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USA: Blogger genießen Quellenschutz

Blogger in den USA sollen zukünftig den gleichen Quellenschutz in Anspruch nehmen können wie Journalisten. Das zumindest sieht eine Neufassung des „Free Flow of Information Act“ vor.

In der neuen Fassung des „Gesetzes zur freien Verbreitung von Information“ findet sich eine geänderte Definition von „Journalismus“: Bisher mussten Journalisten einer Nachrichtenagentur angehören, um sich auf den „Information Act“ berufen zu können. Die neue Regelung sieht vor, dass jeder als Journalist gilt, der „lokale, nationale oder internationale Nachrichten sammelt, aufschreibt, fotografiert oder auf sonstige Weise veröffentlicht“.

Dazu gehören also auch Blogger, die sich nun auf das Gesetz berufen können, um ihre Quellen zu schützen. In den letzten Jahren hatte es bereits einige Fälle gegeben, in denen Blogger sich auf dieses Gesetz beriefen und Gefängnis- und andere Strafen in Kauf nehmen mussten.
[tags]zensur,journalismus,recht,usa[/tags]

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China: Verstärkte Kontrolle für Blogger

Die drei Millionen aktiven Blogger in China müssen sich zukünftig verstärkter staatlicher Kontrolle aussetzen: Laut einem Bericht bei heise formuliere die chinesische Regierung derzeit neue Vorschriften für Veröffentlichungen im Internet. Diese „sollen eine gesündere und aktivere Nutzung des Internets gewährleisten„.
Bereits jetzt stehen Blogger in China unter stetiger Beobachtung.
[tags]china,zensur[/tags]

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Kareem Amer bleibt in Haft

Der verurteile ägyptische Blogger Abdul Kareem Suleiman Amer bleibt auch nach seinem Berufungsantrag in Haft und wird die vier Jahre im Gefängnis bleiben müssen, zu denen er Ende Februar verurteilt wurde.
Ein ägyptisches Berufungsgericht hat am Montag den Antrag des Bloggers abgelehnt.

Amer war im November 2006 festgenommen worden, unter dem Vorwurf, den ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak in seinem Blog beleidigt und Informationen verbreitet zu haben, die dem Ruf Ägyptens schaden können.
[tags]zensur,ägypten,haft[/tags]

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Zensur in China: LiveJournal abgeklemmt

Laut einem Bericht von WIRED NEWS hat China am Freitag seinen Internetfilter auch auf die Weblog-Community LiveJournals angesetzt. Demnach sind die 1,8 Millionen Weblogs von LiveJournal aus China nicht mehr erreichbar.

Nach Auskunft des LiveJournal-Betreibers SixApart sind derzeit 8.692 Mitglieder aus China auf der Plattform angemeldet – eine Zahl, die auf der freiwilligen Profilauskunft der Nutzer basiert.
In der Vergangenheit hatte China wiederholt diverse Weblog-Communities geblockt, die Blockade nach kurzer Zeit allerdings auch ohne Zutun der Hoster wieder aufgehoben. SixApart geht daher davon aus, dass die Sperrung diesmal ebenfalls nur temporär ist.

Die Sperrung fällt diesmal mit der 10. Tagung des 5. Nationalen Volkskongresses zusammen. Kritiker gehen davon aus, dass dies der Grund für eine kurzzeitige Sperrung von LifeJournal sein könnte.
[tags]zensur,china[/tags]

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Ägyptischer Blogger hinter Gittern

Der Fall des ägyptischen Blogger Abdul Kareem Suleiman Amer sorgt für Aufsehen: Der Blogger war im November 2006 festgenommen worden, unter dem Vorwurf, den ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak in seinem Blog beleidigt und Informationen verbreitet zu haben, die dem dem Ruf Ägyptens schaden können.
Heute nun wurde der ägyptische Muslim in Alexandria zu vier Jahren Haft verurteilt.

In Ägypten wächst die Zahl der regierungskritischen Blogger, die das Informationsmonopol der Regierung untergraben, stetig. Der Staat allerdings greift nach Überwachungsaktionen nun durch, und so gehen Beobachter bei Amnesty International und den Reportern ohne Grenzen davon aus, dass an Amer ein Exempel statuiert werden soll.
Laut Reporter ohne Grenzen wurden 2006 in Ägypten drei Weblog-Autoren, die sich für demokratische Reformen stark gemacht hatten, für drei Monate in Gewahrsam genommen.

Zum Thema Zensur und Blogger, siehe auch: Zensur, bei den Blogpiloten.
[tags]zensur,gesetz,ägypten[/tags]

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Iran: Blogger unter staatlicher Aufsicht

Alle Iraner, die ein Weblog oder eine Website betreiben, müssen sich binnen der nächsten zwei Monate auf einer Regierungswebsite mit Namen und Adresse registrieren – so schreibt es ein gestern im Iran in Kraft getretenes neues Gesetz vor.
Dieses Gesetz sowie weitere neue Regulierungen im Bereich des Internet sollen für die Wahrung religiöser und kultureller Werte sorgen, so Thomas Pany in einem Artikel bei Telepolis.
[tags]iran,zensur[/tags]

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