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Die Revolution der freien Informationen

Das Internet umfasst derzeit mehr als eine Billion Seiten. Sich hier zurecht zu finden, geht nur über Suchmaschinen. Sie sind unser Zugang zum Web und all seinen Informationen. Laut Alexa, dem Analyseanbieter für Fragen rund um Webseitenaufrufe, sind die Hälfte der meistbesuchten Seiten im Netz Suchmaschinen. Allen voran Google, Yahoo und der chinesische Suchmaschinen-Riese Baidu.com. Diese Seiten leisten einen großen Anteil in Bezug auf Wissensvermittlung und auch der Meinungsbildung. Werden Wissenslücken doch zunehmend über Suchmaschinenanfragen geschlossen. Umso mehr stellen sich in dem Zusammenhang auch die Fragen: Wie viel Macht darf eine solche Suchmaschine im Netz eigentlich haben und ist es schlau, dass diese Macht zentral in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen gebündelt wird? Gerade auch im Bezug darauf, dass diese Unternehmen auch staatlicher Kontrolle unterliegen, sollten vorherrschende Strukturen überdacht und Alternativen geschaffen werden. Für die Antwort dieser Fragen gibt es Licht am Ende des Tunnels. Erstmalig…

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Infovideo: The Soft War

the soft warHeute gibt es mal keine Infografik zu interessanten Zahlen, sondern ein Infovideo. Thema ist das freie Internet und wie es von einigen Staaten beschränkt und sogar abgestellt wurde. Wir sehen hier einige Statistiken zu den Staaten die von Netzsperren betroffen sind – wie z.B. Iran, Bahrain, Saudi Arabien, China oder Vietnam. Das Video stammt von Column Five, einem in Kalifornien ansässigen Unternehmen, welches sich auf Infografiken spezialisiert hat. Maz ab!

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Eine Kritik an Googles Transparency Report

Eine Kritik an Googles Transparency ReportGoogle will sich vertrauensvoll geben. Das Unternehmen möchte für offene Informationen und für Transparenz aller Daten stehen. Deshalb hat es vor kurzem zum vierten Mal den hauseigenen Transparency Report herausgegeben, der die Offenlegung von staatlichen Löschanfragen bestimmter Webinhalte aus Googles Services und die Wünsche nach den Daten der Google-User von Regierungen preisgibt. Der Report soll Vertrauen schaffen, denn das Geschäft mit den Daten, ist das Kerngeschäft des Unternehmens. Kritik an Verschwiegenheit kann schnell zum Imageschaden mutieren und wenn Google eines nicht will, dann einen weiteren Minuspunkt auf der Bewertungsskala der Internet-Community. Googles Bekenntnis zur Transparenz ist lobenswert und der Transparency Report kann ein starkes Mittel der Demokratie werden, um sich über die Zensur der Politik zu informieren und im Anschluss auch zu schützen. Das alles wäre großartig, wenn das Wörtchen „kann“ nicht wäre. Denn momentan ist der Report nicht wirklich aussagekräftig, da er vielerlei Daten noch nicht offenlegt.

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Die besten Skybars der Welt: Cloud 9 in Shanghai

In unserer Serie “Die besten Skybars der Welt” bleiben wir diese Woche in Asien und reisen, nachdem wir letzte Woche das Sirocco in Bangkok besucht haben, weiter nach Shanghai. Genauer in das Geschäftsviertel Pudong, wo in der 87. Etage des Jin Mao Towers die Bar Cloud 9 lockt. Und hier kann man wirklich auf Wolke 7 bzw. 9 schweben, denn diese zieht gelegentlich an den hohen Fenstern des 421 Meter hohen Wolkenkratzers vorbei. Und damit ist Cloud 9 nicht nur der krönende Abschluss des Grand Hyatts Shanghai, sondern auch die höchstgelegene Bar, die wir besuchen werden.

Jin Mao bedeutet etwa goldenes, prächtiges Gebäude und hier ist wirklich der Name Programm. Den Weg zur der spektakulären 360 Grad Aussicht über den Bund und die farbenfroh beleuchtete Skyline führt über eine 45 sekundenlange, rasante Fahrstuhlfahrt. Leises Rauschen, Ohrendruck. Oben angekommen drücken sich Hotelbesucher, Liebespärchen und Barbesucher sich an den Fenstern der super-modernen Bar die Nasen platt und genießen bei leckeren Mixgetränken die Aussicht über Shanghai. Spektakulär ist auch der Blick in das Innere des Hotels: Dort zieht sich das gelb-goldene Atrium über alle 38 Etagen und bietet Zugang zu den 555 Zimmern.

Cloud 9

Jin Mao Tower

88 Century Avenue,

Pudong New Area, Shanghai 200121,

People’s Republic of China

Telefon +86 21 5049 1234

shanghai.grand.hyatt.com

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Google vs. China: Schein und Sein

Im Streit mit China um die Zensur seines Suchdienstes hat Google nur scheinbar nachgegeben. Google will seine chinesische Geschäftslizenz erneuern, um seinen Suchdienst weiter in China anbieten zu dürfen – und gleichzeitig chinesischen Nutzern über einen Umweg auch unzensierte Suchergebnisse zeigen.

Google hat den chinesischen Behörden einen Scheinkompromiss angeboten: Bislang wurden chinesische Nutzer der Website google.cn automatisch zu Googles Dienst in der chinesischen Enklave Hong Kong weitergeleitet, der ungefilterte Suchergebnisse anzeigt. Jetzt müssen die Nutzer lediglich auf einen zusätzlichen Link klicken, um auf den ungefilterten Dienst zu gelangen, der nun über die Website google.co.hk läuft.

Grund ist die gesetzliche Vorgabe, dass Unternehmen Web-Server in China nutzen und dass sie damit einverstanden sein müssen, bestimmte Informationen zu zensieren. Bietet Google also eine Website namens google.cn mit einem einfachen Link an, ist an dieser Website formalrechtlich zunächst nichts auszusetzen – außer China blockiert den Zugriff auf die unzensierten Inhalte bzw. den Link zu google.co.hk…

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Kunstprojekt picidae durchbricht die chinesische Mauer

Chinas Maßnahmen zur Internetzensur und zur Überwachung sind technologisch weltweit führend. Unter dem Projektnamen „Great Firewall of China“ – die große chinesische Firewall – werden regimekritische Websites von den Suchmaschinen vor Ort automatisch ausgeblendet: „Die automatisierte Zensur schafft keine inhaltliche Wertung, sondern reißt um bestimmte Begriffe herum einen blinden Fleck“, so die Macher des Projekts. Perfekt ist aber auch diese Überwachung nicht.

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China: Verstärkte Kontrolle für Blogger

Die drei Millionen aktiven Blogger in China müssen sich zukünftig verstärkter staatlicher Kontrolle aussetzen: Laut einem Bericht bei heise formuliere die chinesische Regierung derzeit neue Vorschriften für Veröffentlichungen im Internet. Diese „sollen eine gesündere und aktivere Nutzung des Internets gewährleisten„.
Bereits jetzt stehen Blogger in China unter stetiger Beobachtung.
[tags]china,zensur[/tags]

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Zensur in China: LiveJournal abgeklemmt

Laut einem Bericht von WIRED NEWS hat China am Freitag seinen Internetfilter auch auf die Weblog-Community LiveJournals angesetzt. Demnach sind die 1,8 Millionen Weblogs von LiveJournal aus China nicht mehr erreichbar.

Nach Auskunft des LiveJournal-Betreibers SixApart sind derzeit 8.692 Mitglieder aus China auf der Plattform angemeldet – eine Zahl, die auf der freiwilligen Profilauskunft der Nutzer basiert.
In der Vergangenheit hatte China wiederholt diverse Weblog-Communities geblockt, die Blockade nach kurzer Zeit allerdings auch ohne Zutun der Hoster wieder aufgehoben. SixApart geht daher davon aus, dass die Sperrung diesmal ebenfalls nur temporär ist.

Die Sperrung fällt diesmal mit der 10. Tagung des 5. Nationalen Volkskongresses zusammen. Kritiker gehen davon aus, dass dies der Grund für eine kurzzeitige Sperrung von LifeJournal sein könnte.
[tags]zensur,china[/tags]

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Post aus China

Überraschende Post erhielt heute das AutoRegional-Weblog: Eine Vorladung an ein chinesisches Gericht! Ein chinesischer Bushersteller hat die Betreiber, die Online-Marketing Agentur Iven & Hillmann aus Berlin, verklagt.
Der Grund: Im Blog berichtete Ron Aron Hillmann Ende Oktober unter Berufung auf einen Spiegel Online-Artikel, dass der Busbauer MAN/Neoplan gegen einen chinesischen Mitbewerber vor Gericht ziehe, da dieser offenkundig den Neoplan Starliner kopiere.
Gegen diesen Bericht im Blog nun hat die Firma aus der chinesischen Provinz Jiangsu geklagt.

Auch der Spiegel hat die Geschichte mittlerweile aufgegriffen
[tags]abmahnung,china[/tags].

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