All posts under Watson

„Wir haben die Werkzeuge, aber nicht genügend Daten“: Gerichtsurteile müssen nicht veröffentlicht werden

Kolumnen_Gunnar_1
Wie bekommt man es hin, ohne Data Science-Fachexpertise mit großen Datenbeständen zu arbeiten? Diese Frage stellte Stefan Mück (IBM) bei einem Interview im Cebit-Livestudio in Hannover. Für den juristischen Sektor geht es um nichts geringeres als um die Demokratisierung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz. Man könnte auch von Waffengleichheit in [...]
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Digitale Entlarvung schwacher Politik

Bundestag (adapted) (Image by Thomas Quine [CC BY 2.0] via Flickr)
Politiker erzählen viel und nicht selten reden sie über Dinge, die sie nicht verstehen. Ein Rechner namens “Watson” könnte ihren Halbwahrheiten nun auf die Schliche kommen. Der IBM-Rechner “Watson” ist wohl ein ziemlich schlaues Kerlchen. Nicht erst seit seinem legendären Sieg über die Champions des Ratespiels Jeopardy. Er kann noch [...]
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5 Lesetipps für den 10. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um eine künstliche Intelligenz namens Watson, die Kreditkarten-Idee des US-Startups Plastc, deutsche Krypto-Handys, Adobes Datensammlung und Amazons kommendes US-Offline-Geschäft. Ergänzungen erwünscht.

  • IBM Die Presse: Genie-Computer Watson soll für IBM Geschichte schreiben: Das betagte Konzern IBM, auch liebevoll Computerdino genannt, will sich mit seinem neuesten Projekt, einer künstlichen Intelligenz namens Watson, zu neuem Glanz verhelfen. Dafür scheut der IT-Riese auch keine Kosten: eine Milliarde Dollar und ein Team aus 2000 Mitarbeitern wurden dafür zur Verfügung gestellt. Der nach IBM-Firmengründer Thomas J. Watson benannte „Genie-Computer“ wird bereits mit technologischen Revolutionen wie der Dampfmaschine gleichgestellt. Seinen bislang größten Auftritt hatte er 2011, als er zwei Seriengewinner bei der US-Quizsendung Jeopardy besiegte. Dieses Superhirn weiß also offenbar alles – oder lernt es zumindest blitzschnell und soll unter anderem Ärzten bei der Entwicklung von Therapien helfen.

  • HIGH-TECH t3n: Portemonnaie war gestern: Dieses Startup hievt die Kreditkarte ins 21. Jahrhundert: Schon vor einem Jahr hatte die US-Firma Coin eine High-Tech-Kreditkarte versprochen, die mehrere physische Plastikkarten zu einer kombinieren und so dem Chaos im Portemonnaie gerecht werden soll. Allerdings ist dies der Firma bis heute nicht gelungen und die Konkurrenz schläft bekanntlich auch nicht. So plant das Startup Plastc aus Palo Alto, eine ähnliche, aber mit mehr Features ausgestattete Idee auf den Markt zu bringen. Genau wie Coin verfolgt Plastc das Ziel, viele Kreditkarten zu einer High-Tech-Karte zu formen. Aber sie haben eine noch größere Konkurrenz: Der bald bevorstehende Launch von Apple Play setzt Startups unter Druck.

  • KRYPTO-HANDY Süddeutsche: Der hohe Preis der Sicherheit: Eigentlich hatte die Telekom große Pläne für ihre abhörsicheren Handys, aber inzwischen steht die Entwicklung von Simko3, einem abhörsicheren Smartphone unter deutscher Führung, auf der Kippe. In den Ministerien sind die Geräte unbeliebt, da sie zu wenig Speicherplatz bieten würden und zu langsam seien. Besser stünden da schon die ebenfalls abhörsicheren Geräte der Düsseldorfer Firma Secusmart. Doch im Sommer wurde bekannt, dass der kanadische Blackberry-Konzern Secusmart übernehmen will. Die Bundesregierung steht damit vor einem Problem: Deutsche Politiker und Experten fordern wegen der NSA-Affäre, stärker auf technische Lösungen aus Deutschland zu setzen. Ohne die Hilfe ausländischer Hersteller klappt dies aber bislang hierzulande nicht besonders gut.

  • ADOBE ComputerBase: E-Book-Software Adobe Digital Editions sammelt Nutzerdaten: Immer wieder zeigen sich die Schattenseiten und Herausforderungen der Digitalisierung. Nun hat Adobe bestätigt, dass dessen neueste Version der E-Book-Software ‚Digital Editions‘ Informationen über Leserverhalten sammeln und diese zu Servern von Adobe schicken würde. Kritisch ist hierbei vor allem, dass die Übertragung im Klartext erfolge und somit die Daten von Dritten abgefangen und eingesehen werden können. Eine Unternehmenssprecherin sagte dazu lediglich, dass die Datensammlung nur dem Überprüfen von Lizenzen und der besseren Implementierung verschiedener Lizenzmodelle dienen würde. Aber es besteht auch der Verdacht, dass die Software nicht nur importierte Bücher erfassen, sondern auch die Festplatte (nach E-Books) absuchen würde.

  • AMAZON Golem: Amazon plant Laden in New York: Kurz vor der Weihnachtszeit will Amazon nun ein Offline-Geschäft in New York eröffnen und damit seinen Kundenservice ausbauen. Zudem könnte ein solcher Laden vor Ort auch dazu genutzt werden, eigene Produkte wie den Kindle oder das Fire Phone vorzustellen, denn mehrere Großhändler wie Walmart und Target hatten den E-Reader aus ihrem Sortiment verbannt. Vom Erfolg des Offline-Experiments hängt es auch ab, ob es überhaupt weitere Geschäfte dieser Art geben wird. Zudem hat Amazon seit längerem auch mit Vorwürfen zu kämpfen, dass seine Leih- und Zeitarbeiter schlecht behandelt und nicht ausreichend bezahlt werden würden.

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5 Lesetipps für den 23. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Rettung des Internets, Unternehmen und Twitter, Bitcoin, Watson und warum Google Glass in einem Kino nichts zu suchen hat. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET Heise Online: Experten-Ausschuss soll das Internet retten: Internationale Thinktanks haben die Freiheit des Netzes als schützenwertes Gut identifiziert und auf dem Weltwirtschaforum in Davos erstmal einen Ausschuss gegründet. Der soll jetzt mit Hilfe der Öffentlichkeit herausfinden, ob das Internet noch zu retten ist. Der schwedische Außenminister Carl Bildt steht dem Ausschuss vor.
  • TWITTER Mashable: Most Top Brands Still Don’t Engage With Twitter Followers: Zugegeben, Twitter und andere Social Media-Kanäle sind noch relativ jung, aber die Ergebnisse des Marktforschungsunternehmen Simply Measured überraschen dann doch ein wenig, wie schwer sich Unternehmen noch mit der Kommunikation tun. Zwar haben 98 der 100 größten Marken der Welt ein Twitter-Konto und twittern zwischen 1 und 12 Tweets am Tag, aber die Möglichkeiten der Interaktion mit Kunden wird kaum genutzt. 54 Prozent der Unternehmen senden weniger als einen Tag am Tag an einen Follower.
  • BITCOIN Politik-Digital.de: (R)Evolution des Währungssystems durch Bitcoins?: Als die Finanzkrise 2009 die breite Öffentlichkeit erreicht, ist klar: Es gibt ein Problem mit dem globalisierten Wirtschaftssystem. Staaten sind in einem historisch einmaligen Maße von Finanzmärkten abhängig und Reformvorschläge wie die Tobinsteuer werden aus genau diesem Grund verworfen. Ein Vorschlag jedoch setzt sich immer mehr durch, der nicht von Staaten abhängig ist: Die Revolution des Währungssystems durch rein elektronisches und dezentrales Geld: „Bitcoins“.
  • WATSON Ausgeheckt: Watson – ein Bild-HuffPost-Buzzfeed-Mix: Die Welt – na ja, zumindest die Schweiz – hat sehnsüchtig auf den Start gewartet. Um 21:00 Uhr gestern Abend ging dort das neue Newsportal online: Watson. Angelehnt an die englische Phrase “What’s on” soll der Name scheinbar Programm sein: darstellen, was in der Schweiz und auf der Welt los ist. An das 20 Millionen Euro teure Projekt werden hohe Erwartungen geknüpft.
  • GOOGLE GLASS Süddeutsche.de: US-Behörde hält Google-Glass-Träger stundenlang in Kino fest: Die berühmt berüchtigte Raubmordkopie ist kein Kavaliersdelikt, wie Kinowerbung über inhaftierte Urheberrechtsverletzer einem erklärte. In den USA kam es jetzt noch ein Stück härter: ein Mann wurde stundenlang von einer Teilbehörde der Homeland Security vernommen, weil er seine Datenbrille während einer Filmvorführung anbehalten hatte. Bei Urheberrechtsverletzungen kennt man im Land der Filmindustrie scheinbar kein Pardon.

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