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Wiko wishake Wireless Speaker im Test – Qualität zum kleinen Preis!

Wir haben den Wiko wishake Wireless Speaker für unter 20 Euro getestet und sind überrascht.

Bluetooth Wireless Speaker gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und in wahnsinnig vielen verschiedenen Ausführungen. Wer sich den modernsten Speaker für eine Menge Geld kauft, wird vermutlich immer eine gewisse Qualität erwarten können. Wie sieht das aber bei einem Speaker für unter 20 Euro aus? Wir hatten den Wiko wishake Wireless Speaker im Test und haben den kleinen Bluetooth Speaker auf Herz und Nieren geprüft.

Optik – aufs Äußere reduziert

Auch wenn das eigentlich entgegen meiner Wertevorstellung geht, konnte ich nicht umhin, den Wiko Wishake Wireless Speaker im Test erst einmal auf sein Äußeres zu reduzieren. Der kleine Lautsprecher ist nämlich wahnsinnig schick. Farblich ist er mit seiner mit grauem Stoff überzogenen Front sehr elegant gehalten. Akzente setzen hier der Regler an der Oberseite sowie das Logo-Schild auf der Front in schlichtem Roségold. Für einen so günstigen Speaker ist ein derart schickes Design nicht üblich und vermittelt einen Eindruck von Qualität.

Erhältlich ist der kleine Speaker außerdem in den Farben Khaki und Weiß-Grau, wobei die zweite Variante etwas über 20 Euro liegt.

Haptik – fühlt sich gut an

Auch haptisch konnte mich der Wiko wishake Wireless Speaker im Test überzeugen. Der mattierte Plastikrahmen fühlt sich sehr geschmeidig an und auch die mit Stoff überzogenen Seiten vermitteln einen sehr wertigen Eindruck. Der Regler auf der Oberseite des Speakers – das einzige Bedienelement – lässt sich ebenfalls sehr angenehm bedienen. Durch Drehungen nach links und rechts lässt sich hierüber die Lautstärke verändern. Dabei sitzt der Knopf relativ fest und gibt bei jeder Stufe einen leichten Widerstand, sodass wir hier ein direktes Feedback über unsere Regelung bekommen.

Über ein kurzes Reindrücken des Reglers können wir die Wiedergabe außerdem pausieren und fortsetzen. Drückt man den Knopf länger, schaltet sich der Bluetooth-Speaker ein und aus. Auch hier gibt der Button ein angenehmes Feedback untermalt von einem entsprechenden Ton und lässt sich sehr gut drücken.

Unterhalb des Speakers befindet sich ein gummierter Streifen, der dem Wiko wishake Wireless Speaker im Test immer einen guten und rutschfesten halt gegeben hat. Gerade für Glasoberflächen ist diese Gummierung außerdem sehr angenehm. So wird ein unangenehmes „Klonk“ beim Platzieren des Speakers vermieden.

Die Vorder- und Rückseite des Wiko wishake Wireless Speakers sind mit Stoff überzogen.
Die Vorder- und Rückseite des Wiko wishake Wireless Speakers sind mit Stoff überzogen. / Image by Moritz Stoll

Inbetriebnahme – einfach und unkompliziert

Der Wiko wishake Wireless Speaker ließ sich im Test sehr einfach in Betrieb nehmen. Zuvor muss dieser über das mitgelieferte Micro-USB aufgeladen werden. Nicht im Lieferumfang enthalten ist ein Netzteil, doch kann hier jeder x-beliebige 5 Volt USB-Adapter benutzt werden. Über die Bluetootheinstellungen der Lautsprecherbox kann sich nun jedes Bluetooth-fähige Gerät verbinden und der Wiko wishake ist einsatzbereit.

Alternativ kann der Lautsprecher auch über ein Aux-Kabel benutzt werden. Da ihn das aber in seiner Mobilität deutlich einschränken würde, hat diese Funktion für mich einen eher geringen Nutzwert. Lediglich im Outdoor-Bereich kann sie, unter dem Aspekt Akku zu sparen, Sinn ergeben.

Der Wiko wishake Wireless Speaker kommt mit zwei Anschlüssen aus. Einem Aux- und einem Micro-USB-Anschluss.
Der Wiko wishake Wireless Speaker kommt mit zwei Anschlüssen aus. Einem Aux- und einem Micro-USB-Anschluss. / Image by Moritz Stoll

Der Sound – für den Preis wirklich in Ordnung

Für einen Lautsprecher, der gerade mal um die 20 Euro kostet, kann ich mich über einen nicht perfekten Klang des Wiko wishake Wireless Speaker im Test wohl kaum beschweren. Tatsächlich bekommt er in den Tiefen einige Probleme und sehr basslastige Lieder sind auf ihm nicht wirklich ein Genuss. Die Mitten und Höhen deckt die Box allerdings recht gut und auch mit einer durchaus vernünftigen Lautstärke ab.

Benutzung – für Musik okay. Brilliert bei Podcasts

Um ehrlich zu sein, hat der Wiko wishake Wireless Speaker im Test gezeigt, dass er nicht die allerbeste Klangqualität zu bieten hat. Bei einem Lautsprecher in dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten. Dennoch hat er eine Akkulaufzeit von circa sechs Stunden und überzeugt für seinen Preis durchaus in den mittleren Frequenzbereichen. Das macht ihn in meinen Augen zu einem perfekten Gerät für das Hören von Podcasts oder Hörbüchern.

Stimmen liegen in der Regel klanglich eher in den Mitten. Gleichzeitig sollte ein Gerät, über das ein Podcast gehört wird, mobil sein. Hier bleiben in der Regel nur Kopfhörer oder das Smartphone direkt. Der Wiko wishake stellt allerdings mit seinem 11,2 x 3 x 7,9 Zentimetern eine dritte Alternative dar. So lässt er sich beispielsweise beim Putzen oder Aufräumen einfach mit in den nächsten Raum nehmen. Eine Anlage bietet diesen Komfort nicht.

Der Wiko wishake Wireless Speaker ist ziemlich handlich und kann einfach mitgenommen werden.
Der Wiko wishake Wireless Speaker ist ziemlich handlich und kann einfach mitgenommen werden. / Image by Moritz Stoll

Fazit – hohe Qualität im Niedrigpreissegment

Wer hier ein High-End Gerät erwartet, der wird mit dem Wiko wishake klar enttäuscht. Bei einem Preis von unter 20 Euro ist allerdings klar, dass irgendwo Abstriche gemacht werden müssen. Es handelt sich bei dem Lautsprecher um ein extrem hochwertiges Gerät aus dem Niedrigpreissegment. Nachdem wir den Wiko wishake Wireless Speaker im Test hatten, lässt sich abschließend sagen: Der Lautsprecher ist durchaus für das Spielen von Musik geeignet, falls die eigenen Ansprüche an die Klangqualität nicht zu hoch sind. Eine wirkliche Stärke stellt allerdings das Abspielen von Podcasts oder Hörbüchern dar. Seine lange Akkulaufzeit, die ansprechende Optik und die angenehme Haptik stellen für mich durchaus Kaufargumente dar.

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Images by Moritz Stoll

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Disco in der Box: Der Bluetooth-Lautsprecher LG XBoom Go PK7 im Test

LG Xboom Go PK7

Let’s get the Party startet: Mit dickem Sound trumpft LG angesichts seines neuen Bluetooth-Lautsprechers XBoom Go PK7 für den Außeneinsatz auf. Bei der Sommerparty kann das größte der drei Modelle aus der XBoom-Reihe auch noch mit diversen Features punkten. Wir haben uns den LG XBoom Go PK7 mal genauer angesehen.

Verarbeitung und Design: XBoom Go PK7 – Die Boombox ist zurück

Nein, der XBoom Go PK7 stammt nicht aus “Zurück in die Zukunft”. Der Bluetooth-Lautsprecher sieht trotzdem ein wenig nach 80ies-Ghetto-Boombox oder wie ein massives Bauteil für ein Raumschiff aus.

Der mit 32,0 x 16,7 x 15,2 Zentimetern etwas klotzig wirkende Korpus des PK7 besteht aus robustem Hartsilikon. An der Unterseite sind vier kleine Gummifüße angebracht, um ein Verrutschen der massiven Box zu verhindern. Die Front ist mit einem großformatigen Lochblech verdeckt, das die insgesamt vier Membrane des Speakers (zwei Hochtöner sowie zwei Tief-Mitteltöner) schützt. An den beiden Seiten des PK7 finden sich Passivmembrane aus festem Gummi, die für noch bessere Bass-Unterstützung sorgen.

LG xboom go PK7
Die Silikontasten sind wasserdicht.

Auf der oberen Seite des Lautsprechers sind die Funktionstasten aus mattem Gummimaterial angebracht. Auf der Rückseite warten hinter einer Klappe versteckt der Stromanschluss, ein Audioausgang, eine Reset-Taste und eine Taste, mit der sich noch eine weitere Bluetooth-Box koppeln lässt.

LG PK7
Der LG XBoom Go PK7 lässt sich gut koppeln.

Besonders auffällig sind beim PK7 die beiden länglichen Griffe, die an der vorderen Seite angebracht sind. Während der untere als Standfuß dient, kann man mit dem oberen Griff den Lautsprecher wie eine Boombox herumtragen. Ein paar Muckis muss man dafür aber schon mitbringen: Knapp drei Kilogramm bringt das dicke Soundmonster auf die Waage. Damit ist der LG PK7 wohl eher nicht für den schnellen Besuch im Park oder am Strand geeignet, sondern eher als Standgerät im Garten oder für den Balkon konzipiert.

LG xboom go PK7
Ordentlicher Brocken: Der LG XBoom Go PK7 kann auch als Hantel zweckentfremdet werden.

Special Feature: Lichtshow inklusive

Eine Besonderheit des LG XBoom Go PK7 dürfte die kleine Lichtshow sein, die der Lautsprecher passend zur Musik veranstaltet. Rund um die Membrane sind LEDs angebracht, die im Takt der Musik in allen Regenbogenfarben leuchten. Der XBoom Go PK7 lässt sich so auch als Party-Dekostück im Raum platzieren. Ein optisches Highlight und ein durchaus spaßiges Feature, das in Erinnerung an die erste Stereoanlage mit Lichteffekt melancholisch werden lässt.

Einzig die Unterscheidung zwischen dem im Handbuch angegebenen Mood-Licht und Multicolor-Licht gelang uns nicht. Eine Einstellung blinkt langsam, eine etwas zügiger, aber beide Varianten leuchteten immer im Takt. Wer es bunt mag, hat hier seine helle Freude.

Doch keine Angst: Auch wer kein Freund dieser auffälligen Design-Idee ist, kann beruhigt sein. Die Blinkshow lässt sich mit einem simplen Tastendruck ausschalten.

Sound mit Extras: Der LG XBoom Go PK7 toppt die Stereoanlage

Das Soundddesign ist mit angenehm ausgewogene Mitten und einem Bass, der ordentlich wummst, für den normalen Hausgebrauch sehr gut gelungen. Die alte Stereoanlage kann hier einpacken. Lediglich die Höhen sind in der normalen Einstellung ein klein wenig flach. Um bei Radiosendungen oder beim Serienschauen die Stimmen etwas nach vorne zu bringen, kann die Clear-Vocal-Funktion genutzt werden. Für noch mehr Bass steht die “Enhanced Bass”-Taste bereit. Tatsächlich sind diese beiden Funkrionen das, was die Box nochmal ordentlich aufwertet: Wer sich an den Klang mit den kleinen Extras gewöhnt hat, will sie gar nicht mehr ausschalten.

LG xboom go PK7
Doppelt hält besser: Der LG XBoom Go PK7 kommt im Doppelpack richtig gut an.

Ein weiteres Top-Extra ist die Möglichkeit, zwei PK7-Boxen miteinander koppeln zu können. Das geht ganz einfach, indem man die beiden angeschalteten Boxen mit der Spezialtaste im hinteren Relais verbindet. Die Boxen suchen und finden sich problemlos gegenseitig und der Hörer kann einen ausgewogenen Stereosound genießen. Wir hatten im Test zwei Geräte vor Ort, die Kopplung funktionierte problemlos und ohne Anleitung – nur die doppelte Lichtshow war irgendwann ein wenig zuviel des Guten. Schlau gelöst war hier die Steuerung: Regelt man an einem XBoom Go PK7 beispielsweise die Lautstärke, zog die andere Box zeitgleich mit. Auch die Spezialtasten ließen sich so bequem bedienen.

Für das angenehme Klangbild ist die britische Firma Meridian zuständig, die erstmals mit LG zusammenarbeitete. Eine Kooperation mit Zukunft, wie wir finden.

Handling: Das fast komplette Soundpaket

Nutzt man den PK7 wie jeden anderen mobilen Bluetooth-Lautsprecher, also mit Akkuunterstützung, kann der kleine Powerkasten ganze 30 Watt Leistung bringen. Für die Wohnung ist das absolut ausreichend, für die ausgedehnte Party in größeren Räumen darf es dann doch etwas mehr sein. LG hat hier weitergedacht und setzt auf den Stromanschluss: Nicht nur eine unendliche Laufzeit, sondern auch ganze zehn Watt mehr bringt die Dauerstromversorgung an der Steckdose. Im Batteriebetrieb hält der XBoom Go PK7 anständige 12 Stunden bei mittlerer Lautstärke durch. Der Lautsprecher ist spritzwassergeschützt und übersteht einem kurzen Schauer problemlos.

LG xboom go PK7
Kraftpaket mit Köpfchen: Der LG XBoom Go PK7 ist nicht klein und handlich – will er aber auch nicht sein.

Auch lässt sich der PK7 mit dem Smartphone völlig ohne Mätzchen verbinden und ist schnell einsatzbereit. Auch die Kopplung mit den jeweiligen Sprachassistenten funktioniert reibungslos.

Absolut zufriedenstellend ist hingegen die Reichweite des Bluetooth-Speakers: Gute 15 Meter Wegstrecke zwischen Gerät und Smartphone macht der PK7 locker mit, so dass das Smartphone nicht direkt neben der Box liegen muss, um zu funktionieren. Auch die Verbindung des PK7 mit Windows 10 auf dem Laptop klappt völlig problemlos – davon kann so manch anderes Gerät sich eine Scheibe abschneiden.

LG XBoom Go PK7: Brüllwürfel mit kleinen Schönheitsfehlern

Allerdings muss sich der PK7 auch ein paar Minuspunkte gefallen lassen. Die Funktionstasten auf der Oberseite sind zwar gut zu erreichen, fühlen sich jedoch billig verarbeitet an und haben einen schwachen Druckpunkt. Die Silikontasten erfüllen zwar die Standards, die den PK7 wasserdicht machen. Der optische Eindruck und das Anfassgefühl könnten aber bei hochwertigerer Produktion besser ausfallen.

Die Aufteilung, bei der die die Lichtshow sowie das Mikrofon für die Freisprechanlage sich eine Taste teilen müssen, ist unsinnig. Erst bei einiger Herumprobiererei wird klar, wie viel Druck man für eine 2-in-1-Lösung wählen muss. Kurz: Eine weitere Taste hätte hier nicht geschadet – und Platz wäre im Korpus des PK7 auf jeden Fall genug gewesen.

Bei der Lautstärkeregelung selbst wäre für die volle Punktzahl auch ein wenig mehr Feinarbeit nötig: Gerade für die Zimmerlautstärke sind die unterschiedlichen Lautstärkestufen etwas zu grob eingestellt – ein Tipper auf die Lautstärkewippe am Smartphone oder auf den Volume-Tasten am Gerät und aus „gut hörbar“ wird plötzlich „enorm laut“. Um den lieben Frieden mit den Nachbarn zu wahren, muss man sich hier ein wenig am Riemen reißen.

Auch ist im Langzeittest das Gewicht durchaus ein Thema. Der LG XBoom Go PK7 ist für den schnellen Musikgenuss  einfach zu schwer und zu unhandlich, selbst wenn man ihn nur von einer Zimmerecke in die nächste tragen möchte. Der Lautsprecher braucht seinen festen Platz im Raum, statt immer mit dabei zu sein. Auch spricht dafür das Stromkonzept – den kompletten Sound bekommt man eben nur mit Stromanschluss. Dass diese Idee dem Konzept der Bluetooth-Lautsprecher etwas zuwider läuft, stört LG offenbar nicht. Mobil ist man mit dem Gerät also nicht sonderlich – dafür kann die olle Stereoanlage in den Keller.

Test-Fazit LG XBoom Go PK7

Mit dem LG XBoom Go PK7 bekommt ihr viel Sound und einiges an robustem Material geboten. Für den schnellen Musiksnack unterwegs ist der schwere Bluetooth-Lautsprecher allerdings nicht geeignet. Soll er jedoch den DJ auf eurer Party ersetzen, leistet er durchaus gute Dienste. Der Sound ist in der Grundeinstellung in Ordnung, mit den Extratasten sogar auffallend gut. Die Lightshow ist ein nettes Zusatz-Feature, dass man allerdings nicht dringend braucht.

LG empfiehlt Händlern als Preis 220 Euro. Teilweise ist er jedoch schon deutlich günstiger zu haben, bei Amazon derzeit für 150 Euro (Provisions-Link). Für eine kleinere, mobile Unterwegs-Box empfehlen wir den iRoar Go von Creative. Ihn gibt es schon für 12o Euro (Provisions-Link).


Images by Anne Jerratsch

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Teufel Boomster im Test: Neuauflage des Allrounders für noch mehr portablen Boom

Der Boomster ist der Ghettoblaster 2.0. So beschreibt es zumindest der Hersteller Teufel. Und damit trifft es der deutsche Lautsprecher-Hersteller bei seinem Teufel Boomster sehr genau. Aus dem portablen Lautsprecher Teufel Boomster von 2016 wurde der Teufel Boomster. So einfach. Gleicher Name, neues Design, mehr Inhalt. Denn es handelt sich nicht um ein völlig neues Gerät, sondern um eine Neuauflage des Boomsters. Und die kann sich wirklich hören lassen. Also doch eher ein Ghettoblaster 2.1.

Das nicht ganz so kleine Schwarze

Einmal aus seinem Karton befreit, erwartet euch der Boomster in einem schlichten, eleganten, schwarzen Design. Ähnelte die erste Generation noch eher einer schnöden Kiste, setzt die zweite Generation neue Akzente. Dank minimaler Veränderungen wirkt der Boomster moderner als sein Vorgänger und bleibt dennoch dezent. So fällt der neue ergonomisch geschwungene Aluminium-Tragegriff sofort ins Auge. Das matt-schwarze Design des Kunststoffgehäuses unterstreicht die klare Optik. So lässt sich der Boomster in die Inneneinrichtung integrieren ohne das Bild zu stören. Das Frontgitter aus Metall zum Schutz der Töner trägt zusätzlich zum hochwertigen Aussehen des Teufel Boomster bei.

Teufel Boomster Neu
Modernes Design: Mit den Touch-Knöpfen steuert ihr den Boomster, das Display hilft euch zusätzlich. Image by Jessica Julia Mrzik

Mit seiner Größe wird der Boomster seinem Spitznamen Ghettoblaster 2.0 gerecht: Mit 37 Zentimetern Breite, 18 Zentimetern Höhe und einer Tiefe von 14,5 Zentimetern ist der Lautsprecher nicht gerade handlich, bietet aber auch ordentlich mehr Wumms als die kleineren portablen Soundboxen. Bei seinem Gewicht von knapp über drei Kilogramm bietet es sich an, den Ghettoblaster stilecht auf der Schulter zu tragen, damit ihr keinen lahmen Arm bekommt. Aber nicht nur bei der Ergonomie hat Teufel nachgebessert, sondern auch bei der Benutzerfreundlichkeit. Denn erstmals gibt es nun eine Display-Anzeige für alle Funktionen, die so wirkt, als wäre sie direkt in den Lautsprecher integriert. So muss der Boomster nicht per Ton-Signal mit dem Benutzer kommunizieren. Die Anzeige ist für einen Teufel standesgemäß in rot gehalten und dunkelt sich nach einigen Sekunden eigenständig ab.

Die Sound-Kiste mit dem gewissen Boom

Eines ist sicher: Der Teufel Boomster ist eine portable Soundbox für alle, die etwas mehr wollen. Der Sound ist klar und einfach schön, ein echter Ohrenschmeichler. Er wirkt insgesamt sehr ausgeglichen und ich konnte bei meinem Test klangtechnisch nichts finden, was mich gestört hätte. Kein Rauschen, kein Knistern. Der klare Sound wird durch ein 3-Wege-System erzeugt, welches zwei Hoch-, zwei Mitteltöner und einen Subwoofer beinhaltet. Die Bassintensität könnt ihr selbst bestimmen und die hat es wirklich in sich. Dabei bietet euch der Boomster mit seinem Downfire-Subwoofer ein Spektrum von minus sechs bis plus sechs Dezibel. Die Standardeinstellung des Subwoofer, mit der der Boomster zu euch kommt, ist dabei Null. Spaßeshalber habe ich den Klang bei minus sechs Dezibel getestet und auch dann hat der Sound noch eine zufriedenstellende Fülle. Warum auch immer ihr diese Einstellung bevorzugen solltet. Als Bassenthusiast ganz nach dem Motto „Mehr ist Mehr“ habe ich mich sehr über den voll aufgedrehten Bass gefreut und ihn gleich zur Standardeinstellung gemacht. Die kleine Kiste kann dabei schon mal ein ganzes Zimmer zum Vibrieren und die Nachbarn zur Weißglut bringen. Dabei „bratzt“ der Bass keineswegs unschön. Natürlich kommt es aber auch immer auf die Qualität des abgespielten Mediums an.

Teufel Boomster Neu
Der Downfire-Subwoofer gibt dem Boomster seinen „Boom“. Image by Jessica Julia Mrzik

Eure Geräte könnt ihr entweder altmodisch über die 3,5-mm-Klinkenbuchse oder per Bluetooth mit dem Boomster verbinden. Mit Bluetooth 4.0 und garantiert euch Teufel eine stabile Verbindung mit sauberem Sound in CD-Qualität. Das kann ich anhand meines Tests eindeutig bestätigen, da ich mein MacBook und iPhone ausschließlich per Bluetooth verbunden habe und so meine Spotify-Playlists mit sauberem Klang streamen konnte. Selbst bei dicken Altbauwänden war der Empfang zwei Räume weiter absolut kein Problem.

Das Upgrade für das alte Küchenradio kommt mit dem Boomster

Die wohl wichtigste und praktischste Neuerung ist das integrierte DAB+ und FM-Radio. So könnt ihr mit der Neuauflage des Boomster auch Digitalradio empfangen. Die Teleskopantenne versteckt sich auf der Rückseite und kann beliebig aus- und wieder eingefahren werden. Zusätzlich sorgt sie für einen starken Empfang im Vergleich zu der vorherigen Wurfantenne. Ich habe den Radioempfang an mehreren Orten und während des Transports getestet und bin beeindruckt. Der Empfang war bei meinem Test nicht ein einziges Mal gestört, sodass für beste Radio-Soundqualität gesorgt war. Dabei hat sich Teufel vor allem das Feedback der Kunden zu Herzen genommen und alle Neuerungen auf derer Grundlage entwickelt. So viel Kundenfreundlichkeit zahlt sich aus!

Kann am längsten: Der Boomster ist bei seiner Stromquelle flexibel

Eine echte Auswahl bietet euch der Boomster bei seiner Stromversorgung. Mit „Kann am längsten“ trifft es Teufel bei der Beschreibung somit ganz gut. Soll er bei euch seinen eigenen festgelegten Stellplatz haben, könnt ihr ihn ganz einfach per Kabel an das Stromnetz anschließen. Unendlich Power für unendliche Spielzeit – so lange die Stromrechnung bezahlt ist. Wollt ihr den Boomster von A nach B tragen, damit er euch immer und überall mit Sound versorgt, ist ein Lithium-Ionen-Akku mit 4.400 mAh vorhanden. Dieser soll euch laut Teufel bis zu zehn Stunden Laufzeit gewähren. Ihr könnt den Akku ebenfalls einfach über das mitgelieferte Stromkabel aufladen. Zudem ist er nicht fest verbaut und lässt sich deshalb bei einem Defekt einfacher austauschen.

Teufel Boomster Neu
Stromversorgung, wie ihr sie braucht: Wählt zwischen Akku, Batterien oder Stromanschluss per Kabel. Image by Jessica Julia Mrzik

Sollten euch die bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit nicht ausreichen, könnt ihr den Boomster mit acht AA-Batterien (oder AA-Akkus) weitere sechs Stunden am Laufen halten. Diese Option ist etwa dann nützlich, wenn ihr längere Zeit auf eine Steckdose verzichten müsst. Der perfekte Festivalcamp-Begleiter also! Apropos Stromversorgung: der Teufel Boomster ist zudem auch eine mobile Ladestation für euer Smartphone! Per USB-Kabel könnt ihr euer Smartphone oder Tablet ganz einfach über den Boomster aufladen, das verkürzt allerdings die Akkulaufzeit.

Fazit: Der Teufel Boomster ist ein echtes Allround-Talent

Der Teufel Boomster bietet für fast jeden das Richtige. Von stationärer Nutzung bis hin zum Begleiter auf jedem Campingplatz der Erde steht eines fest: Der Boomster ist facettenreich. Zu einem Preis von 349,99 Euro auf der Seite des Herstellers (Provisions-Link) bekommt ihr einen robusten und sauber verarbeiteten Lautsprecher, den Teufel mit viel Augenmerk auf Kundenwünsche in Berlin entwickelt hat. Dabei ist die Auswahl der Wiedergabequelle genau so vielfältig wie die Art der Stromversorgung. So wird eine große Bandbreite eurer Bedürfnisse an einen Lautsprecher abgedeckt. Gleichzeitig ist der Sound klar und sauber und das „Boom“ in Boomster kommt nicht von ungefähr.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Apple.


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