All posts under blase

Was passiert, wenn wir zu viel in die Social-Media-Blase investieren?

online-internet-icon-symbole(Image by geralt(CC0)via Pixabay)
Die Social-Media-Blase kann eine Gefahr für den Finanzmarkt sein – wenn sie platzt, sollten wir uns besser nicht in der Nähe befinden. Es ist eine Investition, die Milliarden von uns täglich machen – keine finanzielle Investition, sondern eine Investition von Zeit und Mühe darin, Gedanken zu Dingen auszudrücken, mit denen wir sympathisieren [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 1. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um das kommende Platzen der VC-Blase, EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager lehnt neue Regulierung ab, Google fördert Barrierefreiheit und forscht für mehr Sicherheit. Ergänzungen erwünscht.

  • VENTURE CAPITAL TechCrunch: Who Will Be Hurt Most When The Tech Bubble Bursts? Not VCs.: Die Blase bläht sich weiter auf. Vieles erinnert in diesen Tagen an die DotCom-Blase, auch heutzutage werden Startups und Ideen offensichtlich überbewertet, viel Geld wird investiert. Nicht immer sieht es so aus, als ob sich das Investment lohnen wird. Manish Goyal und Bharat Ramnani haben auf TechCrunch die aktuelle Blase erklärt und warum am Ende nicht die Investoren den Kürzeren ziehen werden, wenn die Blase platzt, sondern die Gründer und Mitarbeiter in den Startups.

  • REGULIERUNG Spiegel Online: EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager lehnt neue Regulierungsgesetze ab: Wenn es um die großen nicht-europäischen Internet-Unternehmen geht, hört man selten etwas vernünftiges von der europäischen Politik. Bei einem national denkenden EU-Digitalkommissar wie Günther Oettinger auch nicht sehr verwunderlich. Seine Kommissionskollegin, EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, legt da schon mehr Kompetenz an den Tag und weist Forderungen nach einer Regulierung marktbeherrschender Internet-Unternehmen erst einmal zurück.

  • JOURNALISMUS taz: „Ich nenne sie Kopolitiker“– ein Politikwissenschaftler über Journalisten: Journalisten mischen sich auf undurchsichtige Art in die Politik ein, sagt der Politikwissenschaftler Thomas Meyer im Interview mit taz-Chefredakteurin Ines Pohl. Seine These: Klassische linke Themen spielen in den Redaktionen heutzutage keine Rolle mehr – die Entpolitisierung wächst. Junge Journalisten schreiben also lieber über das neue Lifestyle-Startup, dessen Dienste sich nicht jeder leisten kann, statt die mangelhafte/ungerechte Steuer- und Sozialpolitik der Bundesregierung. Ein Umstand, der auch zu Protesten wie die der Pegida-Bewegung führte. Interessante Gedanken zu Journalismus in einer vermeintlich postideologischen Gesellschaft.

  • BARRIEREFREIHEIT Heise Online: Google.org spendet 20 Millionen US-Dollar für Barrierefreiheit: In den letzten Wochen hat unsere Autorin Anna-Maria Landgraf viel über Barrierefreiheit im Internet recherchiert und dazu Artikel verfasst. Fazit aller Beiträge war, dass viel mehr getan werden muss, damit das Netz barrierefreier wird. Google.org will dieses Ansinnen mit dem Projekt „Google Impact Challenge: Disability“ fördern – dazu stellt das Unternehmen 20 Millionen US-Dollar zur Verfügung, wie Daniel AJ Sokolov auf Heise.de schreibt.

  • SICHERHEIT Wired: Can Google’s Future-Lab Finally Kill the Password?: Im Blog der US-Wired stellt Brian Barrett die Versuche von Google dar, für mehr mobile Sicherheit auf dem Smartphone zu sorgen, in dem das Passwort abgeschafft wird. Neuer Schlüssel zum mobilen Vergnügen soll die MicroSD-Karte werden (viele von uns werden sich wohl neue Smartphones kaufen müssen, mein aktuelles Android-Gerät hat beispielsweise keinen Slot dafür), die durch feine Sensoren zu einer Art digitalen Fort Knox werden. Das Smartphone erkennt quasi seinen Besitzer an seinem einzigartigen Wesen. Und Google dann natürlich auch.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 27. März

In unseren Lesetipps geht es heute um das Safe-Harbour-Abkommen, das Silicon Valley, Facebook, die Reform des Hackingparagrafen sowie Periscope und Meerkat. Ergänzungen erwünscht.

  • SAFE-HARBOUR Heise: EU-Kommission: „Wer nicht ausspioniert werden will, sollte Facebook verlassen“: Das Safe-Harbour-Abkommen schützt die Privatsphäre der Europäer nicht ausreichend. Das hat ein Verteter der Europäischen Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof zugegeben. Das Gericht soll eigentlich klären, ob es zulässig war, dass der irische Datenschutzbeauftragte die Beschwere eines österreichischen Datenschutz-Aktivisten abgelehnt hat. Der Aktivist hatte den Datenschutz von Facebook wegen der Kooperation mit der NSA angezweifelt. Nun entscheidet der EuGH wahrscheinlich nicht nur über den aktuellen Fall, sondern fällt ein Grundsatzurteil zum Safe-Harbour-Abkommen.

  • SILICON VALLEY t3n:„Lasst die Silicon-Valley-Blase doch platzen!“ oder: Zukunft ist für alle gut [Kolumne]: In seiner Kolumne auf t3n erklärt Florian Blaschke, dass man keine Angst vor dem Platzen der nächsten Silicon-Valley-Blase haben müsse. Angesichts der Panik, die manche Investoren und Beobachter der Branche vor der Zerstörung der Blase haben, und der zahlreichen Untergangsprognosen der letzten Jahre, fordert er, die Blase doch einfach platzen zu lassen. Auf- und Abschwung seien in einer Wirtschaft doch völlig normal – die Welt werde schon nicht untergehen.

  • FACEBOOK Die Welt: Facebook-Messenger greift Amazon und YouTube an: Auf der Entwicklerkonferenz F8 machte Facebook-Chef Mark Zuckerberg deutlich in welche Richtung das soziale Netzwerk in Zukunft steuern werde. So sollen Menschen nicht nur auf die bisherige Weise miteinander verbunden werden, stattdessen soll das soziale Netzwerk zu einer „family of apps“ umgebaut werden: Facebook will zu einer Plattform für Apps, Onlinehandel und Videos werden und drängt damit in die Geschäftsfelder anderer Internetgrößen, wie Amazon und Google.

  • HACKING Süddeutsche.de: Koalition will Hackerparagrafen verschärfen: Laut einem Plan der Bundesregierung soll das Strafmaß Angriffe auf Informationssysteme verdoppelt werden – die Maximalstrafe würde sich dadurch auf bis zu zwei Jahre erhöhen. Der Grund für die Gesetzesänderung sei die notwendige Umsetzung einer EU-Richtlinie. Starker Gegenwind kommt jedoch aus Richtung der Piraten. Die Partei fürchtet, dass ein Festhalten am „Hackerparagrafen“ in die völlig falsche Richtung weisen und zu einer riesigen Rechtsunsicherheit bei IT-Sicherheitsfirmen führen würde.

  • PERISCOPE Spiegel Online: Meerkat versus Periscope: Das können die neuen Livestreaming-Apps: In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig, über Medienkompetenz zu verfügen. Um diese Medienkompetenz schon im jungen Alter zu vermitteln, nutzen manche Lehrer soziale Netzwerke wie Facebook für den Unterricht. Zwar ist es wichtig, dass Kinder heutzutage lernen, mit den sozialen Medien umzugehen, aber dieses Vorgehen wird auch kritisiert. Schüler werden zur Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk gezwungen, wenn sie am Unterricht teilhaben wollen. Außerdem spielt auch die Altersbeschränkung eines Netzwerkes hier eine Rolle.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 1. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um Günther Oettinger und Google, Instagram im Journalismus, Sorgenfalten im Silicon Valley, Uber, sowie den Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • EU-KOMMISSION CNET: With new commissioner, Google faces tough times in Europe: Günther Oettinger hat bei der Anhörung vor dem Europäischen Parlament als möglicher EU-Kommissar für die Digitalisierung der Europäischen Unionen keinen guten Auftritt hingelegt. Seine Antworten zeigten, dass er von der Materie noch nicht sehr viel versteht, was man zum Glück nicht über seine Mitarbeiter sagen kann. Für CNET-Reporter Stephen Shankland wird Oettinger aber vor allem für Google ein schwerer Verhandlungspartner in Brüssel und das nicht nur wegen dem fehlenden Verständnis für die Materie.

  • INSTAGRAM Medienpraxis: Wie Journalisten Instagram nutzen können: Seit März nutzen wir Instagram für die Verbreitung unserer Artikel, Konferenzberichterstattung von unterwegs, aber auch Interviews und Videos. Instagram wird für Medien immer relevanter, wie uns Felicitas Hackmann in zwei lesenswerten Gastbeiträgen im Mai (hier und hier) erklärte. Auf seinem Blog Medienpraxis schreibt der freie Journalist Heiko Kunzmann über internationale Beispiel, wie Instagram im mobilen Journalismus eingesetzt wird. Eine prima Ergänzung zu den Artikel von Felicitas Hackmann.

  • SILICON VALLEY t3n: Kommt die IT-Blase?: Kritischere Töne aus dem Silicon Valley hört man nur sehr selten, doch der ehemaligen Netzpiloten-Leiter und jetziger t3n-Korrespondent Andreas Weck hat sie gefunden: drei Risikokapital-Manager warnen davor, dass es aufgrund der hohen Burn-Rates viele Startups nicht aus eigener Kraft schaffen zu überleben. Zwei Wege führen aus dieser möglich entstehenden Krise: Startups, die besser auf ihre Finanzen achten oder Investitionen in vertrauenswürdigere Startups. Beides gibt es übrigens in Hamburg und Berlin.

  • UBER Vox: Economists explain why they love Uber so much: Auf Vox.com erklärt Dylan Matthews, von einer Umfrage unter Wirtschaftswissenschaftlern ausgehend, warum diese Dienste wie Uber oder Lyft mögen. Neben den persönlichen Nutzungserfahrungen, die aufgrund der schlechten Taxi-Branche in der USA noch einmal viel positiver ausfallen als hierzulande, liegt es vor allem am Wettbewerb, den die neuen Anbieter schaffen. Und Wettbewerb, so die Wirtschaftswissenschaftler, schafft Wohlstand. Hätten wir das auch einmal geklärt.

  • MEDIENWANDEL Newsroom.de: Zeitungsforscher Günther Rager fordert: Schluss mit der Bescheidenheit: In einem Gastbeitrag auf Newsroom.de geht der Dortmunder Zeitungsforscher Günther Rager der Frage nach, wie die Zukunft der Printmedien aussieht. Dabei betont er aber, meiner Meinung nach vollkommen korrekt, dass es in erster Linie nicht um den Inhalt geht, also Journalismus, sondern wie dieser verpackt wird – digital und/oder gedruckt auf Papier? Und auch in einem weiteren Punkt stimme ich mit Rager vollkommen überein: Medien müssen starke Marken werden.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 30 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

Weiterlesen »

Die Social Blase im Web

Es kursieren enorme Zahlen durch die Welt der Medien, wenn es um den bevorstehenden Börsengang (IPO) von facebook geht. Allerorten tauchen dann Experten auf, die von solchen Wetten an der Börse abraten. Ältere Semester verweisen auf das bereits erlebte Platzen der ersten Web-Blase vor 10 Jahren. Aber vor 10 Jahren waren noch nicht solche Summen im Markt. Denn seit der Finanzkrise investieren Banken nicht mehr, indem sie Firmen und Staaten mit Schulden überhäufen. Es gibt daher Fantastilliarden freien Kapitals, und das muss einer Vernichtung zugeführt werden, sonst platzt das System. Die Motive liegen etwas weiter zurück…

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Die Intuitionspumpe „Filter Bubble“

Auf der TED Longbeach im Februar 2011 hat Eli Pariser für Furore gesorgt: Vor versammelter Webprominenz forderte er Sergey Bring und Larry Page von Google auf, die Algorithmen der Ergebnispräsentation ihrer Websuche kontrollierbar zu gestalten. Denn er hatte festgestellt, dass die Personalisierung der Suchergebnisse anhand früherer Klicks zu einer einengenden Weberfahrung führen soll. Denn Webfirmen wie Google und Facebook beobachten sehr genau welche Links man klickt und welche man links liegen liegen lässt. Anhand des eigenen Verhaltens auf diesen Websites ordnen Google und Facebook die Inhalte zukünftig genauso wie es aus Sicht der erkannten Präferenzen für uns am wahrscheinlichsten ist, dass uns Inhalte interessieren könnten.

Ein ähnliches Verfahren kennen wir von den Einschaltquoten. Auch dort wird das tatsächliche Sehverhalten der TV-Zuschauer gemessen und dann werden sogenannte Programmschienen etabliert, die die Bedürfnisse der Zuschauer besonders gut erfüllen sollen. Das Ziel ist natürlich ein hohes Ranking bei den Einschaltquoten, zum einen um mehr Werbung zu verkaufen und zum anderen, um den Verantwortlichen Argumente an die Hand zu geben, von Erfolg oder gutem Journalismus zu sprechen. Die Printwelt der Zeitungen und Zeitschriften kennt Ähnliches aus dem Umfeld er Copytests. Im allerdings geschieht all dies ständig und in Echtzeit, sodass eine Änderung des eigenen Klickverhalten auch Auswirkungen auf die zukünftige Präsentation der Inhalte bei Google und Konsorten hat… Weiterlesen »

Weiterlesen »

Haque platzt: Social Media Bubble

Seit zwei Tagen glühen in den USA die Drähte. Umair Haque, den geneigten Lesern der blogpiloten bereits bekannt als Direktor und Vordenker des Havas Media Lab und seines Zeichens Großblogger beim Harvard Business Review hat mal wieder seine Lieblingsmetapher (bubblegeneration) an die Projektionsfläche unser aller Lieblingsdiskussion gepinselt. The Social Media Bubble.

In dem Text vergleicht er die Inflation dünner Verbindungen mit allerlei Menschen per Social Media mit der Subprime-Krise und deren unterdurchschnittlichen Krediten. Aus seiner Sicht sind diese Online-Bekanntschaften eher eine Illusion echter menschlicher Bindungen, die auf gemeinschaftlichem Handeln und Erleben beruhen. Die Bindungen im Social Media Land basieren nicht auf gegenseitigem Investment von Zeit, Wissen und Beachtung und sind aus Sicht von Haque somit defiziente Formen menschlicher Bindungen – wenn überhaupt.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Web 2.0: Boom oder Blase

Ist das neue Web 2.0 nun Hype oder doch schon (wieder) eine große Blase im Netz?
Die Frage wird nicht erst seit dem Milliarden-Deal zwischen Google und YouTube gestellt, taucht in den letzten Wochen und mit zunehmender Investitionslaune im Web wieder vermehrt auf.

Ein paar Meinungen dazu:
Mark Pohlmann von SinnerSchrader
Thomas Knüwer vom Handelsblatt
Marcel Weiß von neunetz.com
Dieter Rappold von Knallgrau
[tags]blase,bubble,dotcom[/tags]

Weiterlesen »