu senden. Ein Teil der dabei getesteten Technik soll schon kommendes Jahr Endkunden zu Gute kommen.

  • APPLE golem: Apple will KI-Forschungsergebnisse veröffentlichen: Apple gilt als verschlossenes Unternehmen: Produktpläne bleiben bis kurz vor der Markverfügbarkeit größtenteils geheim, und Forschungsergebnisse werden nicht publiziert. Damit will Apple nun brechen, wie Russ Salakhutdinov, Chef der KI-Forschung, laut einem Bericht von Business Insider auf der NIPS-Konferenz (Neural Information Processing Systems) in Barcelona mitteilte. Mittlerweile wurde auch ein Foto einer Präsentationsfolie der Konferenz über Twitter veröffentlicht, das Apples neue Offenheit dokumentiert.

  • DIGITALISIERUNG politik-digital: Digitale und andere Kompetenzen: die Zukunft der Bildung Tablets im Klassenzimmer, Hochschulkurse online und künstliche Intelligenz als Lehrer – im Bildungssektor sind die Auswirkungen der Digitalisierung schon konkret zu spüren. Inwiefern digitale Neuerungen in Schulen und Universitäten schon genutzt werden und was das für die Zukunft der traditionellen Bildung bedeutet, wurde zwischen dem 30. November und dem 2. Dezember auf der 22. Online Educa Konferenz in Berlin diskutiert.

  • MICROSOFT t3n: Nach Tay-Desaster: Neuer Microsoft-Chatbot Zo darf nicht über Politik reden: Weniger als 24 Stunden hatte es beim ersten Versuch gedauert, bis sich Microsoft-Chatbot Tay auf Twitter von einer menschenliebenden KI in einen Nazi verwandelte, wie ein Twitter-Nutzer im März dieses Jahres süffisant bemerkte. Tay sorgte mit rassistischen, antisemitischen und sexistischen Aussagen für Missfallen. Microsoft musste die KI, die eigentlich so kommunizieren sollte wie ein weiblicher Teenager, schnell vom Netz nehmen. Jetzt nehmen die Microsoft-Entwickler offenbar einen neuen Anlauf: Ein Zo getaufter Chatbot ist in dem Social Network Kik aufgetaucht. Kik-Nutzer können dem neuen Microsoft-Chatbot schon Fragen stellen, obwohl sich die KI auf Kik noch im Early-Access-Modus befindet.

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5 Lesetipps für den 17. November

In unseren Lesetipps geht es heute um drahtlose Akkuaufladung mit dem XE-Router, Ford, das Berufsleben, der Anstieg von Mobilfunkanschlüssen und Space Hawk. Ergänzungen erwünscht.

  • XE-ROUTER t3n: Dieser Router soll euer iPhone aus bis zu 5 Metern kabellos aufladen: Leere Akkus – ein nerviges Problem von mobilen Geräten, was wohl jeder kennt. Mit einer Neuheit in dem Bereich soll das bald Geschichte sein. Das polnische Startup Technovator plant mit einer neuen Technologie die drahtlose Aufladung von Smartphones, auch aus größerer Entfernung. Demnach sollen Smartphone-Akkus mit dem sogenannte “XE-Router” aus bis zu 5 Metern Entfernung aufgeladen werden können. Das Geheimnis des Ganzen ist eine Energieübertragung zwischen Router und Smartphone, mitthilfe von elektromagnetischen Wellen, wie es bereits vor 100 Jahren von Nikolai Tesla benutzt wurde. Das Laden des Akkus wird durch eine App ganz einfach gesteuert. Noch im November soll eine Kampagne zur Finanzierung auf Kickstarter beginnen.

  • FORD heise online: Ford testet autonomes Fahren in künstlicher Stadt: Autonomes Fahren im Test. Ford prüft sein Fusion Hybrid Autonomous Research Vehicle (FHARV) als selbstfahrendes Auto in der Miniaturstadt MCity, einem Testgelände der Universität Michigan. Das 13 Hektar große Gelände ist als künstliche Stadt angelegt und bietet die Simulation aller Verkehrssituationen, die es im Alltag gibt. So gibt es einen Tunnel und Drahtnetze, die mögliche Störungen der Datensysteme hervorrufen sollen. Neben dem Testlauf der neuartigen Technik, wird auch ein 3D-Mapping der künstlichen Stadt generiert.

  • BERUFSLEBEN Berufebilder: Stopp! Rechtzeitig “Nein” sagen mit Erfolg: 7 Tipps zur Konflikt-Vermeidung: Man muss auch mal Nein sagen können. Besonders im Berufsleben fällt es vielen schwer auch mal zu sagen, dass es zu viel wird mit manchen Aufgaben, aus Angst vor negativen Konsequenzen auf den Erfolg. Natürlich ist es vorbildlich und relevant auch Aufgaben, die kurz vor Feierabend reinkommen, noch zu erledigen, man sollte aber auch Grenzen setzen und auch manchmal ehrlich sagen, wenn die Arbeit gerade mal nicht bewältigt werden kann. Wenn man die Dinge auf eine gute Weise anspricht und plausible Begründungen liefert, wird das Gegenüber dies auch verstehen und Konflikte können ganz einfach vermieden werden.

  • MOBILFUNKANSCHLÜSSE DIE WELT: Ericscon Mobility-Report: Erstmals so viele Mobilfunkanschlüsse wie Menschen: Die Verbreitung von Mobilfunkanschlüssen ist weltweit enorm gestiegen. Die Mobility Reports von Sony Ericsson zeigen aktuell, dass es bereits genauso viele Anschlüsse wie Menschen auf der Welt gibt, derzeit 7,3 Milliarden, mit dem Blick auf den weiteren Anstieg in den nächsten Jahren. Besonders bezieht sich der Anstieg auf die Zahl der Smartphones. Vor 2012 stieg die Zahl der Nutzer schleppend an, bis eine Milliarde Smartphone-Anschlüsse erreicht wurden. Bis 2014 ging es dann rapide mit dem Anstieg auf die zweite Milliarde. Zudem wächst der Datenverkehr immer weiter, wobei die Nutzung von Videos hier die Hälfte einnimmt, dabei natürlich vorwiegend mobil.

  • SPACE HAWK SPIEGEL ONLINE: Space Hawk im Test: Hier spielt man noch wirklich selbst: Die Verbindung von App und Spielzeug, daran versuchen sich viele Spielzeughersteller. Mit dem Space Hawk von Ravensburger soll es geklappt haben, das Analoge und Digitale sinnvoll zu vereinen. Space Hawk ist ein Raumschiff, mit dem man weder fliegen noch es fernsteuern kann. In Kombination mit einer App soll es zu einer Reise ins Weltall anregen. Jedoch steht das Smartphone nicht im Zentrum, da es nach dem Starten der App im Innenraum des Space Hawk verschwindet. Die generelle Steuerung geht über die Sprache und Bewegung. Mit dem Raumschiff muss man dann durch die Wohnung laufen, unter Anweisung der Stimme aus dem Smartphone.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Mobilfunkanbieter, Datenschutz für Kinder, Kinderpornografie, das neue Sony Xperia Z5 und die neue Street View App von Google. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET DIE WELT: Mobilfunk: Telekom beschleunigt das mobile Internet: Alle Mobilfunkkunden, bei denen die Technik es ermöglicht, sollen laut der Telekom, künftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Megabit pro Sekunde surfen können. Außerdem sollen MagentaEins-Kunden überall die maximal verfügbare Geschwindigkeit, also im besten Fall sogar 300 Megabit, bekommen. Zudem wird das Datenvolumen im mobilen Internet erhöht und die bisherigen Preise bleiben gleich. Somit stemmt sich die Telekom gegen einen Preisverfall in den Telefontarifen. Aber Vodafone zieht nach. Während der Ifa verkündete der Anbieter, ebenfalls Geschwindigkeit und Datenvolumen zu erhöhen.

  • DATENSCHUTZ heise online: Datenschutz für Kinder bei Apps und im Web mangelhaft: Besorgniserregend – so bezeichnen Datenschutzbeauftragte, der OECD-Staaten, 1494 in diesem Jahr überprüfte Apps und Webseiten. 67 Prozent dieser geprüften Plattformen sammelten persönliche Daten von Kindern und Jugendlichen und nur 31 Prozent boten effektive Kontrollmöglichkeiten an, damit das Abgreifen von Daten junger Leute, eingeschränkt werden kann. Nur ein kleiner prozentualer Anteil hat die Kinder ermutigt, ihre Eltern mit in das Internetgeschehen einzubeziehen. Datenschützer werden die Betreiber der jeweiligen mangelhaften Angebote anschreiben – wobei man weitere behördliche Schritte nicht ausschließen kann.

  • BUNDESKRIMINALAMT SPIEGEL ONLINE: Kinderpornografie: BKA lässt mehr deutsche Seiten löschen: Dem Bundeskriminalamt wurden 2014 mehr als 2700 Websites mit kinderpornografischem Inhalt gemeldet und davon lagen über 1100 auf deutschen Servern. Das sind mehr als im Vorjahr. 2013 waren es 781. Laut einem Bericht wurden 77 Prozent der gemeldeten Seiten nach zwei Tagen gelöscht und schon nach zwei Wochen waren alle Inhalte entfernt. Die Bundesregierung betont, dass der Ansatz “Löschen statt Sperren” ein gut funktionierendes Konzept ist, und das seit vier Jahren.

  • SONY Golem.de: Sony Xperia Z5 Premium: Ein 4K-Display macht noch längst kein 4K-Smartphone: Laut Sony ist das Sony Xperia Z5 Premium, das erste 4K-Smartphone. Allerdings nur für Display und Videos. Denn Apps werden nur in einem Viertel der Auflösung wiedergegeben. Sony bewirbt zwar das neue Smartphone als 4K-Ultra-HD-Smartphone, aber es stellt sich raus, dass es gar keines ist. Denn einzig und allein ist nur die Display-Auflösung richtig neu. Ob die Benutzeroberfläche jetzt aber noch einwandfrei läuft, ist die andere Frage.

  • GOOGLE t3n: Bilder von der Straße: Google macht Street View zur Standalone-App und hofft auf Fotos der Community: Die Street View war bislang nur ein Feature von Google Maps, doch diese wird mit der offiziellen Version 2.0, zur eigenen App für iOS und Android. Die Street View App soll zur Vereinfachung für das Finden und Abrufen von Panoramabildern in Google Maps dienen. Hierbei setzt Google aber auch auf die Beteiligung der Nutzer. Denn mit der App soll das Hochladen der Bilder in der 360 Grad-Ansicht schneller gehen. Allerdings wird die schon bestehende App von Google “Photo Sphere” eingestellt, um Platz für die neue Standalone App zu schaffen.

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Lesetipps für den 19. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die EU-Kommission, Sicherheitslücken bei E-Mail-Anbietern, Vodafone, Facebook und seine Notizfunktion und Google. Ergänzungen erwünscht.

  • EU-KOMMISSION heise online: EU-Kommission gewährt Informationszugang nach Gutsherrenart: Um Korruptionsprozesse in der Verwaltung vorzubeugen oder Lobby-Aktivitäten nachvollziehen zu können, wäre es wichtig administrative Unterlagen der Kommission und des Rats öffentlich zugänglich zu machen. Trotz des Drängens des EU-Parlaments, hat sich in der Hinsicht noch nichts getan. Die EU-Kommission übernimmt nicht die nötigen Schritte, um eine öffentliche Abfrage-Schnittstelle für das ARES-Register zu implementieren. Obwohl das technisch möglich wäre, da die Kommission ein Register in der ARES-Datenbank führt, die alle relevanten Dokumente enthält. Anfragen werden so etwa gar nicht oder bloß unvollständig beantwortet.

  • SICHERHEITSLÜCKEN Süddeutsche.de: Sicherheitslücke bei Web.de, Gmx und 1&1 geschlossen: Bis zum 14. August bestand eine Sicherheitslücke bei den E-Mail-Anbietern Web.de, 1&1 und GMX. Hier hatten Dritte die Möglichkeit fremde Accounts unter bestimmten Voraussetzungen zu öffnen und zu übernehmen. Es sollen rund 1,7 Millionen Postfächer von den Angriffen betroffen sein. Mittlerweile ist die Sicherheitslücke wieder geschlossen. Gefährdet waren angeblich die Nutzer, die in ihren Mail-Portalen Cookies im Browser des Smartphones oder Tablets ausgeschaltet und einen Https-Link zugeschickt bekommen haben, den sie öffnen mussten, damit Dritte die Daten auslesen konnten.

  • VODAFONE SPIEGEL ONLINE: Vodafone berechnete Kunden unberechtigte Kosten für Daten: Ein Fehler, der lange unentdeckt blieb, hat sich bei Vodafone eingeschlichen. Der Mobilfunkanbieter hat seinen Kunden unberechtigterweise zu viel abgerechnet. Da es sich um relativ kleine Summen handelte, hat man diesen Fehler nicht eher bemerkt. Den Fall aufgedeckt hatte das Mobilfunkportal „Areamobile“. Sie hatten beobachtet, wie regelmäßig kleine Cent-Beträge von ihren Testhandys abgebucht wurden, obwohl die mobilen Datenfunktionen ausgeschaltet waren. Laut Vodafone soll der Fehler schon seit drei Monaten bestehen. Die fälschlicherweise abgebuchten Beträge sollen den betroffenen Kunden jedoch gutgeschrieben werden. Betroffen waren mindestens 47.000 Vodafone-Kunden.

  • FACEBOOK faz.net: Bloggen mit Facebook – Notizen als WordPress-Konkurrent?: Facebook möchte nicht länger als „Linkschleuder“ gelten und sich nun von diesem Image verabschieden. Um eine neue Funktion ins Programm aufzunehmen, wagt Facebook sich jetzt an Blogsysteme wie beispielsweise WordPress heran. Eine uralte und längst vergessene Unterfunktion namens „Notizen“ wird deshalb wieder ans Tageslicht treten. Also hat das soziale Netzwerk die Medium.com-Designer beauftragt und die Notizfunktion so umändern lassen, dass es jetzt eine Ähnlichkeit mit WordPress und anderen Blogsystemen aufweist. Noch ist diese Funktion offiziell nicht angekündigt und auch den Starttermin will Facebook noch nicht verraten.

  • GOOGLE Golem.de: Onhub: Google veröffentlicht WLAN-Router mit 13 Antennen: Google hat einen WLAN-Router namens Onhub vorgestellt, der nicht nur Smartphone-Funkprotokolle und Bluetooth beherrscht, sondern zudem auch sehr hübsch aussieht. Denn das Unternehmen glaubt, dass wenn ein Router neben seinen Leistungen auch noch gut aussieht, würde man ihn nicht verstecken müssen und könne somit noch besseren Empfang erzielen. Im Gerät sollen sich, laut einem Bericht der Financial Times, 13 Antennen befinden. So wird kontinuierlich gemessen, welche freien Funkbereiche verwendet werden können. Diese Informationen werden dann auch an Google gesendet, im Gegensatz zu anderen Daten, die der Nutzer überträgt. Diese werden nämlich nicht weitergeleitet. Das sagte zumindest der Hersteller.

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5 Lesetipps für den 5. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Microsoft’s neue Website, Apple, Drohnenkameras, die wie Facettenaugen funktionieren, eine Smartwatch für Sehbehinderte und das neue Dating-Portal Unverblümt. Ergänzungen erwünscht.

  • MICROSOFT Golem.de: Docs.com: Microsoft eröffnet mit Docs neue Dokument-Sharing-Plattform: Microsoft hat eine neue Website mit dem Namen Docs.com vorgestellt: Hier geht es vor allem darum, die eigenen Office Dokumente zu veröffentlichen, die dann auf Websites eingebunden und verlinkt werden können. Das funktioniert mit Word-, Powerpoint- und Excel- , sowie mit PDFs und Sway-Dokumenten. Da die Plattform nur für das Veröffentlichen der Dokumente gedacht ist, steht es auch nicht in Konkurrenz zu Onedrive, was eher eine Cloudspeicherlösung ist.

  • APPLE STERN.de: iPhone-Nutzer kriegen Edel-Netz: Apple will Mobilfunk-Revolution: Apple hat ein neues Feld im Auge: den Mobilfunkmarkt. Der Konzern will sich selbstverständlich kein eigenes Netz aufbauen, er verhandelt aktuell mit verschiedenen Mobilfunkbetreibern darüber, ihre Netzt zu mieten. Apple würde damit ein ähnliches Geschäftsmodell anstreben, wie es hierzulande viele Discounter und kleinere Mobilfunkmarken machen. Höchstwahrscheinlich würde sich Apple’s Ansatz trotzdem von der Masse absetzen.

  • DROHNEN UBERGIZMO DE: Neue Drohnenkamera funktioniert wie Facettenauge: Ein Forscherteam der École Polytechnique Fedérale de Lausanne (EPFL) hat ein kleines Set elektronsicher Augen für Drohnen gebaut, die den Facettenaugen von Insekten nachempfunden sind. Diese Technik soll vor allem bei winzigen Überwachungsdrohnen eingesetzt werden. So eine Makroaufnahme von Insekten ist wohl für die wenigsten von uns etwas schönes, aber an Funktionalität sind diese kaum zu übertreffen. Denn sie generieren keine hohe räumliche Auflösung, also Pixeldichte eines Bildes, sondern basieren auf schneller Reaktion auf Veränderungen von Lichtreflexionen und die Erscheinung von Objekten, und genau so soll dann auch die neue Kamera funktionieren.

  • BRAILLE-SMARTWATCH Bluewin: Dot – Eine Smartwatch für Blinde: In der Zeit der Digitalisierung scheint die Blindenschrift Braille für manche als altbacken und undynamisch, das möchte die Firma “dot” aus Seoul, Südkorea, jetzt ändern: Sie möchten die Braille-Technologie jetzt an die Handgelenke der sehbehinderten Menschen bringen. Von außen sieht das Gerät aus wie ein Fitness-Tracker, in seinem Modul befinden sich aber vier sogenannte “Zellen” mit je sechs Braille-Blindenpunkten, was reicht, um gleichzeitig vier Braille-Zeichen anzuzeigen. Dabei kann ein Text als Abfolge von Zeichen abgespielt werden, von einer bis 100 Erneuerungen pro Minute.

  • UNVERBLÜMT Gründerszene: Jetzt gibt es auch Babys per Smartphone: Getreu dem Motto: “Verguckt, verliebt, verheiratet”, gibt es eine neue Dating-Plattform mit dem Namen Unverblümt – hier geht es aber nicht nur darum, einen tollen Partner zu finden, sondern vor allem einen Partner mit Kinderwunsch. Direkt bei der Registrierung muss der User ankreuzen, ob er beziehungsweise sie sich ein Kind wünscht – ja, vielleicht, oder nein, das sind die Antwortmöglichkeiten. Das soll vor allem für Frauen wichtig sein, denn wenn sie auf der Suche nach dem Mann fürs Leben sind, aber es immer nur in One-Night-Stands endet, ist das nicht das Gelbe vom Ei. Ob das wohl ein richtiger Erfolg wird?

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Warum die SMS trotz Nutzungsrückgang nicht stirbt

sms (adapted) (Image by glasseyes view [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Seit zwei Jahren geht die Zahl der versendeten SMS in Deutschland massiv zurück, doch das Ende der Kurznachrichtentechnologie ist deswegen noch lange nicht in Sicht. Bis vor zwei Jahren ist die Zahl der versendeten SMS in Deutschland stetig gestiegen. Mit der starken Verbreitung der Smartphones und die Beliebtheit von Instant Messengern hat dieses Wachstum nun aber ein Ende gefunden und viele Beobachter prophezeiten daraufhin sogar das Ende der Kurznachricht. Die Zahl der gesendeten SMS ist zwar stark rückläufig, doch wird die Technologie nicht komplett von Instant-Messenger-Apps verdrängt, da es immer noch viele Anwendungsbereiche gibt, in denen die SMS überlegen ist.

The Rise and Fall of SMS

Die erste SMS wurde 1992 versendet und mit der starken Verbreitung vom Mobiltelefonen ab Mitte der 90er Jahre etablierte sich die Kurznachricht als ein unheimlich beliebter und kostengünstiger Weg, um schnell kurze Mitteilungen an seine Kontakte zu senden. Trotz Aufkommen der Smartphones konnte die SMS bis 2012 ein stetiges Wachstum verzeichnen – fast 60 Milliarden Kurznachrichten wurden in dem Jahr laut BITCOM verschickt. 2013 war das Wachstum dann aber erstmals zu Ende – es wurden plötzlich nur noch 37,9 Milliarden Nachrichten verschickt, ein Rückgang von 37 Prozent. Diese Talfahrt setzte sich 2014 fort und die Anzahl der versendeten Kurznachrichten ging erneut 41 Prozent auf 22,5 Milliarden Nachrichten zurück. Die Zahl der versandten SMS hat sich innerhalb von nur 2 Jahren mehr als halbiert. Ein Grund das Ende der Technologie auszurufen ist es aber trotzdem nicht, denn selbst 2015 und mit dem Boom von Smartphones und Instant-Messaging-Apps wie WhatsApp oder Snapchat, gibt es noch viele sinnvolle Anwendungsbereiche für die SMS.

SMS ist der effektivste Weg, Nutzer zu erreichen

Im Vergleich zu E-Mails oder OTT-Messenger-Apps (Over The Top) wie WhatsApp ist SMS ein deutlich effektiverer Weg um Nutzer zu erreichen. Die SMS weist im Vergleich zu OTT-Apps und E-Mail die höchste Engagement-Rate auf – in 90 Prozent der Fälle wird eine SMS innerhalb von 3 Minuten Minuten gelesen. Zusammen mit einer niedrigen Nutzungshürde ist die SMS der perfekte Kanal, um kurze, zeitkritische Inhalte zu senden, was sich viele Unternehmen für Informationen oder Werbung zunutze machen.

Universelle Kommunikation

Die Technologie zum Senden und Empfangen von SMS ist nicht von einer mobilen Internetverbindung abhängig. Jeder, der ein Mobiltelefon besitzt, kann die Kurznachrichten nutzen. Wer noch ein Feature-Phone benutzt, wird also nicht von der Kommunikation ausgeschlossen, wie es etwa bei OTT-Apps wie WhatsApp, WeChat, Facebook Messenger etc. der Fall ist. Auch sind diese Apps nicht immer für alle Smartphone-Betriebssysteme oder ältere Versionen derer erhältlich. Und bevor man die Großeltern an ein Smartphone und WhatsApp gewöhnt, sendet man ihnen die Geburtstagsgrüße lieber weiter per SMS.

Zwei-Faktor-Authentifizierung und Online-Banking-TAN

Auch wenn für persönlichen Informationsaustausch inzwischen OTT-Messenger-Apps der SMS den Rang in Sachen Popularität abgelaufen haben, gibt es noch genug unpersönliche Informationen, für die die SMS nach wie vor optimal ist. Der erfreuliche (und empfehlenswerte) Anstieg der Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt dafür, dass immer mehr Sicherheitscodes per SMS übermittelt werden. Auch die TAN für Vorgänge beim Online-Banking kann bisher auf keinem anderen Weg so schnell und effektiv an die Nutzer übermittelt werden.

Lang lebe die SMS

Die Mobilfunkbetreiber beklagen zwar den Rückgang der SMS um über die Hälfte innerhalb von zwei Jahren, doch das ist eher in den Umsatzeinbußen begründet. Jahrelang waren SMS-Dienste eine Goldgrube, bei der die Provider an jeder gesendeten Kurznachricht verdienten – an einer WhatsApp-Nachricht verdienen die Provider jedoch nichts, da für diese lediglich die mobile Datenverbindung verwendet wird, die bei den meisten Nutzern in Form einer Flatrate abgerechnet wird. Aber seien wir doch mal ehrlich, 22,5 Milliarden SMS ist immer noch verdammt viel und entspricht ungefähr den Zahlen von 2007. Doch die SMS wird trotz des technischen Fortschritts, zumindest in naher Zukunft, auch noch weiterhin Bestand haben. Totgesagte leben eben doch länger.


Image (adapted) „sms“ by glasseyes view (CC BY-SA 2.0)


 

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Verändert Google mit Project Fi den Mobilfunkmarkt?

Google Project Fi

Google wird mit Project Fi zum Mobilfunkanbieter und könnte damit den Markt ordentlich aufrütteln – das Ende von Roaming ist nah.

Google Project Fi

Google wird zum Mobilfunkanbieter. Was bereits seit einigen Wochen immer wieder als Gerücht die Runde machte, ist nun offiziell. Mit Project Fi erschließt sich Google ein weiteres Feld, das man mit neuen Ideen und entsprechender Finanzkraft aufrütteln will: den Mobilfunkbereich.

Google kooperiert mit Sprint und T-Mobile

Die Idee hinter Project Fi ist so einfach wie genial. Nutzer zahlen 20 US-Dollar im Monat und erhalten dafür Zugang zu Googles neuem Fi-Netz. Dies besteht aus mehr als einer Million WLAN-Hotspots, über die man surfen und telefonieren kann. Für 10 US-Dollar pro Gigabyte (bis zu 3 Gigabyte sind möglich) bekommt man Zugang zu den LTE-Netzen von den beiden großen US-Mobilfunkanbietern Sprint und T-Mobile. Damit ist es möglich, dass Nutzer ständig zwischen WLAN und LTE-Verbindung automatisch hin und her wechseln, um somit immer das schnellste Netz zur Verfügung zu haben.

Die Kosten scheinen zwar nicht sehr günstig, allerdings ist es in den USA durchaus üblich ist, dass Kunden monatlich 60 US-Dollar aufwärts für ihre Mobilfunkverträge zahlen. Für die USA ist das also tatsächlich eine attraktive Preisgestaltung, in Europa müsste sie noch überarbeitet werden – vorausgesetzt der Dienst schafft es jemals über den Atlantik.

Zwei weitere Details, die Googles Project Fi von der Konkurrenz unterscheiden, sind zum einen, dass das nicht verbrauchte Datenvolume gutgeschrieben wird und zum anderen die Möglichkeit, den Dienst in vollem Umfang auch im Ausland zu nutzen, ohne dass dafür Roaming-Gebühren anfallen.

Zukunft des Projekts ist ungewiss

In der Theorie ist Project Fi eine sehr spannende Konkurrenz zu den üblichen Mobilfunkangeboten, aber In der Praxis gibt es einige Punkte, die anzweifeln lassen, ob Google tatsächlich etwas in der Mobilfunkbranche und vor allem bei den Tarifen bewegen kann.

Die wohl größten Limitierungen sind die territoriale Begrenzung auf die USA und die limitierte Nutzbarkeit auf bisher nur ein kompatibles Gerät. Dass Google den Dienst zunächst nur in den USA startet ist aus europäischer Sicht zwar schade, aber letztlich auch nachvollziehbar, denn solch ein Dienst benötigt viel Planung. Es müssen Deals mit Mobilfunkbetreibern geschlossen werden, damit eine flächendeckende Nutzung möglich ist.

Ob dies allerdings derzeit der Fall ist, darf angezweifelt werden, denn die angegebenen eine Million WLAN-Hotspots, die von Google als schnell und verlässlich genug eingestuft werden, verteilen sich auf über 120 Länder, in denen der Dienst genutzt werden kann. Und selbst wenn diese Zahl nur in den USA verteilt wäre, ist dies in einem derart großen Land nicht gerade eine hohe Hotspot-Dichte. Zum Vergleich, die Deutsche Telekom alleinhat rund 300.000 Hotspots in Deutschland. Und dann ist der Dienst am Anfang nur mit dem Nexus 6 nutzbar. Andere Geräte sollen zwar folgen, doch zunächst wird der mögliche Nutzerkreis bewusst sehr klein gehalten.

„Roaming hat keine Zukunft“

Ich persönlich bin skeptisch, dass Project Fi sich durchsetzt. Nicht etwa, weil ich den Dienst nicht gut fände, sondern eher weil die Limitierungen zu groß sind, und die Nutzerschar am Anfang zu klein sein wird, um tatsächlich Auswirkungen auf die Branche zu haben.

Wenn Google es gelingen sollte, den Dienst schnell auszubauen und die Nutzerzahlen gehörig steigen zu lassen, ist immer noch unklar, wie die die beiden Mobilfunkpartner Sprint und T-Mobile reagieren, denn schließlich nimmt Google ihnen ja potenzielle Kunden und Einnahmequellen weg. Egal wie es ausgeht, EU-Digitalkommissar Günther Oettinger ist sich sicher, „Roaming hat keine Zukunft„.


Teaser & Image „Project Fi“ by Google


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5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Folgen des Verschwindens von Lokalzeitungen, die hiesige YouTube-Community, Wi-Fi und Podcasts in den USA. Ergänzungen erwünscht.

  • ZEITUNGSKRISE The Washington Post: The decline of local news is threatening citizen engagement: Ein eindringlicher Text von Danny Hayes in der Washington Post, der gerade hierzulande, unbedingt gelesen werden sollte. Hayes beschreibt zwar die SItuation in den USA, aber die hier beschriebene Folge aus der Zeitungskrise trifft auch auf unsere Gesellschaft zu: Das Verschwinden lokaler Medien stört zivilgesellschaftliches Engagement bereits in den Anfängen.

  • YOUTUBE I Kleinerdrei: Die jungen Leute auf YouTube: Auf Kleinerdrei erklärt Martin Pittenauer anhand der hiesigen YouTube-Community einen vermeintlichen Generationskonflikt in der deutschen Medienlandschaft. Die Video-Plattform gilt hierzulande immer nur als etwas für junge Akteure, die wiederum von älteren Was-mit-Medien-Leuten meist abfällig und kritisch beäugt werden. Se entsteht keine Vielfalt, obwohl sie in Ansätzen erkennbar ist, wenn man wie Pittenauer genau hinguckt.

  • YOUTUBE II Spreeblick: YouTube und die Alten: Johnny Haeusler antwortet auf Pittenauers Text mit einem Kommentar und warum es „ältere“ Menschen, die was mit Medien machen, nicht unbedingt mehr vor die YouTube-Kameras dieser Welt zieht. Dem Selbstdarstellungstrieb, der gerade die junge Generation antreibt, weicht mit den Jahren zwangsläufig der Selbstfindung. Das könnte ein Grund sein, warum das Medium YouTube hierzulande gerade von jungen Protagonisten geprägt wird, erklärt aber nicht Pittenauers Verweis auf die US-amerikanischen YouTuber in den USA.

  • WI-FI Time: Cablevision to Launch New Wi-Fi Cell Service Plan: In New York plant ein Telekommunikationsanbieter den Umstieg des Mobilfunks auf Wi-Fi. Was zuerst ungewöhnlich klingt, hat Hand unf Fuß. Victor Luckerson erklärt auf Time.com die Vor- und Nachteile dieser Entscheidung und welche Auswirkungen das auf den Markt haben kann.

  • PODCAST Edison Research: A Dramatic Increase In Podcasting’s ‚Share Of Ear‘: Ich bemühe mich stets mir mehr Zeit für Podcasts zu nehmen, denn es gibt sogar hierzulande jede Menge tolle Formate. Ähnlich wie in den USA, wo Edison Research eine erstaunliche Zahl ermittelt hat: US-Amerikaner hören durchschnittlich 21,1 Mio. Stunden Podcasts. Mehr als alle anderen Audio-Formate. Insgesamt ist der Konsum im letzten Jahr um 18 Prozent gestiegen.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Video: Malte Spitz – Your phone company is watching

Malte Spitz TED-Talk

Vor einiger Zeit schon hat der Grünen-Politiker Malte Spitz von der Telekom seine persönlichen Vorratsdaten eingeklagt, um zu sehen wie weit das Unternehmen im Stande ist, Bewegungsprofile aufzubauen. Diese Daten wurden von ZEIT Online dann mit anderen frei verfügbaren Informationen, beispielsweise von Twitter, angereichert und in einer Visualisierung festgehalten. Am Ende kam dieses Video dabei heraus.

Nun hat Malte Spitz auch in einem TED-Talk darüber sprechen dürfen. Seine Erkenntnis: „Your phone company is watching!“ – ein sehr sehenswerter Beitrag.

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