Apple-Bildungspreise: So viel sparen Studenten

Apple-Produkte haben ihren Preis, und der fällt für die meisten Produkte nicht zu knapp aus. Seit Einführung der Apple-Bildungspreise können Studenten und Lehrkräfte kräftig sparen und bekommen zum Beispiel MacBooks oder iPads billiger. Dabei ist nicht nur Apple selbst im Bildungssegment engagiert, auch andere Anbieter von Hardware locken mit Studenten-Preisen.

Apple holt dadurch gleich zwei Zielgruppen ab. Zum einen die, die zwar eigentlich keinen Bedarf nach extrem leistungsfähiger Technik haben, jedoch trotzdem gerne auf Apple setzen. Etwa, weil sie bereits ein iPhone besitzen und vom Ökosystem angesprochen sind – teils spielt sicherlich auch Apple als Statussymbol eine Rolle. Zum anderen werden so Studenten angesprochen die auf leistungsstarke Software angewiesen sind – etwa beim Video-oder Foto-Editing, Musik produzieren und Ähnlichem. Denn neben pragmatischem Ökosystem und gutem Ruf bieten Apple-Produkte auch technisch einiges.

Studierende können bei Apple durch Bildungsrabatte erheblich sparen. Im Folgenden haben wir euch eine erste Übersicht zu den Apple-Bildungsrabatten erstellt. Die prozentuale Ersparnis liegt meist bei 5-10 Prozent.

Apple-Bildungspreise – Lohnt sich der Rabatt?

Apple-Bildungspreise sind verfügbar für eingeschriebene oder zugelassene Studenten an einer Hochschule, Eltern, die für Studenten kaufen, sowie Lehrkräfte und Hochschulmitarbeiter. Apple hat für die Bildungspreise eine separate Website eingerichtet, die sich nicht vom normalen Shop unterscheidet, außer in den Preisen für die Apple-Hardware. Bevor Studenten oder Hochschulmitarbeiter MacBooks oder iPads billiger einkaufen können, muss zunächst der Berechtigungsstatus verifiziert werden. Das funktioniert sehr unkompliziert über die Website Unidays. Hier müssen sich Studenten oder Hochschulmitarbeiter mit ihrer Hochschul-Mailadresse einen Account erstellen. Unidays gleicht nun die E-Mail-Adresse mit internen Datensätzen in Bezug auf die Hochschul-Mailadresse ab. Die Immatrikulationsbescheinigung oder ein Arbeitsnachweis müssen nicht erbracht werden. So ist die Registrierung bei Unidays sehr unkompliziert und im Bezug auf den Datenschutz sicher.

Apple selbst gibt an, den Studentenstatus regelmäßig zu kontrollieren, also die E-Mail-Adresse auf ihre Erreichbarkeit zu überprüfen. Wer als Studierender beispielsweise das Apple-Music-Abo nutzt, muss seinen Status einmal im Jahr über das Apple-Konto nachweisen. Das Apple-Music-Abo gibt es für Studenten übrigens für 5,99 Euro anstatt 11,99 Euro.

Macs und MacBooks billiger kaufen – Apple-Bildungspreise Übersicht

Generell gilt: Je teurer das Apple-Produkt laut dem vom Hersteller empfohlenen Preis ist, desto mehr können Studierende und Berechtigte sparen. Hier eine Übersicht der Apple-Bildungspreise für aktuelle MacBook Pros, Airs, iMacs und Mac Minis. Dabei haben wir uns hier immer auf die kleinste Konfiguration (am wenigsten Speicher, RAM, Grafikspeicher, etc.) beschränkt. Auch wollen wir euch noch darauf hinweisen, dass euch Apple aktuell ein Paar AirPods schenkt, wenn ihr ein MacBook, einen Mac oder ein iPad über den Studentenrabatt kauf!

MacBook Pro

14 Zoll

  • M5 Chip: ab 1.789 €
  • M5 Pro Chip: ab 2.329 €
  • M5 Max Chip: ab 3.849 €

16 Zoll

  • M5 Pro Chip: ab 2.779 €
  • M5 Max Chip: ab 4.169 €

→ Nanotextur-Display für weitere 162€

MacBook Air

13 Zoll

  • M5 Chip: ab 1.089 €
  • M5 mit stärkerer GPU: ab 1.201,50 €

15 Zoll

  • M5 Chip: ab 1.379 €

MacBook Neo

  • 256 GB: ab 599 €
  • 512 GB + Touch ID: ab 699 €

Macs (Desktop)

Mac Studio

  • M4 Max: ab 2.069 €
  • M3 Ultra: ab 4.319 €

iMac

  • M4 Chip: ab 1.439 €
  • Mit erweiterten Anschlüssen: ab 1.629 €

Mac mini

  • M4 Chip: ab 579 €
  • M4 Pro Chip: ab 1.579 €

iPads billiger kaufen – Apple-Bildungspreise Übersicht

Auch für die aktuellen iPad-Modelle bietet Apple Studenten Vergünstigungen. Damit ihr euch besser zurecht findet, hier eine Übersicht der Apple-Bildungspreise für die aktuellen iPads. Falls ihr nicht sicher seid, welches iPad zu euch passt, dann schaut doch mal bei unserer Kaufberatung vorbei! Dort erklären wir euch, welches iPad sich für welchen Nutzer am besten eignet.

iPad Pro Bildungspreise

iPad Air 11 Zoll

  • 128 GB: ab 579 €
  • Bis 1 TB: ab 1.149 €

iPad Air 13 Zoll

  • 128 GB: ab 779 €
  • Bis 1 TB: ab 1.349 €

iPad Pro 11 Zoll

  • 256 GB: ab 969 €
  • Bis 2 TB: ab 2.179 €

iPad Standard

  • 128 GB: 349 €
  • Bis 512 GB: ab 729 €

iPad mini

  • 128 GB: ab 479 €
  • Bis 512 GB: ab 859 €

iPad Zubehör:

  • Apple Pencil Pro: 139 €
  • Apple Pencil: 79 €
  • Magic Keyboard: 299–329 €

Displays

Studio Display

  • Standardglas: ab 1.589 €
  • Nano-Texturglas: ab 1.899 €

Pro Display XDR

  • Mit Standfuß: ab 3.389 €
  • Mit VESA Mount Adapter: ab 2.989 €
  • Nano-Texturglas: +300 €

AppleCare+

AppleCare+ erweitert die Garantie und bietet zusätzlichen Schutz bei Schäden.

Preisübersicht:

  • Mac: ca. 199 € bis 529 € (je nach Modell, einmalig)
  • iPad: ca. 79 € bis 179 €

Pro Apps Bundle

Auf allen Mac und MacBooks (außer dem Neo) für 229 € erhältlich und bietet Vollversionen für:

  • Final Cut Pro
  • Motion
  • Compressor
  • Logic Pro
  • MainStage

Wie steht es um Microsoft?

Microsoft verfolgt bei Bildungsrabatten einen anderen Ansatz. Es gibt keine festen Edu-Preise; stattdessen gewährt Microsoft prozentuale Rabatte auf ausgewählte Geräte, meist bis zu zehn Prozent. Besonders Surface-Laptops profitieren von diesem System: Ein 13-Zoll-Surface-Laptop ist im normalen Verkauf ab 1.249 € erhältlich – Studierende können hier also bis zu rund 125 € sparen. Auch Windows-Laptops anderer Hersteller werden manchmal rabattiert.

Ein großer Vorteil des Microsoft-Ökosystems liegt im Softwarebereich: Viele Hochschulen stellen ihren Studierenden Office-Lizenzen kostenlos zur Verfügung. So erhalten Studierende Zugriff auf Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneDrive, ohne zusätzliche Kosten. Wer also primär Software nutzen möchte, kann hier langfristig sparen, während Apple vor allem im Bereich Hardware und Pro-Apps attraktive Vorteile bietet. Es sollte allerdings bedacht werden, dass etwa Office-Software auch auf Apple-Geräten verwendet werden kann. Apples eigene Software ist jedoch beinahe immer exklusiv auf Apple-Geräten verfügbar.

Bis vor Kurzem bestand bei Laptops das niedrige Preissegment vor allem aus Windows-Rechnern. Das neu erschienene MacBook Neo macht dort nun jedoch ordentlich Konkurrenz. Es bleibt abzuwarten, wie und ob Microsoft darauf antwortet.

Gebrauchtkauf als Alternative

Neben offiziellen Bildungsrabatten lohnt sich der Kauf von generalüberholten oder gebrauchten Geräten. Häufig lassen sich hier Preise erzielen, die selbst unter den Apple-Edu-Preisen liegen, und die Geräte sind technisch geprüft. Besonders bei hochpreisigen MacBooks kann man so mehrere hundert Euro sparen. Denn auch ältere Apple-Modelle, etwa die M2-Reihe, erhalten noch einige Jahre Softwareupdates und dürften für die meisten Studenten immer noch mehr als ausreichend sein. 

Während ein neues MacBook Pro mit 14 Zoll in der günstigsten Konfiguration auch mit Bildungsrabatt erst ab 1.789€ erhältlich ist, fängt dasselbe Modell auf refurbed.de bereits bei 1.566,90€ an. 

Fazit

Wer als Student Apple-Hardware kaufen möchte, sollte dies nicht über den normalen Weg tun. Die offiziellen Bildungspreise und auch gebrauchte Angebote tragen zwar nicht den Großteil der finanziellen Last, sind aber dennoch lohnenswert. 


image via pexels by www.kaboompics.com 


Artikel per E-Mail verschicken
Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert