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Netzpiloten @Blogfamilia

Netzpiloten @Blogfamilia

Die Stimme von Elternbloggern und ihren Blogs kann etwas bewegen! Deshalb geht es am 18. Mai wieder los. Der Blogfamilia e.V. lädt zur diesjährigen Blogfamilia in Berlin. Das Event richtet sich dabei hauptsächlich an Elternblogger und verspricht digitale Familienpower. Wir haben bereits letztes Jahr berichtet und waren begeistert von der angenehm wuseligen und offenen Atmosphäre zwischen all den Eltern und Kindern.

Hier werden Themen wie Haltung, Verantwortung und Reichweite behandelt. So geht es zum Beispiel um die Frage, welche Verantwortung Elternblogger mit ihrer Reichweite haben und was sie damit bewirken können. Die über 200 Besucher erwarten diverse Möglichkeiten, sich mit anderen Bloggern zu vernetzen und weiterzubilden. Auch für die Kleinen ist gesorgt. Eine ganztägige Kindesbetreuung gehört selbstverständlich zu der Elternblogger-Konferenz dazu. Wir Netzpiloten sind zum zweiten Mal dabei und freuen uns schon auf die Vorträge, die das Team des Blogfamilia e.V. zusammen gestellt hat.

Welche Speaker werden da sein?

Zu den Speakern der Blogfamilia gehört Barbara Vorsamer, die einen Workshop zum Schreiben von Online-Texten geben wird. Es soll unter anderem darum gehen, was online funktioniert und wie mit dem Diktat von Keywords umgegangen oder das richtige Thema gefunden werden kann. Die Digital-Redakteurin ist festangestellte Autorin der Süddeutsche Zeitung Familie und daher sehr erfahren auf diesem Gebiet. Die Rechtsanwältin und erfolgreiche Bloggerin Nina Straßner betreibt den Blog Juramama und wird einen Workshop über die Nutzung von Bildern auf dem eigenen Blog halten. Sophie Pohle und Luise Meergans vom Deutschen Kinderhilfswerk werden außerdem einen Workshop zu Kinderrechten in der digitalen Welt leiten.

Welche Themen und Formate erwarten dich auf der Blogfamilia?

  • Workshops und Gesprächsrunden
  • Keynote
  • Vorträge
  • Kinderbetreuung!
  • Verleihung des Blogfamilia Award

Und sonst noch?

Auf der Blogfamilia wird auch dieses Jahr der Blogfamilia Award verliehen. Für diesen konnten Besucher der Konferenz sowie Leser verschiedener Elternblogs, die Blogger per Mail nominieren. Die Gewinner des Awards sind dann die drei meistnominierten. Die zehn Euro Teilnahmegebühr für Blogger gehen dabei zu 100 Prozent an die Gewinner des Awards. Diese verwenden das Geld für Projekte, die ihnen selbst am Herzen liegen. Die Blogger-Tickets sind allerdings schon ausverkauft. Firmen können hier noch eines der letzten Tickets für 250 Euro bekommen. Sehen wir uns in Berlin?

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Neue Bloggerreise: Als #AltmarkBlogger durch die Altmark

Neues Schloss im Stadtpark Tangerhütte (adapted) (Image by Björn Gäde [CC BY-SA 3.0] via wikipedia)

Die Altmark wird gern auch als die „Wiege Preußens“ bezeichnet, eine durchaus historisch zu vertretende Beschreibung dieses Landstriches nördlich von Magdeburg, aber doch sehr nichtssagend, was die Region und die Menschen angeht. Viele gibt es davon hier nicht (mehr), Landschaft dafür (noch) reichlich. Das Gebiet westlich der Elbe ist eine leider zu wenig beachtete Ecke, doch dieses soll sich durch eine Bloggerreise jetzt ändern.

Wir haben in den vergangenen Jahren in der südöstlichen und ländlich geprägten Altmark zahlreiche Projekte zur Entwicklung des sanften Tourismus gefördert“, sagt der Vorsitzende der zuständigen LEADER-Aktionsgruppe, Andreas Brohm. „Dazu möchten wir zusammen in diesem Sommer mit einem #AltmarkBlogger die Region an Uchte, Tanger und Elbe bereisen“, so Brohm auf der Webseite der lokalen LEADER-Aktionsgruppe Uchte-Tanger-Elbe.

Von der Europäischen Union geförderte Bloggerreise

Hinter der Abkürzung LEADER verbirgt sich ein Förderprogramm der Europäischen Union, das, dem Wortlaut der französischen Formulierung „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ sinnhaft folgend, eine „Verbindung zwischen Aktionen zur ländlichen Entwicklung“ schaffen möchte. Es werden also lokale Projekte in ländlich geprägten Regionen gefördert. Die Bloggerreise soll so ein gefördertes Projekt sein.

Der AltmarkBlogger, beziehungsweise die AltmarkBloggerin, erhält freie Kost und Logis während der Rundfahrt sowie eine Aufwandsentschädigung für die An- und Abreise. Drei Tage lang soll die Person durch die Region an Uchte, Tanger und Elbe reisen, vorbei an idyllischen Naturlandschaften und historischen Hansestädten wie Tangermünde und Stendal. Auch ein Besuch von Tangerhütte ist geplant, wo Andreas Brohm als Bürgermeister tätig ist.

Sebastian Esser (Image by Sebastian Esser)
Andreas Brohm: „Die Lust auf’s Land sollte vorhanden sein.“

Facettenreiche Altmark als Motiv für Instagram

Tobias Schwarz: Wieso habt Ihr euch für das Format einer Bloggerreise entschieden, um die Altmark als Tourismusregion bekannter zu machen?

Andreas Brohm: Man muss unsere Region erleben, sich hier bewegen, den Stahlgeruch aufnehmen. Nur dann kann man das authentisch transportieren, was es hier zu entdecken gilt. Das Format der Bloggerreise bietet sich dafür geradezu an. Sicher hat auch meine eigene Affinität zum digitalen Thema eine Rolle gespielt.

Muss man irgendwelche Vorkenntnisse zur Altmark, dem Thema Tourismus oder Arbeiten von unterwegs mitbringen, um AltmarkBlogger oder AltmarkBloggerin zu werden?

Die Lust auf’s Land sollte vorhanden sein und die Bereitschaft sich auf eine Entdeckungsreise einzulassen.

Welche unterschiedlichen Themen kann der AltmarkBlogger oder die AltmarkBloggerin von unterwegs entdecken? Kannst du uns ein paar Beispiele nennen?

Natur pur in einer historischen Kulisse gilt es zu entdecken. Wir haben Entschleunigung, Backsteingotik, Herrenhäuser, Flusslandschaften und gründe Wiese. Wir möchten zeigen, wo tollen Ideen umgesetzt wurden und wo die Unterkünfte in historischen Kulissen, typische altmäkische Feldsteinkirchen oder versteckte Kulturstätten entstanden und liebevoll restauriert wurden.

Auf meiner eigenen Reise als ElbeBlogger stellte ich fest, dass Snackable Content von unterwegs besser zu produzieren ist als lange Textbeiträge, die nach einem langen Tag nur noch mühsam zu erstellen waren. Was erwartet Ihr vom AltmarkBlogger oder die AltmarkBloggerin?

Mit allen Sinnen die Altmark auf sich wirken lassen. Der AltmarkBlogger ist in seiner Umsetzung oder Ausführung völlig frei.

Als ich selbst vor zwei Jahren durch die Altmark gereist bin, habe ich vor allem außerhalb der Ortschaften nur eine schwache Netzabdeckung erlebt. Hat sich dies inzwischen verbessert?

Die Altmark ist eine der wenigen Region in Sachsen-Anhalt, die dabei ist, den FTTH-Ausbau (Glasfaser-Hausanschluss) voranzutreiben. Noch gibt es Schwachstellen in der Netzabdeckung. Ich bin aber sicher, das wird die Kommunikation des AltmarkBloggers nicht einschränken.

Du bist seit zweieinhalb Jahren als Bürgermeister in der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte tätig. Was hat sich in den letzten Jahren in der Altmark verändert?

Wir sind mutiger geworden unsere schönen Seiten zu zeigen und zu präsentieren. Zukunfsthemen wie FTTH, die für das ganze Land zukunftsweisend sind, werden hier Vorort durch eine große Bürgerbeiteiligung vorangebracht. Durch Formate wir das AltmarkMacherFestival (01.06.2017 in Salzwedel), welches seine Premiere 2016 in Tangerhütte hatte, verknüpfen sich die Zukunfskräfte einer ganzen Region. Wir werden überregional sehr viel positiver wahrgenommen.

Was macht die Altmark für dich, der hier geboren, aber auch schon viel rumgereist ist, zu einem besonderen Ort? Wieso sollte Menschen einmal in diese doch sehr unbekannte Region kommen?

Als Tourist kannst du hier Natur pur erleben, die Schönheiten der Landschaft entdecken, Entschleunigung oder auch Geschichte vergegenwärtigen. Als Rückkehrer oder Zuzügler findest du hier persönliche Entfaltungsmöglichkeiten, ein angenehmes Miteinander und alles an Daseinsvorsorge, was wichtig ist, bist aber dennoch nur 30 Minuten von Magdeburg und Wolfsburg entfernt oder eine Stunde von Berlin.

Was ist dein Lieblingsplatz in der Altmark – oder: was machst du am liebsten, wenn du in der Region unterwegs bist, was man nur hier machen kann?

Die Altmark ist so groß wie das Saarland, es gibt viele Plätze die schön sind. Radeln an der Elbe, beispielsweise am einmaligen Doppelknick bei Polte, Spazieren in den zahlreichen Parks in Krumke, Zichtau oder Briest und Tangerhütte. Ich genieße aber auch täglich unseren eigenen Blick in die Natur vor unserer Haustür. Es hat so viele Facetten, da ist immer ein Altmarkmotiv für Instagram dabei.

Vielen Dank für das Interview.

Anmerkung der Redaktion: Bewerber*innen senden Ihre Unterlagen per E-Mail bitte bis zum 10. Mai an gaede@landleute.eu. Mehr Informationen findet man auf der Webseite www.uchte-tanger-elbe.de.


Image (adapted) „Neues Schloss im Stadtpark Tangerhütte“ by Björn Gäde (CC BY-SA 3.0)


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Zum Bloggen braucht man heutzutage nicht mal mehr einen Blog

WordPress(image by StockSnap) via Pixabay (CC0Public Domain)

Das Blog als Ort zum Publizieren hat noch lange nicht ausgedient, und doch gibt es heutzutage zahlreiche Alternativen um zu bloggen. Wer mit dem Bloggen anfangen möchte, hat gelinde ausgedrückt die Qual der Wahl. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Plattformen, die dem Nutzer als Alternative zum eigenen Blog zur Verfügung stehen. Eine Auflistung und kurze Beschreibung der Angebote und Tools soll hier die Wahl erleichtern und einen schnellen und einfachen Einstieg ermöglichen. Welche Plattform letztendlich die Richtige ist, hängt davon ab, welche Absichten man verfolgt, ob zu Bloggen ein Hobby ist oder ob das Publizieren zum Beruf wird.

1. Long live the king (or queen): WordPress

WordPress ist die erste Wahl, wenn es ums Bloggen geht. Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Formen, die unterschiedliche Funktionen zur Verfügung stellen. WordPress.com hostet das Blog selbst, demnach ist hier kein Download erforderlich. Lediglich eine Registrierung steht vor dem Beginn des Erstellens der eigenen Website.

WordPress.org ist eine offene Software, die kostenfrei heruntergeladen werden kann. Das eigene Blog oder die Webseite kann dann selber gestaltet werden. Nur dann hat man wirklich die Kontrolle über das Blog und man kann beispielsweise eigene Themes auswählen und Plugins verwenden (mit WordPress.com nicht möglich).

Um WordPress selber zu hosten, muss die Software auf einem Server installiert werden. Die meisten Hosting-Dienste (alle sind kostenpflichtig, aber auch sehr preiswert) bieten einem die Installation von WordPress gleich mit an. Nie war es leichter, sein eigenes Blog mit WordPress zu hosten.

2. Blogger.com

Blogger.com ist eine der ersten Plattformen, die es zur Erstellung eines Blogs gab. Seit 2003 gehört diese zu Google und wurde dementsprechend umgestaltet. Dadurch ist zunächst ein Google-Konto für die Anmeldung erforderlich.

Durch die Benutzerfreundlichkeit, die kostenlose Nutzung und das schnelle Umsetzen des ersten fertigen Blogs wird die Plattform gerne für den Einstieg genutzt. Unterschiedliche Designs sind frei wählbar, aber auch begrenzt auf eine bestimmte Auswahl.

An sich lässt Blogger.com kaum einen Wunsch offen, die Integration anderer Google-Dienste ist vorbildlich, aber man merkt diesem Dienst an, dass er viel zu lange von Google vernachlässigt wurde. Wer hier bloggt, dem geht es kaum um das Blog, sondern mehr um das Bloggen selbst.

3.Tumblr

Tumblr gilt immer noch als die “coole” Wahl, wenn man Bloggen möchte. Die Funktionen sind vielfältig und trotzdem einfach gestaltet; somit gelingt eine schnelle Umsetzung des Blogs. Tumblr ist sogar mehr als eine Blogging-Plattform, denn hier kann man sich direkt einer Community anschließen und auch einen nach innen gerichteten, sozialen Verbreitungskreis für seine Blogs aufbauen.

Möchte man eines Tages mehr, lässt sich mit den nötigen HTML-Kenntnissen auch so gut wie alles auf Tumblr umsetzen. Und mit diesen 21 Shortcuts geht es auch oft schneller als mit der Konkurrenz.

4. Medium.com

Schlicht und einfach, das ist Medium.com. Die Plattform ist ganz auf das Schreiben als zentraler Bestandteil bedacht und ist deshalb frei von komplizierten technischen Funktionen. Im Gegensatz zu anderen Plattformen, wie beispielsweise WordPress, setzt Medium.com auf Minimalismus, also nur die nötigsten Dinge (einfache Formatierungen), die für eine Erstellung eines Blogposts gebraucht werden.

Ein Blog ist mit Medium.com nicht möglich, aber sämtliche Beiträge sind dem eigenen Profil stets zugeordnet, so dass Medium.com vor allem für die Blogger sehr gut geeignet ist, die sich auf einzelne Blogpost fokussieren. Und, ähnlich wie bei Tumblr, geht es nach innen betrachtet eine eigene soziale Community, die man mit seinen Blogposts erreichen kann.

5. Facebook Notes

Facebook Notes ist eine an sich schon ältere Funktion innerhalb von Facebook, die aber erst vor wenigen Wochen ein an Medium.com angelegtes Redesign bekommen hat. Mit der nur Facebook-Mitgliedern zugänglichen Funktion können Notizen auf dem eigenen Profil erstellt werden und diese durch die Änderung der Privatsphäre-Einstellungen öffentlich zugänglich gemacht werden. Fotos können den Notizen ebenfalls beigefügt werden.

Sicherlich eine ganz simple Weise Informationen zu teilen, aber nicht auf professioneller Ebene. Facebook Notes ist in keinster Weise als Konkurrenz zu anderen Plattformen anzusehen, auch wenn alles von der Optik her an Medium.com erinnert. Eine derartige Blogging-Funktion zu haben, macht für Facebook Sinn, aber bloggende Nutzer sollten vielleicht doch eine besser geeignete Plattform wählen und die Blogposts dann auf Facebook teilen.

6. LinkedIn Pulse

LinkedIn Pulse nennt sich die Blogging-Funktion des auf das Berufliche fokussierte soziale Netzwerk LinkedIn. Hier können Artikel innerhalb des Profils veröffentlicht und zusätzlich mit Fotos oder Videos verknüpft werden. Eigene Beiträge werden dann auf Profilen von Mitgliedern und gleichzeitig deren Kontakten und Followern angezeigt. Eine Zusammenfassung der spannendsten und populärsten Artikel bietet das News-Angebot von LinkedIn Pulse.

Auf LinkedIn zu bloggen ist sehr einfach, das Feedback des je nach seinem Beruf ausgerichteten Fachpublikums kann wertvoll sein. Wer hier bloggt, sollte aber streng für seine eigenen Kontakte und ihre (beruflichen) Interessen schreiben. Berichte vom letzten Urlaub oder einem Konzertbesuch machen wenig Sinn. Viel mehr ist die Weitergabe von beruflichen Erfahrungswerten gefragt.


Image “WordPress” by StockSnap (CC0 PublicDomain).


 

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Jimdo Blog Beta: Einfach bloggen

Jimdo ist ein einfacher Baukasten für Homepages. (Ja, sowas gibt’s noch.) Auffällig ist dabei, wie einfach und flexibel sich selbst Anfänger damit eine private Website basteln können. Seit letzter Nacht kann bei Jimdo genau so einfach auch gebloggt werden.

Ein einfaches Blogmodul bietet dabei alle nötigen Standard-Features: Posten, RSS-Feed, Kommentare, Teaser mit Text oder Bild. Per RSS-Import zieht man fix die Inhalte seines alten Blogs auf Jimdo.

Jimdos Blog-Feature ist gerade als geschlossene Beta gestartet. Blogpiloten-Leser sind wie immer vorn dabei: Einfach bei Jimdo anmelden (zur Anmeldung geht’s hier). Der Invite-Code lautet: „blogpiloten“.

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Soll Twitter werben – und wie?

Twitter, Lieblingsdienst der Bloggerszene, schaltet neuerdings Werbungen. Oder auch nicht, so ganz genau weiß man das noch nicht. Diskutiert wird trotzdem heftigst: Darf Twitter seine Nutzer mit Werbung behelligen?

Twitter ist einer dieser Dienste, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Doch wer dieser „Mischung aus Bloggen und Chatten“ (Peter Schink im Blogpiloten-Interview) erstmal verfallen ist, kommt davon nicht mehr los.


Twitter: Peter Schink im Blogpiloten-Interview from Blogpiloten on Vimeo.

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