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Netzpiloten @KI Summit

Der KI Summit Handelsblatt ist der führende und visionäre Treffpunkt für die Realisierung von KI in Unternehmen. Am 21. und 22. März findet er zum 2. Mal in München statt. Wir Netzpiloten sind als Medienpartner mit dabei und sind gespannt darauf, wie die Unternehmen den digitalen Umbruch mithilfe der KI-Technologie bewältigen.  Zu den zahlreichen internationalen Rednern gehört unter anderem Wanli Min, Vice President des chinesischen IT-Giganten Alibaba Cloud. Er wird über den Zusammenhang von KI und Cloud Computing reden. Wir freuen uns drauf!

Welche Speaker werden da sein?

Weitere Vortragende sind unter anderen Sebastian Matthes, der Head of Digital beim Handelsblatt. Er wird zusammen mit Prof. Dr. Johann Füller von der Universität Innsbruck, die Eröffnungsrede halten. Spannend wird es außerdem mit Prof. Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn. Ihr Fokus liegt auf digitaler Mobilität und welche Rolle KI im Bahnnetzwerk spielen kann. Ihr Thema lautet „KI revolutioniert die Mobilität“. Weitere Impulse zu dem Thema KI wird Monica Epple liefern. Sie ist Head of Digital & Smart Analytics EMEA, bei Swiss Re Management und wird über das Thema „So entfesseln Sie das Potenzial von datengetriebenen Lösungen“ referieren. Sie gibt ebenfalls einen Einblick in KI gesteuerte Versicherungsformen und dem daraus erwachsenen Mehrwert für den Kunden.

Welche Themen und Formate erwarten dich?

  • Future Lounge
  • Business Matching
  • Umfangreiche PR- und Kommunikationsleistungen
  • Networking
  • Partnerangebote
  • Best Practices und Bench Marks

Und sonst noch?

Die zweitägige Veranstaltung bietet eine Menge Input mit vielseitigen Gästen und Themen, die spannende Beiträge und Diskussionen versprechen. Es besteht die Möglichkeit eine Expertise zu einem Thema im Handelsblatt Journal zu präsentieren, um die Reichweite seines Unternehmens zu vergrößern. Die nötigen Informationen darüber findet ihr hier. Für Startups besteht außerdem die einmalige Gelegenheit vergünstigte Tickets zu erwerben. Ganz nach unserem Geschmack Preise und Konditionen findet ihr hier.

 

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Automatisierte S-Bahnen in Hamburg

flo karr unsplash

Am 12.07.2018 haben die Hansestadt Hamburg, die Deutsche Bahn und der Elektrokonzern Siemens vereinbart, im Oktober 2021 die ersten vollautomatisierten S-Bahn-Züge auf die Gleise Hamburgs zu setzen.

Die neuen Züge sollen auf der Strecke der Linie 21 zwischen den Stationen Berliner Tor und Bergedorf/Aumühle fahren. Dies kann man in der Pressemitteilung lesen. Um die Züge einsetzen zu können, muss die 23 Kilometer lange Strecke dementsprechend für das hochautomatisierte Fahren eingerichtet werden. Parallel dazu werden die ersten vier Fahrzeuge in die erforderliche Technik ausgerüstet.

Die Kosten der Automatisierung betragen 60 Millionen Euro. Die drei Partner werden diese Summe teilen. Die Kosten für den bundesweiten Einbau sind im Vergleich zum Gleisbau überschaubar. Nach der Einschätzung des DB-Vorstandes werden circa drei Milliarden Euro für die Vollautomatisierung ausgegeben. Hamburg wird zu der ersten Stadt mit einem automatisierten S-Bahnnetz. Das Ziel ist die Erfüllung eines Zukunftsprogramms „Digitale Schiene Deutschland“.

Photo by Max Langelott, unsplash.com

Die wichtigsten Fakten

Die Fahrgäste und die Stadt profitieren. Durch die Automatisierung der S-Bahnen können Fahrgäste mit kürzeren Abständen zwischen den Zügen rechnen. Und somit auch mit kürzeren Wartezeiten. Mittelfristig wollen die drei Partner alle Züge in Hamburg automatisieren. Langfristig sollte das Projekt auf ganz Deutschland bezogen werden.

Die Sicherheit der Fahrgäste ist von höchster Priorität. In Deutschland sind die Sicherheitsanforderungen, im Vergleich zu dem Rest der Welt, extrem hoch. In den automatischen Zügen wird weiterhin ein Triebfahrzeugführer anwesend sein. Er kann im Falle einer gefährlichen Situation eingreifen.

Das unterscheidet Hamburg von anderen automatisierten Verkehrssystemen. Die U-Bahn in Nürnberg ist bereits ebenfalls automatisiert. Doch das S-Bahn-Projekt verwendet auf europäischer Ebene standarisierte Technik. Dazu unterscheiden sich die Gesetze für U-Bahn-Systeme und Vollzüge (wie die Hamburger S-Bahnen).

Für die Digitalisierung werden die Züge der Baureihe 474 verwendet. Laut dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, wird das neue Verkehrssystem zuverlässiger, umweltfreundlicher und sicherer sein.

Die vier ersten Züge werden zudem pünktlich zum ITS-Weltkongress 2021 auf den Schienen rollen.


Flo Karr / unsplash.com

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Im #NewWorkTrain: Grenzenlose Arbeit

ICE_4_Berlin_Hauptbahnhof_(3)

Wie wir arbeiten, sagt viel über unsere Vorstellungen zu Leben aus. Arbeit nimmt eine derartig wichtige Bedeutung in unserer Gesellschaft ein, dass man an ihr sowohl unsere Fähigkeiten als auch unsere Grenzen ablesen kann. Sie verrät viel über unsere heutige Zeit. Mein Opa erzählte mir einmal, dass es in dem altmärkischen Dorf, in dem er als Jugendlicher aufgewachsen ist, eine ältere Frau gab, die angeblich noch niemals dieses Dorf verlassen hatte. Ihr ganzes Leben, ihre ganze Arbeitswelt, spielte sich in diesem einen Dorf ab. Ein Darüberhinaus gab es nicht.

Diese Realität der Frau ist erst wenige Jahrzehnte her. Die ersten Computer waren bereits erfunden. Heutzutage passen wesentlich weiterentwickelte Geräte in unsere Hosentasche. Mit modernen Verkehrsmitteln sind die Städte dieses Landes besser miteinander vernetzt und in kürzerer Zeit zu erreichen als vielleicht früher noch das nächste Dorf. Man könnte meinen, dass die Welt kleiner geworden ist. Dies stimmt aber nicht, die Welt ist noch so groß und weit, wie sie es eh und je war. Durch moderne Technologien ist sie nur näher aneinandergerückt, einfach enger vernetzt.

Die Arbeitswelt von morgen: Vernetzt und dezentral

Meine Realität sieht heutzutage eher so aus, dass ich frühmorgens in Berlin in einen ICE steige und in eine andere Stadt fahre, um von dort zu arbeiten. Manchmal muss ich zu einem Kunden, Mal eine Veranstaltung besuchen oder ich möchte einen Menschen für den persönlichen Austausch treffen. Ab und zu geht es mir auch nur um das persönliche Vergnügen, einfach woanders zu sein. Städte wie Hamburg, Hannover oder Leipzig sind manchmal von Berlin aus schneller zu erreichen als von Friedrichshain in den Wedding zu kommen.

Arbeiten-im-Zug_by_Tobias-Kremkau

Mit der Fahrplanumstellung der Deutschen Bahn Mitte Dezember startet der neuen ICE 4 in den Regelbetrieb. Die Fahrtzeit kann hier und in anderen ICE sowohl Arbeitszeit als auch Erholung sein. Die vorbeirauschende Landschaft hilft mir gleichermaßen zu entspannen als auch in meinen Flow einzutauchen und produktiv von unterwegs zu arbeiten.

Dank des kostenlosen WLAN im Zug, sind große Hürden des mobilen Arbeitens genommen. Dazu kommen mit den nagelneuen ICE 4 weitere Vorteile: Die neuen Züge verfügen mit der Multiprovider-Technik über die neueste WLAN-Technologie. Das System greift während der Fahrt auf die jeweils schnellsten Datennetze – LTE, 3G – zu und bündelt die Kapazitäten der Netzbetreiber. So werden höhere Datenvolumina verarbeitet. Dadurch erhalten im Zug arbeitende Reisende wie ich eine schnellere und stabilere WLAN-Verbindung.

Steckdosen für Strom waren schon länger ausreichend in ICE-Zügen vorhanden, nun kann aber die Fahrtzeit online verbracht werden. Der neue ICE 4 verspricht zusätzlich mehr Stauraum und einsehbare Gepäckablagen, ein innovatives Beleuchtungskonzept mit tageszeitabhängiger LED-Lichtsteuerung, Reservierungsanzeige und Sitznummern als Digitalanzeige in den Kopfstützen, Rückenlehnen, die beim Verstellen nicht den Hintermann stören, sondern in die Sitzschale gleiten, neuartige Klimaanlagen – kurz vieles, was das Arbeiten im Zug noch komfortabler macht.

Im Gegensatz zum Flugzeug ist der Zug damit sowohl das umweltfreundlichere Verkehrsmittel als auch besser für die mobile Arbeit geeignet. Mit fünf Zügen ist der ICE 4 mit dem Fahrplanwechsel am 10.12.17 auf den Strecken Hamburg – München und Hamburg – Stuttgart unterwegs. Die ICE-4-Flotte wird bis 2023 auf insgesamt 119 Züge wachsen. Der Anteil des ICE 4 an der im gesamten ICE-Netz angebotenen Sitzplatzkapazität beträgt dann mehr als 40 Prozent. Die neue Zuggeneration wird damit das Rückgrat des Fernverkehrs bilden.

Der ICE 4 wird zum idealen New Work Train

Für meinen Opa erscheint meine Art zu arbeiten, nur mit einem Laptop im Zug sitzend ständig herumzufahren, immer noch nicht ganz real. Inzwischen arbeiten aber bereits rund die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer mobil, wie der freie Autor Markus Albers auf dem „New Work Train“-Event der Deutschen Bahn Anfang September erklärte. Mit dem eigenen Smartphone, so Albers, habe man ja all das, was früher ein Büro ausmachte, inzwischen stets mit sich. Passenderweise fand diese Veranstaltung in einem von Hamburg nach Kassel fahrenden ICE 4 statt.

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Die neu errungenen Freiheiten in der modernen Arbeitswelt, die Individualisierung dieser, führt dazu, dass Arbeit kein Konzept mehr ist, dass an Ort und Zeit gebunden ist. In immer mehr Berufen können sich Menschen aussuchen, wann und wo sie arbeiten wollen. Sebastian Sooth von der DB mindbox, dem Berliner Innovationslab der Deutschen Bahn, erklärte auf der gleichen Veranstaltung, was dies für Pendler bedeutet. Der Arbeit muss nicht mehr hinterhergezogen werden, man kann wohnen, wo man möchte und von unterwegs arbeiten – frei und selbstbestimmt.

Vernetzt und dezentral arbeiten zu können, nimmt stetig zu. Wichtig dafür ist eine Unternehmenskultur, die derartige Freiheiten den Mitarbeitern ermöglicht und für ortsunabhängige Arbeit ausgelegte Prozesse. Die technischen Grundlagen sind bereits vorhanden. Selbst ein ICE 4 ist inzwischen ein rollendes Büro. Noch mehr Orte müssten, wie der ICE 4, den Bedürfnissen der modernen Generation entsprechen und den neu gewonnenen Freiheiten auch Raum bieten. Arbeit muss Ausdruck von Selbstverwirklichung sein und nicht nur der Ausdruck der eigenen Grenzen.


Image (adapted) „ICE 4 Berlin Hauptbahnhof (3)“ by Andre_de (CC BY-SA 4.0)

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  • DARKNET wired: Revierkrieg im Darknet – Jemand greift die Schwarzmärkte an: Das Darknet steht unter Beschuss. Die IT-Forscherin Emily Wilson bemerkte jetzt eine Angriffswelle auf Märkte des Darknets und beobachtete, wie sich das Chaos ausbreitete. Betroffen sind der Handel mit Kinderpornographie, Daten- und Waffen und vor allem aber das Drogengeschäft. Die aktuellen Angriffe sind der bisherige Höhepunkt einer Reihe von DDoS-Attacken auf die Märkte.Jetzt wird nach Ursachen und vor allem Verantwortlichen gesucht. Am wahrscheinlichsten halten Experten derzeit eine Art Darknet-Revierkrieg.

  • STARTUPS gruenderszene: Wie zwei Startups die Bahn zur Pünktlichkeit erziehen wollen: Die Deutsche Bahn ist leider nicht dafür bekannt, besonders pünktlich zu sein. Zwei Startups aus dem Mindbox-Accelerator haben sich dieses Problems angenommen und wollen Verspätungen künftig vermeiden. Beim Mindbox Accelerator Programm können sich innovative Startups bewerben, um durch die Deutsche Bahn unterstützt zu werden. Das Startup Konux will Sensoren in Eisenbahn-Schwellen einbauen, um so Reperaturen voraussagen zu können und Verspätungen zu vermeiden. Das Berliner Startup Siut will lästige Verspätungen mit einer Fahrgast-Ampel umgehen.

  • NETZNEUTRALITÄT zeit: US-Behörde will offenbar Netzneutralität stark einschränken: Unter der Trump-Regierung haben schon so einige Regulierungen gelitten. Nun will der vom US-Präsidenten neu ernannte Präsident der US-Kommunikationsbehörde Obamas Regeln zur Netzneutralität abschaffen. Der Präsident der Federal Communications Commission, Ajit Pai, verkündigte in einem Statement im Dezember eine Neu-Abstimmung zum Entwurf „Anordnung zur Wiederherstellung der Freiheit im Internet“. Die aktuellen Regulierungen würden aus Sicht der Republikaner Innovation hemmen, wohingegen sich Demokraten weitesgehend für Netzneutralität und Regeln für ein freies Internet aussprechen.

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  • INFLUENCER horizont: Influencer Marketing wirkt nicht nur bei Teenies: Influencer, bei diesem Begriff denken viele an Youtube-Stars, die Teenager inspirieren und sie dazu veranlassen Produkte zu kaufen. Doch jetzt fand eine Studie von Goldmedia heraus, dass das nicht ganz stimmt. Zwar stimmt es schon, dass die Zielgruppe gerade die 14- 17-Jährigen sind, doch auch die Gruppe der 24-29-Jährigen geben nach dieser Studie an von Influencern inspiriert worden zu sein. Ein Potenzial, welches viele Unternehmen nicht so einfach abtun sollten, wie sich zeigt.

  • FIAT golem: Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel: Der Autohersteller Fiat Chrysler arbeitet ab jetzt mit Intel und BMW an selbstfahrenden Autos. Ein sportliches Unterfangen, denn bis Ende dieses Jahrs sollen schon 40 autonome Test-Fahrzeuge auf den Markt kommen, die Systeme dazu sollen dann 2021 folgen. Vorsicht ist jedoch geboten, denn bei dem Trend, der momentan beim autonomen Fahren ausgebrochen ist, wird es für viele Autohersteller schwierig werden marktspezifische Unterschiede anzubieten.

  • NOKIA heise: Nokia 8: Erstes Oberklasse-Smartphone von HMD Global :
    Endlich ist es soweit, das Nokia 8 ist das erste Oberklassen-Smartphone von Nokia unter HMD Global. Die Innovationen sind unter anderem die Hauptkamera auf der Rückseite und, wie in der Oberklasse inzwischen üblich, eine Doppel-Optik mit S/W-Kamera, die für Kontrast und Tiefenschärfe sorgen soll. Erhältlich ist das Modell in den Farben Silbergrau, Kupfer und zwei Blautönen, genauere Informationen zum neuen Modell, wie die Akkukapazität oder der USB-Anschluss, erfahrt ihr in diesem Artikel.

  • ISwired: Studie: So effektiv stört Twitter die Propaganda des IS: Laut einer Studie geht es dem IS nicht nur geographisch „an den Kragen“. Auch über die sozialen Netzwerke wird er weiterhin zurückgedrängt. Forscher bestätigten, dass 65% der IS-Propaganda-Accounts in nur 70 Tagen gelöscht werden konnten. Doch Vorsicht ist dennoch geboten, denn konzentriere man sich weiterhin nur einseitig auf diese Art von Accounts, würde die Aufmerksamkeit für jihadistischen Organisationen im Internet fehlen. Ein Spagat, den man in Zukunft versuchen wird zu bewältigen, damit pro-terroristische Accounts langfristig eingedämmt werden können.

  • t3n t3n: Flixbus gründet Flixtrain, Kerngeschäft soll Fernbus bleiben: Flixbus breitet sich jetzt auch auf den Schienen aus. André Schwämmlein, einer der Chefs des Unternehmens ist sich sicher, dass eine Vernetzung der öffentlichen Verkehrsmittel die Zukunft der Mobilität ist, auch in Deutschland, und somit eine Alternative zum eigenen Auto. Könnten sie somit eine zukünftige Konkurrenz für die deutsche Bahn sein? Das Unternehmen sei nach Angaben zumindest offen für verschiedene Möglichkeiten, dennoch bliebe der Fernbusbetrieb selbstverständlich das Kerngeschäft des Unternehmens. Wir werden sehen.

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  • CHIP heise: Chip-Implantat zur Idenfifikation: Firma will Mitarbeitern Chips einsetzen: Den Mitarbeitern der amerikanischen Firma Three Square Market soll ab dem 1. August ein Chip eingesetzt werden, der unter anderem dem Öffnen von Türen und Computer dient, sowie als neue Zahlungsmethode. Inspiration für diese revolutionäre Idee gab ein schwedisches Unternehmen mit Namen BioHax. Diese hat ihre Angestellten schon bereits vollkommen verchipt und gilt als Vorreiter einer zukunftsweisenden Innovation. Eine Zusammenarbeit der beiden visionären Unternehmen soll den Marktanteil der Firma Three Square Market revolutionieren.

  • DB t3n: Exklusiv: Deutsche Bahn steckt Millionen in Berliner Taxi-Startup: Das Berliner Start-Up Talixo vermittelt sowohl Taxis, als auch Limousinen zu einem fairen Preis. Gesponsert wird das seit 2012 bestehende Unternehmen jetzt von der Deutschen Bahn. Der siebenstellige Betrag der Bahn dient dem Unternehmen um nach Asien und in die USA zu expandieren. Bisher ist Talixo in 95 Ländern und über 700 Städten bekannt. Da die Konkurrenz in dieser Branche jedoch sehr hoch ist, kommt eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn nicht schlecht und auch die profitiert von einer Verbindung. Nach dem Geschäftsführer Manuel Gerres der DB Digital Ventures ist ein großes Wachstumspotenzial in diesem Bereich zu sehen.

  • AUTONOM golem: Autonomes Containerschiff soll elektrisch fahren: Erst autonomes Fahren von Autos und jetzt das! Ein Containerschiff soll fortan elektrisch fahren und somit seine Ladungen emissionsfrei transportieren können. Zwar wird es noch einige Jahre dauern, die Pläne für das Schiff Yara Birkeland stehen aber fest- 2020 soll das erste, emissionsfreie und autonom fahrende Containerschiff in See stechen. Erste Testläufe starten voraussichtlich im Jahr 2018, bis dahin tüfteln die Firma Yara International und Kongsberg Gruppen noch fleißig an ihrem Zukunfstprojekt. Ein weiteres Projekt in diese Richtung entwickelt derzeit der Automobilhersteller Rolls Royce mit mehreren finnischen Universitäten und Unternehmen aus der Schiffahrtsbranche.

  • CYBERSPIONAGE n24: Jedes zweite deutsche Unternehmen wird sabotiert und bestohlen: Mit Cyberspionage und zuweilen auch Sabotage haben deutsche Unternehmen jedes Jahr aufs neue zu kämpfen, doch aufgedeckt werden solche Vorfälle meist nur durch Zufall. Jedes zweite Unternehmen soll nach einer Studie des Digitalverbands Bitkom und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in Deutschland schon einmal ausspioniert oder beklaut worden sein. Die finanziellen Schäden, die dabei entstehen, sind immens. Eine Investition in die digitale Sicherheit ist somit unabkömmlich, wie die neuen Zahlen wieder deutlich zeigen.

  • PROZESS horizont: Prozess beginnt: Terrorvorwürfe gegen „Cumhuriyet“-Mitarbeiter: Insgesamt wurden 17 frühere Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ verhaftet. Grund hierfür waren Terrorvorwürfe.
    Am Montag soll nun der Prozess in Istanbul stattfinden. Viele Reporter von Ohne Grenzen zweifeln an der Schuld der Angeklagten und halten die Vorwürfe für politisch motiviert. Derzeit droht den Angeklagten nach den Reportern eine Haftstrafe von 43 Jahren.

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  • WINDOWS chip: Windows Phone ist tot: Jetzt zieht Microsoft den Stecker: Microsoft zieht sich vorerst aus dem mobilen Markt zurück – Grund dafür ist das Scheitern des Windows Phone. Dieses steht nun offiziell vor dem Aus, Microsoft hat diese Woche den Support eingestellt. Damit werden Windows Phone 7, Windows Phone 8 und Windows Phone 8.1 werden nicht mehr unterstützt. Ob Microsoft den mobilen Markt noch einmal betreten wird ist fraglich, die Konkurrenz durch Android uns iOs war einfach zu groß, zumindest gäbe es aber Pläne, in Zukunft weitere Smartphones zu bauen.

  • MOBILE t3n: Xiaomi kommt nach Europa: Wird das chinesische Startup Xiaomi jetzt zum Global Player? Der Smartphone-Hersteller, auch bekannt als das Apple Chinas, expandiert und tastet sich langsam auf den europäischen Markt. Deshalb sollen Xiaomi-Produkte jetzt über offiziellen Weg in den europäischen Handel kommen. Für den Anfang sollen Smartphones und Fitnessbänder angeboten werden, aber auch Lautsprecher und Power-Packs.

  • VIRTUAL REALITY golem: Oculus plant drahtloses 200-Dollar-Headset: Der Boom des Virtual-Reality-Marktes scheint nicht abzuebben. VR-Pionier und Facebook-Tochter Oculus will jetzt ein VR-Headset veröffentlichen, das rund 200 Euro günstiger als das Rift und kabellos sein wird. Die Facebook-Tochter will damit den Massenmarkt ansprechen, was mit Modellen wie dem Rift oder konkurrierenden Modellen wie HTCs Vive und Sonys Playstation VR bisher nicht gelang. Das Headset wird unter dem Codenamen Pacific entwickelt und voraussichtlich für 2018 angekündigt werden.

  • POKEMON GO spiegel: Ein Jahr „Pokémon Go“: 1000 Kilometer, 5390 Monster: Heute vor genau einem Jahr konnte man vielerorts nicht vors Haus gehen, ohne auf hysterisch auf dem Screen wischende Pokémon-Trainer zu treffen. Der Pokémon Go-Hype hat die Welt im Sturm erobert, der Nostalgie-Faktor war groß und die Nutzung der Augmented Reality Technologie für den Zweck ideal eingesetzt. Spiegel-Autor Stephan Freundorfer hat seine Eindrücke und Erfahrungen nach einem Jahr gesammelt und zusammengefasst.

  • WIRTSCHAFT gründerszene: Flixbus‘ Allmacht sorgt bei Reisenden für Ernüchterung: Der Fernbus-Konzern Flixbus hat in den vergangenen Jahren erfolgreich die Konkurrenz vom Markt vertrieben und sich so ein regelrechtes Bus-Monopol aufgebaut. Nachdem diverse Konkurrenten wie MeinFernbus, Postbus oder City2City geschlcukt wurden, hat Flixbus jetzt einen Marktanteil von 93 Prozent, aber das Wachstum stagniert und das soll sich in steigenden Preisen bemerkbar machen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich diese Entwicklung der letzten Jahre im Fernverkehr nun auch auf die Deutsche Bahn auswirken könnte.

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Digital Economy Compass: Was die Zahlen für Deutschland bedeuten – Teil 3

Electric Car (adapted) (Image by MikesPhotos) [CC0] via Pixabay

Was sind die aktuellen digitalen Trends weltweit? Wie entwickelt sich der Wettbewerb auf digitalen Plattformen? Diese Fragen versucht der „Digital Economy Compass“ von Statista in regelmäßigen Abständen zu beantworten. Wir haben in unserer Artikelreihe einen Blick auf die Trends geworfen.


Auch wenn die Digitalisierung der Wirtschaft für viele noch ein Mysterium sein mag, spielt sich für viele Unternehmen mittlerweile genau hier das Kerngeschäft ab. Die Digital Economy von E-Commerce bis E-Travel boomt. Zahlen und Prognosen zu den verschiedenen Branchen liefert der aktuelle Digital Economy Compass 2017 von Statista. In dieser Serie schauen wir genauer darauf, was diese Zahlen für Deutschland bedeuten. Diesmal im Visier: Der Mobilitätsmarkt.

Die Zeit der Reisebüros ist vorbei

Transport, Connected Cars und E-Travel sind die drei großen Mobilitätsbereiche, die der Digital Economy Compass 2017 von Statista untersucht. All diese Märkte boomen aktuell. Insbesondere im Bereich E-Travel lässt sich dies feststellen. Denn obwohl jetzt schon der Großteil der Reiseplanung und -buchung online stattfindet, wird diese Branche laut Statista noch stärker wachsen. Bis 2021 sollen sich demnach die Einnahmen aus der Online-Reisebuchung beinahe verdoppeln.

e Travel Markt - Screenshot Statista Digital Economy Compass
E-Travel Markt (Quelle: Statista). Screenshot by Marinela Potor

Die Träger dieses Trends sind dabei ganz klar die USA und China. Auch in Deutschland wird ein Wachstum erwartet, wenn auch die erwarteten Einnahmen von 44,35 Milliarden US-Dollar deutlich geringer sind als in den USA oder China. Reisebüros werden damit dennoch auch hierzulande bereits in wenigen Jahren wahrscheinlich fast keine Rolle mehr spielen, vermutet Thomas Köhler, Experte für Digitalisierung und Technologietrends der Zukunft. „Reisebüros sind zukünftig im Wesentlichen nur für Spezialreisen und Events gefragt, oder zur Abwicklung der Reiseprozesse von Firmen und anderen großen Organisationen“, sagt er gegenüber den Neztpiloten.

Thomas Köhler
Thomas Köhler (Quelle: Thomas Köhler)

„Flixbus ist das deutsche Gegenstück zu Uber“

Dies bestätigt ein Blick auf die wichtigsten Player im E-Travel. Von der Transportplanung über die Rideshare-Plattform Bla Bla Car bis hin zur Unterkunftsbuchung über Airbnb – Nutzer planen mittlerweile fast jeden Schritt ihrer Reise online.

Neben US-Mobilitätsriesen wie Expedia oder Uber, wertet der Digital Economy Compass von Statista auch einige deutsche Unternehmen als große globale Player in diesem Bereich: Die Deutsche Bahn, Lufthansa und Flixbus.

Player E-Travel - Statista Digital Economy Compass
E-Travel Player (Quelle: Statista). Screenshot by Marinela Potor

 

Wirklich innovativ sei von diesen drei Transport-Anbietern aber nur Flixbus, findet Thomas Köhler: „Flixbus ist in der Tat ein Phänomen, für mich ist das das deutsche Gegenstück zu Uber und zudem ein Musterbeispiel für Entrepreneurship.“

Lufthansa dagegen habe seinen Service zwar konsequent durchdigitalisiert, hinke aber bei Ausnahmefällen und Störungen stark hinterher, sagt Köhler. Die Deutsche Bahn wiederum überzeugt Köhler überhaupt nicht: „Die Deutsche Bahn halte ich für extrem reaktiv und langsam. Man war zwar frühzeitig in Carsharing und alternativen Mobilitätsmodellen dran, hat aber bis heute nichts draus gemacht, während alles drumrum boomt.“

Autoland Deutschland fällt zurück

Neben E-Travel wirft der Digital Economy Compass 2017 auch einen Blick auf Connected Cars – ein weiteres wichtiges Zukunftsthema in der Mobilitätsbranche. Wie wichtig dieser Bereich ist, zeigt allein die Tatsache, dass von BMW über Daimler bis Jeep nahezu jedes Autounternehmen der Welt an verschiedenen Technologien des Connected Cars arbeitet.

Der Connected-Cars-Markt hat also nach den Prognosen von Statista ein sehr großes Wachstumspotential. In den USA wird in den kommenden fünf Jahren ein Einnahmen-Wachstum von 25,5 Prozent pro Jahr in diesem Segment erwartet, in China 55,8 Prozent und in Deutschland immerhin 34,1 Prozent.

Connected Cars Wachstum - Statista Digital Economy Compass
Connected Cars Wachstum (Quelle: Statista). Screenshot by Marinela Potor

Dabei seien aber die sehr optimistischen Zahlen zu steigenden Einnahmen von Statista mit Vorsicht zu genießen, gibt Köhler zu bedenken. Als Autor eines der ersten Bücher zum Thema „Connected Cars“ weiß Köhler, dass viele Unternehmen das Label gerne für eine Reihe von Features nutzen. Darunter kann sowohl der Bluetooth-Anschluss als auch der Autopilot fallen. Connected Cars sei also ein sehr weites Feld und es sei schwer abzuschätzen, auf welche Technologien sich die Statista-Zahlen genau bezögen. Doch eins ist dennoch sehr offensichtlich: Das Autoland Deutschland wird künftig immer weiter hinter den USA und China zurückfallen.

Die Modelle, auf die deutsche Autobauer wie BMW oder Daimler setzen, seien zu kurzfristig gedacht, kritisiert Köhler: „Sie schaffen es, teure Extras teils für mehrere tausend Euros zu verkaufen und manchmal sogar noch ein Abo-Modell daraufzusetzen. Dieses margenträchtige Geschäft hat man noch immer weitgehend im Griff, auch wenn es an den Rändern erodiert. Anders gesagt: Das Geschäft ist endlich.“

Fehlt hier möglicherweise die Zukunftsvision eines Elon Musk? Teils ja und teils nein, findet Köhler. Musk habe zwar einerseits die verschlafene Branche aufgeweckt und gezeigt, dass auch Neueinsteiger in einem so etablierten Markt wie dem Automarkt erfolgreich sein können. Dennoch lehne sich der US-Unternehmer manchmal etwas zu weit aus dem Fenster: „Alleine mit der Namensgebung „Autopilot“ hat er Hoffnungen geweckt, die in der Praxis nur unter eng begrenzten Bedingungen erfüllt werden können. Von einem echten voll autonomen Fahrzeug bei dem man auf Lenkrad und Pedale verzichten kann sind wir noch Jahrzehnte entfernt.“

Von Deutschland bis China, von E-Travel bis Connected Cars: Der globale Mobilitäts-Markt bietet noch viel Raum nach oben.


Image (adapted) „Electric Car“ by MikesPhotos (CC0 Public Domain)

Image by Thomas Köhler


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  • HACKER sueddeutsche: WannaCry, NSA und BND: Globaler Cyber-Angriff zeigt, wie riskant die Arbeit der Geheimdienste ist: Seit Freitag sind weltweit Hunderttausende Computer von dem Hackerangriff rund um den Wurm „WannaCry“ betroffen. Die Attacke scheint zunächst gestoppt, ist aber noch nicht ganz überstanden. Die Hacker haben den Notausgang, den ein IT-Spezialist eher zufällig fand und dadurch die Weiterverbreitung von WannaCry stoppte, aus der Ransomware entfernt, erneute Angriffe seien also möglich. Betroffen waren große Konzerne wie Renault oder die Deutsche Bahn und ausgelöst wurde die Attacke, wenn auf einen E-Mail-Anhang geklickt wurde.

  • DIGITALISIERUNG t3n: Bahnchef will die Fahrkarte abschaffen: Laut Bahnchef Richard Lutz ist der klassische Bahn-Fahrschein bald passé. Die Digitalisierung nimmt auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Einzug und nun soll auch das digitale Ticketing eingeführt werden. In Zukunft soll der Zug über das Handy des Passagiers erkennen, wann dieser ein- und aussteigt und infolgedessen automatisch einen Betrag abbuchen. Das dafür benötigte WLAN-Netzwerk wird derzeit bereits ausgebaut. Nicht unbeteiligt an dieser Entwicklung war sicherlich auch der weltweite Wanna-Cry-Hackerangriff am Freitag, von dem auch die Deutsche Bahn betroffen war.

  • KONFERENZ heise: Cube Tech Fair: Zum Abschluss rockt Steve Wozniak das Haus: Am Freitag endete die neue, dreitägige Startup-Messe Cube Tech Fair in Berlin. Zu den Stargästen zählten Tech-Aktivistin Robin Wright und Apple-Mitgründer Steve Wozniak. Der Job von „The Woz“ auf der Messe war es, einen mit einer Millionen Euro dotierten Startup-Preis zu verleihen, nicht ohne aus seinem bewegten Leben zu erzählen. Insgesamt konnte die Messe rund 5.000 Besucher versammeln und soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

  • MICROSOFT spiegel: Windows 10 öffnet sich für iOS und Android: Vergangene Woche hat auch Microsofts hauseigene Entwicklerkonferenz, die “Build 2017”, stattgefunden. So eine Konferenz kommt selbstverständlich nicht ohne große Ankündigungen aus und so war auch Windows 10 ein zentrales Thema. Microsoft hat auf der Build 2017 das Windows 10 Fall Creators Update der Öffentlichkeit präsentiert und will damit insgesamt einen viel größeren Fokus auf Nutzer mobiler iOs- und Android-Geräten legen. Windows 10 zeigt sich offen wie nie und holt sogar den größten Konkurrenten an Bord: Apples iTunes wird im Windows Store verfügbar sein.

  • WIRTSCHAFT faz: Delivery Hero: Frisches Geld für Foodora-Muttergesellschaft: Der südafrikanische Investor Naspers hat jetzt 387 Millionen Euro in die “Lieferheld”, “Foodora” und “Pizza.de” Muttergesellschaft gesteckt. Das Internet-Beteiligungsunternehmen Rocket Internet hat für den Essenslieferdienst Delivery Hero einen weiteren Investor gefunden. Damit sinkt der Anteil des Internet-Brutkastens an Delivery Hero von zuletzt knapp 38 Prozent auf etwa 33 Prozent.Schon 2015 und 2016 war der Börsengang für Delivery Hero geplant, 2017 soll es nun nach einem Wachstumssprung des Unternehmens soweit sein.

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  • STREAMING sueddeutsche: Warum Streaming-Fans jetzt aufpassen müssen: Wenn es nach dem Europäischen Gerichtshof geht, soll das, zuvor eher als rechtliche Grauzone angesehene, Streaming von urheberrechtlichen Inhalten auf dubiosen Seiten nun gegen das Recht verstoßen. Wer sich zuvor also auf nicht wirklich legale Alternativen zu Netflix und Amazon Prime verlassen hat, könnte es jetzt schwieriger haben. Für Fans von Seiten wie kinox.to oder movie4k.to bedeutet das: Die Chance, abgemahnt zu werden, ist gestiegen – zuvor wurden eher die Seitenbetreiber belangt, weniger deren Nutzer.

  • STARTUP welt: Mit drei Wörtern jeden Ort auf der Welt finden: Mit drei Wörtern um die Welt – die Idee des Startups “What3words” ist es jeden Fleck Erde mit einer Drei-Wort-Kombi zu versehen. Dazu wurde der Planet in 57 Billionen drei Mal drei Meter große Quadrate eingeteilt, welchen eine einzigartige Wortkombination zugeteilt wurde. Zunächst ein kurioses Konzept, aber vor allem für Logistik-Unternehmen ein interessanter Ansatz. Nicht zuletzt die Deutsche Bahn investiert jetzt auch in das Konzept.

  • ECHO faz: Nun will Amazon auch ins Schlafzimmer: Amazon übt jetzt auch seinen Schlafzimmerblick und nimmt Einzug in die Schlafzimmer. Eine neue Version des Amazon Echo – Amazons Smart Home Device mit dem integrierten Assistenzsystem “Alexa” – soll jetzt als Helfer in Modefragen fungieren. “Echo Look” ist als eine Art digitaler Spiegel konzipiert – mit einer integrierten Kamera und mehreren LED-Lampen kann er auf Zuruf Fotos und Videos aufnehmen. Nutzer können sich vor das Gerät stellen wie vor einen Spiegel und die Fotos oder Videos dann hinterher auf ihrem Smartphone begutachten.

  • FUNK heise: Bundestag gibt grünes Licht für einheitliche Ladegeräte – Funkabschottung befürchtet: Es gibt eine neue EU-Richtlinie für alle elektrischen oder elektronischen Geräte, die über Funk kommunizieren oder Funkortung betreiben. Im Juni 2017 soll sie in Kraft treten und somit ein mögliches EU-weites Verkaufsverbot von für Geräte mit Funkverbindung. Dieses möglicherweise schon in wenigen Wochen in Kraft tretende Verbot betrifft Navigationsgeräte, Smartphones, WLAN-Router und internetgesteuerte Haushaltsgeräte oder Industriemaschinen.

  • GAMING zeit: “Portal Knights” ist Spiel des Jahres: Am Mittwochabend wurde in Berlin der Deutsche Videospielpreis verliehen, einer der renommiertesten Preise in der Branche, aufrgrund der hohen Dotierung der Auszeichnungen. Bestes deutsches Spiel – ausgezeichnet mit 110.000 Euro – wurde das Abenteuerspiel “Portal Knights” des Frankfurter Entwicklerstudios Keen Games. Zum neunten Mal wurden von einer Jury aus 50 Experten der Spielebranche sowie Vertretern der Politik und Unterhaltung die besten Entwicklungen aus der deutschen Gamer-Szene gekürt.

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  • WHATSAPP focus: WhatsApp-Beta überrascht mit Neuerungen: In der aktuellen WhatsApp-Beta-Version, die Technikinteressierte bereits testen können, gibt es zwei neue, interessante Funktionen. Zum einen könnten demnächst vielleicht versendete Nachrichten gelöscht werden, selbst, wenn der Empfänger diese bereits gelesen hat. Zum anderen wird erprobt, dass versendete Nachrichten bearbeitet werden können. Die Nachricht erhält dadurch aber eine Kennzeichnung, dass es sich nicht mehr um das Original handelt. Dieses Verfahren ist schon von Facebook bekannt, wozu WhatsApp seit 2014 gehört. Daher ist es denkbar, dass die Funktionen übernommen werden. Ob sie jedoch die finale Version erreichen, bleibt abzuwarten.

  • MICROSOFT golem: Edge-Browser schaltet Flash schrittweise ab: Nach Google zieht Microsoft jetzt mit seinem neuen Browser „Edge“ nach und streicht die automatische Aktivierung von Adobe-Flash-Elementen auf Websites. In einem ersten Schritt werden noch automatische Ausnahmen für beliebte Websites erstellt, letztlich ist aber das Ziel, dass Nutzer für jede Seite selbst entscheiden müssen, ob sie Flash nutzen wollen. Die Umstellung wird damit begründet, dass die Alternativen Javascript und HTML5 schneller, sicherer und energieeffizienter seien. Aus demselben Grund kündigte Google bereits für seinen Browser „Chrome“ eine Systemänderung für den Oktober 2017 an.

  • DEUTSCHE BAHN heise: Bahn will mit autonomem Bus auf die Straße: Die Deutsche Bahn hat am Freitag in Berlin das „Verkehrsmittel der Gigabit-Gesellschaft“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um „Olli“, ein autonomer Kleinbus. Autonom deshalb, weil das Fahrzeug fahrerlos voran kommen soll, mit einem Tempo von maximal 40 km/h. „Olli“ stehen dafür zahlreiche Sensoren und Kameras sowie IBMs Watsein, eine KI, zur Verfügung. Tests laufen derzeit, wegen fehlender Genehmigungen wurde das Testgebiet von Berlin ins bayrische Bad Birnbach verlegt.

  • APPLE Welt: Apple schlägt im Steuerstreit mit der EU zurück: Die Europäische Union fordert von Apple Steuernachzahlungen in Höhe von 13 Milliarden Euro. Die Begründung wird in einem 130 Seiten starken Dokument geliefert, das noch diese Woche veröffentlicht werden soll. Apple hält seinerseits bereits ein 50 Seiten umfassendes Dokument bereit, das die Sichtweise des Unternehmens darlegt. Der grundlegende Streit ist, dass man sich nicht einigen kann, wo an den Standorten des Unternehmens wie viele Steuern fällig werden. Laut Apple seien 99 Prozent der Ingenieure in den USA beschäftigt und würden dort den Wert der Produkte schaffen, somit sei auch dort der höchste Steuersatz fällig und nicht etwa in Irland, wo Apples einzige eigene Fabrik steht.

  • LIDL NGIN FOOD: Lidl baut an neuem Supermarkt-Konzept mit Abholstation: Der Discounter LIDL arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem neuen Konzept für den Supermarkt der Zukunft. In Berlin-Schöneberg könnte demnach schon in den nächsten Wochen eine grundlegend veränderte Filiale eröffnen. In dem sogenannten „LIDL Express – Immer. Mehr. Online.“ soll es ein reduziertes Sortiment geben. Backwaren, Obst und Gemüse gehören dazu, aber auch Abholstationen für online bestellte Ware. Über drei Express-Checkouts können Kunden den Laden wieder verlassen. Mit dieser Idee rüstet sich LIDL für das Konkurrenz-Konzept Amazon Go.

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  • APP süddeutsche: Darum sind manche Wetter-Apps genauer als andere: Wenn die ersten Schneeflocken vom Himmel taumeln, wenn der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung ausruft oder wenn einfach nur Ferienbeginn ist, dann stürmt eine Gruppe von Apps in den Charts nach oben: Die Wetter-Apps. Auf den meisten Smartphones ist eine Wetter-App schon vorinstalliert. Wem die nicht genügt: Es gibt Wetter-Apps speziell für Skifahrer, für Landwirte und für Segler. Es gibt Apps, in denen Hundewelpen oder Kätzchen je nach Wetterlage glücklich oder traurig vom Smartphone-Bildschirm blicken. Was aber sollte eine Wetter-App wirklich können? Warum regnet es, obwohl meine App behauptet, es hätte draußen 21 Grad und Sonnenschein?

  • NETZNEUTRALITÄT futurezone: „Zahnlose Umsetzung der Leitlinien zur Netzneutralität“: Am Montag wurde im Deutschen Bundestag über die Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) diskutiert. Dabei hatten auch Vertreter von Bürgerrechtsorganisationen die Gelegenheit, ihre Stellungnahmen einzubringen. Dies tat auch Thomas Lohninger vom österreichischen Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat). Lohninger befürchtet, dass die Richtlinien der Telekom-Regulierungsbehörden zur Netzneutralität „zahnlos“ umgesetzt werden.

  • DIGITALISIERUNG horizont: Deutsche Bahn will eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte investieren: Die Deutsche Bahn will den digitalen Wandel im Unternehmen beschleunigen. „In den nächsten beiden Jahren werden wir allein eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte investieren“, sagte Vorstandschef Rüdiger Grube der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Eine neue Tochter wird künftig die verschiedenen Engagements steuern.

  • NETZPOLITIK medienpolitik: Ein Beitrag zu einer pluralen und demokratischen digitalen Gesellschaft: Über 1.000 Änderungsanträge zur Überarbeitung der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) müssen im Kultur- und Medienausschuss des Europäischen Parlaments bis Januar 2017 von den Ko-Berichterstatterinnen Sabine Verheyen (CDU) und Petra Kammerevert (SPD) zu einer kohärenten Parlamentsposition zusammengeführt werden. Das Interesse des gesamten Europäischen Parlaments an der AVMD-Richtlinie war bereits 2006 mit insgesamt über 1.200 Änderungsanträgen enorm. Auch jetzt werden wir, orientiert am Kommissionsvorschlag, einen kohärenten Gesetzestext aus mindestens genauso vielen Vorschlägen formen müssen, bevor Parlament und Rat sich dann spätestens ab Mai 2017 auf einen gemeinsamen Standpunkt einigen können.

  • AMAZON golem: Jahresabo wird 20 Euro teurer: Bei Amazons Prime-Abo ändert sich eine Menge. Die Gebühren für das Jahresabo werden erhöht und Kunden in Deutschland erhalten erstmals die Möglichkeit, den Dienst bei Bedarf auch monatlich zu buchen. Die Preiserhöhung gilt nicht sofort, sondern erst ab dem 1. Februar 2017, dann steigt die Abogebühr von 49 Euro auf 69 Euro. Bestandskunden werden sogar noch länger verschont.

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  • TESLA t3n: Tesla: Hardware-Update macht alle neuen Fahrzeuge zu selbstfahrenden Autos: Alle neuen Tesla-Fahrzeuge werden zukünftig mit Hardware für vollautonomes Fahren ausgestattet. Diese beinhaltet zwölf Sensoren, einen Radar und acht Kameras für einen 360-Grad-Blick. Das selbstfahrende System ist allerdings noch nicht ausgereift genug und kann noch nicht genutzt werden, Tesla muss noch viele Testmeilen zurücklegen. 2017 will CEO Elon Musk die neue Technologie mit einer Fahrt von Los Angeles nach New York demonstrieren. Ein Software-Update soll die neuen Modelle dann zu selbstfahrenden Autos machen. Tesla will, dass die Fahrzeuge damit sicherer als mit einem menschlichen Fahrer sind.

  • AMAZON golem: Amazon soll eigenen Internet Service Provider planen: Amazon untersucht den Aufbau eines eigenen Service Providers in Europa. Dadurch könnte das Unternehmen einen Internetzugang zusammen mit Prime Streaming Video anbieten. Der Online-Konzern würde somit in Konkurrenz zu TV-Kabelnetzbetreibern treten, die Internetzugang und das Fernsehprogramm verkaufen. Es gibt noch keine Pläne für den Aufbau eines eigenen Festnetztes, also müsste Amazon als Weiterverkäufer von Internetzugängen in fremden Netzen auftreten. Für das Projekt kommen regulierte Landesmärkte wie Deutschland und Großbritannien in Betracht.

  • SMARTWATCH t3n: Misfit Phase: Neue Hybrid-Smartwatch in klassischem Uhren-Design:
    Der Hersteller Misfit wird Anfang November eine Art Hybrid-Smartwatch auf den Markt bringen. Diese kombiniert das Design einer klassischen Armbanduhr mit smarten Zusatzfunktionen wie z.B. einem Schrittzähler. Die Uhr hält dank einer integrierten Knopfzelle sechs Monate mit einer Akkuladung durch. Außerdem verfügt die Uhr über ein paar interessante Spielereien. Der Nutzer kann beispielsweise per Knopfdruck die Kamera des Smartphones auslösen oder die Musikwiedergabe steuern.

  • APPLE MacLife: Apple: Die meisten Original-Kabel und Netzteile auf Amazon sind Fakes: Ein Händler soll bei Amazon.com gefälschte Apple-Produkte als Originale verkauft haben. Nun geht Apple juristisch gegen den Anbieter vor. Das Unternehmen vermutet, dass knapp 90 Prozent aller als „Original Apple“ klassifizierten Zubehörprodukte bei Amazon.com Plagiate sind. Die Verkäufer deklarierten sie als Originalware, verlangten jedoch deutlich niedrigere Preise als der Hersteller. Apple fordert, dass die Plagiate zerstört werden sollten und verlangt von dem Händler Mobile Star LLC zwei Millionen US-Dollar Schadenersatz für jede Produktkategorie.

  • DEUTSCHE BAHN heise: Deutsche Bahn fixt Schwachstelle im neuen WLAN von ICEs:
    Die Deutsche Bahn hat eine Schwachstelle im neuen WLAN der ICEs geschlossen. Dadurch konnte man den Log-in-Prozess missbrauchen, um z.B. die Position von ICE-Zügen und IP-/MAC-Adressen von Nutzern zu erfahren. Um das Problem zu beseitigen, hat die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben ein Software-Update eingespielt und dadurch die Schwachstelle bei allen Zügen behoben.

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  • DROHNEN wired: This Startup Wants to Use Drones to Drop Blood, Not Bombs: Statt Aufklärungsflügen und tödlichen Angriffen aus der Luft will ein Start-Up aus Kalifornien eine Drohnenflotte aufbauen, um Blut und Medikamente zu Krankenhäusern in Ruanda zu liefern. „Zipline“ nennt sich das Start-Up, das von UPS mit 800.000$ unterstützt wird. Und auch die Regierung des Landes, das zu den ärmsten Afrikas zählt, arbeitet mit. Insgesamt 15 Flügel-Drohnen sollen entwickelt werden, die 150 Auslieferungen pro Tag auf 21 medizinische Stationen verteilen.

  • INFRASTRUKTUR t3n: Deutsche Bahn fährt autonom: „Wir werden Flotten mit fahrerlosen Autos betreiben“: Laut Bahnchef Rüdiger Grube will die Deutsche Bahn in Zukunft mit einer riesigen Flotte an autonom fahrenden Autos sein Angebot erweitern. Das sei eine Reaktion auf Konkurrenten im Personentransportgeschäft – zum Beispiel Taxiunternehmen wie Uber. Also die nächste überraschende Ankündigung, nachdem Mitte März der Deal mit dem Paketdienst GLS feststand. Die Deutsche Bahn wird über seine Tochtergesellschaft „DB Schenker“ Pakete ausliefern.

  • HACKER sueddeutsche: 10-Jähriger hackt Instagram – und erhält 10 000 Dollar Belohnung: Während man öfter nur von Hackern hört, die ihre Begabung ausnutzen, um sich zu bereichern oder einfach aus Freude Chaos verbreiten, gibt es auch gute Beispiele. Zum Beispiel der 10-Jährige Finne „Jani“, der später mal IT-Security-Experte werden will. Er hat Facebook auf eine Programmierlücke in der App „Instagram“ aufmerksam gemacht. Er hat eine Schnittstelle gefunden, die es ihm möglich machte Kommentare unter Fotos zu löschen, obwohl er nicht der Verfasser dieser war. Facebook belohnt solche ehrbaren Hacker mit einer Finanzspritze. Jani erhält 10.000€ und will das Geld in ein neues Fahrrad investieren.

  • ÜBERWACHUNG mashable: Twitter blocks U.S. intelligence agency access to social media tool, report says: Die Streitigkeiten zwischen Tech-Konzernen und US-Geheimdiensten nehmen kein Ende. Das „Wall Street Journal“ berichtete am Sonntag, das Twitter den Zugang der CIA zu einem Online-Tool blockiert haben soll, das Soziale Medien nach bestimmte Keywords filtert und durch einen Algorithmus auf verdächtige Beiträge hinweist. Bleibt abzuwarten, ob die nächsten beiden Streitparteien vor Gericht gehen werden, wie es bei dem FBI und Apple der Fall war.

  • ROBOTER theconversation: Robot revolution: rise of the intelligent automated workforce: Laut einer Studie der Oxford Martin School, sollen allein in dne USA 47% aller Berufsarten bald von Maschinen unterstützt und erledigt werden können. Das soll den menschlichen Alltag effektiver machen. Wer in Berufen arbeitet, die eine bestimmte Intelligenz oder Kreativität vorsehen, müsse sich um seinen Job allerdings keine Sorgen machen. Diese Stufe habe die Entwicklung von künstlicher Intelligenz noch nicht erreicht.

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5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bahnstreik, Medien, Facebook und UberPOP. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO Horizont: Yahoo Quartalsbilanz: Internetkonzern mit Fehlstart ins neue Geschäftsjahr: Der US-Internetkonzern Yahoo hat im ersten Quartal 2015 Verluste zu beklagen. Der Gewinn brach im Vergleich zum letzten Jahr um ganze 93 Prozent ab. Auch der Börsenkurs fiel um ca. zwei Prozent. Gründe für die schlechten Zahlen seien wohl immer weniger Werbeeinnahmen, vor allem im Bereich der Desktop-Werbung. Aufgrund der Verluste fordern Investoren, einzelne Unternehmensteile vom Konzern abzuspalten.

  • MEDIEN Horizont: Nielsen-Studie: Jeder vierte Deutsche surft beim Fernsehen im Internet: Laut der Nielsen-Studie „Screen Wars“, welche sich mit der weltweiten Nutzung von TV- oder Videonutzung befasst, nutzt jeder vierte Deutsche beim Fernsehen einen Second Screen. Es soll immer interessanter werden, sich während des Fernsehens auch in sozialen Netzwerken zu engagieren. Doch die Deutschen stehen hinter dem europäischen Durchschnitt zurück.

  • BAHNSTREIK DIE WELT: Arbeitskampf: Millionen Bahnreisende von neuen Streiks betroffen: Nachdem die Lokführergewerkschaft GDL seit Dienstag schon den Güterverkehr bestreikt, hat sie nun in der Nacht zum Mittwoch ihren Streik auch auf den Personenverkehr ausgeweitet. Betroffen sind vor allem Fernzüge und die S-Bahnen. Während des Streiks sollen insgesamt 15-60 Prozent der Züge fahren. Grund für den Streik waren die erneut gescheiterten Verhandlungen zwischen der GDL und der deutschen Bahn. Der mittlerweile siebte Streik der Lokführer soll 43 Stunden dauern und am Donnerstagabend beendet werden.

  • FACEBOOK t3n: „Facebookgeddon“? Facebook setzt Publisher mit neuem News Feed-Algorithmus unter Druck: Facebook hat den Algorithmus für ihren News Feed angepasst. Mit diesem „Facebookgeddon“ will der US-Konzern für mehr Nutzerfreundlichkeit sorgen. Die Nutzer sollen mehr von dem sehen, was ihre Freunde selbst gepostet haben. Was den Freunden gefällt, wird in Zukunft deutlich weniger Priorität gegenüber eigenen Beiträgen besitzen. Dies ist zwar für Nutzer von Vorteil, doch für Publisher und ähnliche Betreiber von Facebook Pages ein großer Nachteil.

  • UBER heise online: Mitfahrdienst UberPOP tritt auf die Bremse: Es gibt eine neue Entwicklung im Fall von UberPOP. Nachdem das Urteil des Frankfurter Landgerichts durch eine Sicherheitsleistung von Taxi Deutschland vollstreckbar geworden ist, hat die US-Amerikanische Firma Maßnahmen ergriffen. Es wurde bundesweit der Kilometerpreis von 35 Cent eingeführt, um so die Kosten auf ein Selbstkostenniveau anzuheben. Damit wird der Dienst deutlich weniger attraktiv.

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5 Lesetipps für den 31. März

In unseren Lesetipps geht es heute um einen Google Analytics-Profi aus Hamburg, WLAN im ICE, Lobbyismus, Verschlüsselung und ein neuen Streaming-Dienst. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE ANALYTICS DAA Germany: Der jüngste Google Analytics IQ-Zertifizierte kommt aus Hamburg: Len Focken aus Hamburg ist der weltweit jüngste Google Analytics IQ-Zertifizierte. Der Fünfzehnjährige legte die Prüfung in nur 40 Minuten und mit einem Ergebnis von 92 Prozent ab. Eine großartige Leistung – vor allem im Vergleich zu seinen erwachsenen Mitstreitern, die er in Punkto Geschwindigkeit und Ergebnis hinter sich gelassen hat. DAA-Vorstandsvorsitzender Timm Peters betont die Bedeutung von Digital Analysten für die digitale Welt.

  • WLAN Zeit Online: Der Regionalverkehr bleibt vorerst offline: Als Nutzer des Telekom-Hotspot hatte ich gestern Internetzugang in der zweiten Klasse eines ICE, auch wenn ich mich alle drei Minuten neu einwählen musste. Andere Mitreisende waren zwangsweise offline, denn WLAN gibt es im ICE nur in der ersten Klasse umsonst, wer nicht bei der Telekom ist, muss viel Geld für den Hotspot bezahlen. Das soll sich bald ändern, zumindest im Fernverkehr. Im Nahverkehr dagegen wird sich aber nichts ändern. Am Abend habe ich übrigens erfahren, dass es in der Moskauer Metro ein offene WLAN gratis gibt. Wer will, der kann, so scheint es.

  • LOBBYISMUS Die Welt: Google nimmt stark Einfluss im Weißen Haus: Benedikt Fuest vom Springer-Medium Welt.de nimmt einen Artikel des Wall Street Journal zum Anlass, selber über dein Einfluss von IT-Unternehmen wie Google auf die US-amerikanische Politik zu verweisen. Durch ungefähr 230 Besuche von Google im Weißen Haus nahm das Unternehmen angeblich Einfluss auf alle möglichen Entscheidungen des US-Präsidenten Barack Obama. Das muss nicht immer zum Nachteil der Bürger gewesen sein, ganz bestimmt aber nicht zum Nachteil von Google. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Artikel über den Einfluss von Springer auf die Bundesregierung, vor allem während der Bruder von Springers Lobbyist Dietrich von Klaeden, Eckart von Klaeden, Staatsminister im Bundeskanzleramt war.

  • VERSCHLÜSSELUNG Heise: Europol-Chef warnt vor Verschlüsselung: Man muss sich die Worte von Rob Wainwright, Leiter der Polizeibehörde Europol, mal wirklich laut aufsagen und gründlich darüber nachdenken. Traditionell sei die Telekommunikation gut überwachbar gewesen, was allein für jeden Menschen mit einem Faible für Grundrechte erschreckend klingen muss. Und seine Kritik an Verschlüsselungsprodukten, die für ihn das derzeit das „größte Problem“ sind. Das wirft allein schon die Frage auf, wie gut unsere Daten bei Europol eigentlich gesichert sind, und was die Behörde für Überwachungsinstrumente bereits einsetzt.

  • STREAMING FAZ: Superstar-Allianz im Streaming-Geschäft: Nicht über den Preis, sondern über die Qualität wollen einige US-amerikanische Musiker jetzt den etablierten Streaming-Diensten, die ihnen zu wenig Geld abgeben, den Kampf ansagen. Der Rapper Jay-Z und andere Musiker, wie Rihanna, Madonna und Alicia Keys, haben mit „Tidal“ einen eigenen Streaming-Dienst gegründet, der für einige „die Zukunft der Musik“ darstellt. Taylor Swift ist übrigens auch für die bereits kritisierten 19,99 US-Dollar pro Monat mit dabei.

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Kooperation von Springer und der Bahn: Chat-App Lokin

Flugzeug Innenraum (Bild: [CC 0], via gratisography)

Über Axel Springer, die Deutsche Bahn und die App Lokin, die sich drei großen Problemen stellen muss. // von Felicitas Hackmann

Flugzeug Innenraum (Bild: [CC 0], via gratisography)

Axel Springer hat eine App (Android | iOS) rausgebracht, mit der sich Bahnfahrer verbinden und kennenlernen sollen. Also sowas wie Tinder? Für schöne Stunden zu zweit im Bordrestaurant der Deutsche Bahn? Nein. Man soll sich gegenseitig helfen und zum Beispiel über verspätete Züge informieren oder nach einem Ladekabel fürs Smartphone fragen können.  Weiterlesen »

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Deutsche Bahn soll Verkehrsmittel des digitalen Zeitalter werden

ICE mit Hotspot (Bild: S. Terfloth [CC BY-SA 2.0], via Wikipedia)

Bundesminister Alexander Dobrindt und DB-Chef Rüdiger Grube wollen die Deutsche Bahn zum Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters umwandeln. // von Tobias Schwarz

ICE mit Hotspot (Bild: S. Terfloth [CC BY-SA 2.0], via Wikipedia)

Internetzugang sowie umfassende Reiseinformationen werden für die Kunden der Deutschen Bahn (DB) bei der Auswahl des Verkehrsmittels immer wichtiger. Deshalb wollen Bundesregierung und Deutsche Bahn die digitalen Angebote der Deutsche Bahn weiter stärken. Wie das gelingen soll wird zwar nicht gesagt, doch schon jetzt steht fest, dass nur wenige Bahnkunden davon profitieren werden.

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5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Internet in Zügen, Constance Kurz will die Bundesregierung verklagen, Gawker vs. Tarantino, 15 Startups aus Berlin und Somewhere. Ergänzungen erwünscht.

  • DEUTSCHE BAHN Golem.de: Verkehrsminister fordert Internet in allen Zügen: Alle Züge der Deutschen Bahn sollen für die Internetnutzung Breitbandtechnik verwenden, fordert Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Damit könne die Bahn „das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters“ werden. Der Verkehrsminister plant neue Gesetze, mit denen die Zulassung neuer Züge beschleunigt werden soll.
  • ÜBERWACHUNG Heise Online: CCC-Sprecherin stellt Strafanzeige gegen die Bundesregierung: Constance Kurz vom Chaos Computer Club (CCC) hat angekündigt, namentlich Mitglieder der Bundesregierung und Chefs deutscher Geheimdienste wegen heimlicher Agententätigkeit und Beihilfe zur umfassenden Netzspionage der NSA anzuzeigen. Die Erfolgsaussichten sind gering und nach dem Schutz durch Code wäre es ein besserer Weg gewesen, eine uns vor Überwachung schützende Politik zu machen, aber warum nicht vorher noch vor Gericht ziehen?
  • GAWKER PandoDaily: Why Gawker will beat Quentin Tarantino over his leaked script: In den USA ist ein medial mit Aufmerksamkeit verfolgter Streit übers Urheberrecht ausgebrochen, nachdem das neue Drehbuch des Regisseurs Quentin Tarantino geleakt wurde und Gawker darüber berichtete und auf das Drehbuch verlinkte. Tarantino verklagte daraufhin Gawker und andere, die mit dem Leak zu tun haben auf insgesamt 22 Millionen US-Dollar. Adam Penenberg fasst den Fall auf PandoDialy zusammen und warum Gawker sich keine Sorgen vor Tarantinos Anwälten machen muss.
  • STARTUP Netzwertig.com: 15 heiße Startups aus Berlin und was aus ihnen geworden ist: Rückblicke scheinen im Januar genauso in Mode zu sein wie im Dezember. Wir haben gestern auf De Maizières Netzpolitik-Thesen aus dem Jahr 2010 zurück geblickt, Martin Weigert blickt auf Netzwertig.com auf 15 Startups zurück, die er vor zwei Jahren präsentierte und fragt sich aber nun, was heute aus den Unternehmen geworden ist.
  • SOMEWHERE Arctic Startup: Somewhere Puts an Instagram Filter over LinkedIn: Das soziale Netzwerk LinkedIn ist vor allem für Berufstätige interessant, die es als Adressbuch für berufliche Kontakte benutzen. Manchen reicht das, manchen aber nicht. Denn auch wenn LinkedIn seine Arbeit sehr gut erledigt, sind Lebensläufe inzwischen etwas, dass aus der Mode kommt. Projekte, bei Freelancern wie auch bei Festangestellten, sind oft aussagekräftiger als eine Auflistung von Arbeitgebern. Das neue soziale Netzwerk „Somewhere“ will hier ansetzen und eine Art visuelles LinkedIn werden – mit einem Touch von Instagram. Klingt spannend und sieht gut aus..

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Bis 2014 sollen alle ICE mit WLAN ausgestattet sein

Die Deutsche Bahn plant, den Reisenden auf doppelt so vielen Strecken wie bisher ein WLAN anzubieten. Doch das wird teuer, außer man ist kein Kunde bei der Telekom, wie unser Autor Tobias Gillen erklärt.

Deutsche Telekom und Deutsche Bahn – zwei Unternehmen, die es verstehen, den Hass der Kunden auf sich zu ziehen. Der eine mit Verspätungen, Ausfällen und Unzuverlässigkeit, der andere mit Drosselungen, schlechtem Kundenservice und mitunter ganzen Abteilungen auf der Betriebsversammlung.

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