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OnePlus 7 Pro im Hands-On: Oben Popup-Kamera, hinten dreifacher Tele-Zoom

OnePlus 7 Pro Nebula Blue Mirror Grey

Immer ausgeklügeltere und bessere Kameras bleiben weiterhin ein Hauptverkaufsargument der Smartphone-Hersteller. Nachdem OnePlus die Kamera-Abteilung lange vernachlässigt hat, lässt die Marke in diesem Bereich nun mehr und mehr die Muskeln spielen. Im neuen Spitzenmodell des Hauses, dem OnePlus 7 Pro, kommt ein ausgeklügeltes Setup auf Top-Niveau zum Einsatz. Da wäre zum einen eine Triple-Kamera, dessen Highlight eine Tele-Objektiv mit optischem Dreifach-Zoom ist. Zum anderen hebt sich OnePlus durch eine Frontkamera von der Masse ab, die gar nicht in der Front steckt, sondern bei Bedarf aus der Stirnseite herausfährt. Die Folge: noch mehr makellose Displayfläche. Wir konnten uns bereits vor dem offiziellen Launch einen Eindruck von der Hardware des OnePlus 7 Pro bilden.

Display: OnePlus denkt ganz groß

Kein Wunder, dass bei diesem Ansatz das Display noch mehr in den Vordergrund rückt. Nicht zuletzt durch die riesige Diagonale von 6,67 Zoll statt 6,41 Zoll wie beim Vorgänger 6T macht es mächtig Eindruck. Und mit einer Auflösung von 3.120 x 1.440 Bildpunkten rangiert der Bildschirm in puncto Schärfe in der Marktspitze. Bei einer Pixeldichte von 516 ppi können wir beim besten Willen tatsächlich keinen einzelnen Bildpunkt mehr unterscheiden.

Wegen des eingesetzten AMOLED-Panels erscheinen die Farben zudem kräftig und brillant. Weil die Displaykanten nach außen gekrümmt sind und die Deckschicht dünner, wirkt es so, als ob das Bild uns noch etwas direkter entgegenkommt als beim 6T.

Gamer wird die hohe Bildwiederholfrequenz von bis zu 90 Hz freuen. Ob sich das auch im Alltag beim Scrollen durch Social Media stark positiv bemerkbar macht, konnten wir noch nicht ausprobieren. Ebenso steht noch eine Inaugenscheinnahme von Netflix- und Youtube-Inhalten in HDR10+ aus. Dieser Standard sorgt gegenüber dem Vorgänger HDR10 für noch mehr Details in hellen und dunklen Bildteilen. Das OnePlus 7 Pro gehört zu den ersten Smartphones, die ihn unterstützen.

Wie uns OnePlus wissen ließ, zählt der Prüfdienstleister DisplayMate wegen all dieser Leistungsdaten den Monitor des 7 Pro zu den drei besten erhältlichen Exemplaren auf dem Markt.

Design: Ein Traum aus Metall und Glas

Trotz des riesigen Displays wirkt das OnePlus 7 Pro nicht übermäßig wuchtig, sondern noch verhältnismäßig schlank und handlich. Mit 210 Gramm zeigt die Waage aber doch ein stolzes Gewicht an. Was Formsprache und Verarbeitung betrifft, spielt OnePlus ganz vorne mit. Das Display mit dem gekrümmten Rändern geht nahtlos in die Rückseite aus Metall über. Das rückseitige Deckglas fühlt sich angenehm an, zieht aber Fingerabdrücke genauso schnell an wie alle Smartphones mit dieser Materialwahl. Das gilt für sämtliche Farbvarianten gleichermaßen.

Zum Start erscheint das OnePlus 7 Pro in Blau („Nebula Blue“) und Grau („Mirror Grey“), wobei letzteres Finish je nach Lichteinfall einen leichten Lila-Einschlag aufweist. Im Juni ergänzt OnePlus die Auswahl um eine Variante in Weiß („Almond“).

OnePlus 7 Pro Almond
Im Juni kommt „Almond“ als dritte Farbvariante. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Das Gehäuse ist nicht nur schick, sondern laut OnePlus auch hart im Nehmen. Gegen Staub und Wasser soll es ausreichend abgedichtet sein. Dass das Gerät dennoch nicht nach IP68 zertifiziert ist, begründete OnePlus uns gegenüber mit dem seltsamen Argument, Nutzer dadurch nicht zu waghalsigen Abenteuern verleiten zu wollen. Der Wasser- und Staubschutz gilt auch für die Popup-Frontkamera. Sie ist ein weiteres Design-Highlight, soll aber auch durch Funktionalität glänzen.

Kameras: Hinten drei, vorne null, oben eine

Die Popup-Frontkamera fährt in unserem Hands-On in einem Sekunden-Bruchteil heraus, wenn wir in der Kamera-App in den Selfie-Modus wechseln. Der Mechanismus ist für eine Lebensdauer von 300.000 Einsätzen ausgelegt. Das reicht für eine Menge Selfies.

Mit einer Auflösung von 16 Megapixeln und einer Blende von F2.0 geht OnePlus zumindest bei den nackten Leistungsdaten der Frontkamera nicht an die Grenze des Möglichen. Das muss in der Praxis nichts heißen. Wie gut die technische Bildqualität abschneidet, konnten wir während unseres kurzen Hands-Ons aber weder bei der Frontkamera noch bei der Hauptkamera testen.

Zumindest auf dem Papier protzt die rückseitige Hauptkamera immerhin mit einer bärenstarken Ausstattung. Nach Huawei, LG und Samsung ist OnePlus der nächste Premium-Hersteller, der auf eine Triple-Kamera setzt. Diese bietet folgendes:

  • Standardweitwinkel-Kamera: F1.6, optische Bildstabilisierung, 48 Megapixel bei 12 Megapixel Output
  • Ultraweitwinkel-Kamera: 117 Grad Sichtfeld, F2.2, 16 Megapixel
  • Tele-Kamera: 78 Millimeter Brennweite (3x Zoom), F2.4, 8 Megapixel

In Sachen Tele bietet OnePlus damit nach dem Huawei P30 Pro (fünffacher optischer Zoom) die größte Tele-Brennweite.

Videos nimmt das OnePlus 7 Pro hinten maximal in 4K, vorne in Full-HD auf. Um das Bild zu schärfen, kombiniert das Kamera-System tagsüber einen Phasen-Autofokus und einen Kontrast-Autofokus, während nachts beziehungsweise bei schlechtem Licht der Kontrast-AF von einem Laser-AF unterstützt wird.

OnePlus 7 Pro Popup-Kamera
Die Frontkamera des OnePlus 7 Pro ist nich klassisch im Display eingelassen, sondern auf der Stirnseite befestigt. Dort fährt sie im Sekunden-Bruchteil heraus, wenn die Kamera-App im Selfie-Modus ist. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Natürlich hängt die Bildqualität immer mehr davon ab, was die Software aus den Daten macht. Deshalb hat OnePlus Bildverbesserungsalgorithmen entwickelt, die unter dem Marketing-Namen „UltraShot“ ins 7 Pro Einzug halten. Im Wesentlichen sollen davon zwei Modi profitieren – einer für HDR-Fotos und einer für eine superhohe Auflösung. Höhere Dynamik, weniger Rauschen und bessere Schärfe sollen das Ergebnis sein.

Dem DxOMark Mobile gefällt die Bildqualität jedenfalls so gut, dass das OnePlus 7 Pro mit 111 Punkten gleich hinter den Spitzenreitern Huawei P30 Pro und Samsung Galaxy S10 5G rangiert.

Leistung: Schnell, aber wenig Speicher

Eine hohe Rechengeschwindigkeit war schon immer ein Markenzeichen von OnePlus-Geräten. Dementsprechend lässt sich der Hersteller auch beim 7 Pro nicht lumpen. Unter der Haube sorgt der Achtkern-Prozessor Snapdragon 855 für ordentlich Tempo. Ihm stehen je nach Modellausführung 6, 8 oder 12 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite.

Apps, Fotos und Videos speichern Nutzer auf 128 und 256 Gigabyte internem Speicher. Das ist für ein Top-Modell ungewöhnlich wenig, aber wohl eine Kostenfrage. Denn die Speicherbausteine arbeiten mit dem neuen und sehr schnellen UFS-3.0-Standard. Trotzdem ärgerlich, dass OnePlus auf einen Micro-SD-Slot verzichtet. Dadurch lässt sich der Speicher nicht erweitern.

Software: Für Fanatiker und Gestresste

Angetrieben wird das OnePlus 7 Pro von Oxygen OS auf Basis von Android 9. Wie sind gespannt, wie sich in der Praxis ein paar Zusatzfunktionen von OnePlus bemerkbar machen. Beispielsweise soll ein „RAM-Boost“-Algorithmus lernen, wann Nutzer welche Apps häufig öffnen und diese dann schneller vorladen.

Für Gamer hat OnePlus einen „Fanatic Mode“ hinzugefügt. Das ist ein Gaming-Modus, der wirklich alles ausblendet und blockiert – außer das laufende Spiel. Das Gegenstück dazu ist ein „Zen Mode“. Ist dieser aktiviert, wird das Gerät für 20 Minuten fast vollständig unbenutzbar. Maximal Notrufe können Nutzer absetzen. Ansonsten können sie sich der Dauererreichbarkeit und einer etwaigen Handy-Sucht zumindest für ein kleines Zeitfenster vollständig entziehen. OnePlus versicherte uns, dass der Start des Zen Modes drei Schritte erfordert, sodass ein Versehen auszuschließen ist.

Selbst ausprobieren konnten wir die Software aber noch nicht, weil sie sich in einem Vorserien-Status befand.

Akku: Groß, gekühlt und schnell aufzuladen

Für Energie sorgt ein großer Akku mit 4.000 mAh. Ein Wert, der für ein Top-Gerät noch keine Selbstverständlichkeit ist. Mittels des mitgelieferten Schnellladenetzteils lässt sich der Akku in 20 Minuten bis zur Hälfte aufladen, erklärte uns OnePlus. Warp Charge heißt dass Schnellladeverfahren, das OnePlus erstmals in der 6T McLaren Edition vorstellte.

Weil das OnePlus 7 Pro unter anderem Gamer ansprechen soll, will der Hersteller darauf geachtet haben, dass Rechenhardware und Akku in „hitzigen“ Gefechten kühl bleiben. Das gelte selbst dann, wenn ein Spiel läuft und das Gerät ans Ladekabel angeschlossen ist. Dafür kommt eine Wasserkühlung zum Einsatz.

Sound: Dolby Atmos, aber keine Klinke

Im OnePlus 6 bot die Marke zuletzt einen Klinkenstecker an. Seitdem verzichtet sie darauf. Beim 7 Pro kehrt der Anschluss nicht zurück. Wer seine Kopfhörer per Kabel verbinden möchte, muss dafür zum USB-C-Port beziehungsweise einem Adapter dafür greifen.

OnePlus 7 Pro Lautsprecher
Das OnePlus 7 Pro bietet als erstes OnePlus-Gerät Dolby Atmos. Dadurch soll der Klang der Lautsprecher eine breite Bühne bieten. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Dafür rüstet der Hersteller an anderer Stelle auf. Denn für Filme und Musik kommen jetzt statt einem Lautsprecher zwei zum Einsatz – der auf der Unterseite und der Telefonlautsprecher oben. Dadurch will OnePlus Stereo-Sound und sogar virtuellen Raumklang gemäß Dolby Atmos ermöglichen. Dieser Standard kommt erstmals in einem OnePlus-Gerät zum Zuge.

Sicherheit: Größerer Fingerabdruckscanner im Displayglas

Den Fingerabdruckscanner hat OnePlus ebenfalls überarbeitet. Dieser sitzt seit dem 6T direkt unter dem Deckglas des Displays. Das ist zwar cool, ging bisher aber mit Leistungseinbußen einher. Besonders schnell empfanden wir das Entsperren im Test des 6T nicht. Nun, im 7 Pro setzt OnePlus auf einen Sensor mit größerer Fläche. Dies soll sowohl das Tempo als auch die Präzision in Sachen Erkennungsleistung erhöhen.

Preis und Verfügbarkeit des OnePlus 7 Pro

Das OnePlus 7 Pro startet am 21. Mai in den Handel. Verfügbar ist das Gerät dann in zwei Farbvarianten namens Nebula Blue und Mirror Grey. Im Juni kommt die Variante namens Almond hinzu. Ferner ist das Smartphone in drei Speicherausstattungen zu unterschiedlichen Preisen erhältlich:

  • 6 GB RAM / 128 GB ROM (Mirror Grey) : 709 Euro
  • 8 GB RAM / 256 GB ROM (Mirror Grey. Nebula Blue, Almond): 759 Euro
  • 12 GB RAM / 256 GB ROM (Nebula Blue): 829 Euro.

Das sind zwar 100 bis 200 Euro mehr als OnePlus noch für die 6T-Modelle zum Start verlangte. Dennoch unterbietet der Hersteller damit weiterhin die Rivalen Apple, Samsung und Huawei, deren Spitzenmodelle längst die Marke von 1.000 Euro übersprungen haben.

OnePlus 7 ohne Pro als günstige Alternative

Trotzdem glaubt OnePlus offenbar, dass die angezogenen Preise für einige Fans bereits zu hoch sein könnten. Deshalb bringt die Marke erstmals eine günstige Alternative heraus. Das OnePlus 7 ohne Pro erscheint ab Juni in der Farbvariante Mirror Grey in zwei Konfigurationen:

  • 6 GB RAM / 128 GB ROM: 559 Euro
  • 8 GB RAM / 256 GB ROM: 609 Euro.

Das Modell bietet die gleiche Software- und Rechenausstattung. Abgesehen davon, gibt es einige Unterschiede.

OnePlus 7 Mirror Grey
Das OnePlus 7 kommt im Vergleich zur Pro-Version ohne dritte Kamera hinten und ohne Popup-Kamera auf der Stirnseite. Image by Berti Kolbow-Lehradt

So misst das Display in der Diagonale 6,41 Zoll wie beim 6T. Dabei löst es etwas geringer auf, nämlich in Full-HD+ (2.340 x 1.080 Pixel bei 402 ppi). Ferner kommt die Variante ohne Ultraweitwinkel-Kamera, bietet also nur eine Dual-Kamera hinten. Statt einer Popup-Kamera findet vorne eine herkömmliche Frontkamera Platz. Der Akku ist etwas kleiner: 3.700 mAh. Mit 182 Gramm fällt das Gewicht auch etwas niedriger aus. Dolby Atmos ist trotzdem an Bord.

Insgesamt ist das OnePlus 7 also eine leichte überarbeitete Version des 6T. Die wirklichen Innovationen stecken im 7 Pro. Insbesondere mit der Triple-Kamera inklusive Tele-Zoom schließt OnePlus mit den großen Marken an der Spitze auf.

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Microsoft Surface Studio legt iMac flach: Alternative für Kreative im Praxistest

Microsoft Surface Studio

Apple hat die iMac-Fans zuletzt mit der Ankündigung neuer Versionen und eines aufgebohrten iMac Pro glücklich gemacht. Wer jedoch sein Herz nicht unverbrüchlich an macOS und Apples Ökosystem verloren hat, sollte auch einmal einen Blick auf Microsofts neuen All-in-One-Rechner Surface Studio riskieren. Auf dem Papier klingt er wie flachgelegter iMac mit zusätzlicher Tablet-Bedienung. Mit Touch-Screen, Kipp-Display und dem Eingabegerät Surface Dial will Microsoft Apple die Kreativ-Klientel abspenstig machen. Doch wie verführerisch ist die Alternative wirklich? Im Rahmen eines Launch-Events in Berlin konnte ich mir ein Bild vom Microsoft Surface Studio machen.

Ein Desktop-Rechner als riesengroßes Grafik-Tablet

Die Stärken des iMac sind ein ikonisches Design, ein exzellentes und großes Display sowie viel Rechenpower in einem kompakten Formfaktor. Das Microsoft Surface Studio muss sich davor nicht verstecken. Es wirkt edel, puristisch und erstklassig verarbeitet.

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Der Surface Studio besteht aus einem 28-Zoll-Display, eingefasst in einen Metall-Korpus, der an zwei Scharnieren mit dem Sockel verbunden ist. Anders als beim iMac führt das Stromkabel des Surface Studio nicht zur Display-Rückseite, sondern mündet in den Standfuß. Dadurch wirkt das Ensemble noch etwas aufgeräumter.

Das helle, scharfe und kontrastreiche Display wird nur durch einen schmalen Rahmen begrenzt und bedeckt mehr Fläche auf der Frontseite, während beim Apple-Rechner noch der markante silberne Streifen mit dem Logo zu sehen ist. Das Display ist nicht matt, sondern reflektiert. Gefühlt ist der Spiegeleffekt auf dem gleichen Niveau wie beim iMac.

Zwar ist das Surface Studio ebenso wenig höhenverstellbar wie ein iMac. Dennoch hat die Aufhängung des Microsoft-Rechners einen entscheidenden Vorteil. Die beiden Scharniere sind beweglich gelagert und ermöglichen, das Display im sogenannten Studio-Modus rund 75 Grad nach hinten zu kippen, sodass es fast flach aufliegt.

In diesem Zustand mutet der Computer wie ein sehr großes Grafik-Tablet an und erleichtert Eingaben per Finger, Digitalstift oder dem Eingabe-Puck namens Surface Dial. Dabei macht das Scharniersystem einen robusten Eindruck und ermöglicht grundsätzlich auch in halb-gekippter Position eine Display-Eingabe. Doch zu oft überwinde ich versehentlich den Widerstand und drücke das Gehäuse in Tischrichtung. Microsoft empfiehlt daher, das Display stets bis zur Endposition zu neigen.

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Insgesamt finde ich diese Kipp-Feature ausgesprochen gelungen. Damit beugt Microsoft lahmen Armen vor, die sich bei einem klassisch aufrecht ausgerichteten Display ergeben würden. Ein Grund, warum Apple die Touch-Bedienung bei Desktops und Laptops weiterhin ablehnt.

Flexible Bedienung: Tippen, Touchen, Schreiben, Drehen

Mein kurzer Praxischeck mit dem Microsoft Surface Studio überzeugt mich davon, dass berührungsempfindliche Displays bei einem Tischrechner keinesfalls fehlplatziert sind. Im Gegenteil. Gerade im gekippten Zustand empfinde ich es als sehr bequem und effizient, Eingaben so vorzunehmen, wie es mir gerade am intuitivsten erscheint.

Weit voneinander entfernte Schaltflächen mit dem Finger zu aktivieren, empfinde ich zum Teil praktischer als diese mit dem längeren Laufweg des Mauspfeil zu erreichen. Zwar entstehen dabei auf Anhieb sichtbare Spuren. Doch insgesamt lässt sich die Oberflächenbeschichtung erfreulich wenig von Fingerabdrücken beeindrucken.

Das Display ist so sensibel, dass sich auch schmale Schriftfelder gut mit der Fingerspitze treffen lassen. Nur die filigranen Schieberegler in Lightroom punktiere ich lieber mit Microsofts Digitalstift Surface Pen.

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Mit dem Stylus Notizen in OneNote festzuhalten, ist eine Freude. Der Surface Pen reagiert schnell und präzise. In Microsoft Word verfügt der Surface Pen zudem über ein praktisches Zusatzfeature. So kann ich ganze Satzteile im Fließtext oder in einer Tabelle durch bloßes Durchstreichen löschen oder markieren. Die groben Streichgesten werden präzise ins Schriftbild umgesetzt.

Positiv überrascht mich die Erkennungsleistung. Der Handballen meiner breit aufliegenden linken Schreibhand wird zuverlässig ignoriert, sodass er die Schrifteingabe nicht unterbricht. Zudem kann ich auch gleichzeitig problemlos die zweite Hand auf dem Bildschirm ablegen. Praktisch: Brauche ich den Surface Pen nicht, arretiere ich ihn an den magnetisierten Flanken des Displays.

Neben Stift und Finger kann ich das Microsoft Surface Studio natürlich ganz klassisch mit Maus und Tastatur bedienen. Beide gehören wie bei einem iMac zum Lieferumfang. Das bisschen Tradition ist auch gut so. Schließlich ist die altehrwürdige Kombination aus Alt- und Tab-Taste immer noch der schnellste Weg, um zwischen geöffneten Programmen zu wechseln.

Surface Dial: Das Runde gehört aufs Eckige

Den größten Wow-Effekt aller Eingabemethoden vermittelt das Kontrollrad, das den Namen Surface Dial trägt. Ich kann es wahlweise auf oder neben dem Display platzieren. Liegt es auf dem Bildschirm, schmiegt sich das eingeblendete Schnellmenü kreisrund um das Puck-Gehäuse. Je nachdem, mit welcher Hand ich das Dial bedienen möchte, kann ich die Bediensymbole rechts oder links vom Dial-Gehäuse einblenden lassen.

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Mit dem druckempfindlichen und drehbaren Puck kann ich standardmäßig in Bildern rein- und rauszoomen oder durch große Word-Dokumente blättern. Zusätzlich ermöglichen mir die Windows-Systemeinstellungen für alle kompatiblen Programme persönliche Lieblingsfunktionen oder Tastenkombinationen als Aktionen mit dem Surface Dial zu verknüpfen.

Neben den Systemprogrammen von Windows und den Anwendungen von Microsoft Office verstehen sich zum Beispiel auch die Apps der Adobe Creative Cloud mit Surface Dial. Damit lässt sich sehr angenehm durch Bildmaterial in Premiere Pro, Lightroom oder Bridge blättern. Die Kooperation mit Adobe ist ein kluger Schachzug von Microsoft, da das Unternehmen für die am häufigsten von Kreativ-Profis genutzten Programme steht.

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Einziges Manko: Leider packt Microsoft dieses Highlight nicht standardmäßig in den Karton des Surface Studio. Ebenso wie Apple den Digitalstift Pencil und das iPad Pro separat verkauft, lässt sich Microsoft das Surface Dial mit rund 110 Euro extra bezahlen.

Premium-Preis, nicht durchgängig High-End-Hardware

In drei nicht-aufrüstbaren Konfigurationen erhältlich, werden für das Surface Studio im herstellereigenen Shop jeweils 3.549 Euro (Intel Core i5, 8 GB RAM, 2 GB GPU, 1 TB Hybrid-Festplatte), 4.149 Euro (i7, 16 GB RAM, 2 GB GPU, 1 TB Hybrid-Festplatte) oder satte 4.999 Euro (i7, 32 GB RAM, 4 GB GPU, 2 TB Hybrid-Festplatte) fällig. Surface Pen, Tastatur und Maus sind jeweils inklusive. Im Gegensatz zur Apple Magic Mouse unterstützt der beigelegte Microsoft-Nager aber keine Touch-Gesten. Zudem setzt Microsoft noch auf Intel-Prozessoren der sechsten Generation, während die iMacs 2017 mit der Nachfolger-Generation arbeiten.

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Da ist es umso erstaunlicher, dass die Apple-Rechner zum Teil einen deutlichen Preisvorteil bieten. So ist ein mit der Bestausstattung des Microsoft Surface Studio vergleichbarer iMac in 27 Zoll im Webshop von Apple für 3.619 Euro zu haben. Abgesehen davon ermöglichen die aktuellen iMacs noch leistungsstärkere Konfigurationen mit mehr Arbeits- und Grafikspeicher sowie höherer Prozessortaktung zu Preisen von bis zu 6.200 Euro. Zudem ist die Auflösung der 5K-Retina-Displays in jedem Fall höher. Dass mit 4.500 x 3.000 Bildpunkten aufgelöste Surface Studio reicht nicht ganz heran. Absolute Rechenpower- und Pixel-Junkies (mit großzügigem Budget) ziehen also einen Apple-Rechner dem Microsoft Surface Studio vor.

Microsoft Surface Studio zeigt, wie ein iMac 2017 aussehen müsste

Microsoft bietet mit dem Surface Studio eine zukunftsweisende Version eines All-in-One-Rechners für professionelle Einsatzbereiche. Die klassische PC-Bedienung mit Touch- und Stift-Funktionen zu vereinen, ist zeitgemäß konsequent. Illustratoren, Fotoretuscheure, Technische Zeichner und Produktdesigner dürften sich über diese flexiblen Möglichkeiten freuen. Das Zeichnen auf Microsofts Tablet Surface Pro hat bereits unter Kreativ-Profis Gefallen gefunden. Die Weiterführung dieses Prinzips auf einem größeren Display wie beim Microsoft Surface Studio ist nur logisch.

Wer bisher wegen der schieren Größe auf eines der riesenhaften Grafik-Tablets von Branchenprimus Wacom gesetzt hat, dürfte sich jetzt über die Aussicht auf einen deutlich aufgeräumteren Schreibtisch freuen. Mit der Neigefunktion des Studio-Modus hat Microsoft das Konzept sinnvoll zu Ende gedacht. Damit erweist sich der Rivale im Bereich des Desktop-Computing sehr innovationsfreudig, während Apple sich im Wesentlichen darauf beschrenkt, von Zeit zu Zeit die Rechenhardware zu aktualisieren. iMac-Nutzer, die mit Windows 10 genauso gut leben können wie mit macOS, sollte das Micrsoft Surface Studio mal ausprobieren.

Leider macht Microsoft aber ähnliche Fehler wie Apple zuletzt beim MacBook Pro 2016 und kombiniert eine halbherzig zusammengestellte Rechenhardware mit einem unverschämt hohen Preisetikett. Möglicherweise versucht Microsoft hier auszunutzen, dass die Angebote mit ihren unterschiedlichen Spezifikationen und Wahlmöglichkeiten nicht exakt vergleichbar sind und daher einen Preisvergleich erschweren. Ein krasser Aufpreis von bis zu rund 1.500 Euro dürfte die Scheu vor dem Systemwechsel aber selbst für die als spendierfreudig geltenden Apple-Nutzer nicht gerade senken.

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Einstieg: Surface Studio mit i5, 8 GB RAM, 1 TB Hybrid bei Gravis (Provisons-Link)
Goldene Mitte: Surface Studio mit i7, 16 GB RAM, 1 TB Hybrid bei Gravis (Provisions-Link)
High-End: Surface Studio mit i7, 32 GB RAM; 2 TB Hybrid bei Gravis (Provisions-Link)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


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Neues Samsung-Flaggschiff Galaxy S8 Plus im Kurztest: Evolution von oben

Samsung Galaxy S8 Plus Test Androidpiloten (adapted) (Image by Anton Knoblach and Julia Froolyks)

Mit branchenüblich großer Show hat Samsung seine neuen Smartphone-Flaggschiffe Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus vorgestellt. Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, war ich bei der Präsentation der Geräte in London live für die Androidpiloten und Netzpiloten dabei. Schließlich haben Produkte vom Smartphone-Marktführer Samsung Strahlkraft und vermitteln einen Eindruck, wo die Trends bei Mobilgeräten hingehen.

Derzeit scheint die Technologie so ausgereift, dass sich die Frage stellt, ob wenigstens Samsung der Entwicklung einen neuen Schub geben kann. Mein Praxistext zeigt: Das Galaxy S8 und S8 Plus sind top, bieten aber wenig Neues (hier geht es zu den Specs). Beide Geräte sind nicht revolutionär, stehen aber für sinnvolle Evolution.

Riesen-Displays außer Rand und Band

Weil kein Smartphone-Hersteller mehr ein wirklich bedeutsames Alleinstellungsmerkmal hat, versucht die Branche sich mit Kleinigkeiten zu übertrumpfen. Zum Beispiel mit dem Anteil der Fläche, den das Display auf der Frontseite einnimmt. Je weniger Rand um den eigentlichen Bildschirm, desto besser.

Samsung hält sich hier nicht mit Kleckerei auf, sondern klotzt richtig. Das Galaxy S8 und das S8 Plus werden praktisch von gar keinem seitlichen Rahmen mehr begrenzt. Das Display bietet eine durchgängig glatte Oberfläche, die sich leicht wölbend nahtlos ins Gehäuse übergeht. „Infinity Display“ nennt Samsung dieses Feature. Das klingt nach einem Detail, macht aber einen großartigen Eindruck. Nach zwei Stunden mit dem neuen Galaxy S8 Plus in der Hand wirken andere aktuelle Smartphones mit Rand um das Display fast schon etwas altbacken.

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Das Display bedeckt fast die ganze Frontseite. Image by Anton Knoblach

Der imposante Eindruck ist auch der riesigen Displaygröße geschuldet. Diagonalen von 5,8 Zoll beim Galaxy S8 beziehungsweise 6,2 Zoll beim Galaxy S8 Plus sind meist exotischen Nischen-Modellen vorbehalten. Bei Top-Smartphones sind sie unüblich. Beide Geräte bieten mehr Display als das Samsung Galaxy Note 7, das iPhone 7 Plus oder das Huawei Mate 9.

Das Datenblatt ließ zwei kaum stabil zu haltende Riesengeräte vermuten. Als ich die Smartphones jedoch in die Hand nahm, bestätigte sich der Zweifel nicht. Durch das Seitenverhältnis von 18:9,5 sind beide Geräte ungewöhnlich hoch, aber dennoch nicht übermäßig breit. Daher hatte ich nicht das Gefühl, ein kleines Tablet in der Hand zu halten. Im Gegenteil: Das Galaxy S8 Plus liegt ähnlich gut in der Hand wie die kleine Version des iPhone 7, obwohl es viel größer als das Apple-Modell ist.

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Das Display ist sehr scharf und hell. Image by Anton Knoblach

HDR als nächstes großes Ding bei Mobilgeräten

Auch die Bildqualität der Geräte machte einen überzeugenden Eindruck. In Sachen Schärfe und Farbbrillanz ließen die Displays nichts zu wünschen übrig. Das war aber auch nicht anders zu erwarten. Mit 2.960 x 1.440 Bildpunkten lösen die beiden Galaxy-Geräte so hoch auf wie derzeit kein anderes Smartphone. Und die von Samsung verbauten sAMOLED-Panels sind ohnehin für ihre knackigen, intensiven Farben bekannt.

Es bleibt spannend, ob die Unterstützung von HDR-Inhalten einen wirklichen Mehrwert bietet. Filme und Serien in High Dynamic Range bieten mehr Kontrastumfang und Farbnuancen als herkömmlich produzierte Inhalte. Das Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus gehören zu den ersten Mobilgeräten, die HDR unterstützen. Bisher war diese Technik sehr teuren Fernsehgeräten vorbehalten. HDR gilt im Videobereich als nächstes großes Ding. Noch aber sind Inhalte rar. Auf den neuen Galaxy-Smartphones sollen zum Marktstart durch eine Kooperation mit Amazon passende Inhalte verfügbar sein. Leider konnte ich die HDR-Fähigkeit während meines kurzen Checks nicht prüfen.

Sprach-Assistent Bixby kriegt eigenen Knopf

Design und Verarbeitung empfand ich als so hochwertig, wie ich es von Flaggschiff-Modellen erwarte. Die gewölbte Frontseite und die aus Metall und Glas gefertigte Rückseite fühlten sich erstklassig an. Am auffälligsten ist das neue Tasten-Design.

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Bixby kriegt einen eigenen Button. Image by Anton Knoblach

Ein physischer Home-Button musste aufgrund des großen Displays weichen – die Funktion ist nun als unsichtbare Sensor-Taste im unteren Displayrand untergebracht. Eine leichte Vibration quittiert das Drücken und soll den Eindruck eines echten Buttons vermitteln. Das funktioniert, jedoch nicht ganz so knackig wie beim iPhone 7.

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Den physischen Home-Button und die Sensor-Tasten am Displayrand gibt es nicht mehr. Image by Anton Knoblach

Stattdessen ist auf der linken Seite unter den Lautstärke-Tasten ein neuer physischer Button hinzugekommen. Er soll direkt zum neuen Sprachassistenten von Samsung führen, Bixby genannt. Die Konkurrenz zu Siri, Cortana, Alexa und Google Now wird allerdings vorerst nicht auf Deutsch erscheinen und stand mir auch zum Test nicht zur Verfügung.

Der von vorherigen Samsung-Geräten bekannte Fingerabdruck-Sensor ist auf die Rückseite gewandert und liegt dort neben Kamera und Blitz-LED. Geht es nach Samsung, sollen Kunden künftig vorzugsweise eine andere Methode zum Entsperren des Geräts nutzen. Und zwar den Iris-Scanner.

Auge in Auge: Entsperren per Iris-Scanner

Wie im Galaxy Note 7 oder Windows-Surface-Tablets erkennt eine Infrarot-Kamera auf der Frontseite das Augenmuster des Nutzers und gibt daraufhin den Bildschirm frei. Um den Iris-Scanner zu testen, hielt ich das Gerät etwa 20 bis 30 Zentimeter vor die Augen. Nach einem kurzen Aufleuchten einer roten LED ist das Gerät entsperrt. Das klappte nicht auf Anhieb. Sobald ich jedoch den richtigen Abstand und Winkel einhielt, war der Vorgang in Sekundenbruchteilen erledigt.

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Mit dem Iris-Scanner konnte ich das Galaxy S8 Plus per Blickkontakt entsperren. Image by Julia Froolyks

Eine Hauptkamera reicht für gute Bilder

Während Huawei, Apple, LG und andere inzwischen verstärkt auf Kameras mit zwei Sensoren und Objektiven setzen, bleibt Samsung einer konventionell konstruierten Aufnahmeeinheit treu. Das Ergebnis gibt Samsung recht. Dem guten Ruf bezüglich der Bildqualität von Samsung-Kameras wird auch das Galaxy S8 gerecht.

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Testfoto mit dem Galaxy S8 Plus – unbearbeitet, direkt aus der Kamera. Image by Anton Knoblach

Bei einer kurzen Foto-Tour im roten Doppeldeckerbus durch das Londoner Bankenviertel überzeugten die Geräte. Ich konnte sowohl zunächst bei gutem Licht als auch später in der Dämmerung testen. In beiden Disziplinen machen die beiden in dieser Hinsicht identischen Geräte zumindest im Schnelltest einen guten Eindruck. Insbesondere bei wenig Licht holt Samsung aus dem kleinen Sensor ein helles, knackiges Bild und viel Dynamikumfang heraus. Im Standardmodus werden die Farben allerdings manchmal etwas zu knallig. Wie bei hochwertigen Smartphones inzwischen üblich, können Nutzer dank eines Pro-Modus die Einstellungen in der Kamera-App ihren Wünschen manuell anpassen.

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Testfoto mit dem Galaxy S8 Plus – unbearbeitet, direkt aus der Kamera. Image by Anton Knoblach

Fazit: Galaxy S8 Plus ist top, bietet aber wenig Neues

Samsung hat mit dem Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus zwei Android-Smartphones vorgestellt, die im Hands-On auf voller Linie überzeugen. Mit den riesigen Displays, dem fast rahmenlosen Design und dem Iris-Scanner macht der Hersteller ein paar Dinge sinnvoll anders. Eine Revolution ist aber auch in dieser Modellgeneration ausgeblieben. Richtig viel Neues fällt selbst dem Marktführer nicht mehr ein. Das unterstreicht, wie ausgereift aktuelle Geräte inzwischen – zehn Jahre, nachdem das iPhone die Kategorie der Smartphones begründet hat, sind.

Interessant wird es, wenn man sich den neuen Kosmos des Herstellers ansieht. Künftig geht auch im Smartphone-Geschäft der Trend zur Plattform-Ökonomie. Ebenso wie Apple, Google oder Microsoft ist Samsung bestrebt, ein Ökosystem aus Hardware, Software und Services aufzubauen. Dafür steht zum Beispiel der Sprachassistent Bixby oder das neue Modell der Virtual-Reality-Brille Gear VR samt Controller, die nur Samsung-Smartphones passen. Und mit einem neuen Adapter soll Samsung-Smartphones an großen Montoren eine Desktop-Oberfläche namens DeX anzeigen können, ähnlich wie Microsoft dies mit Continuum ermöglicht.

Nur bei Smartphone-Hardware scheint nicht mehr viel zu erwarten zu sein. Schließlich sind selbst die Neuerungen an den Displays von Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus nur kosmetische Veränderungen, die den funktionalen Nutzen keineswegs in neue Galaxien heben.

Hier erfahrt ihr mehr zu den Specs von von Samsungs neuen Flaggschiffen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Images by Anton Knoblach, Julia Froolyks


Unter Mitarbeit von Berti Kolbow-Lehradt

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