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Weniger geleckte Kommunikation vonnöten, Herr Braatz

Tweet megaphone concept
„Liebe Führungskräfte twittert nicht, stellt jemand ein, der es gelernt hat und lasst den machen“, empfiehlt auf Twitter ein Herr Braatz und verbindet seine Social-Web-Kalenderweisheiten dann noch mit Rundumschlägen gegen Klaus Eck und den Autor dieser Kolumne. „Ich lese nix mehr von den beiden, wenn ich es vermeiden kann. GS [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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GOOGLE googlewatchblog: Konkurrenz für IMDb & Co.: Google testet Bewertung von Filmen, Serien & TV-Shows in der Websuche: Mit dem Knowledge Graph liefert Google in der Websuche schon seit langer Zeit Details und teilweise tiefergehende Informationen zu allen möglichen Themen. Bei der Suche nach Filmen, Serien und TV-Sendungen gehören zu [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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MICROSOFT golem: Microsoft tritt gegen Slack an: Microsoft Teams soll dem Messaging-Dienst Slack Konkurrenz machen. Die Software arbeitet ähnlich wie die der Mitbewerber von Atlassian oder Slack mit einem Chat, der in beliebig viele Räume unterteilt werden kann. Die Chats lassen sich durchsuchen, archivieren und mit zusätzlichen Daten anreichern, die [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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KOMMUNIKATION t3n: Snapchat-Effekt: Darum erobert visuelle Kommunikation die Welt: Die Zukunft der Kommunikation ist visuell! – da ist sich Semiotik-Professors Gunter Kress sicher. Reiner Text-Content wird immer mehr von visuellen Inhalten wie Bildern, Grafiken und Videos verdrängt. Dies ist auch am starken Wachstum von sozialen Netzwerken wie Instagram oder Snapchat [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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GOOGLE handelsblatt: Google will künftig den Alltag mehr mitgestalten: Am Mittwoch kündigte der Konzern Google seine Pläne für die Zukunft an. Die Hauptattraktion war das Gerät „Google Home“. Ein Assistent für jedes Zuhause, der druch Spracherkennung und Zugriff auf Internetsuchanfragen den Alltag der Nutzer mitgestalten soll. Google will somit näher [...]
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Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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HACKER welt: Wie ein Deutscher Russlands Hacker-Legende entlarvte: Heute schon einen der meistgesuchten Hacker der Welt aufgespürt? Nein? Dann ist euer Name wahrscheinlich nicht Christian Rossow. Dem deutschen Informatiker gelang nämlich das, was fast unmöglich erscheint. Durch Zufall mischte er sich in die Weltpolitik ein und fand den meistgejagten Hacker [...]
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Zum Bloggen braucht man heutzutage nicht mal mehr einen Blog

WordPress(image by StockSnap) via Pixabay (CC0Public Domain)
Das Blog als Ort zum Publizieren hat noch lange nicht ausgedient, und doch gibt es heutzutage zahlreiche Alternativen um zu bloggen. Wer mit dem Bloggen anfangen möchte, hat gelinde ausgedrückt die Qual der Wahl. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Plattformen, die dem Nutzer als Alternative zum eigenen Blog [...]
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LinkedIn vs. Xing: Beschleunigtes Rennen um Premium-Mitglieder

business_meet_121125 (adapted) (Image by Richter Frank-Jurgen [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das deutsche Business-Netzwerk legt im Wettkampf gegen den US-Rivalen um zahlende Kunden einen Zahn zu. Das zum Medienkonzern Burda gehördende Business-Netzwerk Xing ist eine Bastion: Den neuesten Quartalszahlen zufolge zählt man im deutschsprachigen Raum 6,7 Millionen Mitglieder, während der US-Rivale “nur” etwa 4 Millionen Mitglieder in der Region hat. Monatlich [...]
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LinkedIn startet sein Blogging-Feature auch auf Deutsch

Linkedin Chocolates (adapted) (Image by Nan Palmero [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Business-Netzwerk LinkedIn lokalisiert seine Blogging-Funktion und ermöglicht ab heute auch deutschsprachigen Mitgliedern ausführliche Artikel zu veröffentlichen. Damit geht LinkedIn den Weg zu einer vor allem auf Content setzenden Plattform konsequent weiter. Die neuen Möglichkeiten könnten LinkedIn hierzulande noch mehr Zulauf bringen, das Netzwerk so an Relevanz gewinnen. Ein erster [...]
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5 Lesetipps für den 20. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Cyberbullying, Router, Jochen Wegner über die SXSW, wie Marken LinkedIn nutzen können und Android im Auto. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERBULLYING Mashable: Monica Lewinsky: ‚Shame is an industry and the currency is clicks‘: Keine Ahnung, wer sich noch an Monica Lewinsky erinnert, aber ohne Zweifel hat die Frau sehr harte Lektionen zum Thema öffentliche Demütigung durchgemacht und weiß, wovon sie redet. Gestern gab sie auf einer TED-Konferenz in Vancouver einen beeindruckenden Vortrag über Cyberbullying. Die „Aufdeckung“ ihrer Affäre mit Bill Clinton war einer der ersten globalen Skandale, der durch das Internet verbreitet wurde.

  • ROUTER FAZ: Der heimlische Chef im Haus: Diese Woche habe ich in zwei unterschiedlichen Gesprächen, einmal auf der CeBIT zum Thema Smart Home und einmal auf einer politischen Veranstaltung zum Thema Freies WLAN, erklärt bekommen, dass die meisten Menschen überhaupt keine Ahnung von Routern haben, obwohl sich heutzutage fast in jeder Wohnung einer befindet. Der FAZ-Journalist Michael Spehr nennt sie sogar die heimlichen Chefs im Haus und erklärt in einem sehr lesenswerten Artikel, was man über das Gerät wissen muss.

  • SXSW Horizont: „Man findet dort Input für ein Jahr“: Der Interactive-Teil der Technologiemesse SXSW ist vorbei und Bärbel Unckrich nutzt diesen Zeitpunkt, um sich mit dem Chefredakteur von Zeit Online, Jochen Wegner, über seine Erlebnisse und Eindrücke zu unterhalten und weshalb die Veranstaltung auch für innoative Medienmanager ein absolutes Pflichtprogramm ist.

  • LINKEDIN t3n: Wie Marken LinkedIn für sich nutzen können: Gestartet ist LinkedIn als Karriere-Netzwerk, doch mittlerweile bietet die Seite Unternehmen etliche Möglichkeiten für Marketing und Kommunikation. Oliver Nermerich, Digital-Berater bei Oliver Schrott Kommunikation, hat für t3n mit der Marketing-Verantwortlichen für den DACH-Bereich bei LinkedIn, Alexandra Kolleth, darüber gesprochen.

  • ANDROID Golem: Google startet eine Android-App fürs Auto: Zwar fehlen noch Autos mit Android als Betriebssystem, aber ich bin sicher, dass das bald kommt. Davor gewarnt habe ich schon in einem Artikel über die Industrie 4.0, denn das die Deutschen zwar Autos und andere Geräte herstellen, aber keine Betriebssysteme, ist ein großes Problem. Ganz anders Google, die daran arbeiten, dass vernetzte Gerät mit Android laufen und dadurch zur wertvollen Datenquelle für das Unternehmen werden. Fürs Auto hat Google jetzt eine erste Android-App heraus gebracht.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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5 Lesetipps für den 15. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um den Aufstieg von LinkedIn, die Veränderung unseres Gedächtnisses durch das Internet, die Startups Shopwings und Shopsters, die den Online-Lebensmitteleinkauf revolutionieren möchten, Samsungs neueste WLAN-Technologie sowie Wikileaks‘ jüngster Verbot von T-Shirts auf GetDigital. Ergänzungen erwünscht.

  • LINKEDIN Online Marketing Rockstars: USA: So ist LinkedIn neben Google und Facebook zum dritten massiven Traffic-Kanal für Publisher aufgestiegen: Längst ist die News-Plattform LinkedIn nicht mehr nur ein Karrierenetzwerk. Vor sieben Jahren beschloss das Online-Portal, die Verweildauer von Usern zu erhöhen, indem mehr interessante Inhalte angeboten werden. Nun mausert sich LinkedIn dank etwa 7.000 täglichen Fachartikeln zu einem wichtigen Portal für Wirtschaftsjournalismus. Auch die Darstellung personalisierter Links zu interessanten Artikeln wurde auf der Webseite eingeführt, die in einer Box namens LinkedIn News angezeigt werden. In Deutschland ist das Sozialnetzwerk zwar noch nicht gleichermaßen beliebt wie das deutsche Pendant Xing, aber die Mitgliederzahlen steigen rasant an. So ist LinkedIn dieses Jahr innerhalb von acht Monaten bereits um eine Million User gewachsen.

  • INTERNET Stuttgarter Zeitung: Wie das Internet unser Denken verändert: Die Zeiten, in denen sich Menschen alle möglichen Daten von Familie und Freunden wie Rufnummern gemerkt hatten, sind lange vorbei – oder zumindest weiterhin auf dem besten Wege zur Digitalisierung. Bei einer Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft musste die Hälfte der Handynutzer, die nach der Telefonnummer des Partners gefragt wurden, passen. Denn heutzutage ist das Wissen immer nur ein paar Klicks entfernt und muss nicht mehr im Gehirn gespeichert werden. Das Internet und deren Suchmaschinen übernehmen diese Arbeit. Dabei stellt sich schließlich auch die Frage, ob das Internet damit Freund oder Feind ist. Neurobiologin Hannah Monyer kritisiert „das Internet für das Gedächtnis“, warnt vor allem vor Oberflächlichkeit und meint damit die Speicherung im Gehirn.

  • STARTUPS Handelsblatt: Rocket-Investment Shopwings: Einkaufen für Fleißige und Faule: Deutsche Konsumenten kaufen ihre Lebensmittel bisher nur selten im Internet, laut Zahlen des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel fallen nur 2,1 Prozent der Bestellungen auf Lebensmittel. Aber das dürfte sich bald ändern: gleich zwei deutsche Startups wollen mit ihren Zustelldiensten Konsumenten dazu animieren, mehr Lebensmittel im Internet einzukaufen. Hinter Shopwings, das bereits am Montag in München gestartet ist, steckt der Inkubator Rocket Internet. Das andere Startup, Shopsters in Konstanz, ist privat finanziert und befindet sich noch in der Testphase. Die Zielgruppe dieses Konzepts sind stark eingebundene Berufstätige, Alleinerziehende, Familien und ältere Menschen. Aber auch jene, die schlichtweg zu faul zum Einkaufen sind. Beide Startups wollen allerdings erreichen, dass deren Zustelldienste auch für den Einzelhandel hilfreich sind, statt zu deren Konkurrenten zu mutieren.

  • WLAN-TECHNOLOGIE ZDNet: Samsung kündigt kommenden WLAN-Standard 802.11ad für 2015 an: Das Ziel des schnellen Internets scheint immer näher zu kommen, denn nun hat Samsung eine WLAN-Technologie für das 60-GHz-Band entwickelt, die Übertragungsraten von bis zu 4,6 GBit oder 575 MByte pro Sekunde erlauben soll. Laut Samsung bildet diese Technik die Grundlage für den kommenden WLAN-Standard 802.11ad und soll bereits Anfang nächsten Jahres kommerziell nutzbar sein. Im Gegensatz zu aktuellen Technologien soll die neue Technologie damit sogar bis zu zehnmal schneller werden – so würde beispielsweise die Übertragung eines 1 GB großen Filmes weniger als drei Sekunden dauern. Bislang konnte die Geschwindigkeit eigentlich nur auf kurzer Entfernung und bei störungsfreier Übertragung erzielt werden, aber nach eigenen Angaben hätte Samsung dieses Problem nun gelöst. Damit steht neuen und innovativen Veränderungen nichts mehr im Wege.

  • WIKILEAKS Süddeutsche: Wikileaks verbietet Get Digital Verkauf von T-Shirts: Schon seit vier Jahren verkauft die Webseite „Get Digital“, die als Gemischtwarenladen allerlei Gadgets für Nerds anbietet, auch T-Shirts von Wikileaks und spendet den Gewinn aus den Verkäufen fast zu 100 Prozent an die Plattform. So kamen bislang schon stolze 7500 Euro an Spenden zusammen. Doch nun trat etwas ein, womit man gerade bei der Whistleblower-Plattform Wikileaks nicht rechnen würde: die Bavaria Media GmbH, welche die Markenrechte vertritt, hat nun GetDigital in einer E-Mail rechtliche Schritte angedroht, sollte der Online-Shop nicht binnen 14 Tagen alle Produkte, die mit Wikileaks in Verbindung stehen, entfernen. Konkret heißt dies also, auf Druck von Wikileaks selbst soll der Verkauf von T-Shirts mit Wikileaks-Aufdrücken, dessen Erlös auch der Plattform zugute kam, eingestellt werden.

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Lesetipps für den 6. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus bei LinkedIn, Vice und der Huffington Post, sowie den Kampf Fernsehen vs. YouTube und das Silicon Valley. Ergänzungen erwünscht.

  • LINKEDIN Digiday: How Dan Roth became the most powerful editor in business publishing: Auf Digiday erklärt John McDermott anhand von Dan Roth die Entwicklung von LinkedIn, dem sozialen Netzwerks für Berufstätige, hin zu einer der wichtigsten Plattform für Content. Was Facebook gerne schaffen würde, sich aber nur durch einen die Medien in einer für sie ungesunde Abhängigkeit zwingenden Algorithmus zu helfen weiß, hat LinkedIn durch sein Netzwerk und gezielt für sie und von ihnen erstellte Inhalte geschafft. LinkedIn ist nur ein Teil der Zukunft des Journalismus und hat eher etwas von einem Blogging-Netzwerk als einer Tageszeitung, dafür sieht man an LinkedIn besonders gut die sich auflösenden Trennlinien zwischen für Öffentlichkeit sorgenden Akteuren. Für einige Menschen könnte LinkedIn wichtiger und lesenswerter als die Süddeutsche Zeitung sein.

  • FERNSEHEN Broadmark: Tod dem Fernsehen – es lebe die Glotze!: In seiner Kolumne auf Broadmark.de befasst sich Thomas Langhammer mit der These, dass das Internet das herkömmliche Fernsehen überflüssig macht. Und um das Fazit vorwegzunehmen: dazu wird es so schnell nicht kommen, was Langhammer gut erklärt und auch an Zahlen belegt. Denn während wir bei YouTube-Stars mit meiner Meinung nach wirklich nichtssagenden Inhalten über Klickraten in Millionenhöhe reden, macht die bisherige Fernsehindustrie Geschäfte im Milliardenbereich. Da kann zwar auch YouTube-Betreiber Google mitreden, aber eben sonst niemand auf der Videoplattform.

  • SILICON VALLEY Silicon Valley Business Journal: Google buys Redwood City office park Pacific Shores from Blackstone Group’s Equity Office Properties: Als gebürtiger Magdeburger habe ich in den Neunziger Jahren nur die Folgen einer von der Industrie verlassenen Region gesehen, die jahrzehntelang von Unternehmen geprägt wurden und denen sich nahezu die gesamte Stadt unterordnete. Eigene Bahnhöfe, Eisenbahnlinien, Kultureinrichtungen, etc. gehörten einst zum Stadtbild, wie später die mir bekannten Ruinen all dessen. Im Silicon Valley kann man zur Zeit den Anfang einer solchen Entwicklung beobachten, wo Google sich in alle Himmelsrichtungen ausbreitet, riesige Gebiete und Bürokomplexe aufkauft, sowie eigene Verkehrsmittel wie z.B. Fähren plant. Ein Ende des Tech-Booms scheint zwar unwahrscheinlich, aber auch die Automobilindustrie verließ irgendwann Detroit und in Magdeburg kann man vom einst die Stadt prägenden „Schwermaschinenbau-Kombinat Ernst Thälmann (SKET)“ nur noch Reste finden und viele Ruinen.

  • VICE Gawker: Vice Requires Writers to Get Approval to Write About Brands: Das Medienunternehmen Vice mit seinem kostenlosen Printmagazin, diversen Websites und Kanälen in den sozialen Netzwerken, gehört wohl zu den in den letzten 10 Jahren am meist beachtetesten Medien der Welt. Vice verstand es Geld zu verdienen, was bekanntlich aus den Werbebudgets der Wirtschaft kommt. Im besten Fall hat dieses Verhältnis keine Auswirkung auf die Redaktionen und den dort betriebenen Journalismus, im wirtschaftlich geprägten Fall allerdings schon, wie neue Mails eines Freelancers zeigen, der regelmäßig für die Vice schrieb. Das Verhältnis zu den Marken steht scheinbar noch vor dem journalistischen Anspruch der Autoren. Und so führt man heute ein Geld verdienendes Medienunternehmen, wenn man es nicht schafft, dass Journalismus das eigentliche Geschäftsmodell ist.

  • MEDIENWANDEL Huffington Post: Warum die eigentliche Revolution erst noch bevorsteht: Sebastian Matthes, Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Huffington Post, sieht den eigentlichen Medienwandel im mobilen Konsum von Journalismus. Die Leserschaft findet Artikel nicht mehr bei den Medien, sondern durch Freunde in sozialen Netzwerken. Was ich für gefährlich halte, ist für Matthes die Zukunft, wenn sich was in den Redaktionen ändert, „denn in sozialen Medien sind mitunter andere Texte gefragt. Niemand verteilt trockene Nachrichten an seine Freunde weiter.“ Und das ist das Problem an dieser Entwicklung, denn dadurch kommt es erst zu solchen Artikeln wie denen der HuffPo: „Bonzen-Bayern: Der Freistaat will den Rest Deutschlands im Stich lassen“, „Costa Concordia: Unglaublich, was die Geliebte des Kapitäns enthüllt“, „So erfuhr eine Mutter, dass ihr Sohn im Heiligen Krieg starb“ und „Warum schwule Priester perfekt für die katholische Kirche sind“. Ich glaube aber, dass Leser durchaus Qualität akzeptieren und auch teilen, wenn sie sie angeboten bekommen.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 25 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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5 Lesetipps für den 18. August

In unseren Lesetipps geht es um mobile Nachrichten-Apps, Cyberpunk, die Zukunft von LinkedIn, Überwachung und Startups, die auf Datenschutz setzen. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILE FIRST Monday Note: The Future of Mobile Apps for News: Auf Mondaynote.com haben Frédéric Filloux und Jean-Louis Gassée einen Artikel über die Zukunft mobiler Nachrichten-Apps geschrieben und mir klar gemacht, warum ich die Apps von Süddeutsche.de, Stern.de & Co. so schlimm finde, warum das auch sieben Jahre nach dem ersten Smartphone noch so ist und wie sich Nachrichten-Apps in Zukunft entwickeln werden. Die Antwort hat viel mit dem Verständnis von Technologie und die Auswertung von Nutzerdaten zu tun, also zwei Sachen mit denen man sich in Deutschland gerne schwer tut.

  • CYBERPUNK Open Culture: 1990 Documentary Featuring William Gibson & Timothy Leary Introduces the Cyberpunk Culture: Unmittelbar mit der Digitalisierung unser Gesellschaft entstand der Begriff „Cyberpunk“, der seit den 80er Jahren in Videospielen, der Literatur, Filmen und natürlich der Berichterstattung über Technologisierung verwendet und geprägt wurde. Colin Marshall hat auf Openculture.com ein interessante Dokumentation aus dem Jahr 1990 ausgegraben, die man sich hierzulande mithilfe der Umleitung über einen Proxy-Server anschauen kann und die einen spannenden Einblick in Cyberpunk gibt.

  • LINKEDIN The Economist: Workers of the world, log in: Das kommt jetzt vielleicht aus der Schublade mit den Aufschrift „Phantasievolle Geschäftsmodelle“, aber im The Economist ist ein interessanter Artikel erschienen, der erst lesenswert erklärt, wie LinkedIn die Vermittlung von professionellen Berufstätigen revolutionierte, durch das enorme Mitgliederwachstum in Zukunft aber höhere Ziele haben könnte. Wohl kein Unternehmen sammelt global so viele Daten über Arbeitsmärkte wie LinkedIn. Was liegt da näher als den weltweiten Arbeitsmarkt zu analysieren und damit der größte Wirtschaftsversteher der Welt zu werden? Das ist nicht nur für die Wissenschaft interessant, sondern auch für die Politik und expansionsfreudige Unternehmen. Sie sind am Zug, Mr. Weiner.

  • ÜBERWACHUNG Noisey: How Boston Police Used Facial Recognition Technology to Spy on Thousands of Music Festival Attendees: Nach dem Bombenanschlag beim Boston-Marathon wirkte es so, dass die Stadt vor allem durch Gesten der Solidarität auf den Terrorismusakt reagiere. Die Polizei natürlich nicht, wie sich jetzt über ein Jahr später bei einem weiteren Bostoner Großevent zeigt. Zwar war wenig Polizei auf dem Musik-Festival zu sehen, das lag aber daran, dass fast das gesamte Publikum elektronisch überwacht wurde und Gesichtserkennungssoftware zum Einsatz kam. In Vices Musikableger Noisey schreibt Luke O’Neil über die Überwachung des Festivals und das Gefühl, wie ein Verdächtiger behandelt zu werden.

  • STARTUPS Wall Street Journal: Snowden wird zum Geburtshelfer für Startups: Im Wall Street Journal schreibt Stephan Dörner über Startups, die die durch Edward Snowden aufgedeckte Überwachung zum Anlass genommen haben, ihr Geschäftsmodell auf den europäischen Standortvorteil Datenschutz aufzubauen. Wenn aber ein paar Mailanbieter, wenig erfolgreiche und schlecht umgesetzte Messenger, sowie ein Serveranbieter, von dem Sicherheit auch schon vor Snowden erwartet wurde, alles sind, was als Reaktion der Startup-Szene angesehen werden kann, sehe ich eigentlich keine richtige Wirkung. Und warum sollten sich auch Firmen nach einem angeblichen Sicherheitsbedürfnis der Kunden ausrichten, wenn diese weiterhin Dienste wie Facebook, Dropbox, Google. Skype oder WhatsApp nutzen? Die deutschen Standards im Datenschutz sind wirklich gut, aber Nutzungsverhalten macht nicht an Ländergrenzen halt.

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LinkedIn entwickelt sich zur Content-Plattform

Obwohl LinkedIn als Social Network gehandelt wird, will es genau dies gar nicht sein – die Plattform ist längst dabei sich in eine Content Plattform zu entwickeln. Linked in ist doch auch nur ein weiteres Social Network für Arbeitssuchende oder Menschen, die sich mit anderen Branchenköpfen vernetzen wollen. So ungefähr hört sich die landläufige Meinung an. Doch LinkedIn befindet sich schon seit einiger Zeit im Umbruch und will sich ganz stark von anderen Social Networks unterscheiden. Es will eigentlich gar kein Social Network sein, sondern ein ‚Professional Network‘ und eine Plattform für Content.

Sinn und Zweck

Vor knapp zwei Wochen erhielt ich eine Kontaktanfrage von einer Freundin bei LinkedIn. Natürlich nahm ich an und sah auf ihrem Profil, dass sie gerade erst ihr Profil erstellt hat. Als ich sie am letzten Wochenende darauf ansprach gab sie sich desinteressiert. Sie habe sich nur angemeldet, weil sie gerade auf Jobsuche ist und ihr geraten wurde, sich dort anzumelden. „Aber was ist eigentlich der Sinn von LinkedIn? Das ist doch auch nur ein weiteres Social Network, das einem die Zeit stiehlt oder„.

LinkedIn ist durchaus bewusst, dass es dringend notwendig ist, eine eigene Identität zu finden. Zwar gibt es inzwischen über 300 Millionen angemeldete Nutzer, doch die Zahl der monatlich aktiven Nutzer liegt eher bei 200 Millionen. Dabei gehen die Besuche über die Desktop-Besucher und –Seitenzugriffe stetig zurück, wohingegen die mobilen Zugriffe deutlich steigen. Die meisten Nutzer greifen nur auf die Seite zu, wenn sie auf Jobsuche sind – LinkedIn muss also einen Anreiz für diese Nutzer finden, öfter wiederzukommen. Der resultierende Findungstrip scheint durchaus erfolgreich gewesen zu sein, wie die Entwicklungen der letzten Zeit deutlich machen.

The Times They Are a-Changin‘

Das Ziel von LinkedIn ist es, den Social Network-Charakter hinter sich zu lassen. Nach eigener Aussage war LinkedIn ohnehin nie ein Social Network, sondern ein ‚Professional Network‘. Content soll nun in den Fokus rücken, und den Nutzer dazu bewegen, den LinkedIn-Newsfeed künftig am Morgen so zu konsumiert, wie in vielen Fällen den Twitter- oder Facebook-Feed. Gewisse Ähnlichkeiten bleiben also doch bestehen, allerdings sollen statt Buzzfeed-Artikeln und Katzenvideos professionelle Inhalte erstellt und geteilt werden.

Mit dem stärkeren Fokus auf Inhalte sollen die Nutzer nicht nur zur häufigeren Wiederkehr bewegt werden, sondern auch dazu sich stärker auf der Seite zu engagieren. Die reine Zahl der Neuanmeldungen lässt sich schließlich schlecht monetarisieren. Sobald die Nutzer aber viel Zeit auf LinkedIn verbringen und Inhalte konsumieren, wird das Portal auch für Werbekunden interessant. Zwar bietet LinkedIn schon die Möglichkeit Werbeanzeigen zu schalten, allerdings ist deren Anteil am Umsatz bisher gering und sogar rückläufig, während Recruiter und Premium-Abos den Löwenanteil ausmachen.

Content is King

Der Content soll also eine prominentere Rolle einnehmen – doch wie will LinkedIn dies bewerkstelligen? Zunächst einmal wurde bereits 2011 LinkedIn Today eingeführt, was dann wiederum im April 2013 mit der Übernahme der Newsreader-App Pulse nochmals verfeinert wurde. Der Konsum von relevanten News, die im Übrigen auch von LinkedIn kuratiert werden, ist also schon mal gesichert. Doch noch wichtiger ist es, dass auch eigene Inhalte auf LinkedIn erstellt werden, um die Plattform nicht nur zum Link-Umschlagplatz zu machen.

Im Februar wurde dann die Blog-Plattform, die bisher nur für wenige auserwählte Branchengrößen zugängig war, für die Allgemeinheit geöffnet. Nun kann jeder seine Gedanken über bestimmte Aspekte und Entwicklungen seines Berufsfeldes oder der Branche direkt an die vernetzten und potenziell interessierten Nutzer teilen. Das ehrgeizige Ziel sind übrigens die nächsten 3 Milliarden Nutzer, was zwar aus derzeitiger Sicht mit 300 Millionen Nutzern in weiter Ferne scheint – die massiven Zuwächse in Indien sowie dem gerade erschlossenen chinesischen Markt lassen das Ziel wiederum realistisch erscheinen. Ob all dies allerdings ausreichen wird, um meine Freundin doch von der Plattform zu überzeugen wird sich erst noch zeigen.


 


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5 Lesetipps für den 5. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Ich im Journalismus, Yahoo ignoriert Do Not Track Me, das Ende von Bevation, LinkedIn im Wandel und die Kostenloskultur im Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Cicero Online: Ichismus – Wie sich die Egomanie in den Journalismus frisst: Im Journalismus macht sich laut Petra Sorge eine Unsitte aus den sozialen Netzwerken breit: das Ich-Narrativ. Statt Inhalte in den Vordergrund zu stellen, betreiben immer mehr Autoren schreiberische Selbstschau. Wo soll das hinführen?
  • DO NOT TRACK ME Heise Online: Yahoo ignoriert Do Not Track bewusst: Auf Heise.de schreibt Daniel Sokolov über die neueste Politik von Yahoo, ab sofort die Wünsche der User, die in ihrem Browser die Einstellung Do Not Track aktiviert haben, zu ignorieren. „Wir glauben grundsätzlich, dass das beste Web ein persönlich zugeschnittenes ist“, schreibt das „Yahoo Privacy Team“ im eigenen Unternehmensblog auf tumblr.
  • BEVATION Gründerszene: Das stille Ende des Bertelsmann-Inkubators: Fast unbemerkt hat sich Bertelsmann aus dem Inkubatoren-Geschäft zurückgezogen: Die Website von Bevation ist offline, es gilt ein Aufnahmestopp. Was ist passiert? Lydia Skrabania gibt sich auf Gruenderszene.de auf eine Spurensuche, an deren Ende der Konzern eine positive Bilanz zieht: „Wir haben gelernt, Hype von echtem Potenzial zu unterscheiden – und Blender von echten Machern“.
  • LINKEDIN Quartz: Why LinkedIn is morphing from a social network into an online newspaper: Happy Birthday, LinkedIn! Das soziale Netzwerk, dass einem in der Arbeitswelt mit anderen verbindet, wird heute 11 Jahre alt. Damit ist es fast ein Jahr älter als Facebook, und damit hören die Gemeinsamkeiten auch nicht auf, denn genau wie das von Mark Zuckerberg gegründete Netzwerk verwandelt LinkedIn sich langsam in eine digitale Zeitung, wie Leo Mirani auf Quartz erklärt.
  • KOSTENLOSKULTUR Hyperland: Die aufgedrängte Kostenloskultur: Fragt man die kommerziellen Anbieter, ist der Geburtsfehler des Internet die als selbstverständlich angesehene “Kostenloskultur”. Falsch, schreibt Torsten Dewl: Die Kunden würden ja gern bezahlen – aber sie können es nicht. Es wurde ihnen 20 Jahre lang abtrainiert, wie er im Hyperland-Blog des ZDF erklärt.

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5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die mobile Zukunft von Social Media, Autos statt Digitale Agenda, Paper von Facebook, Service à la Apple und LinkedIn. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA ReadWrite: The Future Of Social Media Is Mobile Tribes: Die sozialen Netzwerke streben nach immer mehr Nutzer und somit auch Daten, doch für Matthew Bryan Beck wird es in Zukunft nicht wenige aber riesige Netzwerke im Internet geben, sondern viele kleine „Social Media Mobile Tribes“ wie er auf ReadWrite schreibt. Auch Mark Zuckerberg hat das erkannt und splittet Facebook lieber in einzelne Apps auf anstatt alles zu bündeln.
  • DIGITALE AGENDA Hyperland: Digitalministerium fördert vor allem Autokonzerne: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kümmert sich seit Beginn der Großen Koalition nicht länger nur um Straßen und Schienen, sondern auch um die digitale Infrastruktur. Beim Blick in den Förderkatalog des BMVI wird jedoch deutlich: Finanziell unterstützt werden vor allem die Autobauer, digitale Projekte kommen so gut wie nicht vor, wie Marvin Oppong im Hyperland-Blog des ZDF schreibt.
  • PAPER CNET: Facebook Paper now with more Facebook: Die Nachrichten-App Paper von Facebook zeigt den iOS-Nutzern bisher rund 80 Meldungen am Tag an, doppelt soviel wie z.B. die taz an einem Tag an Artikel online stellt und trotzdem haben die Nutzer (Anzahl unbekannt) das Gefühl, wichtige Meldungen zu verpassen. Facebook soll ihrer Meinung nach die App schnell verbessern und um einige Funktionen erweitern, wie Jennifer van Grove auf CNET schreibt.
  • SERVICE Vertriebsblog: Das Apple-Geheimnis. Was nicht nur der Vertrieb davon lernen kann.: Service ist keine Abteilung, die man damit beauftragen solle, nein, Service ist eine Haltung, nicht nur im Vertrieb, im gesamten Unternehmen. Die Vertriebsberaterin Silke Loers empfiehlt nach einem Besuch im Apple Store das Unternehmen aus Cupertino als Vorbild, denn Apple überzeugt ihrer Meinung nach durch Einzigartigkeit, besonderem Service oder auch u.a. durch Verbindlichkeit und Freundlichkeit.
  • LINKEDIN ZDNet: LinkedIn surpasses 300 million users, wants 3.3 billion: Am Freitag verkündete Deep Nishar, dass das soziale Netzwerk LinkedIn jetzt über 300 Millionen Nutzer hat. LinkedIn hat einen speziellen Fokus auf Berufstätige, weshalb das nächste Ziel alle Berufstätigen Menschen der Welt sind, also rund 3,3 Milliarden Nutzer. Die möchte LinkedIn vor allem im mobilen Bereich abholen. Schon in diesem Jahr wird mehr als die Hälfte des Traffic von mobilen Endgeräten kommen. Die Grundlagen sind also da, wie Rachel King auf ZDNet schreibt.

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5 Lesetipps für den 20. Februar

In unseren Lesetipps geht es um Netzpolitik im Bundestag, Facebook kauft WhatsApp, Sicherheit in der Industrie, LinkedIn lässt jetzt alle Mitglieder bloggen und die Überwachung im privaten Raum. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK tagesschau.de: Internetausschuss im Bundestag – Mehr als nur ein Debattierclub: Nach langem Hin und Her konstituiert sich gestern der Ausschuss „Digitale Agenda“. Wieviel Macht er haben wird, steht allerdings in den Sternen. Der Ausschuss könnte sich den politischen Einfluss aber nach und nach erarbeiten, meint Sandra Stalinski auf tagesschau.de.
  • WHATSAPP TIME.com: Facebook Buying WhatsApp for $19 Billion Is a Deal of Epic Proportions: Facebook zahlt legendäre eine Milliarde US-Dollar für Instagram und bot rund 3 Milliarden US-Dollar für Snapchat, doch das alles wirkt wenig im Vergleich mit den 19 Milliarden US-Dollar, die Facebook jetzt für WhatsApp bezahlt hat. Ein stolzer Preis, doch Facebook setzt einfach nur konsequent auf den mobilen Nutzerbereich.
  • SICHERHEIT Hyperland: Industrie 4.0 als Herausforderung für die IT-Sicherheit: Beim Stichwort “Vernetzung” denkt man normalerweise an den klassischen Computer im Büro oder zu Hause. Doch auch Industrieanlagen werden immer stärker miteinander vernetzt – und das ist problematisch. Christiane Schulzki-Haddouti erklärt im ZDF-Blog Hyperland wieso.
  • LINKEDIN TechCrunch: LinkedIn Opens Its Publishing Platform To All Members: Bisher konnten in dem sozialen Netzwerk LinkedIn nur ausgesuchte Mitglieder, die sogenannten Influencer, bloggen. Nun hat sich die Plattform für Professionelle seinen 277 Millionen Mitgliedern komplett geöffnet und ermöglicht alle, Beiträge zu veröffentlichen. Hier könnte ein interessantes Medium von Spezialisten für Spezialisten entstehen.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Casino in Las Vegas wird mit HD-Kameras überwacht: Seit Jahren diskutieren wir über die Überwachung des Öffentlichen – durch Kameras oder im Internet, doch gerade im privaten Raum ist die Überwachung genauso schnell voran geschritten. Christof Kerkmann erklärt auf Zeit Online, wie im Casino Aria in Las Vegas jeder Winkel per Kamera überwacht wird, damit niemand die Bank überlistet. Bald sollen Computer erkennen, welche Strategie ein Spieler verfolgt.

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ShortRead: Instagram, Reddit und LinkedIn wachsen am größten

Social Media apps (adapted) (Image by Jason Howie [CC BY 2.0] via Flickr)
Einer weltweiten Untersuchung der Nutzung von Social Media zufolge, erzielten Instagram, Reddit und LinkedIn die größten Wachstumsraten. Laut dem Marktforschungsunternehmen GlobalWebIndex verzeichnen Instagram, Reddit und LinkedIn die größten Wachstumsraten im Bereich Social Media. Facebook ist zwar unumstritten immer noch das meistgenutzte soziale Netzwerk, aber laut der Befragung von 170.000 Nutzern [...]
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ShortRead: LinkedIn startet Freiwilligen-Marktplatz

LinkedIn integriert in seinen vor allem von Berufstätigen genutzten sozialen Netzwerk einen Marktplatz für freiwilliges Engagement. // von Tobias Schwarz

Volunteering-Is-Good-for-Your-Career

LinkedIn kündigte heute in einem Blogpost den sogenannten ?The Volunteer Marketplace?an (TechCrunch berichtete), auf dem LinkedIn-Mitglieder sich über Tätigkeiten bei gemeinnützigen Organisationen und Vereinen erkundigen können, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Da so gut wie alle Mitglieder von LinkedIn ihr Profil als eine Art Online-Lebenslauf pflegen, möchte LinkedIn scheinbar nutzen, dass ehrenamtliches Engagement hoch angesehen ist und Mitglieder sich somit leichter dazu entschließen, umsonst eine gemeinnützige Aufgabe zu übernehmen, wenn sie damit attraktiver für potenzielle Arbeitgeber werden. Kommt es zu einem erfolgreichen Abschluss auf dem Marktplatz und ein Mitglied beginnt eine ehrenamtliche Tätigkeit, kann die Organisation diese bewerten. Die Bewertung erscheint dann im LinkedIn-Profil des Helfers. LinkedIn-Mitglieder können ab sofort auch in ihrem Profil angeben, wenn sie dazu bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.

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5 Lesetipps für den 11. November

In unseren Lesetipps geht es um die gewünschte Netzpolitik des Bundesinnenministeriums, unser kulturelles Erbe, digitale Bildung, die Debatte um ein Internetministerium und vom GCHQ gefälschte LinkedIn-Profile. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK Netzpolitik.org: Die Wunschliste des Bundesinnenministerium für mehr Überwachung: Verschiedene Medien haben in der vergangenen Woche über ein Forderungspapier des Bundesinnenministeriums für die gerade laufenden Koalitionsverhandlungen berichtet. Darin findet sich eine Wunschliste für mehr Überwachung, angefangen bei den Mautdaten bis hin zur flächendeckenden Überwachung unserer gesamten Internetkommunikation. Markus Beckedahl stellt auf Netzpolitik.org einen Auszug der netzpolitischen Forderungen vor.
  • KULTURELLES ERBE iRights.info: Nofretete, das Internet und unser kulturelles Erbe: In der digitalen Welt müssen Museen ihre Arbeit neu ausrichten und zugleich ihrem öffentlichen Auftrag treu bleiben. Von der Zusammenarbeit mit neuen Institutionen und privaten Akteuren können sie profitieren – wenn der Zugang dadurch nicht beschränkt wird. Wie erklärte Paul Klimpel bei der Jahreskonferenz des Network of European Museum Organisations (NEMO) und nun auch im von iRights-Blog.
  • BILDUNG Hyperland: Die Uni der Zukunft braucht keine Hörsäle mehr: In der Bildungsrepublik Deutschland vollzieht sich ein enormer Wandel in den deutschen Universitäten. Hörsäle werden überflüssig, denn der Unterricht findet verstärkt im Internet satt. Auf dem ZDF-Blog Hyperöand schreibt Christiane Schulzki-Haddouti über MOOCs und einen digitalen Bildungs-Tsunami.
  • INTERNETMINISTERIUM Carta: Wer jetzt einen Internetminister fordert, stellt die Weichen falsch: Die Netzpolitik ist ein noch junges Politikfeld. Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung des Digitalen in unserer Gesellschaft wird das manchmal vergessen. Auf Carta ruft Wollgang Michal deshalb zur Geduld auf, denn eine große Koalition ist nicht das geeignete Umfeld für ein zartes Start-Up namens Internetminister.
  • LINKEDIN Spiegel Online: Britischer GCHQ nutzt gefälschte LinkedIn-Seiten: Spiegel Online berichtet, dass laut einem von Edward Snowden gesammelten Dokument der britische Geheimdienst GCHQ das belgische Telekommunikationsunternehmens Belgacom überwacht. Um bestimmte Mitarbeiter zu infiltrieren, baute der GCHQ Kopien von LinkedIn-Profilen nach und stattete diese mit einer Spähsoftware aus. So verschaffte sich der Geheimdienst Zugang zu den Belgacom-Computern.

 

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LinkedIn startet deutsche Website

Es wird enger auf dem deutschen Markt für Social Networks. Seit Facebook vor einiger Zeit ein deutsches Interface eingeführt hat, verliert StudiVZ zunehmend seine Rolle als Platzhirsch der privaten Social Networks in Deutschland.

Jetzt zieht auch LinkedIn nach, das amerikanische Social Netzwork für alle Berufsfragen. Damit tritt das nach eigenen Angaben größte Netzwerk in diesem Bereich in direkte Konkurrenz zu Xing. Ein Duell, das spannend werden könnte, immerhin ist LinkedIn ein finanz- und schlagkräftiges Unternehmen, das schon lange schwarze Zahlen schreibt, und auch bei Xing läuft das Geschäft offenbar rund.

Das Ankündigungsvideo dagegen ist, nunja, eher niedlich:

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LinkedIn macht auf FaceBook

LinkedIn ist ab sofort mit Applikationen am Start und macht damit nach, was FaceBook mit seinen Applications erfolgreich vorgemacht hat. Im Video erklären die Macher was sie da vorhaben und wie es funktioniert.

Zunächst startet man mit einem kleinen, aber schon recht feinen Bündel an Zusatzprogrammen, die sich in das eigene LinkedIn-Profil einklinken lassen.

linkedin.png

Das noch kleine Application-Directory findet sich hier. Ob LinkedIn damit den erhofften Schub bekommt, bleibt natürlich abzuwarten, um es mal in eine Phrase zu packen. Mir hat sich jedenfalls der Mehrwert meines LinkedIn-Profils bisher noch nie erschlossen. Ab und an kommt eine Anfrage, aber das war´s auch schon. Auf mich wirkt LinkedIn zu unpersönlich und verschlossen. Mit Xing und FaceBook fahre ich da bisher besser. Mal abwarten, ob sich durch die Applications-Nummer daran etwas ändert.

[via, via]

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