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5 Highlights aus den Mediatheken!

20180801 Mediathekentipps KW 31

In den kostenlosen Mediatheken warten unzählige tolle Filme, Serien-Episoden und Dokumentarstücke auf ihre Entdeckung. Hier ist meine Auswahl für den August: ein Road-Movie von Fatih Akin, eine Krimi-Serie über Amnesie und drei Dokumentationen. Viel Spaß beim Streamen!

Digital Africa – Ein Kontinent erfindet sich neu

Es heißt, dass der afrikanische Kontinent eine Stufe der Digitalisierung einfach übersprungen hat: Von Kenia bis Ghana arbeiten unzählige Startups daran mobile Technologien überall im Land verfügbar zu machen. Die Arte-Doku zeigt, wie das Bezahlen mit dem Smartphone in die entlegensten Dörfer vordringt, Drohnen über Erntefeldern kreisen und welchen Mehrwert die Blockchain-Technologie für das Gesundheitswesen darstellt.

Arte / Verfügbar bis 29.08.: Zur Doku

Michael Jackson’s Journey from Motown to Off the Wall

Regisseur Spike Lee beleuchtet in seiner Doku die jungen Zwanziger der Pop-Legende. Damals konnte sich Michael Jackson über seine ersten Chart-Erfolge als Solo-Künstler freuen, wonach seine Karriere so richtig abhob. Den internationalen Durchbruch bescherte ihm schließlich 1979 sein Album „Off the Wall“ – dem bis dahin weltweit erfolgreichsten Album eines schwarzen Künstlers.

3sat / Verfügbar bis 16.10.: Zur Doku

Tschick

Erst sieht es so aus, als würde Außenseiter Maik (Tristan Göbel) die Sommerferien allein zuhause verbringen. Doch dann kreuzt sein Mitschüler Tschick (Anand Batbileg) auf und überredet ihn, zusammen eine Reise ohne Karte und Kompass durch die ostdeutsche Provinz zu starten. Ein chaotischer und nicht ganz ungefährlicher Roadtrip beginnt.

WDR/ Verfügbar bis 04.08.: Zum Film

Tabula Rasa (Staffel 1)

Seit einem Autounfall leidet Mie (Veerle Baetens) unter Amnesie und ist ohne ihr Notizbuch verloren. Doch nun muss sie sich um jeden Preis erinnern: Ein Mann ist verschwunden und Inspektor Wolkers (Gene Bervoets) ist überzeugt: Mie ist die letzte, die ihn womöglich lebend gesehen hat.

ZDF / Verfügbar bis 05.01.2019: Zur Serie

Das Notfall-Dilemma – Moralisch richtige Entscheidungen sind nicht programmierbar

Wie reagieren Menschen, wenn um sie das Chaos ausbricht? Wen soll man retten, wenn man sich in Bruchteilen von Sekunden zwischen zwei Menschen entscheiden muss? Notfälle, Unfälle und Unglücke passieren immer wieder – und nun versuchen wir Menschen diese Entscheidungsfähigkeit auch in selbstfahrende Autos zu implementieren. Doch nach welchen Kriterien hat das stattzufinden?

ZDF / Verfügbar bis 2023: Zur Doku


Image Arte, Sony Legacy Recordings

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5 Highlights aus den Mediatheken!

In den kostenlosen Mediatheken und Streaming-Plattformen warten unzählige tolle Filme, Serien-Episoden und Dokumentarstücke auf ihre Entdeckung. Hier ist meine Auswahl für Juli: zwei Dramen, zwei Dokus und ein ganzes Themen-Dossier. Viel Spaß beim Streamen!

Laurence Anyways

Drama von Xavier Dolan: Als Laurence (Melvil Poupaud) seiner Freundin Fred (Suzanne Clément) gesteht, dass er von nun an eine Frau sein möchte, stellt das ihre Liebe auf die Probe. Doch die zwei können nicht ohneeinander. Zusammen kämpfen sie gegen Widerstände, Vorurteile und Zweifel, aber immer wieder auch gegeneinander.

Arte / Verfügbar bis 30.09.: Zum Film

Mai 68 – Was bleibt 50 Jahre nach der Revolte? bei Arte

Dieser Tage gehen wir gegen Rechts oder für die Seenotrettung auf die Straße. Vor 50 Jahren haben Studenten für das Ende der kapitalistischen Ausbeutung, Unterdrückung und Entfremdung demonstriert. In dem Arte-Dossier „Mai 68“ beleuchten gleich mehrere Dokus, wie es zu der 68er-Bewegung kam und was von ihren Zielen übrig blieb.

Arte / Verfügbar bis 20.07. oder länger: Zu den Dokus

Der Tintenfisch und der Wal

Familiendrama von Noah Baumbach: Zwischen Joan (Laura Linney) und Bernard (Jeff Daniels) funkt es nicht mehr. Also lassen sich die beiden Autoren scheiden. Am härtesten trifft das ihre Söhne Walt (Jesse Eisenberg) und Frank (Owen Kline), die sich von der Situation überrumpelt und im Alltag ziemlich allein gelassen fühlen. Mit einem Mal fangen alle vier an sich immer komischer zu verhalten.

Watchbox / Dauerhaft verfügbar: Zum Film

Hinter den Kulissen: Das Phantasialand

Das Phantasialand ist einer der ältesten Freizeitparks in Europa und hält neun Weltrekorde für seine Fahrgeschäfte. Es betreibt die bestbesuchte Dinner Show Deutschlands und hat den größten chinesischen Gebäudekomplex außerhalb Asiens. Als Märchenpark vor gut 50 Jahren gestartet, muss sich der Park immer wieder neu erfinden, um im harten Konkurrenzkampf der Freizeitparks ganz vorne zu bleiben.

WDR / Verfügbar bis 29.06.2019: Zur Doku

Wie Free-to-Play-Games euch das Geld aus der Tasche ziehen

Überall sieht man Banner für Gratisgame wie Clash of Clans & Co. – sie versprechen schnelle Unterhaltung und auch ein bisschen Nervenkitzel. Doch was passiert, wenn man wirklich in den Pixelwelten vorankommen möchte? Der Spielfortschritt geht schnell richtig ins Geld. STRG_F-Reporter Johannes Edelhoff hat sich die Tricks der Spieleindustrie angeschaut und selbst zwei Monate exzessiv gezockt.

STRG_F / Dauerhaft verfügbar


Image NFP marketing & distribution*, Arte

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Die Trends des Monats – Januar

mobile, iphone,

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel

mobile, iphone,

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadget oder ein neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Crowdsourcing-Tool Hive, das „soziale“ Netzwerk Plague, das Newsgame Refugee, Street Stories und die Nachrichten-Video-App Watchup vor.

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Arte+7: Journalismus von morgen – die virtuelle Feder

Read the News (adapted) (Image by Everjean [[CC BY 2.0], via flickr)

In den nächsten sieben Tagen in der Mediathek und am 9. September noch einmal auf Arte im Fernsehen, kann man den sehenswerten Longview von den Autoren Philippe Kieffer, Pierre-Olivier François und Marie-Éve Chamard, quasi das Pendant zum immer beliebter werdenden Longread, noch einmal sehen. Und es lohnt sich, denn dem Autoren-Trio ist ein sehr unterhaltsamer Film gelungen, der erfrischenderweise weder das Alte glorifiziert, noch das Neue diskreditiert.

Aus dem Artikel zur Doku:

Stirbt die Tageszeitung bald aus? Seit etwa 20 Jahren bedroht die digitale Revolution die Papierwelt. Das Business-Modell der Printpresse hat den Boden unter den Füßen verloren. In der Dokumentation erleben die zwei Medienexperten Philippe Kieffer und Marie-Eve Chamard vor Ort, wie führende Verlage, Chefredakteure, Journalisten und Leser darauf reagieren.

Über ein Jahrhundert lang war die Zeitung in allen großen Demokratien das wichtigste Informationsmedium. Aber kurz nach der Millenniumswende hat sich das schlagartig geändert. Heute beobachtet man ein weltweites Zeitungssterben. Immer mehr Nachrichten werden immer schneller verbreitet, inzwischen jedoch über digitale Kanäle wie Websites, Blogs und soziale Netzwerke. Wie kam es dazu? Wie reagieren die großen Verlagshäuser? Hat die Stunde der Roboter und der Algorithmen schon geschlagen, oder wird es noch einen Journalismus mit menschlichem Antlitz geben? Die Fragen, die „Journalismus von morgen“ aufwirft, betreffen uns schon jetzt alle.

Doch in der Dokumentation kommen nicht nur die großen Verlagschefs, Chefredakteure und Journalisten zu Wort, sondern auch die Wegbereiter und Profiteure des digitalen Wandels, die Software-Unternehmen, deren aus Code und Algorithmen bestehenden Produkte für die eine Seite Schuld an der vermeintlichen Krise in den Medien sind, für andere in der Debatte aber die Lösung darstellen, denn sie ermöglichen die Produktion und den Konsum von Journalismus in der Zukunft.


Image (adapted) “Read the News“ by Everjean (CC BY 2.0)


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Videokolumne vom 12. Januar 2014

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)

Ein Spezial der Videokolumne zum Jubiläumsjahr 2014: 100 Jahre Erster Weltkrieg. Der deutsch-französische Sender arte ist prädestiniert für einen besonderen Blick auf die Epoche. // von Hannes Richter

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken und Videoplattformen: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – vieles ist überall abrufbar, manches aber nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme in den Mediatheken der Sender sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischt Hannes Richter die besten Perlen des TV-Vielfalt aus den Online-Archiven und präsentiert sie in seiner wöchentlichen Kolumne.

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Mediathekenumschau vom 18. August

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

MEDIENEREIGNIS: Gustl Mollath bei Beckmann

ZDF +++ Sendung vom 15. August: Natürlich ist es irgendwann auch mal gut und natürlich verstellt die Konzentration auf ein Einzelschicksal, bei dem Schuld und Unschuld erst noch geklärt werden müssen, den Blick auf das Große Ganze verstellen. In diesem Fall aber sollte man ihm zuhören. Gustl Mollath kann viel erzählen über die Verhältnisse in deutschen Psychiatrien. Wobei lange für (oder gegen) ihn geredet wurde. Das erste Mal selbst im Fernsehen ist er bei Beckmann gewesen.

GUT NACHGEMACHT: Nicht nachmachen

ZDF +++ Sendung vom 16. August: Mit „Nicht nachmachen“ füllt das ZDF die Sommerpause der heute show mit dem Ziel, das eher jüngere Publikum bei der Stange zu halten. Wobei „eher jünger“ hier für unter dem Altersdurchschnitt des Senders steht. Die Sendung ist dann auch so etwas wie Jack Ass für Erwachsene. Statt sich aber wie Johnny Knoxville berufsjugendlich zu geben, spielen Boning und Hoecker wie gewohnt mit Seriösität und Klamauk Ping Pong im Hipsterlook und treffen den Nerv einer Generation, die für’s ZDF immer noch jung ist.

EUROPA-SEHNSUCHT: Was mir fehlt

arte +++ laufende Reihe:Um Europa steht es nicht gut hört man allenthalben und an jeder Straßenecke. Da wirkt es manchmal geradezu drollig, wie der deutsch-französische Gemeinschaftssender arte die europäische Seele streichelt. Es ist aber auch zu schön, diesen innereuropäischen Migranten zuzuhören, die erzählen, was ihn in ihrer neuen Heimat gerade fehlt. Und wiedermal ist arte weit vorn, was Content und Präsentation im Netz angeht. Die Clips passen nicht so recht in ein klassisches TV-Format. Geben tut es sie trotzdem. Schön.

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arte-Film: the social galaxy

Wer es vor 3 Tagen noch nicht im TV sah, sollte das unbedingt hier nachholen (in deutsch). Diese Dokumentation über die Ups & Downs beim Siegeszug der social networks ist unbedingtes Muss für jeden web aficionado und alle, die sich Social Media Berater nennen wollen.

Während es vor zehn Jahren noch eine klare Trennung zwischen dem Leben online und dem Leben offline gab, ist diese Grenze heute aufgehoben. Das ist nicht unproblematisch, denn viele junge Menschen dokumentieren ihr Leben öffentlich auf Twitter, Facebook, MySpace und auf Blogs. Da gibt es kein Zurück: Was einmal öffentlich ist, ist kaum mehr zu löschen. David Rowan, Chefredakteur von „Wired UK“, spricht über das Problem des Datenmissbrauchs und wie Daten weitergereicht und zweckentfremdet werden. Und Simon Waterfall, Kreativdirektor von „Poke“ in London, berichtet, dass er allein auf seinem Weg zur Arbeit von 250 Kameras erfasst, beobachtet und aufgezeichnet wird.

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Pirates of Silicon Valley

Am Freitag, den 20. April, widmet sich der TV-Sender arte ab 22:10 Uhr dem Thema Internet und neue Medien. Auftakt des Themen-Spätabend ist die französische Dokumentation „Wer hat Angst vor Google?„.
Sylvain Bergère und Stéphane Osmont beleuchten darin die Erfolgsgeschichte des Suchriesen und lassen Google-Macher, -Fans und -Kritiker zu Wort kommen.

Danach sendet arte um 23:45 Uhr „Die Silicon Valley Story“ (1999), eine Inszenierung der Anfangsjahre von Microsoft und Apple als Spielfilm, in dem Michael Hall als Bill Gates und Noah Wyle als Steve Jobs gegeneinander antreten.
Der Film hält sich nicht an allen Stellen an die selbst auferlegte Pflicht zur dokumentarischen Wahrheit, berichtet aber spannend und mit Witz über den Aufstieg und die Rivalität zwischen Bill Gates und Steven Jobs.
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