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Aus dem Werkzeug der Befreiung wurde ein Werkzeug der „Alt Right“ – Über die Okkupation von Utopien

Journalism (adapted) Image by John Mark Kuznietsov (CC0) via Unsplash
Die massenmedialen Gatekeeper werden durch die Zersplitterung der Netzöffentlichkeit vom Thron gestoßen und es wächst die Ratlosigkeit, wie dieses Vakuum sinnvoll gefüllt werden kann. Die Türwächter konnten früher entscheiden, was in die Öffentlichkeit weiterbefördert und was zurückgehalten wird. „Jede Zeitung, wenn sie den Leser erreicht, ist das Ergebnis einer ganzen [...]
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5 Lesetipps für den 18. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media in der Landwirtschaft, das Guggenheim, Medienkritik, Angst und wie Gawker mit AdBlocking umgeht. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Badische Zeitung: Wie Bauern soziale Medien für sich nutzen können: In der Badischen Zeitung ist ein Interview mit der aus Weisweil stammenden Jutta Zeisset erschienen, die Expertin für die wohl ungewöhnliche Kombination Landwirtschaft und Social Media ist. In Zeiten peinlicher Fernsehsendungen mit Landwirten zeigt sie den Bauern, wie sie soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Instagram selber nutzen können.

  • GUGGENHEIM Open Culture: The Guggenheim Puts Online 1600 Great Works of Modern Art from 575 Artists: Im Jahr 1937 wurde die private Kunstsammlung der US-amerikanischen Industriellenfamilie Guggenheim der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – seitdem sind verschiedene Guggenheim-Museen in der Welt entstanden, die den Menschen den Zugang zu moderner Kunst ermöglichen. Nun wiederholt das New Yorker Guggenheim diesen Schritt im digitalen Zeitalter und veröffentlicht mehr als 1.600 moderne Kunstwerke von 575 Künstlern im Internet.

  • MEDIENKRITIK Columbia Journalism Review: The Paris-Beirut debate: Terrorismus tötet Menschen auf der ganzen Welt, nicht nur in Paris. Doch die mediale Begleitung des Terrorangriffs von Freitagnacht ist nicht vergleichbar mit ähnlichen Tragödien. Das hat viel Kritik verursacht, besonders da es vor wenigen Tagen einen nicht weniger schlimmen Terrorangriff in Beirut gab. David Uberti vom Columbia Journalism Review setzt sich mit den Vorwürfen auseinander und erklärt das Verhalten der Medien.

  • #PARISATTACKS Berlin Sur Seine: Unser Feind ist die Angst: Auf dem französischen Blog Mediapart hat Edwy Plenel einen Leitartikel über die Folgen der Terrorangriffe auf die französische Gesellschaft veröffentlicht, den das deutschsprachige Blog „Berlin Sur Seine“ als Übersetzung zweitveröffentlicht hat. Ein lesenswerter Beitrag über die Angst und wie sie sich durch Offenheit überwinden lässt.

  • ADBLOCKER Digiday: Why Gawker doesn’t fight ad blockers: Gawker gehörte stets zu den interessanteren Blogs in den USA, mit ihrer neuen AdBlocker-Policy schaffen sie es wieder einmal, dass man sich mit ihnen beschäftigen kann. Und die meisten Presseverleger könnten sich auch wirklich ein Beispiel an Gawker nehmen, das sich nicht fragt, wie man AdBlocker umgehen kann, sondern wieso Nutzer überhaupt AdBlocker nutzen und wie man damit trotzdem als Medienseite arbeiten kann.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps für den 7. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Amazon, Disruption aus dem Silicon Valley, was Tidal für Streaming bedeutet, Vorratsdatenspeicherung und Medienkritik. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON Monday Note: The Internet of Amazon Things: Während Facebook versucht das Internet zu werden, arbeitet Amazon daran, dass Internet der Dinge zu werden. Jean-Louis Gassée erklät in seinem Beitrag auf Mondaynote.com, wie Amazon sich als perspektivisch ausgerichteter Vordenker beweist, der den noch nicht festgelegten Bereich des Internet der Dinge für Konsumenten selber definieren möchte. Doch noch hadert auch Amazon mit den Vorstellungen der Kunden.

  • DISRUPTION Süddeutsche.de: Samstagsessay – Die Zerstörer: Zwei der führenden Wirtschaftsjournalisten der Süddeutschen Zeitung veruschen sich in einem Essay mit dem Thema Disruption auseinanderzusetzen. Der Text bringt wenig Neues zum Vorschein („Alles wird schneller“, „Alles wird brutaler“ und „Alles wird vernetzt“), ist aber ein schönes Beispiel dafür, wie der hiesige Journalismus über das Silicon Valley berichtet. Das „Allmachtsdenken“ der „Zerstörer“ ist eben immer noch ein Thema, mit dem man seine zahlenden Leser ängstigen kann.

  • STREAMING Meshed Society: Tidal means that artists finally acknowledge streaming as the future of music consumption: Mit Tidal haben US-amerikanische Musiker einen eigenen Streaming-Dienst gestartet, den Thomas Vorreyer in seinem Artikel auf Netzpiloten.de als wenig überzeugend beschrieb. Martin Weigert wertet den neuen Service perspektivisch als Zeichen dafür, dass sich Musiker an Streaming als Distributionskanal für Musik gewöhnt haben und in Zukunft stärker darauf setzen werden. Das setzt die Musiklabels unter Druck, denn am Ende muss auch mit Streaming Geld verdient werden.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG taz.de: Gabriel und die Vorratsdatenspeicherung: Der rechtspolitische Korrespondent der taz, Christian Rath, fasst die vergangenen Wochen der von Sigmar Gabriel begonnen Debatte um die Vorratsdatenspeicherung treffend zusammen: „Sobald der SPD-Chef etwas über die von ihm gepushte Vorratsdatenspeicherung sagt, kommt Unfug heraus.“ Letzter Fehltritt war die Behauptung von Gabriel, dass die Mordserie der rechtextremistischen NSU-Terroristen mit einer Vorratsdatenspeicherung schneller hätte aufgeklärt werden können. Diese Aussage zeugt von grober Unkenntnis der NSU-Morde und einem nicht auf Fakten basierenden Populismus seitens Gabriel.

  • MEDIENKRITIK Columbia Journalism Review: „A failure that was avoidable“: Vergangenen November berichtete das US-Musikmagazin Rolling Stone über eine angebliche Vergewaltigung einer Frau durch sieben Männer im Haus einer Studentenverbindung an der Universität von Virginia. Der Artikel musste nun zurückgezogen werden, nachdem bereits vor wenigen Wochen eigene Fehler zugegeben wurden. Der jetzt veröffentlichte Untersuchungsbericht der Journalistenschule der Universität Columbia zeigt die vermeidbaren Fehler des Magazins auf.

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5 Lesetipps für den 2. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Sanktionen gegen Hacker, ein Gespräch über Facebook, Medienkritik, die App Riff und Airbnb auf Kuba. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERKRIMINALITÄT Heise Online: Obama verfügt Sanktionen gegen Hacker: US-Präsident Barack Obama hat mit einem neuen Exekutiverlass das US-Finanzministerium mit neuen Maßnahmen ausgestattet, um gegen die zunehmenden Cyberangriffe vorzugehen. Gezielte Strafmaßnahmen seien für die US-Regierung „ein neues und mächtiges Werkzeug, gegen die Schlimmsten der Schlimmsten vorzugehen“, schrieb Obama in einer Begründung.

  • FACEBOOK Horizont: „Facebook ist der Schminkspiegel des Internets“: Ein interessantes Doppelinterview findet sich beim Horizont: Bärbel Unckrich hat sich mit Nico Westermann von Facebook und Jean-Remy von Matt, Mitgründer von Jung von Matt, über Kreativität und intelligente Algorithmen unterhalten, die exzellentes Storytelling belohnen.

  • MEDIENKRITIK Politik Digital: “Dem Presserat müssten ein paar Zähne wachsen!”: In den vergangenen Tagen wurde vielfach Kritik am Umgang der Medien mit dem Absturz des German Wings-Flugzeugs und an der Berichterstattung über den Co-Piloten laut. Simone Jost-Westendorf von Politik-Digital.de hat mit  dem Leiter der Evangelischen Journalistenschule in Berlin, Oscar Tiefenthal, über seine Einschätzung zu Medienkritik, Pressekodex und die Aufgaben des Presserates gesprochen.

  • RIFF Facebook Newsroom: Make Videos with Friends: Video ist das zur Zeit gefragteste Format im sozialen Internet, zuletzt bauten Facebook und Twitter ihre Fähigkeiten in diesem Bereich aus, den Hype bestimmten Streaming-Apps wie Meerkat oder Periscope. Mit Riff hat Facebook eine neue Video-App vorgestellt, die einen Fokus auf das Thema Kooperation legt. Mehrere Nutzer können zusammen an einem Video arbeiten, in dem jeder einen Clip dazu beisteuert.

  • AIRBNB AP Exclusive: Airbnb to Cuba in major US business expansion: Airbnb scheint zumindest im kleinen Maßstab Weltpolitik machen zu wollen: mit dem geplanten Launch auf Kuba, der von seiten der kubanischen und US-amerikanischen Regierung begrüßt wird, könnte sich das Unternehmertum in dem sich sehr langsam öffnenden Land entwickeln. Zwar werden zuerst nur US-Amerikaner Airbnb auf der sozialistischen Karibik-Insel nutzen können, ein Anfang ist aber gemacht. Praktisches Problem wird nur sein, wie Airbnb-Hosts Buchungen ohne regelmäßigen Internetzugang verwalten, aber es gibt Mittel und Wege, wie Jakob Steinschaden auf Netzpiloten.de erklärt.

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„Lügenpresse“? – Publixphere führt Debatte über Medienkritik

INTERNET STATEMENT (adapted) (Image by altemark [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Debattenblog Publixphere machte die Medienkritik zu einem Schwerpunktthema im Jahr 2014. Nun wurde die entstandene Debatte zusammengefasst und veröffentlicht. Tausende Menschen skandieren in einer deutschen Großstadt pressefeindliche Parolen, unterstützt werden sie aus zahlreichen Kommentar-Spalten und Foren. Auch seriöse gesellschaftliche Akteure kritisieren die traditionellen Medien auf vielfältige Weise. Es scheint [...]
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5 Lesetipps für den 23. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Interview mit Günther Oettinger, den Umgang der Medien mit PEGIDA, Content Marketing à la Pornhub und 3D-Druck. Ergänzungen erwünscht.

  • GÜNTHER OETTINGER Spiegel Online: Interview mit EU-Digitalkommissar Günther Oettinger: Günther Oettinger musste zuletzt viel Kritik als neuer EU-Digitalkommissar einnehmen. Und das aufgrund seiner Aussagen auch zu Recht. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Auf einer Veranstaltung, über die ich auf seinen Wunsch hin nicht berichten durfte, habe ich ihn als einen Politiker erlebt, der sich der Bedeutung des Thema bewusst ist und lernen will. Die französische Journalistin Marion Moreau ärgerte sich im Interview mit mir, dass Frankreich nicht um Oettingers Posten kämpfte und gratulierte „uns“ zu diesem Politiker. Dazu kommt, dass Oettinger Politik kann, vielleicht ein Gewinn für die Netzpolitik. Im Interview mit Spiegel Online gibt Oettinger Einblick in seine Agenda. Vielleicht ist Oettinger der „Richtige“, nur noch mit der „falschen“ Politik. Warten wir es ab.

  • PEGIDA I Carta: Wir sollten uns schämen!: Auf Carta schreibt deren Co-Herausgeber Christian Stahl einen hoffentlich einige Journalisten und Blogger wachrüttelnden Appell an den eigenen Berufsstand, beim Thema Pegida nicht die Grundhaltung zu teilen: „Es ist der gefährliche und völlig geschichtsvergessene Reflex vieler Kolumnisten und Kommentatoren, uns alle ‚um Verständnis‘ für die ‚Sorgen und Nöte‘ der Ausländerhasser und rechten Marschierer von Pegida und Co. zu bitten.“ Leider gab es für diesen Appell zuletzt einigen Anlass. Und es scheint so, dass das noch lange nicht vorbei ist.

  • PEGIDA II BILDblog: Vom Untergang des Abendlandes kann „Bild“ ein Liedchen singen: Zu spät kam Christian Stahls Appell für einige Journalisten, denn die von den beiden Redakteuren der BILD-„Zeitung“ Karina Mößbauer und Ralf Schuler erfundene Lügengeschichte von Weihnachts-Gottesdienste mit muslimischen Liedern fand leider viel Erwähnung, die erst später korrigiert wurde, wie die Updates unter Mats Schönauers Artikel im BILDblog zeigen. Manche Menschen stören sich zwar weiterhin nicht an diesem Fakt, wie Politiker und auch Journalisten, aber man sollte einmal wirklich dankbar sein, dass es das Watchblog gibt.

  • PORNHUB Digiday: Inside Pornhub’s content-marketing strategy: Sex sells. Immer. Aber so leicht sollte man es sich bei Pornhubs Content-Marketing dann doch nicht machen, denn das Erotikfilm-Portal geht in diesem Bereich geradezu vorbildlich vor. Wir hatten über Pornhubs Blog „Insights“ schon berichtet, der die Daten des Portals aufgearbeitet darstellt und die Geschichte hinter den Zahlen erklärt. Mit der Folge, dass die Medien regelmäßig das Blog als Inspiration für eigene Berichterstattung nehmen und somit Pornhub eine Form von seriöserem Marketing verpasst haben als es auf Pornhubs Produkte bezogene Banner wären.

  • 3D-DRUCKER Zukunftskongress 2015: Demokratisierung der Produktion durch 3D-Drucktechnologie: Anke Domscheit-Berg ist Referentin auf dem Zukunftskongress der Linkspartei, der Ende April stattfindet. Im Vorfeld hat sie einen lesenswerten Text über die Demokratisierung der Produktion durch 3D-Drucktechnologie formuliert, in dem sie die Entstehung eines Produktionsmittelnetzwerk beschreibt, dass zu einer Demokratisierung der Produktion führen könnte. Das wäre wirklich eine enorme Chance für eine (kommunistische?) Gesellschaft.

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5 Lesetipps für den 24. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus via WhatsApp, das Leistungsschutzrecht, einen Hackerspace in Magdeburg, Drohnen und lesenswerte Medienkritik. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS BBC: How BBC News covered Indian elections on WhatsApp and WeChat: In einem Blogeintrag gibt Trushar Barot vom Social Media Hub der BBC einen Einblick in eines der wohl spannendsten Experimente im Journalismus in diesem Jahr. Bei den Wahlen in Indien, Nigeria und Südafrika setzte die BBC die Chat-Dienste WhatsApp und WeChat ein, um ein unvorstellbar großes Millionenpublikum zu erreichen. Die BBC ist weltweit die erste Nachrichtenorganisation, die mit diesen Plattformen experimentierte.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT iRights.info: Gesetze wie Bananensoftware – sollen bei den Anwendern reifen: Mit einer kleinen Anfrage erkundigte sich die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen bei der Bundesregierung, wie es mit der Umsetzung des Leistungsschutzrechts für Presseverleger (LSR) aussieht. Die Antwort zeigt, dass die Regierung selbst nicht weiß, wie das offenkundig unausgereifte LSR jemals funktionieren soll – und dass ihr das offenbar egal ist, wie der Journalist Henry Steinhau auf iRights.info kommentiert.
  • HACKERSPACE MDR: Die netten Hacker von nebenan: Die Volontäre des MDR haben die Themenserie „Generation Zukunft – Junges Leben in Sachsen-Anhalt“ gestartet, in der sie sich mit dem Alltag von jungen Menschen im Bundesland Sachsen-Anhalt beschäftigen. Dabei haben sie auch einen Hackerspace in Magdeburg besucht und geben einen kurzen, aber sehenswerten und informativen Einblick in die Kultur des Hacken, warum wir Hacker brauchen und worum es beim Hacken eigentlich geht.
  • DROHNEN Badoink: Commercial Drones – The Next Innovation: Drohen sind nicht nur im Silicon Valley eine interessante Angelegenheit, aber mit Google, Facebook und Amazon forschen hier die größten Internet-Unternehmen der Welt daran, wie Drohnen im zivilen Transportwesen eingesetzt werden können. In seinem Artikel auf Badoink setzt sich Ivor Irwin lesenswert mit der Entwicklung und den hierbei zu erwartenden Innovationen auseinander.
  • MEDIENKRITIK Stefan Niggemeiers Blog: Der „Spiegel“ wird Qualitätsansprüchen gerecht: Es bräuchte mehr lesenswerte Medienjournalisten wie Stefan Niggemeier. Zum einen, weil es nie gut ist, wenn es so eine kritische Beobachterrolle nur einmal gibt, zum anderen, weil wir dann mehr solche Kritiken lesen könnten, wie diese hier über das Gespräch des Spiegel-Magazins mit Christian Wulff. Ein interessante Kritik über die Rolle der Medien im digitalen Zeitalter.

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Regenbogenpresse: Hinterm Horizont lügt es sich leichter?

Zwei Journalistikstudenten setzen einen Watchblog zur Regenbogenpresse auf und versuchen die gedruckten Lügen aufzudecken. Diese sind sowohl amüsant als auch schockierend. // von Lars Sobiraj Wer die Produkte der Regenbogenpresse systematisch umgeht, kommt damit spätestens im Warteraum eines Arztes in Berührung. Berichtet wird über mehr oder weniger bekannte Adelige, Musiker, [...]
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Der jammernde Herrenreiter des Feuilletons

Gastbeitrag von Johannes Pütz

»Journalisten sind Randfiguren der holzverarbeitenden Industrie« –
Willy Brandt (Journalist und Bundeskanzler)


Größere Kartenansicht Screenshot by Google Maps

Vernetzung findet nicht erst im Netz statt. Da allerdings schneller, einfacher und … unkontrollierter. Genau da knallt für so manchen Printjournalisten die Büchse der Pandora auf. In einem befremdenden Jargon wird gleichsam undifferenzierte Medienkritik wie zu Zeiten des Ostwestkonfliktes laut: »Internet-Blogs zersetzen das informierte und unabhängige Urteil«. Inhaltlich soweit nichts Neues aus dem Zeitungslager. Allerdings wohl von Zeit zu Zeit immer eine Sommerflauten-Sau wert. Diese wird über einen Artikel in der Berliner Zeitung durch Bloggersdorf gejagt und bei Medienlese, Perlentaucher und Filmtagebuch berechtigter Weise diskutiert.

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