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  • DATENSCHUTZ t-online: EU plant härtere Strafen für Facebook und Google: Als Konsequenz aus dem jüngsten Daten-Skandal bei Facebook plant die Europäische Union zum Datenschutz von Verbrauchern striktere Gesetze und härtere Strafen für Facebook, Google, Amazon und andere Internet-Plattformen. Das geht aus einem Dokument der EU-Kommission hervor. Bei Zustimmung durch das Europäische Parlament und seine Mitgliedsstaaten wird das Gesetz in absehbarer Zeit verabschiedet. Die Maßnahme soll in erster Linie Transparenz und Einhaltung von Bürger- sowie Datenrechten garantieren und gewährleisten. In Zukunft ist für die großen digitalen Plattformen also Vorsicht geboten.

  • BLOCKCHAIN t3n: Google investiert in Blockchain-Startups – und plant eigene Produkte: Internet-Gigant Google will nun auch den Blockchain-Markt erobern. Mitarbeiter der Firma sind dabei zur Zeit auf verschiedene Projekte fokussiert. Neben dem zuletzt regelrecht aggressiven Aufkauf anderer Blockchain-Unternehmen, bastelt der Konzern wohl auch an eigenen Produkten in dem Bereich. Nachdem Marktforscher dem Blockchain-Markt schon seit längerem ein enormes Wachstum voraussagen, will auch Google den Anschluss an die Branche nicht verlieren. Laut eigenen Angaben beobachtet man das Potenzial von Blockchain, Pläne über Einsatzgebiete sind aber wenn überhaupt noch in der frühen Anfangsphase.

  • FIREFOX chip: Firefox Roadmap 2018: Mit diesen Überraschungen plant der Super-Browser: Der Online-Browser-Riese Firefox hat für 2018 neue Funktionen und Erweiterungen angekündigt. In der Firefox Roadmap 2018 veröffentlichte das Mozilla-Team die geplanten Neuerungen. So sind zum Beispiel höhere Geschwindigkeit, mehr Persönlichkeit und ein Durchsetzen auf dem mobilen Markt vorgesehen. Einen besonderen Wert legt man dabei auf eine möglichst hohe Individualität des Browsers – je nach den Wünschen des Benutzers. Nachdem man zudem Mobil den Anschluss deutlich verloren hat, will Firefox außerdem mit Smartphone und Tablets aufwarten. Nutzer können sich auf jeden Fall auf mehrere neue Highlights freuen.

  • ELEKTROFAHRZEUGE golem: MAN baut Elektrotransporter ab Juli in Serie: Der deutsche Fahrzeug- und Maschinenbau Konzern MAN hat offiziell angekündigt, noch 2018 den Elektrotransporter eTGE in Serie zu bauen. Der dem Ford Transit ähnliche Kleintransporter soll schon im Juli 2018 für den Lieferverkehr gefertigt werden. Das Unternehmen, welches zu 75 Prozent der Volkswagen AG gehört, ließ des weiteren verlauten, die Fahrzeuge seien zunächst nur für innerstädtische Lieferungen gedacht. Dies ist laut der Pressemitteilung mit der geringen Reichweite und einem gedrosselten Leistungslimit verbunden. Nach der geplanten Markteinführung im Juli ist der MAN eTGE jedenfalls für 69.500 Euro verfügbar.

  • ELEKTRONISCHES GEHIRN heise: Forscher entwickeln neuartiges elektronisches Gehirn:Forschern von der University of Manchester ist ein großer Schritt in Sachen neuromorpher Hardware gelungen. Der leitende Forscher Steve Furber bestätigte, dass das neuartige elektrische Gehirn seinem realen Pendant schon deutlich näher kommt. Zwar sind künstliche neuronale Netze nach wie vor extrem vereinfachte Abbilder von einem echten Gehirn, dennoch gibt das Modell KI-und Hirnforschern eine gute Forschungsbasis. Der gigantische Rechner namens SpiNNaker schafft bereits eine Konnektivität, welche mit der des menschlichen Gehirns zumindest vergleichbar ist. Eine genau definierte Aufgabe hat das elektronische Gehirn bisher allerdings noch nicht.

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Open-Source-Software für Mac – die besten freien Programme am Apple-Rechner

ribkhan-adobe.stock.com

Als Technik-Journalistin ist meine IT-Ausstattung relativ heterogen. Ich kann keine teuren Software-Abos in meine Honoraren kalkulieren und interessiere mich mehr für Innovationen als bekannte Funktionen. Ich nutze daher Open-Source-Software für Mac – derzeit unter macOS High Sierra 10.13.2 – wo immer ich kann. Nicht zuletzt deshalb, weil uns die Idee der freien Software und Open Source dorthin gebracht haben, wo wir in der gesamten Software-Entwicklung stehen. Funktional stehen die kostenlosen Alternativen den Lizenzprogrammen meist in nichts nach. Folgende Software-Auswahl soll produktives und unterhaltsames Arbeiten mit dem Mac ermöglichen.

E-Mail

Apple Mail oder Microsoft Outlook sind nicht jedermanns Sache. Der Mozilla Thunderbird ist seit jeher der Mail-Client meiner Wahl – inzwischen in Version 52.5. Einer organisierten und schnellen E-Mail-Korrespondenz kommen das intuitive Interface und ein großer Funktionsumfang zugute, der sich per Add-Ons erweitern lässt. Dazu gehören neben der Kontaktverwaltung und den immer wieder notwendigen Filter-Tools seit Kurzem eine Kalenderfunktion. Noch nie gebraucht habe ich die Filelink-Funktion, mit der sich große Dateianhänge auch per Mail schicken lassen. Unter anderem nutze ich sie deshalb nicht, weil ich mich dazu bei einem Drittanbieter anmelden müsste.

Browsen

Browser sind in der Regel gratis nutzbar, sodass die Wahl der Alternative zu Safari keine Kostenfrage ist. Open Source ist aber natürlich längst nicht jeder Browser. Daher setze ich auch beim Surfen oft und gern auf die Mozilla-Entwickler. Mit Firefox Quantum haben sie gerade einen Browser präsentiert, der in Sachen Geschwindigkeit und Speicherlast alle anderen in den Schatten stellt – sogar Chrome. Auch was den Privatsphäre-Schutz angeht, war Mozilla schon immer auf der Nutzerseite und zeigt das auch im Quantum.

Dank der Vielzahl an Add-Ons kann man den Browser an die persönlichen Interessen anpassen. Zwei neue Features, die ich interessant und nützlich finde, sind Screenshots direkt aus Firefox zu teilen, und die Artikelvorschläge vom Pocket-Tool. Zu meinen Lieblings-Add-Ons gehören ferner ProxTube zum Entsperren von You-Tube-Videos und Light-Beam, ein 3rd-Parties-Tracker. Für mehr Transparenz beim Online-Shopping sorgen Preisentwicklungsgraphen. Preise bei Amazon trackt zum Beispiel die Erweiterung Keepa.

Firefox Mac
Firefox ist unter macOS eine sehr gute und schnelle Open-Source-Alternative zu Safari. Screenshot by Lena Simonis

Google Chrome, der derzeit am weitesten verbreitete Browser und größtenteils quelloffen, habe ich vor allem genutzt, um auf WebGL-Websites zu surfen, bevor der Firefox das richtig konnte. Die Chrome-Experiments sind immer wieder inspirierend. Aber den super Sicherheitsargumenten, die sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik überzeugen, steht die Tatsache gegenüber, dass Google über den Browser noch einfacher Zugriff auf Daten über mein Surfverhalten bekommt.

Schreiben

Für formatierte Texte nutze ich statt Pages oder Word das Office-Paket für Mac von LibreOffice. Es ist kompatibel mit vielen Dokumentformaten wie Word, Excel, PowerPoint und Publisher. Darüber hinaus kann man Dateien im offenen und international anerkannten Dokumentenstandard OpenDocument Format (ODF) speichern. Das XML-basierte Format ist nicht nur in LibreOffice nutzbar, sondern auch in Microsoft Office und anderen Programmen, was in einer global vernetzten Welt mit einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte nur Vorteile hat. Zu meinen Lieblingsfunktionen gehört der gelungene Thesaurus.

Grafik- und Web-Design

Dem Mac fehlt ein eigenes einfaches Malprogramm. Um Bilder aus der Zwischenablage einzufügen,  funktioniert am besten Paintbrush für Mac. Mit der bitmap-orientierten Open-Source-Software für Mac, die an Microsoft Paint und Apples MacPaint aus den 80ern erinnert, lassen sich die meisten gängigen Bildformaten wie BMP, PNG, JPEG, TIFF und GIF öffnen, bearbeiten und speichern. Bei PNGs und GIFs werden auch Transparenzen unterstützt. Als Alternative zu Photoshop kommt hier für anspruchsvollere Aufgaben GIMP für macOS für Mac zum Einsatz.

Um Vektorgrafiken zu erstellen oder zu bearbeiten empfehle ich Inkscape. Ein interessantes Open-Source-Projekt für Publisher ist die Layout-Software Scribus. Für kleinere HTML-Projekte empfehle ich (1.11) Brackets als Pendant zu Adobes Dreamweaver. Der quelloffene Code-Editor für Mac bietet unter anderem eine praktische Live-Vorschau.

Audiobearbeitung und Musikverwaltung

Zu meinen Must-haves gehört Audacity. Die Audioschnitt-Software unterstützt alle gängigen Audioformate und bietet neben den grundlegenden Funktionen und Effekten eine intuitive und konsistente Bedienoberfläche für alle Betriebssysteme.

Zur Audiowiedergabe nutze ich – ehrlich gesagt – Apples eigenes iTunes. Als technisch elegantere Alternativen kann ich Clementine empfehlen. Der relativ neue, plattformübergreifende Player gibt alles, um iTunes bei der Performance blass aussehen zu lassen. Man spürt das Herzblut, das die Entwickler in Clementine stecken. Der Funktionsumfang und die Anwendungsqualität suchen ihresgleichen: Ob einfach zu benutzende Oberfläche auf allen Betriebssystemen, Internetradio über eingebundene Musikdienste wie Spotify und Soundcloud oder Fernsteuerung mittels Android-Gerät, Wii-Fernbedienung, MPRIS oder Befehlszeile.

Clementine Mac
Clementine ist eine elegante Alternative zu iTunes. Toll sind die Schnittstellen zu Streaming-Diensten. Screenshot by Lena Simonis

Videoplayer

Muss ich den VLC Media Player vorstellen? Kein Open-Source-Player spielt mehr Formate und verschiedene Streaming-Protokolle ab. Das einzige, was gegen den VLC-Player spricht ist, dass er derzeit noch nicht optimal auf Mac läuft. Mit IINA hat deshalb der Entwickler Collider LI einen schicken Open-Source-Medienabspieler für macOS in Swift entwickelt, der sich zur Zeit in Version 0.0.14.1 befindet. Sollten Dateien immer noch nicht laufen, lässt sich mit der Open-Source-Software für Mac namens HandBrake ebenfalls fast jedes Video-Format in einen abspielbaren Codec umwandeln.

FTP-Clients und Dateimanagement

Weil die Oberfläche von FileZilla einfach unsagbar hässlich ist und ich auf eine Doppelansicht beim Hochladen verzichten kann, nutze ich inzwischen Cyberduck für Mac als FTP-Client. Schnell genug sind beide. Um meine Datenablage möglichst sauber und über verschiedene Geräte hinweg kongruent zu halten, brauche ich außerdem FreeFileSync. Die Open-Source-Software für Mac analysiert Verzeichnisse und findet zuverlässig unterschiedliche Dateien und Datei-Versionen im Netzwerk.

Fazit: Große und gute Auswahl an Open-Source-Software für Mac

Für macOS gibt es eine große Bandbreite gut gepflegter Open-Source-Software: In der Regel kommt man mit ihrem Funktionsumfang aus. Neben dem Kostenfaktor sprechen aber noch weitere Argumente für ihren Einsatz: Große Initiativen wie Mozilla aber auch einige Unternehmen stellen ihre Projekte quelloffen zur Verfügung und tragen damit zu deren Verbreitungsgrad und ständigen Weiterentwicklung bei. Dazu verfügt die Open-Source-Community über weitaus größere Man-Power an Entwicklern als jeder proprietäre Software-Hersteller. Quelloffener Code ist sehr gut dokumentiert und wird außerdem naturgemäß öfter von Experten getestet. Sicherheitslücken und -probleme werden also oft schneller entdeckt, als dies bei kommerzieller Software der Fall ist. Wenn ihr weitere Open-Source-Software für Mac sucht, dann empfehle ich euch Freesmug als Anlaufstelle.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Ribkhan/stock.adobe.com, Screenshots by Lena Simonis


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  • FIREFOX QUANTUM chip: „Wir fangen gerade erst an“: Firefox-Chef verrät, wie er Chrome wieder einholen will: Mozilla sagt Google den Kampf an. Firefox Quantum soll dem Google-Browser Chrome mächtige Konkurrenz machen. Nach über einem Jahr hat Mozilla nun die neue Version des Open Source Broswers vorgestellt. Die Entwickler haben rund 75 Prozent der 6,8 Millionen Zeilen Code umgeschrieben. Was Firefox 57 vor allem konkurrenzfähig macht sind die hohe Geschwindigkeit und gleichzeitig der wenige Speicherplatz der Software. Bei Mozilla hat sich in den letzten Jahren wenig getan, Firefox Quantum oder 57 soll deswegen frischen Wind in den Browser-Markt wehen.

  • NETZSPERREN netzpolitik: EU-Parlament: Mit dem Verbraucherschutz kommen Netzsperren: Ob es eher als Schutz oder mehr als Zensur gelten soll ist Ansichtssache. Das EU-Parlament hat jetzt jedenfalls eine Regelung in die EU-Verordnung hinein verhandelt, die den europäischen Verbraucherschützern künftig das Recht verleiht, Netzsperren zu verhängen. Sie können damit unliebsame Inhalte aus dem Internet verbannen, ohne eine richterliche Genehmigung einholen zu müssen.

  • HYPERLOOP wired: Sieht so der realistischere Hyperloop aus?: “The End of Traffic” das möchte die US-amerikanische Firma Arrivo schaffen. Schon 2021 soll der Verkehr in Denver damit revolutioniert werden. Die Firma des Ex-Hyperloop-Mitarbeiters Brogan BamBrogan will damit eine realistischere Version des Hyperloops anbieten. Statt Vakuumröhren sollen eine Kombination aus PKWs und Magnetschlitten die Bevölkerung auf parallel Highway verlaufenden Trassen befördern .

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  • HASS-POSTINGS t3n: Wer pöbelt, darf in den Medien namentlich genannt werden: Mit der hohen Popularität wächst auch die Notwendigkeit über den Umgang mit Hass-Postings zu entscheiden. Das Saarländische Oberlandesgericht hat nun entschieden, dass zum Zweck der Berichterstattung der Name des Beitragserstellers voll zitiert werden darf. Der Name sei im Internet öffentlich zugänglich und der Nutzer sei sich dem Hass-Postings bewusst gewesen. Die Entscheidung des OLG hob eine vorherige Entscheidung auf.

  • BROWSER heise: Ehemaliger Mozilla-Technikchef: „Chrome hat den Browser-Krieg gewonnen“: Googles Browser „Chrome“ hat mittlerweile den Großteil des Marktes eingenommen. 54 Prozent nutzen den Browser, Mozilla Firefox, ein ebenfalls populärer Wettbewerber erreicht nur 6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind heute 22 Prozent weniger Firefox-Installationen aktiv, der Verlust beschleunige sich zunehmend. Diese Zahlen veröffentlichte der ehemalige Technikchef von Mozilla auf Github. Grund für den Rückgang der Aktiven Installationen von Firefox sei das aggressive Marketing und die Monopolstellung von Google. Mit wenig Aufwand kann das Unternehmen Aufmerksamkeit auf ihren Browser lenken.

  • STRAFE golem: Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro: Auf den Mitschnitt und eine Weiterverwendung des Streams einer Stadtratssitzung des Stadtrats Schwerin steht nun eine hohe Geldstrafe, beschließt die Stadtvertretung. Beantragt wurde dieses Weiterverwendungsverbot da die Vertreter ihre Persönlichkeitsrechte verletzt sehen. Die Fraktionen erklärten, dass der Livestream weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, aber die Aufzeichnung durch dritte zu weit gehe. Der Landesbeauftragte für Datenschutz- und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern habe der neuen Regelung des Stadtrats zugestimmt.

  • WERBUNG horizont: Das Duopol: Welchen Einfluss haben Facebook und Google auf das internationale Werbegeschäft? Laut der Pivotal Research Group landen in den USA inzwischen 70 Prozent der digitalen Werbespendings bei Google und Facebook. Zahlen für Deutschland sind nicht bekannt. Die Tatsache, mit welcher Rasanz sich im digitalen Werbegeschäft ein Duopol zwischen den beiden Unternehmen etabliert hat, sollte eigentlich abschrecken. Die Stärke dieser Unternehemen liegt unter anderem auch in der großen Anzahl an Ressourcen und dem mittlerweile etablierten Prozess des Trackings.

  • SMART wired: Anybody Can Fire This ‚Locked‘ Smart Gun With $15 Worth of Magnets: Es schien wie ein Durchbruch im Bereich der Waffenkontrolle. In den USA hat das Unternehmen Armatix eine “Smart-Pistole” vorgestellt, die nur feuern kann, wenn der Schütze das passende Gegenstück – eine Uhr – am Arm trägt. Hacker haben nun einen Weg um die Sperre gefunden und gezeigt, dass die Technologie nicht so sicher ist. Die Verriegelung der Waffe kann durch einfache Magneten umgangen werden.

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Ausgegooglet: Drei Browser-Alternativen zum datenhungrigen Google Chrome auf dem Smartphone

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Immer öfter rufen Nutzer Webseiten mit Smartphone statt mit dem Computer auf. Im letzten Jahr betrug der Anteil der Webseiten, die in Europa mit mobilen Endgeräten aufgerufen wurden, sage und schreibe 35 Prozent. Die meisten Android-Nutzer setzen dabei auf den vorinstallierten Chrome-Browser. Doch vor allem aufgrund des fragwürdigen Datenschutzes ist die Google-Anwendung nicht unbedingt die beste Wahl. Ich habe die drei spannendsten und zugleich kostenlosen Alternativen zu Chrome verglichen.

Mozilla Firefox: Ausgefuchst anpassungsfähig

Die wohl bekannteste Alternative zu Google Chrome ist Firefox von Mozilla. Über den Google Play Store wurde die Anwendung bereits über 100 Millionen mal heruntergeladen. Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand: In Aufbau und Funktionsfähigkeit ähnelt die App stark dem Google-Pendant. So können Nutzer Webseiten der Startseite hinzufügen, innerhalb der Seite suchen und Seiten per soziale Netzwerke teilen. Neben der mobilen lädt Firefox wahlweise auch die Desktop-Version einer Webseite. Ein Inkognito-Modus sowie das Feature „Aktivitäten nicht verfolgen“ (Google Chrome: Do Not Track) ist ebenfalls mit an Bord.

Screenshots-Mozilla-Firefox-Addons-APNeu ist hingegen die Verfügbarkeit von Addons, wie man sie auch vom Desktop kennt. Somit können Nutzer den Browser den eigenen Bedürfnissen anpassen. Zur Verfügung stehen unter anderem Werbeblocker, die Passwortverwaltung Last Pass, eine Übersetzungs-Anwendung sowie diverse Sicherheits- und Datenschutz-Applikationen wie Decentraleyes oder Privacy Coach. Des Weiteren sind Seiten als PDF speicher- und druckbar. Auch Mirroring auf einen Smart-TV wird unterstützt. Wem Webseiten zu klein erscheinen, der kann auf einen permanenten Seitenzoom zurückgreifen, der nicht nur Schriften sondern auch anderweitige Inhalte vergrößert.

Zur Synchronisierung mit anderen Geräten, auf denen Mozilla Firefox installiert ist, steht der App-eigene Dienst Firefox Sync zur Verfügung. Wie bei Chrome können dann Lesezeichen, zuletzt aufgerufene Webseiten und Passwörter ausgetauscht werden. Mit dem kleinen Unterschied, dass Mozilla die Daten nicht in der Google Cloud, sondern auf einem firmeneigenen Server speichert. Wer sein Smartphone oder Tablet öfters einmal Freunden und Bekannten in die Hand drückt, kann private Daten zudem direkt beim Beenden der App löschen.

Opera mini: Daten direkt komprimiert

Eine weitere spannende Chrome-Alternative stellt der Opera mini vom gleichnamigen norwegischen Entwickler dar. Er zeichnet sich beim Öffnen der Anwendung durch eine eigene Startseite aus. Diese zeigt oft aufgerufene Webseiten sowie kuratierte Nachrichten an, die thematisch angepasst werden können. Das ist allerdings nicht das einzige Anpassbare: Opera mini bietet die Möglichkeit, das Erscheinungsbild und App-Layout zu modifizieren. Standardmäßig liefern die Softwareentwickler einen Datenoptimierer, der für weniger Traffic sorgt, sowie einen Werbeblocker, der unliebsame Anzeigen ausblendet. Beide sind standardmäßig aktiviert, was vor allem beim Adblocker sowohl Segen als auch Fluch darstellt.

Screenshots-OperaMini-APEin sogenannter Videobeschleuniger sorgt dafür, dass Bewegtbilder schneller auf das Gerät geladen werden. Wer des Nachts hin und wieder auf Webseiten umher surft, dürfte besonders am Nachtmodus Gefallen haben. Er erhöht die Farbtemperatur der Anzeige, was die Augen spürbar schont und weniger Konzentration benötigt. Auch wenn Geräte mit Android 7.0 bereits über eine solche Funktion verfügen, ein nettes Gimmick.

Wer öfters unterwegs ist und dabei nur eine schlechte Netzabdeckung vorfindet, kann Webseiten optional offline speichern. Sie befinden sich dann in einem eigenen Menüreiter. Das funktioniert sowohl im Normal- als auch im Privat-Modus. So oder so ist Nutzungsstatistik des Browsers nach der Installation leider standardmäßig aktiviert. Auch wenn Opera die Daten nicht so offensiv wie Google nutzt, empfiehlt sich die Deaktivierung des Features. Wie auch die Browser Mozilla Firefox und Google Chrome besitzt Opera mini eine Synchronisierungsfunktion mit Installationen anderer Geräte. Genutzt wird dafür ein eigener Opera-Account, es existiert also keine Anbindung an die Google-Cloud.

Dolphin: Flasht und gestikuliert

Ein wenig unbekannter, aber nicht minder interessant ist die mobile Version des Dolphin Browser. Er bietet als einzige Android-App einen vollwertigen Flash-Support. Auch wenn immer mehr Webseiten auf den modernen HTML5-Standard setzen, so ist Flash von Adobe durchaus noch verbreitet. In Sachen Anpassbarkeit geht Dolphin noch einen Schritt weiter als Opera mini. Der Entwickler MoboTap bietet eine Reihe von eigenen Themes an, die die Anwendung nach Belieben verschönern. Des Weiteren ermöglichen Addons wie bei Mozilla Firefox die Anpassung des Funktionsumfangs an eigene Wünsche. Ein Adblocker ist allerdings vorinstalliert.

Screenshots-Dolphin-Steuerung-APEin Novum bei der Steuerung stellt die Unterstützung von Gesten und Sprache dar. Erstere können dabei für jede Webseite frei konfiguriert werden. Dabei eignet sich natürlich der erste Buchstabe der Webadresse am besten. Wer lieber die eigene Sprache nutzt, kann Internetseiten auch durch Diktieren öffnen. Für Lesevergnügen ohne scrollenden Finger im Blickfeld sorgt die optionale Doppelbelegung der Lautstärkewippe.

Als einziger Browser versteht sich Dolphin auch mit den Konkurrenzprodukten Mozilla Firefox und Google Chrome. Lesezeichen und zuletzt besuchte Webseiten lassen sich so auch plattformübergreifend synchronisieren. Dabei kann wahlweise ein eigener Dolphin-Account oder des bestehende Facebook- bzw. Google-Konto genutzt werden. Ein weiterer Pluspunkt des Dolphin Browsers ist, dass sich persönliche Daten schnell über das Menü löschen lassen. Zudem bietet die App die größte Auswahl an direkt nutzbaren Standardsuchmaschinen: Neben Google, Yahoo und Bing sind auch Search, Ecosia und DuckDuckGo an Bord. Besonders hervorzuheben ist dabei die deutsche Suchmaschine Ecosia, dessen Entwickler eingenommene Werbeeinnahmen dafür nutzen, um ökologisch Bäume zu pflanzen.

Fazit: Es muss nicht immer Google Chrome sein

Der Google Chrome Browser ist für die meisten Android-Nutzer der einfachste Weg, um auf das World Wide Web zuzugreifen. Doch mit Mozilla Firefox, Opera Mini und Dolphin gibt es ebenbürtige Alternativen, die dem Primus im Bereich Funktionsumfang und Geschwindigkeit in nichts nachstehen – im Gegenteil. Fans von personalisierenden Addons kommen etwa bei Firefox und Dolphin auf ihre Kosten, Nachteulen und News-Junkies bei Opera. Eines haben allerdings alle gemeinsam: Sie kommen – soweit man dafür bereit ist – auch ohne Googles Datenspeicherung aus. Genau unter diesem Aspekt werde ich persönlich jedenfalls zukünftig dem ehemaligen Platzhirsch Mozilla Firefox eine Chance geben und ihn verstärkt einsetzen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten unter CC BY-ND 4.0.


Teaser Image by Jonas Haller

Screenshots by Jonas Haller


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Barrierefreiheit im Internet #neuenähe

eye-image-by-geralt-via-pixabay-[CC0 Public Domain]

Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelreihe im Vorfeld eines gemeinsamen Events und Hackathons von Microsoft und der Aktion Mensch für mehr Inklusion und Teilhabe im Netz.


Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet und an wen ist diese gerichtet? Ist es immer notwendig, eine Website. sowohl auf der Verständlichkeitsebene. als auch der Wahrnehmungsebene für alle möglichst barrierefrei zu gestalten? Wo sind die wesentlichen Knackpunkte?

Im Prinzip hängt Barrierefreiheit im Netz mit Benutzerfreundlichkeit (Usability) eng zusammen. Grundsätzlich sind Menschen mit Behinderungen sogar mehr im Internet unterwegs als andere Leute. Das macht Sinn, weil man mit einer Behinderung generell nicht mehr so viel unterwegs sein kann (Ausnahmen bestätigen die Regel!) und sich eher über das Netz informiert.

Verständnisbarrieren, Leichte Sprache und E-Government

Menschen mit Lernschwierigkeiten (bzw. kognitiven Beeinträchtigungen) brauchen eine möglichst barrierefreie, d.h. verständliche Sprache. Die Informationen sollten also auch in leichter/einfacher Sprache zugänglich sein. Das betrifft also nicht die Wahrnehmungs -, sondern die Verständlichkeitsebene, den Text. Welche Regeln man als GestalterIn einer Website beachten sollte, erklären etwa das Netzwerk Leichte Sprache oder auch das capito-Netzwerk. Grundsätzlich gilt, dass die wichtigsten Informationen so einfach und klar wie möglich erklärt werden sollten. Sie sollten schnell zu finden sein und nicht auf irgendwelchen Subseiten „versteckt“ werden, wie es vor allem Behörden leider oft tun. Wie kommt es dazu? Webseiten „wachsen“ oft über die Jahre durch laufende Ergänzungen. Daher braucht es ein regelmäßiges „Ausmisten“ von veralteten Inhalten durch die WebseitenbetreiberInnen. Klar, das kostet Konzentration, Zeit und auch Geld. Es ist aber im Sinne des E-Government, das z. B. in Österreich seit dem 01. Januar 2008 für staatliche Stellen gesetzlich vorgeschrieben ist, sowohl Behörden als auch BürgerInnen zu entlasten. Barrierefreiheit im Internet ist inzwischen ebenfalls oft in den verschiedenen Staaten gesetzlich geregelt, vor allem für öffentliche Stellen, aber oft wird nur das Notwendigste erfüllt.

Barrieren auf der Wahrnehmungsebene

Technische Barrieren betreffen alles, was blinde, sehbehinderte, hörbehinderte und gehörlose Menschen an Inhalten einer Website nicht wahrnehmen und auch nicht mit Hilfsmitteln wie einem Screenreader erfassen können. Etwa PDFs. Hörbehinderte Menschen können etwa einem eingebetteten Videodialog nicht folgen, wenn es keine Untertitel gibt. Sehbehinderte Menschen brauchen oft eine größere Schrift bzw. die Möglichkeit, die Schrift größer einstellen zu können. Menschen mit Farbblindheit werden mit einer Aufforderung wie „Drücken Sie den roten Knopf“ nichts anfangen können. Farbliche Kontraste sind für die Wahrnehmbarkeit von Inhalten für sehbehinderte UserInnen wichtig! Ganz schlecht ist z. B. weiße Schrift auf hellem Grund.

Ein eigenes Problem stellen die so genannten CAPTCHA-Systeme dar: Diese werden eingesetzt, um bei Listenaufrufen oder Ähnlichem von Robots (automatisierte Anfragen) und Menschen zu unterscheiden. Die dabei meist verwendeten Bilder von verzerrten Schriftzügen können blinde und sehbehinderte UserInnen natürlich nicht erkennen und eingeben. Sie werden also vom System nicht als Menschen erkannt. Es gibt zwar erweiterte Captcha-Methoden, wo Sprache oder „einfache“ Fragen eingesetzt werden, aber auch hier gibt es Probleme für Nicht-MuttersprachlerInnen.

W3C, WAI und WCAG

Wichtig sind die Vorgaben des World Wide Web Consortiums (kurz W3C). Das W3C hat schon 1997 die Web Accessibility Initiative (WAI) gegründet, deren Ziel es ist, das Internet möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Dazu gehören ältere Menschen und Menschen mit verschiedenen Behinderungen.

Die WAI wiederum hat die so genannten Web Content Accessibity Guidelines (WCAG) erstellt. Daran kann man sich orientieren, wie man eine möglichst für alle zugängliche Website gestalten sollte. Drei Stufen werden unterschieden: Minimalanforderungen an eine barrierefreie Website werden mit der Stufe „A“ erfüllt, der höchste Standard ist derzeit „AAA“.

Suchmaschinenoptimiert

Noch etwas, das für AnbieterInnen von Websites nicht unwesentlich ist: Technisch barrierefreie Online-Angebote sind de facto suchmaschinenoptimiert, da Suchmaschinen wie Google, Firefox & Co. Webseiten so ähnlich wie sehbehinderte UserInnen wahrnehmen.


Image „eye-google“ by geralt (CC0 Public Domain)


 

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  • FIREFOX focus: Mozilla verbannt Erweiterung „Web of Trust“ aus Firefox: Mozilla hat kein Vertrauen in seine Browsererweiterung „Web of Trust“. Demnach wurde das Add-On jetzt aus dem Firefox-Browser entfernt. Grund dafür waren Vorwürfe der Verletzung des Datenschutzes. Die Browsererweiterung soll mit den durch das NDR aufgedeckten Leaks von Nutzerdaten zusammenhängen. Das Add-On bleibt bis auf weiteres entfernt, bis der Hersteller die Defizite korrigiere.

  • FACEBOOK süddeutsche: Leak zeigt mutmaßliche Betreiber der größten deutschen Hetzseite: Alles andere als anonym. Ein Leak auf Facebook offenbarte die Verantwortlichen hinter der Hetzseite „Anonymous.Kollektiv“. Über zwei Millionen Menschen gefiel die Seite, die gegen den Islam hetzte und Verschwörungstheorien verbreitete, mittlerweile jedoch gelöscht wurde. Die Seitenbetreiber haben laut dem Leak direkte Verbindung zur Compact Magazin GmbH und der AfD.

  • AMAZON digitaltrends: Amazon wants police officers to have a tiny „assistant drone“ on their shoulder: Nachdem der Online-Versandhändler Amazon Drohnen bereits für Versandzwecke nutzen möchte, plant das Unternehmen jetzt auch ganz ungewöhnliche Wege mit unbemannten Luftfahrzeugen einzuschlagen. Ingenieure des Unternehmens arbeiteten an einem Patent für ein Sprachgesteuertes und mit einer Kamera versehenes UAV (unmanned aerial vehicle), welches jetzt vom United States Patent and Trademark Office genehmigt wurde. Die Drohnen sollen zur Unterstützung von Polizeibeamten unter anderem im Straßenverkehr eingesetzt werden.

  • IMZY zeit: Hereinspaziert, liebe Menschen: Netiquette, also die inoffiziellen Verhaltensregeln im Netz, ist vielen Internet-Nutzern wohl noch ein Fremdwort. Mobbing und Hatespeech sind in vielen Kommentar-Bereichen leider an der Tagesordnung. Ein freundliches Miteinander im Netz, das ist das Ziel des Netzwerks Imzy. Das Projekt ist derzeit in der Beta-Phase und soll der Plattform „reddit“ ähneln, allerdings mit weitaus positiveren Unterhaltungen. Das Entwickler-Team hat gerade acht Millionen US-Dollar Risikokapital eingenommen und das Projekt ist damit auf einem guten Weg.

  • IPHONE spiegel: Profi-Fotos mit dem iPhone knipsen: Profi-verdächtige Fotos in Rohform sind jetzt auch mit iPhone möglich. Nach dem Update auf iOS 10 ist es den Nutzern möglich hochdetaillierte Aufnahmen im RAW-Format aufzunehmen. Das dem JPEG weitaus überlegendere Format erzeugt Rohdaten-Bilder, die dann wie bei der klassischen Fotografie weiter bearbeitet werden können. Notwendig sind dafür aber ein relativ neues Smartphone-Modell sowie eine Drittanbieter-App. Auch an Speicherplatz sollte es auf dem Gerät nicht fehlen, RAW-Dateien sind weitaus größer als vergleichsweise JPEGs.

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  • FIREFOX golem: Firefox 49 kann vorlesen: Mozilla hat eine neue Version von Firefox für Windows, Linux, Mac OS und Android veröffentlicht. Ein besonderes Feature des Updates ist die Vorlesefunktion. Diese lässt sich im Reader-Modus, den man über das Buch-Symbol in der Adressleiste öffnen kann, anschalten. Außerdem benutzt die Android-Version den Cache sinnvoll und zeigt zuvor aufgerufene Seiten auch an, wenn gerade keine Internet-Verbindung vorhanden ist.
  • YAHOO handelsblatt: Yahoo ließ sogar Verizon im Dunkeln tappen: Yahoo wurden mehr als 500 Millionen Datensätze geklaut. Nicht nur den Kunden hat die CEO Marissa Mayer dies verheimlicht, sondern auch dem Telekomkonzern Verizon, der das Unternehmen übernehmen möchte. Außerdem können unter den entwendeten Daten Namen, Geburtstage, E-Mail-Adressen und Telefonnummern sein. Teilweise konnten die Angreifer sogar Sicherheitsfragen und Antworten übernehmen, mit denen man Passwörter zurücksetzten kann.
  • FACEBOOK heise: CarPlay-Unterstützung: Facebook Messenger lernt Autofahren: Dank iOS 10 kann man ab sofort Anrufe von dem Facebook Messenger auch im Auto entgegennehmen. Jedoch gibt es noch keine Siri-Unterstützung, sodass man die Telefonate nicht selbst einleiten kann. Außerdem werden in CarPlay-Fahrzeugen nun auch Benachrichtigungen des Messengers empfangen. CarPlay ist eine intelligente, sichere Möglichkeit, um das iPhone im Auto nutzen zu können, die man in ausgewählten Modellen findet.
  • INDUSTRIE 4.0 t3n: Industrie 4.0: SAP und Bosch planen Kooperation für das Internet der Dinge: Bosch und SAP haben jetzt eine langfristige Kooperation angekündigt. Beide Unternehmen bieten jeweils eigene Produkte für das Internet der Dinge an und möchten nun im Cloud-Sektor zusammenarbeiten. In Zukunft wollen die beiden Konzerne auch im Rahmen des Industrial Internet Consortium und der deutschen Plattform Industrie 4.0 gemeinsame Industriestandards entwerfen. Zusammen wollen sie einheitliche Rahmenbedingungen schaffen, von denen die gesamte Industrie profitieren wird.
  • TWITTER spiegel: Die Türkei fordert Twitter besonders oft zum Löschen auf: Twitter bekommt immer mehr behördliche Anfragen zum Löschen von Inhalten. Einem aktuellen Transparenzbericht zufolge kamen fast 80 Prozent der Aufforderungen aus Russland und der Türkei. Im ersten Halbjahr 2016 bekam Twitter 4434 Anträge von Regierungs- und Polizeistellen, das sind 13 Prozent mehr als im Vorhalbjahr. Die Anfragen wurden meistens damit begründet, dass Inhalte gegen gesetztliche Bestimmungen in den betreffenden Ländern verstoßen haben.
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Privatsphäre im Netz: Software will Trackern an den Kragen

Half an hour of web ads (adapted) (Image by Daniel Oines [CC BY 2.0] via Flickr)

Mit dem Add-on Privacy Badger (derzeit für Firefox und Chrome, Opera, Safari und Firefox Mobile in Planung) hat die für Datenschutz eintretende US-Organisation EFF (Electronic Frontier Foundation) eine neue Software veröffentlicht, mit deren Hilfe Internetnutzer verhindern können, dass sie beim Surfen von Werbenetzwerken und anderen Trackern verfolgt werden.

Zwar basiert Privacy Badger auf dem Code von AdBlock Plus, ist aber kein Werbeblocker im eigentlichen Sinn. Vielmehr geht es darum: Wenn das Browser-Add-on entdeckt, dass ein Werbenetzwerk den User mittels Cookie, Super-Cookie oder Fingerprinting-Technologie über mehrere Webseiten hinweg verfolgt um ihm zum Beispiel per Retargeting die gleiche Werbung mehrmals zu zeigen, dann unterbindet Privacy Badger, dass dieser Content geladen wird. Für das Werbenetzwerk verschwindet der User plötzlich und wird unsichtbar.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Webseiten heute bauen sich in der Regel aus verschiedenen Inhalten zusammen, die von unterschiedlichen Servern stammen, z.B. eingebettete Videos, Karten oder Kommentarsysteme. Privacy Badger kann auch Social Widgets, etwa von Facebook (Like-Button), Twitter, Pinterest oder AddThis blockieren.

Die EFF hat kürzlich auch einen neuen Standard herausgegeben, der schärfere Regeln für Do-Not-Track vorsieht. Er soll die Privatsphäre der Nutzer stärken, hängt aber auch stark davon ab, wer ihn einsetzt. Bis dato haben etwa Disconnect, die Suchmaschine DuckDuckGo und die Blog-Plattform Medium ihre Unterstützung dafür zugesagt.

Weiteren Druck auf die trackende Werbeindustrie könnte auch bald von Seiten Mozilla kommen. Der Firefox-Hersteller kürzlich verkündet, in eine der nächsten Versionen des populären Browser einen Privatmodus einzubauen, der automatisch Elemente auf Webseiten blockiert, die einen Nutzer durchs Netz tracken können. Nutzer müssten dann nicht mehr extra Plugins installieren. Von diesen gibt es immerhin einige. Disconnect und Ghostery etwa sind zwei bei auf Privatsphäre bedachten Usern beliebte Browser-Add-ons, mit deren Hilfe das Tracken durch Internet-Firmen wie Google, Facebook oder Twitter nicht nur transparent wird, sondern auch gleich unterbunden werden kann.

So wichtig Privacy Badger, Disconnect oder Ghostery für den Datenschutz auch sind – ihre Möglichkeiten sind eingeschränkt. Zum einen müssen User die Software aktiv installieren und sich mit zumindest ein wenig auseinandersetzen, um sie auch richtig zu bedienen. Zum anderen läuft die mobile Internetnutzung heute sehr stark in Apps ab, wo der Anbieter die Regeln diktiert. Ein Beispiel: Die Apps von Facebook und auch die Apps, wo sich Nutzer mit Facebook-Account anmelden, können Nutzer auf Basis dieser Login-Daten über verschiedene Angebote hinweg tracken – verhindern kann man das dann nicht.


Image (adapted) „Half an hour of web ads“ by Daniel Oines (CC BY 2.0)


 

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5 Lesetipps für den 17. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Apples Auto-Projekt, die App NewsCast, schnelleres Internet, AT&T und den neuen Firefox-Browser. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE Horizont: iCar: Apple will auf Auto-Testgelände: Apple ersuchte laut der britischen Zeitung “Guardian“, Zugang zu einem Testgelände, auf dem oft auch selbstfahrende Autos erprobt werden. Dadurch werden natürlich die Gerüchte zum geheimnisvollen Auto-Projekt von Apple weiter angekurbelt, allerdings bleibt zunächst unbekannt, wofür genau Apple Zugang zu der abgeschirmten Fläche mit über 30 Kilometern an Straßen und Autobahn-Abschnitten haben will. Berichte, dass der Konzern an einem Elektroauto arbeitet, gibt es bereits seit Anfang des Jahres.

  • NEWSCAST t3n: Smartphone-App NewsCast macht dich zum Leiter deiner eigenen Nachrichtensendung: Scheinbar arbeitet Microsoft derzeit an einer App, mit dessen Hilfe sich Nutzer kurze Zusammenfassungen aus Nachrichten vorlesen lassen können. Die vom Bing-Team entwickelte App “NewsCast“, soll das konsumieren von Nachrichten für Smartphone-Nutzer erleichtern. Durch das bereits bei Bing eingesetzte Text-to-Speech-Programm, könnten mit NewsCast Nachrichten auch während der Autofahrt aufgenommen werden.

  • INTERNET heise online: Noch schnelleres Internet: Kabelnetzbetreiber verschärfen Tempo: Auf dem wachsenden Markt für schnelle Internetzugänge und digitales TV versprechen sich die Kabel-Manager durch Turbonetze und größere Unternehmenseinheiten ein gutes Geschäft und langfristiges Wachstum. Anbieter wie Kabel Deutschland und Unitymedia haben zugelegt, was bei allen Betreibern in zweistelligen Zuwächsen resultiert. Vor allem bei Neukunden herrscht ein hohes Interesse nach immer schnelleren Internetzugängen. Doch angesichts der vielen Mitspieler am Markt und einer begrenzten Zahl der Haushalte mit Kabelanschlüssen sind Zuwächse begrenzt. Es herrscht Verdrängungswettbewerb pur.

  • AT&T Golem.de: Snowden-Dokumente: AT&T half NSA äußerst bereitwillig bei Überwachungen: Wie es scheint hatte die National Security Agency (NSA) bezüglich ihrer Überwachungsaktivitäten einen besonders treuen Verbündeten. Der US-Telekommunikationskonzern AT&T, ist wohl tiefer als zunächst bekannt in die Überwachungsmaßnahmen der NSA verstrickt. Demnach hat AT&T intensiv dabei geholfen, einen Großteil des Internetverkehrs, der durch die Vereinigten Staaten geleitet wurde, zu überwachen und auszuspähen. Es sei zwar bereits seit längerem bekannt, dass AT&T die NSA unterstütze, allerdings zeigen die neuen Dokumente nun, dass Zusammenarbeit über das Bekannte hinausgeht.

  • FIREFOX t3n: Ad-Blocker: Scharfgestellter Privat-Modus in neuem Firefox-Browser radiert Werbeanzeigen weg: Bezüglich der neuen Pre-Beta-Version des Firefox-Browsers wird ein neuer Privat-Modus getestet, der Nutzer noch besser vor Datensammlern schützen soll. Somit soll es möglich sein, Elemente von Websites, die dazu dienen könnten das Nutzerverhalten zu analysieren, zu blockieren. Mozilla zufolge gehören dazu Elemente wie Analyse- und Social-Services, die Daten ohne Wissen des Nutzers sammeln. Das könnte in einigen Fällen dazu führen, dass Websites nicht richtig dargestellt würden, allerdings ließen sich auf Wunsch die blockierten Elemente auch wieder anzeigen.

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Lesetipps für den 13. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Schleichwerbung, politische Kommunikation, Twitters Zeichenbeschränkung, Facebook und dem neuen Browser Firefox 40. Ergänzungen erwünscht.

  • WERBUNG Redaktionsblog: Rechtsfragen: Wie ist das mit dem Kommerz?: Die Rechtsfrage, wie das eigentlich mit dem Kommerz auf eigenen Plattform-Accounts oder Blogs aussieht, beschäftigt viele Blogger und Nutzer. Es herrscht eine rege Diskussion über juristische und moralische Implikationen der kommerziellen Betätigung auf Blogs. Schleichwerbung ist bei Plattformen wie beispielsweise YouTube keine Seltenheit. Diese Art von verschleierter Werbung ist illegal und oftmals nicht einmal beabsichtigt. Auch bei Facebook kann Schleichwerbung teuer werden. In einem Fall, bei dem ein Autoverkäufer diverse Angebote seines Arbeitgebers auf Facebook angepriesen hat, entschied ein Gericht, dass es sich um verbotene Werbung handelte. Wer einen eigenen Blog betreibt, muss vorsichtig sein, denn auch hier können sich in den Kommentaren kommerzielle Spams einschleichen, die unter Umständen gegen das Verbot von Schleichwerbung verstoßen können.

  • POLITIK Deutschlandfunk: Auf allen Kanälen – Politische Kommunikation im digitalen Zeitalter: Soziale Medien haben so einige Veränderungen mit sich gebracht. Eine wäre beispielsweise die Verbreitung von politischen Nachrichten. Es gibt viele Fälle, die zeigen, wie viel Einfluss soziale Medien mittlerweile auf die Verbreitung von politischen Themen haben. Dass sich Plattformen wie Twitter, Facebook oder YouTube in den politischen Alltag geschlichen haben, ist längst nichts Neues mehr. Aber die Meinungen darüber sind gespalten. Dass viele politische Akteure noch nach ihrer Rolle suchen, ist unter anderem die Meinung von Professor Martin Emmer. Sein Fachbereich ist die Mediennutzung. Aber andere wiederum behaupten, dass der direkte Draht zwischen Bürgern und Politikern gestärkt sei, da sich die Öffentlichkeit besser an Entscheidungen beteiligen kann.

  • TWITTER FAZ: Längere Nachrichten: Twitter weicht 140- Zeichen-Grenze auf: Bei Twitter stehen große Veränderungen an. Um neue Nutzer zu erreichen, schafft das Microblogging-Tool die Längenbeschränkung von 140 Zeichen bei den direkten Textbotschaften zwischen den Nutzern ab. Twitter ist der Ansicht, dass die Plattform auf diese Weise noch mächtiger und spaßiger wird. Die Änderungen sollen in den kommenden Wochen beginnen und auf Smartphone-Apps, der Twitter Hauptseite, Tweetdeck und Twitter für Mac international umgesetzt werden. Die Ähnlichkeit mit den konkurrierenden Chat-Systemen wie Whatsapp oder dem Facebook-Messenger dürfte sich dann annähern. Bei Tweets allerdings, bleibt die Begrenzung nach wie vor, wie sie ist.

  • FACEBOOK Digital Trends: Is Facebook working on an app for breaking news alerts?: Es wird spekuliert, dass Facebook an einer neuen mobilen App arbeitet, die ihren Nutzern Nachrichten auf das Smartphone sendet. Ein Insider, welcher behauptet bereits Screenshots von der neuen App gesehen zu haben, berichtet, dass Nutzer in der Lage sein werden aus einer Liste von Themen auszuwählen, wofür sich der einzelne Leser am meisten interessiert. Sobald dann eine Neuigkeit eintrifft, über die man informiert werden möchte, wird der Nutzer direkt benachrichtigt. Die Länge dieser Mitteilung soll nicht länger als 100 Zeichen lang sein.

  • FIREFOX 40 Die Welt: Neuer Look und sicherer: Firefox 40 ist bereit für Windows 10: Firefox 40 wurde veröffentlicht und macht sich bereit für das neue Betriebssystem Windows 10. Der neue Browser soll nicht nur sicherer sein, er bringt auch ein neues Design mit sich. Unter anderem sind die Symbole und Designelemente des Browsers kräftiger dargestellt. Eine kleine Freude für Nutzer hat sich Mozilla auch ausgedacht, denn dem Nutzer werden jetzt Seiten empfohlen, die ihn eventuell interessieren könnten. Das heißt, der Browser bietet dem Nutzer jetzt personalisierte Werbung.

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5 Lesetipps für den 3. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Website TrendingTopics.at, den Einfluss von großen Smartphones auf Tablets, AppleTV, ein Tablet mit Brandgefahr und darum, welcher Browser der Akkulaufzeit am meisten schadet. Ergänzungen erwünscht.

  • WEBSITE-TIPP TrendingTopics.at: Hinter dieser Webseite steckt Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden: TrendingTopics.at informiert über das hierzulande zu unbekannte Technologie-Land Österreich. Die Themenschwerpunkte sind Start-ups, Social Media, Mobile Business, Digital Advertising, Big Data, Internet of Things und Netzpolitik. Zusätzlich werden die besten Links, Videos, Tweets und Bilder aus dem Netz in einem täglichen News Stream präsentiert.
  • SMARTPHONE VS. TABLET Digital Trends: Are Bigger Smartphones Killing Off the Tablet?: Es herrscht ein wachsender Trend bezüglich immer größer werdender Smartphones. Wie es scheint haben die größeren Modelle einen erheblichen Einfluss auf den Verkauf von Tablets, welcher seit einiger Zeit etwas schwindet. Nach den neusten Informationen, ging der weltweite Tablet Verkauf Jahr für Jahr um sieben Prozent zurück und um vier Prozent über die letzten drei Monate. Auch vor Apple machen diese Zahlen keinen Halt. Die Verkäufe der größeren und kleineren iPad-Modelle, sind seit 2013 um 26 Prozent gefallen.

  • APPLETV Golem.de: Streamingbox: Neues Apple TV soll mit App Store im September erscheinen: Im September soll eine neue Version der Set-Top-Box Apple TV erscheinen. Eigentlich hätte dies schon auf der WWDC15 stattfinden sollen, allerdings habe Apple im letzten Moment abgesagt. Das neue Modell soll etwas kleiner ausfallen als das Aktuelle und mit einem A8-Prozessor ausgerüstet sein, der auch im iPhone 6 und dem iPod Touch vertreten ist. Außerdem verfügt das neue Apple TV über mehr Speicher und einen App Store, mit dem erstmals Apps auf dem Gerät installiert werden können.

  • BRAND-TABLET B2C: This Tablet Was Recalled Because It Can Burst Into Flames: Das Nvidia Shield Tablet wurde zurückgerufen, Grund dafür ist, dass bei Benutzen des Tablets eine Brandgefahr besteht. Der Akku kann sich sogar so sehr erhitzen, dass sich Nutzer daran verbrennen, einige wurden sogar so heiß, dass sie Fußböden beschädigt haben. Die Nvidia Shield Tablets werden ganz besonders von Video Gamern benutzt. Nvidia gab bekannt, dass sie die Tablets kostenlos ersetzen werden.

  • BROWSER-VERGLEICH t3n: Mit diesem Browser macht dein Laptop-Akku am schnellsten schlapp: Battery Box, ein Betreiber von externen Akkus für Macbooks, untersucht, mit welchem Browser die User eines 13“ Retina MacBooks Pro von der Akkulaufzeit her am längsten surfen können – hierbei wurden Google Chrome, Mozilla Firefox und Safari verglichen, mit denen jeweils verschiedene populäre Webseiten angesurft, Videos geschaut, E-Mails geschrieben und in Suchmaschinen gesucht wurde. Demnach schnitt der momentan populärste Browser Google Chrome am schlechtesten ab, während der Laptop mit Safari am längsten durchhielt.

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5 Lesetipps für den 2. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Videospiele im Schulunterricht, Transparenz in den Medien, das Tor-Projekt, Googles Pflicht-Apps und Bendgate. Ergänzungen erwünscht.

  • VIDEOSPIELE Golem: Videospiele gehören in den Schulunterricht: Wissenschaftler sind sich einig, dass Videospiele mehr sind als ein Training für die Hand-Augen-Koordination. In Spielen werden nämlich Geschichten erzählt und Welten entworfen, die Szenarien dabei sind inzwischen realistischer und gesellschaftskritischer geworden. Sie sprechen Emotionen an und die Spieler sind gefordert, diese Welten zu hinterfragen. Deshalb sollten Videospiele in der Schule diskutiert statt ausgeschlossen zu werden, denn das Verständnis für digitale Spiele und der Umgang mit diesen sei im Lehrplan genauso wichtig wie Filme und Bücher. Schließlich haben auch Filme haben einmal einer Zeit angehört, in denen sie nicht auf sehr viel Verständnis gestoßen sind.

  • JOURNALISMUS der Freitag: Der gläserne Journalist: Anlässlich der Diskussion um eine Klage von zwei Zeit-Journalisten, deren Namen in einer Folge der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ mit verschiedenen Lobbygruppen in Zusammenhang gebracht worden sind, wurde das Add-on Cahoots entwickelt, mit dem User Verbindungen von Journalisten zu Lobbygruppen einsehen können. Beim Surfen auf Nachrichtenseiten sieht der User manche Autorennamen rot hinterlegt, fährt er dann mit der Maus darüber, werden die Lobbygruppen angezeigt und jeweils eine Quelle dazu. Mit Cahoots werden also eigentlich nur schon öffentlich zugängliche Informationen gesammelt, aber diese sind nun einfacher abzurufen. Deshalb stellen sich für Journalisten die zwei Fragen: Wie viel Transparenz brauchen wir und wie viel Transparenz wollen wir?

  • TOR Zeit Online: Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken: Etwa zweieinhalb Millionen Menschen weltweit nutzen die Open-Source-Software Tor, um sich anonym im Internet zu bewegen. Ginge es aber nach Andrew Lewman, dem Executive Director des Tor-Projekts, könnten es in Zukunft schon 500 Millionen sein. Grund dafür ist eine Meldung in der Mailingliste für Tor-Entwickler, in der die Rede davon ist, ein bestimmtes Unternehmen wolle Tor als „privaten Browsing-Modus“ in seinen Browser integrieren. Der Browser, um den es geht, habe „einen weltweiten Marktanteil von zehn bis 20 Prozent, bei grob geschätzt 2,8 Milliarden Internetnutzern“. Und diese Beschreibung trifft am besten auf den Firefox-Browser von Mozilla. Allerdings wollen weder Lewman noch Mozilla bestätigen, dass sie miteinander verhandeln.

  • GOOGLE heise online: Android-Geräte müssen mit 20 Google-Apps ausgeliefert werden: Google hat die Bedingungen, unter denen Hardware-Hersteller ihre Android-Geräte mit dem Google-System ausliefern dürfen, verschärft. Statt wie der gewohnt neun Pflicht-Apps müssen in Zukunft stolze 20 Google-Apps vorinstalliert und vom Homescreen aus oder in einem Unterordner zugängig sein. Die Begründung dafür liegt nicht nur darin, dass Google seine eigenen Dienste so stärker verbreiten und die Werbeeinnahmen steigern kann, sondern auch, dass Google selbst etwaige Sicherheitslücken in beispielsweise Chrome schnell beheben könnte.

  • BENDGATE ZDNet: Bendgate: Apple entzieht Computer Bild Testgeräte: Weil „Computer Bild“ in einem Redaktionsvideo gezeigt hat, wie sich das iPhone 6 plus verbiegen lässt, hat Apple dem Magazin sämtliche Testgeräte entzogen und zudem Event-Einladungen für dessen Redakteure zurückgezogen. Apple selbst wies den Vorwurf, seine neuen Geräte ließen sich aufgrund von Fehlern verbiegen, jedoch zurück und erklärt, dass sowohl das iPhone 6 als auch das iPhone 6 plus so angefertigt seien, dass sie stabil wären. Es hatten bislang auch nur neun Kunden verbogene iPhones gemeldet. Das tut aber dem Trend keinen Abbruch, Videos und Bilder über verbogene iPhones unter dem Hashtag „Bendgate“ im Internet zu verbreiten.

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Socialba! und ProxTube – zwei wirklich brauchbare Browser Add-ons

browser iconDas Web wird immer voller. Zuweilen auch komplizierter. Eine Vielzahl von Diensten bestimmt unseren Alltag im Internet und verlangt, obgleich sie eigentlich Zeit und Arbeit sparen sollen, doch auch für die Nutzung einen bestimmten Aufwand. Außerdem erleben wir derzeit eine wahre GEMA-Hysterie. Videos, die von Künstlern beispielsweise freiwillig auf YouTube hochgeladen worden, werden in Deutschland zensiert. Jüngstes Beispiel Beastie Boys. Für all diese Umstände gibt es aber Lösungen, die sich pfiffige Entwickler einfallen lassen, um den Spaß an der Sache und den Mehrwert jedes einzelnen Dienstes weiter hochzuhalten. Zwei Browser Add-ons, für die oben genannten Fälle haben sich mir dieser Tage im Newsfeed präsentiert.

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Browser Add-on: YouTube und Amazon entrümpeln mit Clea.nr

Stell dir einmal vor dein TV-Programm wäre ständig gestört durch blinkende Werbebanner, anderen Shows, die in kleinen Fenstern aufleuchten, Statistiken oder Kommentarfelder. Du würdest wahrscheinlich irrewerden und womöglich öfter den Fernseher auslassen.

Browser Add-on: YouTube und Amazon entrümpeln mit Cleaner InternetWas uns im TV stört, ist auf YouTube normal. Dabei will auch YouTube zum Broadcaster werden und unternahm vor einigen Monaten ebenfalls erste Schritte zusammen mit Disney in diese Richtung. Ganze Filme im kostenlosen Stream konnte man da auf dem Disney-Channel sehen. Aber das nur mal am Rande.

Ein neues Plugin namens „Clea.nr – A Cleaner Internet“ zielt darauf ab YouTube mal ordentlich aufzuräumen und sämtliche oben genannte Ablenkungen auf dem Bildschirm auszusperren. Ähnlich wie zum Beispiel der Adblocker. Das Ergebnis ist optisch wirklich sehr ansprechend.

Installiere dir einfach das Browser Add-on, welches für Chrome, Firefox und Safari entwickelt wurde und probiere es aus. Durch ein einfaches Opt-in/Opt-out im oberen Bildschirmbereich, kannst du es jederzeit ein- und ausschalten.

Gleiches funktioniert übrigens auch mit Amazon. Der Effekt ist sogar noch atemberaubender. Soviel kann ich schon einmal verraten.

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Mozilla: der neue Firefox 6 steht zum Download bereit!

Ab sofort könnt Ihr euch den neuen Firefox 6 downloaden. Die Updates des neuen Firefox zielen auf eine bessere Unterstützung von HTML 5 Elementen und CSS Eigenschaften ab. Außerdem ist der Add On Manager weiterentwickelt wurden. Das offizielle Release-Datum ist eigentlich erst morgen, jedoch liegen die Daten für Windows, Linux und Mac OS X jetzt schon bei Mozilla auf dem FTP-Server zum Download bereit. Für mehr technische Hintergründe gerade in Bezug auf die HTML 5 Funktionen und der CSS Eigenschaften, empfehle ich euch diesen Artikel von Golem. Viel Spaß mit dem neuen Browser – zum Download geht’s hier.

firefox 6Grafik von golem.de

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Linklotse: Twitter-Hacks

richardbarley.com: All your Tweetdeck questions answered. Der Titel verrät es, es geht um das optimale Setup von Tweedeck, dem Allrounder unter den Desktop-Twitter-Clients.
fourhourworkweek.com: How to use Twitter without Twitter owning you. Tim Ferries mit seinen Top-5-Hacks Twitter effizient zu nutzen.
elearningtech: Twitter Conference Ideas: eLearning Technology
mashable.com: How to organize a successful Tweeup Followertreffen organisieren. So geht’s!
mashable.com: Twitter-Tools für Firefox

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