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5 Lesetipps für den 24. Juli

In den Lesetipps geht es heute um die wachsende Nutzung von mobilem Internet in Deutschland, Googles Anteil am Internet-Traffic in den USA, die Neuausrichtung von Flipboard, ein Social TV-Startup aus Berlin und Social Media bei der Reiseplanung.  Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILES INTERNET Golem.de: Mobiles Datenvolumen steigt auf 140 Millionen GByte: Die Bitkom hat einige Zahlen zum Stand vom mobilen Internet in Deutschland veröffentlicht. Demnach ist der Verbrauch von mobilen Datenvolumen im Jahr 2013 um 40 Prozent auf rund 140 Millionen GByte angestiegen. Bald bringt die mobile Internetnutzung mehr Umsatz als Telefonie.
  • GOOGLE PC-Welt: Google für 25 Prozent des Internet-Traffics verantwortlich: Laut einer aktuellen Studie ist Google für 25 Prozent des gesamten Internet-Traffics in den USA verantwortlich. Dabei ist ein enorm starker Anstieg in den vergangenen drei Jahren zu beobachten. Damals lag der Anteil noch bei 6 Prozent. Grund für dem Anstieg ist der Ausbau der eigenen Server und die Verbreitung von Android.
  • FLIPBOARD ReadWrite: Von Flipboard gibt es jetzt auch eine Web-Version: Seinen Erfolg hat Flipboard als mobile Lese-App für das iPad gefeiert, doch jetzt kommt Flipboard auf den Browser. Die neue Web-Version soll einen einfachen Zugang zu den 2,5 Millionen Flipboard-Magazinen ermöglichen.
  • SOCIAL TV Netzwertig.com: Tweek erwartet den großen Durchbruch: Das Berliner Social-TV-Startup Tweek blickt angesichts eines endlich aufblühenden Ökosystems rund um digitale Bewegtbildinhalte zuversichtlich in die Zukunft. Hoffnungsträger sind Integrationen der Technologie in Angebote und Produkte Dritter.
  • SOCIAL MEDIA W&V: Welche Rolle soziale Medien spielen bei der Reiseplanung?: Wenn es um die schönsten Wochen des Jahres geht, vertrauen die Deutschen in erster Linie immer noch persönlichen Kontakten: Zwei Drittel der Bundesbürger ab 14 Jahren nennen in einer Befragung des Marktforschungsinstituts Ipsos Familie, Freunde und Kollegen als Top-Informationsquelle für ihre Urlaubsplanung. Aber auch die Bedeutung sozialer Medien steigt in Sachen Reiseinformationen.

 

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Startup-Interview: Marcel Dües von Tweek TV

tweek tvTweek TV ist das TV-Pendant zu Musikdiensten wie Spotify oder Last.FM und hat in den vergangenen Wochen einen rasanten Start in der Berliner Internet-Gründerszene hingelegt. Ich habe mich einmal mit dem Founder Marcel Dües über das Start-up, die Funktionen ihres Dienstes Tweek TV, deren zukünftige Pläne und ein wenig über deren Background unterhalten. Herausgekommen ist ein interessantes Interview, in dem an manchen Stellen auch einfach mal Klartext gesprochen wurde.


J: Ok, also heute bin ich hier bei Marcel, einem der Gründer von Tweek TV. Danke, dass du heute mit uns Netzpiloten sprichst.

M: Danke dir, dass du vorbei gekommen bist.

J: Erzähl unseren Lesern doch als erst einmal, worum es bei Tweek TV geht. Welche Funktionen und Features vereint Ihr auf eurer Plattform?

M: Du möchtest etwas über die Idee hinter dem Projekt wissen?

J: Genau!

tweek tv ipad appM: Also Tweek TV verbindet soziale Netzwerke mit dem TV. Was wir versuchen aufzubauen, ist eine neue Form Filme und TV-Shows zu entdecken. Wir glauben nämlich, dass es problematisch ist für viele Konsumenten gute Videoinhalte zu finden, die außerdem auch unterhaltend sind. Wir haben zum Beispiel jede Menge Freunde, die abends nach Hause kommen und sagen: „Hey, jedes Mal, wenn ich den Fernseher anmache, kommt da nur Mist. Ich zappe durch die Programme und ich bin echt enttäuscht, weil ich mich eigentlich nur zurücklehnen möchte und mich beim Fernsehen entspannen will. Aber da ist nichts“.

Auf der anderen Seite wissen wir aber auch, dass da eine Menge cooler Inhalte draußen sind, die bisher nur ziemlich schlecht zu finden sind. Nehmen wir doch einmal das Beispiel iPad. Darauf findest du auf dem Startbildschirm jede Menge App-Icons, hinter denen sich vermutlich genauso viele gute Inhalte verstecken. Dahinter steckt wiederum iTunes. In Deutschland könnte man sich darüber im Grunde sein Programm selber aussuchen. So ziemlich jeder Fernsehsender hat eine App. Aber wie kann man die Inhalte nun einfach finden? Du möchtest natürlich nicht in jede App gehen und dich fragen: „Oh, was für Shows könnten hier sein? Mh.. nee. Ich guck mal in die nächste App“.

Was wir also versuchen, ist ein Discovery-Layout anzubieten. Dein persönlicher TV-Guide, so zusagen. Du öffnest ihn, wenn du fernsehen möchtest. Auf dem iPad ist das dann quasi dasselbe. Du schaltest es ein. Du siehst was gerade erreichbar ist und was deine Freunde gerade sehen oder was sie mögen. Wir geben dir dann eine Empfehlung dieser ganzen Inhalte und kreieren somit diesen persönlichen TV-Guide. Dann bekommst du noch einen Zugang dazu und kannst dir die Inhalte per Click direkt anschauen. Du bekommst also neben den Empfehlungen auch einen direkten Anschluss zu den Inhalten und den Quellen.

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