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Mobile VR kann von Microsofts Mixed Reality noch viel lernen

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Mobile Virtual Reality für Android-Smartphones wird immer besser. Doch stationäre Lösungen für Windows-Rechner bleiben vorerst das Maß der Dinge. Nach den Mond-Preisen während der Innovations-Phase erreichen nun erschwingliche PC-Headsets von OEM-Herstellern wie Acer, Asus, Lenovo, Dell und HP den Massenmarkt. Sie basieren auf Microsofts Konzept der Mixed Reality, für das es bislang nur die teure HoloLens gab. Während der IFA 2017 bot sich mir die Gelegenheit, das neue Mainstream-Modell von Acer auszuprobieren. Es unterscheidet sich von den Mitbewerbern nur durch das Gehäuse, während die inneren Werte identisch sind.

So einfach und gut kann Positionserkennung im Raum sein

Nicht nur Kopfbewegungen, sondern auch andere Regungen des Anwenders dreidimensional zu erfassen, ist derzeit ein Schwerpunktthema im VR-Bereich. Denn erst dadurch kann ein vollständiges Mittendrin-Gefühl entstehen. Doch die Verortung des Anwenders im Raum ist technisch nicht trivial. Anders als viele andere VR-Systeme setzen die Brillen für Mixed Reality nach dem Microsoft-Prinzip nicht auf zwei externe Sensoren, sondern auf zwei im Headset eingebaute Kameras. Sie erfassen den Raum und berechnen den Abstand zu realen Objektiven. Schon beim Pionierprodukt HoloLens gelang Microsoft auf diese Weise ein sehr genaues Tracking. Die Leistung des OEM-Modells von Acer liegt auf einem vergleichbar hohen Niveau. So wird etwa die Entfernung zu einer Wand sehr akkurat dargestellt, sodass eine versehentliche Kollision praktisch ausgeschlossen ist. Auch die Position meiner Hände bzw. der beiden leuchtenden Controller tracken die Stereokameras in Acers Lösung tadellos. Selbst, wenn die Controller den erfassten Tracking-Bereich verlassen, tauchen sie sofort an der richtigen Stelle auf, sobald sie sich wieder im Sichtfeld befinden.

Micrsoft Mixed Reality Controler
Die Bewegungserkennung des MR-Controllers funktioniert gut. Image by Mika Baumeister

Leider sind die günstigeren OEM-Brillen im Gegensatz zur HoloLens nur mit einer Kabelverbindung am PC nutzbar. Damit teilen sie zwar einen Nachteil mit den VR-Platzhirschen Oculus Rift und HTC Vive. Doch in anderer Hinsicht funktioniert das Inside-Out-Tracking bei den MR-Brillen von Acer und den anderen OEM-Herstellern viel einfacher und reibungsloser als der Ansatz bei Oculus und HTC. So lässt sich durch die integrierten Sensoren bei der Acer-Brille viel leichter ein Szenario aufbauen, in dem reale Objekte mit den digital eingefügten Elementen zusammen angezeigt werden. Bei einer reinen Virtual-Reality-Brille wie der Oculus Rift müsste dafür erst sehr langwierig der ganze Raum eingescannt werden. Zudem ist dieser Prozess fehleranfällig. Denn wehe, wenn sich ein Objekt zwischen Einrichtung und Benutzung bewegt! Dann ist die Messung hinfällig und muss wiederholt werden. Bei den integrierten Sensoren von Brillen nach dem Microsoft-Prinzip ist das kein Thema.

Handcontroller unhandlich

Im Gegensatz zu anderen Tracking-Lösungen arbeitet die Mixed-Reality-Plattform mit sichtbarem Licht, damit die Kameras die Position im Raum zuverlässig wahrnehmen kann. Daher sind auch die Controller mit sehr hellen, weißen Leuchtdioden ausgestattet. Was für die Erkennungsleistung von Vorteil ist, erhöht grundsätzlich den Bedarf an Energie. Dass Anwender die Akkus häufiger laden müssen als bei anderen Lösungen, ist daher nicht auszuschließen. Am Messestand entschied sich Microsoft möglicherweise aus gutem Grund, die Controller dauerhaft per USB-C-Kabel mit Strom zu versorgen. Sollte das auch im Praxiseinsatz ständig nötig sein, wäre das ein gravierender Nachteil. Die Haptik der Mixed-Reality-Controller ist dem Anfassgefühl der Steuereinheiten einer Oculus Rift deutlich unterlegen. Die Steuereinheiten von Acer sind nicht sehr handlich, erledigen aber ihren Job. Der Griff an sich ist recht dünn, normale Hände umgreifen ihn mehr als einmal. Hier wäre eine etwas weniger filigraner Formfaktor wünschenswert, damit die Fingernägel sich bildlich gesehen nicht in die Hand bohren. Der LED-Ring am äußeren Rand ist ähnlich aufgebaut wie der äußere Ring des Rift-Controllers und stört die Bewegungen nicht.

Mixed Reality Controller
Controller für Mixed Reality. Image by Mika Baumeister

Beim Tasten-Layout folgt der Mixed-Reality-Controller dem Vorbild der Produkte anderer Hersteller. Es gibt einen Trigger für den Zeigefinger, einen Drucksensor für Ring- und Mittelfinger und auf der Oberseite einen Joystick sowie zwei Tasten, die mit dem Daumen betätigt werden können. Ein Windows-Knopf bringt den Nutzer zurück in das Hauptmenü. Dieses trägt den Namen „Cliffhouse“, mutet wie ein virtuelles Apartment an und ermöglicht dem Nutzer, sich virtuell zwischen verschiedenen Apps zu bewegen. Das klappt gut und intuitiv.

Zwischen Apps wechseln im „Cliffhouse“

Die Einrichtung der Mixed-Reality-Brillen ist übrigens in wenigen Minuten erledigt: Per USB- und HDMI-Kabel wird das Head-Mounted-Display mit dem PC oder Laptop verbunden. Die Software startet unmittelbar, sie ist in Windows 10 direkt integriert. Nach einer kurzen Einrichtung geht es umgehend los. Im virtuellen Apartment Cliffhouse lassen sich Apps und Spiele an der Wand „befestigen“ und durch einen Klick auswählen. Bislang gibt es einige spannende VR-Erfahrungen. Auch der Internetbrowser Edge ist bereits verfügbar und lässt sich problemlos mithilfe einer virtuellen Tastatur sowie den Handcontrollern steuern.

Mixed Reality Cliffhouse
Das Menü heißt Cliffhouse und mutet wie ein virtuelles Apartment an. Image by Mika Baumeister

Spielefans müssen sich noch einen Moment gedulden: Steam VR als Quasi-Standard der Gaming-Industrie wird bisher noch nicht unterstützt. Der Support der Plattform wurde aber sowohl von Microsoft als auch Valve offiziell angekündigt. Damit stehen den neuen Brillen für Mixed Reality schon bald mehrere hundert 3D-Games zur Verfügung. Microsoft selbst möchte auch eigene VR-Anwendungen erstellen, die in Zukunft über den Windows Store vertrieben werden sollen.

Bequemer Tragekomfort in der Mixed Reality

Alle angebotenen MR-Brillen sind nicht mit einem mehrteiligem Kopfband ausgestattet, wie man es von der Rift oder Vive kennt. Stattdessen setzt Microsoft im Standard-Design auf eine Arretierung, die ähnlich wie ein Stirnband ausgerichtet wird. Durch ein Rad auf der Rückseite lässt sich die Halterung fest an den Kopf zurren. Dadurch liegt das Gewicht der Brille nicht komplett auf der Stirn, sondern verteilt sich auf den ganzen Kopf verteilt. Dies ermöglicht auch längere Mixed-Reality-Sessions ohne Trageprobleme. Die Front mit Linsen und Display liegt mit nur sehr geringem Gewicht auf das Gesicht auf. Der Aufbau schließt das Licht von außen gut aus, sodass ich nicht von der Sonne der realen Welt abgelenkt werden. Diesbezüglich erledigt Acer einen viel besseren Job als zum Beispiel Googles Daydream-Brille.

Der „Way To Go“ für mobile Virtual Reality

Nun müssen Google, Samsung, LG und alle anderen Hersteller für mobile VR-Brillen ganz genau bei Microsoft abschauen: Das Inside-Out-Tracking klappt wirklich gut und wird in Zukunft auch mobil eine sehr große Rolle spielen. Die Mobil-Hersteller können hier noch was lernen. So geben die bei der aktuellen Produktgeneration mobiler VR-Brillen vorhandenen Handcontroller zwar Informationen zu den drei Bewegungsachsen, aber keine Positionsdaten. Diese Werte könnten zum Beispiel durch Smartphone-Kameras erfasst werden. Wie genau die technische Umsetzung aussehen könnte, ist letzten Endes egal. Wichtig ist nur, dass alle Firmen hier ein wenig Gehirnschmalz nutzen und diese Technologie auch zu Android (und vielleicht auch iOS) bringen.

Preise von mobiler und stationärer VR nähern sich an

Technisch sind die neuen Brillen für Mixed Reality schon sehr ausgereift. Das Modell von Acer macht im Kurztest einen guten Eindruck. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Software-Auswahl. Sie ist noch klein und wann die große Welle endlich in den App Stores eintrifft, ist unklar. Wer sich zum jetzigen Zeitpunkt für eine Mixed-Reality-Brille entscheidet, darf als Early Adopter jedenfalls noch kein perfektes Produkt erwarten. Wenn die neuen Brillen ab dem 17. Oktober im Handel erscheinen, werden sie immerhin preislich deutlich unter den bisherigen VR-Brillen für PCs liegen. Die günstigsten Modelle werden 299 Dollar kosten. Das trifft auch auf das Acer-Modell zu. Für etwas höherwertigere Exemplare werden bis zu 100 Dollar mehr fällig. Wer die Motion Controller für die Hände nutzen will, darf abermals 100 Dollar mehr auf den Tisch legen. Selbst dann ist Mixed Reality aber noch günstiger als VR-Lösungen wie HTC Vive oder Oculus Rift. Zudem ist erfreulich, dass sich die preisliche Lücke zwischen Mobile VR und Virtual Reality für PCs immer weiter schließt. Wer sich bisher „nur“ eine Gear VR zu seinem Samsung Galaxy leisten konnte, wird sich freuen, dass die grafisch besseren Erlebnisse von stationärer VR in greifbarere Nähe rücken.

Mixed Reality IFA 2017
Brillen für Mixed Reality auf der IFA 2017. Image by Timo Brauer

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Images by Mika Baumeister, Timo Brauer


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • DATENSCHUTZ heise: Test zur Gesichtserkennung laut Datenschützerin am Bahnhof akzeptabel: Der von den Sicherheitsbehörden geplante Test biometrischer Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz geht aus Sicht der Bundesbeauftragen für Datenschutz in Ordnung. Das Projekt sei „für sich genommen noch nicht als schwerwiegender Eingriff zu sehen“, erklärte Andrea Voßhoff auf Anfrage. Das ändere allerdings nichts an „grundsätzlichen Bedenken“ gegen diese Technologie. „Sollten derartige Systeme später einmal in den Echtbetrieb gehen, wäre dies ein erheblicher Grundrechtseingriff“, so Voßhoff.

  • TECHNOLOGIE golem: Dells OLED-Monitor UltraSharp UP3017Q kommt doch: Der US-amerikanische Hardware-Hersteller hat hingegen anders lautender Aussagen nun doch angekündigt, den OLED-Monitor UltraSharp UP3017Q auf den Markt zu bringen. Zwischenzeitlich hieß es, das Modell würde eingestellt aufgrund von Blickwinkelproblemen. Für den Bereich der USA können Kunden das Gerät ab sofort bestellen, es ist mit einer Lieferzeit von ein bis zwei Wochen zu rechnen. Bisher hat sich OLED-Technik im IT-Bereich nur bei Wearables, Smartphones und Zusatzdisplays wie beim Macbook Pro 2016 verbreitet. Bei größeren Bildschirmdiagonalen sind vor allem Fernseher-Hersteller Panel-Abnehmer.

  • E-COMMERCE t3n: Die Zukunft von Magento: Das kommt auf Shopbetreiber zu: Nach gut einem Jahr Eigenständigkeit als Magento Inc. und mit Permira hat sich Magento im letzten Jahr sehr weiterentwickelt – und steht durch den neuen Investor besser da denn je. Die E-Commerce-Plattform wickelt inzwischen insgesamt ein Bestellvolumen von weltweit mehr als 100 Milliarden Dollar ab, das von mehr als 260.000 Kunden (davon gut 3.500 Enterprise-Kunden) generiert wird.

  • KI Welt: So stellt sich künstliche Intelligenz Menschen vor: Der Fernsehmaler und Unternehmer Bob Ross, leicht zu erkennen an seiner auffälligen Frisur, hat in einem neuen Kunstwerk dargestellt, wie es für eine künstliche Intelligenz unter Einfluss von LSD erscheinen muss, einen Menschen wahrzunehmen. Die Software, die zu dieser Wahrnehmung führt, sind Deep-Dream-Algorithmen von Google sowie der WaveNet Machine Learning Algorithm. Das Video zeige, so der Künstler, „wie sich ein Computer die Stimme von Bob Ross vorstellt und wie ein Computer ,halluziniert‘, was er in den einzelnen Videobildern sieht“, erklärt Alexander Reben, Künstler und Programmierer aus dem Silicon Valley.

  • HACKING Süddeutsche Zeitung: Mysteriöse Gruppe offenbart mutmaßliche Hacking-Angriffe der NSA: Eine mysteriöse Hackergruppe hat mehrere Datensätze veröffentlicht, aus denen hervorgehen soll, dass der US-Geheimdienst NSA Teile des globalen Geldverkehrs ausspioniert hat. Ebenfalls enthalten sind Werkzeuge, mit denen die Elite-Hacker der NSA wohl Windows-Betriebssysteme übernehmen konnten. Die Hacker nennen sich Shadowbrokers – in Anlehnung an das Computerspiel Mass Effect – und sind seit August 2016 unter diesem Namen aktiv. Ob und von wem sie Befehle erhalten, ist unklar. Sicher ist nur: Jede Veröffentlichung hat das Potenzial, die US-Beziehungen sowohl zur internationalen Gemeinschaft als auch zu amerikanischen Technik-Konzernen massiv zu beschädigen.

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  • APPLE golem: Macbook mit Touchscreen zum Nachrüsten: Ganz einfach kann nun eine Art Touchscreen an ein Macbook Air 13 Zoll per USB angeschlossen werden. Dafür muss das Display nicht einmal ausgetauscht werden. Die Airbar von Neonode ermöglicht dem Anwender, das Macbook Air 13 Zoll mit den Fingern zu bedienen. Der Hersteller verkaufte die Sensoreneinheit, die per Infrarot die Position des Fingers erkennt, bisher nur in einer Version mit 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale für Windows-Rechner. Weitere Modelle für Macs anderer Größen sollen laut Hersteller folgen.

  • HTC heise: HTC Vive mit Noitom-Hi5-Handschuh ausprobiert: Ohne Controller in die VR greifen: HTC will es für Hersteller jetzt noch einfacher machen, Gegenstände in die Virtual Reality zu holen. Bislang haben sich Entwickler damit beholfen, die konventionellen HTC-Vive-Handcontroller mit Klebeband an diverse Gegenstände zu kleben. Mit dem „Vive Tracker“ gibt es nun ein offizielles Zubehörteil für solche Zwecke. Der Tracker ist deutlich kleiner als der Hand-Controller, da er ohne Griff auskommt. Der Hi5-Datenhandschuh des chinesischen Motion-Capture-Entwicklers Noitom („Motion“ rückwärts) soll das Mittendrin-Gefühl gegenüber konventionellen Hand-Controllern steigern.

  • DELL computerbase: Dell präsentiert ersten 8K-Monitor für 5.000 Dollar: Dell hat seinen neuen 8K-Monitor vorgestellt: Der UltraSharp UP3218K ist der erste 32-Zoll-Monitor mit 8K-Auflösung – also vierfacher 4K-Auflösung oder ausmultipliziert über 33 Megapixel. Die Pixeldichte beträgt rund 280 dpi. Der UP3218K soll den AdobeRGB-und den sRGB-Farbraum vollständig abdecken. Die Ansteuerung mit voller Auflösung und 60 Hz muss über zwei DisplayPort-Kabel erfolgen; per HDMI sind nur 30 Hz möglich. Die neue Technik hat aber seinen Preis: 5.000 US-Dollar sollen zumindest Profis mit hohen Anforderungen an Auflösung und Farbumfang bereit sein, zu zahlen.

  • SAMSUNG e-commerce: Samsungs kleiner Smartphone-Drucker für unterwegs: Mit dem Image Stamp hat Samsung einen Fotodrucker für Smartphones vorgestellt, der so klein ist, dass er in die Hosentasche passt. Dank Zero-Ink-Technologie benötigt der Drucker keine Tintenpatrone – die Farben sind im Papier enthalten. Die Fotos werden auf Zero-Ink-Papier gedruckt, bei dem die Farben Magenta, Gelb und Cyan in Schichten eingearbeitet sind. Durch thermische Impulse werden die Schichten aktiviert und verschiedene Farben erzeugt.

  • SNAPCHAT t3n: Ex-Mitarbeiter behauptet, dass sie Investoren falsche Nutzer-Statistiken zeigen: Der ehemalige Mitarbeiter soll nur drei Wochen bei dem Unternehmen gewesen sein, er kam von Facebook zu ihnen. Gerichtsunterlagen zeigen jetzt, dass er behauptet, Snapchat würde über den Grund seiner Entlassung nicht die Wahrheit sagen und es daher für ihn unmöglich sei, einen anderen Job in der Branche zu bekommen. Die Klage sagt, dass der ehemalige Mitarbeiter entlassen wurde, weil er sich weigerte, falsche Zahlen zu präsentieren. Außerdem sollen sie von ihm interne Geheimnisse seines vorherigen Arbeitgebers, Facebook, verlangt haben. 

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5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Datenleck bei Dell, Periscope, Apple und die ersten Einblicke in das neue iOS 9.3, Lego und um Apples iCar. Ergänzungen erwünscht.

  • DELL t-online: Datenleck bei Dell? Falsche Dell-Techniker tricksen Kunden: Eine Reihe von Betrügern hat sich eine besonders unverschämte Masche ausgedacht, um an Benutzerdaten heranzukommen. Sie geben sich als Dell-Support-Mitarbeiter aus und rufen Nutzer gezielt an, um angebliche Probleme, die sich auf den Geräten befinden zu beheben. Kaum ist man mit den deutsch- oder englischsprachigen Mitarbeitern im Gespräch, schon gibt man seine Daten preis. Das Vertrauen ist schnell geweckt und die Kunden installieren die von den Betrügern empfohlene Fernwartungssoftware. Jetzt ist es kein Problem mehr für die vermeintlichen Mitarbeiter den Computer der Opfer zu steuern und diese auszurauben.

  • PERISCOPE Horizont: Periscope: Twitter integriert Live-Videos in iOS-App: Wer Periscope-Videos sehen möchte, der kann das jetzt auch in der Timeline der Twitter-App. Dass man erst auf ein Video klicken muss, damit sich dann die Periscope-App öffnet, um sich anschließend das Video ansehen zu können, ist nun vorbei. Die Videos starten ab sofort automatisch und direkt im jeweiligen Tweet. Außerdem werden sie im Vollbildmodus angezeigt und auch die Kommentare und Like-Herzen von allen Nutzern sind einsehbar. Der Sinn dahinter ist, dass man die Periscope-App jetzt nicht mehr extra installieren muss, um die gewünschten Videos zu sehen. Twitter möchte den Nutzern so das Teilen und Ansehen von Videos einfacher machen. Allerdings gilt die Neuerung vorerst nur für iOS-Nutzer.

  • APPLE ZDNet.de: Apple gibt ersten Ausblick auf iOS 9.3: Apple hat jetzt die ersten spannenden Ausblicke auf iOS 9.3 gegeben. Die Betaversion steht inzwischen registrierten Entwicklern zum Testen zur Verfügung. Neben einer speziell für den Bildungssektor entwickelten Software, weißt die neueste iOS Version auch eine angepasste Displaybeleuchtung, die Neuerung der Nachrichten- und Health-App auf und erlaubt es Notizen durch ein Passwort oder gar einem Fingerabdruck zu schützen. Apple-Nutzer können sich also schon mal auf zahlreiche Neuerungen freuen.

  • LEGO DIE WELT: Lego: Bundeskartellamt verhängt Strafe wegen Preis-Druck: 130.000 Euro – das ist die Kartellbuße, die der Spielwarenhersteller Lego jetzt zahlen muss. Wie es heißt, hat das Unternehmen gegen das Verbot der vertikalen Preisbindung verstoßen. In den Jahren 2012 und 2013 hat Lego scheinbar die Einzelhändler in Nord- und Ostdeutschland dazu gedrängt, die von dem Bauklötze-Hersteller vorgeschriebenen Endverkaufspreise für die Produkte zu nehmen. Wer sich jedoch nicht daran hielt, hatte mit Konsequenzen zu rechnen. So drohte das Unternehmen den Händlern beispielsweise mit einer Minderung der Liefermenge oder gar einer Nichtlieferung. Nach umfangreichen internen Ermittlungen verloren einige verantwortliche Mitarbeiter ihren Job.

  • ICAR Meedia: “Offenes Geheimnis”: Tesla-Chef Elon Musk bestätigt Apple-Auto: Was die Entwicklung des Apple-Autos iCar angeht, darüber hält sich der Konzern noch sehr bedeckt. Das Konkurrenz-Unternehmen Tesla hingegen bestätigte in einem Interview die Gerüchte, die schon seit längerer Zeit kursieren, über das Apple Elektroauto. Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich noch im vergangenen Jahr abfällig über Apples Vorhaben und machte sich sogar darüber lustig. Doch in einem Interview mit der BBC bezeichnete Musk die Entwicklung zwar als ein “offenes Geheimnis” aber gleichzeitig auch als ein vermutlich überzeugendes E-Auto.

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Dell präsentiert das wahre Leben in der IT. Mit der Comedy-Serie „Tough Enough“ stellt Dell den Alltag in der IT-Branche auf eine unterhaltsame Art dar.

 DellEs geht nicht immer ernst zu in der IT-Branche, sondern hin und wieder ist es auch entspannend und lustig. Neben komplizierten oder vollkommen sinnfreien Fragen von überforderten Nutzern, mit denen sich der IT-Experte im Kundendienst in der Regel herumschlagen muss, bleibt auch die Zeit für den persönlichen Telefon-Support. Weiterlesen »

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Mit der neuen Comedy-Serie „Neulich in der IT“ und dem „Tough Enough“ Tumblr zeigt Dell, dass IT-Kommunikation nicht nüchtern und trocken sein muss, sondern auch humorvoll und unterhaltsam sein kann.

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ITler haben es nicht leicht. Was für sie zum Selbstverständnis dazu gehört, ist für viele Menschen ein scheinbar „unlösbares Problem“. Schon einfachste Sachen, wie das Anschalten des Computers können so zu kuriosen, aber lustigen Situationen führen. Beispielsweise müssen sie sich mit Fragen wie „Was’n Internet? oder Problem wie das Kopieren von Dokumenten von einem zum anderen PC mithilfe der Tastenkombination STRG + C herumplagen. Da wundert es nicht, dass einem oft nichts anderes übrig bleibt, als am Verstand dieser Menschen zu zweifeln.

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Service im digitalen Zeitalter – Sprech-Blase

Kunden im Netz, in den Apps und im Social Web: Sie alle wollen Ansprache und direkten Service von Unternehmen. Doch die stellen oft auf Durchzug. Wie es anders geht, zeigt ein erfolgreicher PC-Hersteller.

„Die Kunden wollen uns nicht am Telefon, sondern dort, wo soziale Austauschprozesse stattfinden. Sie beobachten, wie wir mit User-Feedback umgehen“, so das Credo von Michael Buck, Director Online-Marketing bei Dell. Der Kunde solle näher an das Unternehmen herangebracht werden. Es müsse mehr Zugangspunkte zu den Entscheidern geben. Dabei gehe es nicht nur um die Ansprechbarkeit des Servicepersonals, sondern auch um die Führungskräfte.

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Topliste: Die besten und beliebtesten Netbooks

u_acer_netbooksNetbooks erfreuen sich mittlerweile immer mehr Beliebtheit! Ab 7 Zoll BIldschirmgröße geht es bei den Winzlingen los, jedoch sind sie von der Ausstattung her gar nicht mal so winzig. In den Anfangsstadien noch mit geringen Speichergrößen ausgestattet, gibt es sie nun schon mit ganz normalen Festplatten und zu recht erschwinglichen Preisen.
Was die kleinen aber wirklich können, zeigen wir euch in unserer Topliste. Weiterlesen »

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